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DE365876C - Schraubenflieger mit nur einer Hubschraube - Google Patents

Schraubenflieger mit nur einer Hubschraube

Info

Publication number
DE365876C
DE365876C DES56029D DES0056029D DE365876C DE 365876 C DE365876 C DE 365876C DE S56029 D DES56029 D DE S56029D DE S0056029 D DES0056029 D DE S0056029D DE 365876 C DE365876 C DE 365876C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wings
rim
helicopter
slide
lifting screw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES56029D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nieuport SA Des Ets
Original Assignee
Nieuport SA Des Ets
Publication date
Priority to DES56029D priority Critical patent/DE365876C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE365876C publication Critical patent/DE365876C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/04Helicopters
    • B64C27/12Rotor drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Schraubenflieger mit nur einer Hubschraube. Die Erfindung betrifft einen Schraubenflieger mit nur einer Hubschraube und ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß um eine senkrechte, in. einem wagerechten Träger befestige Welle ein Gestell angeordnat ist, das um diese Welle gedreht werden kann. Der wagerechte Träger hat an seinen Enden Triebschrauben mit gelenkigen Flügeln, deren Drehungsebenen verstellbar sind. Das um die Welle drehbare Gestell ist mit Stoff bespannt und bildet gewissermaßen eine Nabe, die so geformt sein kann, daß sie imstande ist, an dem dynamischen Auftrieb des Flugzeuges teilzunehmen; sie trägt radiale Flügel, deren Richtung und Drehungsebene geändert werden können, und zwar entweder selbsttätigoder nach dem Willen des Führers, so daß dämit die verschiedenen Manöver zum, Steuern und Stabilisieren ausgeführt werden. können.
  • Zu diesem Zweck sind die Flügel einerseits dem Einfluß von radial stehenden. Stabilisierungsflächen unterworfen, deren Bewegungen unter den ärodynamischen Wirkungen und denjenigen der Zentrifugalkraft selbsttätig die Veränderung des Angriffswinkels der genannten Flügel besorgen; anderseits dem Einfluß einer Daumenschraube, die in Kardananordnung eingebaut und ebenfalls imstande ist, durch. ihre Lagenänderungen den Angriffswinkel der Flügel während ihrer Drehung zu ändern; außerdem ist man imstande, durch die Handhabung einer weiteren Vorrichtung, die neben der selbsttätigen Einstellung durch die Stabilisierungsflächen und der Steuerung durch ,die Daumenscheibe vor sich gehen kann, den Angriffswinkel aller Flügel gleichzeitig um denselben Betrag zu ändern.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt, und zwar ist Abb. i ein senkrechter Schnitt durchs einen Schraubenflieger, Abb. 2 ein Grundriß dazu, Abb.3 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtungen zur Änderung des Angriffswinkels der Flügel der Hubschraube in. größerem Maßstabe.
  • Der Schraubenflieger nach der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem kreisrunden Gestell mit einem Träger i, der durch speichenartig angeordnete Drähte 2 mit einem senkrechten Mittelpfosten 3 von der Gestalt einer Pyramide oder eines Prismas verspannt ist. An .der Felge dieses runden. Gestells, das mit einer geeigneten Stoffhülle bekleidet oder auch als, Schwimmer ausgebildet sein kann, wenn. es. den Motor einschließt, sind eine Anzahl Flügel s befestigt, deren Angriffswinkel sich .selbsttätig oder nach Belieben des Führers ändern können, wie nachstehend erläutert wird. Diese Flügel 5 drücken während ihrer Drehbewegung, die sie zusammen mit dem kreisförmigen Gestell ausführen, auf die Luft.
  • Da die Flügel der Hubschraube sich mit großer Geschwindigkeit drehen müssen und deshalb bedeutenden Zentrifugalkräften unterworfen werden, kann: man. die folgende Art des Einbaus anwenden (Abb. 3).
  • Die angreifenden Kanten eines jeden Flügels werden von Stäben 6, 7 gebildet, die in geeigneter Weise profiliert sein können und die ziemlich parallel zu der radialen Symmetrieebene des Flügels angeordnet sind. Diese Stäbe sind im Innern eines Überzuges 8 untergebracht, so @daß der Überzug 8 unter der Wirkung der Zentrifugalkraft, die die Stäbe auseinander zu treiben sucht, gespannt werden und im Betrieb eine ebene Fläche bilden wird. Es lassen sich auch zwischen .den äußeren Stäben 6, 7 noch andere Stäbe 9, die ebenfalls annähernd: parallel sind und Zwischenstützen bilden, einfügen, so .daß sie, wenn die Befestigungspunkte aller Stäbe auf einem Bogen von zweckmäßiger Krümmung ro geführt werden, bei großen Umdrehungsgeschwindigkeiten der sie umgebenden Hülle 8, die beliebiger Art sein kann, eine zweckmäßige Form geben.
  • Durch die Mitte des Gestells geht eine senkrechte Achse i i oder eine Nabe, die eine Art kleinen Turm im Innern des Mittelpfostens 3 des Gestells bildet. Die senkrechte Achse bzw. der kleine Turm ist auf einem wagerechten Träger 12 befestigt. Die motorische Antriebsvorrichtung zur Erzeugung der Drehbewegung des runden Gestells i und der daran sitzenden Flügel s ist entweder auf einem festen Teil (kleiner Turm und wagerechter Träger) oder auf einem beweglichen Gestell und im Innern der Hülle q. desselben, untergebracht. Bei letztgenannter Anordnung dreht sich die Antriebsvorrichtung zugleich mit .der Hubschraube und erhält mit Hilfe einer geeigneten Transmission an den festen Teilen ihre Stützpunkte für d_e Kraftübertragung.
  • Da der kleine Turm und der wagerechte Träger 12 dem Motor zum Antrieb der Hubschraube als Stützpunkte dienen, muß .die Drehung des. Trägers 12 verhindert werden. Zu diesem Zweck sind an den Enden dieses letzteren Schrauben 13 mit senkrechter Drehungsebene vorgesehen.. Diese Schrauben erhalten ihren Antrieb von dem Motor durch Vermittlung der Hubschraube 5 (und: Transmission 14). Der Führer kann, außerdem nach Belieben und unter Benutzung einer besonderen Steuervorrichtung die Drehungsebene der Schrauben 13 verstellen, zu einem noch zu erläuternden Zweck.
  • Die Schrauben 13, welche ziemlich schnelle Winkelverstellungen erfahren, die imstande sind, gyroskopische Drehmomente hervorzurufen, die ihre Haltbarkeit in Frage stellen können., sind derart eingerichtet, daß ihre Flügel sich selbsttätig verstellen können. Zu. diesem Zweck sind diese Ausgleichsschrauben 13 mit Hilfe von Drehzapfen 15 zusammengebaut, die senkrecht zur Drehachse der Schrauben stehen, so d'aß die Schraubenflügel bei ihrer Drehung eine mehr oder weniger schiefe Stellung zu ihrer Drehachse einnehmen können, anstatt beständig senkrecht dazu zu bleiben.
  • Die Flügel s der Hubschraube sind ebenfalls einstellbar, und zwar selbsttätig oder nach dem Belieben des Führers. Zu diesem Zweck sind die Flügel mit der Felge i, .die ihnen die 'Drehbewegung mitteilt, gelenkig verbunden ,so daß sie einen veränderlichen, Angriffswinkel annehmen können. Dazu hat jeder Flügel zwei Stäbe 6 und 7. Der eine @deiselben 6 ist an der Felge i angelenkt; der andere Stab 7 sitzt an e?nem doppelten Schlitten 16, 17. Der eine Schlitten 16 kann durch die entgegengesetzt ziehenden Seile 18, i9 senkrecht verschoben. werden; .die Seile gehen dabei über die Leitrollen 2o, 21, d_e von Armen am Gestell getragen werden. Der andere Schlittern 17 kann: bei der Bewegung des ersten Schlittens mitgenommen werden, kann aber auch gegen diesen durchil eine selbsttätige Vorrichtung verschoben werden, .die von den radialen Stabilisierungsflächen beeinflußt wird. Die letzteren bestehen aus je einer Hilfsfläche oder einem Hilfsflügel 22, und ihre Wirkung erstreckt sich auf jeden Flügel 5. Die größte Ausdehnung hat jeder Hilfsflügel in Richtung .des Radius der Hubschraube. Er ist außerdem an dem Gestell i gelenkig be= festigt und kann durch eine beliebige Übertragungseinrichtung 23 auf den Schlitten 17 einwirken, der den verschieblichen Stab 7 des zugehörigen Flügels 5 hält. Ein Gewicht 24 ist auf einer den Flügel 22 über seine Befestigungsstelle am. Gestefl der Hubschraube verlängernden Stange25 angeordnet. Das Gewicht 24 und seine Entfernung von der Schwingungsachse der Fläche 22 sind so bemessen., daß der Schwerpunkt des ganzen so nahe .der Schwingungsachse gelegen ist, als es erforderlich ist.
  • Damit der Führer nach seinem Belieben den Angriffswinkel der Flügel der Hubschraube verändern kann, ist der Schlitten 16 (Abb. 3) durch Seile gehalten, die über die Leitrollen 28, 29 zu den. Bügeln anderer Rollen 26, 27 gehen. Die obere Rolle 26 und die untere a7 dienen als Vorlegerollen, für Steuerseile 18, i9, deren eines Ende zu einem Steuerhebel 30 führt, der vom Führer gehandhabt werden kann. Die anderen Enden, sind an einem doppelten Rollenbügel 3 r befestigt, dessen Rollen 32 den Rand einer Platte 33 zwischen sich fassen. Diese Platte bildet eine Daumensteuerscheibe und ist in Kardanaufhängung im Mittelpfeiler ir eingebaut; sie kann ebenfalls Winkelverstellungen> erhalten, und zwar durch entsprechende Bewegungen .des Steuerhebels 30.
  • Die Arbeitsweise des Schraubenfliegers ist folgende.
  • Aufsteigen: Während- der Drehung der _Hubschraube gibt man den Ausgleichsschrauben 13 eine solche Stellung, daß ihre Triebkräfte dem Drehmoment der Hubschraube das Gleichgewicht halten.
  • Für die Zwecke der Steuerung ist es indessen unerläßlich., d'aß man das dem Drehmoment der Hubschraube entgegenwirkende Moment verändern kann. Indem man. die Rotationsebene derAusgleichsschrauben 13 dreht, kann man nach Belieben die Richtung des wagerechten Trägers und der Gondel beibehalten oder sie imr Gegenteil dazu in @demeinen oder anderen. Sinn sich mit einer gewünschten Geschwindigkeit .drehen lassen.
  • In der Tat kann: man den Schrauben 13 bei geeigneter Anordnung derselben eine solche Stellung geben, daß ihre Triebkräfte dem Drehmoment der Hubschraube 5 bei stationärem Flug das, Gleichgewicht hält. Das. läßt sich beispielsweise dadurch. erreichen, daß man die Drehungsebene der Schrauben 13 in die Längssymmetrieebene .des Trägers 1a legt. Um das dem Drehmoment widerstehende Moment zu verändern, genügt es,@die Triebkräfte der Schrauben zu verändern. Indem man .die Rotationsebene der Ausgleichsschrauben 13 um eine senkrechte Achse .dreht, verkleinert man, nach Belieben die Komponente einer jeden .der ausgleichenden Triebkräfte, die senkrecht zu dem Träger 12 gerichtet ist.
  • Wenn die Triebkräfte den Wert übersteigen, welcher genauen Ausgleich geben würde, kann man durch Verändern der Stellung der Schrauben 13 die Richtung des wagerechten Trägers 1a beibehalten oder sie in dem einen oder anderen Sinne mit beliebiger Gescb:windigkeit drehen.
  • Wenn man, anstatt die beiden Schrauben 13 parallel zu verstellen, sie nach entgegengesetzter Richtung verdreht, erhält man eine Anordnung, bei welcher das Drehmoment der Hubschraube immer ausgeglichen, werden kann, welche aber die Vorwärtsbewegung unterstützt. Dreht man die Ebene der Schraul-en 13, so kehrt man den Drehsinn des Kräftepaares um, und das ist, wie gezeigt werden soll, notwendig, wenn der Schraubenflieger im Scli,tvebeflug absteigt, nachdem der Motor angehalten ist: Vorwärtsbewegung: Bei reinem Aufwärtsflug wirken die Hilfsflügel 22 so, daß die den Flügeln 5 der Hubschraube gegebene Neigung eine derartige ist, daß Ausgleich zwischen der Komponente der Zentrifugalkraft und dein Luftdruck auf die Flügel bestellt. Um -die Vorwärtsbewegung des Fliegers zu erhalten, läßt man die Neigung der Flügel sich so ändern, daß ihr Angriffswinkel während einer halben Umdrehung kleiner, während der anderen halben Umdrehung größer wird. Diese Neigungsänderungen zwischen zwei Maxima und zwei Minima lassen eine Komponente des Luftdrucks auf die Flügel 5 entstehen, welche die Vorwärtsbewegung des Flugzeuges in gewünschter Richtung ergibt. Dabei ist aber zu bemerken, daß diese Art und Weise der Steuerung, die nicht auf die Befestigungsstelle der beständig senkrecht zur vertikalen Achse rotierenden Flügel einwirkt, bedeutende Massendrücke als Komponente der Zentrifugalkraft erzeugt.
  • Um diesen Übelstand zu vermeiden, läßt inan gleichzeitig mit der Veränderung des Angriffswinkels des Flügels 5 in geeigneter Richtun,g_ den Befestigungspunkt an dem Gestell i sich verschieben, derart, daß die Flügel 5 vermittels der Scheibe 33 nicht mehr um die vertikale Achse rotieren, sondern um eine ideelle Achse, die gegen die Drehachse des Apparates geneigt steht.
  • Dies wird dadurch ausgeführt, daß man .die Scheibe 33 nach der Richtung neigt, in welcher man fliegen will, und, zugleich den Hebel 30 ausschwingt und dadurch den Angriffswinkel der Flügel 5 verändert. Im übrigen fahren die Hilfsflügel :2z fort, selbsttätig auf die Flügel 5 einzuwirken, und zwar derart, daß sie selbsttätig den passenden Angriffswinkel annehmen. Diese Hilfsflügel üben also ihre Wirkung, wie schon erklärt, aus, indem sie selbsttätig die Verschie:l.enheit der Drücke berichtigen, welche durch die Vorwärtsbewertung des Flugzeuges erzeugt wird.
  • Man kann natürlich auch eire Vor<<-ärtsbewegung erhalten., wenn man die Achse der Hubschrauben wirklich gegen den wagerechten Träger 1z neigt.
  • Während der Vorwärtsbewegung wird die Drehungsebene :der Ausgleichsschrauben 13 so verstellt, daß keine Bremsung des Fluges erfolgt. Es genügt, den Ebenen dieser Schrauben 13 entsprechende Neigungen in entgegengesetzter Richtung zu geben, um das Drehmoment der Hubschraube ohne Beeinträchtigung der Vorwärtsbewegung aufzuheben.
  • Für Rückwärtsbewegung wird die Neigung der Flügel 5 der Hubschraube umgekehrt und zugleich die Ebene der Ausgleichsschrauben 13 um i8o° gedreht.
  • Abstieg bei abgestelltem Motor: - Landung: Wenn der Motor abgestellt ist, fährt die Hubschraube fort, sich: zu drehen dank ihrer bisherigen Geschwindigkeit und die Umdrehungsgeschwindigkeit nimmt allmählich ab. Das Flugzeug beginnt sich zu senken. Während dieser Bewegung verstellen die Flügelaa selbsttätig die Flügel s der Hubschraube, so claß sie .den. Angriffswinkel einnehmen, der für die schraubenförmige Bahn., die sie beschreiben, vorgesehen war. Die normale Bewegung stellt sich ein, wenn die Komponente in dieser Richtung gleich dem passiven Widerstand der sich drehenden Flächen und- die vertikale Komponente gleich dem Gewicht des Flugzeuges ist. Der Schraubenflieger steigt im kreisenden Schwebeflug nieder, indem er sich um seine vertikale Achse,dreht.
  • Da der Träger 1,2 keinem Drehmoment vom Motor zu widerstehen hat, welches ihn umgekehrt zur Hubschraube zu drehen sucht, und da im Gegenteil diese letztere durch: den Widerstand der Luft, der auf die entsprechend geneigten Flügel s wirkt, in Bewegung gehalten wird, so ist es angebracht, beim Abstieg gleichzeitig die Ebene der Ausgleichsschrauben 13 so zu verdrehen, daß die Richtun- des Drehmomentes, welches sie erzeugt, umgekehrt wird.
  • Im :Moment der Landung kann der Führer durch Verstellung der Scheibe 33 oder des Hebels 3o den Angriffswinkel der Flügel 5 vergrößern und so die lebende Kraft der sich drehenden Masse benutzen, um den Sturz zu mildern.
  • Stabilisierung: Die Erhaltung des Gleichgewichts des Schraubenflie-ers ist insofern erleichtert, als: er einen Kreisel von sehr großer Trägheit darstellt und deshalb eine sehr große natürliche Stabilität besitzt.
  • Wenn nämlich der Schraubenflieger das Bestreben hat, unter dem Einfluß irgendeiner :Ä.nderung eine Schlingerbewegung anzunehmen, so wird diese infolge der Kreiseleigenschaft des ganzen in eine langsame Präzisionsbewegung verwandelt, die eine Stampfbewegung bildet.
  • Um dem -zu begegnen, wird der Führer in angemessener Weise die Scheibe 33 handhaben müssen, so daß der Angriffswinkel der Flügel 5 der Hubschraube während ihrer D@reh.ung geändert wird. Daher wird man, wenn beispielsweise mit der Scheibe 33 der Angriffswinkel vergrößert wird, wenn die Flügel 5 die halbe Drehung nach vorn' ausführen, während er verkleinert wird, für die Rückwärtsbewegung, ein Moment .erzeugen, welches bestrebt ist, den Apparat aufbäumen zu lassen. Es ist übrigens zu bemerken, daß, wenn man dieses Aufbäumen haben will, man auf den Schraubenflieger ein Drehmoment ausüben muß, das .das Bestreben hat, ihm eine Schlingerbewegung zu erteilen, die dann durch ,die Kreiselwirkung so umgewandelt wird, daß sie als Präzisionsbewegung im Sinne des Aufbäumens in Erscheinung tritt.
  • Die Übertragungsmittel, welche die vom Führer gehandhabte Steuervorrichtung 30 mit der Scheibe 33 verbinden, müssen ,deshalb für diesen Zweck entsprechend. eingerichtet sein.
  • Die Flügel s der Hubschrauben sind also, abgesehen von. ihrer selbsttätigen Einstellung unter der Wirkung ihrer radialen Hilfsflügel 22, der Einwirkung der zentralen Scheibe 33 unterworfen, die vom Führer verstellt wird,.
  • Die Steuerbewegung, welche die Neigung der Scheibe 33 verändert, ändert auch den Angriffswinkel der Flügel auf einem Teil ihrer Bahn, der durch die Richtung und den Betrag der Verstellung bestimmt wird.
  • Die Steuerbewegung des Hebels 30, -der gleichzeitig einen Zug auf dieselben Steuerseilenden ausübt, verändert den Angriffswinkel aller Flügel s, wobei diese Änderung gleichmäßig ist.
  • Die Steuerbewegung, die gleichzeitig die Veränderung der Neigung der Scheibe 33 und .die Verstellung .der Steuerseilenden bewirkt, ist gleichbedeutend mit der Verschiebung des Befestigungspunktes der Flügel 5, derart, daß ihre Drehungsebene parallel zu der Ebene der Scheibe 33 wird, während der Angriffswinkel der Flügel 5 aber für die Vorwärtsbewegung konstant bleibt.
  • Dieselben Bewegungen würde man erreichen können, wenn man. wirklich die Drehachse der Flügel s gegen die vertikale Achse und eine gelenkige Scheibe 33 anwenden würde, die beliebig exzentrisch- gestellt werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schraubenflieger mit nur einer Hubschraube, dadurch gekennzeichnet, daß um e_ne in einem wagerechten Träger (12), an dessen Enden Ausgleichsschrauben (13) mit einstellbaren Drehungsebenen sitzen, befestigte senkrechte Achse ein mit Stoff bekleidetes, aus einer Nabe, Speichen und Felge (i) bestehendes Gestell, das auch als Schwimmer aus-gebildet sein kann, angeordnet ist, das um die senkrechte Achse drehbar ist und radiale Flügel (5) hat, deren Neigung und Drehungsebene gegen die senkrechte Achse selbsttätig oder vom Führer geändert werden können.
  2. 2. Schraubenflieger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Enden des wagerechten Trägers (12) eingebauten Ausgleichsschrauben (13) in an sich bekannter Weise allseitig schwenkbar sind und selbsttätig sich einstellende Flügel besitzen., wobei letztere um senkrecht zur Schraubenwelle sitzende Zapfen drehbar sind.
  3. 3. Schraubenflieger nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Flügel (5) bildenden, Stäbe (6, 7) von einer Hülle (8) umgeben sind, die sie unter Wirkung der Zentrifugalkraft spannen und teils an der Felge (i) des drehbaren Gestells gelenkig §befes.tigt sind, teils an Schlitten (17) sitzen, die wieder in zwischen Führungen an der Felge (i) verschieblichen Schlitten (16) gleiten, wobei letztere Schlitten (16) nach Belieben. vom Führer, erstere Schlitten (17) selbsttätig von den radialen Hilfsflügeln (22), die an der Felge (i) angelenkt sin:d" verstellt werden. q.. Schraubenflieger nach den Ansprüchen i bis: 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der senkrechten, am wagerechten Träger (12) festen Achse, um, welche die Hubschraube sich dreht, mit Universalgelenk eine Daumenscheibe (33) befestigt ist und die Enden der äußeren Schieber (16), die je einem Flügel (5) entsprechen, an Steuerseile angeschlossen sind, deren Enden. einerseits zu einem von Hand betätigten Steuerorgan, anderseits zu Führungen (34 32) geführt sind, die mit der einstellbaren Scheibe (33) in Eingriff stehen.
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