DE3714560A1 - Vorrichtung zum zertruemmern von koerpersteinen - Google Patents
Vorrichtung zum zertruemmern von koerpersteinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zertrümmern
von Körpersteinen, wie Nieren- und Blasensteinen oder
dergleichen.
Steinbildungen in inneren Organen, etwa dem Gallengang
oder der Harnblase, sind für einen Patienten beein
trächtigend. Vor allem größere Steine verursachen erheb
liche Schmerzen. In eine Körperhöhle, in der sich ein
Stein gebildet hat, wird daher mittels eines Endoskops
eine Vorrichtung eingeführt, die den Stein zertrümmert,
um ihn aus dem Körper zu entfernen, oder ihn entfernt,
ohne ihn zu zertrümmern.
Eine solche Vorrichtung zum Zertrümmern von Steinen
weist eine Ummantelung auf, die an ihrem distalen Ende
mit einem Versteifungsteil versehen ist und mittels ei
nes Endoskops in eine Körperhöhle eingeführt wird, einen
in die Ummantelung eingeführten Betätigungsdraht und ei
nen Fangkorb, der von mehreren elastischen Drähten ge
bildet wird und am distalen Ende des Betätigungsdrahtes
angeordnet ist. Am proximalen Ende des Betätigungsdrahtes
ist eine Verbindungsstange angeordnet, die sich mittels
eines Betätigungsabschnitts hin- und herbewegen läßt, um
den Fangkorb zu spreizen oder zusammenzuziehen. Wenn vom
Fangkorb, der aus dem distalen Ende der Ummantelung her
ausragt, ein Stein aufgenommen worden ist, wird der
Fangkorb zum Zertrümmern des Steines mittels des Betäti
gungsabschnitts in die Ummantelung zurück- und zusammen
gezogen, so daß der Stein durch den Fangkorb in Stücke
zertrümmert wird.
Ist der im Fangkorb gehaltene Stein sehr hart, so wirkt
eine sehr große Zugspannung auf den Fangkorb, den Betä
tigungsdraht und die Verbindungsstange, wenn der Fangkorb
in die Ummantelung zurückgezogen wird. Infolge der Zug
beanspruchung können daher die elastischen Drähte des
Fangkorbs oder der Betätigungsdraht in einem mittleren
Abschnitt reißen. Wenn die elastischen Drähte reißen,
wird die Wandung der Körperhöhle durch die voneinander
getrennten Teile beschädigt. Wenn andererseits der Betä
tigungsdraht im mittleren Abschnitt reißt und sich ein
Stein in dem Fangkorb befindet, so können der Fangkorb
und ein Teil des Betätigungsdrahtes nicht aus der Körper
höhle herausgezogen werden, sondern verbleiben in ihr und
stellen ein ernstes Problem dar.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine
Vorrichtung zum Zertrümmern von Körpersteinen so auszu
bilden, daß ein Abreißen des Fangkorbs und/oder des Be
tätigungsdrahtes auch dann vermieden wird, wenn sie wäh
rend des Zertrümmerns eines Steines einer starken Zug
beanspruchung ausgesetzt sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemäße
Vorrichtung zum Zertrümmern von Körpersteinen einen mit
dem distalen Ende eines Betätigungsdrahtes verbundenen
und aus mehreren elastischen Drähten gebildeten Fangkorb
und ein mit dem proximalen Ende des Betätigungsdrahtes
verbundenes langgestrecktes Verbindungsteil auf, wobei
das Verbindungsteil mit einem Trennbereich versehen ist,
der auf Zug geringer beanspruchbar ist als die elasti
schen Drähte und der Betätigungsdraht.
Wenn während des Zertrümmerns eines harten Steines auf
die elastischen Drähte, den Betätigungsdraht und das
Verbindungsteil eine starke Zugbeanspruchung einwirkt,
wird das Verbindungsteil in einem Trennbereich getrennt,
bevor die elastischen Drähte oder der Betätigungsdraht
reißen. Daher kann ein Reißen der elastischen Drähte oder
des Betätigungsdrahtes verhindert werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung an
hand einer Ausführungsform sowie mehrerer Abwandlungen
hiervon und der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 bis 9 eine Vorrichtung zum Zertrümmern von
Steinen gemäß einer Ausführungsform der
Erfindung; dabei zeigt im einzelnen
Fig. 1 eine seitliche Teilschnittdarstellung der
gesamten Vorrichtung,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung der Ummantelung
der Vorrichtung,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung entlang der Linie
III-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung entlang der Linie
IV-IV in Fig. 1,
Fig. 5 eine Seitenansicht des distalen Endes der
Ummantelung mit geschlossenem Fangkorb,
Fig. 6 in schematischer Darstellung die Einfüh
rung des distalen Endes der Ummantelung in
einen Gallengang, und
Fig. 7 bis 9 Schnittdarstellungen der Vorrichtung in
verschiedenen Betätigungszuständen;
Fig. 10 und 11 Schnittdarstellungen einer ersten und ei
ner zweiten Abwandlung eines Trennbe
reichs;
Fig. 12 und 13 Schnittdarstellungen einer dritten und
einer vierten Abwandlung des Trennbe
reichs;
Fig. 14 und 15 eine Seitenansicht und eine vergrößerte
perspektivische Darstellung einer fünften
Abwandlung des Trennbereichs;
Fig. 16 und 17 eine seitliche Teilschnittdarstellung und
eine vergrößerte perspektivische Darstel
lung einer sechsten Abwandlung des Trenn
bereichs;
Fig. 18 und 19 Schnittdarstellungen einer siebten und
einer achten Abwandlung des Trennbe
reichs;
Fig. 20 und 21 eine Abwandlung des Fangkorbs, wobei Fig.
20 den geöffneten Fangkorb und Fig. 21 den
geschlossenen Fangkorb in Seitenansicht
darstellt; und
Fig. 22 eine teilweise Schnittdarstellung einer
Abwandlung der Ummantelung.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, weist die Vorrichtung zum
Zertrümmern von Steinen (im folgenden als "Steinzertrüm
merer" bezeichnet) eine flexible Ummantelung 1 auf, die
etwa als enge schraubenförmige Wicklung ausgeführt ist.
Am distalen Ende der Ummantelung 1 ist ein rohrförmiges
Versteifungsteil 2 angeordnet, das aus nichtrostendem
Stahl oder dergleichen besteht, während am proximalen
Ende der Ummantelung 1 ein Anschlußstück 3 angeordnet
ist. Wie in Fig. 2 dargestellt, weist das Anschlußstück 3
ein mit einem Flüssigkeitszufuhranschluß 4 versehenes
erstes Bauteil 5 auf, das an das proximale Ende der Um
mantelung 1 angeschlossen ist, und ein zweites Bauteil 6,
das mit dem Bauteil 5 verschraubt ist. Eine Durchgangs
bohrung 7 erstreckt sich koaxial durch die Bauteile 5 und
6. Ein in die Ummantelung 1 eingeführter flüssigkeits
dichter Schlauch 8 ist an das Bauteil 5 angeschlossen und
steht mit der Bohrung 7 in Verbindung. Der Schlauch 8
erstreckt sich vom Anschlußstück 3 zum distalen Ende der
Ummantelung 1. An das Teil 4 des Anschlußstücks 3 läßt
sich eine (nicht dargestellte) Spritze anschließen, um
dem Schlauch 8 eine Flüssigkeit, etwa ein Kontrastmittel,
zuzuführen. Das proximale Ende der Ummantelung 1 ist in
ein Aufsatzrohr 14, das sich vom Bauteil 5 weg erstreckt,
eingeführt und in ihm gehalten. Zusätzlich ist das proxi
male Ende der Ummantelung 1 durch eine Abdeckung 15 ge
schützt, die außen an dem Rohr 14 angeordnet ist.
In der Ummantelung 1 ist ein Betätigungsdraht 9 gleitbe
weglich geführt, der länger als die Ummantelung 1 ist.
Ein Fangkorb 10, der zum Halten und Zertrümmern eines
Steines dient, ist am distalen Ende des Drahtes 9 ange
ordnet, also an dem Ende, an dem sich das Versteifungs
teil 2 befindet. Der Fangkorb 10 wird durch Verbindung
mehrerer elastischer Drähte 11 an deren beiden Enden
mittels geeigneter Verbindungsteile 12 und durch Ausbil
dung von Biegestellen 13 im mittleren Bereich der Drähte
11 gebildet und kann gespreizt bzw. zusammengezogen, also
geöffnet bzw. geschlossen werden.
Das distale Ende einer langgestreckten geraden Verbin
dungsstange 16 ist am proximalen Ende des Drahtes 9 ange
bracht, der sich vom hinteren Ende der Ummantelung 1 her
erstreckt. Die Stange 16 ist gleitbeweglich in der Boh
rung 7 des Anschlußstücks 3 geführt und ragt aus dem
Bauteil 6 heraus. An der Verbindungsstelle zwischen den
Bauteilen 5 und 6 des Anschlußstücks 3 ist ein O-Ring 17
angeordnet, so daß die Bohrung 7 flüssigkeitsdicht ist.
Die Stange 16 erstreckt sich durch den O-Ring 17 hin
durch. Das Anschlußstück 3 ist abnehmbar mit einem Betä
tigungsabschnitt 18 verbunden. Wie Fig. 1 zeigt, weist
der Abschnitt 18 ein Hauptteil 20 und ein daran angeord
netes Griffteil 22 für die Handhabung durch eine Bedie
nungsperson auf. Durch das Hauptteil 20 und das Griffteil
22 verläuft eine Einführbohrung 23 in Längsrichtung des
Teils 22. Am distalen Ende des Teils 22 und koaxial zu
der Bohrung 23 ist ein Verbindungsring 24 angeordnet. In
den Ring 24 ist eine radial einstellbare Klemmschraube 25
eingeschraubt. Das hintere Ende des zum Anschlußstück 3
gehörenden Bauteils 6 ist in den Ring 24 eingeführt und
die Klemmschraube 25 in ihn eingeschraubt, so daß sein
distales Ende mit einer Ausnehmung 6 a in Eingriff kommt,
die in der äußeren Oberfläche des hinteren Endes von Teil
6 ausgebildet ist, und dadurch das Anschlußstück 3 mit
dem Betätigungsabschnitt 18 verbunden wird. Wenn das
Anschlußstück 3 mit dem Betätigungsabschnitt 18 verbunden
ist, wird die Stange 16 in die Bohrung 23 eingeführt.
Wie die Fig. 1, 3 und 4 zeigen, ist in der Bohrung 23 des
Abschnitts 18 eine Zahnstange 26 gleitbeweglich geführt.
An einer Seite der Zahnstange 26, die einen im wesentli
chen kreisförmigen Querschnitt aufweist, sind praktisch
über ihre gesamte Länge Zähne 27 ausgebildet. In der den
Zähnen 27 gegenüberliegenden äußeren Oberfläche der Zahn
stange 26 ist, mit Ausnahme ihrer beiden axialen End
abschnitte, ein axial verlaufender Führungsschlitz 28
ausgebildet. In den beiden axialen Endabschnitten der
Zahnstange 26 sind, koaxial zur Bohrung 23, Durchgangs
bohrungen 30 ausgebildet, die jeweils mit dem Füh
rungsschlitz 28 in Verbindung stehen. In das Hauptteil 20
des Betätigungsabschnitts 18 ist eine Führungsschraube 31
eingeschraubt, die in den Führungsschlitz 28 der Zahn
stange 26 eingreift und verhindert, daß sich die Zahn
stange 26 in der Bohrung 23 drehen oder aus dieser her
ausrutschen kann. Der hintere Endabschnitt der sich vom
Anschlußstück 3 weg erstreckenden Verbindungsstange 16
ist in die Bohrung 30 und den Führungsschlitz 28 einge
führt, und sein äußerstes Ende ragt aus dem hinteren End
abschnitt der Zahnstange 26 heraus.
Am hinteren Ende der Zahnstange 26 ist ein zum Verschie
ben der Zahnstange 26 dienendes Griffteil 32 angeordnet,
das sich vom Hauptteil 20 des Betätigungsabschnitts 18
weg erstreckt. Koaxial zur Bohrung 30 der Zahnstange 26
ist im Griffteil 32 eine Bohrung 34 ausgebildet, die über
die Bohrung 30 mit dem Führungsschlitz 28 in Verbindung
steht. Das Ende der Verbindungsstange 16 weist einen ab
geflachten Bereich 35 auf (Fig. 2) und ist in die Bohrung
34 eingeführt. Das Griffteil 32 ist mit einer radialen,
die Bohrung 34 durchsetzenden Aufnahmebohrung 36 verse
hen, die sich zur äußeren Oberfläche des Griffteils 32
öffnet. In die Aufnahmebohrung 36 ist ein Haltestift 37
eingeführt, der an seinem oberen Ende einen Knopf 38
trägt. Der Stift 37 ist in seinem axialen mittleren Be
reich mit einer Haltebohrung 40 versehen und wird durch
eine in der Aufnahmebohrung 36 angeordnete Feder 41 in
die in Fig. 1 nach oben weisende Richtung vorgespannt. Um
die Stange 16 mit dem Griffteil 32 zu verbinden, wird
zunächst der Stift gegen die Feder 41 gedrückt, so daß
die Bohrungen 40 und 34 fluchten. Anschließend wird das
hintere Ende der Stange 16 in die Bohrung 34 eingeführt,
um den abgeflachten Bereich 35 in die Haltebohrung 40 zu
bringen, und der Stift 37 freigegeben, so daß der abge
flachte Bereich 35 der Stange 16 mit dem Stift 37 in
Eingriff kommt und die Stange 16 mit dem Griffteil 32
verbunden wird. Durch Betätigung des Griffteils 32 kann
demnach über die Verbindungsstange 16 der Draht 9 hin
und herbewegt werden. Wie in Fig. 2 dargestellt, ist das
proximale Ende der Stange 16 mit einer Kerbe 33 versehen,
um einen erfindungsgemäßen Trennbereich 16 a auszubilden.
Gegenüber Zugbeanspruchung ist der Trennbereich 16 a, der
den schwächsten Abschnitt der Stange 16 ausmacht, schwä
cher als die elastischen Drähte, aus denen Fangkorb 10
und Betätigungsdraht 9 gebildet sind.
Im Hauptteil 20 des Betätigungsabschnitts 18 ist, wie
Fig. 3 zeigt, rechtwinklig zur Zahnstange 26 eine erste
Stützwelle 44 mittels Kugellager 42 drehbar gelagert. An
dem einen Ende der Welle 44 ist ein erstes Zahnrad 45
angeordnet, an dem anderen Ende der Welle 44 außerhalb
des Teils 20 ein Griffteil 46 angebracht. Wie Fig. 4
zeigt, ist eine zweite Stützwelle 50 mittels im Teil 20
angeordneten Kugellagern 48 drehbar gelagert und parallel
zur Welle 44 angeordnet. An dem einen Ende der Welle 50
ist ein Zahnrad 51 angebracht, das mit dem Zahnrad 45 in
Eingriff steht und mehr Zähne besitzt als das Zahnrad 45.
In dem Teil 20 ist eine Ausnehmung 52 ausgebildet, die
sich auf der Seite der Zähne 27 der Zahnstange 26 befin
det und in die Bohrung 23 mündet. Die Welle 50 verläuft
durch die Ausnehmung 52. Ein auf der Welle 50 angebrach
tes Zahnrad 53 ist in der Ausnehmung 52 angeordnet und
kämmt mit den Zähnen 27 der Zahnstange 26. Wird das
Griffteil 46 gedreht, so wird die Drehung durch die
Zahnräder 45 und 50 untersetzt und auf das Zahnrad 53
übertragen. Die Zahnstange 26 wird also durch das Zahnrad
53 bewegt und bewegt ihrerseits, über die Verbindungs
stange 16, den Betätigungsdraht 9 vor und zurück. Die
Zahnräder 45, 51 und 53 bilden ein Untersetzungsgetriebe
54.
Die Bewegung der Zahnstange 26 wird durch die Führungs
schraube 31 geführt, die in den Führungsschlitz 28 ein
greift. Bewegt sich die Zahnstange 26 vorwärts, um den
Fangkorb 10 zu spreizen, so nähert sich, wie aus Fig. 1
ersichtlich, das hintere Ende des Führungsschlitzes 28
der Führungsschraube 31. Wird die Zahnstange 26 weiter
vorwärts bewegt, so stößt das Griffteil 32 gegen das
hintere Ende des Teils 20 und verhindert damit eine Wei
terbewgung der Zahnstange 26. Wird umgekehrt die Zahn
stange 26 zurückbewegt, um den Fangkorb 10 zu schließen,
so stößt das Verbindungsteil 12 des Fangkorbs 10 gegen
das Versteifungsteil 2 der Ummantelung 1 und verhindert
damit eine Weiterbewegung der Zahnstange 26. Bei einer
Rückwärtsbewegung der Zahnstange 26 wird der Fangkorb 10
über den Betätigungsdraht 9 in die Ummantelung 1 hinein
gezogen und geschlossen, wie in Fig. 5 dargestellt. Der
distale Endbereich des Fangkorbs 10 ragt aus dem am di
stalen Ende der Ummantelung 1 angeordneten Teil 2 heraus.
Der hervorstehende Bereich des Fangkorbs 10 bildet einen
Führungsbereich 45, der als Führung dient, wenn die Um
mantelung in eine Körperhöhle eingeführt wird. Da der
Fangkorb 10 von den elastischen Drähten 11 gebildet wird,
ist der Bereich 45 nachgiebiger als die aus einer engen
schraubenförmigen Wicklung bestehende Ummantelung 1.
Nachfolgend wird die Arbeitsweise des Steinzertrümmerers
unter weiterer Bezugnahme auf die Figuren näher erläu
tert.
Zunächst wird die Ummantelung 1 mit geschlossenem Fang
korb 10, wie er in Fig. 5 gezeigt ist, in einen (nicht
dargestellten) Einführkanal eines Endoskops und sodann,
zusammen mit dem Endoskop, in eine Körperhöhle einge
führt. Anschließend wird, wie in Fig. 6 dargestellt, der
distale Endbereich der Ummantelung 1 aus dem distalen
Ende des Endoskops 56 vorgeschoben und über eine Duode
nalpapille 58 in einen Gallengang 60 eingeführt.
Wenn die Ummantelung 1 in die Körperhöhle eingeführt
werden soll, leitet der aus dem distalen Ende der Umman
telung 1 hervorstehende Führungsbereich 45 die Einführung
der Ummantelung 1. Ist also der Einführkanal des Endo
skops 56 gebogen, wenn die Ummantelung 1 in ihn einge
führt werden soll, so stößt der Bereich 45 gegen die In
nenwand des gebogenen Abschnitts des Kanals und wird da
bei verbogen. Durch weiteres Schieben der sich in diesem
Zustand befindenden Ummantelung 1 wird daher die Umman
telung 1 mittels des Bereichs 45 geführt, um sich weiter
in den Einführkanal hineinzubewegen. Somit kann die Um
mantelung 1 selbst bei gebogenem Einführkanal in diesen
eingeführt werden, ohne die Innenwand des Kanals zu be
schädigen.
Wie Fig. 6 zeigt, verformt sich außerdem, wenn die Um
mantelung in einen engen Abschnitt wie den Gallengang 60
eingeführt werden soll, der Führungsbereich 45 am Eingang
des Gallengangs 60 in seiner Längsrichtung, um die Ein
führung der Ummantelung 1 zu leiten. Daher kann das di
stale Ende der Ummantelung 1 leicht in den Gallengang 60
eingeführt werden, ohne die Innenwand der Körperhöhle zu
beschädigen.
Anschließend wird das Innere des Gallengangs 60 durch das
Endoskop 56 betrachtet. Wird ein Stein A entdeckt, so
wird das Griffteil 32 in Richtung auf das Teil 20 ge
schoben, um den Betätigungsdraht 9 zusammen mit der
Zahnstange 26, wie in Fig. 7 dargestellt, nach vorne zu
bewegen. Sodann wird der Fangkorb 10 aus dem distalen
Ende der Ummantelung 1 vorgeschoben und geöffnet. Nach
dem Öffnen des Fangkorbs 10 wird der Stein A durch eine
Lücke zwischen den Drähten 11 hindurch in den Fangkorb 10
hineingenommen und das Griffteil 32 vom Teil 20 weggezo
gen, um den Fangkorb 10 zusammenzuziehen, wie in Fig. 8
dargestellt. Eine hin- und hergehende Betätigung des
Drahtes 9 kann über das Griffteil 32 schnell und einfach
ausgeführt werden. Wenn es also nicht gelingt, den Stein
A in den Fangkorb 10 aufzunehmen, läßt sich der Aufnah
mevorgang in einfacher Weise wiederholen.
Ist der im Fangkorb 10 gehaltene Stein A zu groß, um
durch den Gallengang 60 hindurch entfernt werden zu kön
nen, so wird das Griffteil 46 des Betätigungsabschnitts
18 in der Richtung gedreht, bei der sich die Zahnstange
26 nach hinten, d.h. vom Teil 20 weg, bewegt, wie in Fig.
9 dargestellt. Infolge der Bewegung der Zahnstange 26
ziehen die Verbindungsstange 16 und der Betätigungsdraht
9 den Fangkorb 10 in die Ummantelung 1 zurück, so daß der
Fangkorb 10 zusammengezogen wird. Der Stein A wird also
von den Drähten 11 des Fangkorbs 10 umklammert und zer
trümmert. Gleichzeitig wird die Drehgeschwindigkeit des
Griffteils 46 durch das Untersetzungsgetriebe 54 herab
gesetzt und sodann auf die Zahnstange 26 übertragen. Da
her ist die Bewegungsgeschwindigkeit der Zahnstange 26
und somit die Geschwindigkeit, mit der sich der Fangkorb
10 zusammenzieht, geringer als die Drehgeschwindigkeit
des Griffteils 46. Der Stein A wird also langsam zer
drückt, so daß er beim Aufbrechen nicht gewaltsam in
Teilen weggeschleudert wird und dabei die Innenwand des
Gallengangs 60 verletzt. Außerdem wird die auf das
Griffteil 46 einwirkende Bedienungskraft durch das Un
tersetzungsgetriebe 54, also die Zahnräder 45, 51 und 53,
verstärkt und sodann auf die Zahnstange 26 übertragen.
Daher kann, wenn das Griffteil 46 mit verhältnismäßig
geringer Kraft gedreht wird, der Stein A in ausreichendem
Maße zertrümmert werden.
Der Stein A kann auch in anderer Art und Weise zertrüm
mert werden. Dabei wird der Stein A im Fangkorb 10 ge
halten und das Griffteil 32 zurück- und vorbewegt, so daß
der Stein A wiederholt auf das Versteifungsteil 2
aufschlägt, das am distalen Ende der Ummantelung 1 an
geordnet ist.
Ist der Stein A sehr hart, so muß während des Zertrüm
merns des Steins A das Griffteil 46 mit größerer Kraft
gedreht werden als gewöhnlich erforderlich. Daher sind
der Fangkorb 10, der Betätigungsdraht 9 und die Verbin
dungsstange 16 einer starken Zugspannung ausgesetzt.
Wirkt auf diese Teile eine Zugbeanspruchung, die erheb
lich über der zum Zertrümmern eines Steins normaler Härte
erforderlichen Zugbeanspruchung liegt, so wird die Ver
bindungsstange 16 im Bereich 16 a getrennt, bevor die
Drähte 11 oder der Betätigungsdraht 9 reißen. Bei Tren
nung der Verbindungsstange 16 wird der Betätigungs
abschnitt 18 vom Anschlußstück 3 gelöst. Infolgedessen
liegt ein mit dem Betätigungsdraht 9 verbundener Bereich
der Verbindungsstange 16 außerhalb des Anschlußstücks 3
frei. ln diesem Zustand wird die Verbindungsstange 16 von
Hand gehalten, um den Betätigungsdraht 9 zurück- und
vorzubewegen und den Stein A aus dem Fangkorb 10 zu ent
fernen. Daher kann der Fangkorb 10 in die Ummantelung 1
zurückgezogen werden, und Fangkorb 10, Betätigungsdraht 9
und Ummantelung 1 lassen sich aus der Körperhöhle her
ausziehen.
Bei dem erfindungsgemäßen Steinzertrümmerer weist die
Verbindungsstange einen Trennbereich auf, der gegenüber
Zugbeanspruchung schwächer ist als die elastischen Dräh
te, die den Fangkorb bilden, und als der Betätigungs
draht. Wenn also während des Zertrümmerns eines Steines
eine sehr große Zugspannung auf den Fangkorb, den Betäti
gungsdraht und die Verbindungsstange einwirkt, so wird
die Verbindungsstange im Trennbereich abgetrennt, bevor
die elastischen Drähte oder der Betätigungsdraht reißen.
Dies hat zur Folge, daß die Innenwand der Körperhöhle
nicht beschädigt wird und, da die elastischen Drähte oder
der Betätigungsdraht nicht reißen, daß der Betätigungs
draht und der Fangkorb nicht in der Körperhöhle verblei
ben.
Außerdem kann die Ummantelung leicht in einen gebogenen
oder engen Bereich eingeführt werden, da der Steinzer
trümmerer einen Führungsbereich hat, der aus dem distalen
Ende der Ummantelung hervorsteht.
Gemäß einer in Fig. 10 dargestellten ersten Abwandlung
weist die Verbindungsstange 16 ein zylindrisches Haupt
teil 62, ein mit dem abgeflachten Bereich 35 versehenes
und mit dem proximalen Ende des Teils 62 verbundenes Be
festigungsteil 64 sowie den Betätigungsdraht 9 auf, des
sen proximales Ende in das Teil 62 eingeführt und in
diesem befestigt ist. Das Befestigungsteil 64 ist an dem
Teil 62 beispielsweise mittels einer Lötverbindung ange
bracht, und der Verbindungsabschnitt 66 bildet den
Trennbereich 16 a.
In der ersten Abwandlung kann, wie in Fig. 11 gezeigt,
derjenige Abschnitt des Betätigungsdrahtes 9, der in das
Teil 62 der Verbindungsstange 16 eingeführt ist, mit ei
nem Lötmaterial überzogen und der gesamte überzogene
Abschnitt 68 an das Teil 62 angelötet werden.
Gemäß einer in Fig. 12 dargestellten dritten Abwandlung
ist der Trennbereich 16 a am distalen Ende der Verbin
dungsstange 16 ausgebildet, also an dem auf der Seite des
Betätigungsdrahtes 9 liegenden Ende. Der Trennbereich 16 a
wird von einer V-förmigen Einkerbung 70 gebildet, die an
der äußeren Umfangsfläche der Verbindungsstange 16 ver
läuft.
In der dritten Abwandlung wird die Verbindungsstange 16
im Trennbereich 16 a, also an ihrem distalen Ende, abge
trennt, wenn während des Zertrümmerns eines Steines eine
große Zugspannung auf ihn einwirkt. Wenn die Verbindungs
stange 16 abgetrennt wird und der abgetrennte Abschnitt
nicht freiliegt, nachdem der Betätigungsabschnitt vom
Anschlußstück abgenommen worden ist, wird die Ummantelung
weiter vom Betätigungsdraht abgezogen. Da in diesem Fall
eine feste Verbindungsstange, die ein solches Herauszie
hen verhindern soll, fehlt, kann die Ummantelung leicht
herausgezogen werden. Durch das Herausziehen der Umman
telung wird der abgetrennte Abschnitt, also das proximale
Ende des Betätigungsdrahtes, freigelegt, und der Stein
kann durch Bedienung des Betätigungsdrahtes aus dem
Fangkorb entfernt werden.
Wie in Fig. 13 dargestellt, kann der Trennbereich 16 a
durch eine Ausnehmung 72 gebildet sein.
Gemäß einer in den Fig. 14 und 15 dargestellten fünften
Abwandlung weist die Verbindungsstange 16 ein zylindri
sches Hauptteil 62 und ein an diesem angebrachtes Ver
bindungsrohrstück 74 auf, mit dem das proximale Ende des
Betätigungsdrahtes 9 verbunden ist. Das Rohrstück 74 ist
mit mehreren Ausnehmungen 76 versehen, um somit den
Trennabschnitt 16 a zu bilden.
Gemäß einer in den Fig. 16 und 17 dargestellten sechsten
Abwandlung weist die Verbindungsstange 16 ein Hauptteil
62 und eine an dessen distalem Ende angeordnete Abschluß
kappe 78 auf, in der eine Durchgangsbohrung 80 ausgebil
det ist. Das proximale Ende des Betätigungsdrahtes 9 ist
zu einem Knoten 82 verknüpft, den die Abschlußkappe 78
abdeckt, wenn der Betätigungsdraht 9 in die Bohrung 80
eingeführt ist. Dabei besitzt die Bohrung 80 einen sol
chen Durchmesser, daß der Knoten 82 nicht hindurchpaßt.
Gemäß der sechsten Abwandlung löst sich, wenn auf den
Betätigungsdraht 9 und die Verbindungsstange 16 eine sehr
große Zugspannung einwirkt, der Knoten 82 und gleitet
durch die Bohrung 80, so daß der Betätigungsdraht 9 und
die Verbindungsstange 16 voneinander getrennt werden.
Wie in den Fig. 18 und 19 dargestellt, kann weiterhin der
Trennbereich 16 a im mittleren Bereich der Verbindungs
stange 16 vorgesehen sein.
In der eingangs gennanten Ausführungsform ist der Füh
rungsbereich 45 durch das distale Ende des Fangkorbs 10
gebildet. Wie in den Fig. 20 und 21 gezeigt, kann jedoch
der Bereich 45 durch einen gegenüber dem Fangkorb 10 ge
sonderten Draht 84 gebildet sein. Hierfür sind die di
stalen Enden der den Fangkorb 10 bildenden elastischen
Drähte 11 durch einen Ring 85 miteinander verbunden, von
dem aus sich der Draht 84 erstreckt. Am distalen Ende des
Drahtes 84, der weicher als die Ummantelung 1 ist, ist
ein Kopfstück 86 angeordnet.
Wird der Fangkorb 10 in die Ummantelung 1 hineingezogen
und dabei geschlossen, so stößt der Ring 85 an das am
distalen Ende der Ummantelung 1 angeordnete Versteifungs
teil 2 an und verhindert damit ein weiteres Zurückziehen
des Betätigungsdrahtes. In dieser Lage ragt nur der Draht
84 aus dem distalen Ende der Ummantelung 1 heraus.
Gemäß der in Fig. 22 dargestellten Abwandlung sind ein
erstes Anschlagelement 88, das am distalen Ende der Ver
bindungsstange 16 angebracht ist, und ein zweites An
schlagelement 90, das an einer Innenfläche des Anschluß
stücks 3 ausgebildet ist, so angeordnet, daß sie die Be
wegung der Zahnstange oder des Betätigungsdrahtes begren
zen. Wenn das Anschlagelement 88 gegen das Anschlagele
ment 90 stößt, ist der Fangkorb 10 geschlossen und ragt
nur das distale Ende des Fangkorbs 10 unter Ausbildung
des Führungsbereichs 45 aus dem distalen Ende der Umman
telung 1 heraus. Daher kann die Bewegung des Betäti
gungsdrahtes 9 und des Fangkorbs 10 auch dann zuverlässig
kontrolliert werden, wenn der Betätigungsabschnitt 18,
der als Kontrollelemente den Führungsschlitz 28 und die
Führungsschraube 31 aufweist, von dem Anschlußstück 3
abgenommen wird.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Zertrümmern von Körpersteinen, wie
Nieren- und Blasensteinen oder dergleichen, in
einer Körperhöhle,
mit einer flexiblen Ummantelung, die an ihrem di stalen Ende ein Versteifungsteil aufweist und in die Körperhöhle einführbar ist,
mit einem Betätigungsdraht, der gleitbeweglich in der Ummantelung geführt ist,
mit einem zusammenfaltbaren Fangkorb zum Aufnehmen des Steins, wobei der Fangkorb aus mehreren elasti schen Drähten gebildet und mit dem distalen Ende des Betätigungsdrahtes verbunden ist,
mit einem langgestreckten Verbindungsteil, das mit dem proximalen Ende des Betätigungsdrahtes verbunden ist und sich von dem proximalen Ende der Ummantelung nach außen erstreckt, und
mit einer Betätigungseinrichtung, um den Betäti gungsdraht durch das Verbindungsteil gegenüber der Ummantelung so zu verschieben, daß der Fangkorb aus der Ummantelung herausgeschoben oder in diese hin eingezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (16) einen Trennbereich (16 a) aufweist, der auf Zug geringer beanspruchbar ist als die elastischen Drähte (11) und der Betäti gungsdraht (9).
mit einer flexiblen Ummantelung, die an ihrem di stalen Ende ein Versteifungsteil aufweist und in die Körperhöhle einführbar ist,
mit einem Betätigungsdraht, der gleitbeweglich in der Ummantelung geführt ist,
mit einem zusammenfaltbaren Fangkorb zum Aufnehmen des Steins, wobei der Fangkorb aus mehreren elasti schen Drähten gebildet und mit dem distalen Ende des Betätigungsdrahtes verbunden ist,
mit einem langgestreckten Verbindungsteil, das mit dem proximalen Ende des Betätigungsdrahtes verbunden ist und sich von dem proximalen Ende der Ummantelung nach außen erstreckt, und
mit einer Betätigungseinrichtung, um den Betäti gungsdraht durch das Verbindungsteil gegenüber der Ummantelung so zu verschieben, daß der Fangkorb aus der Ummantelung herausgeschoben oder in diese hin eingezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (16) einen Trennbereich (16 a) aufweist, der auf Zug geringer beanspruchbar ist als die elastischen Drähte (11) und der Betäti gungsdraht (9).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil (16) ein distales Ende, das
sich auf der Seite des Betätigungsdrahtes (9) be
findet, und ein proximales Ende aufweist, und daß
der Trennbereich (16 a) in der Nähe des proximalen
Endes des Verbindungsteils ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil (16) ein distales Ende, das
sich auf der Seite des Betätigungsdrahtes (9) be
findet, und ein proximales Ende aufweist, und daß
der Trennbereich (16 a) in der Nähe des distalen En
des des Verbindungsteils ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trennbereich (16 a) in einem mittleren
Abschnitt des Verbindungsteils (16) ausgebildet
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trennbereich (16 a) durch eine Kerbe (33)
gebildet ist, die in der äußeren Oberfläche des
Verbindungsteils (16) verläuft.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Trennbereich (16 a) durch eine Ausnehmung
(72, 76) gebildet ist, die in der äußeren Oberfläche
des Verbindungsteils (16) ausgeformt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil (16) ein zylindrisches
Hauptteil (62) und ein Befestigungsteil (64) auf
weist, das mit dem einen Ende des Hauptteils (62)
verbunden ist, daß das proximale Ende des Betäti
gungsdrahtes (9) vom anderen Ende des Hauptteils
(62) in dieses eingeführt und in ihm gehalten ist,
und daß ein zwischen dem Hauptteil (62) und dem Be
festigungsteil (64) angeordneter Verbindungsab
schnitt (66) den Trennabschnitt (16 a) bildet.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil (16) ein Hauptteil (62) und
ein Verbindungsrohrstück (74) aufweist, dessen eines
Ende mit einem Ende des Hauptteils (62) und dessen
anderes Ende mit dem proximalen Ende des Betäti
gungsdrahtes (9) verbunden ist, wobei der Trennbe
reich (16 a) in dem Verbindungsrohrstück (74) ausge
bildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verbindungsteil (16) ein Hauptteil (62) und
eine Abschlußkappe (78) aufweist, die mit einem Ende
des Hauptteils (62) verbunden ist, daß das proximale
Ende des Betätigungsdrahtes (9) zu einem Knoten (82)
verknüpft ist, und daß die Abschlußkappe (78) eine
Durchgangsbohrung (80) von solchem Durchmesser auf
weist, daß der Knoten (82) nicht hindurchpaßt, und
den Knoten (82) abdeckt, wenn der Betätigungsdraht
(9) durch die Durchgangsbohrung (80) hindurchgeführt
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen Führungsbereich (45), der die Einführung der
Ummantelung (1) bis zu einem gewünschten Bereich
leitet, wobei der Führungsbereich (45) bei geschlos
senem Fangkorb (10) aus dem distalen Ende der Um
mantelung (1) herausragt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch
eine Einrichtung zur Einstellung einer derartigen
Lage des Fangkorbs (10), daß der Fangkorb (10)
geschlossen ist und der distale Endbereich des
Fangkorbs (10) aus dem distalen Ende der Ummantelung
(1) herausragt, wobei der Führungsbereich (45) von
dem distalen Endbereich des Fangkorbs (10) gebildet
ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß der Fangkorb (10) ein Anschlagelement (85)
aufweist, das an das distale Ende der Ummantelung
(1) anschlägt, wenn der Fangkorb (10) in die Umman
telung (1) zurückgezogen wird, und daß der Führungs
bereich (45) einen flexiblen Draht (84) aufweist,
der von dem Anschlagelement (85) absteht.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungseinrichtung (18) ein mit dem
proximalen Ende der Ummantelung (1) abnehmbar ver
bundenes Hauptteil (20) aufweist, eine in dem
Hauptteil (20) gleitbeweglich geführte Zahnstange
(26), mehrere in dem Hauptteil (20) angeordnete und
mit der Zahnstange (26) kämmende Zahnräder (45, 51,
53) sowie ein an dem Hauptteil (20) angeordnetes
Griffteil (46), das außerhalb des Hauptteils (20) zu
bedienen und mit den Zahnrädern verbunden ist, um
diese zu drehen, wobei das Verbindungsteil (16) in
das Hauptteil (20) eingeführt, parallel zu der
Zahnstange (26)geordnet und mit seinem proximalen
Ende lösbar mit der Zahnstange (26) verbunden ist,
um sich mit dieser zu bewegen.
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