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DE367142C - Rotationsmaschine fuer Schoen- und Widerdruck - Google Patents

Rotationsmaschine fuer Schoen- und Widerdruck

Info

Publication number
DE367142C
DE367142C DEM71035D DEM0071035D DE367142C DE 367142 C DE367142 C DE 367142C DE M71035 D DEM71035 D DE M71035D DE M0071035 D DEM0071035 D DE M0071035D DE 367142 C DE367142 C DE 367142C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotary machine
frame
printing unit
printing
perfecting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM71035D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM71035D priority Critical patent/DE367142C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE367142C publication Critical patent/DE367142C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F5/00Rotary letterpress machines
    • B41F5/04Rotary letterpress machines for printing on webs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 17. JANUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15 d GRUPPE 18
George William fflascord in London.
Rotationsmaschine für Schön- und Widerdruck.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Oktober 1920 ab.
Die Erfindung betrifft eine Rotationsmascbmie für Buch-j Stein-, Gummi- ader Tiefdruck, die mit zwei hintereinander angeordneten Druckwerken zum Bedrucken beider Papierseiten, d. h. einem Schön- und einem Widerdruckwerk, versehen ist. Gemäß der Erfindung ist das W'iderdruckwerk um eine senkrechte Achse drehbar, so daß es aus der Stellung, bei der die Papierbahn einen Widerdruck empfängt, in eine diametral entgegen-
gesetzte Stellung gebracht werden kann, bei "der die Bahn einen zweiten Schöndruck, d. h. einen zweiten Druck auf derselben Seite, empfängt.
Zur Umstellung des Widendruckwerkes in der beschriebenen Weise ist es nur nötig, das Räderwerk, durch das die Drehung von der ■ Hauptantriebsiwelle auf das Druckwerk übertragen wird, so anzuordnen, daß letzteres ohne ίο großen Zeitverlust gedreht werden kann. Man kann z. B. ein Kegelräderpaar anordnen, und zwar das treibende Rad auf einer zentralen senkrechten Antriebswelle und das getriebene Rad am Druckwerk auf einer über der Achse dieser Welle und parallel zur Achse der Formund Druckzylinder gelagerten wagerechten Welle. Die Drehachse des Gestelles ist dann die Achse der senkrechten Welle, und das getriebene Rad kann sich um diese herum bewegen, ohne daß es ausgerückt ader daß seine Drehrichtung mit Bezug auf die wagerechte Welle des Druckwerkes geändert wird.
In dem drehbaren Gestell können auch das Farbwerk und die Leitwalzen angeordnet werden, ohne daß es nötig wird, beim Umstellen irgendeinen Teil zu lösen. Das Gestell kann an den Enden mit auf Schienen laufenden Trag- und Führungsrollen ausgestattet sein.
Der Erfindungsgegenstand ist auf dien Zeichnungen schematisch dargestellt, und zwar zeigen Abb. 1 das Widerdruckwerk und die zugehörigen Leitwalzen in der einen Stellung durch volle und in der anderen durch unterbrochene Linien, je in Stirnanischt, und Abb. 2 und 3 die beiden hintereinander angeordneten Druckwerke bei der einen oder der anderen Stellung des Widerdruckwerkes.
Der Formzylinder α und der Druckzylinder b des Widerdruckwerkes sind samt dem zugehörigen Farbwerk in einem Gestell c montiert (s. Abb. 1). Dieses wird von Rädern oder Rollen d getragen, die auf Schienen e laufen, und zwar so, daß das Gestell durch Drehen um eine senkrechte Mittellinie aus einer Stellung in eine diametral gegenüberliegende gebracht werden kann. Diese Mittellinie wird von der Achse einer senkrechten Antriebswelle / gebildet, welche die Drehung ; durch ein Kegelräderpaar h. auf eine parallel j zur Achse der Zylinder α und b gelagerte Vor- | gelegewelle g überträgt. Von dieser wird die Drehung durch Stirn- oder Kettenräder i, die ; auf geeigneten Wellen, bei Buchdruckmaschi- \ nen z. B. auf denjenigen von Farbverteilungs- , zylindern, sitzen, auf die Zylinder b und a > übertragen. An geeigneten Stellen können in dem Gestell oder in daran angelbrachten Trägern Leitwalzen / gelagert sein. Die Antriebswelle / kann von irgendeiner .gieeigneten Kraftquelle, z. B. einem Elektromotor k, in Drehung gesetzt werden.
Die senkrechte Mittellinie, um die das Gestell c drehbar ist, kann anstatt außerhalb des Gestelles, wie in Abb. 1 dargestellt, auch innerhalb desselben angeordnet sein, so daß sich das Gestell um sich selbst dreht. Zur Sicherung des drehbaren Gestelles in seinen beiden Stellungen können irgendwelche geeignete Mittel vorgesehen sein. Vorteilhafterweise wird dasselbe sowohl oben als auch unten mittels Drehzapfen, die in geeignet angeordneten Lagern ruhen, vom' Maschinenrahmen gestützt; wird es aber nur unten gestützt, so können zu diesem Zwecke seine Wangen nach !beiden Seiten verlängert und jeweils nach der Umstellung des Gestelles am Hauptteil des 'Maschin-enrahmens angeschraubt werden. Es können aber auch andere Mittel zur Erzielung der nötigen Standfestigkeit angewendet werden.
In Abb. 2 und 3 sind a, b das Widerdruckwerk, α1, &1 das Schöndruckwerk, α und a1 die Formzylinder, b und Z?1 die Druckzylinder.
In Abb. 2 sind die Druckwerke a1, b1 und a, b so angeordnet, wie es bei Schön- und Widerdruckmaschinen gebräuchlich ist, um die Bahn im Druckwerk a1, b% auf der einen und im Druckwerk a, b auf der anderen Seite zu bedrucken. Das Widerdruckwerfc cc, b kann in der beschriebenen Weise umgestellt, d. h. in die Stellung nach Abb. 3 gebracht werden, bei der die Bahn, nachdem sie im Druckwerk a1, b1 mit einem Druck versehen ist, im Druckwerk a, b mit einem zweiten Druck auf derselben Seite versehen wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Rotationsmaschine für Schön- und Widerdruck, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerdruckwenk durch Drehen seines Gestelles um eine senkrechte Achse so umgestellt werden kann, daß die Bahn an Stelle eines Wiederdruckes einen zweiten Schöndruck empfängt.
2. Rotationsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerdruckwerk um eine senkrechte Welle des Antriebräderwerkes drehbar ist, so daß es ohne Ausrückung dieses Räderwerkes umgestellt werden kann. 110
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEM71035D 1920-10-12 1920-10-12 Rotationsmaschine fuer Schoen- und Widerdruck Expired DE367142C (de)

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DE367142C true DE367142C (de) 1923-01-17

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ID=7313759

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