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DE3700485C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3700485C2
DE3700485C2 DE3700485A DE3700485A DE3700485C2 DE 3700485 C2 DE3700485 C2 DE 3700485C2 DE 3700485 A DE3700485 A DE 3700485A DE 3700485 A DE3700485 A DE 3700485A DE 3700485 C2 DE3700485 C2 DE 3700485C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cleaning
carriage
drive
housing
cleaning device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3700485A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3700485A1 (de
Inventor
Eivind Bellingham Wash. Us Clausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Allsop Inc
Original Assignee
Allsop Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allsop Inc filed Critical Allsop Inc
Publication of DE3700485A1 publication Critical patent/DE3700485A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3700485C2 publication Critical patent/DE3700485C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/41Cleaning of heads
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
    • G11B23/049Cassettes for special applications not otherwise provided for
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S15/00Brushing, scrubbing, and general cleaning
    • Y10S15/12Tape head cleaner

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  • Ink Jet (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Cleaning In Electrography (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)
  • Manufacturing Of Magnetic Record Carriers (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für den Schreib/Lese-Kopf eines Magnetband-Aufnahme/Wiedergabege­ räts gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein Reinigungsverfahren hierfür gemäß Oberbegriff des Patentan­ spruchs 14.
Aus US-PS 37 83 470 ist eine Reinigungsvorrichtung der vor­ stehend genannten Art bekannt. Hierbei ist ein Schlitten vorgesehen, der in dem der Bandkassette ähnlichen Gehäuse der Reinigungsvorrichtung zu Reinigungszwecken eine Bewe­ gung von der einen Seite zu der gegenüberliegenden Seite ausführen kann. Hierzu sind seitlich in ent­ sprechendem Abstand angeordnete Schlitze vorgesehen. Diese Reinigungsvorrichtung ist auf eine spezielle Bauart eines Aufnahme/Wiedergabegeräts abgestellt, da der Schreib/Lese- Kopf an einer vorbestimmten Stelle vorgesehen sein muß, wenn man den Reinigungsvorgang mit Hilfe der Reinigungsvor­ richtung ausführen will. Da aber der Schreib/Lese- Kopf bei derartigen Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräten an unterschiedlichen Stellen vorgesehen sein kann, ist es erforderlich, daß man jeweils eine gesonderte Bauart einer Reinigungsvorrichtung für die jeweilige Auslegung des Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräts unter entsprechender Anpassung und Änderung bereitstellen muß. Dies ist sehr aufwendig und umständlich.
Aus GB-PS 21 20 829 ist eine Reinigungsvorrichtung bekannt, die einen Federarm aufweist, der das Reinigungsteil mit dem Reinigungselement trägt. Da bei der Mischwirkung während des Reinigungsvorganges der Bewegungswiderstand der zusam­ menarbeitenden Teile groß wird, kann ein solcher Federarm mit dem Reinigungsteil dazu führen, daß entweder der Kopf beschädigt wird und/oder der automatische Abschaltmechanis­ mus des Geräts ausgelöst wird. Der bei dieser Reinigungsvor­ richtung vorgesehene Schlitten führt wie bei der US-PS 37 83 470 eine translatorische Bewegung in einer Bewegungsebene aus.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung für den Schreib/Lese- Kopf eines Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräts sowie eines Reinigungsverfahrens hierfür der gattungsgemäßen Art be­ reitzustellen, welche eine zuverlässige Reinigung des Schreib/ Lese-Kopfs auch dann ermöglicht, wenn dieser Erhebungen hat, ohne daß Beschädigungen des Kopfs auftreten oder Teile des Reinigungselements am Kopf hängen bleiben und zugleich ein fehlerhaftes Abschalten durch eine automatische Bandab­ schalteinrichtung des Aufnahme/Wiedergabegeräts vermieden wird.
In vorrichtungstechnischer Hinsicht wird die vorstehende Aufgabenstellung mit der Reinigungsvorrichtung für den Schreib/Lese-Kopf eines Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräts gelöst, die die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
In verfahrenstechnischer Hinsicht wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Patentanspruches 14 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung und bei dem erfindungsgemäßen Reinigungsverfahren wird der Schlit­ ten an einer Lagerstelle derart bewegt, daß er nicht nur während des Reinigungsvorganges eine Verfahrbewegung von Seite zu Seite, sondern auch eine überlagerte Schwenkbewe­ gung quer relativ zum Gehäuse ausführt. Bei dieser Bewegung des Schlittens während des Reinigungsvorganges wirkt der Schlitten selbst als Hebelarm und die Lagerstelle bildet zu­ gleich die Schwenk- bzw. Drehachse. Diese Lagerstelle ist in der Nähe jenes Endabschnitts des Schlittens vorgesehen, der weit von dem Endabschnitt mit dem Reinigungsteil ent­ fernt ist, welches das Reinigungselement trägt. Der vom Schlit­ ten gebildete Hebelarm ist daher groß bemessen, so daß die Querbewegung des Schlittens relativ zum Gehäuse in Verbindung mit der Verfahrbewegung von Seite zu Seite während des Rei­ nigungsvorganges zu einer zusammengesetzten und überlagern­ den Bewegung führt, die einen geringfügigen Neigungswinkel zur Oberfläche des Schreib/Lese-Kopfes hat. Der Schlitten führt daher insgesamt gesehen eine Art "Schwabbelbewegung" aus, so daß man zwar eine zuverlässige Reinigung des Schreib/Lese- Kopfs erreicht, es aber zugleich auch vermieden wird, daß Teile des Reinigungselements an Erhebungen des Schreib/Lese- Kopfs haften bleiben, und daß die Auslegung ferner derart getroffen ist, daß keine großen Reibungswiderstandskräfte auftreten, die zu einem frühzeitigen Abschalten des automa­ tischen Abschaltmechanismus des Magnetband-Aufnahme/Wieder­ gabegeräts führen könnten.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 13 wiedergegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teils eines Magnetband- Aufnahme/Wiedergabegeräts mit einer Reinigungs­ vorrichtung in ihrer Reinigungsstellung, in der sie mit einem Antriebsteil des Geräts gezeigt ist, wobei ein Schlitten der Reinigungsvorrich­ tung in seiner ganz rechten Stellung dargestellt ist,
Fig. 2 eine Fig. 1 ähnliche Ansicht zur Verdeutlichung der Schlittens in einer äußersten, linken Stel­ lung,
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in Fig. 1 zur Verdeutlichung einer Ausführungsform einer Schalterpositioniereinrichtung in ihrer Arbeitsstellung,
Fig. 4, 6 und 8 Draufsichten der Reinigungsvorrichtung in ihrer vorderen, linken Stellung mit drei weite­ ren Arbeitsstellungen der Schalterpositionier­ einrichtung,
Fig. 5, 7 und 9 Fig. 3 ähnliche Schnittansichten jeweils längs den Linien 5-5, 7-7 und 9-9 in den Fig. 4, 6 und 8,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht einer weiteren Ausführungsform einer Reinigungsvorrichtung mit einer Ausführungsvariante einer Schalterposi­ tioniereinrichtung,
Fig. 11 eine Draufsicht auf den vorderen linken Teil des Gehäuses der Reinigungsvorrichtung nach Fig. 10, dessen Gehäuse ähnlich einer Band­ kassette ausgelegt ist, wobei die Schalterpo­ sitioniereinrichtung mit den Schaltelementen des Bandantriebs zusammenarbeitet,
Fig. 12 eine Schnittansicht längs der Linie 12-12 in Fig. 11,
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines vorderen, linken Teils der Reinigungsvorrichtung von Fig. 10, wobei eine Schalterpositionierein­ richtung in einer zweiten Stellung gezeigt ist,
Fig. 14 eine Fig. 11 ähnliche Ansicht zur Verdeutli­ chung der Schalterpositioniereinrichtung in einer zweiten Stellung, und
Fig. 15 eine Schnittansicht längs der Linie 15-15 in Fig. 14.
Ein Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegerät hat eine Antriebsein­ richtung 10 mit einer Aufnahmeeinrichtung (von der ein Teil bei 12 gezeigt ist), welche einen etwa rechteckigen Aufnahme­ bereich 14 hat. Im Grundbetriebszustand ist in die Einrich­ tung 10 eine übliche Bandkassette eingelegt, die mit der Antriebseinrichtung 10 angetrieben wird. Die Bandantriebs­ einrichtung 10 hat ein Antriebsrad oder eine Treibrolle 16, die sich am vorderen Mittelteil des Aufnahmebereichs 14 befindet, und die drehbar um eine vertika­ le Mittelachse 18 gelagert ist. Diese Treibrolle 16 hat eine zylindrische Antriebsfläche 20. Die Antriebsfläche 20 arbeitet im Grundbetrieb mit einem kreis­ förmigen Antriebselement zusammen, das an der Band­ kassette angeordnet ist, und das seinerseits die Bewegung eines Antriebsbandes bewirkt, das mit dem Magnetband auf den bei­ den Spulen im Gehäuse zusammenarbeitet.
In dem vorderen rechten Teil des Aufnahmebereichs 14 ist ein Schreib/Lese-Kopf 22 an einer Tragkonstruktion 24 ange­ bracht. Dieser Kopf 22 hat eine nach hinten weisende Ar­ beitsfläche 26, die derart beschaffen und ausgelegt ist, daß sie in Arbeitseingriff mit dem Magnetband kommt. Die Arbeitsfläche 26 hat zwei vertikal verlaufende und in seit­ lichen Abständen angeordnete Erhebungen 28, die um einen kleinen Abstand von der Arbeitsfläche 26 nach außen vorste­ hen. Der Schreib/Lese-Kopf 22 bei dieser speziell ausgebil­ deten Vorrichtung führt eine Bewegung nach oben und unten, aber keine Bewegung nach vorne und hinten aus. Bei anderen Vorrichtungen könnte der Kopf zwischen einer eingefahrenen Position und einer Arbeitsposition bewegbar sein. In den Fig. 1 und 2 ist der Kopf 22 in seiner Arbeitsposition ge­ zeigt, in der er sich etwas in den Teil 12 der Aufnahme­ einrichtung erstreckt. Wenn der Kopf 22 seine zurückgezogene Position einnimmt, liegt er weiter vorn.
An der linken Seite des vorderen Teils des Aufnahmebereichs 14 befindet sich ein Steuerschaltermechanismus 30, der obere und untere Schaltelemente 32 und 34 jeweils aufweist, die in ihren inneren Enden an einer Schalterkonstruktion 36 schwenkbeweglich angebracht sind. An den gegenüberliegenden Enden der Schalt­ elemente 32 und 34 sind zugeordnete Kontaktscheiben 38 vor­ gesehen. Beim normalen Arbeiten der Bandantriebseinrichtung 10 werden diese Schaltelemente 32 und 34 selektiv mit Hilfe einer Positioniereinrichtung in der Bandkassette in entspre­ chende Lagen gebracht. Wenn die Schaltelemente 32 und 34 bei­ spielsweise eine erste Position einnehmen, kann die Bandan­ triebseinrichtung 10 daran gehindert werden, daß auf dem Magnet­ band gespeicherte Informationen gelöscht werden.
Eine nachstehend beschriebene Reinigungsvorrichtung ist insbesondere für eine solche Band­ antriebseinrichtung 10 bestimmt, um die Arbeitsfläche 26 des Schreib/Lese-Kopfes 22 zu reinigen.
Die Reinigungsvorrichtung hat ein Gehäuse 40 in Form einer Bandkassette mit einem Körper 22, der eine etwa rechteckige Gestalt hat. Insbesondere weist dieser Körper 22 eine Boden­ wand 44, eine obere Wand 46, eine vordere Wand 48, eine hin­ tere Wand 50 und rechte und linke Seitenwände 52 auf.
Das Gehäuse 40 der Reinigungsvorrichtung wird so beschrieben, daß es einen vorderen Teil, einen hinteren Teil und erste und zweite Seitenteile hat, die hinsichtlich ihrer Lage der vorderen Wand 48, der hinteren Wand 50, und der rechten und linken Seitenwand 52 jeweils zugeordnet sind. Das Gehäuse 40 hat eine Längsmittelachse 53 (siehe Fig. 1), die sich in eine Richtung von vorne nach hinten erstreckt und durch die Mitte des Gehäuses 40 geht.
In dem Gehäuse 40 sind ein Schlit­ ten 54, der im Körper 42 zur Ausführung einer Verfahrensbewegung von Seite zu Seite angeordnet ist, eine Antriebsübertragungsein­ richtung 56, die derart angeordnet ist, daß sie mit der Treib­ rolle 16 zusammenarbeitet, um die Bewegung des Schlittens 54 von einer Seite zur anderen zu bewirken, eine Reinigungs­ einrichtung 58, die an dem Schlitten derart angebracht ist, daß sie in Reinigungseingriff mit der Arbeitsfläche 26 des Schreib/Lese-Kopfes 22 kommen kann und eine Schalterpositio­ niereinrichtung 60 vorgesehen, die derart beschaffen und ausgelegt ist, daß sie in entsprechender Weise Schaltelemente 32 und 34 posi­ tioniert.
Zur näheren Beschreibung des Schlittens 54 ist noch zu erwähnen, daß der Schlitten 54 eine im allgemeinen planare plattenähn­ liche Form hat und auf der Bodenwand 44 aufliegt. Der Schlit­ ten 54 hat einen linken Befestigungsendabschnitt 62, einen rechten Reinigungsendabschnitt 64 und einen dazwischenliegen­ den Antriebseingriffsabschnitt 66
Der linke Befestigungsabschnitt 62 des Schlittens 54 hat ei­ nen in Querrichtung verlaufenden Durchgangsschlitz 68, um einen senkrechten Schwenkstift 70 aufzunehmen, der mit der Bodenwand 44 des Gehäuses 42 verbunden ist und sich von der­ selben nach oben erstreckt. Diese Schlitz- und Stiftverbin­ dung 68 bis 70 dient dazu, den linken Befestigungsabschnitt 62 des Schlittens 54 an entsprechender Ort und Stelle anzu­ ordnen, und sie dient als eine Schwenklagerung, um eine be­ grenzte Dauerbewegung des rechten Reinigungsendabschnittes 64 des Schlittens 54 zu erzielen.
An dem vorderen Ende des rechten Endabschnitts 64 des Schlit­ tens 54 ist ein rechteckig ausgebildetes Reinigungsteil 72 vorgesehen, das eine nach vorne weisende offene Ausnehmung 74 definiert, um darin ein Reinigungskissen 66 als Reinigungselement aufzunehmen.
Das Reinigungskissen 76 steht etwas über die vorderen Ränder des Reinigungsteils 72 hinaus vor, so daß es in Eingriff mit der Arbeitsfläche 26 des Schreib/Lese-Kopfes 22 kommen kann. Die vordere Fläche des Reinigungskissens 76 hat schräg ver­ laufende Seitenränder, wie dies bei 77 gezeigt ist, die etwa einen Winkel von 45° zur Längsachse 53 haben, um hier­ durch die Reinigungswirkung des Reinigungskissens 76 bei der Anlage gegen die Kopffläche 26 zu verbessern.
Die Antriebseinrichtung 26 der Reinigungsvorrichtung weist ein Treibrad 78 auf, das am vorderen Mittelteil des Körpers 42 angeordnet ist und das um seine vertikale Mit­ telachse mit Hilfe eines Stiftes 80 drehbar gelagert ist, der mit dem Gehäuse 42 verbunden ist. Unterhalb des Treibrades 78 und fest mit diesem verbunden ist ein erstes Zahnrad 82 mit einem relativ kleinen Durchmesser vorgesehen, welches mit einem größeren Zahnrad 84 kämmt, das von dem Zahnrad 62 nach hinten angeordnet ist und mittig im gehäuseartigen Körper 42 auf der Achse 53 vorgesehen ist. Dieses Zahnrad 84 ist an einem Stift 86 im Körper 42 drehbar gelagert um seine vertikale Mittel­ achse.
Das größere Zahnrad 84 ist fest mit einer kreisförmigen Nocke 88 verbunden, die exzentrisch zum Mittelstift 86 angeordnet ist, um den sich das Zahnrad 84 dreht. Diese kreisförmige Nocke 88 paßt in einen in Längsrichtung verlaufenden Nocken­ schlitz 90, der in dem plattenähnlichen Teil des Schlittens 54 ausgebildet ist. Genauer gesagt wird dieser Nockenschlitz 90 durch zwei in Längsrichtung ausgerichtete Seitenränder 92 begrenzt, die voneinander einen Querabstand haben, der geringfügig größer als der Durchmesser der Nocke 88 ist. Die vorderen und hinteren Ränder 92 sind über obere und untere kreisförmige Ränder 94 verbunden.
Wie sich aus den Fig. 1 und 2 ergibt, bewirkt das Zahnrad 82 eine entsprechende Drehung des Zahnrads 84, um zu bewirken, daß die Nocke 88 im Nockenschlitz 90 arbeitet, so daß eine Längsverfahrbewegung des Schlittens 54 von Seite zu Seite bewirkt wird, wenn das Treibrad 78 durch die Treibrolle 16 gedreht wird. In Fig. 1 ist die Nocke 88 derart positio­ niert, daß sie den Schlitten 54 in seine äußerste rechte Stel­ lung bewegt hat, während in Fig. 2 sich die Nocke in der Stellung nach Fig. 1 um 180° gedreht hat, um den Schlitten 54 in seine äußerste linke Position zu bewegen.
Um das rechte Endteil 64 mit der Reinigungseinrichtung des Schlittens 54 nach vorne zu drücken, so daß es in entsprechendem Eingriff mit dem Schreib/Lese-Kopf 22 ist, ist ein Federelement 94 vor­ gesehen, das in Form eines länglichen, federnd nachgiebigen, stangenförmigen Teils ausgebildet ist, das bei 96 um einen Stift 98 in einer Schleife geführt ist und das einen Schenkel 100 hat, der in Eingriff mit der rechten Seitenwand 52 ist, sowie ferner einen zweiten Schenkel 102 hat, der in Eingriff mit einem hinteren Ende des U-förmigen Reinigungsteils 72 ist. Insbe­ sondere paßt der längliche Endabschnitt 102 der Feder 94 in einen kleinen nach hinten weisenden Schlitz, so daß eine re­ lative Gleitbewegung zwischen dem Reinigungsteil 72 und dem Federschenkel 102 zugelassen ist, so daß sich der Schlitten 54 in Querrichtung vor- und zurückbewegen kann.
Entsprechende Anschlagelemente und Arretierungselemente sind vorgesehen. Insbesondere hat der Schlitten 54 zwei aufrecht stehende Arretierstifte 104, deren obere Enden in unmittel­ barer Nähe der unteren Wand 46 angeordnet sind. Ein Anschlag­ stift 106 ist derart vorgesehen, daß er mit dem vorderen Rand des Schlittens 54 zusammenarbeitet und die nach vorne gerich­ tete Bewegung des Schlittens 54 begrenzt, und ein entsprechen­ des Anschlagelement (aus Übersichtlichkeitsgründen nicht gezeigt) ist vorgesehen, um die nach rückwärts gerichtete Be­ wegung des Schlittens 54 zu begrenzen.
In der rechten vorderen Ecke des Gehäuses 42 ist eine gelenkig angebrachte Tür oder Klappe 108 vorgesehen. Diese ist haupt­ sächlich dazu vorgesehen, daß das Gehäuse 40 mit der speziel­ len Bandantriebseinrichtung 10 kompatibel ist, da die Bandkassette, die normalerweise in die Einrichtung 10 eingesetzt wird, eine ähn­ liche Tür hat. Jedoch ist es möglich, daß diese Tür 108 entfallen kann.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 9 wird nunmehr die vor­ stehend genannte Schalterpositioniereinrichtung 60 erläutert. Diese Positioniereinrichtung 60 ist im linken Teil des vorde­ ren Abschnitts des Körpers 42 drehbar gelagert. Diese Posi­ tioniereinrichtung 60 ist oder kann als ein einzelnes ein­ teiliges Stück, wie ein gegossenes Kunststoffstück, ausge­ bildet sein, und sie ist an den Bodenwänden 44 und den oberen Wänden 46 mit Hilfe eines unteren Stifts 110 und einer oberen Befestigungsscheibe 112 drehbar angebracht. Der obere Teil der Scheibe 112 hat eine entsprechend keilförmige Aussparung 114, um zu ermöglichen, daß sich die Positioniereinrichtung 60 in die entsprechende Lage drehen kann. Die Positioniereinrichtung 60 hat einen Reibschluß mit dem Körper 42, so daß sie normaler­ weise in einem von vier wählbaren Positionen bleibt, um die Schaltelemente 32 und 34 in entsprechender Weise zu positio­ nieren.
Die Positioniereinrichtung 60 hat einen mittleren Positionier­ abschnitt 116, der vier Sätze von Positionierflächen hat, die jeweils allgemein mit 118, 120, 122 und 124 bezeichnet sind und die um den Umfang des Abschnitts 116 angeordnet und in einem Winkelabstand von 90° voneinander vorgesehen sind, so daß sie in Quadranten anordenbar sind. Auch hat jede Posi­ tionierfläche 118 bis 124 einen oberen und unteren Flächen­ abschnitt, wobei der obere Flächenabschnitt mit einem Zusatz "a" und der untere Flächenabschnitt mit einem Zusatz "b" versehen ist.
Die oberen und unteren Flächenabschnitte 118 a und 118 b des ersten Flächenabschnitts 118 sind an einer radial nach außen liegenden Stelle positioniert, so daß sich die beiden Schaltele­ mente 32 und 34 an einer weiter vorne liegenden Po­ sition befinden. Die zweite Positionierfläche 120 hat einen oberen Flächenabschnitt 120 a, der ausgenommen ist, so daß ermöglicht wird, daß das obere Schaltelement 32 sich nach hinten drehen kann, während der untere Flächenabschnitt 120 b das untere Schaltelement 34 nach vorne hält. Die dritte Fläche 122 hat beide oberen und unteren Flächenabschnitte 122 a und 122 b mit Ausnehmungen versehen, so daß ermöglicht wird, daß beide Schaltelemente 32 und 34 sich in einer weiter hinten lie­ genden Position befinden. Schließlich hat die vierte Fläche 124 einen Flächenabschnitt 124 a, der an einer radial weiter außen liegenden Position vorgesehen ist und einen unteren Flächenabschnitt 124 b, der mit einer Ausnehmung versehen ist, um das obere Schaltelement 32 an einer weiter vorne liegenden Position und das untere Schaltelement 34 an einer weiter hin­ ten liegenden Position zu halten, wie dies in den Fig. 8 und 9 gezeigt ist.
Somit ist zu ersehen, daß beim Drehen der Positionier­ einrichtung 60 in die entsprechende Position irgendeine der vier Kombinationen bei der Positionierung der Schaltelemente 32 und 34 verwirklicht werden kann. Hierdurch wird sicherge­ stellt, daß das kassettenartige Gehäuse 40 der Reinigungsvorrichtung kompa­ tibel mit einer oder mehreren wählbaren Betriebsarten der Antriebseinrichtung 10 des Geräts ist, die von der Lage der Schaltelemente 32 und 34 abhängig sind.
In den Fig. 10 bis 15 ist eine Ausführungsvariante einer Rei­ nigungsvorrichtung mit einem Gehäuse 40 gezeigt. Diese Ausführungsvariante nach den Fig. 10 bis 15 stimmt im wesentlichen mit jener nach den Fig. 1 bis 9 überein, abgesehen davon, daß eine Variante der Schalterposi­ tioniereinrichtung vorgesehen ist. Die Schalterpositioniereinrichtung ist mit 126 bezeichnet. Diese Positioniereinrichtung 126 ist geringfü­ gig vereinfacht dahingehend, daß sie nur für zwei Lagenkom­ binationen für die Schaltelemente 32 und 34 vorgesehen ist. Hierbei bleibt das obere Schalt­ element 32 immer in der vorderen Stellung, wenn die kassettenförmige Reinigungsvorrichtung in dem Aufnahmebereich 14 angeordnet ist, wäh­ rend das untere Schaltelement 34 entweder in eine vordere Position oder in eine weiter rückwärts liegende Position gebracht werden kann.
Um die Bauteile der Ausführungsform nach den Fig. 10 bis 15 von jenen zu unterscheiden, die den Bauteilen der ersten Ausführungsform entsprechen, werden gleiche Bezugs­ zeichen verwendet, jedoch mit dem Zusatz (′) versehen, die sich auf jene Teile beziehen, die in der zweiten Ausführungs­ form angegeben sind. Somit hat das Gehäuse 40′ der Reinigungsvorrichtung einen Körper 42′ und eine Vorderwand 48′. Das Treibrad 78′ befindet sich am mittleren vorderen Teil des Körpers 42′, während das Reinigungskissen 76′ an dem vorderen rechten Abschnitt des Körpers 42′ vorgesehen ist.
Die Positioniereinrichtung 126 ist gleitbeweglich auf dem linken Teil der Vorderwand 48′ angeordnet. Diese Positioniereinrichtung 126 hat einen unteren linken und nach vorne weisenden Flächen­ abschnitt 128, der unterhalb eines oberen festen Flächenab­ schnitts 130 gleitet, der einteilig mit der vorderen Wand 48′ des Körpers 42′ ausgebildet ist. Der feste Flächenab­ schnitt 130 ist so angeordnet, daß er im Eingriff mit dem oberen Schaltelement 32 ist, wenn das Gehäuse 40′ in seiner Ar­ beitsstellung angeordnet ist, um somit das Schaltelement 32 in seiner vorderen Stellung zu halten. Eine Ausnehmung kann bei 131 vorgesehen sein, um gegebenenfalls einen dritten Schalter an einer gewünschten Stelle anzuordnen.
Andererseits wird der untere Flächenabschnitt 128 selektiv beaufschlagt, wobei dies dadurch erfolgt, daß die Positio­ niereinrichtung 126 von Hand in Eingriff gebracht wird und diese dann entweder in die rechte Position (siehe Fig. 10 bis 12) oder die linke Position (siehe Fig. 13 bis 15) gebracht wird. Die Positioniereinrichtung 126 hat einen Betätigungsabschnitt 132 mit mehreren Zacken oder Vertiefungen 134, um zu ermöglichen, daß die Positioniereinrichtung 126 von den Fingern einer Person, den Fingernägeln einer Person oder gegebenenfalls einem kleinen Werkzeug beaufschlagt werden kann. Wie vorstehend angegeben ist, kann durch Verschieben der Positioniereinrichtung 126 entweder nach links oder rechts die Position des unteren Schaltele­ mentes 34 bestimmt werden.
Zur Beschreibung der Arbeitsweise der Reinigungsvorrichtung wird zuerst auf die erste Ausbildungsform nach den Fig. 1 bis 9 Bezug genommen. Zuerst wird die Posi­ tioniereinrichtung 60 in die entsprechende Position gedreht, so daß die Einrichtung 60 die Schaltelemente 32 und 34 in entsprechender Weise plaziert, so daß diese kompatibel mit der vorstehend genannten Reinigungsbetriebsart der Bandan­ triebseinrichtung 10 ist.
Dann wird das kassettenartige Gehäuse 40 der Reinigungsvorrichtung in den Arbeitsbereich 14 der Bandantriebseinrichtung 10 eingesetzt, wobei dies im wesent­ lichen auf dieselbe Art und Weise wie bei einer üblichen Bandkassette erfolgt, die in die Antriebseinrichtung 10 eingesetzt wird. Dann wird der Betätigungsknopf, Druckschalter oder Hebel der Bandantriebseinrichtung 10 betätigt, um diese in Betrieb zu setzen. Diese Antriebseinrichtung 10 arbeitet hierbei der­ art, daß die Treibrolle oder das Treibrad 16 mit einer relativ hohen Drehzahl intermittierend in die eine Richtung oder die andere sich dreht.
Wenn sich die Treibrolle 16 dreht, bewirkt sie über das Treib­ rad 78 und die beiden Zahnräder 82 und 84, daß sich die Nocke 88 dreht, die fest exzentrisch am Zahnrad 84 ange­ bracht ist. Die Zahnräder 82 und 84 bilden ein Drehzahlreduktions­ getriebe, so daß die Nocke 88 eine Dreh­ bewegung ausführt, die einen Bruchteil der Drehzahl der Treib­ rolle 16 als Drehzahl hat. Die Drehung der Nocke 88 bewirkt, daß der Schlitten 54 auf die vorstehend beschriebene Weise bewegt wird.
Wenn die Bandantriebseinrichtung 10 arbeitet, wird der Schreib/Lese-Kopf 22 durch die Antriebsein­ richtung 10 nach oben und unten in die Positionen bewegt, die in den Fig. 1 und 2 gezeigt sind. In dieser Position kommt die Arbeitsfläche 26 in Zusammenwirken mit der vorderen Reinigungs­ fläche 22 des Kissens 76.
Wenn die Drehung der Treibrolle 16 die Vor- und Zurückbewe­ gung des Schlittens 54 bewirkt, streicht das Kissen 76 in Form einer Vor- und Zurückbewegung über die Fläche 26 des Kopfes 22. Das Federelement 94 drückt das Reinigungsteil 72 mit einer mittelmäßigeren Kraft nach vorne, so daß ein entsprechender Reibschluß zwischen dem Reinigungskissen 76 und der Fläche 26 vorhanden ist.
Im Hinblick auf die Abwischwirkung des Kissens 76 ist noch zu erwähnen, daß der rechte Endabschnitt 64 des Schlittens 54 (und somit das Kissen 76) eine begrenzte Bewegung in Querrichtung zur Längsverfahrbewegung ausführen kann, da er schwenkbeweglich um den Stift 70 gelagert ist. Auch ist noch zu erwähnen, daß die Querbewegung des Kissens 76 eine Schwenkbewegung um eine Schwenkstelle ist, die sich in der Nähe des linken Abschnitts des Schlittens 54 (d. h. an der Stelle des Stiftes 70) an einer weiter vorne liegen­ den Stelle befindet. Somit ist zu ersehen, daß der Schlitten 54 in Wirklichkeit ein sehr langer Hebelarm ist, der sich von dem Kissen 76 insgesamt zu der Stelle des Stiftes 70 erstreckt. Hierdurch wird bewirkt, daß jegliche Längsbe­ wegung des Kissens 76 eine nahezu lineare Bewegung relativ zur Fläche 26 ist. Ferner ist noch zu erkennen, daß die Lage des Stifts 70 weiter vorne liegt, so daß die Längsbewegung des Kissens 76 nahezu senkrecht zur Fläche 26 des Kopfes 22 ist.
Es hat sich gezeigt, daß diese spezielle Auslegung des Schlittens 54 mit dem Reinigungselement 72 und dem Kissen 76 zusammen mit dem Federelement 94 ermöglicht, daß ein adäqua­ ter Reibschluß zwischen dem Kissen 76 und der Kopffläche 26 für eine günstige Reinigungswirkung vorhanden ist, daß aber die Erhebungen 28 an der Oberfläche 26 keine Widerstands­ kraft auf das Kissen 76 ausüben, die so ausreichend ist, daß ein Abschaltmechanismus der Bandantriebseinrichtung 10 ausgelöst wird.
Ferner ist noch zu erwähnen, daß in Fig. 1 das Kissen 76 sich an einer solchen Stelle befindet, daß es einen sehr kurzen Abstand nach rechts von der rechten Erhebung 28 hat. Ferner ist die Nocke 88 derart positioniert, daß dann, wenn die Nocke 88 ihre Drehung von der Position nach Fig. 1 beginnt, um das Kissen 76 zu der Stelle der rechten Erhebung 28 zu bringen, sich hierdurch Vorteile im Vergleich zu dem Fall ergeben, daß diese gegen den linken Rand 92 des Nocken­ schlitzes 90 anliegt. Somit kann das Kissen 76 sich besser um einen kurzen Weg von der Erhebung 28 nach außen verbie­ gen, ohne eine übermäßig große Kraft über den Schlitten 54 auf die Nocke 88 zu übertragen, so daß wirksam die Auslösung der Abschalteinrichtung verhindert wird. Eine ähnliche Situa­ tion ergibt sich, wenn der Schlitten 54 und das Kissen 76 in der äußersten linken Stellung sind, die in Fig. 2 gezeigt ist.
Normalerweise wird eine Reinigungslösung auf das Kissen 76 aufgetragen, und dieses Kissen 76 kann von Zeit zu Zeit aus­ gewechselt werden.

Claims (15)

1. Reinigungsvorrichtung für den Schreib/Lese-Kopf eines Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräts,
  • - wobei das Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegerät ei­ nen Arbeitsbereich, an dessen einer Seite der Schreib/Lese- Kopf angeordnet ist, und eine mit einem Antriebselement ei­ ner Bandkassette zusammenarbeitende Antriebseinrichtung auf­ weist,
  • - wobei die Reinigungsvorrichtung ein Gehäuse ähnlich der Bandkassette aufweist, das einen Schlitten enthält, der an einem Seitenabschnitt dem Schreib/Lese-Kopf zugeordnet ein Reinigungsteil trägt, das ein Reinigungselement hat, das mit dem Schreib/Lese-Kopf zur Ausführung eines Reinigungsvor­ ganges zusammenarbeitet, und wobei der Schlitten von Seite zu Seite während des Reinigungsvorganges verfahrbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (54) im Gehäuse (42, 42′) an dem der Reinigungsvorrichtung (72) gegenüberliegenden seitlichen Endabschnitt schwenkbeweglich um eine Lagerstelle (68, 70) derart gelagert ist, daß der Schlitten (54) einen Hebelarm bildet und eine Längsbewegung sowie eine Querbewegung rela­ tiv zum Gehäuse (42, 42′) ausführt, und daß eine Antriebs­ einrichtung (78, 82, 84, 86, 88) im Betriebszustand mit der Antriebseinrichtung des Aufnahme- und Wiedergabegeräts der­ art zusammenarbeitet, daß der Schlitten (54) die vorstehend genannte Bewegung relativ zum Gehäuse (42, 42′) aus­ führt.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung ein erstes, an einem Mittelteil des Gehäuses (42) drehbar gelager­ tes Antriebselement (78) und ein zweites, mit dem ersten Antriebselement und dem Schlitten (54) zur Umwandlung der Drehbewegung des ersten Antriebselements (78) in die Längsverfahrbewegung des Schlittens (54) zusammenarbei­ tendes Antriebselement (82) aufweist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Antriebselemente ein Nocken­ element (88) mit einer Nockenfläche aufweist, das rela­ tiv zur Nockenfläche exzentrisch drehbar gelagert ist, und daß als zweites Antriebselement eine mit der Nocken­ fläche zusammenarbeitende Nockennachlaufeinrichtung (90) vorgesehen ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Antriebselement ein mit dem Geräteantrieb (16) zusammenarbeitendes Treibrad (78) ist, das einerseits mit einem Drehzahlreduktionsgetriebe (82, 84) verbunden ist, welches das Nockenelement (88) enthält, und daß die Nockennachlaufeinrichtung (90) am Schlitten (54) vorgesehen ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Drehzahlreduktionsgetriebe wenig­ stens ein erstes mit dem Treibrad (78) zusammenarbeitendes Zahnrad (82) und ein zweites, größeres, mit dem Nocken­ element (88) verbundenes Zahnrad (84) aufweist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle als Stift- und Schlitzlagerung (68 bis 70) ausgebildet ist, wobei der Schlitten (54) oder das Gehäuse (42) den Schwenk­ stift (70) und das jeweils andere Teil den Schlitz (68) hat, der länglich und horizontal verlaufend ausgebildet ist und in den der Schwenkstift (70) eingreift.
7. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (68) am Schlitten (54) und der Schwenkstift (70) am Gehäuse (42) vorgesehen ist.
8. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkstift (70) relativ zum Reinigungselement (76) an einer vorderen Stelle in der Nähe des zweiten Seitenteils des Gehäuses (42) angebracht ist und das Reinigungselement (76) etwa senkrecht zum Ar­ beitsbereich bewegbar ist.
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Federeinrichtung (94), die im Betriebszustand einen ersten Endabschnitt des Schlit­ tens (54) derart nach vorne drückt, daß das Reinigungsteil (72) den Kopf (22) reinigt.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Kontaktelementen der Bandkassette zusammenarbeitende Kontaktschalteinrich­ tungen (32, 34) und eine selektiv betreibbare Schalterposi­ tioniereinrichtung (60) vorgesehen sind, welche zwischen wenigstens zwei Stellungen schaltbar ist.
11. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktschalteinrichtungen wenigstens erste und zweite Schaltelemente (32, 34) und die Schalter­ positioniereinrichtung (60) erste und zweite Kontaktflächen (118 bis 124) aufweisen, die selektiv in Eingriff mit we­ nigstens einem der Schaltelemente (32, 34) bringbar sind.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalterpositioniereinrichtung (60) mit der Mehrzahl von Kontaktflächen (118 bis 124) in die jeweiligen Kontaktstellungen mit wenigstens einem der Kontaktelemente (32, 34) drehbar ist.
13. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalterpositioniereinrichtung (60) linear relativ zum Gehäuse (42) bewegbar und in die jeweilige Kontaktstellung mit den Kontaktelementen (32, 34) bringbar ist.
14. Verfahren zum Reinigen des Schreib/Lese-Kopfs eines Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräts mit einer Reinigungs­ vorrichtung, wobei das Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegerät einen Arbeitsbereich, an dessen einer Seite der Schreib/ Lese-Kopf angeordnet ist, und einer mit einem Antriebselement einer Bandkassette zusammenarbeitenden Antriebseinrichtung auf­ weist, und wobei die Reinigungsvorrichtung ein Gehäuse ähn­ lich der Bandkassette aufweist, das einen Schlitten ent­ hält, der an einem Seitenabschnitt dem Schreib/Lese-Kopf zugeordnet ein Reinigungsteil trägt, das ein Reinigungsele­ ment hat, das mit dem Schreib/Lese-Kopf zur Ausführung eines Reinigungsvorganges zusammenarbeitet, und wobei der Schlitten von Seite zu Seite während des Reinigungsvorganges ver­ fahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten unter Bildung eines Hebelarms in Längs­ richtung sowie in Querrichtung relativ zum Gehäuse mit Hilfe einer Antriebseinrichtung bewegt wird.
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