DE3707273A1 - Nitro-p-phenylendiaminderivate, verfahren zu ihrer herstellung sowie mittel zum faerben von haaren mit einem gehalt an diesen verbindungen - Google Patents
Nitro-p-phenylendiaminderivate, verfahren zu ihrer herstellung sowie mittel zum faerben von haaren mit einem gehalt an diesen verbindungenInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung sind Mittel zur Färbung von
Haaren mit Nitrofarbstoffen, wobei als Nitrofarbstoffe
neue Derivate des Nitro-p-phenylendiamins verwendet
werden, sowie ein Verfahren zur Herstellung dieser
Derivate.
Nitrofarbstoffe haben für die Haarfärbung eine wesent
liche Bedeutung erlangt. Durch Kombination verschiedener
Nitrofarbstoffe lassen sich Färbemittel herstellen,
die ohne Zusatz von Oxidationsmitteln Haare in natür
lichen oder in modischen Tönen zu färben vermögen.
Die Nitrofarbstoffe sind auch wichtige Bestandteile
von Oxidationshaarfärbemitteln, in denen sie zur Ab
rundung des Farbergebnisses und zur Erzeugung von
modischen Farbnuancen eingesetzt werden.
Zur Erzeugung von modischen Rotnuancen werden insbe
sondere Nitrofarbstoffe benötigt, die dem Haar eine
intensive Rotfärbung verleihen können.
An Nitrofarbstoffe, die zum Färben von menschlichen
Haaren Verwendung finden, sind zahlreiche besondere
Anforderungen gestellt. So müssen sie in toxikologischer
und dermatologischer Hinsicht unbedenklich sein und
die Erzielung von Färbungen in der gewünschten Inten
sität ermöglichen, was unter anderem auch eine aus
reichende Wasserlöslichkeit voraussetzt. Außerdem
wird für die erzielten Haarfärbungen eine gute Licht-,
Säure- und Reibechtheit gefordert. Ihre Verwendung
in Oxidationshaarfärbemitteln setzt weiterhin voraus,
daß die Nitrofarbstoffe sowohl gegenüber Wasserstoff
peroxid in ammoniakalischer Lösung als auch gegenüber
Antioxidantien stabil sind.
Es sind schon mehrfach Derivate des Nitro-p-phenylen
diamins beschrieben worden, die eine Haarfärbung im
Rotbereich ermöglichen. Diese Verbindungen erfüllen
die oben genannten Anforderungen jedoch nur zum Teil.
Das Nitro-p-phenylendiamin selbst färbt das Haar in
einem Rotton und wird daher in großem Umfang in Haar
färbemitteln eingesetzt. Die Leuchtkraft und Farbin
tensität des Nitro-p-phenylendiamins sind jedoch nicht
zufriedenstellend.
In der DE-OS 21 57 844 werden Derivate des Nitro-p-phe
nylendiamins beschrieben, die das Haar in einem blau
stichigen Rot einfärben. So erhält man zum Beispiel
mit dem 2-Chlor-4-(2′-hydroxyethyl)amino-5-nitro-anilin
eine purpurrote Haarfärbung, die eine geringe Intensität
aufweist.
Das Nitro-p-phenylendiamin kann durch sein vorstehend
beschriebenes Derivat auf Grund der ebenfalls ungün
stigen Färbeeigenschaften nicht ersetzt werden.
Es bestand daher die Aufgabe ein Mittel zum Färben
von Haaren mit einem Gehalt an einem Nitrofarbstoff
zur Verfügung zu stellen, welcher das Haar in einem
gegen Säure- und Lichteinwirkung stabilen reinen Rotton
und mit größerer Leuchtkraft und Farbintensität als
das Nitro-p-phenylendiamin zu färben vermag.
Hierzu wurde nun gefunden, daß durch ein neues Nitro-p-
phenylendiaminderivat der allgemeinen Formel (I)
worin der Rest R
- - einen Alkylrest mit 1 bis 6, vorzugsweise 2 bis 3, Kohlenstoffatomen,
- - einen Mono- oder Polyhydroxyalkylrest mit 1 bis 6, vorzugsweise 2 bis 3, Kohlenstoffatomen und bis zu 3 Hydroxylgruppen oder
- - einen Aminoalkylrest oder einen Mono- oder Dialkyl aminoalkylrest mit jeweils 1 bis 6, vorzugsweise 2 bis 3, Kohlenstoffatomen in den Alkylteilen
darstellt, die gestellte Aufgabe in hervorragender
Weise gelöst wird.
Beispiele für erfindungsgemäße Verbindungen der Formel
(I) sind 2-Fluor-4-(2′-hydroxyethyl)amino-5-nitro-anilin,
2-Fluor-4-(2′,3′-dihydroxypropyl)amino-5-nitro-anilin und
4-(2′-Aminoethyl)amino-2-fluor-5-nitro-anilin.
Die Verbindungen der Formel (I) färben das Haar in
einem leuchtenden Rotton mit großer Farbintensität
und überraschender Farbreinheit. Die Färbungen sind
weder blaustichig noch orangestichig und die Farbecht
heit der Färbungen ist sowohl unter Säureeinwirkung
als auch unter Lichteinwirkung deutlich besser als
die des Nitro-p-phenylendiamins.
Die hier beschriebenen Nitro-p-phenylendiaminderivate
der Formel (I) lassen sich erfindungsgemäß nach einem
allgemein anwendbaren Verfahren herstellen, bei dem
man 2,4-Difluor-anilin mit Essigsäureanhydrid zum
N-Acetyl-2,4-difluor-anilin acetyliert, das Produkt
sodann mit einem Gemisch aus konzentrierter Schwefel-
und Salpetersäure nitriert, anschließend das entstandene
N-Acetyl-2,4-difluor-5-nitro-anilin mit einem Amin
H₂N-R, wobei R die oben angegebene Bedeutung hat,
zu dem man N⁴-Stickstoffatom entsprechend substituierten
N¹-Acetyl-4-amino-2-fluor-5-nitro-anilin umsetzt und
dieses schließlich mit Salzsäure zu der Verbindung
der Formel (I) entacetyliert.
Die Verbindungen 2-Fluor-4-(2′-hydroxyethyl)amino-5-ni
tro-anilin, 2-Fluor-4-(2′,3′-dihydroxypropyl)amino-5-ni
tro-anilin und 4-(2′-Aminoethyl)amino-2-fluor-5-ni
tro-anilin wurden, wie in den Herstellungsbeispielen
beschrieben, nach dem vorstehenden Verfahren herge
stellt, wodurch gezeigt wird, daß das erfindungsgemäße
Herstellungsverfahren allgemein anwendbar ist und
auf andere Beispiele übertragen werden kann.
Gegenüber dem in der DE-OS 21 57 844 beschriebenen
Herstellungsverfahren für 2-Chlor-4-(2′-hydroxyethyl)-
amino-5-nitro-anilin konnte durch die im erfindungs
gemäßen Verfahren gewählte Synthesefolge überraschender
weise die Gesamtausbeute der ersten beiden Schritte
von 50 Prozent der Theorie auf 75 Prozent der Theorie
gesteigert werden.
Die neuen Verbindungen können das üblicherweise in
Haarfärbemitteln eingesetzte Nitro-p-phenylendiamin
vorteilhaft ersetzen.
Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist daher ferner
ein Mittel zur Färbung von Haaren mit einem Farbstoff
gehalt und für Haarfärbemittel üblichen kosmetischen
Zusätzen, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens
ein Nitro-p-phenylendiaminderivat der allgemeinen
Formel (I)
worin der Rest R
- - einen Alkylrest mit 1 bis 6, vorzugsweise 2 bis 3, Kohlenstoffatomen,
- - einen Mono- oder Polyhydroxyalkylrest mit 1 bis 6, vorzugsweise 2 bis 3, Kohlenstoffatomen und bis zu 3 Hydroxylgruppen oder
- - einen Aminoalkylrest oder einen Mono- oder Dialkyl aminoalkylrest mit jeweils 1 bis 6, vorzugsweise 2 bis 3, Kohlenstoffatomen in den Alkylteilen
darstellt, oder dessen physiologisch verträgliches
wasserlösliches Salz, wie zum Beispiel das Hydrochlorid,
das Sulfat oder das Acetat, enthält.
In dem Haarfärbemittel sollen die Verbindungen der
allgemeinen Formel (I), von denen die Verbindungen
2-Fluor-4-(2′-hydroxyethyl)amino-5-nitro-anilin, 2-Flu
or-4-(2′,3′-dihydroxypropyl)amino-5-nitro-anilin und
4-(2′-Aminoethyl)amino-2-fluor-5-nitro-anilin bevorzugt
sind, in einer Konzentration von 0,01 bis 4,0 Gewichts
prozent, vorzugsweise 0,01 bis 1,0 Gewichtsprozent,
enthalten sein.
Die erfindungsgemäßen Mittel zur Färbung von Haaren
betreffen sowohl solche, die ohne Zugabe eines Oxi
dationsmittels angewendet werden, als auch solche,
bei denen die Zugabe eines Oxidationsmittels erfor
derlich ist.
Bei den ersteren Haarfärbemitteln ohne Oxidationsmittel
zugabe handelt es sich um diejenigen, die neben den
Farbstoffen der angegebenen Formel (I) noch andere
direkt auf das Haar aufziehende Farbstoffe enthalten
können. Von diesen für die Haarfärbung bekannten Farb
stoffen seien beispielsweise die folgenden erwähnt:
Aromatische Nitrofarbstoffe, wie zum Beispiel 2-Ami
no-4-nitro-phenol, 1-(2′-Hydroxyethyl)amino-2-amino-4-ni
tro-benzol, 2-Nitro-4-(2′-hydroxyethyl)amino-anilin,
1-Methylamino-2-nitro-4-di(2′-hydroxyethyl)amino-benzol,
1-(2′,3′-Dihydroxypropyl)amino-2-nitro-4-N-et
hyl,N-(2′′-hydroxyethyl)amino-benzol, 1-(2′,3′-Dihydoxy
propyl)amino-2-nitro-4-dimethylamino-benzol, 1-(2′,3′-Di
hydroxypropyl)amino-2-nitro-4-pyrrolidino-benzol,
1-(3′-Hydroxypropyl)amino-2-nitro-4-di(2′′-hydroxyethyl)-
amino-benzol, 2,5-Bis(2′-hydroxyethyl)amino-nitrobenzol,
Triphenylmethanfarbstoffe, wie zum Beispiel Basic
Violet 1 (C.I. 42 535), Azofarbstoffe, wie zum Beispiel
Acid Brown 4 (C.I. 14 805), Anthrachinonfarbstoffe,
wie zum Beispiel Disperse Violet 4 (C.I. 61 105),
1,4,5,8-Tetraamino-anthrachinon und 1,4-Diamino-anthra
chinon, wobei die Farbstoffe dieser Klasse je nach
Art ihrer Substituenten sauren, nicht ionogenen oder
basischen Charakter haben können.
Weitere geeignete, direkt auf das Haar aufziehende
Farbstoffe sind beispielsweise in dem Buch von J.C.
Johnson, "Hair Dyes" Noyes Data Corp. Park-Ridge (USA)
(1973) beschrieben. Diese bekannten Farbstoffe können
in den erfindungsgemäßen Mitteln in einer Menge von
etwa 0,01 bis 2,0 Gewichtsprozent enthalten sein.
Die Zubereitungsform der hier beschriebenen Haarfärbe
mittel auf der Basis von direkt auf das Haar aufziehen
den Farbstoffen kann beispielsweise eine Lösung, ins
besondere eine wäßrige Lösung oder wäßrig-alkoholische
Lösung, sein. Bevorzugte Zubereitungsformen sind weiter
hin eine Creme, ein Gel oder eine Emulsion, wobei
sie auch im Gemisch mit einem Treibgas oder mittels
einer Pumpe versprüht werden können.
Die Farbstoffe der allgemeinen Formel (I) sollen in
diesen Färbemitteln ohne Oxidationsmittel-Zugabe in
einer Konzentration von etwa 0,01 bis 2,0 Gewichts
prozent vorzugsweise von 0,01 bis 1,0 Gewichtsprozent
enthalten sein. Der Gesamtgehalt an Farbstoffen liegt
in den Grenzen von etwa 0,01 bis 0,3 Gewichtsprozent.
Der pH-Wert dieser Färbemittel liegt im Bereich von
3 bis 12, insbesondere bei pH 8 bis 11,5, wobei die
Einstellung des gewünschten alkalischen pH-Wertes
hauptsächlich mit Ammoniak erfolgt, jedoch auch mit
organischen Aminen wie beispielsweise Monoethanol-
oder Triethanolamin vorgenommen werden kann.
Ihre Anwendung erfolgt in üblicher Weise durch Auf
bringen einer für die Haarfärbung ausreichenden Menge
des Mittels auf die Haare, mit denen es eine Zeitlang,
etwa 5 bis 30 Minuten, in Berührung bleibt. Anschließend
wird mit Wasser, gegebenenfalls noch mit der wäßrigen
Lösung einer schwachen organischen Säure gespült und
getrocknet. Als schwache organische Säure können bei
spielsweise Essigsäure, Zitronensäure, Weinsäure und
ähnliche Verwendung finden.
Die vorstehend beschriebenen Haarfärbemittel ohne
Oxidationsmittel-Zugabe können selbstverständlich
auch kosmetische Polymerisate enthalten, wodurch gleich
zeitig mit der Färbung eine Festigung der Haare erreicht
wird. Solche Mittel werden im allgemeinen als Tönungs
festiger oder Farbfestiger bezeichnet.
Von den für diesen Zweck in der Kosmetik bekannten
Polymerisaten seien beispielsweise Polyvinylpyrrolidon,
Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol oder Polyacrylver
bindungen wie Acrylsäure- beziehungsweise Methacryl
säurepolymerisate, basische Polymerisate von Estern
aus diesen beiden Säuren und Aminoalkoholen beziehungs
weise deren Salze oder Quaternisierungsprodukte, Poly
acrylnitril, Polyvinyllactam sowie Copolymerisate
aus derartigen Verbindungen wie Polyvinylpyrrolidon-Vi
nylacetat und dergleichen erwähnt.
Auch natürliche Polymere, wie Chitosan (entacetylier
tes Chitin) oder Chitosanderivate, können für den
genannten Zweck eingesetzt werden.
Die Polymerisate sind in diesen Mitteln in der üblichen
Menge von 1 bis 5 Gewichtsprozent enthalten. Die pH-
Werte der Mittel liegen im Bereich von etwa 6,0 bis
9,0.
Die Anwendung dieser Haarfärbemittel mit zusätzlicher
Festigung erfolgt in bekannter und üblicher Weise
durch Befeuchten des Haares mit dem Festiger, Festlegen
(Einlegen) des Haares zur Frisur und anschließende
Trocknung.
Selbstverständlich können die vorstehend beschriebenen
Haarfärbemittel ohne Oxidationsmittel-Zugabe gegebenen
falls weitere gebräuchliche kosmetische Zusätze wie
zum Beispiel Pflegestoffe, Netzmittel, Verdicker,
Weichmacher und Parfümöle sowie auch andere, nachstehend
für Oxidationshaarfärbemittel aufgeführte übliche
Zusätze enthalten.
Zum Gegenstand der vorliegenden Erfindung gehören
auch, wie eingangs erwähnt, diejenigen Haarfärbemittel,
bei denen die Zugabe eines Oxidationsmittels erforderlich
ist. Sie enthalten außer den Farbstoffen gemäß der
angegebenen Formel (I) und gegebenenfalls bekannten
direkt auf das Haar aufziehenden Farbstoffen noch
zusätzlich bekannte Oxidationsfarbstoffe, die einer
oxidativen Entwicklung bedürfen.
Bei diesen Oxidationsfarbstoffen handelt es sich haupt
sächlich um aromatische p-Diamine und p-Aminophenole
wie beispielsweise p-Toluylendiamin, p-Phenylendiamin,
p-Aminophenol und ähnliche Verbindungen, welche zum
Zwecke der Nuancierung der Färbungen mit sogenannten
Modifiern, wie zum Beispiel m-Phenylendiamin, Resor
cin, m-Aminophenol und anderen, kombiniert werden.
Derartige zur Haarfärbung bekannte und übliche Oxi
dationsfarbstoffe sind unter anderem in dem Buch von
E. Sagarin, "Cosmetics", Science and Technology (1957),
Interscience Publishers Inc., New York, Seiten 503 ff.
sowie in dem Buch von H. Janistyn, "Handbuch der Kos
metika und Riechstoffe" (1973) Seiten 338 ff., beschrie
ben. Die Oxidationshaarfarbstoffe können in diesen
Mitteln in einer Menge von 0,01 bis 2,0 Gewichtsprozent
enthalten sein.
Mit Mischungen aus diesen Oxidationsfarbstoffen
und den Farbstoffen gemäß der angegebenen Formel (I)
lassen sich neben reinen Modetönen auch modische Blond-
und Brauntöne erhalten.
Die Farbstoffe gemäß der Formel (I) sind in diesen
Färbemitteln mit Oxidationsmittel-Zugabe in einer
Konzentration von etwa 0,01 bis 4,0, vorzugsweise
0,02 bis 2,0, Gewichtsprozent enthalten. Der Gesamtgehalt
an Farbstoffen in diesen Färbemittel beträgt etwa
0,1 bis 5,0 Gewichtsprozent.
Oxidationsfärbemittel sind im allgemeinen alkalisch
eingestellt, vorzugsweise auf pH-Werte von etwa 8,0
bis 11,5, wobei die Einstellung insbesondere mit Ammo
niak erfolgt. Es können dazu aber auch organische
Amine, zum Beispiel Monoethanolamin oder Triethanol
amin, Verwendung finden. Als Oxidationsmittel zur
Entwicklung der Haarfärbungen kommen hauptsächlich
Hydrogenperoxyd und dessen Additionsverbindungen in
Betracht. Die Zubereitungsform dieser Haarfärbemittel
kann die gleiche wie bei Haarfärbemitteln ohne Oxida
tionsmittelzugabe sein. Vorzugsweise ist sie die einer
Creme oder eines Gels.
Übliche Zusätze in Cremes, Emulsionen oder Gelen sind
zum Beispiel Lösungsmittel wie Wasser, niedere alipha
tische Alkohole, beispielsweise Ethanol, Propanol,
Isopropanol, Glycerin oder Glykole wie Ethylenglykol
und Propylenglykol, oder auch Glykolether, weiterhin
Netzmittel oder Emulgatoren aus den Klassen der anio
nischen, kationischen, amphoteren oder nichtionogenen
oberflächenaktiven Substanzen wie zum Beispiel Fettalko
holsulfate, Fettalkoholethersulfate, Alkylsulfonate,
Alkylbenzolsulfate, Alkyltrimethylammoniumsalze, Alkylbe
taine, oxethylierte Fettalkohole, oxethylierte Nonylphe
nole, Fettsäurealkanolamide, oxethylierte Fettsäureester,
ferner Verdicker wie zum Beispiel höhere Fettalkohole,
Bentonit, Stärke, Polyacrylsäure, Cellulosederivate
wie zum Beispiel Carboxymethylcellulose, Alginate,
Vaseline, Paraffinöl und Fettsäuren sowie außerdem
Pflegestoffe wie zum Beispiel Lanolinderivate, Choleste
rin, Pantothensäure und Betain, weiterhin Parfümöle
und Komplexbildner. Die erwähnten Bestandteile werden
in den für solche Zwecke üblichen Mengen verwendet,
zum Beispiel die Netzmittel und Emulgatoren in Konzen
trationen von etwa 0,5 is 30 Gewichtsprozent, während
die Verdicker in einer Menge von etwa 0,1 bis 25 Ge
wichtsprozent und die Pflegestoffe in einer Menge
von etwa 0,1 bis 5 Gewichtsprozent in den Zubereitungen
enthalten sein können.
Die Anwendung der genannten Zubereitungen, bei den
die Zugabe eines Oxidationsmittels erforderlich ist,
erfolgt in bekannte Weise, indem man die Haarfärbe
mittel vor der Behandlung mit dem Oxidationsmittel
vermischt und eine zur Färbung des Haares ausreichende
Menge der Mischung, im allgemeinen etwa 50 bis 150 ml,
auf das Haar aufträgt.
Nach einer für die Haarfärbung ausreichenden Einwirkungs
zeit, welche üblicherweise etwa 10 bis 45 Minuten
beträgt, wird das Haar mit Wasser, gegebenenfalls
anschließend mit der wäßrigen Lösung einer schwachen
organischen Säure, wie zum Beispiel Zitronensäure
oder Weinsäure, gespült und sodann getrocknet.
Hinsichtlich der färberischen Möglichkeiten bieten
die erfindungsgemäßen Haarfärbemittel je nach Art
und Zusammensetzung der Farbkomponenten eine breite
Palette verschiedener Farbnuancen, die sich von na
türlichen Farbtönen bis hin zu hochmodischen, leuch
tenden Nuancen erstreckt. Hierbei werden die Färbe
mittel je nach Zusammensetzung entweder in Verbindung
mit Hydrogenperoxid oder auch ohne Oxidationsmittel
angewandt.
Insbesondere ermöglicht der Einsatz der Verbindung
der Formel (I) in dem erfingungsgemäßen Haarfärbemittel
aufgrund des reinen Rottons die Herstellung von natür
lich wirkenden Haarfärbungen, welche beispielsweise
mit 2-Chlor-4-(2′-hydroxyethyl)amino-5-nitro-anilin
nicht oder nur durch den Einsatz zusätzlicher Farbstoffe
zugänglich sind.
Die nachstehenden Beispiele sollen den Anmeldungsgegen
stand erläutern, ohne ihn darauf zu beschränken.
50 g (0,39 mol) 2,4-Difluor-anilin werden in 150 ml
Essigsäure gelöst und langsam mit 39,5 g (0,39 mol)
Essigsäurehydrid versetzt. Das Reaktionsgemisch, das
sich von selbst erwärmt, wird auf 100 Grad Celsius er
hitzt und eine Stunde lang bei dieser Temperatur gehal
ten. Nach dem Abkühlen wird der Ansatz auf 1 kg Eis
gegossen. Der ausgefallene Niederschlag wird abgesaugt,
gründlich mit Wasser gewaschen und im Exsikkator über
Calciumchlorid getrocknet. Man erhält 50,9 g (89 Prozent
der Theorie) eines cremefarbenen Produkts, das bei 120-
121 Grad Celsius schmilzt.
CHN-Analyse: C₈H₇F₂NO
berechnet:C 56,14, H 4,12, N 8,18%;
gefunden:C 56,08, H 4,14, N 8,18%.
40,0 g (0,23 mol) N-Acetyl-2,4-difluor-anilin werden
in 155 ml konzentrierter Schwefelsäure gelöst. Bei Raum
temperatur wird ein Gemisch aus 9,54 ml (14,5 g; 0,23 mol)
Salpetersäure (Dichte = 1,52 · 10³ kg/m³) und 20 ml
konzentrierter Schwefelsäure zugetropft. Die Tempera
tur des Reaktionsansatzes wird durch Kühlung unter 40
Grad Celsius gehalten. Nachdem der Ansatz zwei Stunden
lang bei Raumtemperatur gerührt worden ist, wird er
auf 800 g Eis gegossen. Der gebildete Niederschlag wird
abgesaugt, mit Wasser gewaschen und im Vakuumofen bei
50 Grad Celsius getrocknet. Man erhält 53,5 g (84 Prozent
der Theorie) weiße nadelförmige Kristalle mit einem
Schmelzpunkt von 145-146 Grad Celsius. Das Produkt
kann aus Toluol umkristallisiert werden.
CHN-Analyse: C₈H₆F₂N₂O₃
berechnet:C 44,45, H 2,79, N 12,96%;
gefunden:C 44,42, H 2,83, N 12,91%.
15,0 g (69 mmol) N-Acetyl-2,4-difluor-5-nitro-anilin
werden mit 12,6 g (0,21 mol) Ethanolamin in 75 ml Me
thanol auf 40 Grad Celsius erwärmt. Nach drei Stunden
ist das Ausgangsmaterial umgesetzt. Man gibt 75 ml ge
sättigte Kochsalzlösung zu und läßt das Reaktionsgemisch
30 Minuten lang bei Raumtemperatur stehen. Das erhaltene
Produkt wird aus Wasser umkristallisiert. Nach der Trock
nung erhält man 14,4 g (80 Prozent der Theorie) N-Ace
tyl-2-fluor-4-(2′-hydroxyethyl)amino-5-nitro-anilin
vom Schmelzpunkt 175-180 Grad Celsius.
20,0 g (78 mmol) N-Acetyl-2-fluor-4-(2′-hydroxyethyl)ami
no-5-nitro-anilin aus Stufe 3 werden mit 125 ml Salz
säure (Dichte = 1,17 · 10³ kg/m³) auf 100 Grad Celsius
erwärmt. Nach der vollständigen Umsetzung des Ausgangs
produktes wird das Gemisch abgekühlt und unter Eiskühlung
mit 33prozentiger Ammoniaklösung neutralisiert. Der
ausfallende Niederschlag wird abgesaugt und aus Wasser
umkristallisiert. Man erhält nach der Trocknung 12,0 g
(72 Prozent der Theorie) 2-Fluor-4-(2′-hydroxyethyl)
amino-5-nitro-anilin mit einem Schmelzpunkt von 234-
236 Grad Celsius.
CHN-Analyse: C₈H₁₀FN₃O₃
berechnet:C 44,65, H 4,58, N 19,53%;
gefunden:C 44,71, H 4,76, N 19,35%.
9,0 g (42 mmol) N-Acetyl-2,4-difluor-5-nitro-anilin
werden in 50 ml Methoxyethanol mit 5,7 g (62,6 mmol)
3-Amino-1,2-propandiol auf 100 Grad Celsius erhitzt.
Nach zweistündiger Reaktionszeit wird der Ansatz abge
kühlt und mit gesättigter Kochsalzlösung versetzt, bis
sich das Produkt fest abzuscheiden beginnt. Man läßt
das Produkt bei 0 Grad Celsius kristallisieren, saugt
es ab und trocknet es über Calciumchlorid. Das getrock
nete Produkt wird aus 140 ml Wasser umkristallisiert.
Man erhält 5,1 g (17,8 mmol; 43 Prozent der Theorie)
N-Acetyl-4-(2′,3′-dihydroxypropyl)amino-2-fluor-5-ni
tro-anilin mit einem Schmelzpunkt von 169-170 Grad
Celsius.
CHN-Analyse: C₁₁H₁₄FN₃O₅
berechnet:C 45,99, H 4,87, N 14,63%;
gefunden:C 45,70, H 4,87, N 14,48%.
18,0 g (63 mmol) Produkt aus Stufe 1 werden mit 100 ml
Salzsäure (Dichte = 1,19 · 10³ kg/m³) auf 100 Grad
Celsius erwärmt. Der Fortgang der Reaktion wird dünn
schichtchromatografisch kontrolliert. Nachdem das Edukt
vollständig umgesetzt ist, wird das Gemisch unter Kühlung
in einem Eisbad mit Ammoniak (33prozentig) alkalisch
eingestellt. Der abgeschiedene, braunrote Niederschlag
wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet
(Rohausbeute 10,7 g). Das Produkt wird aus Wasser umkri
stallisiert. Man erhält 9,7 g (40 mmol; 63 Prozent der
Theorie) einer roten, kristallinen Verbindung mit einem
Schmelzpunkt von 155-157 Grad Celsius. Zur Analyse
wird das Produkt in das Hydrochlorid übergeführt.
CHN-Analyse: C₉H₁₃ClFN₃O₄
berechnet:C 38,38, H 4,65, N 14,92, Cl 12,59%;
gefunden:C 38,30, H 4,71, N 14,62, Cl 12,29%%.
1,5 g (6,9 mmol) N-Acetyl-2,4-difluor-5-nitro-anilin
werden in 10 ml Ethanol mit 0,63 g (10,4 mmol) Ethylen
diamin auf 50 Grad Celsius erwärmt. Die Reaktion, die
dünnschichtchromatografisch kontrolliert wird, ist nach
zwei Stunden beendet. Der Reaktionsansatz wird mit 20 ml
Wasser verdünnt. Das ausgefallene Produkt wird abge
saugt, mit wenig Wasser gewaschen und getrocknet. Man
erhält 1,70 g (6,6 mmol; 96 Prozent der Theorie)
eines gelben Produkts, das einen Schmelzpunkt über 210
Grad Celsius besitzt.
2,0 g (7,8 mmol) N-Acetyl-4-(2′-aminoethyl)amino-2-flu
or-5-nitro-anilin (Produkt aus Stufe 1) werden mit 20 ml
Salzsäure (Dichte = 1,19 · 10³ kg/m³) auf 100 Grad Celsius
erhitzt. Nach einer Stunde Reaktionsdauer wird der Ansatz
abgekühlt und unter Eiskühlung mit Ammoniaklösung (33pro
zentig) auf einen pH-Wert von 10 eingestellt. Der rote
Niederschlag wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen
und über Calciumchlorid im Exsikkator getrocknet. Man
erhält 1,23 g (5,7 mmol; 73 Prozent der Theorie) eines
dunklen Pulvers mit einem Schmelzpunkt von 95-96 Grad
Celsius.
0,3 g2-Fluor-4-(2′-hydroxyethyl)amino-5-nitro-anilin
2,0 gLaurylalkohol-diglykolethersulfat-Natriumsalz
(28prozentige wäßrige Lösung)
(28prozentige wäßrige Lösung)
2,0 gAmmoniak, 25prozentige wäßrige Lösung 95,7 gWasser
100,0 g
Gebleichtes menschliches Naturhaar wird 20 Minuten
lang bei Raumtemperatur mit der vorstehend beschriebenen
Haarfärbelösung behandelt. Danach wird das Haar mit
Wasser ausgespült und getrocknet. Das Haar ist leuchtend
rot gefärbt.
0,1 g2-Fluor-4-(2′,3′-dihydroxypropyl)amino-5-nitro
anilin
2,0 gPolyvinylpyrrolidon
0,1 gGlyzerin
40,0 gIsopropanol 57,8 gWasser
100,0 g
Weiße menschliche Haare werden mit der Farbfestiger-Lö
sung zur Frisur eingelegt und getrocknet. Das Haar ist
rot gefärbt und gefestigt.
0,3 g4-(2′-Aminoethyl)amino-2-fluor-5-nitro-anilin
2,0 gLaurylalkohol-diglykolethersulfat-Natriumsalz
(28prozentige wäßrige Lösung)
(28prozentige wäßrige Lösung)
2,0 gAmmoniak, 25prozentige wäßrige Lösung 95,7 gWasser, vollentsalzt
100,0 g
Gebleichtes menschliches Naturhaar wird 20 Minuten lang
bei Raumtemperatur mit der vorstehend beschriebenen
Haarfärbelösung behandelt. Danach wird das Haar mit
Wasser ausgespült und getrocknet. Das Haar ist ziegel
rot gefärbt.
0,50 gFarbstoff nach Beispiel 2
0,40 g2,5-Diamino-toluolsulfat
0,26 gResorcin
0,40 g4-Amino-phenol
0,13 g2,4-Diamino-anisol
0,30 gNatriumsulfit, wasserfrei
0,30 gEthylendiamintetraessigsäure-dinatriumsalz
15,00 gCetylalkohol
3,50 gLaurylalkohol-diglykolethersulfat-Natriumsalz
(28prozentige wäßrige Lösung)
(28prozentige wäßrige Lösung)
6,00 gAmmoniak, 25prozentig 73,21 gWasser, vollentsalzt
100,00 g
50 ml des vorstehenden Haarfärbemittels werden kurz
vor der Anwendung mit 50 ml Hydrogenperoxidlösung (6pro
zentig) gemischt. Das Gemisch wird anschließend auf
graue menschliche Haare aufgetragen und 30 Minuten lang
bei einer Temperatur von 40 Grad Celsius einwirken ge
lassen. Nach dem Spülen des Haares mit Wasser und an
schließendem Trocknen hat dieses einen Palisanderton
angenommen.
Alle Prozentangaben dieser Anmeldung stellen, soweit
nicht anders angegeben, Gewichtsprozente dar.
Claims (17)
1. Nitro-p-phenylendiaminderivat der allgemeinen
Formel (I)
worin der Rest R
- - einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
- - einen Mono- oder Polyhydroxyalkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und bis zu 3 Hydroxyl gruppen oder
- - einen Aminoalkylrest oder einen Mono- oder Dialkyl aminoalkylrest mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoff atomen in den Alkylteilen
darstellt.
2. 2-Fluor-4-(2′-hydroxyethyl)amino-5-nitro-anilin
3. 2-Fluor-4-(2′,3′-dihydroxypropyl)amino-5-nitro-anilin
4. 4-(2′-Aminoethyl)amino-2-fluor-5-nitro-anilin
5. Verfahren zur Herstellung der Verbindung nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man 2,4-Di
fluor-anilin mit Essigsäureanhydrid zum N-Acetyl-2,4-
difluor-anilin acetyliert, das Produkt sodann
mit einem Gemisch aus konzentrierter Schwefel
säure und Salpetersäure nitriert, anschließend
das entstandene N-Acetyl-2,4-difluor-5-nitro-anilin
mit einem Amin H₂N-R, wobei R die in Anspruch
1 angegebene Bedeutung hat, zu dem am N⁴-Stickstoff
atom entsprechend substituierten N¹-Acetyl-4-ami
no-2-fluor-5-nitro-anilin umsetzt und dieses schließ
lich mit Salzsäure zu der Verbindung der Formel
(I) entacetyliert.
6. Mittel zur Färbung von Haaren mit einem Farbstoff
gehalt und für Haarfärbemittel üblichen kosmetischen
Zusätzen, dadurch gekennzeichnet, daß es mindestens
ein Nitro-p-phenylendiaminderivat der allgemeinen
Formel (I)
worin der Rest R
- - einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
- - einen Mono- oder Polyhydroxyalkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und bis zu 3 Hydroxyl gruppen oder
- - einen Aminoalkylrest oder einen Mono- oder Di alkylaminoalkylrest mit jeweils 1 bis 6 Kohlen stoffatomen in den Alkylteilen
darstellt, oder dessen physiologisch verträgliches
wasserlösliches Salz enthält.
7. Mittel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Nitro-p-phenylendiaminderivat ausgewählt
ist aus 2-Fluor-4-(2′-hydroxyethyl)amino-5-ni
tro-anilin, 2-Fluor-4-(2′,3′-dihydroxypropyl)ami
no-5-nitro-anilin oder 4-(2′-Aminoethyl)amino-2-flu
or-5-nitro-anilin.
8. Mittel nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Nitro-p-phenylendiaminderivat
in einer Menge von 0,01 bis 4,0 Gewichtsprozent
enthalten ist.
9. Mittel nach den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß es mindestens einen bekannten direkt
auf das Haar aufziehenden Farbstoff enthält.
10. Mittel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der direkt auf das Haar aufziehende Farbstoff
ausgewählt ist aus 2-Amino-4-nitro-phenol, 1-(2′-
Hydroxyethyl)amino-2-amino-4-nitro-benzol, 2-Ni
tro-4-(2′-hydroxyethyl)amino-anilin, 1-Methylami
no-2-nitro-4-di(2′-hydroxyethyl)amino-benzol,
1-(2′,3′-Dihydroxypropyl)amino-2-nitro-4-N-et
hyl,N-(2′′-hydroxyethyl)amino-benzol, 1-(2′,3′-Dihy
droxypropyl)amino-2-nitro-4-dimethylamino-benzol,
1-(2′,3′-Dihydroxypropyl)amino-2-nitro-4-pyrrolidi
no-benzol, 1-(3′-Hydroxypropyl)amino-2-nitro-4-di-
(2′′-hydroxyethyl)amino-benzol, 2,5-Bis(2′-hydroxy
ethyl)amino-nitrobenzol, Basic Violet 1 (C.I.
42 535), Acid Brown 4 (C.I. 14 805), Disperse
Violet 4 (C.I. 61 105), 1,4,5,8-Tetraamino-anthra
chinon und 1,4-Diamino-anthrachinon.
11. Mittel nach den Ansprüchen 6 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß es mindestens ein in der Kosmetik
üblicherweise verwendetes Polymerisat enthält.
12. Mittel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Polymerisat ausgewählt ist aus Polyvinyl
pyrrolidon, Polyvinylacetat, Polyvinylalkohol,
Polyacrylsäure, Polymethacrylsäure, Polyacrylnitril,
Polyacrylacetat, Polyvinyllactam, Copolymerisaten
aus diesen Verbindungen, Chitosan und dessen Deri
vaten.
13. Mittel nach den Ansprüchen 6 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß es mindestens einen der bekannten
Oxidationshaarfarbstoffe enthält.
14. Mittel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß der Oxidationsfarbstoff ausgewählt ist
aus p-Toluylendiamin, p-Phenylendiamin, p-Amino
phenol, m-Phenylendiamin, Resorcin und m-Aminophenol.
15. Mittel nach den Ansprüchen 13 und 14, dadurch
gekennzeichnet, daß es einen pH-Wert von 8,0-
11,5 aufweist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873707273 DE3707273A1 (de) | 1987-03-06 | 1987-03-06 | Nitro-p-phenylendiaminderivate, verfahren zu ihrer herstellung sowie mittel zum faerben von haaren mit einem gehalt an diesen verbindungen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873707273 DE3707273A1 (de) | 1987-03-06 | 1987-03-06 | Nitro-p-phenylendiaminderivate, verfahren zu ihrer herstellung sowie mittel zum faerben von haaren mit einem gehalt an diesen verbindungen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3707273A1 true DE3707273A1 (de) | 1988-09-15 |
Family
ID=6322455
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873707273 Withdrawn DE3707273A1 (de) | 1987-03-06 | 1987-03-06 | Nitro-p-phenylendiaminderivate, verfahren zu ihrer herstellung sowie mittel zum faerben von haaren mit einem gehalt an diesen verbindungen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3707273A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3917114A1 (de) * | 1989-05-26 | 1990-11-29 | Schwarzkopf Gmbh Hans | Neue nitro-p-phenylendiaminderivate, verfahren zu ihrer herstellung sowie faerbemittel fuer keratinische fasern, die diese enthalten |
-
1987
- 1987-03-06 DE DE19873707273 patent/DE3707273A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3917114A1 (de) * | 1989-05-26 | 1990-11-29 | Schwarzkopf Gmbh Hans | Neue nitro-p-phenylendiaminderivate, verfahren zu ihrer herstellung sowie faerbemittel fuer keratinische fasern, die diese enthalten |
FR2647443A1 (de) * | 1989-05-26 | 1990-11-30 | Schwarzkopf Gmbh Hans | |
GB2232681A (en) * | 1989-05-26 | 1990-12-19 | Schwarzkopf Gmbh Hans | New nitro-p-phenylenediamine derivatives useful as hair dyes |
GB2232681B (en) * | 1989-05-26 | 1992-06-17 | Schwarzkopf Gmbh Hans | Nitro-p-phenylenediamine derivatives |
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