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DE3717020C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3717020C2
DE3717020C2 DE19873717020 DE3717020A DE3717020C2 DE 3717020 C2 DE3717020 C2 DE 3717020C2 DE 19873717020 DE19873717020 DE 19873717020 DE 3717020 A DE3717020 A DE 3717020A DE 3717020 C2 DE3717020 C2 DE 3717020C2
Authority
DE
Germany
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sheet metal
film
plastic jacket
jacket
opening
Prior art date
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Application number
DE19873717020
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English (en)
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DE3717020A1 (de
Inventor
Manfred 4708 Kamen De Wennmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F. WILLICH DAEMMSTOFFE + ISOLIERSYSTEME GMBH + CO,
Original Assignee
F Willich & Co 4600 Dortmund De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by F Willich & Co 4600 Dortmund De GmbH filed Critical F Willich & Co 4600 Dortmund De GmbH
Priority to DE19873717020 priority Critical patent/DE3717020A1/de
Publication of DE3717020A1 publication Critical patent/DE3717020A1/de
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Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C44/00Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
    • B29C44/02Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles for articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C44/12Incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or reinforcements
    • B29C44/1228Joining preformed parts by the expanding material
    • B29C44/1242Joining preformed parts by the expanding material the preformed parts being concentric
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/04Arrangements using dry fillers, e.g. using slag wool
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L59/00Thermal insulation in general
    • F16L59/10Bandages or covers for the protection of the insulation, e.g. against the influence of the environment or against mechanical damage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Insulation (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine kältegedämmte Rohrleitung oder Behälter, die mit einem im Abstand angeordneten und über eine entlang der Oberseite verlaufende Längsnaht mit Nieten oder Schrauben zusammengehaltenen Blech- oder Kunststoffmantel umgeben sind, der Kammern oder Schotten bildet, in die der Dämmstoff eingefüllt wird. Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Herstellung einer kältegedämmten Rohrleitung oder eines kältegedämmten Behälters.
Nach dem Entwurf DIN 4140 Teil 2 sind beim Einbringen von Polyurethan-Ortsschaum als Dämmstoff in entsprechend gebildete Hohlräume Bohrungen für das Einfüllen und für das Entlüften in der Ummantelung anzubringen. In diesem Fall hat die Ummantelung bei Kältedämmung gleichzeitig die Funktion der Dampfbremse. Kältegedämmte Rohrleitungen werden beispielsweise im untertägigen Bergbau zur Versorgung der im Abbau angeordneten Wärmetauscher mit dem Kälteträger Wasser eingesetzt. Nachteilig bei diesem Einsatzgebiet aber auch bei anderen kältegedämmten Rohrleitungen oder Behältern oder bei wärmegedämmten Behältern und Rohrleitungen ist, daß die vorgeschriebenen Entlüftungs- und auch die Füllöcher nicht abgedichtet sind. Gleiches gilt auch für die Schrauben oder Nieten, über die die Ummantelung aus Blech oder Kunststoff zusammengehalten wird. Dringt aber Luft in die gebildeten und mit Dämmstoff ausgefüllten Kammern ein, kommt es zu einer Durchfeuchtung des Dämmstoffes und damit zu einer deutlichen Verschlechterung der Wärmeleitfähigkeit und schließlich zu einer Zerstörung des Dämmstoffes durch Eisbildung. Aus der Zeitschrift "Kunststoffe", Heft 4, 1967, Seiten 228 bis 234 ist ein Verfahren zur Herstellung von Isolierungen für Rohrleitungen und Behälter bekannt, die mit einem im Abstand angeordneten Blech- oder Kunststoffmantel versehen werden, um dann den Dämmstoff aus Polyurethan-Ortsschaum in den so gebildeten Hohlraum einzufüllen. Der Dämmstoff wird über eine Einfüllöffnung am obersten Punkt in flüssiger Form eingefüllt, wobei diese Öffnung dann später abgedichtet und verschlossen wird. Durch die DE-OS 22 03 312.1 ist ein gleiches Verfahren bekannt geworden, wobei deutlich wird, daß die Einfüllöffnung hier mittig der gebildeten Kammer vorgesehen ist. Die Einfüllöffnung wird dann später über ein Filzstück und ein Abdeckblech verschlossen. Hierbei ist nachteilig, daß die Anordnung von besonderen Einfüllöffnungen und Entlüftungsöffnungen bzw. Entlüftungsbohrungen ein sehr aufwendiges Verfahren und auch eine entsprechend aufwendige Ausbildung der Rohrleitungen und Behälter erfordert. Nicht nur, daß zunächst einmal diese gesonderten Öffnungen hergestellt werden müssen stellt den Nachteil dar, sondern auch das Erfordernis, die besonderen Öffnungen und Bohrungen anschließend nach dem Einbringen des Dämmstoffes wieder verschließen zu müssen. Der zeitliche Aufwand ist erheblich. Darüber hinaus ist auch die Verarbeitung schwierig, weil nämlich die Einfüll- und die Entlüftungslöcher schon vorab vorhanden sind bzw. im Herstellerwerk angebracht sind, so daß sich beim Einbringen des Dämmstoffes häufig Probleme dadurch ergeben, daß diese nicht an den richtigen Stellen insbesondere bei nicht söhlig verlegten Leitungen angeordnet sind. Der Dämmstoff tritt dann zu früh aus und die Kammer ist nicht ausreichend gefüllt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Einbringen des Dämmstoffes ohne gesonderte Einfüllöffnungen im Blech- oder Kunststoffmantel zu ermöglichen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Abstand über die Rohrleitung oder den Behälter verteilt Kammern bildende Schottwände vorgesehen und jeweils mit einer am obersten Punkt der Schottwand liegenden Öffnung versehen sind und keine gesonderte Einfüllöffnung im Blech- oder Kunststoffmantel vorhanden ist, so daß dieser unverletzt ist und daß zwischen Blech- oder Kunststoffmantel und Dämmstoff eine Folie so eingebracht ist, daß sich ihre Enden im Bereich der Mantelnaht überlappen und daß die an der der Öffnung gegenüberliegenden Seite der jeweiligen Kammer vorgesehenen Schraubenlöcher als Entlüftungslöcher dienend ausgebildet sind.
Auf diese Weise ist sichergestellt, daß ohne gesonderte Entlüftungslöcher vorzusehen der Dämmstoff so eingefüllt werden kann, wie es von den jeweiligen Einsatzbedingungen her optimal möglich ist. Es werden genau die Entlüftungslöcher freigehalten bzw. die Heft- bzw. Schraubenlöcher, die das Verfüllen mit Dämmstoff begünstigen. Außerdem kann durch entsprechende Anzahl der offenbleibenden Heft- und Schraubenlöcher dafür Sorge getragen werden, daß der Dämmstoff mit hoher Geschwindigkeit bzw. entsprechendem Druck eingebracht werden kann, so daß der Einfüllvorgang insgesamt verkürzt wird. Darüber hinaus ist vorteilhaft, daß nun gesonderte Entlüftungsöffnungen nicht vorgehalten werden müssen, wodurch auch die Möglichkeit von Undichtigkeiten verringet wird. Darüber hinaus können die Heft- bzw. Schraubenlöcher besser abgedichtet werden, als gesonderte Entlüftungsöffnungen irgendwo im Bereich der Ummantelung. Die besondere Anordnung der Folie sichert ein gleichmäßiges Ausströmen der Luft, ohne daß die Gefahr besteht, daß Dämmstoff mit austritt. Dieser sorgt vielmehr dafür, daß bei vollständigem Ausfüllen der Kammer die Folienenden gegeneinandergedrückt werden, so daß sich die Öffnung damit schließt.
Zum Schutz der Folie ist vorgesehen, daß auf der Innenseite des Blech- oder Kunststoffmantels ein Filz angeordnet ist. Dieser auf den Blech- oder Kunststoffmantel aufgeklebte Filz bildet einen vorteilhaften und sicheren Schutz für die als Dampfbremse wirkende Folie.
Vorteilhafterweise wird ein ausreichend langes Offenhalten des von den Enden der Folie und dem Blech- oder Kunststoffmantel und den darin vorgesehenen Öffnungen gebildeten Ventils sichergestellt, indem die Enden der Folie im Überlappungsbereich eine Verstärkung aufweisen. Die Ausbildung dieser Verstärkung ist so gewählt, daß trotzdem beim Zusammentreffen der beiden Enden der Folien in diesem Bereich eine wirksame Abdichtung sichergestellt ist.
Zur Herstellung einer kältegedämmten Rohrleitung oder eines Behälters ist ein Verfahren vorgesehen, nach dem einige der Heft- bzw. Schraubenlöcher zunächst unbesetzt bleiben und der Dämmstoff durch die am obersten Punkt der Schottwand liegende Öffnung hindurch eingebracht wird, wobei die zwischen Blech- oder Kunststoffmantel und Dämmstoff eingebrachte, sich mit ihren Enden im Bereich der Mantelnaht überlappende Folie eine Art Ventil bildet, da der Dämmstoff von unten her wachsend die verdrängte Luft so lange zwischen den beiden Enden durchdrückt, bis er selbst gegen die Enden, diese verschließend, andrückt. Das erfindungsgemäße Verfahren erbringt vor allem den Vorteil, daß ein vollständiges Ausfüllen der so gebildeten Kammern sichergestellt ist, und zwar in optimal kurzer Zeit. Bei mehreren hintereinander vorgesehenen Entlüftungslöchern schließen sich diese nacheinander, ohne daß die Gefahr besteht, daß der Dämmstoff durchtritt und dann ein ausreichendes Verfüllen nicht mehr erreicht werden kann. Die beiden Enden der Folie legen sich nach Art eines Ventil aufeinander und verschließen so die Entlüftungslöcher wirksam. Außerdem wirkt der so hergestellte Verschluß vorteilhaft als Dampfbremse. Dabei ist vorteilhaft auch in Längsrichtung der Rohrleitung eine wirksame Dampfbremse zu erreichen, indem die Folien benachbarter Kammern miteinander dampfdicht verbunden werden. Über die gesamte Länge der Rohrleitung ergibt sich somit ein wirksamer dichter Abschluß, wobei die Verbindung der einzelnen Folienstücke auf ähnliche Weise durch Überlappung erreicht wird, wobei dann allerdings im Überlappungsbereich zweckmäßigerweise eine Verklebung zusätzlich vorgenommen wird.
Eine vorteilhafte Abdichtung der Schraubenlöcher insgesamt, insbesondere der der Entlüftung dienenden Schraubenlöcher wird erreicht, wenn diese zunächst unbesetzt gebliebenen Heft- und Schraubenlöcher vor dem Anbringen der Befestigung mit einer Folie überklebt werden. Die Folie dient dann beim Einbringen beispielsweise einer Niete oder auch einer Schraube als wirksame Abdichtung. Nach einer weiteren Ausbildung ist es auch möglich, die zunächst unbesetzt gebliebenen Heft- bzw. Schraubenlöcher vor dem Anbringen der Befestigung ebenso wie die Mantelnaht des Blech- oder Kunststoffmantels mit einem Dichtstoff abzudichten.
Eine besondere Beachtung erfordert jeweils der letzte Teil eines entsprechenden Objektes, hier insbesondere der Rohrleitung, da dann auch die letzte Schottwand notwendigerweise Abdichtungsfunktionen übernehmen muß. Hierzu ist vorgesehen, daß jeweils die letzte Kammer eines Objektes gesondert dampfdicht abgeschottet wird. Die gesonderte Dampfabschottung kann durch eine dichte Rosette oder einer Art Folie geschaffen werden, wobei das Einbringen des notwendigen Dämmstoffes dann etwas schwerer möglich ist. Da aber diese letzte Kammer jeweils möglichst kleingehalten wird, ist diese Maßnahme ohne Probleme durchzuführen.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere durch die einfache unzerstörte Ummantelung bzw. durch die doppelte unzerstörte Ummantelung aus, die eine wirksame Dampfbremse für die Kältedämmung ermöglicht. Die erwähnten Ummantelungen bzw. Absicherungen sind vor allem auf die Verarbeitung von Polyurethan-Ortsschaum ausgerichtet und erleichtern somit die Verarbeitung dieses Materials. Die Vorteile des Verfahrens und der Rohrleitung bzw. des Behälters drücken sich durch Langlebigkeit und annähernd dauerhafte Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffes aus. Da Wasser in Verbindung mit Polyurethan- Ortsschaum zur Korrosion am jeweiligen Objekt führen kann, wird diese Erscheinung durch die Erfindung in einem Maße eingeschränkt, die die Lebensdauer derartiger Objekte wesentlich erhöht. Die Folie erbringt darüber hinaus eine wesentliche Erleichterung beim Einbringen des Dämmstoffes, weil die überlappenden Enden zusammen mit dem Blech- oder Kunststoffmantel und den darin vorgesehenen Schraubenlöchern eine Art Ventil bilden. Dadurch ist bis zum völligen Zuwachsen der Kammer für die Luft die Möglichkeit gegeben, zu entweichen, während nach wirksamem Aushärten des Dämmstoffes bzw. Schaumes dieser gleichzeitig als Verschluß für das Ventil dient. Der Dämmstoff drückt nämlich die sich überlappende Folie dann gegen den Blech- oder Kunststoffmantel und verschließt somit die vorher noch wirksamen Entlüftungsöffnungen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegen­ standes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungsbeispiele mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen darge­ stellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine Kammer, die um ein wärmegedämmtes oder kältegedämmtes Rohr gebildet ist, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen längeren Rohrabschnitt mit dem End­ bereich, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 einen kältegedämmten Behälter in Seiten­ ansicht,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer mit Kältedämmung versehenen Rohrleitung,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Rohrleitung nach Fig. 4 und
Fig. 6 den Überlappungsbereich zweier Folien.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Objekt (1) handelt es sich um eine durch einen Blech- und Kunststoffmantel (2) ummantelte Rohrleitung (3). Durch den Blech- und Kunststoffmantel (2) und die Schottwände (5, 7) sind Kammern (4, 6) gebildet, wobei die Schottwände (5, 7) den nötigen Abstand des Blech- und Kunststoffmantels (2) zur Rohrleitung (3) vorgeben. Am obersten Punkt (8) der Schottwand (7) ist eine Öffnung (9) ausgebildet, durch die hindurch der Dämmstoff (12) in die Kammer (4) eingefüllt werden kann. Bei dem Dämmstoff handelt es sich um einen Polyurethan-Ortsschaum in flüssiger Form, der dann in der Kammer (4) zum Ausschäumen und Aushärten kommt, wobei er den gesamten Hohlraum wirksam ausfüllt. Die dabei verdrängte Luft wird durch die zunächst nicht besetzten Schraubenlöcher (10) in Form der Entlüftungslöcher (11) verdrängt. Dadurch kommt es wie bereits erwähnt zu einem vollständigen Ausfüllen der Kammer (6), wobei die Entlüftungs­ löcher (11) zusätzlich isoliert werden, um das spätere Ein­ dringen von Luft und damit eine Gefährdung des Dämmstoffes (12) zu vermeiden. Zwischen dem Dämmstoff (12) einerseits und dem Blech- und Kunststoffmantel (2) andererseits ist eine Folie (15) eingezogen, die mit einer Überlappung (16) eingebracht wird, so daß sichergestellt ist, daß die Luft wirksam verdrängt wird, um so das dichte Anliegen der Folie (15) an der Blech- und Kunststoffmantelkonstruktion zu erreichen. Die Überlappung (16) ist im oberen Bereich so angeordnet, daß sie jeweils im Bereich der Entlüftungslöcher (11) liegt, so daß die Luft gleich auch aus dem Gesamtbereich in die Atmosphäre austreten kann.
Die Enden (17) der Folie (15) werden jeweils über die Schottwände (5, 7) hinausgezogen, so daß eine Verbindung mit der Folie der jeweils benachbarten Kammer (6) einfach und dicht herzustellen ist.
Fig. 2 zeigt die Rohrleitung nach Fig. 1 über einen längeren Abschnitt, wobei endseitig die letzte Kammer (18) angedeutet ist. Diese letzte Kammer (18) ist besonders schmal ausgebildet, um das Abdichten zu erleichtern, was beispielsweise durch eine gesonderte Dichtrosette oder durch die Bildung eines Foliensackes aus der Folie (15) erreicht wird. Immer ist dabei darauf zu achten, daß die Folie (15) jeweils dicht an der Innenseite (19) des Blech- und Kunststoffmantels (2) anliegt.
Fig. 3 zeigt einen Behälter (20), der vollständig von einer Kältedämmung umgeben ist. Auch hier werden durch die Schottwände (5, 7) Kammern (4, 6) gebildet, in die jeweils getrennt durch die hier nicht im einzelnen dargestellten Öffnungen der Polyurethanschaum bzw. das flüssige Material eingefüllt werden kann, um eine vollständige Ausfüllung der Kammern zu gewährleisten. Die Entlüftung erfolgt ebenso über die hier nicht im einzelnen dargestellten Entlüftungslöcher, bei denen es sich um freibleibende Schraubenlöcher handelt.
Bei der perspektivischen Darstellung der kältegedämmten Rohrleitung (3) wird deutlich, daß die Öffnung (9) am obersten Punkt (8) der Schottwand (5) ausgebildet ist. Sie kann dreieckförmig oder ähnlich sein, soll aber auf jeden Fall sicherstellen, daß eine genaue Überwachung des Füllvorganges möglich ist. Die Öffnung (9) ist auf der gegenüber­ liegenden Seite (24) zu den Entlüftungslöchern (11) ausge­ bildet. Da durch das verzögerte Herstellen der Befestigung (21) in diesem Bereich ein Aufplatzen des Blech- und Kunststoffmantels (2) zweckmäßigerweise zu verhindern ist, wird hier ein die Mantelnaht (22) zusammenhaltendes Schellen­ band (25) angebracht und angezogen. Nach dem vollständigen Verfüllen der Kammern (4, 6, 18) wird das Schellenband (25) entfernt und Nieten (23) oder auch Schrauben eingebracht. Hinter dem Schellenband (25) wird der Verbindungsbereich (26) zum nächsten zu verfüllenden Abschnitt sichtbar.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch die Rohrleitung mit Ummantelung nach Fig. 4, wobei deutlich wird, daß die Überlappung (16) möglichst dicht bei der Mantelnaht (22) liegt, um eine vollständige Entlüftung des Innenraums der einzelnen Kammern zu gewährleisten. Mit (3) ist die Rohr­ leitung bezeichnet, während (11) das Entlüftungsloch andeutet, durch das die verdrängte Luft entweichen kann, die vorher auch den Bereich der Überlappung (16) überwunden hat.
Fig. 6 schließlich zeigt den Überlappungsbereich zweier Folien, wobei es sich um die Überlappung nach Fig. 5 oder aber auch um eine Überlappung in Längsrichtung handeln kann. Handelt es sich um die der Entlüftung dienenden Überlappung (16), so kann zum möglichst langen Offenhalten dieses Bereiches eine Versteifung (27) eingebracht werden, die aber dann trotzdem beim Zusammentreffen der beiden Folien (15, 15′) in diesem Bereich eine wirksame Abdichtung ermöglicht.

Claims (7)

1. Kältegedämmte Rohrleitung oder Behälter, die mit einem im Abstand angeordneten und über eine entlang der Oberseite verlaufende Längsnaht mit Nieten oder Schrauben zusammengehaltenen Blech- oder Kunststoffmantel umgeben sind, der Kammern oder Schotten bildet, in die der Dämmstoff eingefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Abstand über die Rohrleitung (3) oder den Behälter (20) verteilt Kammern (4, 6, 18) bildende Schottwände (5, 7) vorgesehen und jeweils mit einer am obersten Punkt (8) der Schottwand (5, 7) liegenden Öffnung (9) versehen sind und keine gesonderte Einfüllöffnung im Blech- oder Kunststoffmantel vorhanden ist, so daß dieser unverletzt ist und daß zwischen Blech- oder Kunststoffmantel (2) und Dämmstoff (12) eine Folie (15) so eingebracht ist, daß sich ihre Enden (17) im Bereich der Mantelnaht (22) überlappen und daß die an der der Öffnnung (9) gegenüberliegenden Seite (24) der jeweiligen Kammer vorgesehenen Schraubenlöcher (10) als Entlüftungslöcher (11) dienend ausgebildet sind.
2. Rohrleitung oder Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite (19) des Blech- oder Kunststoffmantels (2) ein Filz angeordnet ist.
3. Rohrleitung oder Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden (17) der Folie (15) im Überlappungsbereich eine Verstärkung (27) aufweisen.
4. Verfahren zur Herstellung einer kältegedämmten Rohrleitung oder eines Behälters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einige der Heft- bzw. Schraubenlöcher (10) zunächst unbesetzt bleiben und der Dämmstoff (12) durch die am obersten Punkt (8) der Schottwand (5, 7) liegende Öffnung (9) hindurch eingebracht wird, wobei die zwischen Blech- oder Kunststoffmantel (2) und Dämmstoff (12) eingebrachte, sich mit ihren Enden (17) im Bereich der Mantelnaht (22) überlappende Folie (15) eine Art Ventil bildet, da der Dämmstoff von unten her wachsend die verdrängte Luft so lange zwischen den beiden Enden durchdrückt, bis er selbst gegen die Enden, diese verschließend, andrückt.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zunächst unbesetzt gebliebenen Heft- bzw. Schraubenlöcher (10, 11) vor dem Anbringen der Befestigung (21) mit einer Folie (15) überklebt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zunächst unbesetzt gebliebenen Heft- bzw. Schraubenlöcher (10, 11) vor dem Anbringen der Befestigung (21) ebenso wie die Mantelnaht (22) des Blech- oder Kunststoffmantels (2) mit einem Dichtstoff abgedichtet werden.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils die letzte Kammer (18) eines Objektes (1) gesondert dampfdicht abgeschottet wird.
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Date Code Title Description
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