DE3641715A1 - Maschinenfahrbahn fuer walzenlader des untertagebetriebes - Google Patents
Maschinenfahrbahn fuer walzenlader des untertagebetriebesInfo
- Publication number
- DE3641715A1 DE3641715A1 DE19863641715 DE3641715A DE3641715A1 DE 3641715 A1 DE3641715 A1 DE 3641715A1 DE 19863641715 DE19863641715 DE 19863641715 DE 3641715 A DE3641715 A DE 3641715A DE 3641715 A1 DE3641715 A1 DE 3641715A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- machine track
- machine
- face
- sections
- teeth
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 claims description 12
- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 3
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 3
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims description 2
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 abstract description 6
- 239000002184 metal Substances 0.000 abstract 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 6
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 6
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 5
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 3
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C35/00—Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
- E21C35/08—Guiding the machine
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C29/00—Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
- E21C29/02—Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by means on the machine exerting a thrust against fixed supports
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
- Framework For Endless Conveyors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschinenfahrbahn zum Führen und
Fortbewegen eines über einem Strebfördermittel angeordneten
Walzenladers, die winkelförmig und ungleichschenklig profiliert und
auf der Abbaustoßseite oder auf der Versatzseite eines
Strebfördermittels anbringbar sowie in lösbar miteinander verbundene
Längenabschnitte unterteilt ist, von denen die abbaustoßseitigen
oder die versatzseitigen Längenabschnitte mit zum Abbaustoß offenen
Zähnen, vorzugsweise Triebstockbolzen, besetzt sind.
Durch die DE-OS 29 14 861 ist eine Zahnstange für
Gewinnungsmaschinen des Untertagebergbaues bekanntgeworden, die aus
einzelnen Abschnitten besteht, in die eine Gewinnungsmaschine mit
einem Antriebsrad eingreift und ihre Vorschubbewegung erzeugt.
Gebildet wird der Körper dieser Zahnstange von einer sich über die
Höhe des Strebfördermittels erstreckenden Platte, die
abbaustoßseitig mit im gleichen Teilungsabstand voneinander
angeordneten zahn- bzw. triebstockartigen Ansätzen besetzt ist. Die
Breite der zahn- bzw. triebstockartigen Ansätze überschreitet nur
geringfügig die Breite des in sie eingreifenden Antriebsrades der
Gewinnungsmaschine. Unterhalb der Ansätze befindet sich eine Leiste,
die sich über die ganze Länge der Zahnstange erstreckt und mit
Abstand von der Unterkante der Platte angeordnet ist. Sie ist mit
einer Fahrbahn verschweißt, die die Leiste untergreift und sich in
Richtung auf den Abbaustoß erstreckt.
Ferner gehört es bereits zum vorbekannten Stand der Technik, wie aus
der DE-OS 31 41 162 hervorgeht, Fahrbahnen für Walzenschrämmaschinen
winkelförmig auszubilden und einen ihrer beiden Schenkel mit Nocken
zu besetzen, an denen sich die Walzenschrämmaschine in der
Horizontalen führt. Ihre Vorschubbewegung erzeugt die
Walzenschrämmaschine mit Hilfe eines Antriebsrades, das in eine am
senkrechten Fahrbahnschenkel angeordnete Verzahnung eingreift, deren
Teilung mit dem Teilungsmaß der Nocken übereinstimmt.
Bei in beiden Druckschriften beschriebenen Einrichtungen liegt die
Zahnstange mit ihrer Verzahnung bzw. die Fahrbahn und deren
Verzahnung bündig zur Oberkante des Strebfördermittels und dient
zusammen mit dem Rinnenseitenprofil des Strebfördermittels der
Gewinnungsmaschine bzw. der Walzenschrämmaschine als Fahrbahn. Bei
ihrer Fahrt untergreift die Maschine die Verzahnung mittels Klauen
oder Führungskloben und sichert den Zahneingriff des Antriebsrades.
Zahnstangen dieser Art, die zum Fahren und Fortbewegen einer
Gewinnungsmaschine dienen, befinden sich entweder auf der
Abbaustoßseite oder auf der Versatzseite eines Strebfördermittels.
Ihre abbaustoß- oder versatzseitige Anordnung wird durch die
Gewinnungsmaschine bestimmt, die, vor allem in niedrigen Flözen,
neben dem Strebfördermittel im Gewinnungsfeld liegt und dann
vielfach mit abbaustoßseitiger Zahnstange betrieben wird oder, bei
Anordnung der Maschine oberhalb des Strebfördermittels, mit ihrem
Antriebsrad in eine versatzseitige Zahnstange eingreift. Die
unterschiedliche Lage der Zahnstange auf dieser oder jener Seite des
Strebfördermittels erfordert stets eine besondere Ausbildung des
Zahnstangenkörpers, weil dessen Anbringungsmöglichkeiten
- einerseits an der Seitenwand des Strebfördermittels und
andererseits auf der Tragkonstruktion der Seitenbracke - sich
weitgehend voneinander unterscheiden. Das gleiche gilt für die
Maschinenfahrbahn, die bei abbaustoßseitiger Zahnstangenanordnung
auf der Versatzseite und bei versatzseitiger Zahnstangenanordnung
auf der Abbaustoßseite des Strebfördermittels befestigt ist. Auch
sie läßt sich aus den vorgenannten Gründen nicht mal auf der
Versatzseite des Strebfördermittels mal auf dessen Abbaustoßseite
anordnen. Sie dient in der Regel nur zur Abstützung der
Gewinnungsmaschine, also zur Aufnahme durch das Maschinengewicht
bedingter vertikaler Kräfte, während die Zahnstange neben den
Gewichtskräften der Maschine auch seitliche Führungskräfte
aufzunehmen hat und deshalb von klauenartigen Führungskufen der
Gewinnungsmaschine umgriffen wird, die auch den Zahneingriff
zwischen Antriebsrad und Zahnstange sichern. Infolgedessen
unterscheiden sich Zahnstange und Maschinenfahrbahn im Aufbau
weitgehend voneinander.
Wechseln die Einsatzbedingungen eines Strebfördermittels,
beispielsweise wenn nach dem Auslaufen eines Strebes das
Fördermittel an einem anderen Einsatzort benutzt werden soll, wo es
anstelle eines über ihm verfahrbaren, an einer versatzseitigen
Zahnstange geführten Walzenladers mit einem neben ihm im
Gewinnungsfeld befindlichen Walzenlader zusammenarbeitet, so ist
stets eine dieser neuen Situation angepaßte versatzseitige
Maschinenfahrbahn und eine entsprechend hergerichtete
abbaustoßseitige Zahnstange erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Maschinenfahrbahn für Walzenlader
des Untertagebetriebes so auszubilden, daß sie wahlweise auf der
Abbaustoßseite oder auf der Versatzseite eines Strebfördermittels
angebracht werden kann, nach oben oder nach unten gerichtete,
senkrechte Kräfte aufnimmt und sowohl in ihren Abmessungen als auch
in ihrer Ausbildung mit einer Zahn- bzw. Triebstockstange weitgehend
übereinstimmt und mit dieser austauschbar ist.
Zur Lösung dieses Problems geht die Erfindung von einer
Maschinenfahrbahn aus, wie sie eingangs erläutert ist und schlägt
vor, die Maschinenfahrbahn mit ihrem Steg an einem auf der
abbaustoßseitigen Wand des Strebfördermittels oder auf der
versatzseitigen Tragkonstruktion der Seitenbracke angebrachten
senkrechten Halteblech zu befestigen und sie im Bereich der
Oberkante ihres Steges mit einem seitlich vorstehenden, dem
Walzenlader als Fahrbahn dienenden waagerechten Schenkel zu versehen
und auf der dem Schenkel abgewandten Seite ihres Steges Zähne,
Triebstockbolzen oder eine durchgehende Leiste anzuordnen, deren
untere Kontur in Form und Abmessungen mit der unteren Zahn- bzw.
Triebstockkontur übereinstimmt und im gleichen Abstand wie diese von
der Fahrbahn des Schenkels angeordnet ist. Eine Fahrbahn dieser
Bauart zeichnet sich einmal durch ihre besonders geringe Breite aus,
die sie für den wahlweisen Einsatz auf der Abbaustoßseite oder auf
der Versatzseite eines Strebfördermittels besonders geeignet macht.
Da sich ihre Außenabmessungen, sei es als Fahrbahn mit einer
Verzahnung oder als Fahrbahn mit durchgehender Leiste, nur
unwesentlich voneinander unterscheiden, läßt sich die mit Zähnen,
aber auch die mit einer Leiste ausgestattete Fahrbahn wahlweise auf
der Abbaustoßseite oder auf der Versatzseite des Strebfördermittels
anordnen, wo beide in gleicher Weise an einem Halteblech gleicher
Abmessung befestigt werden, das Teil der Tragkonstruktion der
Seitenbracke oder auf der abbaustoßseitigen Wand des
Strebfördermittels angebracht ist. Die nur zur Abstützung bzw. zur
Führung dienende Maschinenfahrbahn kann daher ohne weiteres mit der
zur Erzeugung des Maschinenvorschubes dienenden und deshalb mit
Zähnen ausgestatteten Maschinenfahrbahn ausgetauscht und wahlweise
entweder auf der Abbaustoßseite oder aber auf der Versatzseite eines
Strebfördermittels angeordnet werden. Außerdem lassen sich die
einzelnen Längenabschnitte der auf der Versatzseite angebrachten
Maschinenfahrbahn sowohl mit zum Abbaustoß weisender als auch mit
zum Versatz weisender Verzahnung oder Führungsleiste an dem
Halteblech anbringen, was die Einsatzmöglichkeit der
erfindungsgemäßen Maschinenfahrbahn in diesem Bereich des
Strebfördermittels wesentlich erweitert.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal können die so ausgebildeten
Längenabschnitte der Maschinenfahrbahn an beiden Enden um die Dicke
des Haltebleches verstärkt sein, zwischen ihren Verstärkungen das
Halteblech einschließen und innerhalb der verstärkten Enden eine zur
Aufnahme eines knebelförmigen Verbindungsorganes dienende Ausnehmung
aufweisen, die sich über die ganze Dicke der verstärkten Enden der
Längenabschnitte erstreckt und mit ihrem verengten Bereich in der
Stirnseite der Längenabschnitte austreten. Die mittels der
Verbindungsorgane zu übertragenden Zug- bzw. Druckkräfte, die der
Walzenlader bei seiner Vorschubbewegung erzeugt, finden daher eine
breite Aufnahmefläche in den Längenabschnitten und entsprechend
dimensionierte Verbindungsorgane zur Aufnahme und Übertragung vor.
Zweckmäßigerweise stützen sich die mit Zähnen oder Triebstockbolzen
besetzten Längenabschnitte mit ihren Stirnflächen - durch ihre
Verbindungsorgane in Längsrichtung spielfrei miteinander verbunden
- aneinander ab. Sie halten einander benachbarte Rinnenschüsse mit
einem Abstand (X) voneinander, der die gegenseitige Abwinkelbarkeit
der Rinnenschüsse auf das zulässige Maß beschränkt. Teilungsfehler
der Verzahnung werden auf diese Weise auch beim Rücken des
Strebfördermittels vermieden. Voraussetzung ist jedoch dabei, daß
die Ausnehmungen der mit einer Leiste ausgestatteten
Längenabschnitte die Verbindungsorgane mit einem die Abwinklung der
Rinnenschüsse auf das zulässige Maß begrenzenden Spiel umgreifen.
Um den Fahrbahnabschnitten, die mit Zähnen besetzt sind und in
Längsrichtung spielfrei mit ihren Stirnflächen voreinanderliegen, in
der Vertikalen eine hinreichende Abwinklungsmöglichkeit
gegeneinander zu geben, können die Stirnflächen benachbarter
Längenabschnitte nur im Bereich der Verbindungsorgane
aneinanderstoßen und nach oben und unten um ein Maß divergieren, das
vertikale Abwinklungen gegeneinander im zulässigen Rahmen hält.
Die Längenabschnitte der erfindungsgemäßen Maschinenfahrbahn können,
soweit sie mit einer Verzahnung ausgestattet sind, geringfügig
länger als ein Rinnenschuß des Strebfördermittels bemessen sein. Es
ist aber auch möglich, diesen Fahrbahntyp in Längenabschnitte
unterschiedlicher Länge zu unterteilen, um die senkrechte Abwinklung
der Längenabschnitte gegeneinander zu vermindern und die
Eingriffsverhältnisse der Verzahnung an den Stoßstellen der
Längenabschnitte nicht zu beeinträchtigen. Ordnet man eine derart
unterteilte Maschinenfahrbahn so an, daß ihre kürzeren
Längenabschnitte die Stoßstelle zweier Förderrinnenschüsse
überbrücken, so halbiert sich bei vertikaler Abwinklung benachbarter
Förderrinnenschüsse, der die unterschiedliche Neigung miteinander
verbundener Längenabschnitte ausdrückende Winkel. Das gleiche gilt
für den mit einer Leiste ausgestatteten Fahrbahntyp, der aus Gründen
der Austauschbarkeit in der gleichen Weise wie der mit einer
Verzahnung ausgestattete Fahrbahntyp unterteilt sein soll.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen
dargestellt und im folgenden Beschreibungsteil näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 und 2 den Querschnitt eines Strebfördermittels
mit der erfindungsgemäßen Maschinenfahrbahn, die
in der Fig. 1 versatzseitig und in der Fig. 2
abbaustoßseitig mit einer Verzahnung
ausgestattet ist;
Fig. 3 die Stoßstelle der mit einer Verzahnung
ausgestatteten Längenabschnitte der
Maschinenfahrbahn;
Fig. 4 einen Schnitt dieser Stoßstelle nach der Linie
A-A;
Fig. 5 die Stoßstelle zweier mit einer Leiste
versehener Fahrbahnabschnitte.
Das mit (1) bezeichnete Strebfördermittel trägt auf seiner
Abbaustoßseite ein mit ihm verschraubtes Halteblech (2), dessen
unteres Ende mit einem auf dem Liegenden ruhenden und das
Strebfördermittel (1) vom Liegenden abhebenden Stützblech (3)
verschweißt ist. Auf diesem Stützblech (3) steht die winkelförmige
Maschinenfahrbahn (4), die in etwa der Länge der Rinnenschüsse
entsprechende Abschnitte (5) unterteilt ist. Nicht dargestellte
Schrauben verbinden den Steg (6) der einzelnen Längenabschnitte (5)
lösbar mit dem Halteblech (2). Während das Halteblech (2) nicht über
die Höhe des Strebfördermittels (1) hinausragt, erstreckt der Steg
(6) sich bis über dessen Oberkante und trägt hier einen oberhalb des
Strebfördermittels (1) liegenden seitlichen Schenkel (7), der einem
nicht dargestellten Walzenlader als Fahrbahn dient. Mittels Kufen
(8), deren die Maschinenfahrbahn (4) umgreifende Kontur
strichpunktiert dargestellt ist und die eine auf der Abbaustoßseite
des Steges (6) befindliche Leiste (9) untergreifen, stützt der
Walzenlader sich auf der Maschinenfahrbahn (4) ab und ist gegen
Abheben gesichert.
Die auf der Versatzseite angeordnete Maschinenfahrbahn (4) stimmt im
Aufbau und in ihren Abmessungen weitgehend mit der abbaustoßseitigen
Maschinenfahrbahn (4) überein. Auch sie ist in einzelne
Längeabschnitte (5) unterteilt, die lösbar mit einem auf der
Tragkonstruktion (10) der nicht dargestellten Seitenbracke
angebrachten Halteblech (2) verschraubt sind. Jedoch besitzt die
versatzseitige Maschinenfahrbahn (4) in dem Ausführungsbeispiel nach
der Fig. 1 anstelle einer sich über einen ganzen Längenabschnitt
(5) erstreckenden Leiste (9) eine Verzahnung, die in dem
dargestellten Ausführungsbeispiel von einzelnen triebstockartigen
Zähnen (11) gebildet wird (vgl. Fig. 3), die mit festem
Teilungsabstand voneinander angeordnet sind. Die in der durch die
Mittellinie (12) festgelegten senkrechten Ebene vorhandene
Zahnkontur stimmt mit der unteren Kontur der Leiste (9) der
abbaustoßseitigen Maschinenfahrbahn (4) überein. Daher haben auch
die auf der verzahnten Maschinenfahrbahn (4) aufliegenden
Führungskufen (8) des Walzenladers ein Profil, das bis auf den
horizontale Maschinenbewegungen unterbindenden Kufenansatz (13), mit
dem Profil der abbaustoßseitigen Kufen (8) übereinstimmt.
Den Fig. 3 bis 5 entnimmt man, daß die Haltebleche (2) kürzer als
die Längenabschnitte (5) bemessen sind. Sie werden von den der Dicke
des Haltebleches (2) entsprechenden Verstärkungen der
Längenabschnitte (5) an beiden Enden eingeschlossen. Beide
Maschinenfahrbahntypen sind an den Enden ihrer Längenabschnitte (5)
mit je einer Ausnehmung (14) versehen. Diese erstreckt sich
durchgehend über die ganze Dicke des Längenabschnittes (5) und ist
entsprechend dem Verbindungsorgan (15) profiliert. Mit ihrem
eingeschnürten Abschnitt treten die Ausnehmungen (14) in den
Stirnflächen der Längenabschnitte (5) aus und umschließen ein
knebelförmiges Verbindungsorgan (15), das jeweils zwei dieser
Längenabschnitte (5) miteinander verbindet. Innerhalb der Ausnehmung
(14) ist das Verbindungsorgan (15) gesichert. Dazu dient ein in
einer Vertiefung (16) angeordnetes, von einer Schraube (17)
gehaltenes segmentförmiges Sicherungsorgan (18), das den
nasenförmigen Ansatz (19) des Verbindungsorganes (15) übergreift.
Der Fig. 3 entnimmt man, daß die Ausnehmungen (14) der mit Zähnen
(11) ausgestatteten Längenabschnitte (5) derart bemessen sind, daß
sie diese Längenabschnitte (5), die in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel die Rinnenschußlänge um ein geringes Maß
überschreiten, in Längsrichtung spielfrei miteinander verbinden. Die
aneinanderliegenden Stirnflächen beider Längenabschnitte (5)
berühren sich jedoch nur im Bereich ihres Verbindungsorganes (15)
und haben nach oben und unten hin einen gewissen Spielraum, der
ihnen eine ausreichende vertikale Abwinklungsmöglichkeit
gegeneinander läßt. Die so miteinander verbundenen Längenabschnitte
(5) halten einander benachbarte Rinnenschüsse mit einem Abstand
voneinander, der so bemessen ist, daß diese sich im Bereich der
diesen Längenabschnitten (5) abgewandten Rinnenseite in der
Horizontalen in einem zulässigen Bereich aufeinander zu abwinkeln
lassen.
Im Gegensatz dazu sind in diesem Ausführungsbeispiel die mit einer
Leiste (9) ausgestatteten Längenabschnitte (5) kürzer als die
einzelnen Rinnenschüsse des Strebfördermittels (1). Ihre
Ausnehmungen (14) umschließen den Kopf der Verbindungsorgane (15)
mit einem Spiel, das so bemessen ist, daß es eine voneinander
weggerichtete Winkelbewegung einander benachbarter Rinnenschüsse im
zulässigen Rahmen erlaubt.
Claims (5)
1. Maschinenfahrbahn zum Führen und Fortbewegen eines über einem
Strebfördermittel angeordneten Walzenladers, die winkelförmig und
ungleichschenklig profiliert und auf der Abbaustoßseite oder auf
der Versatzseite eines Strebfördermittels anbringbar sowie in
lösbar miteinander verbundene Längenabschnitte unterteilt ist,
von denen die abbaustoßseitigen oder die versatzseitigen
Längenabschnitte mit zum Abbaustoß offenen Zähnen, vorzugsweise
Triebstockbolzen, besetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Maschinenfahrbahn (4) mit ihrem Steg (6) an einem auf der
abbaustoßseitigen Wand des Strebfördermittels (1) oder auf der
versatzseitigen Tragkonstruktion (10) der Seitenbracke
angebrachten senkrechten Halteblech (2) befestigt ist und im
Bereich der Oberkante ihres Steges (6) einen seitlich
vorstehenden, dem Walzenlader als Fahrbahn dienenden waagerechten
Schenkel (7) besitzt und auf der dem Schenkel (7) abgewandten
Seite ihres Steges (6) Zähne (11), Triebstockbolzen oder eine
durchgehende Leiste (9) trägt, deren untere Kontur in Form und
Abmessungen mit der unteren Zahn- bzw. Triebstockkontur
übereinstimmt und in gleichem Abstand wie diese von der Fahrbahn
des Schenkels (7) angeordnet ist.
2. Maschinenfahrbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ihre Längenabschnitte (5) an beiden Enden um die Dicke des
Haltebleches (2) verstärkt sind, zwischen ihren Verstärkungen das
Halteblech (2) einschließen und innerhalb der verstärkten Enden
eine zur Aufnahme eines knebelförmigen Verbindungsorganes (15)
dienende Ausnehmung (14) aufweisen, die sich über die ganze Dicke
der verstärkten Enden der Längenabschnitte (5) erstreckt und
deren verengter Bereich in der Stirnseite der Längenabschnitte
(5) austritt.
3. Maschinenfahrbahn nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die mit Zähnen (11) oder Triebstockbolzen
besetzten Längenabschnitte (5) sich mit ihren Stirnflächen
- durch ihre Verbindungsorgane (15) in Längsrichtung spielfrei
miteinander verbunden - aneinander abstützen und einander
benachbarte Rinnenschüsse mit einem Abstand voneinander halten,
der deren gegenseitige Abwinkelbarkeit auf das zulässige Maß
beschränkt.
4. Maschinenfahrbahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausnehmungen (14) der mit einer Leiste (9) ausgestatteten
Längenabschnitte (5) die Verbindungsorgane (15) mit einem die
Abwinklung der Rinnenschüsse auf das zulässige Maß begrenzenden
Spiel umschließen.
5. Maschinenfahrbahn nach den Ansprüchen 1 bis 3, deren
Längenabschnitte mit Zähnen oder Triebstockbolzen besetzt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnflächen benachbarter
Längenabschnitte (5) nur im Bereich der Verbindungsorgane (15)
aneinanderstoßen und nach oben und unten um ein Maß divergieren,
das deren vertikale Abwinklungen auf den zulässigen Bereich
begrenzt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863641715 DE3641715A1 (de) | 1986-12-06 | 1986-12-06 | Maschinenfahrbahn fuer walzenlader des untertagebetriebes |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863641715 DE3641715A1 (de) | 1986-12-06 | 1986-12-06 | Maschinenfahrbahn fuer walzenlader des untertagebetriebes |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3641715A1 true DE3641715A1 (de) | 1988-06-09 |
DE3641715C2 DE3641715C2 (de) | 1988-09-08 |
Family
ID=6315603
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19863641715 Granted DE3641715A1 (de) | 1986-12-06 | 1986-12-06 | Maschinenfahrbahn fuer walzenlader des untertagebetriebes |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3641715A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN112012053A (zh) * | 2020-10-08 | 2020-12-01 | 天地科技股份有限公司上海分公司 | 轨道 |
CN112049637A (zh) * | 2020-10-08 | 2020-12-08 | 天地科技股份有限公司上海分公司 | 快拆装式采矿机多导向系统 |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19538726C2 (de) * | 1995-03-23 | 1999-09-02 | Ruhrkohle Ag | Vorschub- und Führungssystem für Walzenlader |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2914861A1 (de) * | 1979-04-12 | 1980-10-30 | Eickhoff Geb | Zahnstange fuer gewinnungsmaschinen des untertagebergbaues |
DE3141162A1 (de) * | 1981-06-03 | 1983-01-05 | Gebr. Eickhoff, Maschinenfabrik U. Eisengiesserei Mbh, 4630 Bochum | "fahrbahn fuer eine walzenschraemmaschine" |
-
1986
- 1986-12-06 DE DE19863641715 patent/DE3641715A1/de active Granted
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2914861A1 (de) * | 1979-04-12 | 1980-10-30 | Eickhoff Geb | Zahnstange fuer gewinnungsmaschinen des untertagebergbaues |
DE3141162A1 (de) * | 1981-06-03 | 1983-01-05 | Gebr. Eickhoff, Maschinenfabrik U. Eisengiesserei Mbh, 4630 Bochum | "fahrbahn fuer eine walzenschraemmaschine" |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN112012053A (zh) * | 2020-10-08 | 2020-12-01 | 天地科技股份有限公司上海分公司 | 轨道 |
CN112049637A (zh) * | 2020-10-08 | 2020-12-08 | 天地科技股份有限公司上海分公司 | 快拆装式采矿机多导向系统 |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3641715C2 (de) | 1988-09-08 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2806982C2 (de) | Schreitausbau für Blasversatzbetriebe in geneigter Lagerung | |
DE2530754C3 (de) | Zahnstange zum Führen und zum Verfahren einer Gewinnungsmaschine, insbesondere einer Walzenschrämmaschine | |
DE3041101C2 (de) | ||
DE19513998C1 (de) | Schreitausbau zur Unterstützung der Streckenfirste an Strebrand im Übergangsbereich Streb/Strecke | |
DE2729302C2 (de) | Zahnstange mit die Rinnenstoßstellen des Strebfördermittels überbrückenden Längenabschnitten | |
DE3632301A1 (de) | Zahnstange bzw. triebstockstange zur fortbewegung einer gewinnungsmaschine des untertagebergbaues | |
DE3641715C2 (de) | ||
DE2646563A1 (de) | Ausbau fuer den saumbereich eines strebs | |
DE2419214A1 (de) | Grubenausbau, insbesondere fuer langfrontbetriebe oder dergleichen | |
DE3514439A1 (de) | Abbauvorrichtung fuer den langfrontabbau von floezartig gelagerten mineralischen rohstoffen unter tage | |
DE2646562A1 (de) | Hilfsausbau fuer den uebergang streb- strecke | |
DE2758663C2 (de) | Schreitwerksanordnung für einen Schreitausbau der geneigten und steilen Lagerung | |
DE2601001C2 (de) | ||
DE2851941C2 (de) | An der Abbaustoßseite eines Strebfördermittels befestigte Maschinenfahrbahn für Walzenschrämmaschinen | |
DE3343311A1 (de) | Einrichtung zum einbringen hydraulischer schreitausbaueinheiten in einen untertaegigen gewinnungsbetrieb, insbesondere in einen steilstreb | |
DE3411638C2 (de) | ||
DE2921459A1 (de) | Fahrfeldabschirmung fuer strebbetriebe, insbesondere in geneigter lagerung und bei grossen floezmaechtigkeiten | |
DE3024500C2 (de) | ||
DE2146811C3 (de) | Abspannvorrichtung für einen Strebförderer | |
DE19937252B4 (de) | Abspanneinrichtung für Förder- und/oder Gewinnungsanlagen | |
DE3715716A1 (de) | Mobiles ausbaugestell mit raupenfahrwerk, insbesondere fuer die bruchkantensicherung | |
DE3133233A1 (de) | "foerderer mit integrierter hobelfuehrung fuer untertaegige gewinnungsbetriebe" | |
DE1109630B (de) | Ausbaukammer fuer Streckenvortriebe, insbesondere im untertaegigen Grubenbetrieb | |
DE2727313C3 (de) | Gewinnungsbetrieb-Fördermittel mit daran angeordneten Gewinnungsmaschinen | |
DE1232899B (de) | Mechanisierte Gewinnungs- und Foerdervorrichtung |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |