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DE366282C - Zylindrisch-kegelige Doppeltrommel fuer Foerdermaschinen - Google Patents

Zylindrisch-kegelige Doppeltrommel fuer Foerdermaschinen

Info

Publication number
DE366282C
DE366282C DESCH62611D DESC062611D DE366282C DE 366282 C DE366282 C DE 366282C DE SCH62611 D DESCH62611 D DE SCH62611D DE SC062611 D DESC062611 D DE SC062611D DE 366282 C DE366282 C DE 366282C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
drums
coupling
cylindrical
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH62611D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schneider Electric SE
Original Assignee
Schneider et Cie
Publication date
Priority to DESCH62611D priority Critical patent/DE366282C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE366282C publication Critical patent/DE366282C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B15/00Main component parts of mining-hoist winding devices
    • B66B15/02Rope or cable carriers
    • B66B15/06Drums

Landscapes

  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Zylindrisch-kegelige Doppeltrommel für Fördermaschinen. Den Gegenstand der Erfindung bilden Verbesserungen an den Seiltrommeln von Fördermaschinen von der (bekannten Anordnung, bei der zwei Trommeln nebeneinander angeordnet sind, deren jede einen kegelstumpfförmigen Teil umfaßt, welcher zwei zylindrische Teile von verschiedenem Durchmesser verbindet. Die eine Trommel ist auf der Maschinenwelle festgekeilt, während die andere lose aufgesetzt isst. Zwischen beiden Teilen ist eine Kupplungsvorrichtung .eingeschaltet, .durch welche man die lose Trommel nach der Regelung der Seillänge, d.?#n sogenannten Verstecken der losen Trommel, mit der Welle verkuppeln :kann.
  • Diese zweiteiligen Trommeln besitzen gegenüber den einen einzigen Block bildenden Trommeln den Vorteil, daß die Regelung der Seillänge erleichtert wird, wenn die auf- und absteigenden Bewegungen der Körbe, nachdem sie für eine bestimmte Sohle eingeregelt waren, für eine andere Sohle eingestellt werden sollen. Mit anderen Worten wird also durch diese zweiteilige, die sogenannte versteckbare Anordnung, der Wechsel .der Sohle erleichtert.
  • Eine weitere Verbesserung dieser versteckbaren Seiltrom@melanordnung kann in bekannter Weise dadurch erreicht werden, daß man den mittleren Teil der gesamten Trommelmantelfläche so anordnet, daß er wechselweise zum Aufrollen eines Teils sowohl dea einen wie auch .des anderen Seils benutzt wird. Hierdurch wird der Nachteil eines unangenehm großen Raumbedarfs und Gewichts beseitigt, der sonst den umsteck-baren Doppeltrommeln anhaftet. Unter diesen Umständen macht ,sich aber die Notwendigkeit fühlbar, die Seile über den zwischen beiden Trommelmänteln vorhandenen Spalt hinwegzuführen, wodurch ein sehr rascher Verschleiß des Seils an der betreffenden Stelle .erfolgt. Wenn es auch .möglich ist, durch unsymmetrische Awsbildung der beiden Teiltrommeln den beiden Seilen gemeinsamen Teil Ües Trom.melinantels nur der einen der Trommeln zuzuteilen, so daß nur eins der beiden Seile über den Spalt wandern muß, so ergibt sich doch die Notwendigkeit, den Spalt ,zu überbrücken. Dies soll durch den Gegenstand der Erfindung in (besonders günstiger Weise erreicht werden.
  • Zu diesem Zweck ist nach .der Erfindung zwischen den beiden Teiltrommeln ein 'keilförmiger Ring vorgesehen, der aus einer entsprechenden Zahl von Ringabschnitten besteht. Die Umfangsfläche .dieser Ringstücke kommt nach dem Einkuppeln der beiden Teiltrommeln in die Stoßstelle der beiden zylindrischen Trommelabschnitte von großem Durchmesser zu liegen, während die seitlichen Keilflächen des Rings isich zwischen die inneren Stirnflächen dieser (beiden Teile einkeilen.
  • Weiterhin ist nach der Erfindung eine gemeinsame Steuervorrichtung vorgesehen, durch welche man in einfacher Weise die Verriegelung ,und Entriegelung der Kaila:bschnitte und zugleich die Ein- und Auskupplung der Kupplungshälften, beispielsweise durch Zahrikränze, bewirken kann, welcne mit den beiden Teiltrommeln verbunden sind. Diese Anordnung gewährt einen wesentlichen Vorteil gegenüber den bisher üblichen, welche getrennte Antriebs- und Steuervorrichtungen für die Entriegelung der beiden Teiltraniineln an der Felge und dann für die Auskupplung .der beiden Naben besitzen.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigen Abb. z einen Schnitt nach der Längsachse durch die gesamte Tromimelanordnung, A,bh. 2, 3 und q. Querschnitte nach 2-2, 3-3 und q.-d. in Abb. a.
  • Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel trägt die Hauptwelle A die Trommel, die aus zwei Teiltrommeln B, B', B2 und C, Cl, C= besteht. Zu dem raufgekeilten Trommelteil B, B', B= gehören zwei Naben D ,und E, die erste D trägt den A'bsc'hnitt B der Trommel, welcher als Bremstrommel dient und durch Keile d auf .der Welle A aufgekeilt ist; die zweite \ a'be E wird bei der Umdrehung der Welle mitgenommen, kann aber -in der Längsrichtung auf Federkeilen e verschoben werden. Diese Verschiebung findet auch in der Bohrung einer Scheibe F statt, welche die Speichen G aus Profileisen trägt, die zur Stützung des Gerippes der Trommel dienen.
  • Zu dem einstellbaren Teil C, Cl-, C2 gehören drei Narben H, I, T. Die erste Nabe H .dient zur Befestigung der Speichen c2 aus Profileisen, welche :die Felge C2 des, zylindrischen Abschnitts von großem Durchmesser tragen. Die dritte Nabe I trägt den Abschnitt C, welcher als Bremstrommel dient; die mittlere Nabe I ist mit den beiden anderen durch Schraubenbolzen verbunden. Die Übertragung der Drehbewegung von der festen Teiltrommel B, B1, Bz auf die Gesamtheit C, Cl, C2 des losen Teils erfolgt mittels einer Kupplung, die beispielsweise aus den Zahnkränzen El und Hl besteht, welche von den Naben E und H .getragen .werden.
  • Die Verbindung der festen mit der losen Teiltrommel wird nach der Erfindung durch einen Keilring K, .beispielsweise aus drei- Abschnitten bestehend, vervollständigt, dessen Seitenflächen z. B. mit Ferrodo (belegt sind und in Gebrauchsstellung kräftig zwischen die entsprechenden Stirnflächen der Abschnitte B2 und C2 der Troanmel eingekeilt werden. Die aus dieser Einspannung sich ergebende Reibung unterstützt die Mitnahme des losen Teils und verringert somit die Beanspruchung .der Zähne der Kränze El und Hl. , Die Einstellung dieses Teiles und gleichzeitig die der Gleitbewegung .der Niabe E auf der Welle A erfolgt mittels eines gemeinsamen Getriebes. Dieses umfaßt Winkelhebel L1, L2, die bei L an die Nabe E angelen'kt sind. Der Arm L1 jedes Hebels ist an eine Stange M angelenkt, die 'an einem der Abschnitte K angreift. Der andere Hebelarm L2 ist mit einer Gewindestange N ,gelenkig verbunden. Diese Gewindestange -ist an der Drehung verhindert, kann sich aber in achsiialer Richtung verschieben unter der Wirkung einer drehbaren Mutter 0. Die verschiedenen Muttern 0 werden gleichzeitig angetrieben und tragen zu diesem Zweck je eine Verzahnung 0l, welche alle -in einem gemeinsamen Zahnkranz P eingreifen. Mittels einer Knarre O bewirkt man den Antrieb an einer oder an zwei Verzahnungen 0l.
  • Die Gewindestangen N sind lose durch die Kupplungsnabe E gesteckt; beiderseits dieser Nabe sind an den Stangen N Anschläge in Gestalt der Ringrast n und der Mutter R so angeordnet, daß !zwischen die achsialen Bewegungen der .Stangen und die Nabe ein begrenzter toter Gang eingeschaltet ist. Hier--durch wird erreicht, daß bei einer Verschiebung der Stangen N in Richtung des Pfeils (Abb. i) ,zunächst die Winkelhebel L2, L1 geschwenkt und hierdurch die Keilringabschnitte K in den Ringspalt eingepreßt und dann erst durch Anlage der Ringrast n an .der Nabe E diese verschoben und die Zahnkupplung eingerückt wird. Umgekehrt werden bei Verschiebung der .Stangen entgegen der Pfeilrichtung zuerst die Winkelhebel L2, L1 unter Anheben der Ringabschnitte K zurückgeschwenkt, worauf durch Anschlag der Muttern R die Nabe zurückgeschoben und die Zahnkupplung ausgerückt wird, -Um die Fördervorrichtung auf eine andere Sohle einzustellen, stellt man den Förderkorb des losen Trommelteils auf ,die im Gebrauch befindlichen Anschläge ein; man löst hierauf die Keile K und entriegelt den losen Trommelteil C, Cl, C2. Diesen losen Teil istellt man durch Anziehen der Bremse auf der Bremstrommel C fest und stellt hierauf unter Antrieb durch die Maschine den Förderkorb der festen Trommelseite B, B', BZ sauf die neue Sohle ein. Hierauf erfolgt aufs Neue die Einkupplung der losen Teiltrommel C, Cl, C2.

Claims (3)

  1. PATENT-AN sPRÜCFIE: i. Zylindrisch-kegelige Doppeltrommel für Fördermaschinen mit einer festen und einer versteckbaren Teiltrommel, wobei ein Teil des Trommelmantels für beide Seile gemeinsam benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den beiden Teiltrommeln (B, B1, B2 und C, Cl, C2) vorhandene 'Spalt durch einen Keilring überbrückt wird, der aus mehreren Abschnitten (K) besteht, deren Anziehen und Lösen durch ein ,Gestänge (O, 0, N) Ibewir;kt wird, das gleichzeitig zum Ein- und Ausrücken einer Kupplung (El, Hl) zwischen den beiden Teiltrommeln dient.
  2. 2. Ausführungsform der Trommel nach Anspruch. i, mit einer Zahnradkupplung zwischen den beiden Teiltrommeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des ausrückbaren Kupplungsteils mittels Stangen (N) bewirkt wird, .die, :in einer nicht verschiebbaren Nabe (D) undrehbar gelagert, unter Einschaltung eines begrenzten toten Ganges den verschiebbaren Träger (E) des ausrückbaren Kupplungsteils (El) durchdringen,und bei ihrer Verschiebung zunächst durch Ausschwenken von in dem Kupplungsträger (E) ge--lagerten Winkelhebeln (L2, Ll) die durch Schubstangen (M) mit den Winkelhebeln verbundenen Ringabschnitte (K) und dann den Kupplungsteil (El) verschieben.
  3. 3. Ausführungsform der Trommel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, .daß die Antriebssiangen (N) für die Kupplung durch je eine Stellmutter (0) verschoben werden können, -welche sämtlich mit ihrer Verzahnung in einen gemeinsamen auf der Hauptwelle (A) festsitzenden ,Zahnkranz (P) eingreifen, so .daß (bei Drehung nur einer Stellmutter sich sämtliche gleichmäßig drehen..
DESCH62611D Zylindrisch-kegelige Doppeltrommel fuer Foerdermaschinen Expired DE366282C (de)

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