DE3700725A1 - Verfahren und anlage zur reinigung von feinschlamm fuehrendem rohabwasser - Google Patents
Verfahren und anlage zur reinigung von feinschlamm fuehrendem rohabwasserInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf ein Verfahren zur Rei
nigung von Feinschlamm führendem Rohabwasser, insbes. von aus einer
Anlage für die Aufbereitung von Gewässerablagerungen ablaufendem
Rohabwasser, - wobei das Rohabwasser in einen Sedimentationsein
dicker eingeführt wird, aus dem unten Feinschlamm abgezogen wird,
der einer Deponie zuführbar ist, und aus dem oben Klärwasser ab
läuft, wobei eine Nachbehandlung von Feststoffen aus dem Rohabwas
ser mit Hilfe einer Entwässerungseinrichtung, insbes. mit Hilfe einer
Entwässerungszentrifuge, vorgenommen wird und wobei das entwässerte
Gut ebenfalls einer Deponie zuführbar ist. Die Anlage für die Aufbe
reitung von Gewässerablagerungen kann z. B. mit einem Wirbelbett
apparat oder einem Hydrozyklon arbeiten. Die Erfindung bezieht sich
fernerhin auf eine Anlage zur Durchführung eines solchen Verfahrens.
Der Sedimentationseindicker ist vorzugsweise ein Kompressionseindicker
mit kegelförmigem, nach unten konisch zusammenlaufendem langen Be
hälter. Es versteht sich, daß das aus der Entwässerungseinrichtung
ablaufende Wasser wie üblich behandelt wird. - Feinschlamm bezeich
net im Rahmen der Erfindung Mischungen aus feinteiligen und leichten
Feststoffen, insbes. aus feinen und extrem feinen Sanden, organischen
Bestandteilen wie Faulschlamm, Schlick, Geschiebe aus Ton sowie
Schluff u. dgl. Bei der Aufbereitung von Gewässerablagerungen erfolgt
eine Trennung von verwertbaren Sanden und Kiessanden einerseits,
dem Feinschlamm andererseits, der mit dem Abwasser der Anlage für
die Aufbereitung von Gewässerablagerungen mit mehr oder weniger
hohem Wasseranteil abfließt. Dieses Abwasser und ähnliche anderer
Provenienz können nicht ohne weiteres in die Kanalisation abgegeben
oder in ein Gewässer eingeleitet werden, zumal der Feinschlamm
giftige Stoffe enthalten kann.
Im Rahmen der (aus der Praxis) bekannten gattungsgemäßen Maß
nahmen gelangt das Rohabwasser unmittelbar in den Sedimentations
eindicker. Das daraus ablaufende Klärwässer führt noch in erheblichem
Maße Feinschlamm und darin feine und feinste Sande mit. Das Klär
wasser bedarf daher der weiteren Behandlung. Es wird in ein großes
Absetzbecken eingeführt, welches gleichzeitig als Pufferbecken funk
tioniert. Die hieraus abgezogenen Feststoffe werden der Nachbehand
lung unterzogen, nämlich in einer Entwässerungszentrifuge entwässert.
Das ist nachteilig. Tatsächlich fällt ein verhältnismäßig großes Klär
wasservolumen und darin ein verhältnismäßig großes, nachbehand
lungsbedürftiges Feststoffvolumen an. Die Bewältigung dieser großen
Volumina verlangt einen entsprechend großen apparativen Aufwand.
Der hohe Sandgehalt in dem Feststoffvolumen belastet in hohem Maße
die Entwässerungskapazität. Wird mit einer Entwässerungszentrifuge
gearbeitet, so erfährt diese wegen des hohen Sandgehaltes störenden
und die Standzeit reduzierenden Verschleiß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Ver
fahren so zu führen, daß das nachbehandlungsbedürftige Feststoff
volumen beachtlich reduziert wird, und zwar bei gleichzeitiger Redu
zierung des Sandgehaltes in dem Feststoffvolumen, und daß aus dem
Sedimentationseindicker praktisch klares Wasser als Klärwasser ab
ziehbar ist. Der Erfindung liegt fernerhin die Aufgabe zugrunde, eine
Anlage anzugeben, mit der das erfindungsgemäße Verfahren einfach
und betriebssicher durchführbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehrt die Erfindung, daß das Rohabwasser
mit einem Flockungsmittel so versetzt wird, daß sich in dem Sedi
mentationseindicker geflockter Feinschlamm absetzt und praktisch klares
Wasser als Klärwasser abfließt, daß der geflockte Feinschlamm in eine
Zyklonstufe eingeführt wird, die eine Dickstoffphase und eine Dünn
stoffphase trennt, wobei die Dickstoffphase unmittelbar der Deponie
zuführbar ist, und daß die Dünnstoffphase der Nachbehandlung un
terworfen wird. In der Maßgabe, daß das Rohabwasser mit einem
Flockungsmittel so versetzt wird, daß sich in dem Sedimentationsein
dicker geflockter Feinschlamm absetzt, liegt eine Abstimmung des
Flockungsmittels auf das Rohabwasser in stofflicher und in mengen
mäßiger Hinsicht. Die Erfindung geht von der überraschenden Tat
sache aus, daß ein im Sedimentationseindicker geflockter Feinschlamm
in einer Zyklonstufe in eine Dickstoffphase und in eine demgegenüber
sandarme Dünnstoffphase getrennt werden kann, wobei die Dickstoff
phase einer Nachbehandlung nicht bedarf und die Dünnstoffphase ohne
Schwierigkeiten, auch in einer Entwässerungszentrifuge, entwässerbar
ist. Das ablaufende Klärwasser kann, je nach Provenienz des Rohab
wassers, im Bedarfsfall einer Nachklärung unterworfen werden, wobei
jedoch nur geringe Schlammengen anfallen, die ohne weiteres entwäs
serbar sind. Vorzugsweise wird jedoch für die Ausführungsform der
Erfindung, welche auf die Reinigung von aus einer Anlage für die
Aufbereitung von Gewässerablagerungen ablaufendem Rohabwasser ge
richtet ist, das ablaufende Klärwasser als Prozeßwasser in die Anlage
für die Aufbereitung von Gewässerablagerungen wieder zurückgeführt.
Im allgemeinen kann es aber auch ohne weiteres in ein Gewässer ein
geleitet werden.
Gegenüber den bekannten Maßnahmen kann das nachbehandlungsbe
dürftige Volumen auf 30% und weniger reduziert werden. Die insge
samt erreichten Vorteile verlangen in anlagetechnischer Hinsicht nur
wenige zusätzliche Maßnahmen. Andererseits werden wegen Fortfall
eines großen Pufferbehälters und wegen der für geringeres Volumen
auszulegenden Entwässerungseinrichtung erhebliche Ersparnisse er
reicht.
In anlagentechnischer Hinsicht betrifft die Erfindung und setzt die
Erfindung als bekannt voraus eine Anlage mit Sedimentationseindicker
mit Rohabwassereinlauf, oberem Klärwasserablauf und unterem Fein
schlammabzug sowie mit Entwässerungseinrichtung für Feststoffe aus
dem Rohabwasser, wobei der Feinschlammabzug über eine Verbindungs
leitung an eine Abfördervorrichtung für den deponiefähigen Fein
schlamm angeschlossen ist. Zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens lehrt die Erfindung, daß an den Rohabwassereinlauf der
Sedimentationseinrichtung eine Einrichtung für die Zuführung eines
Flockungsmittels angeschlossen ist, daß in die Verbindungsleitung
zwischen Feinschlammabzug und Abfördervorrichtung eine Zyklonstufe
eingebaut ist, die eine Dickstoffphase und eine Dünnstoffphase trennt
und deren Dickstoffphase der Abfördervorrichtung zuführbar ist, und
daß die Dünnstoffphase in die Entwässerungseinrichtung eingeführt
ist, - während aus der Sedimentationseinrichtung praktisch klares
Klärwasser abziehbar ist. Die Entwässerungseinrichtung ist zweck
mäßigerweise eine Entwässerungszentrifuge. Sie kann auch als Fil
trationsgerät ausgeführt sein. Sie braucht jedenfalls nur für ein ge
ringes Behandlungsvolumen ausgelegt zu werden. In bezug auf die
Trennung des Feinschlammes in eine Dickstoffphase und in eine Dünn
stoffphase ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß die Zyklonstufe mit zumindest einem Hydrozyklon
ausgerüstet ist und dieser eine steuer- und/oder regelbare Unterlauf
tasche aufweist. Derartige Hydrozyklone sind an sich bekannt
(DE 29 42 099), sie erlauben im Rahmen der Erfindung eine besonders
scharfe Trennung und eine sehr weitgehende Reduzierung des der
Nachbehandlung zu unterwerfenden Feststoffvolumens.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausfüh
rungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Die
einzige Figur zeigt das Schema einer Anlage für die Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Die in der Figur dargestellte Anlage besteht in ihrem grundsätzlichen
Aufbau aus einem Sedimentationseindicker 1 mit Rohabwassereinlauf
2, oberem Klärwasserablauf 3 und unterem Feinschlammabzug 4 sowie
aus einer Entwässerungseinrichtung 5 für Feststoffe aus dem Rohab
wasser.
Der Feinschlammabzug 4 ist über eine Verbindungsleitung 6 an eine
Abfördervorrichtung 7 für den deponiefähigen Feinschlamm angeschlos
sen. Dabei handelt es sich im Ausführungsbeispiel um ein Förderband
7. Die Entwässerungseinrichtung ist im Ausführungsbeispiel als Ent
wässerungszentrifuge 5 ausgeführt.
An den Rohabwassereinlauf 2 des Sedimentationseindickers 1 ist eine
Einrichtung 8 für die Zuführung eines Flockungsmittels angeschlossen.
In die Verbindungsleitung 6 zwischen Feinschlammabzug 4 und Ab
fördervorrichtung 7 ist eine Zyklonstufe 9 eingebaut. Diese trennt eine
Dickstoffphase und eine Dünnstoffphase, wobei die Dickstoffphase der
Abfördervorrichtung 7 zuführbar ist, und zwar über die Leitung 10.
Die Dünnstoffphase ist über die Leitung 11 in die Entwässerungsein
richtung 5 eingeführt. Aus dem Sedimentationseindicker 1 kann prak
tisch klares Klärwasser abgezogen und als Prozeßwasser der vorge
schalteten Anlage wieder zugeführt werden.
Bei der vorgeschalteten Anlage handelt es sich um eine Anlage für
Aufbereitung von Gewässerablagerungen, die mit einem Wirbelbett
apparat 12 arbeitet. Aus diesem werden unten verwendungsfähiger
Sand und Kiessand abgezogen. Oben läuft das Rohabwasser ab, wel
ches in der erfindungsgemäßen Anlage gereinigt wird. Die Aufgabe
der Gewässerablagerungen erfolgt im Ausführungsbeispiel über einen
Multizyklon 13. Das daraus austretende Wasser wird dem Rohabwasser
zugeleitet.
Wie bereits erwähnt ist die Entwässerungseinrichtung der erfindungs
gemäßen Anlage eine Entwässerungszentrifuge 5. Die Zyklonstufe 9
besitzt im Ausführungsbeispiel einen Hydrozyklon, der eine steuer-
und/oder regelbare Unterlauftasche 14 aufweist. Der Sedimentationsein
dicker 1 ist ein Kompressionseindicker. Er besitzt dazu ein verhältnis
mäßig langes, trichterförmig zusammenlaufendes Unterteil 15. Es ver
steht sich, daß die üblichen Pumpen 16 vorgesehen sind.
Beim Betrieb der Anlage wird das Rohabwasser mit einem Flockungs
mittel versetzt, und zwar so, daß sich in dem Sedimentationseindicker
1 geflockter Feinschlamm absetzt und praktisch klares Wasser als
Klärwasser abfließt. Der geflockte Feinschlamm wird in die Zyklon
stufe 9 eingeführt, die eine Dickstoffphase und eine Dünnstoffphase
trennt. Die Dickstoffphase wird unmittelbar der Deponie zugeführt.
Nur die Dünnstoffphase wird der Nachbehandlung unterworfen. Im Ge
gensatz zu den eingangs erläuterten bekannten Maßnahmen bedarf
das aus dem Sedimentationseindicker 1 ablaufende Klärwasser der ein
gangs beschriebenen aufwendigen Nachbehandlung mit Entwässerung
eines großen Feststoffvolumens nicht mehr. Ein Beispiel möge dieses
erläutern:
Dem Multizyklon 13 mögen Gewässerablagerungen in Form von Roh
schlamm in einer Menge von 450 m3/h zugeführt werden. Dieser Roh
schlamm setzt sich aus etwa 60 t Sand, 25 t Schlamm und 410 m3
Wasser zusammen. In dem Multizyklon 13 werden etwa 50 m3/h ausge
schieden, die dem Wirbelbettapparat 12 zugeführt werden. Es handelt
sich dabei hauptsächlich um Sand. Dieser abgeschiedene Teil wird
im Wirbelbettapparat 12 mit ca. 30 m3/h Aufstromwasser behandelt.
Aus dem Wirbelbettapparat 12 wird ein Sand/Wassergemisch abgezogen,
welches sich aus 23 m3/h Sand (60 t/h) und 24 m3/h Wasser zusam
mensetzt. Dieses Sand/Wassergemisch wird einer Sandentwässerung
unterzogen und anschließend der Sand einer Sanddeponie zum Zwecke
des Verkaufs zugeführt. Die aus dem Multizyklon 13 in einer Menge
von 400 m3/h austretende Schlamm-Trübe wird zusammen mit dem
30 m3/h Überlauf des Wirbelbettapparates 12 dem Rohwassereinlauf
2 zugeführt. Über die Einrichtung 8 wird dabei 3,5 m3/h Flockungs
mittellösung zugegeben. Über den Klarwasserablauf 3 des Sedimenta
tionseindickers 1 werden 333,5 m3/h Klarwasser abgeführt. Über den
Feinschlammabzug 4 und die Verbindungsleitung 6 werden der Zyklon
stufe 9 etwa 100 m3/h Feinschlamm zugeführt. Die aus der Zyklon
stufe 9 austretende Dickstoffphase beträgt mengenmäßig 10 m3/h. Sie
setzt sich im wesentlichen aus 12,5 t/h Schluff- und Tonanteilen so
wie 5 m3/h gebundenem Wasser zusammen. Diese Stickstoffphase wird
der Abfördervorrichtung 7 zugeführt und gelangt auf eine Schlamm-
Deponie. Die 90 m3/h Dünnstoffphase werden z. B. über einen nicht
gezeichneten Vorlagebehälter der Zentrifuge 5 zugeführt, von der
22,5 m3/h Feinschlamm an die Abfördervorrichtung 7 abgegeben wer
den. Die über die Leitung 11 abgeführte Dünnstoffphase weist etwa
12,5 t/h Feststoffe auf, die überwiegend aus organischem Material
bestehen. Aus der Zentrifuge 5 werden etwa 67,5 m3/h Filtratwasser
abgegeben.
Claims (5)
1. Verfahren zur Reinigung von Feinschlamm führendem Rohabwas
ser, insbes. von aus einer Anlage für die Aufbereitung von Gewäs
serablagerungen ablaufendem Rohabwasser,
wobei das Rohabwasser in einen Sedimentationseindicker eingeführt wird, aus dem unten Feinschlamm abgezogen wird, der einer Deponie zuführbar ist, und aus dem oben Klär wasser abläuft,
wobei eine Nachbehandlung von Feststoffen aus dem Rohabwasser mit Hilfe einer Entwässerungseinrichtung, insbes. mit Hilfe einer Ent wässerungszentrifuge, vorgenommen wird und wobei das entwässerte Gut ebenfalls einer Deponie zuführbar ist, dadurch ge kennzeichnet, daß das Rohabwasser mit einem Flockungs mittel versetzt wird, so daß sich in dem Sedimentationseindicker ge flockter Feinschlamm absetzt und praktisch klares Wasser als Klär wasser abfließt, daß der geflockte Feinschlamm in eine Zyklonstufe eingeführt wird, die eine Dickstoffphase und eine Dünnstoffphase trennt, wobei die Dickstoffphase unmittelbar der Deponie zuführbar ist, und daß die Dünnstoffphase der Nachbehandlung unterworfen wird.
wobei das Rohabwasser in einen Sedimentationseindicker eingeführt wird, aus dem unten Feinschlamm abgezogen wird, der einer Deponie zuführbar ist, und aus dem oben Klär wasser abläuft,
wobei eine Nachbehandlung von Feststoffen aus dem Rohabwasser mit Hilfe einer Entwässerungseinrichtung, insbes. mit Hilfe einer Ent wässerungszentrifuge, vorgenommen wird und wobei das entwässerte Gut ebenfalls einer Deponie zuführbar ist, dadurch ge kennzeichnet, daß das Rohabwasser mit einem Flockungs mittel versetzt wird, so daß sich in dem Sedimentationseindicker ge flockter Feinschlamm absetzt und praktisch klares Wasser als Klär wasser abfließt, daß der geflockte Feinschlamm in eine Zyklonstufe eingeführt wird, die eine Dickstoffphase und eine Dünnstoffphase trennt, wobei die Dickstoffphase unmittelbar der Deponie zuführbar ist, und daß die Dünnstoffphase der Nachbehandlung unterworfen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 in der Ausführungsform für die Reini
gung von aus einer Anlage für die Aufbereitung von Gewässerablage
rungen ablaufendem Rohabwasser, dadurch gekennzeichnet, daß das
ablaufende Klärwasser als Prozeßwasser in die Anlage für die Aufbe
reitung von Gewässerablagerungen zurückgeführt wird.
3. Anlage für die Durchführung des Verfahrens nach einem der An
sprüche 1 oder 2, - mit
Sedimentationseindicker mit Rohabwassereinlauf, oberem Klär wasserablauf und unterem Feinschlammabzug sowie mit Ent wässerungseinrichtung für Feststoffe aus dem Rohabwasser,
wobei der Feinschlammabzug über eine Verbindungsleitung an eine Abfördervorrichtung für den deponiefähigen Feinschlamm angeschlos sen ist dadurch gekennzeichnet, daß an den Rohabwassereinlauf (2) des Sedimentationseindickers (1) eine Ein richtung (8) für die Zuführung eines Flockungsmittels angeschlossen ist, daß in die Verbindungsleitung (6) zwischen Feinschlammabzug (4) und Abfördervorrichtung (7) eine Zyklonstufe (9) eingebaut ist, die eine Dickstoffphase und eine Dünnstoffphase trennt und deren Dick stoffphase der Abfördervorrichtung (7) zuführbar ist, und daß die Dünnstoffphase in die Entwässerungseinrichtung (5) eingeführt ist, - während aus dem Sedimentationseindicker (1) praktisch klares Klär wasser abziehbar ist.
Sedimentationseindicker mit Rohabwassereinlauf, oberem Klär wasserablauf und unterem Feinschlammabzug sowie mit Ent wässerungseinrichtung für Feststoffe aus dem Rohabwasser,
wobei der Feinschlammabzug über eine Verbindungsleitung an eine Abfördervorrichtung für den deponiefähigen Feinschlamm angeschlos sen ist dadurch gekennzeichnet, daß an den Rohabwassereinlauf (2) des Sedimentationseindickers (1) eine Ein richtung (8) für die Zuführung eines Flockungsmittels angeschlossen ist, daß in die Verbindungsleitung (6) zwischen Feinschlammabzug (4) und Abfördervorrichtung (7) eine Zyklonstufe (9) eingebaut ist, die eine Dickstoffphase und eine Dünnstoffphase trennt und deren Dick stoffphase der Abfördervorrichtung (7) zuführbar ist, und daß die Dünnstoffphase in die Entwässerungseinrichtung (5) eingeführt ist, - während aus dem Sedimentationseindicker (1) praktisch klares Klär wasser abziehbar ist.
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ent
wässerungseinrichtung (5) als Entwässerungszentrifuge ausgeführt ist.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Zyklonstufe (9) mit zumindest einem Hydrozyklon aus
gerüstet ist und dieser eine steuer- und/oder regelbare Unterlauftasche
(14) aufweist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873700725 DE3700725A1 (de) | 1987-01-13 | 1987-01-13 | Verfahren und anlage zur reinigung von feinschlamm fuehrendem rohabwasser |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873700725 DE3700725A1 (de) | 1987-01-13 | 1987-01-13 | Verfahren und anlage zur reinigung von feinschlamm fuehrendem rohabwasser |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3700725A1 true DE3700725A1 (de) | 1988-07-21 |
Family
ID=6318730
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873700725 Ceased DE3700725A1 (de) | 1987-01-13 | 1987-01-13 | Verfahren und anlage zur reinigung von feinschlamm fuehrendem rohabwasser |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3700725A1 (de) |
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Legal Events
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