DE3724539A1 - Horizontalglied - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Horizontalglied zum Verbinden von
Vertikalgliedern einer Reifenkette nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Bei einem bekannten Horizontalglied dieser Art (DE-PS
32 34 028) werden die Schenkel des Ringgliedes nach dem
Einhängen der Vertikalglieder durch elastisches Biegen des
Ringkörpers aneinandergelegt und durch ein auf die Schenkel
aufgeschobenes Schließstück zusammengehalten. Bei dieser
bekannten Vorrichtung umgreift das Schließstück in Form
einer Hülse die beiden Schenkel, wobei das Schließstück in
seinem inneren, dem Ring zugewandten, Bereich zwei
gegenüberliegende vorspringende Haltezungen hat, die nach
dem Aufsetzen des Schließstückes gegeneinander derart
gebogen werden, daß sie sich entsprechend der Wölbung der
Innenfläche des Ringes an diesen anlegen und so ein
unbeabsichtigtes Lösen des Schließstückes verhindern. Die
Ausbildung der über die Höhe des Schließstückes
hinausragenden Zungen ist aufwendig, erfordert zusätzlichen
Materialaufwand und eine genaue Verformung nach Aufsetzen
des Schließstückes, um einen sicheren Verschluß zu
gewährleisten. In der Regel ist es erforderlich, außer den
Zungen des Schließstückes noch zusätzliche Formschlußmittel,
wie beispielsweise trapez- oder dreieckförmig
ineinandergreifende Abschnitte an den einander zugewandten
Schenkelinnenflächen vorzusehen, um eine Verschiebung der
Schenkel des Ringes in Längsrichtung der Schenkel zu
verhindern. Da die Schenkel bei dieser bekannten Ausführung
in der montierten Lage über ihre ganze Länge
aneinanderliegen, kann ein weiterer Nachteil darin bestehen,
daß der Übergangsbereich zwischen dem Schenkel und dem
Ringkörper des Ringgliedes einen verhältnismäßig kleinen
Krümmungsradius hat. Dadurch kann das Horizontalglied im
verspannten Zustand unter unerwünscht großer Verspannung
stehen. Zudem ist die Herstellung dieser bekannten
Ringglieder jedenfalls dann verhältnismäßig aufwendig, wenn
die Schenkel an ihren einander zugewandten Innenseiten über
ihre gesamte Länge ganzflächig aneinanderliegen und demgemäß
mit entsprechenden Abflachungen geringer Toleranz versehen
werden müssen. Demgemäß wirkt sich die relativ komplizierte
Ausbildung des bekannten Ringgliedes nachteilig auf die
Herstellungskosten aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Horizontalglied der gattungsgemäßen Art so auszubilden, daß
es einfach und kostensparend ohne Beachtung zu enger
Toleranzen bei konstruktiv einfacher und materialsparender
Ausbildung hergestellt und leicht montiert werden kann und
eine sehr sichere formschlüssige Verbindung gewährleistet.
Diese Aufgabe wird bei einem Horizontalglied der
gattungsbildenden Art erfindungsgemäß mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Infolge der mindestens teilweise mit Abstand voneinander
liegenden Schenkel des Ringgliedes kann der Zwischenraum
zwischen diesem durch Material des Schließstückes ausgefüllt
werden, so daß das Schließstück als solches stabil
ausgebildet werden kann, ohne daß das üblicherweise
hülsenartig ausgebildete Schließstück mit besonderen, über
seinen Hülsenumfang vorstehenden Zungen, Ansätzen oder dgl.
versehen werden muß. Das zwischen den beiden Schenkeln
befindliche Material des Schließstückes gewährleistet
gleichzeitig eine sichere Einbettung der Schenkel und erhöht
die Formstabilität des Horizontalgliedes im eingespannten
Zustand. Darüber hinaus kann wünschenswerter Weise der
Übergangsbereich zwischen dem Ringkörper und den Schenkeln
mit relativ schwacher Krümmung ausgebildet werden, so daß
die Materialspannungen in diesem Bereich vermindert sind. Da
die beiden Schenkel des Horizontalgliedes nicht auf einem
längeren Abschnitt plan aufeinanderliegen, bedarf es keiner
besonderen eng tolerierten Bearbeitung dieser aufeinander
liegenden Innenflächen der Schenkel. Weiter ist nur eine
verhältnismäßig kleine Vertiefung für den Eingriff des
Halteabschnittes des Schließstückes erforderlich, so daß
auch der Materialverlust vermindert ist. Schließlich kann
das Schließstück verhältnismäßig massiv ausgebildet werden,
so daß es ein großes Verschleißvolumen hat.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier in den
Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Horizontalglied in Ansicht,
dessen Schließstück im Axialschnitt dargestellt
ist,
Fig. 2 das Schließstück nach Fig. 1 in Ansicht gem.
Pfeil II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Teil einer zweiten Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Horizontalgliedes, teilweise in
Ansicht und teilweise im Schnitt,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Schenkel des
Horizontalgliedes nach Fig. 3,
Fig. 5 das Schließstück des Horizontalgliedes nach Fig.
3 in einer Darstellung entsprechend Fig. 2,
Fig. 6 zeigt eine alternative Ausführungsform des
Horizontalgliedes mit Schließstück,
Fig. 7 ist ein Schnitt nach Linie VII-VII der Fig. 6.
Das Horizontalglied nach den Fig. 1 und 2 besteht aus einem
offenen Ringglied 1 und einem Schließstück 2. Es ist auf
zwei radial nach außen ragenden Schenkeln 3 und 4
des Ringgliedes 1 aufgesetzt und an ihnen formschlüssig
gehalten. Die Schenkel 3, 4 verlaufen parallel und mit
Abstand voneinander und begrenzen eine Einführöffnung 5
für einzuhängende (nicht dargestellte) Vertikalglieder
einer (ebenfalls nicht dargestellten) Reifenkette. Das
aus Stahl bestehende Ringglied 1 ist biegesteif
ausgebildet. Die Schenkel 3, 4 gehen über gekrümmt
verlaufende Übergangsbereiche 16, 17 in den Ringkörper 18
des Ringgliedes 1 über.
Zur Lagesicherung des Schließstückes 2 auf den Schenkeln
3, 4 des Ringgliedes 1 weisen die Schenkel jeweils eine
Vertiefung 6, 7 auf, in die jeweils ein verformter
Halteabschnitt 8, 9 eines Randes bzw. einer Wand des
Schließstückes 2 ragt. Die Vertiefungen 6, 7 sind gleich
ausgebildet und durch Ausnehmungen auf der von der
Einführöffnung 5 abgewandten Seite der Schenkel 3, 4
gebildet. Die Vertiefungen 6, 7 erstrecken sich in
Umfangsrichtung der Schenkel 3, 4 über etwa ein Viertel
des Umfanges und haben im Axial- und Querschnitt durch
die Schenkel etwa teilkreisförmig abgerundete Böden 10, 11.
Die Vertiefungen 6, 7 liegen mit geringem Abstand
unterhalb der gekrümmten Übergangsabschnitte 16, 17 von
den Schenkeln 3, 4 zum Ringkörper 18. Das Schließstück 2
erstreckt sich somit im wesentlichen über die ganze Höhe
der Schenkel 3, 4, wodurch ein fester Sitz am Ringglied
gewährleistet ist.
Das Schließstück ist gem. Fig. 2 als massives Blockteil
mit zwei Stecköffnungen 12, 13 für die Schenkel 3, 4
ausgebildet und hat beispielsweise rechteckigen Querschnitt.
Die Stecköffnungen 12, 13 liegen mit einem Abstand
hintereinander, der etwa um das Zweifache größer ist als
ihr Abstand von den Schmalseiten 14, 15 des Schließstückes 2.
Dadurch sind die Wandabschnitte 8′, 9′ des Schließstückes
an den Schmalseiten 14, 15 relativ schmal (vgl. die
ausgezogenen Linien in Fig. 2). Die Wandabschnitte 8′, 9′
lassen sich somit einfach und mit Hilfe eines Werkzeuges
nach innen in Richtung der Pfeile P, P′in Fig. 1 plastisch
verformen, wobei sie in Richtung auf die Längsmittelebene
L des Schließstückes 2 ragende Einbuchtungen oder
Eindellungen bilden (vgl. die gestrichelten Linien in
Fig. 2). Sie bilden die Halteabschnitte 8, 9, mit denen
das Schließstück in den Vertiefungen 6, 7 des Ringgliedes
1 gesichert ist. Diese Halteabschnitte werden erst nach
dem Aufstecken bzw. Aufschieben des unverformten
Schließstückes 2 auf die Schenkel 3, 4 gebildet, indem
das Schließstück mit einer Zange oder dgl. im Bereich
seiner Wandabschnitte 8′, 9′ in Pfeilrichtung P, P′
nach innen in Richtung auf die Vertiefungen 6, 7
zusammengedrückt wird.
Die Ausführungsform nach den Fig. 3 bis 5 unterscheidet
sich nur dadurch von der zuvor beschriebenen
Ausführungsform, daß an jedem Schenkel 3 a, 4 a jeweils
zwei Vertiefungen 6 a, 6 b, 7 a, 7 b vorgesehen sind, denen
entsprechende Halteabschnitte 8 a, 8 b, 9 a, 9 b des
Schließstückes 2 a zugeordnet sind. Die Vertiefungen 6 a,
6 b und 7 a, 7 b liegen an den zur Längsmittelebene E des
Ringgliedes 1 a senkrechten Außenseiten 19, 20, 19′, 20′
mit geringem Abstand unterhalb der Übergangsabschnitte
16 a, 17 a des Ringgliedes 1 a. Den diametral einander
gegenüberliegenden Vertiefungen 6 a, 6 b und 7 a, 7 b ist
bei montiertem Schließstück 2 a jeweils einer der
Halteabschnitte 8 a, 8 b und 9 b zugeordnet. Sie werden
durch plastische Verformung von schmalen stegartigen
Randabschnitten 8 a′, 8 b′, 9 a′, 9 b′ der Breitseiten 21, 22
des Schließstückes 2 a gebildet. Die Randabschnitte 8 a′,
8 b′, 9 a′, 9 b′ begrenzen, wie beim zuvor beschriebenen
Ausführungsbeispiel, teilweise die Stecköffnungen 12, 13.
Im übrigen ist dieses Horizontalglied gleich ausgebildet
wie das Horizontalglied nach den Fig. 1 und 2. Zur
Montage wird das Schließstück 2 a zunächst auf die
Schenkel 3 a, 4 a des Ringgliedes gesteckt. Danach werden
die Randabschnitte 8 a′, 8 b′, 9 a′, 9 b′ nach innen in
Richtung der Pfeile P, P′ bis P′′′ (Fig. 5) in die
Vertiefung 6 a, 7 a, 6 b, 7 b gedrückt, bis sie
entsprechend wie in Fig. 1 dargestellt, formschlüssig in
die Vertiefungen 6 a, 6 b, 7 a, 7 b eingreifen. Dadurch ist
das Schließstück 2 a gegen Verrutschen und Lösen vom
Ringglied 1 a auch unter hoher Zugbeanspruchung gesichert.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen haben die
Schließstücke 2, 2 a rechteckigen Umriß. Selbstverständlich
können die Schließstücke auch runden Umriß haben,
insbesondere können sie so an das Ringglied 1, 1 a
angepaßt sein, daß es nur wenig vom Ringglied absteht.
Dann kann der Verschleiß des Schließstückes gering
gehalten werden. Außerdem kann das Schließstück in seinen
Außenabmessungen so gehalten werden, daß der Winkel,
unter dem benachbart zum Schließstück liegende, in das
Ringglied eingehängte Vertikalglieder zueinander liegen
können, verhältnismäßig klein sein kann. Die Form der
Kettenmaschen ist somit durch die Horizontalglieder
mit Schließstücken nicht beeinträchtigt.
Bei den beschriebenen Horizontalgliedern werden die
Ringglieder 1, 1 a zur Verbindung mit dem Schließstück 2,
2 a nicht elastisch verformt. Dadurch ist der
Krümmungsradius an den Übergangsbereichen 16, 17 von den
Schenkeln 3, 4 zum Ringkörper 18 groß. Außerdem treten
dadurch im Übergangsbereich von den Schenkeln 3, 4; 3 a, 4 a
zum Ringkörper 18 keine hohen Spannungen auf, wodurch
die Lebensdauer des Horizontalgliedes hoch ist.
Das Schließstück 2, 2 a läßt sich einfach durch Abtrennen von
einem Block oder einer Stange herstellen. Die Stecköffnungen
für die Schenkel 3, 4; 3 a, 4 a des Ringgliedes 2, 2 a können
schon im Block bzw. in der Stange vorgesehen sein, aber auch
erst nach dem Abtrennen angebracht werden. Da das
Schließstück im Bereich der Stecköffnungen 12, 13 zur
Bildung der Halteabschnitte 8, 9; 8 a, 9 a; 8 b, 9 b lediglich
plastisch verformt wird, ist für diese Halteabschnitte keine
besondere konstruktive Ausbildung des Schließstückes
notwendig. Das Schließstück läßt sich ohne Schwierigkeiten
plastisch verformen. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig.
1 und 2 können sich die Schenkel 3, 4 bei der Verformung an
dem zwischen den Stecköffnungen 12, 13 liegenden massiven
Mittelteil des Schließstückes 2 abstützen.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich, sind die Vertiefungen
6, 7; 6 a, 6 b; 7 a, 7 b in der Regel symmetrisch zur
Längsmittelebene E angeordnet. Dies gilt auch für das
Ausführungsbeispiel der Fig. 6. Bei diesem sind die
Vertiefungen 6 c, 6 d; 7 c, 7 d (vgl. Fig. 6 und 7) im Bereich
des inneren Umfangsabschnittes jedes Schenkels 3 d, 4 d
vorgesehen. Dabei sind diese Vertiefungen nur auf einem Teil
der Länge jedes Schenkels vorgesehen. Im Bereich des
Endabschnittes der Schenkel 3 d, 4 d sind diese bei 3 d′ und
4 d′ von Vertiefungen freigehalten und können somit
mindestens in diesem Bereich unmittelbar aneinanderliegen.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 6, 7 ist darüber hinaus
vorgesehen, daß die Schenkel 3 d und 4 d durch die besondere,
etwa U-förmige Ausbildung der Vertiefungen 6 c, 7 c auf der
einen Seite der Schenkel 3 d, 4 d und der entsprechenden
Ausbildung der Vertiefungen 6 d, 7 d, auf der
gegenüberliegenden Seite der Schenkel 3 d, 4 d mindestens auf
einem Teil ihrer Länge aneinanderliegen können, wobei
trotzdem ausreichend Raum für das formschlüssige Eindrücken
der Hülse 2 d in diese Vertiefungen besteht.
Das Schließstück 2 d ist bei diesem Ausführungsbeispiel
ebenfalls hülsenartig ausgebildet. Es hat vorteilhaft eine
Höhe H die gleich groß oder kleiner ist als die Mindesttiefe
T der Vertiefungen 6 c, 6 d bzw. 7 c, 7 d, derart, daß das
Schließstück über seine ganze Höhe H in die Vertiefungen 6 c,
7 c einerseits und 6 d, 7 d andererseits eingedrückt werden
kann und somit unverrückbar formschlüssig in diesen
Vertiefungen sitzt. Die Vertiefungen sind dabei parallel zu
den Schenkeln 3 d, 4 d vorgesehen.
Die Formgebung der Vertiefungen kann beliebig sein. Im
Ausführungsbeispiel ist in jedem einzelnen Schenkel 3 c bzw.
4 c eine etwa annähernd L-förmige Ausnehmung vorgesehen,
derart, daß die Kontur jeder Wandung eines Schenkels 3 d, 4 d
somit also etwa L-förmig, annähernd rechteckig oder ähnlich
verläuft. Wesentlich ist, daß die jeweils in einer Ebene
sich gegenüberliegenden benachbarten Vertiefungen 6 c und 7 c
einerseits bzw. 6 d und 7 d andererseits zusammen eine
größere, Vertiefung in beiden Schenkeln 3 c, 4 c ergeben, die
eine etwa U-förmige oder ähnliche Wandkontur hat.
Dadurch daß bei dieser Ausführungsform die Hülse nur so hoch
ist, daß sie über ihre ganze Höhe in die Ausnehmung gedrückt
werden kann, ergibt sich ein absolut sicherer Formschluß bei
optimal niedrigem Werkstoffaufwand und relativ kleinem
Schließstück. Von Vorteil ist weiter, daß sich das
Schließstück in einfacher Weise lediglich durch partielles
Zusammenpressen diametraler Abschnitte in die Vertiefungen
eindrücken läßt. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß
sich die verformten Teile 2′d und 2′′d des Schließstückes 2 d
vollständig in die Vertiefungen 6 c, 7 c und 6 d, 7 d eindrücken
lassen, so daß das Schließstück unverrückbar gegen Lösen
auch bei hohen Belastungen an den Schenkeln 3 d, 4 d befestigt
ist.
Claims (17)
1. Horizontalglied zum Verbinden von Vertikalgliedern einer
Reifenkette, insbesondere einer Reifengleitschutzkette,
mit einem Ringglied, das nach außen ragende Schenkel
hat, die eine Einführöffnung für die Vertikalglieder
bilden und in mindestens eine Stecköffnung eines
Schließstückes ragen, das mit mindestens einem
verformten Halteabschnitt am Ringglied gesichert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens Teile der
Schenkel (3, 4; 3 a, 4 a) mit Abstand (A) voneinander
liegen und je eine umfangsseitige Vertiefung (6, 7; 6 a,
6 b, 7 a, 7 b, 6 d, 7 d′, 6 c, 7 c) aufweisen, in die der
Halteabschnitt (8, 9; 8 a, 8 b, 9 a, 9 b) des Schließstückes
(2; 2 a) formschlüssig eingreift.
2. Horizontalglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (3, 4; 3 a, 4 a) an ihren von der
Längsmittelebene (E) der Einführöffnung (5) abgewandten
und/oder senkrecht zu ihr liegenden Außenseiten jeweils
mindestens eine Vertiefung (6, 7; 6 a, 6 b, 7 a, 7 b)
aufweisen.
3. Horizontalglied nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (6, 7; 6 a,
6 b, 7 a, 7 b) am Ende des Übergangsbereiches (16, 17; 16 a,
17 a) der Schenkel (3, 4; 3 a, 4 a) in den Ringkörper (18)
des Ringgliedes (1; 1 a) bzw. mit nur geringem Abstand
von diesem vorgesehen ist.
4. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Vertiefung (6, 7;
6 a, 6 b, 7 a, 7 b) über etwa ein Viertel des Umfanges der
Schenkel (3, 4; 3 a, 4 a) erstreckt.
5. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (6, 7; 6 a,
6 b, 7 a, 7 b) bogenförmig, vorzugsweise teilkreisförmig
verläuft.
6. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (6, 7; 6 a,
6 b; 7 a, 7 b) symmetrisch zur Längsmittelebene (E)
vorgesehen ist.
7. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Halteabschnitt (8, 9;
8 a, 9 a, 8 b, 9 b) durch einen plastisch verformten
Wandteil (8′, 9′; 8 a′, 9 a′, 8 b′, 9 b′) der Stecköffnung
(12, 13; 12 a, 13 a) des Schließstückes (2; 2 a) gebildet
ist.
8. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteabschnitte (8, 9;
8 a, 9 a, 8 b, 9 b) an den Schmalseiten (14, 15) und/oder an
den Breitseiten (21, 22) des Schließstückes (2; 2 a)
benachbart zu den beiden Stecköffnungen (12, 13; 12 a,
13 a) für die Schenkel (3, 4; 3 a, 4 a) vorgesehen sind.
9. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (6 c, 6 d;
7 c, 7 d; vgl. Fig. 6, 7) im Bereich des inneren
Umfangsabschnittes jedes Schenkels (3 d, 4 d) angeordnet
sind.
10. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die im inneren Bereich des
Innenumfanges jedes Schenkels (3 d, 4 d) liegenden
Vertiefungen (6 c, 6 d; 7 c, 7 d) nur auf einem Teil der
Länge jedes Schenkels (3 d, 4 d) vorgesehen sind.
11. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3 d, 4 d)
mindestens in dem von Vertiefungen freien Schenkelteil
(3′d; 4′d) aneinander anliegen.
12. Horizontalglied nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3 d, 4 d) im
mittigen Bereich auch über mindestens einen Teil der
Höhe (H) der Hülse (2 d) aneinander liegen.
13. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die von Vertiefungen freien
und aufeinander liegenden Teile der Schenkel (3′d, 4′d)
die Endabschnitte der Schenkel sind.
14. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schließstück (2 d) (Fig.
6, 7) hülsenartig ausgebildet ist.
15. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schließstück (2 d) eine
Hohe (H) hat, die gleich groß oder kleiner ist als die
Mindesttiefe (T) der Vertiefungen (6 c, 6 d; 7 c, 7 d),
derart, daß das Schließstück über seine ganze Höhe (H)
in die Vertiefungen eindrückbar ist.
16. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur der Wandungen der
Vertiefungen (6 c, 6 d; 7 c, 7 d) in jedem Schenkel (3 d, 4 d)
annähernd rechteckig, L-förmig oder ähnlich ist, derart,
daß benachbarte Vertiefungen (6 d, 7 d und 6 c, 7 c)
zusammen eine größere, etwa U-förmige Vertiefung beider
Schenkel (3 d, 4 d) ergeben.
17. Horizontalglied nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (6 c, 6 d,
7 a, 7 d) auf den einander zugewandten Flächen der
Schenkel (3 d, 4 d) parallel zu den Schenkeln (3 d, 4 d)
verlaufen.
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EP1747915A2 (de) * | 2005-07-28 | 2007-01-31 | Eisen- und Drahtwerk Erlau AG | Ringförmiges Horizontalglied zum Verbinden von Vertikalgliedern einer Reifenkette und Methode zur Fertigung einer Reifenkette |
EP1747915A3 (de) * | 2005-07-28 | 2008-10-08 | Eisen- und Drahtwerk Erlau AG | Ringförmiges Horizontalglied zum Verbinden von Vertikalgliedern einer Reifenkette und Methode zur Fertigung einer Reifenkette |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
ATA161488A (de) | 1990-11-15 |
DE3724539C2 (de) | 1989-09-28 |
AT392762B (de) | 1991-06-10 |
IT1226927B (it) | 1991-02-22 |
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