DE3718942A1 - Verfahren und einrichtung zur erzeugung veredelten synthetischen brennstoffgases aus kohle - Google Patents
Verfahren und einrichtung zur erzeugung veredelten synthetischen brennstoffgases aus kohleInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine
Einrichtung zur Veredelung, Anreicherung und Entschwefelung
eines Synthese-Heizgases, das durch die Vergasung von Kohle
erzeugt wird. Viele Verfahren zur Umwandlung fossiler Brennstoffe,
wie z. B. von Kohle in ein Synthese-Heizgas sind bekannt.
Für viele Anwendungsfälle ist es wünschenswert, diese
Gase weiter zu behandeln und das Gas zu veredeln, zu entstauben
und zu entschwefeln, um ein nützlicheres und wertvolleres
Endprodukt zu erhalten. Bei der Ausführung dieser
weiteren Behandlungsvorgänge ist es wünschenswert, daß die
Energieverluste minimal gehalten und das Heizgas während
seiner Weiterbehandlung auf möglichst hoher Temperatur gehalten
wird.
Im Rahmen dieser Patentanmeldung bedeuten die Begriffe
Veredeln:
Das Erhöhen des Heizwertes des Heizgases durch Erhöhen der Qualität des Gases,
Qualität:
Die Qualität ist als Verhältnis der Summe der Reduktionsmittel zur Summe der Oxydationsmittel definiert, d. h. durch das Verhältnis:
Veredeln:
Das Erhöhen des Heizwertes des Heizgases durch Erhöhen der Qualität des Gases,
Qualität:
Die Qualität ist als Verhältnis der Summe der Reduktionsmittel zur Summe der Oxydationsmittel definiert, d. h. durch das Verhältnis:
Anreicherung:
Bedeutet hier die Erhöhung des Heizwertes des Gases durch die Zugabe von Kohlenwasserstoffen, wie z. B. Methan.
Bedeutet hier die Erhöhung des Heizwertes des Gases durch die Zugabe von Kohlenwasserstoffen, wie z. B. Methan.
Die Austrittstemperatur des Synthesegases von einem typischen
Kohlevergaser, der nach dem Staubversorgungs-Verfahren
arbeitet, beträgt im allgemeinen zumindest ungefähr 1260°C
(2300°F). Diese Temperatur ist jedoch etwas zu hoch, wenn
es gewünscht wird, das Heizgas mit Kalkstein oder Dolomit
zu entschwefeln, wobei Temperaturen im Bereich von ungefähr
980°C (1800°F) geeigneter sind. In der Vergangenheit
ist eine Verminderung der Temperatur durch Vermischung des
heißen Synthese-Heizgases mit kühlerem Temperiergas erfolgt.
Obwohl diese Technik recht wirksam ist, ist hiermit für das
resultierende Gemisch ein Heizwertverlust verbunden, ebenso
wie die ursprünglich höhere Gastemperatur partiell verloren
geht und zu einem insgesamt beträchtlichen Energieverlust
durch einen hohen Verlustwärmeanteil führt. Zum Beispiel
wird in jedem Fall der Heizwert reduziert, wenn der Heizwert
des kalten Gases niedrig ist. Eine Technik, bei der
ein Temperiergas verwendet wird, ist in der US-PS 42 34 169
gezeigt, in der das Gichtgas eines Direktreduktions-Schachtofens
zur Erzeugung von metallischem Eisen mit dem heißen
Synthese-Heizgas gemischt wird.
Es ist auch bekannt, daß heißes Synthese-Heizgas mit einer
Beschickung die Kohlenstoff enthält in einem Gegenstrom-
Schachtofen reagiert werden kann, um die Temperatur des
Synthese-Heizgases zu reduzieren und seinen Schwefelanteil
zu verringern. Ein derartiger Prozeß ist ebenfalls in der
US-PS 42 34 169 beschrieben. Eine Veredelung wird durch
Reaktion des Heizgases mit einer Kohlenstoff enthaltenden
Beschickung in einem Schachtofen erreicht, wobei hierdurch
die Oxidationsmittel wie z. B. CO₂ und H₂O aus dem Brennstoff
entfernt werden.
Ein grundsätzliches Ziel der vorliegenden Erfindung besteht
darin, ein Verfahren und eine Einrichtung zur Erzeugung
eines Heizgases aus einem gasförmigen oder nicht-gasförmigen
Brennstoff anzugeben.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin,
ein Verfahren und eine Einrichtung zur Erzeugung eines sauberen,
weitgehend entschwefelten Heizgases aus einem gasförmigen
oder nicht-gasförmigen Brennstoff anzugeben.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin,
ein Verfahren und eine Einrichtung zur Erzeugung eines
sauberen, weitgehend entschwefelten Heizgases aus einem
kohlestoffhaltigen Feststoffmaterial, wie z. B. aus Kohle
oder Torf, anzugeben.
Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, ein Verfahren und eine Einrichtung zur Veredelung
der Qualität des Heizgases (Brennstoffgas) zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird ein neues, verbessertes Verfahren und
eine neue, verbesserte Einrichtung zur Erzeugung eines sauberen,
veredelten Synthese-Heizgases aus Kohle angegeben.
Die Kohle wird zuerst unter Verwendung einer geeigneten Einrichtung,
z. B. eines Aufströmbett-Vergasers, vergast, um
ein heißes Synthese-Heizgas zu erzeugen. Diesem Vergasungsprozeß
folgt ein Veredelungs- und Anreicherungsprozeß, in
dem eine endotherme chemische Reaktion zwischen dem Synthese-
Heizgas und einem zweiten Brennstoff ein angereichertes und
veredeltes Synthese-Heizgas erzeugt. In vorteilhafter Weise
können heiße Zyklonabscheider verwendet werden, um die
größeren Partikel aus dem Synthese-Heizgasstrom abzuscheiden.
Falls eine Entschwefelung gewünscht wird, wird das Synthese-
Heizgas im Gegenstorm mit gebranntem Kalkstein in einem
Schachtofen reagiert, um seinen Schwefelanteil zu verringern.
Festkörper, die im wesentlichen aus CaS und CaO bestehen, und
die durch die Reaktionen zwischen dem Heizgas und dem gebrannten
Kalkstein erzeugt werden, werden aus dem Schachtofen
abgeführt und als Feststoffabfall abgelagert.
Im einzelnen wird zur Ausführung der vorliegenden Erfindung
Kohle vergast, um ein synthetisches Heizgas mit einer
Temperatur im Bereich von ungefähr 1150°C bis 1540°C
(2100°F bis 2800°F) zu erzeugen. Das Synthese-Heizgas wird
anschließend mit einem zweiten Brennstoff vermischt und
reagiert mit diesem, um ein veredeltes und angereichertes
Heizgas mit niedriger Temperatur zu erzeugen. Regelmäßig
enthält das veredelte und angereicherte Synthese-Heizgas
Staub und Feststoffpartikel. Ein Zyklonabscheider entfernt
den größten Teil der Staubpartikel, Kohleteilchen und andere
Feststoffe aus dem abgekühlten, veredelten und angereicherten
Synthese-Heizgas. Diese Feststoffe werden als Brennstoff
für die Vergasungseinrichtung wiedergewonnen und dieser
wieder zugeführt. Das veredelte, angereicherte und gereinigte
Synthese-Heizgas wird von dem Zyklon aus in einen Schachtofen
eingeführt und strömt im Gegenstromprinzip durch die
Beschickung des Schachtofens. Kalkstein, der sich in der
Beschickung befindet, wird bei einer Temperatur von ca.
900°C bis 925°C (1650°F bis 1700°C) durch den heißen Gasstrom
gebrannt. Der gebrannte Kalkstein reagiert mit den
Schwefelbestandteilen in dem veredelten Synthese-Heizgas
zu CaS und vermindert hierdurch den Schwefelanteil des veredelten
und angereicherten Synthese-Heizgases. Staubpartikel
und andere Feststoffe, die nicht durch den ersten Zyklon
abgeschieden und entfernt wurden, neigen ebenfalls dazu, an
den Oberflächen des gebrannten Kalkes anzuhaften und mit
entfernt zu werden, wenn die Beschickung ersetzt wird.
Außerdem können Staubteilchen, wenn dies gewünscht wird,
auch durch Einführen des veredelten und angereicherten
Synthese-Heizgases in eine zweite Zyklon-Reinigungsstufe
entfernt werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles
und einer zugehörigen Zeichnung näher erläutert.
Diese zeigt eine Einrichtung, die erforderlich ist, um ein
Heizgas nach der vorliegenden Erfindung anzureichern und
zu veredeln.
Bezugnehmend auf die Zeichnung zeigt diese eine Einrichtung
zur Erzeugung eines angereicherten und veredelten Synthese-
Heizgases nach der vorliegenden Erfindung, die eine Einrichtung
zur Erzeugung eines Synthese-Heizgases unter Verwendung
eines nicht-gasförmigen Primärbrennstoffes (z. B.
Kohle) erzeugt, eine Einrichtung zur Anreicherung und Veredelung
des Synthese-Heizgases unter Anwendung einer endothermen
chemischen Reaktion, um ein veredeltes Synthese-
Heizgas zu erzeugen, eine Einrichtung zum wesentlichen Entstauben
und Entfernen von Feststoffen aus dem veredelten
Synthese-Heizgas unter Verwendung von Zyklonreinigern als
primäre Staubentfernungseinrichtung und eine Einrichtung
zur Entschwefelung des angereicherten und veredelten Synthese-
Heizgases durch Reaktion des synthetisierten veredelten
Heizgases mit einem Entschwefelungsmittel, wie z. B.
gebrannten Kalkstein, z. B. auf der Grundlage der folgenden
Gleichung:
CaO + HsS → CaS + H₂O
Bei der Ausführung der Erfindung wird ein geeigneter Brennstoff
wie z. B. Kohle in eine Vergasungseinrichtung 10 durch
ein Rohr 12 eingeführt. Die Vergasungseinrichtung 10, die
von herkömmlicher Art sein kann, erzeugt ein Synthese-Heizgas,
dessen Temperatur bei ungefähr 1095°C (oberhalb 2000°F)
liegt. Unter der Annahme, daß die Kohle vergast wird, ist
davon auszugehen, daß das Synthese-Heizgas beträchtliche
Staub- und Schwefelanteile aufweisen wird und von verhältnismäßig
niedriger Qualität sein wird. Synthetisiertes Gas
mit dieser verhältnismäßig niedrigen Qualität, d. h. "schmutziges"
Synthese-Heizgas strömt von der Vergasungseinrichtung
10 durch ein geeignetes Rohr 14 zum ersten Eingang
eines Injektors 16. In dem Injektor 16 wird das heiße Synthese-
Heizgas aus der Vergasungseinrichtung 10 mit einem
zweiten Brennstoff vermischt und mit diesem zweiten Brennstoff
reagiert, der dem Injektor 16 durch ein zweites Rohr 18
zugeführt wird.
In diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der zweite
Brennstoff gebrochene, zerkleinerte Kohle, von der die sehr
feinen, staubförmigen Partikel entfernt wurden. Die zerkleinerte
Kohle wird durch ein Rohr 18 im Gasstrom eines
geeigneten Trägergases zugeführt. In dem Injektor 16 reagieren
die Kohlestoffkomponenten der Kohle mit dem Kohlendioxid
und den Wasserteilen des Synthese-Heizgases aus
der Vergasungseinrichtung 10, wobei Kohlenmonoxid und Wasserstoff
entsteht, die die Qualität des Synthese-Heizgases
veredeln und verbessern und dieses anreichen. Falls erforderlich
werden kleine Anteile von Wasser (Dampf) dem
Heizgas zugesetzt. Diese, die Temperatur verringernden und
die Gasqualität verbessernden und das Gas veredelnden Reaktionen,
die in dem Injektor 16 stattfinden, sind:
C + H₂O → CO + H₂
C + CO₂ → 2 CO
C + CO₂ → 2 CO
Diese endothermen Reaktionen reichern das synthetische Heizgas
an und veredeln dieses, während sie dazu führen, daß
sich die Temperatur des Gases am Ausgang des Injektors 16
auf ungefähr 980°C (ungefähr 1800°F) verringert. Die Wärme,
die erforderlich ist, um diese endothermen Reaktionen auszuführen,
wird von der inneren thermischen Energie des
heißen Synthese-Heizgases geliefert, das durch das Rohr 14
eintritt. Im Ergebnis dieser endothermen Reaktionen ist die
Qualität des Synthese-Heizgases verbessert und dieses veredelt.
Diese Rekationen erhöhen den Heizwert des Synthese-
Heizgases und verwandeln die sonst üblicherweise verlorengehende
thermische Energie des Gases direkt in chemische
Energie.
Ein Rohr 20 bringt das veredelte Synthese-Heizgas aus dem
Injektor 16 zum Eingang einer ersten Zyklone (Glasreiniger) 30.
Die Hauptmenge der Kohleteilchen und anderer Feststoffe aus
der Vergasungseinrichtung 10 und dem Injektor 16 werden dann
aus dem Gasstrom durch den Zyklon-Glasreiniger 30 entfernt
und zu der Vergasungseinrichtung 10 durch ein geeignetes
Rohr 31 zurückgeführt, um wieder einen Teil des Basisbrennstoffes
zu bilden. Nach dem Durchgang durch den Zyklon 30
ist das veredelte, angereicherte und abgekühlte Synthese-
Heizgas verhältnismäßig frei von Feststoffen.
Das veredelte, angereicherte Synthese-Heizgas wird in einen
ersten und in einen zweiten, unter Druck stehenden Gegenstrom-
Schachtofen 34 und 36 über ein erstes und ein zweites
Ventil 38 und 40 eingeführt, wie dies nachfolgend erläutert
ist.
Ein Zuführungsrohr 50, das am oberen Ende des ersten Schachtofens
34 angeordnet ist, trägt eine Dichtungseinrichtung 52
und einen Beschickungstrichter 54. In vergleichbarer Weise
ist eine zweite Dichtungseinrichtung 56 dem Abgaberohr 60
zugeordnet und bildet eine Dichtung für das untere Ende
des ersten Schachtofens 34. Ein zweiter Ofen 36 ist im
wesentlichen in gleicher Weise wie der Ofen 34 aufgebaut.
Ein Zuführungsrohr 70 ist mit einer Druckdichtungseinrichtung
72 und einem Beschickungstrichter 74 am oberen Ende
des zweiten Schachtofens 36 versehen. Eine untere Dichtungseinrichtung
81 ist über ein Abgaberohr 76 am unteren
Ende des zweiten Schachtofens 36 vorgesehen.
Vor Beginn des Arbeitsprozesses zum Veredeln, Reinigen und
Anreichern des Synthese-Heizgases werden geeignete Beschickungen
55 und 79 im ersten und zweiten Schachtofen 55
und 79 vorgesehen. Wie bereits oben erläutert, enthalten
diese Beschickungen eine geeignete Menge eines Entschwefelungsmittels,
wie z. B. gebrannten Kalkstein oder Dolomit.
Zur Bereitstellung geeigneter Beschickungen können die
Schachtöfen mit Rohkalkstein oder Dolomit und zumindest
teilweise gebranntem Kalkstein beschickt sein, wobei irgendeine
geeignete und übliche Technik zur Erhitzung der Beschickungen
verwendet wird.
Nachdem die Beschickung zumindest teilweise gebrannt ist,
wird heißes angereichertes und veredeltes Synthese-Heizgas
aus dem Zyklon 30 zugeführt und strömt durch das Rohr 32,
das Ventil 38, und das Heißblassystem 82 des Schachtofens34
aufwärts durch die Beschickung 55. Wenn das veredelte Synthese-
Heizgas durch die Beschickung 55 nach oben strömt,
reagieren Schwefelbestandteile des angereicherten und veredelten
Synthese-Heizgases mit dem Kalk, so daß der Schwefelanteil
des veredelten und angereicherten Synthese-Heizgases
verringert wird. Die Wärme des heißen Synthese-Heizgases
heizt dabei die Beschickung weiter auf und brennt dabei
weitere Teile der Beschickung, wobei teilweise Kalk aus
der Beschickung entfernt wird, wenn der
Schwefel des Gases mit dem Kalk reagiert. Staubteilchen
und Feststoffe, die im Gasstrom enthalten sind, haften an
den Beschickungsmaterialien, mit der Folge einer zusätzlichen
Entstaubung. Das entstaubte, entschwefelte und veredelte
sowie angereicherte Synthese-Heizgas verläßt den
Schachtofen 34 und strömt durch ein Ventil 78 und ein Rohr 86
in einen Heißzyklon 88.
Dieser Vorgang wird fortgesetzt, bis die Schwefelkonzentration
oder die Strömungsmenge bzw. -geschwindigkeit des
veredelten und angereicherten Synthese-Heizgases, das den
Schachtofen 34 verläßt, anzeigt, daß die Wirksamkeit der
Entschwefelung infolge der Verunreinigung der Beschickung 55
durch den Schwefel und Feststoffe auf einen Wert unterhalb eines
bestimmten, gestatteten Wertes abgenommen hat, wobei zu
diesem Zeitpunkt die Strömungsrichtung des veredelten und
angereicherten Synthese-Heizgases geändert und dieses durch
einen zweiten Schachtofen 36 durch Öffnung der Ventile 40
und 80 hindurchgeführt wird. Der erste Schachtofen 34 wird
zu diesem Zeitpunkt abgeschaltet durch Schließen der Ventile
38 und 78. Ein ausgewählter Teil der Beschickung 55 wird
durch das Rohr 61 zur Abführung durch eine Fördereinrichtung
62 aus dem Schachtofen ausgetragen. Ein Ersatz der
Beschickung 55 wird durch Öffnen der oberen Dichtungseinrichtung
52 und Beschickung von frischem Kalkstein in den
Schachtofen 34 über den Beschickungstrichter 54 erreicht.
Nach dem Abführen eines Teiles der Beschickung 55 und dem
Ersatz dieses Anteiles durch neues Beschickungsmaterial,
werden die obere und untere Dichtungseinrichtung 52 und 56
wieder geschlossen, so daß der Schachtofen 34 ebenfalls
abgedichtet ist. Die heißen Gase erhitzen und brennen den
frischen Kalkstein im Schachtofen um Kalk zu erzeugen.
Der Ersatz der Beschickung 55 bringt den ersten Schachtofen
34 wieder in die Lage, ihn zur Entschwefelung des
Heizgases bzw. des vergasten Brennstoffes zu verwenden,
wenn die Schwefelkonzentration des Heizgases, das den zweiten
Schachtofen 36 verläßt, anzeigt, daß die Wirksamkeit der Entschwefelung
unterhalb eines akzeptablen Wertes abgesunken
ist.
Es wird in bezug auf den Schachtofen 34 darauf hingewiesen,
daß die Beschickung 79 im zweiten Schachtofen 36 ebenfalls
während des Entstaubungs- und Entschwefelungszyklus stationär
ist. Wenn das veredeltet Synthesegas (Synthese-Heizgas) durch
die Beschickung 79 nach oben strömt, laufen die gleichen
Entstaubungs- und Entschwefelungsvorgänge ab, wie sie bereits
oben in bezug auf den Schachtofen 34 beschrieben wurden und
führen zu einer fortschreitenden Verunreinigung der Beschickung
79, mit der Folge einer Verminderung der Wirksamkeit
der Beschickung, wie dies bereits oben in bezug auf
den Schachtofen 34 erläutert wurde. Wenn die Schwefelkonzentration
des Heizgases, das den zweiten Schachtofen 34 verläßt,
anzeigt, daß die Wirksamkeit der Entschwefelung unterhalb
eines noch tolerierbaren Wertes abgesunken ist oder
die Strömungsmenge oder -geschwindigkeit des Heizgases, das
den zweiten Schachtofen 36 am Auslaß 93 verläßt, anzeigt,
daß die Gasströmungsdurchlässigkeit infolge übermäßig feiner
Teilchen in der Beschickung auf einen Wert unterhalb eines
zulässigen Wertes abgesunken ist, werden die Ventile 38
und 78 geöffnet, die Ventile 40 und 80 geschlossen und wird
das veredelete und angereicherte Synthese-Heizgas wieder in
seiner Strömungsrichtung geändert und durch den ersten Schachtofen
34 und die, wie oben erläutert, erneuerte Beschickung
geführt. Ein Teil der Beschickung 79, die Kalk, Kalziumsulfid,
Staub oder ungebrannten Kalkstein sowie irgendwelche
Kombinationen dieser Bestandteile enthält, wird aus dem
zweiten Schachtofen 36 durch Öffnung der unteren Dichtungseinrichtung
81 entfernt, so daß ein Teil des Beschickungsmaterials
durch das Abgaberohr 77 aus dem Schachtofen 36
ausgetragen und durch die Fördereinrichtung 82 abgeführt
werden kann. Nachdem ein bestimmter Teil der Beschickung
79 ausgesondert wurde, wird die untere Dichtungseinrichtung
81 geschlossen und die Beschickung 79 durch Öffnen der
oberen Dichtungseinrichtung 72 und Beschicken mit Kalkstein
über den Beschickungstrichter 74 ersetzt. Nachdem
die Beschickung 79 ersetzt wurde, wird die obere Dichtungseinrichtung
72 geschlossen und der Schachtofen 36 ist wieder
bereit zur Entschwefelung des veredelten Synthesegases.
Nach einem angemessenen Zeitintervall, werden die Ventile 40
und 80 geöffnet und die Ventile 38 und 78 geschlossen um
das veredelte Synthese-Heizgas wieder umzudirigieren und
zum zweiten Schachtofen 36 zur Entstaubung und Entschwefelung
zu führen, wie dies voranstehend erläutert ist. Somit
wird ein alternierender Zyklus ständig wiederholt, wobei
ein Schachtofen zur Entstaubung und Entschwefelung verwendet
wird, während der andere Schachtofen gerade gereinigt
wird und seine Beschickung wieder erneuert wird. Die Schachtöfen
34 und 36 arbeiten alternierend in diesem Zyklus, um
eine kontinuierliche Bereitstellung von heißem, behandeltem
Heizgas (Gas des vergasten Brennstoffes) zu gewährleisten.
In diesem Ausführungsbeispiel ist das behandelte Heizgas
ein gesäubertes, entschwefeltes, angereichertes und veredeltes
Synthese-Heizgas.
In dem vorerwähnten Ausführungsbeispiel wird Kohle als zweiter
Brennstoff verwendet. In gleicher Weise sind andere
Brennstoffe wie Erdgas oder Methan verwendbar. Wenn Methan
als zweiter Brennstoff verwendet wird, reagiert der Wasserdampf,
der in dem Synthese-Heizgas enthalten ist, mit dem
Methan zu Kohlenmonoxid und Wasserstoff. In ähnlicher Weise
reagieren die Kohlendioxide mit dem Methan um Kohlenmonoxid
und Wasserstoff zu bilden, wobei angereichertes Synthese-
Brennstoffgas (Heizgas) erzeugt wird. Falls erforderlich,
kann Dampf oder CO₂ zu dem Synthese-Heizgas zugesetzt
werden, um einen Mangel in bezug auf die notwendigen
Reaktionsmittel im Synthese-Heizgas zu korrigieren und
dessen Qualität zu regeln. Diese nachfolgend dargestellten
chemischen Reaktionen führen ebenfalls zu einer Abnahme
der Temperatur des Synthese-Heizgases, ähnlich der
Kühlreaktionen, die oben in bezug auf die Verwendung von
Kohle erläutert wurden. Die Gleichungen sind:
CH₄ + H₂O → CO + 3 H₂
CH₄ + CO₂ → 2 CO + H₂
CH₄ + CO₂ → 2 CO + H₂
Eine Untersuchung des vorbeschriebenen Arbeitszyklus,
zeigt ohne weiteres, daß auch andere Systemkonfigurationen
und Prozeßparameter zur Durchführung der Erfindung verwendet
werden können. Zum Beispiel können drei Schachtöfen
verwendet werden, von denen zwei in Betrieb sind,
während der Dritte gerade gereinigt und neu beschickt
wird. In solch einem System besteht lediglich das Grunderfordernis,
daß die Arbeitszyklen der Öfen so miteinander
abwechseln, daß jederzeit ein geeignet arbeitsbereiter
Ofen verfügbar ist, wenn es erforderlich ist, daß
ein anderer Ofen abgeschaltet werden muß. Es ist auch möglich,
mit einem Ofen kontinuierlich zu arbeiten, wenn
dieser während seines Betriebes zugleich neu beschickt
wird. Eine solche Betriebsweise sollte allerdings in bezug
auf die Entstaubung weniger günstig sein als die oben erläuterten
alternierenden Arbeitszyklen, da, wenn sich die
Beschickung durch den Schachtofen abwärts bewegt, Staubteilchen,
die an den Kalkteilchen oder dem Kalkstein oder
anderem Beschickungsmaterial anhaften, wieder freigesetzt
werden, mit der Folge, daß eine starke Staubkonzentration
im oberen Bereich des Ofens auftritt. Es kann auch dadurch
Staub erzeugt werden, daß die Teilchen aneinander reiben,
wenn die Beschickung sich durch den Schachtofen nach unten
bewegt, mit der Folge einer verstärkten Staubübertragung
vom Schachtofen zum zweiten Zyklon 88. Es ist auch möglich,
den Entstaubungs- und Entschwefelungszyklus zu beginnen,
bevor der zweite Schachtofen mit Kalkstein beschickt
ist, vorausgesetzt daß der erste Schachtofen so
gestaltet und angeschlossen ist, daß der zweite Schachtofen
vollständig beschickt und zum Betrieb vorbereitet
werden kann und in der Lage ist, die weitere Prozeßführung
zu übernehmen, wenn es erforderlich ist, die Beschickung
im ersten Ofen zu ersetzen. Dolomit kann gänzlich oder
teilweise durch Kalkstein in der Beschichtung ersetzt werden.
Bei der Realisierung der Erfindung kann der Injektor 16
jedwede Einrichtung sein, die das Synthese-Heizgas sorgfältig
mit dem zweiten Brennstoff mischt. Die anderen
Teile der Einrichtung können unter Verwendung herkömmlich
verfügbarer Bauteile und bekannter Konstruktionsprinzipien
zusammengefügt werden. Daher ist keine detaillierte
Beschreibung der baulichen Einzelheiten dieser
Mischeinrichtung erforderlich.
Die vorerläuterte Entstaubungs- und Entschwefelungseinrichtung
und das zugehörige Verfahren sind besonders nützlich
und einsetzbar in einem sogannten kombinierten
Zyklus der elektrischen Energieerzeugung. In solch einem
Prozeß wird das heiße, veredelte und angereicherte Synthese-
Heizgas, das über das Rohr 92 abgegeben wird, als
Brennstoff für eine Verbrennungsturbine verwendet. Die Abgase von
der Verbrennungsturbine werden durch einen Wärmeaustauscher
(Wärmewiedergewinnungskessel) geführt, um die Temperatur
der Abgase zu verringern und den Gesamtwirkungsgrad des
Prozesses zu erhöhen.
Aus der obigen Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles
der Erfindung wird deutlich, daß die Erfindung
ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Einrichtung
zur Erzeugung eines sauberen, entschwefelten, veredelten
und angereicherten Synthese-Brennstoffgases aus einem
fossilen Brennstoff, wie z. B. aus Kohle, schafft. Zusätzlich
wird deutlich, daß durch diese Erfindung ein Verfahren
und eine Einrichtung zum gleichzeitigen und wirksamen
Veredeln, Anreichern und Abkühlen des bei der Vergasung
von Kohle entstehenden Synthese-Brennstoffgases angegeben
wird, wobei Zyklonabscheider verwendet werden können,
um Staub und Feststoffteile aus dem Gas abzuscheiden.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Veredeln,
Anreichern und Entschwefeln eines Synthese-Heizgases,
das durch die Vergasung von Kohle erzeugt wird.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird Kohle vergast,
um Syntheseheiz- bzw. Brennstoffgas zu erzeugen.
Das Synthese-Brennstoffgas wird in ener endothermen
chemischen Reaktion mit einem zweiten Brennstoff kombiniert,
um das Synthese-Heizgas zu veredeln, anzureichern
und abzukühlen. Nachdem das Synthese-Heizgas angereichert,
veredelt und abgekühlt ist, wird es durch einen heißen
Zyklonabscheider geführt, der Kohleteilchen und andere
Feststoffe aus dem Gasstrom entfernt. Diese Feststoffe
werden zu der Vergasungseinrichtung als Brennstoff zurückgeführt.
Der Gasstrom wird aus dem Zyklon in einen Schachtofen
im Gegenstromprinzip durch eine sich nach unten bewegende
Beschickung geführt, die Materialien enthält, die
mit den Bestandteilen des Gasstromes, einschließlich dessen
Schwefelanteil, reagieren und Feststoffe erzeugen. Durch
Erneuern der Beschickung werden diese Feststoffe entfernt
und wird die Wirksamkeit der Beschickung zur Entschwefelung
wieder hergestellt, um einen sauberen Brenngasstrom
zu erzeugen. Die Erfindung betrifft ferner eine Einrichtung
zur Durchführung dieses Verfahrens.
Claims (14)
1. Verfahren zur Erzeugung eines veredelten und entschwefelten
synthetischen Brennstoffgases, gekennzeichnet
durch die Schritte der Vergasung eines ersten
Brennstoffes zur Erzeugung eines synthetischen Brennstoffgases,
Reagieren des synthetischen Brennstoffgases mit
einem zweiten Brennstoff zur Erzeugung eines veredelten,
angereicherten synthetischen Brennstoffgases, Hindurchführen
des veredelten, angereicherten synthetischen Brennstoffgases
durch einen Schachtofen (34, 36) im Gegenstromprinzip
zu einer schwefelentfernenden Beschickung (55, 79)
wodurch das veredelte, angereicherte synthetische Brennstoffgas
mit der Beschickung (55, 79) reagiert und hierdurch
Schwefel von dem veredelten, angereicherten synthetischen
Brennstoffgas entfernt wird.
2. Verfahren zur Erzeugung eines veredelten, angereicherten
und entschwefelten Brennstoffgases nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Reagieren
des synthetischen Brennstoffgases mit dem zweiten
Brennstoff endotherm verläuft.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschickung (55, 79) aus einer
Gruppe von Materialien ausgewählt ist, die Kalk, Kalkstein,
Dolomit, kalziniertes Dolomit oder Mischungen dieser Materialien
enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das veredelte Brennstoffgas in
einen Zyklon (88) geführt ist, um zusätzliche Feststoffe
aus dem veredelten und entschwefelten Brennstoffgas zu
entfernen.
5. Verfahren zur Erzeugung eines veredelten und entschwefelten
synthetischen Brennstoffgases nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Brennstoff ein festes, kohlestoffhaltiges Material ist
und der erste und zweite Brennstoff in einen Zyklon (30)
geführt werden, um Feststoffe aus dem Gas des ersten
Brennstoffes zu entfernen.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Brennstoff Kohle ist.
7. Verfahren zur Erzeugung eines veredelten und entschwefelten
synthetischen Brennstoffgases nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite
Brennstoff Methan ist.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Temperatur des Brennstoffgases
vor der Einführung des Brennstoffgases in den Schachtofen
(34, 36) auf einen Bereich von ca. 815°C bis 1040°C
(1500°F bis 1900°F) eingestellt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Temperatur des Brennstoffgases
vor der Einführung des Brennstoffgases in den Schachtofen
(34, 36) auf einen Bereich von ca. 870°C bis 985°C
(ca. 1600°F bis 1800°F) eingestellt wird.
10. Verfahren zur Erzeugung eines veredelten, entschwefelten
synthetischen Brennstoffgases aus Kohle, gekennzeichnet
durch die Schritte:
- a) Vergasen von Kohle zur Erzeugung des synthetischen Brennstoffgases mit einer ersten Temperatur
- b) Zerkleinern und Sieben von Kohle, um einen zweiten Brennstoff vorzubereiten, der aus Kohlepartikeln von ausgewählter Größe besteht,
- c) Einströmen des zweiten Brennstoffes in das synthetische Brennstoffgas derart, daß das synthetische Brennstoffgas mit dem eingespitzten zweiten Brennstoff zur Erzeugung eines veredelten, angereicherten synthetischen Brennstoffgases mit einer zweiten Temperatur reagiert,
- d) Einführen des veredelten synthetischen Brennstoffgases mit dieser zweiten Temperatur in einen Zyklon (30), um die Hauptmenge von Kohleteilchen und Staubteilchen aus dem veredelten synthetischen Brennstoffgas zu entfernen,
- e) Durchführen des veredelten synthetischen Brennstoffgases durch einen Schachtofen (34, 36), der mit einer Beschickung beladen ist, die kalzinierten bzw. gebrannten Kalkstein enthält, wodurch Schwefel enthaltende Bestandteile des veredelten synthetischen Brennstoffgases mit dem gebrannten Kalkstein reagieren, um Schwefel aus dem veredelten synthetischen Brennstoffgas zu entfernen, und
- f) Einführen des veredelten synthetischen Brennstoffgases in einen zweiten Zyklon (88), um zusätzliche Feststoffe aus dem veredelten synthetischen Brennstoffgas zu entfernen.
11. Verfahren zur Erzeugung eines veredelten und entschwefelten
synthetischen Brennstoffgases nach Anspruch 10,
gekennzeichnet durch den zusätzlichen Schritt
der Beibehaltung der Beschickung (55, 79) in statischem Zustand
während das synthetische Brennstoffgas durch die Beschickung
(55, 79) hindurchströmt.
12. Einrichtung zur Erzeugung eines veredelten und entschwefelten
Brennstoffgases aus einem festen, fossilen
Brennstoff gekennzeichnet durch:
- a) eine Einrichtung (10) zur Vergasung des festen fossilen Brennstoffes, zur Erzeugung eines synthetischen Brennstoffgases,
- b) eine Einrichtung (16) zur Zusammenführung des synthetischen Brennstoffgases mit einem zweiten Brennstoff, um ein veredeltes synthetisches Brennstoffgas mit niedrigerer Temperatur zu erzeugen,
- c) eine Einrichtung (30) zur Entfernung von Feststoffen aus dem veredelten synthetischen Brennstoffgas,
- d) eine Einrichtung (34, 36) zur Reaktion des veredelten synthetischen Brennstoffgases mit einem Schwefelreduktionsmittel - um den Schwefelanteil des veredelten synthetischen Brennstoffgases zu verringern.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Verbindung des
synthetischen Brennstoffgases mit dem zweiten Brennstoff
ein Mischungsinjektor (16) ist, der mit Mitteln zur Einführung
des synthetischen Brennstoffgases und zur Einführung
von Kohle versehen ist.
14. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur Verbindung des
synthetischen Brennstoffgases mit dem zweiten Brennstoff
ein Mischungsinjektor (16) zur Vermischung von synthetischem
Brennstoffgas und Methan ist.
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