DE367127C - Steinerne Waermeaustauschvorrichtung - Google Patents
Steinerne WaermeaustauschvorrichtungInfo
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- DE367127C DE367127C DEK73360D DEK0073360D DE367127C DE 367127 C DE367127 C DE 367127C DE K73360 D DEK73360 D DE K73360D DE K0073360 D DEK0073360 D DE K0073360D DE 367127 C DE367127 C DE 367127C
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- air
- ducts
- gas
- stones
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F21/00—Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials
- F28F21/04—Constructions of heat-exchange apparatus characterised by the selection of particular materials of ceramic; of concrete; of natural stone
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)
Description
Gagenstand der Erfindung ist eine steinerne Wärmeaustauschvorrichtung mit einer Mehrzahl
von abwechselnd nebeneinander angeordneten, senkrechten Reihen von Luft- und Gaskanälen. Das Neue der Erfindung .besteht
in der Komlbination zweier zum Teil an Siich bekannter Einrichtungen, nämlich darin,
daß einerseits die Luftkanäle durch kastenartige Kanalsteine von rechteckigem Querschnitt
gebildet sind, welche 'mit ihren Schmalseiten unmittelbar aufeinanderstellen, während
die ebenfalls rechteckigen Gaskanäle durch die mittels rwagerechter Platten unterteilten
Zwischenräume zwischen den Kanalsteinen
gebildet sind, und daß andererseits die übereinaniderliegenden Luftikanäle an den ■
Ein- und Austrittsstellen sowie an. den Umkehrstellen der Luft durch in.den oberen
und1 unteren Wandungen der Kanalsteine vorgesehene Durchlässe unmittelbar miteinander
bzw. mit den Zu- und Ableitungskanälen für die Luft verbunden sind, während die entsprechenden,
ebenfalls unmittelbaren Verbindungen oder Gaskanäle durch Weglassen von
Teilungsplatten hergestellt sind.
Dadurch wirdi in erster Linie ein überaus einfacher und übersichtlicher Aufbau der
Vorrichtung und zugleich erreicht, daß schadhaft gewordene Steine leicht und schnell ausgewechselt
werden können, da einerseits jede Reihe der Kanalsteine von den benachbarten Reihen unabhängig ist, andererseits die bisher
notwendigen Verlbindungskammern oder -schächte an den Stirnenden der Vorrichtung
fortfallen. Ferner ist trotz der durch das unmittelbare Aufeinanderstellen von Kanalsteinen
bedingten Verdoppelung eines Teiles der Wandungen eine vorteilhafte Raumaus-
nutzung erreicht, da infolge des rechteckigen, hochkant stehenden Querschnitts sämtlicher
Kanäle die für die Gas- und Luftkanäle gemeinsamen, senkrechten Wandungen, d. h. die
unmittelbaren Heizflächen im Vergleich zu den Ranalquerschnitten und somit im Verhältnis
zu der durch jenen Kanal strömenden Gas- und Luftmenge, sehr groß, dagegen die wagerechten· Wandungen, d. h. als die mittelbaren
Heizflächen in Betracht kommenden Wandungen, klein sind, während tote Steinmassen
gänzlich fehlen. Endlich 'besteht noch der Vorteil, daß die Zahl der Fugen, welche
zu Undichtigkeiten zwischen den Luft- und Gaskanälen führen können, ganz beträchtlich
verringert ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigen:
Abb. ι einen senkrechten Querschnitt durch den Wärmeaustauschapparat nach der Linie
A-A der Abb. 2,
Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt nach der Linie B-B der Abb. 1,
Abb. 3 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie C-C der Abb. 2,
Abb. 4 einen senkrechten Längsschnitt nach der Linie D-D der Abb. 1.
Abb. 5 zeigt eine Einzelheit, nämlich die besondere Ausbildung der die Durchlässe enthaltenden
Kanalsteine im senkrechten Querschnitt durch ziwei aufeinanderstellende
Steine.
Die Luftkanäle α und die Gaskanäle b sind, wie bekannt, in senkrechten Reihen angeordnet,
derart, daß immer eine Reihe von Luftkanälen mit einer Reihe von Gaskanälen abwechselt.
Die Luftkanäle sind durch in der xA.chsenrichtung in bekannter Weise mittels
ringförmiger Vorsprünge und Ringnuten ineinandergreifende Kanalsteine c von rechteckigem
Querschnitt gebildet, welche reihenweise mit ihren Schamlseiten unmittelbar
aufeinanderstellen, während die Gaskanäle durch die Zwischenräume zwischen den Kanal'steinen c gebildet werden. Diese
Zwischenräume sind durch wagerechte Platten d, welche in an den Stoßstellen, der
Kanalsteine c vorgesehene Nuten der letzteren eingreifen, in mit den Luftkanälen parallel
laufende Kanäle unterteilt. Sowohl die Luftais auch die Gaskanäle können beliebig in
mehrere hintereinander geschaltete Gruppen geteilt sein. Beim Ausführungsbeispiel sind
zwei Gruppen, nämlich eine obere größere und eine untere kleinere Gruppe, von Luft-
und Gaskanälen vorhanden·. Die an den Enden der Luftkanäle, d. h. einerseits an der
Eintritts- und Austrittsstelle, anderseits an der Umkehrstelle der Luft, befindlichen Kanal- 6a
steine c enthalten in der oberen und unteren Wandung Öffnungen/, welche als Durchlaß
vom einen Kanal zum darüber befindlichen Kanal Ibzw. zu den Zu- und Ableitungskanälen
für die Luft dienen. In ähnlicher Weise sind die Gaskanäle dadurch miteinander bziw. mit Zu- und Albführkanälen für
das Gas verbunden, daß die Platten d an den Enden der Kanäle weggelassen sind. Die
Luft tritt bei χ in den Rekuperator ein und
fließt zunächst durch die untere Gruppe der Luftkanäle, um am gegenüberliegenden Ende
derselben in die obere Gruppe der Luftkanäle überzutreten, durch welche sie zur Austrittsstelle y fließt. Das Gas tritt dagegen bei y
ein und strömt auf dem umgekehrten Wege durch die beiden Gruppen von Gaskanälen,
d.h. im reinen Gegenstrom zur Luft, durch den Rekuperator, den es bei χ verläßt.
Während auf der ganzen Länge der Kanäle an den Längsseiten der Hohlsteine besondere
Dichtungsleisten nicht erforderlich sind, ■empfiehlt es sich, die die Durchlässe f enthaltenden
Endsteine c, wie in Abb. 5 dargestellt, mittels Feder und Nut ineinandergreifen zu
lassen, um hier eine gute Abdichtung der Luft- und Gaskanäle gegeneinander zu erzielen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Steinerne Wärmeaustauschvorrichtung mit einer Mehrzahl von abwechselnd nebeneinander angeordneten, senkrechten Reihen von Luft- und Gaskanälen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Einrichtungen:a) Die Luftkanäle sind durch kastenartige Kanalsteine von rechteckigem Querschnitt gebildet, welche mit ihren Schmalseiten unmittelbar aufeinanderstellen, während die ebenfalls rechteckigen Gaskanäle durch die mittels wagerechter Platten unterteilten) Zwischenräume zwischen den Kanalsteinen gebildet sind.b) Die übereinander liegenden Luftkanäle sind an den Ein- und Austrittsstellen sowie an den Umkehrstellen der Luft durch in den oberen und unteren Wandungen der Kanalsteine vorgesehene Durchlässe unmittelbar miteinander bzw. mit den Zu- und Ableitungskanälen für die Luft verbunden, während die entsprechenden, ebenfalls unmittelbaren Verbindungen der Gaskanäle durch Weglassen von Teilungsplatten hergestellt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK73360D DE367127C (de) | 1920-06-13 | 1920-06-13 | Steinerne Waermeaustauschvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK73360D DE367127C (de) | 1920-06-13 | 1920-06-13 | Steinerne Waermeaustauschvorrichtung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE367127C true DE367127C (de) | 1923-01-17 |
Family
ID=7232340
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK73360D Expired DE367127C (de) | 1920-06-13 | 1920-06-13 | Steinerne Waermeaustauschvorrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE367127C (de) |
-
1920
- 1920-06-13 DE DEK73360D patent/DE367127C/de not_active Expired
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