DE3720799A1 - Dienstintegriertes breitband-zeitmultiplex- nachrichtenuebertragungssystem - Google Patents
Dienstintegriertes breitband-zeitmultiplex- nachrichtenuebertragungssystemInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04J—MULTIPLEX COMMUNICATION
- H04J3/00—Time-division multiplex systems
- H04J3/16—Time-division multiplex systems in which the time allocation to individual channels within a transmission cycle is variable, e.g. to accommodate varying complexity of signals, to vary number of channels transmitted
- H04J3/1605—Fixed allocated frame structures
- H04J3/1611—Synchronous digital hierarchy [SDH] or SONET
Landscapes
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft einen Multiplexer/Demultiplexer
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei dem geplanten Breitband-Kommunikationsnetz, genannt
Breitband-ISDN, besteht in der Teilnehmeranschlußebene das
Problem, Digitalsignale für verschiedene Dienste
unterschiedlicher Bandbreite zwischen einer Vermittlung
und den Breitbandanschlüssen im Zeitmultiplex über die
jeweilige Teilnehmeranschlußleitung zu übertragen. Es sind
dies Signale aus einem sogenannten H4-Kanal zur
Bewegtbildübertragung mit einer Bitfolgefrequenz von fast
140 Mbit/s, ferner Signale aus sogenannten H1-Kanälen,
jeweils mit einer Bitfolgefrequenz von 1920 kbit/s und
gegebenenfalls auch Signale aus sogenannten H2-Kanälen mit
jeweils ungefähr 30 Mbit/s, ferner Signale aus B-Kanälen,
jeweils mit 64 kbit/s und dem Signalisierungskanal D mit
einer Bitfolgefrequenz von 16 kbit/s. Dieses
Übertragungsproblem ist beispielsweise in ntz Bd. 39
(1986) Heft 7, S. 502 bis 508, insbesondere Bild 4 und
zugehörige Beschreibung, dargestellt. Die
Bitfolgefrequenzen der einzelnen H-Kanäle H 2, H 3, H 4 sind
derzeit noch nicht standardisiert.
Aus der DE-A1 35 09 363 ist ein Multiplexer/Demultiplexer
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bekannt. Dabei
werden mehrere H1-Signale jeweils mit einer
Bitfolgefrequenz von 1920 kbit/s auf 2176 kbit/s
aufgefüllt und mit einem H4-Signal mit einer
Bitfolgefrequenz von 136 000 kbit/s, die auf 139 264
kbit/s aufgefüllt ist, zu einem Zeitmultiplexsignal mit
einer Bitfolgefrequenz von 150 144 kbit/s zusammengefasst.
Der Nachteil einer solchen Multiplexstruktur ist, daß die
vorhandenen Bitfolgefrequenzen zunächst auf andere
Bitfolgefrequenzen erhöht werden müssen, bevor sie im
Zeitmultiplex zusammengefasst werden können. Dies
bedeutet, daß ein erheblicher Schaltungsaufwand in Form
von Zwischenspeichern und Vormultiplexern notwendig ist
und daß in dem erzeugten Pulsrahmen ein erheblicher Anteil
von redundanten Bits enthalten ist.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, einen
Multiplexer/Demultiplexer durch seine Pulsrahmenstruktur
anzugeben, für mehrere der in der
Standardisierungsdiskussion geeigneten Bitfolgefrequenzen
geeignet ist.
Die Aufgabe wird wie im Patentanspruch 1 angegeben gelöst.
Weiterbildungen sind den Unteransprüchen entnehmbar.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen
beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Rahmenstruktur des erfindungsgemäßen
Multiplexers/Demultiplexers mit einer Belegung
durch einen 135 168 kbit/s-H4-Kanal und mehrere
schmalbandige Kanäle,
Fig. 2 den Rahmenaufbau des erfindungsgemäßen
Multiplexers/Demultiplexers mit der Belegung
durch vier 33 792 kbit/s-H2-Signale und mehrere
Schmalband-Signale,
Fig. 3a und 3b Beispiele für die Belegung der Spalten 1 bis 34
des Rahmenaufbaus des erfindungsgemäßen
Multiplexers/Demultiplexers für
Bitfolgefrequenzen der europäischen
Multiplex-Hierarchie, und
Fig. 4a und 4b Beispiele für die Belegung der Spalten 1 bis 34
des Rahmenaufbaus des erfindungsgemäßen
Multiplexers/Demultiplexers für
Bitfolgefrequenzen der Nordamerikanischen
Multiplex-Hierarchie.
Anhand von Fig. 1 wird nun der Rahmenaufbau des
erfindungsgemäßen Multiplexers/Demultiplexers erläutert.
Die kleinste Einheit des Pulsrahmens ist ein
8-Bit-Zeitabschnitt, was in der linken oberen Ecke
angedeutet ist. Da die Rahmenwiederholfrequenz wie bei der
eingangs genannten DE-OS 8 kHz beträgt, stellt ein solcher
Zeitabschnitt einen Zeitkanal mit der
Übertragungskapazität von 64 kbit/s dar. Der Rahmen hat
nun 390 Spalten und 6 Zeilen, also 390×6=2340
Zeitabschnitte mit jeweils 8 Bits. Daraus ergibt sich, daß
die Ausgangs-Bitfolgefrequenz des Multiplexers 149 760
kbit/s beträgt. Diese Bitfolgefrequenz hat den Vorteil,
daß sie genau übereinstimmt mit der Bitfolgefrequenz der
OC3-Hierarchie des amerikanischen "SONET"-Systems.
Eine sehr günstige Belegung des Pulsrahmens besteht darin,
daß 352 Spalten zur Übertragung eines H4-Breitbandsignals
mit einer Bitfolgefrequenz von 135 168 kbit/s verwendet
werden und die restlichen 38 Spalten, deren
Übertragungskapazität jeweils 384 kbit/s beträgt, zur
Übertragung von mehreren Schmalband-Digitalsignalen, wie
noch erläutert wird, verwendet werden.
In Fig. 1 ist gezeigt, daß die 352 Spalten 39 bis 390 des
Pulsrahmens mit dem H4-Signal mit der Bitfolgefrequenz von
135 168 kbit/s belegt sind. Bei dieser Belegung des
Pulsrahmens wird die Übertragungskapazität des durch 352
Spalten gebildeten Breitband-Zeitkanals für die
übertragung des 135 168 kbit-H4-Signals exakt ausgenutzt.
Diese Bitfolgefrequenz ist eine der heutzutage zur
Übertragung des Bewegtbildsignals im
Teilnehmeranschlußbereich in der Diskussion befindlichen
Bitfolgefrequenzen.
Die Spalten 1 bis 38 des in Fig. 1 gezeigten Pulsrahmens
sind bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
wie folgt belegt: Die Spalten 35 bis 38 sind dazu
verwendet, ein dem Signal H 4 zugeordnetes Signal NOH 4 mit
einer Bitfolgefrequenz von 1536 kbit/s zu übertragen.
Dieses Signal enthält Steuer- und Synchronisiersignale zur
Überwachung der Übertragung des H4-Signals und wird auch
"Network-Overhead" genannt. Zusammen mit dem H4-Signal
bildet es ein C4-Signal mit der Bitfolgefrequenz 136 704
kbit/s.
Die Spalten 1 bis 5 bilden einen Zeitkanal mit einer
Übertragungskapazität von 1920 kbit/s, in dem
Rahmenzusatzinformation zur Systemüberwachung und
Synchronisierung und gegebenenfalls ein oder mehrere
D-Signale mit der Bitfolgefrequenz von 16 oder 64 kibt/s
übertragen werden können.
Auch die Spalten 6 bis 10 bilden einen Zeitkanal mit der
Übertragungskapazität von 1920 kbit/s, in dem
beispielsweise Signale aus bis zu 30 B-Kanälen jeweils mit
einer Bitfolgefrequenz von jeweils 64 kbit/s übertragbar
sind.
Die Spalten 11 bis 34 sind zweckmäßigerweise dazu
verwendet, Signale aus sogenannten H1-Kanälen oder
C1-Kanälen zu übertragen, wobei ein C1-Signal aus einem
H1-Signal und diesem Signal zugeordneten Zusatzsignal zur
Übertragung von Synchronisier-, Steuerinformation oder
ähnlichem besteht.
Wie anhand der Fig. 3 und 4 noch erläutert wird, hat
der Pulsrahmens des erfindungsgemäßen
Multiplexers/Demultiplexers den Vorteil, daß er sowohl für
die in der europäischen Hierarchie vorgesehenen
Bitfolgefrequenzen H 12=1920 kbit/s, C 12=2048 kbit/s als
auch die Bitfolgefrequenzen der Nordamerikanischen
Multiplex-Hierarchie H 11=1536 kbit/s, C 11=1920 kbit/s
besonders gut geeignet ist.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel einer vorteilhaften Belegung des
Pulsrahmens des erfindungsgemäßen
Multiplexers/Demultiplexers, bei dem die 356 Spalten mit
den Nummern 35 bis 390 vier H2-Breitband-Zeitkanäle mit
einer Übertragungskapazität von jeweils 33 772 kbit/s
bilden. Falls es erforderlich ist, zu jedem dieser vier
Zeitkanäle eine Zusatzinformation ("Network-Overhead") zu
übertragen, so können dazu, wie gezeigt zweckmäßigerweise
die Spalten verwendet werden, die den zur Bildung des
Kanals verwendeten unmittelbar vorangehen, also die Spalte
35 für den aus den Spalten 36 bis 123 gebildeten
H2-Zeitkanal, die Spalte 124 für den aus den Spalten 125
bis 212 gebildeten H2-Zeitkanal, die Spalte 213 für den
aus den Spalten 214 bis 301 gebildeten H2-Zeitkanal und
die Spalte 302 für den aus den Spalten 303 bis 390
gebildeten H2-Zeitkanal. Jede dieser vier Spalten bildet
zusammen mit den Spalten für den zugehörigen H2-Zeitkanal
einen sogenannten C2-Zeitkanal, dessen
Übertragungskapazität 34 176 kbit/s beträgt.
Anhand der Fig. 3a und b wird nun ein Beispiel für die
bereits erwähnte Belegung der Spalten 1 bis 34 des
Pulsrahmens angegeben. Vorausgesetzt ist, daß die
Bitfolgefrequenz der Schmalband-Zeitkanäle entsprechend
der europäischen Multiplex-Hierarchie H 12=1920 kbit/s
beträgt.
In Fig. 3a sind die Spalten 1 bis 10 wie in Fig. 1 belegt.
Von den übrigen Spalten 11 bis 34 sind jeweils 5 dazu
verwendet, einen Zeitkanal zu bilden, dessen
Übertragungskapazität genau gleich H 12 ist. Die restlichen
4 Spalten 31 bis 34 können zur Bildung von beliebigen
anderen Zeitkanälen verwendet werden und haben insgesamt
eine Übertragungskapazität von 1536 kbit/s. Für den Fall,
daß statt der H12-Signale mit jeweils 1920 kbit/s
sogenannte C12-Signale zu übertragen sind, d. h. die
Information aus den H12-Kanälen plus jeweils eine
Zusatzinformation so wäre hierfür die Bitfolgefrequenz
von 2048 kbit/s geeignet, die die Bitfolgefrequenz der
ersten Stufe PCM-Hierarchie ist. Zur Übertragung eines
solchen C12-Signals können, wie in Fig. 3b gezeigt,
jeweils 6 Spalten des Pulsrahmens zu einem Zeitkanal mit
der Übertragungskapazität von 2304 kbit/s zusammengefaßt
werden. Diese Bitfolgefrequenz verhält sich zu der von C 12
wie 9:8. In diesem Zeitkanal kann also C 12 so übertragen
werden, daß jeder 9te der insgesamt 36 Zeitschlitze
freibleibt oder anderweitig verwendet wird.
In Fig. 3b ist gezeigt, daß die Spalten 12 bis 34 für vier
solche C12-Schmalband-Zeitkanäle verwendet werden können.
In den Spalten 6 bis 10 können 30 B-Zeitkanäle mit jeweils
einer Übertragungskapazität von 64 kbit/s gebildet werden.
In Fig. 4a und in Fig. 4b ist ein Beispiel der Belegung
der Spalten 1 bis 34 des Pulsrahmens gezeigt, das der
Bitfolgefrequenz H 11=1536 kbit/s, die in der
Nordamerikanischen Multiplex-Hierarchie vorkommt, angepaßt
ist. In diesem Beispiel bilden 4 Spalten einen
Schmalband-Zeitkanal, dessen Übertragungskapazität genau
gleich der Bitfolgefrequenz von 1536 kbit/s ist. Falls nur
4 solcher Schmalband-Signale H 11 zu übertragen sind, so
kann dies wie in Fig. 4a gezeigt, in den Spalten 6 bis 9,
10 bis 13, 14 bis 17 und 18 bis 21 geschehen, und die
restlichen Spalten 22 bis 34 bedeuten eine freie
Übertragungskapazität für irgendwelche Kanäle.
Im Falle, daß nicht das H11-Signal mit 1536 kbit/s,
sondern ein sogenanntes C11-Signal, bestehend aus dem
H11-Signal und Signalen zur Übertragung von
Zusatzinformation, zu übertragen ist, könnte dessen
Bitfolgefrequenz gleich 1920 kbit/s sein, und ein solches
C11-Signal könnte dann in einem aus 5 Spalten gebildeten
Zeitkanal mit genau derselben Übertragungskapazität
übertragen werden, wie dies in Fig. 4b mit den Spalten 6
bis 10, 11 bis 15, 16 bis 20 und 21 bis 25 gezeigt ist,
und die Spalten 26 bis 34 könnten, falls nur vier
C11-Signale erforderlich sind, als freie
Übertragungskapazität für irgendwelche andere
Schmalband-Signale verwendet werden.
Aus den Fig. 3a und b und 4a und b ist ohne weiteres
ersichtlich, daß der Pulsrahmen des erfindungsgemäßen
Multiplexers/Demultiplexers in ausgezeichneter Weise mit
den bereits heutzutage standardisierten Bitfolgefrequenzen
für den Schmalband-Zeitkanal H 12 der europäischen
Hierarchie und auch für den Schmalband-Zeitkanal H 11 der
Nordamerikanischen Multiplex-Hierarchie geeignet ist.
Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß mit den Spalten 1
bis 10 ausreichend Übertragungskapazität von insgesamt
3840 kbit/s vorhanden ist, um die erforderliche
Rahmen-Zusatzinformation ("Overhead") und D- und B-Signale
zu übertragen.
Schließlich hat die Erfindung den großen Vorteil, daß sie
nicht nur für ein System geeignet ist, das für jeden der
Dienste eine fest vorgegebene Übertragungskapazität hat,
sondern auch für ein sogenanntes System mit asynchroner
Zeitmultiplexbildung ("Asynchronous Time Division"=ATD),
bei dem die für einen Dienst zu übertragenden
Informationen paketweise zusammengefaßt werden.
Wegen der hierfür erforderlichen Zusatz-Steuerinformation
ist eine Übertragungskapazität von 143 616 kbit/s
(=135 168×16/17) erforderlich, um ein Signal zu
übertragen, das in seinem Nutzinformationsinhalt einem
H4-Signal entspricht. Für dieses Signal mit der
Bitfolgefrequenz von 143 616 kbit/s können in dem
Pulsrahmen 374 Spalten vorgesehen werden, und es bleibt
mit 16 Spalten noch genügend Übertragungskapazität übrig
für die Schmalband-Signale und die
Rahmen-Zusatzinformation.
Entsprechendes gilt für die Übertragung eines Signals, das
in seinem Nutzinformationsinhalt einem C4-Signal
entspricht. Für dieses Signal ist eine Bitfolgefrequenz
von 145 248 kbit/s erforderlich, wofür im Pulsrahmen 380
Spalten vorgesehen werden können. Es bleibt mit 10 Spalten
noch genügend Übertragungskapazität übrig für die
Schmalband-Signale und die Rahmen-Zusatzinformation.
Claims (11)
1. Multiplexer/Demultiplexer für ein digitales
Zeitmultiplex-Nachrichtenübertragungssystem zur
Übertragung der Digitalsignale verschiedener Dienste,
insbesondere über eine Teilnehmeranschlußleitung, wobei
die Rahmenwiederholfrequenz des Pulsrahmens 8 kHz beträgt,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Pulsrahmen aus 390 Spalten und 6 Zeilen besteht, die 2340
Zeitabschnitte mit jeweils 8 Bits bilden.
2. Multiplexer/Demultiplexer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß 352 Spalten (39 bis 390) einen
Breitband-Zeitkanal mit einer Übertragungskapazität von
135 168 kbit/s bilden und daß 38 Spalten (1 bis 38)
Zeitkanäle bilden, deren Übertragungskapazität jeweils ein
ganzzahliges Vielfaches der Übertragungskapazität einer
Spalte von 384 kbit/s beträgt (Fig. 1).
3. Multiplexer/Demultiplexer nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß in einem aus 4 von den 38 Spalten
gebildeten Schmalband-Zeitkanal (35 bis 38)
Zusatzinformation (NOH 4) für den Breitband-Zeitkanal (H 4)
übertragen wird, so daß diese vier Spalten zusammen mit
den 352 Spalten einen Breitband-Zeitkanal (C 4) mit einer
Übertragungskapazität von 136 704 kbit/s bilden (Fig. 1).
4. Multiplexer/Demultiplexer nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die 356 Spalten (35 bis 390) innerhalb
des Pulsrahmens direkt aufeinanderfolgen.
5. Multiplexer/Demultiplexer nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß vier Gruppen von 88 Spalten (36 bis
123, 125 bis 212, 214 bis 301, 303 bis 390) vier
Breitband-Zeitkanäle (H 2) mit einer Übertragungskapazität
von jeweils 33 792 kbit/s bilden und daß 38 Spalten (1 bis
39, 35, 124, 213, 302) Zeitkanäle bilden, deren
Übertragungskapazität jeweils ein ganzzahliges Vielfaches
der Übertragungskapazität einer Spalte von 384 kbit/s
beträgt (Fig. 2).
6. Multiplexer/Demultiplexer nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß in vier Schmalband-Zeitkanälen (NOH 2),
von denen jeder aus einer (135, 124, 213, 302) von den 38
Spalten gebildet ist, jeweils eine Zusatzinformation
(NOH 2) für einen der vier Breitband-Zeitkanäle (H 2)
übertragen wird, so daß 88 den Breitband-Zeitkanal (H 2)
bildende Spalten (36 bis 123, 125 bis 212, 214 bis 301,
303 bis 390) zusammen mit einer den zugehörigen
Schmalband-Zeitkanal (NOH 2) bildenden Spalte (35, 124,
213, 302) einen Breitband-Zeitkanal (C 2) mit einer
Übertragungskapazität von 34 176 kbit/s bilden (Fig. 2).
7. Multiplexer/Demultiplexer nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die 89 den Breitband-Zeitkanal (C 2)
bildenden Spalten im Pulsrahmen direkt aufeinanderfolgen
(Fig. 4).
8. Multiplexer/Demultiplexer nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der 38
Spalten Gruppen von vier Spalten oder Gruppen von fünf
Spalten oder Gruppen von sechs Spalten oder Kombinationen
von solchen Gruppen enthalten sind, wobei eine Gruppe von
vier Spalten einen Schmalband-Zeitkanal mit einer
Übertragungskapazität von 1536 kbit/s, eine Gruppe von
fünf Spalten einen Schmalband-Zeitkanal mit einer
Übertragungskapazität von 1920 kbit/s und eine Gruppe von
sechs Spalten einen Schmalband-Zeitkanal mit einer
Übertragungskapazität von 2304 kbit/s bildet.
9. Multiplexer/Demultiplexer nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß in jedem der aus vier Spalten
gebildeten Schmalband-Zeitkanäle mit der
Übertragungskapazität von 1536 kbit/s ein H11-Signal mit
1536 kbit/s übertragen wird (Fig. 4a).
10. Multiplexer/Demultiplexer nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß in einem aus fünf Spalten gebildeten
Schmalband-Zeitkanal mit der Übertragungskapazität von
1920 kbit/s ein H12-Signal mit 1920 kbit/s (Fig. 5a) oder
ein aus einem H11-Signal mit 1536 kbit/s und
Zusatzinformation zusammengesetztes C11-Signal (Fig. 6)
mit 1920 kbit/s oder 30 B-Signale mit jeweils 64 kbit/s
übertragen werden (Fig. 3a, Fig. 4b).
11. Multiplexer/Demultiplexer nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß in einem aus fünf Spalten gebildeten
Schmalband-Zeitkanal mit der Übertragungskapazität von
2304 kbit/s ein Zusatzsignal für
Übertragungs-Überwachungszwecke und weitere Signale oder
ein aus einem H12-Signal mit 1920 kbit/s und
Zusatzinformation zusammengesetztes C12-Signal mit 2048
kbit/s (Fig. 5b) übertragen wird (Fig. 3b).
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873720799 DE3720799A1 (de) | 1987-06-24 | 1987-06-24 | Dienstintegriertes breitband-zeitmultiplex- nachrichtenuebertragungssystem |
CH232888A CH675334A5 (de) | 1987-06-24 | 1988-06-16 |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873720799 DE3720799A1 (de) | 1987-06-24 | 1987-06-24 | Dienstintegriertes breitband-zeitmultiplex- nachrichtenuebertragungssystem |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3720799A1 true DE3720799A1 (de) | 1989-01-05 |
Family
ID=6330161
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873720799 Withdrawn DE3720799A1 (de) | 1987-06-24 | 1987-06-24 | Dienstintegriertes breitband-zeitmultiplex- nachrichtenuebertragungssystem |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH675334A5 (de) |
DE (1) | DE3720799A1 (de) |
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- 1987-06-24 DE DE19873720799 patent/DE3720799A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
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---|---|
CH675334A5 (de) | 1990-09-14 |
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