DE3700485C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für den
Schreib/Lese-Kopf eines Magnetband-Aufnahme/Wiedergabege
räts gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie ein
Reinigungsverfahren hierfür gemäß Oberbegriff des Patentan
spruchs 14.
Aus US-PS 37 83 470 ist eine Reinigungsvorrichtung der vor
stehend genannten Art bekannt. Hierbei ist ein Schlitten
vorgesehen, der in dem der Bandkassette ähnlichen Gehäuse
der Reinigungsvorrichtung zu Reinigungszwecken eine Bewe
gung von der einen Seite zu der gegenüberliegenden Seite
ausführen kann. Hierzu sind seitlich in ent
sprechendem Abstand angeordnete Schlitze vorgesehen. Diese
Reinigungsvorrichtung ist auf eine spezielle Bauart eines
Aufnahme/Wiedergabegeräts abgestellt, da der Schreib/Lese-
Kopf an einer vorbestimmten Stelle vorgesehen sein muß,
wenn man den Reinigungsvorgang mit Hilfe der Reinigungsvor
richtung ausführen will. Da aber der Schreib/Lese-
Kopf bei derartigen Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräten
an unterschiedlichen Stellen vorgesehen sein kann, ist es
erforderlich, daß man jeweils eine gesonderte Bauart einer
Reinigungsvorrichtung für die jeweilige Auslegung des
Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräts unter entsprechender
Anpassung und Änderung bereitstellen muß. Dies ist sehr
aufwendig und umständlich.
Aus GB-PS 21 20 829 ist eine Reinigungsvorrichtung bekannt,
die einen Federarm aufweist, der das Reinigungsteil mit
dem Reinigungselement trägt. Da bei der Mischwirkung während
des Reinigungsvorganges der Bewegungswiderstand der zusam
menarbeitenden Teile groß wird, kann ein solcher Federarm
mit dem Reinigungsteil dazu führen, daß entweder der Kopf
beschädigt wird und/oder der automatische Abschaltmechanis
mus des Geräts ausgelöst wird. Der bei dieser Reinigungsvor
richtung vorgesehene Schlitten führt wie bei der US-PS 37 83 470
eine translatorische Bewegung in einer Bewegungsebene
aus.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung für den Schreib/Lese-
Kopf eines Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräts sowie eines
Reinigungsverfahrens hierfür der gattungsgemäßen Art be
reitzustellen, welche eine zuverlässige Reinigung des Schreib/
Lese-Kopfs auch dann ermöglicht, wenn dieser Erhebungen hat,
ohne daß Beschädigungen des Kopfs auftreten oder Teile des
Reinigungselements am Kopf hängen bleiben und zugleich ein
fehlerhaftes Abschalten durch eine automatische Bandab
schalteinrichtung des Aufnahme/Wiedergabegeräts vermieden
wird.
In vorrichtungstechnischer Hinsicht wird die vorstehende
Aufgabenstellung mit der Reinigungsvorrichtung für den
Schreib/Lese-Kopf eines Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräts
gelöst, die die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
In verfahrenstechnischer Hinsicht wird diese Aufgabe mit
den Merkmalen des Patentanspruches 14 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung und bei
dem erfindungsgemäßen Reinigungsverfahren wird der Schlit
ten an einer Lagerstelle derart bewegt, daß er nicht nur
während des Reinigungsvorganges eine Verfahrbewegung von
Seite zu Seite, sondern auch eine überlagerte Schwenkbewe
gung quer relativ zum Gehäuse ausführt. Bei dieser Bewegung
des Schlittens während des Reinigungsvorganges wirkt der
Schlitten selbst als Hebelarm und die Lagerstelle bildet zu
gleich die Schwenk- bzw. Drehachse. Diese Lagerstelle ist
in der Nähe jenes Endabschnitts des Schlittens vorgesehen,
der weit von dem Endabschnitt mit dem Reinigungsteil ent
fernt ist, welches das Reinigungselement trägt. Der vom Schlit
ten gebildete Hebelarm ist daher groß bemessen, so daß die
Querbewegung des Schlittens relativ zum Gehäuse in Verbindung
mit der Verfahrbewegung von Seite zu Seite während des Rei
nigungsvorganges zu einer zusammengesetzten und überlagern
den Bewegung führt, die einen geringfügigen Neigungswinkel
zur Oberfläche des Schreib/Lese-Kopfes hat. Der Schlitten führt
daher insgesamt gesehen eine Art "Schwabbelbewegung" aus,
so daß man zwar eine zuverlässige Reinigung des Schreib/Lese-
Kopfs erreicht, es aber zugleich auch vermieden wird, daß
Teile des Reinigungselements an Erhebungen des Schreib/Lese-
Kopfs haften bleiben, und daß die Auslegung ferner derart
getroffen ist, daß keine großen Reibungswiderstandskräfte
auftreten, die zu einem frühzeitigen Abschalten des automa
tischen Abschaltmechanismus des Magnetband-Aufnahme/Wieder
gabegeräts führen könnten.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Ansprüchen 2 bis 13 wiedergegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen unter
Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Darin zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teils eines Magnetband-
Aufnahme/Wiedergabegeräts mit einer Reinigungs
vorrichtung in ihrer Reinigungsstellung, in der
sie mit einem Antriebsteil des Geräts gezeigt
ist, wobei ein Schlitten der Reinigungsvorrich
tung in seiner ganz rechten Stellung dargestellt
ist,
Fig. 2 eine Fig. 1 ähnliche Ansicht zur Verdeutlichung
der Schlittens in einer äußersten, linken Stel
lung,
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in
Fig. 1 zur Verdeutlichung einer Ausführungsform
einer Schalterpositioniereinrichtung in ihrer
Arbeitsstellung,
Fig. 4, 6 und 8 Draufsichten der Reinigungsvorrichtung in
ihrer vorderen, linken Stellung mit drei weite
ren Arbeitsstellungen der Schalterpositionier
einrichtung,
Fig. 5, 7 und 9 Fig. 3 ähnliche Schnittansichten jeweils
längs den Linien 5-5, 7-7 und 9-9 in den Fig. 4,
6 und 8,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht einer weiteren
Ausführungsform einer Reinigungsvorrichtung mit
einer Ausführungsvariante einer Schalterposi
tioniereinrichtung,
Fig. 11 eine Draufsicht auf den vorderen linken Teil
des Gehäuses der Reinigungsvorrichtung nach
Fig. 10, dessen Gehäuse ähnlich einer Band
kassette ausgelegt ist, wobei die Schalterpo
sitioniereinrichtung mit den Schaltelementen
des Bandantriebs zusammenarbeitet,
Fig. 12 eine Schnittansicht längs der Linie 12-12
in Fig. 11,
Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines vorderen,
linken Teils der Reinigungsvorrichtung von
Fig. 10, wobei eine Schalterpositionierein
richtung in einer zweiten Stellung gezeigt
ist,
Fig. 14 eine Fig. 11 ähnliche Ansicht zur Verdeutli
chung der Schalterpositioniereinrichtung in
einer zweiten Stellung, und
Fig. 15 eine Schnittansicht längs der Linie 15-15
in Fig. 14.
Ein Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegerät hat eine Antriebsein
richtung 10 mit einer Aufnahmeeinrichtung (von der ein Teil
bei 12 gezeigt ist), welche einen etwa rechteckigen Aufnahme
bereich 14 hat. Im Grundbetriebszustand ist in die Einrich
tung 10 eine übliche Bandkassette eingelegt, die mit der
Antriebseinrichtung 10 angetrieben wird. Die Bandantriebs
einrichtung 10 hat ein Antriebsrad oder eine
Treibrolle 16, die sich am vorderen Mittelteil des
Aufnahmebereichs 14 befindet, und die drehbar um eine vertika
le Mittelachse 18 gelagert ist. Diese Treibrolle 16 hat eine
zylindrische Antriebsfläche 20.
Die Antriebsfläche 20 arbeitet im Grundbetrieb mit einem kreis
förmigen Antriebselement zusammen, das an der Band
kassette angeordnet ist, und das seinerseits die Bewegung
eines Antriebsbandes bewirkt, das mit dem Magnetband auf den bei
den Spulen im Gehäuse zusammenarbeitet.
In dem vorderen rechten Teil des Aufnahmebereichs 14 ist ein
Schreib/Lese-Kopf 22 an einer Tragkonstruktion 24 ange
bracht. Dieser Kopf 22 hat eine nach hinten weisende Ar
beitsfläche 26, die derart beschaffen und ausgelegt ist,
daß sie in Arbeitseingriff mit dem Magnetband kommt. Die
Arbeitsfläche 26 hat zwei vertikal verlaufende und in seit
lichen Abständen angeordnete Erhebungen 28, die um einen
kleinen Abstand von der Arbeitsfläche 26 nach außen vorste
hen. Der Schreib/Lese-Kopf 22 bei dieser speziell ausgebil
deten Vorrichtung führt eine Bewegung nach oben und unten,
aber keine Bewegung nach vorne und hinten aus. Bei anderen
Vorrichtungen könnte der Kopf zwischen einer eingefahrenen
Position und einer Arbeitsposition bewegbar sein. In den
Fig. 1 und 2 ist der Kopf 22 in seiner Arbeitsposition ge
zeigt, in der er sich etwas in den Teil 12 der Aufnahme
einrichtung erstreckt. Wenn der Kopf 22 seine zurückgezogene
Position einnimmt, liegt er
weiter vorn.
An der linken Seite des vorderen Teils des Aufnahmebereichs
14 befindet sich ein Steuerschaltermechanismus 30, der obere
und untere Schaltelemente 32 und 34 jeweils aufweist, die in ihren
inneren Enden an einer Schalterkonstruktion 36 schwenkbeweglich
angebracht sind. An den gegenüberliegenden Enden der Schalt
elemente 32 und 34 sind zugeordnete Kontaktscheiben 38 vor
gesehen. Beim normalen Arbeiten der Bandantriebseinrichtung 10
werden diese Schaltelemente 32 und 34 selektiv mit Hilfe einer
Positioniereinrichtung in der Bandkassette in entspre
chende Lagen gebracht.
Wenn die Schaltelemente 32 und 34 bei
spielsweise eine erste Position einnehmen, kann die Bandan
triebseinrichtung 10 daran gehindert werden, daß auf dem Magnet
band gespeicherte Informationen gelöscht werden.
Eine nachstehend beschriebene Reinigungsvorrichtung ist insbesondere
für eine solche Band
antriebseinrichtung 10 bestimmt, um die Arbeitsfläche
26 des Schreib/Lese-Kopfes 22 zu reinigen.
Die Reinigungsvorrichtung hat ein Gehäuse 40 in Form einer Bandkassette
mit einem Körper 22, der eine etwa rechteckige
Gestalt hat.
Insbesondere weist dieser Körper 22 eine Boden
wand 44, eine obere Wand 46, eine vordere Wand 48, eine hin
tere Wand 50 und rechte und linke Seitenwände 52 auf.
Das Gehäuse 40 der Reinigungsvorrichtung wird so beschrieben, daß es einen vorderen Teil, einen hinteren
Teil und erste und zweite Seitenteile hat, die hinsichtlich ihrer Lage
der vorderen Wand 48, der hinteren Wand 50, und der
rechten und linken Seitenwand 52 jeweils zugeordnet sind.
Das Gehäuse 40 hat eine
Längsmittelachse 53 (siehe Fig. 1), die sich in eine
Richtung von vorne nach hinten erstreckt und durch die Mitte
des Gehäuses 40 geht.
In dem Gehäuse 40 sind ein Schlit
ten 54, der im Körper 42 zur Ausführung einer Verfahrensbewegung von
Seite zu Seite angeordnet ist, eine Antriebsübertragungsein
richtung 56, die derart angeordnet ist, daß sie mit der Treib
rolle 16 zusammenarbeitet, um die Bewegung des Schlittens 54
von einer Seite zur anderen zu bewirken, eine Reinigungs
einrichtung 58, die an dem Schlitten derart angebracht ist,
daß sie in Reinigungseingriff mit der Arbeitsfläche 26 des
Schreib/Lese-Kopfes 22 kommen kann und eine Schalterpositio
niereinrichtung 60 vorgesehen, die derart beschaffen und ausgelegt ist,
daß sie in entsprechender Weise Schaltelemente 32 und 34 posi
tioniert.
Zur näheren Beschreibung des Schlittens 54 ist noch zu erwähnen,
daß der Schlitten 54 eine im allgemeinen planare plattenähn
liche Form hat und auf der Bodenwand 44 aufliegt. Der Schlit
ten 54 hat einen linken Befestigungsendabschnitt 62, einen
rechten Reinigungsendabschnitt 64 und einen dazwischenliegen
den Antriebseingriffsabschnitt 66
Der linke Befestigungsabschnitt 62 des Schlittens 54 hat ei
nen in Querrichtung verlaufenden Durchgangsschlitz 68, um
einen senkrechten Schwenkstift 70 aufzunehmen, der mit der
Bodenwand 44 des Gehäuses 42 verbunden ist und sich von der
selben nach oben erstreckt. Diese Schlitz- und Stiftverbin
dung 68 bis 70 dient dazu, den linken Befestigungsabschnitt
62 des Schlittens 54 an entsprechender Ort und Stelle anzu
ordnen, und sie dient als eine Schwenklagerung, um eine be
grenzte Dauerbewegung des rechten Reinigungsendabschnittes 64
des Schlittens 54 zu erzielen.
An dem vorderen Ende des rechten Endabschnitts 64 des Schlit
tens 54 ist ein rechteckig ausgebildetes Reinigungsteil 72
vorgesehen, das eine nach vorne weisende offene Ausnehmung
74 definiert, um darin ein Reinigungskissen 66 als Reinigungselement aufzunehmen.
Das Reinigungskissen 76 steht etwas über die
vorderen Ränder des Reinigungsteils 72 hinaus vor, so daß es in
Eingriff mit der Arbeitsfläche 26 des Schreib/Lese-Kopfes 22
kommen kann. Die vordere Fläche des Reinigungskissens 76 hat schräg ver
laufende Seitenränder, wie dies bei 77 gezeigt ist, die
etwa einen Winkel von 45° zur Längsachse 53 haben, um hier
durch die Reinigungswirkung des Reinigungskissens 76 bei der Anlage
gegen die Kopffläche 26 zu verbessern.
Die Antriebseinrichtung 26 der Reinigungsvorrichtung
weist ein Treibrad 78 auf, das am vorderen Mittelteil
des Körpers 42 angeordnet ist und das um seine vertikale Mit
telachse mit Hilfe eines Stiftes 80 drehbar gelagert ist, der
mit dem Gehäuse 42 verbunden ist. Unterhalb des Treibrades
78 und fest mit diesem verbunden ist ein erstes Zahnrad 82
mit einem relativ kleinen Durchmesser vorgesehen, welches mit
einem größeren Zahnrad 84 kämmt, das von dem Zahnrad 62 nach
hinten angeordnet ist und mittig im gehäuseartigen Körper 42 auf der Achse
53 vorgesehen ist. Dieses Zahnrad 84 ist an einem Stift 86
im Körper 42 drehbar gelagert um seine vertikale Mittel
achse.
Das größere Zahnrad 84 ist fest mit einer kreisförmigen Nocke
88 verbunden, die exzentrisch zum Mittelstift 86 angeordnet
ist, um den sich das Zahnrad 84 dreht. Diese kreisförmige
Nocke 88 paßt in einen in Längsrichtung verlaufenden Nocken
schlitz 90, der in dem plattenähnlichen Teil des Schlittens
54 ausgebildet ist. Genauer gesagt wird dieser Nockenschlitz
90 durch zwei in Längsrichtung ausgerichtete Seitenränder
92 begrenzt, die voneinander einen Querabstand haben, der
geringfügig größer als der Durchmesser der Nocke 88
ist. Die vorderen und hinteren Ränder 92 sind über
obere und untere kreisförmige Ränder 94 verbunden.
Wie sich aus den Fig. 1 und 2 ergibt, bewirkt das Zahnrad 82
eine entsprechende Drehung des Zahnrads 84, um zu bewirken,
daß die Nocke 88 im Nockenschlitz 90 arbeitet, so daß eine
Längsverfahrbewegung des Schlittens 54 von Seite zu
Seite bewirkt wird, wenn das Treibrad 78 durch die Treibrolle
16 gedreht wird. In Fig. 1 ist die Nocke 88 derart positio
niert, daß sie den Schlitten 54 in seine äußerste rechte Stel
lung bewegt hat, während in Fig. 2 sich die Nocke in der
Stellung nach Fig. 1 um 180° gedreht hat, um den Schlitten 54
in seine äußerste linke Position zu bewegen.
Um das rechte Endteil 64 mit der Reinigungseinrichtung des Schlittens 54
nach vorne zu drücken, so daß es in entsprechendem Eingriff
mit dem Schreib/Lese-Kopf 22 ist, ist ein Federelement 94 vor
gesehen, das in Form eines länglichen, federnd nachgiebigen,
stangenförmigen Teils ausgebildet ist, das bei 96 um einen
Stift 98 in einer Schleife geführt ist und das einen Schenkel 100
hat, der in Eingriff mit der rechten Seitenwand 52 ist, sowie
ferner einen zweiten Schenkel 102 hat, der in Eingriff mit einem
hinteren Ende des U-förmigen Reinigungsteils 72 ist. Insbe
sondere paßt der längliche Endabschnitt 102 der Feder 94 in
einen kleinen nach hinten weisenden Schlitz, so daß eine re
lative Gleitbewegung zwischen dem Reinigungsteil 72 und dem
Federschenkel 102 zugelassen ist, so daß sich der Schlitten 54 in Querrichtung
vor- und zurückbewegen kann.
Entsprechende Anschlagelemente und Arretierungselemente sind
vorgesehen. Insbesondere hat der Schlitten 54 zwei aufrecht
stehende Arretierstifte 104, deren obere Enden in unmittel
barer Nähe der unteren Wand 46 angeordnet sind. Ein Anschlag
stift 106 ist derart vorgesehen, daß er mit dem vorderen Rand
des Schlittens 54 zusammenarbeitet und die nach vorne gerich
tete Bewegung des Schlittens 54 begrenzt, und ein entsprechen
des Anschlagelement (aus Übersichtlichkeitsgründen nicht
gezeigt) ist vorgesehen, um die nach rückwärts gerichtete Be
wegung des Schlittens 54 zu begrenzen.
In der rechten vorderen Ecke des Gehäuses 42 ist eine gelenkig
angebrachte Tür oder Klappe 108 vorgesehen. Diese ist haupt
sächlich dazu vorgesehen, daß das Gehäuse 40 mit der speziel
len Bandantriebseinrichtung 10 kompatibel ist, da die Bandkassette,
die normalerweise in die Einrichtung 10 eingesetzt wird, eine ähn
liche Tür hat. Jedoch ist es möglich, daß diese Tür 108
entfallen kann.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 9 wird nunmehr die vor
stehend genannte Schalterpositioniereinrichtung 60 erläutert.
Diese Positioniereinrichtung 60 ist im linken Teil des vorde
ren Abschnitts des Körpers 42 drehbar gelagert. Diese Posi
tioniereinrichtung 60 ist oder kann als ein einzelnes ein
teiliges Stück, wie ein gegossenes Kunststoffstück, ausge
bildet sein, und sie ist an den Bodenwänden 44 und den oberen
Wänden 46 mit Hilfe eines unteren Stifts 110 und einer oberen
Befestigungsscheibe 112 drehbar angebracht. Der obere Teil
der Scheibe 112 hat eine entsprechend keilförmige Aussparung
114, um zu ermöglichen, daß sich die Positioniereinrichtung
60 in die entsprechende Lage drehen kann. Die Positioniereinrichtung 60
hat einen Reibschluß mit dem Körper 42, so daß sie normaler
weise in einem von vier wählbaren Positionen bleibt, um die
Schaltelemente 32 und 34 in entsprechender Weise zu positio
nieren.
Die Positioniereinrichtung 60 hat einen mittleren Positionier
abschnitt 116, der vier Sätze von Positionierflächen hat,
die jeweils allgemein mit 118, 120, 122 und 124 bezeichnet
sind und die um den Umfang des Abschnitts 116 angeordnet und
in einem Winkelabstand von 90° voneinander vorgesehen sind,
so daß sie in Quadranten anordenbar sind. Auch hat jede Posi
tionierfläche 118 bis 124 einen oberen und unteren Flächen
abschnitt, wobei der obere Flächenabschnitt mit einem Zusatz
"a" und der untere Flächenabschnitt mit einem Zusatz
"b" versehen ist.
Die oberen und unteren Flächenabschnitte 118 a und 118 b des
ersten Flächenabschnitts 118 sind an einer radial nach außen
liegenden Stelle positioniert, so daß sich die beiden Schaltele
mente 32 und 34 an einer weiter vorne liegenden Po
sition befinden. Die zweite Positionierfläche 120 hat
einen oberen Flächenabschnitt 120 a, der ausgenommen ist, so
daß ermöglicht wird, daß das obere Schaltelement 32 sich nach
hinten drehen kann, während der untere Flächenabschnitt 120 b
das untere Schaltelement 34 nach vorne hält. Die dritte Fläche
122 hat beide oberen und unteren Flächenabschnitte 122 a und
122 b mit Ausnehmungen versehen, so daß ermöglicht wird, daß
beide Schaltelemente 32 und 34 sich in einer weiter hinten lie
genden Position befinden. Schließlich hat die vierte Fläche
124 einen Flächenabschnitt 124 a, der an einer radial weiter
außen liegenden Position vorgesehen ist und einen unteren
Flächenabschnitt 124 b, der mit einer Ausnehmung versehen ist,
um das obere Schaltelement 32 an einer weiter vorne liegenden
Position und das untere Schaltelement 34 an einer weiter hin
ten liegenden Position zu halten, wie dies in den Fig. 8 und 9
gezeigt ist.
Somit ist zu ersehen, daß beim Drehen der Positionier
einrichtung 60 in die entsprechende Position irgendeine der
vier Kombinationen bei der Positionierung der Schaltelemente
32 und 34 verwirklicht werden kann. Hierdurch wird sicherge
stellt, daß das kassettenartige Gehäuse 40 der Reinigungsvorrichtung kompa
tibel mit einer oder mehreren wählbaren Betriebsarten der
Antriebseinrichtung 10 des Geräts ist, die von der Lage der Schaltelemente
32 und 34 abhängig sind.
In den Fig. 10 bis 15 ist eine Ausführungsvariante einer Rei
nigungsvorrichtung mit einem Gehäuse 40 gezeigt. Diese Ausführungsvariante nach
den Fig. 10 bis 15 stimmt im wesentlichen mit jener
nach den Fig. 1 bis 9 überein, abgesehen davon,
daß eine Variante der Schalterposi
tioniereinrichtung vorgesehen ist.
Die Schalterpositioniereinrichtung ist mit 126 bezeichnet. Diese
Positioniereinrichtung 126 ist geringfü
gig vereinfacht dahingehend, daß sie nur für zwei Lagenkom
binationen für die Schaltelemente 32 und 34 vorgesehen ist.
Hierbei bleibt das obere Schalt
element 32 immer in der vorderen Stellung, wenn die kassettenförmige
Reinigungsvorrichtung in dem Aufnahmebereich 14 angeordnet ist, wäh
rend das untere Schaltelement 34 entweder in eine vordere
Position oder in eine weiter rückwärts liegende Position
gebracht werden kann.
Um die Bauteile der Ausführungsform nach den Fig. 10
bis 15 von jenen zu unterscheiden, die den Bauteilen der
ersten Ausführungsform entsprechen, werden gleiche Bezugs
zeichen verwendet, jedoch mit dem Zusatz (′) versehen, die
sich auf jene Teile beziehen, die in der zweiten Ausführungs
form angegeben sind. Somit hat das Gehäuse 40′
der Reinigungsvorrichtung einen Körper 42′ und eine Vorderwand 48′. Das Treibrad 78′
befindet sich am mittleren vorderen Teil des Körpers 42′,
während das Reinigungskissen 76′ an dem vorderen rechten
Abschnitt des Körpers 42′ vorgesehen ist.
Die Positioniereinrichtung 126 ist gleitbeweglich auf dem
linken Teil der Vorderwand 48′ angeordnet. Diese Positioniereinrichtung
126 hat einen unteren linken und nach vorne weisenden Flächen
abschnitt 128, der unterhalb eines oberen festen Flächenab
schnitts 130 gleitet, der einteilig mit der vorderen Wand
48′ des Körpers 42′ ausgebildet ist. Der feste Flächenab
schnitt 130 ist so angeordnet, daß er im Eingriff mit dem
oberen Schaltelement 32 ist, wenn das Gehäuse 40′ in seiner Ar
beitsstellung angeordnet ist, um somit das Schaltelement 32
in seiner vorderen Stellung zu halten. Eine Ausnehmung kann
bei 131 vorgesehen sein, um gegebenenfalls einen dritten Schalter an einer
gewünschten Stelle anzuordnen.
Andererseits wird der untere Flächenabschnitt 128 selektiv
beaufschlagt, wobei dies dadurch erfolgt, daß die Positio
niereinrichtung 126 von Hand in Eingriff gebracht wird und
diese dann entweder in die rechte Position (siehe Fig. 10 bis
12) oder die linke Position (siehe Fig. 13 bis 15) gebracht
wird. Die Positioniereinrichtung 126 hat einen Betätigungsabschnitt 132
mit mehreren Zacken oder Vertiefungen 134, um zu ermöglichen,
daß die Positioniereinrichtung 126 von den Fingern einer Person, den
Fingernägeln einer Person oder gegebenenfalls einem kleinen
Werkzeug beaufschlagt werden kann. Wie vorstehend angegeben
ist, kann durch Verschieben der Positioniereinrichtung 126 entweder
nach links oder rechts die Position des unteren Schaltele
mentes 34 bestimmt werden.
Zur Beschreibung der Arbeitsweise der Reinigungsvorrichtung
wird zuerst auf die erste Ausbildungsform
nach den Fig. 1 bis 9 Bezug genommen. Zuerst wird die Posi
tioniereinrichtung 60 in die entsprechende Position gedreht,
so daß die Einrichtung 60 die Schaltelemente 32 und 34 in
entsprechender Weise plaziert, so daß diese kompatibel mit
der vorstehend genannten Reinigungsbetriebsart der Bandan
triebseinrichtung 10 ist.
Dann wird das kassettenartige Gehäuse 40 der Reinigungsvorrichtung in den Arbeitsbereich 14
der Bandantriebseinrichtung 10 eingesetzt, wobei dies im wesent
lichen auf dieselbe Art und Weise wie bei einer üblichen
Bandkassette erfolgt, die in die Antriebseinrichtung 10 eingesetzt wird.
Dann wird der Betätigungsknopf, Druckschalter oder Hebel der
Bandantriebseinrichtung 10 betätigt, um diese in Betrieb
zu setzen. Diese Antriebseinrichtung 10 arbeitet hierbei der
art, daß die Treibrolle oder das Treibrad 16 mit einer relativ
hohen Drehzahl intermittierend in die eine Richtung oder die
andere sich dreht.
Wenn sich die Treibrolle 16 dreht, bewirkt sie über das Treib
rad 78 und die beiden Zahnräder 82 und 84, daß sich die
Nocke 88 dreht, die fest exzentrisch am Zahnrad 84 ange
bracht ist. Die Zahnräder 82 und 84 bilden ein Drehzahlreduktions
getriebe, so daß die Nocke 88 eine Dreh
bewegung ausführt, die einen Bruchteil der Drehzahl der Treib
rolle 16 als Drehzahl hat. Die Drehung der Nocke 88 bewirkt,
daß der Schlitten 54 auf die vorstehend beschriebene Weise
bewegt wird.
Wenn die Bandantriebseinrichtung 10 arbeitet, wird
der Schreib/Lese-Kopf 22 durch die Antriebsein
richtung 10 nach oben und unten in die Positionen bewegt, die in
den Fig. 1 und 2 gezeigt sind. In dieser Position kommt die
Arbeitsfläche 26 in Zusammenwirken mit der vorderen Reinigungs
fläche 22 des Kissens 76.
Wenn die Drehung der Treibrolle 16 die Vor- und Zurückbewe
gung des Schlittens 54 bewirkt, streicht das Kissen 76 in Form
einer Vor- und Zurückbewegung über die Fläche 26 des Kopfes
22. Das Federelement 94 drückt das Reinigungsteil 72 mit einer
mittelmäßigeren Kraft nach vorne, so daß ein entsprechender
Reibschluß zwischen dem Reinigungskissen 76 und der Fläche
26 vorhanden ist.
Im Hinblick auf die Abwischwirkung des Kissens 76 ist noch
zu erwähnen, daß der rechte Endabschnitt 64 des Schlittens
54 (und somit das Kissen 76) eine begrenzte Bewegung in Querrichtung
zur Längsverfahrbewegung ausführen kann, da er schwenkbeweglich
um den Stift 70 gelagert ist. Auch ist noch zu erwähnen, daß
die Querbewegung des Kissens 76
eine Schwenkbewegung um eine Schwenkstelle ist, die sich
in der Nähe des linken Abschnitts des Schlittens 54 (d. h.
an der Stelle des Stiftes 70) an einer weiter vorne liegen
den Stelle befindet. Somit ist zu ersehen, daß der Schlitten
54 in Wirklichkeit ein sehr langer Hebelarm ist, der sich
von dem Kissen 76 insgesamt zu der Stelle des Stiftes 70
erstreckt. Hierdurch wird bewirkt, daß jegliche Längsbe
wegung des Kissens 76 eine nahezu lineare Bewegung relativ
zur Fläche 26 ist. Ferner ist noch zu erkennen, daß die Lage
des Stifts 70 weiter vorne liegt, so daß die Längsbewegung
des Kissens 76 nahezu senkrecht zur Fläche 26 des Kopfes 22
ist.
Es hat sich gezeigt, daß diese spezielle Auslegung des
Schlittens 54 mit dem Reinigungselement 72 und dem Kissen 76
zusammen mit dem Federelement 94 ermöglicht, daß ein adäqua
ter Reibschluß zwischen dem Kissen 76 und der Kopffläche 26
für eine günstige Reinigungswirkung vorhanden ist, daß aber
die Erhebungen 28 an der Oberfläche 26 keine Widerstands
kraft auf das Kissen 76 ausüben, die so ausreichend ist, daß
ein Abschaltmechanismus der Bandantriebseinrichtung 10 ausgelöst
wird.
Ferner ist noch zu erwähnen, daß in Fig. 1 das Kissen 76
sich an einer solchen Stelle befindet, daß es einen sehr kurzen
Abstand nach rechts von der rechten Erhebung 28 hat. Ferner
ist die Nocke 88 derart positioniert, daß dann, wenn die
Nocke 88 ihre Drehung von der Position nach Fig. 1 beginnt,
um das Kissen 76 zu der Stelle der rechten Erhebung 28 zu
bringen, sich hierdurch Vorteile im Vergleich zu dem Fall ergeben,
daß diese gegen den linken Rand 92 des Nocken
schlitzes 90 anliegt. Somit kann das Kissen 76 sich besser
um einen kurzen Weg von der Erhebung 28 nach außen verbie
gen, ohne eine übermäßig große Kraft über den Schlitten 54
auf die Nocke 88 zu übertragen, so daß wirksam die Auslösung
der Abschalteinrichtung verhindert wird. Eine ähnliche Situa
tion ergibt sich, wenn der Schlitten 54 und das Kissen 76 in
der äußersten linken Stellung sind, die in Fig. 2 gezeigt
ist.
Normalerweise wird eine Reinigungslösung auf das Kissen 76
aufgetragen, und dieses Kissen 76 kann von Zeit zu Zeit aus
gewechselt werden.
Claims (15)
1. Reinigungsvorrichtung für den Schreib/Lese-Kopf
eines Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräts,
- - wobei das Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegerät ei nen Arbeitsbereich, an dessen einer Seite der Schreib/Lese- Kopf angeordnet ist, und eine mit einem Antriebselement ei ner Bandkassette zusammenarbeitende Antriebseinrichtung auf weist,
- - wobei die Reinigungsvorrichtung ein Gehäuse ähnlich der Bandkassette aufweist, das einen Schlitten enthält, der an einem Seitenabschnitt dem Schreib/Lese-Kopf zugeordnet ein Reinigungsteil trägt, das ein Reinigungselement hat, das mit dem Schreib/Lese-Kopf zur Ausführung eines Reinigungsvor ganges zusammenarbeitet, und wobei der Schlitten von Seite zu Seite während des Reinigungsvorganges verfahrbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten (54) im Gehäuse (42, 42′) an dem der Reinigungsvorrichtung (72) gegenüberliegenden seitlichen Endabschnitt schwenkbeweglich um eine Lagerstelle (68, 70) derart gelagert ist, daß der Schlitten (54) einen Hebelarm bildet und eine Längsbewegung sowie eine Querbewegung rela tiv zum Gehäuse (42, 42′) ausführt, und daß eine Antriebs einrichtung (78, 82, 84, 86, 88) im Betriebszustand mit der Antriebseinrichtung des Aufnahme- und Wiedergabegeräts der art zusammenarbeitet, daß der Schlitten (54) die vorstehend genannte Bewegung relativ zum Gehäuse (42, 42′) aus führt.
daß der Schlitten (54) im Gehäuse (42, 42′) an dem der Reinigungsvorrichtung (72) gegenüberliegenden seitlichen Endabschnitt schwenkbeweglich um eine Lagerstelle (68, 70) derart gelagert ist, daß der Schlitten (54) einen Hebelarm bildet und eine Längsbewegung sowie eine Querbewegung rela tiv zum Gehäuse (42, 42′) ausführt, und daß eine Antriebs einrichtung (78, 82, 84, 86, 88) im Betriebszustand mit der Antriebseinrichtung des Aufnahme- und Wiedergabegeräts der art zusammenarbeitet, daß der Schlitten (54) die vorstehend genannte Bewegung relativ zum Gehäuse (42, 42′) aus führt.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung ein erstes,
an einem Mittelteil des Gehäuses (42) drehbar gelager
tes Antriebselement (78) und ein zweites, mit dem ersten
Antriebselement und dem Schlitten (54) zur Umwandlung
der Drehbewegung des ersten Antriebselements (78) in die
Längsverfahrbewegung des Schlittens (54) zusammenarbei
tendes Antriebselement (82) aufweist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß eines der Antriebselemente ein Nocken
element (88) mit einer Nockenfläche aufweist, das rela
tiv zur Nockenfläche exzentrisch drehbar gelagert ist,
und daß als zweites Antriebselement eine mit der Nocken
fläche zusammenarbeitende Nockennachlaufeinrichtung (90)
vorgesehen ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Antriebselement ein mit dem
Geräteantrieb (16) zusammenarbeitendes Treibrad (78)
ist, das einerseits mit einem Drehzahlreduktionsgetriebe
(82, 84) verbunden ist, welches das Nockenelement (88)
enthält, und daß die Nockennachlaufeinrichtung (90) am
Schlitten (54) vorgesehen ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Drehzahlreduktionsgetriebe wenig
stens ein erstes mit dem Treibrad (78) zusammenarbeitendes
Zahnrad (82) und ein zweites, größeres, mit dem Nocken
element (88) verbundenes Zahnrad (84) aufweist.
6. Reinigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstelle als
Stift- und Schlitzlagerung (68 bis 70) ausgebildet ist,
wobei der Schlitten (54) oder das Gehäuse (42) den Schwenk
stift (70) und das jeweils andere Teil den Schlitz (68)
hat, der länglich und horizontal verlaufend ausgebildet
ist und in den der Schwenkstift (70) eingreift.
7. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schlitz (68) am Schlitten (54)
und der Schwenkstift (70) am Gehäuse (42) vorgesehen ist.
8. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkstift (70) relativ
zum Reinigungselement (76) an einer vorderen Stelle in der
Nähe des zweiten Seitenteils des Gehäuses (42) angebracht
ist und das Reinigungselement (76) etwa senkrecht zum Ar
beitsbereich bewegbar ist.
9. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Federeinrichtung (94),
die im Betriebszustand einen ersten Endabschnitt des Schlit
tens (54) derart nach vorne drückt, daß das Reinigungsteil
(72) den Kopf (22) reinigt.
10. Reinigungsvorrichtung nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit Kontaktelementen
der Bandkassette zusammenarbeitende Kontaktschalteinrich
tungen (32, 34) und eine selektiv betreibbare Schalterposi
tioniereinrichtung (60) vorgesehen sind, welche zwischen
wenigstens zwei Stellungen schaltbar ist.
11. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kontaktschalteinrichtungen wenigstens
erste und zweite Schaltelemente (32, 34) und die Schalter
positioniereinrichtung (60) erste und zweite Kontaktflächen
(118 bis 124) aufweisen, die selektiv in Eingriff mit we
nigstens einem der Schaltelemente (32, 34) bringbar sind.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schalterpositioniereinrichtung
(60) mit der Mehrzahl von Kontaktflächen (118 bis 124) in
die jeweiligen Kontaktstellungen mit wenigstens einem der
Kontaktelemente (32, 34) drehbar ist.
13. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schalterpositioniereinrichtung
(60) linear relativ zum Gehäuse (42) bewegbar und in die
jeweilige Kontaktstellung mit den Kontaktelementen (32, 34)
bringbar ist.
14. Verfahren zum Reinigen des Schreib/Lese-Kopfs eines
Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegeräts mit einer Reinigungs
vorrichtung, wobei das Magnetband-Aufnahme/Wiedergabegerät
einen Arbeitsbereich, an dessen einer Seite der Schreib/
Lese-Kopf angeordnet ist, und einer mit einem Antriebselement
einer Bandkassette zusammenarbeitenden Antriebseinrichtung auf
weist, und wobei die Reinigungsvorrichtung ein Gehäuse ähn
lich der Bandkassette aufweist, das einen Schlitten ent
hält, der an einem Seitenabschnitt dem Schreib/Lese-Kopf
zugeordnet ein Reinigungsteil trägt, das ein Reinigungsele
ment hat, das mit dem Schreib/Lese-Kopf zur Ausführung eines
Reinigungsvorganges zusammenarbeitet, und wobei der Schlitten
von Seite zu Seite während des Reinigungsvorganges ver
fahrbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schlitten unter Bildung eines Hebelarms in Längs
richtung sowie in Querrichtung relativ zum Gehäuse mit Hilfe
einer Antriebseinrichtung bewegt wird.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
US06/818,120 US4816952A (en) | 1986-01-10 | 1986-01-10 | Cleaning apparatus for a tape drive machine |
Publications (2)
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DE3700485A1 DE3700485A1 (de) | 1987-07-16 |
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DE19873700485 Granted DE3700485A1 (de) | 1986-01-10 | 1987-01-09 | Reinigungsvorrichtung und -verfahren fuer eine bandantriebseinrichtung |
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