DE3717020C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine kältegedämmte Rohrleitung
oder Behälter, die mit einem im Abstand angeordneten und über
eine entlang der Oberseite verlaufende Längsnaht mit Nieten
oder Schrauben zusammengehaltenen Blech- oder Kunststoffmantel
umgeben sind, der Kammern oder Schotten bildet, in die der
Dämmstoff eingefüllt wird. Die Erfindung betrifft außerdem
ein Verfahren zur Herstellung einer kältegedämmten Rohrleitung
oder eines kältegedämmten Behälters.
Nach dem Entwurf DIN 4140 Teil 2 sind beim Einbringen von
Polyurethan-Ortsschaum als Dämmstoff in entsprechend gebildete
Hohlräume Bohrungen für das Einfüllen und für das
Entlüften in der Ummantelung anzubringen. In diesem Fall hat
die Ummantelung bei Kältedämmung gleichzeitig die Funktion
der Dampfbremse. Kältegedämmte Rohrleitungen werden beispielsweise
im untertägigen Bergbau zur Versorgung der im Abbau
angeordneten Wärmetauscher mit dem Kälteträger Wasser eingesetzt.
Nachteilig bei diesem Einsatzgebiet aber auch bei
anderen kältegedämmten Rohrleitungen oder Behältern oder bei
wärmegedämmten Behältern und Rohrleitungen ist, daß die vorgeschriebenen
Entlüftungs- und auch die Füllöcher nicht abgedichtet
sind. Gleiches gilt auch für die Schrauben oder
Nieten, über die die Ummantelung aus Blech oder Kunststoff
zusammengehalten wird. Dringt aber Luft in die gebildeten
und mit Dämmstoff ausgefüllten Kammern ein, kommt es zu einer
Durchfeuchtung des Dämmstoffes und damit zu einer deutlichen
Verschlechterung der Wärmeleitfähigkeit und schließlich zu
einer Zerstörung des Dämmstoffes durch Eisbildung. Aus
der Zeitschrift "Kunststoffe", Heft 4, 1967, Seiten 228 bis
234 ist ein Verfahren zur Herstellung von Isolierungen für
Rohrleitungen und Behälter bekannt, die mit einem im Abstand
angeordneten Blech- oder Kunststoffmantel versehen werden, um
dann den Dämmstoff aus Polyurethan-Ortsschaum in den so
gebildeten Hohlraum einzufüllen. Der Dämmstoff wird über eine
Einfüllöffnung am obersten Punkt in flüssiger Form eingefüllt,
wobei diese Öffnung dann später abgedichtet und
verschlossen wird. Durch die DE-OS 22 03 312.1 ist ein gleiches
Verfahren bekannt geworden, wobei deutlich wird, daß die
Einfüllöffnung hier mittig der gebildeten Kammer vorgesehen
ist. Die Einfüllöffnung wird dann später über ein Filzstück
und ein Abdeckblech verschlossen. Hierbei ist nachteilig, daß
die Anordnung von besonderen Einfüllöffnungen und Entlüftungsöffnungen
bzw. Entlüftungsbohrungen ein sehr aufwendiges Verfahren
und auch eine entsprechend aufwendige Ausbildung der
Rohrleitungen und Behälter erfordert. Nicht nur, daß zunächst
einmal diese gesonderten Öffnungen hergestellt werden müssen
stellt den Nachteil dar, sondern auch das Erfordernis, die
besonderen Öffnungen und Bohrungen anschließend nach dem
Einbringen des Dämmstoffes wieder verschließen zu müssen. Der
zeitliche Aufwand ist erheblich. Darüber hinaus ist auch
die Verarbeitung schwierig, weil nämlich die Einfüll- und
die Entlüftungslöcher schon vorab vorhanden sind bzw. im
Herstellerwerk angebracht sind, so daß sich beim Einbringen
des Dämmstoffes häufig Probleme dadurch ergeben, daß diese
nicht an den richtigen Stellen insbesondere bei nicht söhlig
verlegten Leitungen angeordnet sind. Der Dämmstoff tritt dann
zu früh aus und die Kammer ist nicht ausreichend gefüllt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das
Einbringen des Dämmstoffes ohne gesonderte Einfüllöffnungen
im Blech- oder Kunststoffmantel zu ermöglichen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
im Abstand über die Rohrleitung oder den Behälter verteilt
Kammern bildende Schottwände vorgesehen und jeweils mit einer
am obersten Punkt der Schottwand liegenden Öffnung versehen
sind und keine gesonderte Einfüllöffnung im Blech- oder
Kunststoffmantel vorhanden ist, so daß dieser unverletzt ist
und daß zwischen Blech- oder Kunststoffmantel und Dämmstoff
eine Folie so eingebracht ist, daß sich ihre Enden im Bereich
der Mantelnaht überlappen und daß die an der der Öffnung
gegenüberliegenden Seite der jeweiligen Kammer vorgesehenen
Schraubenlöcher als Entlüftungslöcher dienend ausgebildet
sind.
Auf diese Weise ist sichergestellt, daß ohne gesonderte
Entlüftungslöcher vorzusehen der Dämmstoff so eingefüllt werden
kann, wie es von den jeweiligen Einsatzbedingungen her
optimal möglich ist. Es werden genau die Entlüftungslöcher
freigehalten bzw. die Heft- bzw. Schraubenlöcher, die das
Verfüllen mit Dämmstoff begünstigen. Außerdem kann durch
entsprechende Anzahl der offenbleibenden Heft- und Schraubenlöcher
dafür Sorge getragen werden, daß der Dämmstoff mit
hoher Geschwindigkeit bzw. entsprechendem Druck eingebracht
werden kann, so daß der Einfüllvorgang insgesamt verkürzt
wird. Darüber hinaus ist vorteilhaft, daß nun gesonderte
Entlüftungsöffnungen nicht vorgehalten werden müssen, wodurch
auch die Möglichkeit von Undichtigkeiten verringet wird.
Darüber hinaus können die Heft- bzw. Schraubenlöcher besser
abgedichtet werden, als gesonderte Entlüftungsöffnungen
irgendwo im Bereich der Ummantelung. Die besondere Anordnung
der Folie sichert ein gleichmäßiges Ausströmen der Luft, ohne
daß die Gefahr besteht, daß Dämmstoff mit austritt. Dieser
sorgt vielmehr dafür, daß bei vollständigem Ausfüllen der
Kammer die Folienenden gegeneinandergedrückt werden, so daß
sich die Öffnung damit schließt.
Zum Schutz der Folie ist vorgesehen, daß auf der Innenseite
des Blech- oder Kunststoffmantels ein Filz angeordnet
ist. Dieser auf den Blech- oder Kunststoffmantel aufgeklebte
Filz bildet einen vorteilhaften und sicheren Schutz für
die als Dampfbremse wirkende Folie.
Vorteilhafterweise wird ein ausreichend langes Offenhalten
des von den Enden der Folie und dem Blech- oder Kunststoffmantel
und den darin vorgesehenen Öffnungen gebildeten
Ventils sichergestellt, indem die Enden der Folie im Überlappungsbereich
eine Verstärkung aufweisen. Die Ausbildung
dieser Verstärkung ist so gewählt, daß trotzdem beim
Zusammentreffen der beiden Enden der Folien in diesem Bereich
eine wirksame Abdichtung sichergestellt ist.
Zur Herstellung einer kältegedämmten Rohrleitung oder
eines Behälters ist ein Verfahren vorgesehen, nach dem einige
der Heft- bzw. Schraubenlöcher zunächst unbesetzt bleiben
und der Dämmstoff durch die am obersten Punkt der Schottwand
liegende Öffnung hindurch eingebracht wird, wobei die zwischen
Blech- oder Kunststoffmantel und Dämmstoff eingebrachte,
sich mit ihren Enden im Bereich der Mantelnaht überlappende
Folie eine Art Ventil bildet, da der Dämmstoff von unten her
wachsend die verdrängte Luft so lange zwischen den beiden
Enden durchdrückt, bis er selbst gegen die Enden, diese
verschließend, andrückt. Das erfindungsgemäße Verfahren erbringt
vor allem den Vorteil, daß ein vollständiges Ausfüllen
der so gebildeten Kammern sichergestellt ist, und zwar
in optimal kurzer Zeit. Bei mehreren hintereinander vorgesehenen
Entlüftungslöchern schließen sich diese nacheinander,
ohne daß die Gefahr besteht, daß der Dämmstoff durchtritt und
dann ein ausreichendes Verfüllen nicht mehr erreicht werden
kann. Die beiden Enden der Folie legen sich nach Art eines
Ventil aufeinander und verschließen so die Entlüftungslöcher
wirksam. Außerdem wirkt der so hergestellte Verschluß vorteilhaft
als Dampfbremse. Dabei ist vorteilhaft auch in Längsrichtung
der Rohrleitung eine wirksame Dampfbremse zu erreichen,
indem die Folien benachbarter Kammern miteinander dampfdicht
verbunden werden. Über die gesamte Länge der Rohrleitung
ergibt sich somit ein wirksamer dichter Abschluß, wobei die
Verbindung der einzelnen Folienstücke auf ähnliche Weise
durch Überlappung erreicht wird, wobei dann allerdings im
Überlappungsbereich zweckmäßigerweise eine Verklebung
zusätzlich vorgenommen wird.
Eine vorteilhafte Abdichtung der Schraubenlöcher insgesamt,
insbesondere der der Entlüftung dienenden Schraubenlöcher
wird erreicht, wenn diese zunächst unbesetzt gebliebenen
Heft- und Schraubenlöcher vor dem Anbringen der Befestigung
mit einer Folie überklebt werden. Die Folie dient dann beim
Einbringen beispielsweise einer Niete oder auch einer
Schraube als wirksame Abdichtung. Nach einer weiteren
Ausbildung ist es auch möglich, die zunächst unbesetzt gebliebenen
Heft- bzw. Schraubenlöcher vor dem Anbringen der
Befestigung ebenso wie die Mantelnaht des Blech- oder
Kunststoffmantels mit einem Dichtstoff abzudichten.
Eine besondere Beachtung erfordert jeweils der letzte
Teil eines entsprechenden Objektes, hier insbesondere der
Rohrleitung, da dann auch die letzte Schottwand notwendigerweise
Abdichtungsfunktionen übernehmen muß. Hierzu ist
vorgesehen, daß jeweils die letzte Kammer eines Objektes
gesondert dampfdicht abgeschottet wird. Die gesonderte Dampfabschottung
kann durch eine dichte Rosette oder einer Art
Folie geschaffen werden, wobei das Einbringen des notwendigen
Dämmstoffes dann etwas schwerer möglich ist. Da aber
diese letzte Kammer jeweils möglichst kleingehalten wird, ist
diese Maßnahme ohne Probleme durchzuführen.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere durch die
einfache unzerstörte Ummantelung bzw. durch die doppelte
unzerstörte Ummantelung aus, die eine wirksame Dampfbremse
für die Kältedämmung ermöglicht. Die erwähnten Ummantelungen
bzw. Absicherungen sind vor allem auf die Verarbeitung von
Polyurethan-Ortsschaum ausgerichtet und erleichtern somit
die Verarbeitung dieses Materials. Die Vorteile des Verfahrens
und der Rohrleitung bzw. des Behälters drücken sich durch
Langlebigkeit und annähernd dauerhafte Wärmeleitfähigkeit
des Dämmstoffes aus. Da Wasser in Verbindung mit Polyurethan-
Ortsschaum zur Korrosion am jeweiligen Objekt führen kann,
wird diese Erscheinung durch die Erfindung in einem Maße eingeschränkt,
die die Lebensdauer derartiger Objekte wesentlich
erhöht. Die Folie erbringt darüber hinaus eine wesentliche
Erleichterung beim Einbringen des Dämmstoffes, weil die
überlappenden Enden zusammen mit dem Blech- oder Kunststoffmantel
und den darin vorgesehenen Schraubenlöchern eine
Art Ventil bilden. Dadurch ist bis zum völligen Zuwachsen
der Kammer für die Luft die Möglichkeit gegeben, zu entweichen,
während nach wirksamem Aushärten des Dämmstoffes bzw. Schaumes
dieser gleichzeitig als Verschluß für das Ventil dient. Der
Dämmstoff drückt nämlich die sich überlappende Folie dann
gegen den Blech- oder Kunststoffmantel und verschließt somit
die vorher noch wirksamen Entlüftungsöffnungen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegen
standes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der
zugehörigen Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungsbeispiele
mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen darge
stellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine Kammer, die um ein wärmegedämmtes
oder kältegedämmtes Rohr gebildet ist,
teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen längeren Rohrabschnitt mit dem End
bereich, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 einen kältegedämmten Behälter in Seiten
ansicht,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer
mit Kältedämmung versehenen Rohrleitung,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Rohrleitung nach
Fig. 4 und
Fig. 6 den Überlappungsbereich zweier Folien.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Objekt (1) handelt es sich
um eine durch einen Blech- und Kunststoffmantel (2) ummantelte
Rohrleitung (3). Durch den Blech- und Kunststoffmantel (2)
und die Schottwände (5, 7) sind Kammern (4, 6) gebildet,
wobei die Schottwände (5, 7) den nötigen Abstand des Blech-
und Kunststoffmantels (2) zur Rohrleitung (3) vorgeben. Am
obersten Punkt (8) der Schottwand (7) ist eine Öffnung (9)
ausgebildet, durch die hindurch der Dämmstoff (12) in die
Kammer (4) eingefüllt werden kann. Bei dem Dämmstoff handelt
es sich um einen Polyurethan-Ortsschaum in flüssiger Form,
der dann in der Kammer (4) zum Ausschäumen und Aushärten
kommt, wobei er den gesamten Hohlraum wirksam ausfüllt. Die
dabei verdrängte Luft wird durch die zunächst nicht besetzten
Schraubenlöcher (10) in Form der Entlüftungslöcher (11)
verdrängt. Dadurch kommt es wie bereits erwähnt zu einem
vollständigen Ausfüllen der Kammer (6), wobei die Entlüftungs
löcher (11) zusätzlich isoliert werden, um das spätere Ein
dringen von Luft und damit eine Gefährdung des Dämmstoffes
(12) zu vermeiden. Zwischen dem Dämmstoff (12) einerseits
und dem Blech- und Kunststoffmantel (2) andererseits ist
eine Folie (15) eingezogen, die mit einer Überlappung (16)
eingebracht wird, so daß sichergestellt ist, daß die Luft
wirksam verdrängt wird, um so das dichte Anliegen der Folie
(15) an der Blech- und Kunststoffmantelkonstruktion zu
erreichen. Die Überlappung (16) ist im oberen Bereich so
angeordnet, daß sie jeweils im Bereich der Entlüftungslöcher
(11) liegt, so daß die Luft gleich auch aus dem Gesamtbereich
in die Atmosphäre austreten kann.
Die Enden (17) der Folie (15) werden jeweils über die
Schottwände (5, 7) hinausgezogen, so daß eine Verbindung mit
der Folie der jeweils benachbarten Kammer (6) einfach und
dicht herzustellen ist.
Fig. 2 zeigt die Rohrleitung nach Fig. 1 über einen
längeren Abschnitt, wobei endseitig die letzte Kammer (18)
angedeutet ist. Diese letzte Kammer (18) ist besonders schmal
ausgebildet, um das Abdichten zu erleichtern, was beispielsweise
durch eine gesonderte Dichtrosette oder durch die Bildung
eines Foliensackes aus der Folie (15) erreicht wird. Immer
ist dabei darauf zu achten, daß die Folie (15) jeweils dicht
an der Innenseite (19) des Blech- und Kunststoffmantels (2)
anliegt.
Fig. 3 zeigt einen Behälter (20), der vollständig von
einer Kältedämmung umgeben ist. Auch hier werden durch die
Schottwände (5, 7) Kammern (4, 6) gebildet, in die jeweils
getrennt durch die hier nicht im einzelnen dargestellten
Öffnungen der Polyurethanschaum bzw. das flüssige Material
eingefüllt werden kann, um eine vollständige Ausfüllung der
Kammern zu gewährleisten. Die Entlüftung erfolgt ebenso über
die hier nicht im einzelnen dargestellten Entlüftungslöcher,
bei denen es sich um freibleibende Schraubenlöcher handelt.
Bei der perspektivischen Darstellung der kältegedämmten
Rohrleitung (3) wird deutlich, daß die Öffnung (9) am obersten
Punkt (8) der Schottwand (5) ausgebildet ist. Sie kann
dreieckförmig oder ähnlich sein, soll aber auf jeden Fall
sicherstellen, daß eine genaue Überwachung des Füllvorganges
möglich ist. Die Öffnung (9) ist auf der gegenüber
liegenden Seite (24) zu den Entlüftungslöchern (11) ausge
bildet. Da durch das verzögerte Herstellen der Befestigung
(21) in diesem Bereich ein Aufplatzen des Blech- und
Kunststoffmantels (2) zweckmäßigerweise zu verhindern ist,
wird hier ein die Mantelnaht (22) zusammenhaltendes Schellen
band (25) angebracht und angezogen. Nach dem vollständigen
Verfüllen der Kammern (4, 6, 18) wird das Schellenband (25)
entfernt und Nieten (23) oder auch Schrauben eingebracht.
Hinter dem Schellenband (25) wird der Verbindungsbereich
(26) zum nächsten zu verfüllenden Abschnitt sichtbar.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch die Rohrleitung mit
Ummantelung nach Fig. 4, wobei deutlich wird, daß die
Überlappung (16) möglichst dicht bei der Mantelnaht (22)
liegt, um eine vollständige Entlüftung des Innenraums der
einzelnen Kammern zu gewährleisten. Mit (3) ist die Rohr
leitung bezeichnet, während (11) das Entlüftungsloch andeutet,
durch das die verdrängte Luft entweichen kann, die vorher
auch den Bereich der Überlappung (16) überwunden hat.
Fig. 6 schließlich zeigt den Überlappungsbereich zweier
Folien, wobei es sich um die Überlappung nach Fig. 5 oder
aber auch um eine Überlappung in Längsrichtung handeln kann.
Handelt es sich um die der Entlüftung dienenden Überlappung
(16), so kann zum möglichst langen Offenhalten dieses Bereiches
eine Versteifung (27) eingebracht werden, die aber dann
trotzdem beim Zusammentreffen der beiden Folien (15, 15′)
in diesem Bereich eine wirksame Abdichtung ermöglicht.
Claims (7)
1. Kältegedämmte Rohrleitung oder Behälter, die mit
einem im Abstand angeordneten und über eine entlang der
Oberseite verlaufende Längsnaht mit Nieten oder Schrauben
zusammengehaltenen Blech- oder Kunststoffmantel umgeben sind,
der Kammern oder Schotten bildet, in die der Dämmstoff eingefüllt
wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Abstand über die Rohrleitung (3) oder den Behälter (20)
verteilt Kammern (4, 6, 18) bildende Schottwände (5, 7) vorgesehen
und jeweils mit einer am obersten Punkt (8) der
Schottwand (5, 7) liegenden Öffnung (9) versehen sind und
keine gesonderte Einfüllöffnung im Blech- oder Kunststoffmantel
vorhanden ist, so daß dieser unverletzt ist und daß
zwischen Blech- oder Kunststoffmantel (2) und Dämmstoff (12)
eine Folie (15) so eingebracht ist, daß sich ihre Enden
(17) im Bereich der Mantelnaht (22) überlappen und daß die
an der der Öffnnung (9) gegenüberliegenden Seite (24) der
jeweiligen Kammer vorgesehenen Schraubenlöcher (10) als
Entlüftungslöcher (11) dienend ausgebildet sind.
2. Rohrleitung oder Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Innenseite (19) des Blech- oder Kunststoffmantels
(2) ein Filz angeordnet ist.
3. Rohrleitung oder Behälter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden (17) der Folie (15) im Überlappungsbereich
eine Verstärkung (27) aufweisen.
4. Verfahren zur Herstellung einer kältegedämmten Rohrleitung
oder eines Behälters nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß einige der Heft- bzw. Schraubenlöcher (10) zunächst unbesetzt
bleiben und der Dämmstoff (12) durch die am obersten
Punkt (8) der Schottwand (5, 7) liegende Öffnung (9) hindurch
eingebracht wird, wobei die zwischen Blech- oder Kunststoffmantel
(2) und Dämmstoff (12) eingebrachte, sich mit ihren
Enden (17) im Bereich der Mantelnaht (22) überlappende
Folie (15) eine Art Ventil bildet, da der Dämmstoff von
unten her wachsend die verdrängte Luft so lange zwischen den
beiden Enden durchdrückt, bis er selbst gegen die Enden,
diese verschließend, andrückt.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zunächst unbesetzt gebliebenen Heft- bzw. Schraubenlöcher
(10, 11) vor dem Anbringen der Befestigung (21) mit
einer Folie (15) überklebt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zunächst unbesetzt gebliebenen Heft- bzw. Schraubenlöcher
(10, 11) vor dem Anbringen der Befestigung (21) ebenso
wie die Mantelnaht (22) des Blech- oder Kunststoffmantels
(2) mit einem Dichtstoff abgedichtet werden.
7. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils die letzte Kammer (18) eines Objektes (1) gesondert
dampfdicht abgeschottet wird.
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Country | Link |
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DE (1) | DE3717020A1 (de) |
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---|---|---|---|---|
DE2203312A1 (de) * | 1972-01-25 | 1973-08-02 | Wrede & Niedecken Gmbh | Isoliermantel, insbesondere zur kaelteisolierung von behaeltern, rohrleitungen und dergleichen und verfahren zu seiner herstellung |
-
1987
- 1987-05-21 DE DE19873717020 patent/DE3717020A1/de active Granted
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE4313589A1 (de) * | 1993-04-26 | 1994-10-27 | Bohle Gmbh Ernst | Isolieranordnung, insbesondere Kältedämmanordnung für Kältemittel oder andere Medien enthaltende Einrichtungen wie Rohrleitungen, Armaturen, Apparate, Behälter u. dgl. |
DE10240911A1 (de) * | 2002-09-04 | 2004-03-18 | Valeo Klimasysteme Gmbh | Isolationsvorrichtung |
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3717020A1 (de) | 1988-12-08 |
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