DE3636000C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur digitalen
Verarbeitung mehrphasiger Impulsfolgen eines Impulsgebers nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Zur Erfassung von Drehwinkel rotierender Achsen werden
Impulsgeber, wie Inkrementalgeber, Winkelkodierscheiben, etc.
eingesetzt, die zumeist direkt mit der Welle eines Antriebsmotors
gekoppelt sind. Die Drehbewegung des Motors kann z. B. mittels der
Kombination von Gewindespindel plus Mutter, Kettenrad plus Kette,
Rad plus Seil, oder Zahnrad plus Zahnstange in eine lineare
Bewegung umgesetzt, so daß eine indirekte Längen- bzw.
Wegstreckenmessung in digitaler Form ermöglicht wird. Zumeist ist
zwischen dem Antriebsmotor und den genannten Elementen ein
Untersetzungsgetriebe mit Zahnrädern vorgesehen. Die vom
Impulsgeber abgegebenen mehrphasigen Impulsfolgen müssen nun unter
Berücksichtigung der mechanischen Untersetzung in eine natürliche
Zahl umgesetzt werden, die möglichst genau der zu ermittelnden
Länge bzw. Wegstrecke proportional ist. Mit anderen Worten, die
vom Impulsgeber pro Umdrehung abgegebene Impulsanzahl von z. B.
1024 sollte im Idealfall einer Länge von z. B. 1024 mm entsprechen.
Dieser Idealfall kann jedoch in der Praxis nicht erreicht werden,
da bei Verwendung von Zahnrädern letztlich im Umrechnungsergebnis
der Faktor π, bedingt durch den Modul bzw. Teilung des Zahnrads
eingeht. Da die Zählung und Auswertung der Impulse in Echtzeit
erfolgen muß, verbietet sich der Einsatz eines Rechners zur
Eliminierung des Faktors π, da die Rechenzeit zu lange wäre. Man
hat auch versucht, zwischen der Welle des Antriebsmotors und der
Welle des Impulsgebers ein Getriebe anzuordnen, um den Faktor
zu eliminieren. Auch diese Lösung ist nicht befriedigend, da durch
das Getriebespiel die Genauigkeit verringert, durch die
zusätzliche Masse das Trägheitsmoment erhöht, und letztlich nur
eine Annäherung erreicht werden kann.
Der Einsatz von Frequenzteilern mit Kippgliedern verbietet sich,
da mit diesen nur ein ganzzahliges Untersetzungsverhältnis erzielt
werden kann.
Aus der DE-AS 21 60 247 ist beispielsweise eine
Schaltungsanordnung zur digitalen Verarbeitung mehrphasiger
Impulsfolgen bekannt, bei welcher an den Eingang des Zählers der
Ausgang eines Impulsumsetzers angeschlossen ist, dessen Eingang
mit dem Ausgang des Impulsgebers verbunden ist. In dieser
Schaltungsanordnung läßt der Impulsumsetzer im Prinzip einzelne
Impulse der zugeführten Impulse aus, jedoch geschieht dies nicht
mit einem von einer ganzen Zahl abweichenden
Untersetzungsverhältnis.
Des weiteren wird in diesem Zusammenhang auf die DE 35 03 182
verwiesen, in welcher ein programmierbarer Zähler ausgeführt ist,
der durch Rückführung eines oder mehrerer Ausgänge auf eine
Impulsunterdrückerstufe einwirkt, so daß das Verhältnis der durch
einen Impulsgeber erzeugten Impulse zu den dem Zähler zugeführten
Impulsen als Dezimalbruch zwischen 1,0 und 2,0 liegt. Eine
Frequenzteilerschaltung mit einem nichtbinären Teilungsfaktor n,
die einen binären Frequenzteiler enthält, ist der DE 24 19 768 zu
entnehmen, wobei der Ausgang des binären Frequenzteilers mit einem
maximalen Teilungsfaktor m < n so mit dem Eingang einer
monostabilen Stufe mit einer Periodendauer (n-1-m) · 1/f verbunden
ist und seine Ausgangsimpulse die monostabile Stufe jeweils
anregen und ein Ausgang der monostabilen Stufe mit einem
Sperreingang des binären Frequenzteilers so verbunden ist, daß an
diesem während der Zeit (n-m-1) · 1/f ein Sperrpotential anliegt,
und der binäre Frequenzteiler auf Eingangsimpulse nicht reagieren
kann.
Schließlich wird in der US-PS 40 84 082 ein programmierbarer
Zähler beschrieben, welcher drei Kaskadenzähler aufweist, wobei
der erste ein Dualmodul-Vorimpulsfrequenzteiler ist. Der zweite
Zähler ist ein rückstellbarer Binärzähler, welchem Information
aus einem programmierbaren Festwertspeicher zugeführt wird. Der
dritte Zähler ist ebenfalls ein Binärzähler, welcher die Frequenz
teilt und die Wiederholfolgen steuert, welche durch den
programmierbaren Festwertspeicher zum rückstellbaren Binärzähler
geliefert werden.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Schaltungsanordnung
zur Verarbeitung der vom Impulsgeber gelieferten mehrphasigen
Impulsfolgen in der Weise, daß die dem Zähler zugeführten
Impulsfolgen mit möglichst hoher Genauigkeit untersetzt werden, um
gemäß dem jeweiligen Untersetzungsverhältnis des Getriebes bzw.
dem jeweiligen Modul des in eine Zahnstange eingreifenden
Zahnrades eine der zu messenden Weglänge entsprechende natürliche
Zahl darzustellen.
Diese Aufgabe wird nach den Maßnahmen des kennzeichnenden Teiles
des Patentanspruches 1 gelöst.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden nachfolgend
anhand von zwei bevorzugten Ausführungsbeispielen mit Hilfe der
Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen
Schaltungsanordnung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels
eines Impulsumsetzers gemäß der Erfindung,
Fig. 3 ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels
eines Impulsumsetzers gemäß der Erfindung,
Fig. 4 eine Logik- und Differenzierschaltung, welche beim
Beispiel nach Fig. 2 verwendet wird,
Fig. 5 eine Logik- und Differenzierschaltung, welche beim
Beispiel nach Fig. 3 verwendet wird,
Fig. 6A bis 6H Kurvendiagramme zur Erläuterung der Schaltungen
nach Fig. 2 und 4,
Fig. 7A bis 7J Kurvendiagramme zur Erläuterung der Schaltungen
nach Fig. 3 und 5, und
Fig. 6 ein Fehlerdiagramm.
In Fig. 1 bezeichnet 1 einen Impulsgeber, z. B. einen
Inkrementalgeber, der zwei um 90° phasenverschobene Impulsfolgen
in Form von bits abgibt. Der Impulsgeber 1 ist direkt mit der
Antriebswelle eines Motors 2 verbunden, der über ein Getriebe 4
ein Zahnrad 5 antreibt, welches in eine Zahnstange 6 eingreift.
Die Impulse des Impulsgebers 1 werden gegebenenfalls zu einer
Impuls-Aufbereitungsschaltung 6 geleitet, in welcher die
Amplitude, Kurvenform usw. der Impulse in gewünschter Weise
beeinflußt werden. Die von der Impuls-Aufbereitungsschaltung
abgegebenen Impulse Φ₁, Φ₂ werden einem Impulsumsetzer 7 zugeführt,
in welchem eine Auslassung einzelner Impulse oder eine Versetzung
von Impulsflanken der Impulsfolgen stattfindet, wie anschließend
erläutert wird. Die auf diese Weise untersetzten Impulse Φ₁′, Φ₂′
gelangen vom Ausgang des Impulsumsetzers 7 zu einem Zähler 8, in
welchem eine Vorwärts- und Rückwärtszählung in Abhängigkeit von
der Drehrichtung des Inkrementalgebers 1 stattfindet.
Fig. 2 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines Impulsumsetzers 7.
Die gegebenenfalls aufbereiteten Impulse Φ₁, Φ₂ werden einer Logik-
und Differenzierschaltung 9 zugeführt, welche bei vorbestimmten
Flanken der Impulse Φ₁, Φ₂ differenzierte, positive Impulse
erzeugt, die den Vor-/Rückwärtseingängen, V, R eines
Vor-Rückwärtszählers 10 zugeführt werden. Der Ausgang des Zählers
10 ist über eine Mehrfachleitung 11 mit den Adresseneingängen
eines Festwertspeichers 12 in Form eines E-PROM's verbunden. Die
bei den jeweiligen Adressen eingespeicherten Daten werden
einerseits zur Ansteuerung einer Torschaltung 13 über eine
Steuerleitung 14 verwendet, und andererseits bei bestimmten Adressen
dem Vor-/Rückwärtszähler 10 über eine Mehrfachleitung 15
rückgeführt, um den Zähler beim Erreichen eines vorbestimmten
maximalen Zählwerts auf "Null" rückzustellen, bzw. beim Erreichen
des Zählwertes "Null" auf den maximalen Zählwert einzustellen,
wobei auch gleichzeitig der Ladeeingang L des Zählers 10 über eine
Steuerleitung 16 angesteuert wird. Der Torschaltung 13 werden die
Impulse Φ₁, Φ₂ zugeführt, die in Abhängigkeit von den Daten bei
der jeweiligen Adresse des Speichers 12 als Impulse Φ₁′, Φ₂′
durchgelassen werden, oder nicht, wie anschließend mit Hilfe der
Fig. 2, 4 und 6A bis 6H erläutert wird.
Die Logik- und Differenzierschaltung 9 nach Fig. 4 hat die
Aufgabe, jeweils bei den positiven und negativen Flanken des
Impulses Φ₁ einen z. B. positiven, differenzierten Impuls zu
erzeugen, u. zw. in Abhängigkeit von der Phasenfolge, d. h.
Drehrichtung des Inkrementalgebers 1. Eilen die Impulse Φ₁ den
Impulsen Φ₂ vor, so entspricht dies der Vorwärtsrichtung und es
werden nur differenzierte, positive Impulse Z V an einem Ausgang
abgegeben (Fig. 6A bis 6C). In entsprechender Weise werden bei
Drehrichtungsumkehr des Inkrementalgebers 1 nur am anderen Ausgang
differenzierte, positive Impulse Z R abgegeben (Fig. 6D). Zu diesem
Zweck enthält die Logik- und Differenzierschaltung 9 zwei
UND-Glieder 17, 18 mit Ausgängen V und R, wobei jeweils einem
Eingang der UND-Glieder 17, 18 der invertierte Impuls Φ₂ über eine
Umkehrstufe 19 zugeführt wird, während dem anderen Eingang des
UND-Glieds 17 der über einen Puffer 20 und ein Differenzierglied
21 geleitete Impuls Φ₁ zugeführt wird, der auch über eine
Umkehrstufe 22 und ein Differenzierglied 23 dem anderen Eingang
des UND-Gliedes 18 zugeführt wird. In den zum Beispiel nach Fig. 2
zugehörigen Diagrammen nach Fig. 6A bis 6H bezeichnet X die Stelle
der Drehrichtungsänderung, bzw. den Übergang von Vorwärts- auf
Rückwärtszählung. Beim dargestellten Beispiel erfolgt dieser
Übergang nach dem fünften Impuls Z V. Entsprechend verändert sich
auch der in Fig. 6E dargestellte Zählerstand. Beim Zählerstand
"3" ist in der entsprechenden Adresse des Speichers 12 eine
logische "Null" eingespeichert, die über die Steuerleitung 14 als
Torsignal S T die Torschaltung 13 sperrt, so daß die Impulse Φ₁, Φ₂
als Impulse Φ₁′, Φ₂′ während der Dauer des Zählerstandes 3 nicht
durchgelassen werden (Fig. 6E bis 6H). Das heißt, im Ergebnis werden
anstelle von fünf Impulsen Φ₁, Φ₂ nur vier Impulse Φ₁′, Φ₂′
durchgelassen. In entsprechender Weise sind bei höheren Adressen
des Speichers 12 ebenfalls logische "Nullen" eingespeichert, so daß
ein gewünschtes Untersetzungsverhältnis erhalten wird. Wird
beispielsweise ein Untersetzungsverhältnis von 1250/1197 verlangt,
(d. h. von 1250 Impulsen sollen nur 1197 durchgelassen werden), so
erfolgt eine Speicherung der logischen "Nullen" zuerst beim
Zählerstand "12" und anschließend jeweils im Abstand von jeweils
24 Impulsen. Es ergibt sich daraus das in Fig. 8 dargestellte
Fehlerdiagramm gemäß Kurve a in Abhängigkeit vom Zählerstand N mit
Nulldurchgängen bei den Zählerständen "12" und "36" usw., bei
welchen die Auslassung der Impulse stattfindet.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel eines Impulsumsetzers "7" nach
Fig. 3 werden die gegebenenfalls aufbereiteten Impulse Φ₁, Φ₂ einer
Logik- und Differenzierschaltung 9′ zugeführt, die bei
vorbestimmten Flanken der Impulse Φ₁, Φ₂ differenzierte, positive
Impulse erzeugt, die den Eingängen V, R des Vor-/Rückwärtszählers
10, ähnlich wie in Fig. 2, zugeführt werden. Der Zähler 10 ist
wiederum mit dem Speicher 12 über Mehrfachleitungen 11, 15 und eine
Steuerleitung 16 verbunden.
Das Zusammenwirken des Zählers 10 mit dem Speicher 12 erfolgt in
gleicher Weise wie beim Beispiel nach Fig. 2. Die bei den
jeweiligen Adressen eingespeicherten Daten enthalten jedoch
zusätzliche Informationen zur Bildung von untersetzten
Impulsen Φ₁′, Φ₂′, die dann direkt aus dem Speicher 12 ausgelesen
werden können.
Die Logik- und Differenzierschaltung 9′ nach Fig. 5 hat die
Aufgabe, bei jeder Flanke der Impulse Φ₁ und Φ₂ einen
differenzierten, positiven Impuls zu erzeugen, u. zw. ebenfalls in
Abhängigkeit von der Phasenfolge, d. h. Drehrichtung des
Inkrementalgebers 1. Im dargestellten Fall eines zweiphasigen
Systems werden demnach innerhalb einer Periodendauer T vier
differenzierte, positive Impulse erzeugt (Fig. 7A, 7C). Eilen die
Impulse Φ₁ den Impulsen Φ₂ vor, so entspricht dies der
Vorwärtsrichtung und es werden nur differenzierte, positive
Impulse Z V an einem Ausgang abgegeben (Fig. 7A bis 7C). In
entsprechender Weise werden bei Drehrichtungsumkehr des
Inkrementalgebers 1 nur am anderen Ausgang differenzierte,
positive Impulse Z R abgegeben (Fig. 7D). Zur Erzeugung der vier
positiven, differenzierten Impulse Z V, ZR pro Periode T enthält
die Logik- und Differenzierschaltung 9′ am Ausgang zwei
ODER-Glieder 24, 25, wobei die vier Eingänge der ODER-Glieder 24, 25
jeweils mit dem Ausgang von je vier UND-Gliedern 26 bis 29 bzw. 30
bis 33 verbunden sind. Die Impulse Φ₁, Φ₂ werden jeweils über einen
Puffer 34, 35 und jeweils eine Umkehrstufe 36, 37 zu den
entsprechenden Eingängen der UND-Glieder 26 bis 29 bzw. 30 bis 33
geleitet. Der Ausgang des Puffers 34 ist mit einem Eingang der
UND-Glieder 27 und 33, sowie über Differenzierglieder 38 und 39
mit einem Eingang der UND-Glieder 26 und 30 verbunden. Der Ausgang
der Umkehrstufe 36 ist mit einem Eingang der UND-Glieder 29 und
31, sowie über Differenzierglieder 40 und 41 mit einem Eingang der
UND-Glieder 28 und 32 verbunden. Der Ausgang des Puffers 35 ist
mit dem anderen Eingang der UND-Glieder 28 und 30, sowie über
Differenzierglieder 42 und 43 mit dem anderen Eingang der
UND-Glieder 27 und 31 verbunden. Der Ausgang der Umkehrstufe 37
ist mit dem anderen Eingang der UND-Glieder 26 und 32, sowie über
Differenzierglieder 44 und 45 mit dem anderen Eingang der
UND-Glieder 29 und 33 verbunden. In den zum Beispiel nach Fig. 3
zugehörigen Diagrammen nach Fig. 7A bis 7J bezeichnet wieder X die
Stelle der Drehrichtungsänderung, bzw. den Übergang von Vorwärts-
auf Rückwärtszählung. Beim dargestellten Beispiel erfolgt dieser
Übergang nach dem siebzehnten Impuls Z V. Entsprechend verändert
sich auch der in Fig. 7E dargestellte Zählerstand. Die in Fig. 7F
und 7G dargestellten untersetzten Impulse Φ₁′ und Φ₂′ stellen
eine erste Möglichkeit der Versetzung ihrer Impulsflanken
gegenüber den Impulsen Φ₁ und Φ₂ nach Fig. 7A und 7B dar. Die
Versetzung der Flanken kann jeweils zum Zeitpunkt des Auftretens
der differenzierten Impulse Z V bzw. Z R erfolgen, d. h. bei T/4, T/2, 3T/4.
Beim dargestellten Beispiel erfolgt eine Versetzung um T/4 der
Flanke des Impulses Φ₁′ beim Übergang des Zählerstandes von "9"
auf "10", bzw. der Flanke des Impulses Φ₂′ beim Übergang des
Zählerstands von "10" auf "11" usw. Es erfolgt somit eine Dehnung
der Impulspause zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen Φ₁′
bzw. Φ₂′. Diese Dehnung kann in bestimmten Abständen wiederholt
werden, so daß insgesamt weniger Impulse Φ₁′, Φ₂′ als Φ₁, Φ₂
auftreten. Diese erste Variante der Impuls-Untersetzung eignet
sich für kleine Untersetzungsverhältnisse von z. B. 1003/1000.
Für größere Untersetzungsverhältnisse von z. B. 1666/1000 eignet
sich eine Versetzung der Flanken der Impulse Φ₁′, Φ₂′ gemäß einer
zweiten Variante nach Fig. 7H und 7J, durch welche die
Impulsbreiten und Impulspausen beider Impulse Φ₁′, Φ₂′ voneinander
unabhängig verbreitert oder gedehnt werden können. Diese Dehnung
kann wiederum in bestimmten Abständen wiederholt werden. Der bei
beiden Varianten gemäß den Fig. 7F, 7G und 7H, 7J auftretende Fehler
ist in Fig. 7 als Kurve b mit strichpunktierten Linien
dargestellt, wobei der maximale Fehler der Kurve b um den Faktor
vier kleiner ist als bei der Kurve a. Die Programmierung des
Speichers 12, bzw. die Wahl der Stellen, wo eine Dehnung
vorgenommen werden soll, erfolgt zweckmäßig in der Weise, daß die
resultierenden Impulse Φ₁′, Φ₂′ möglichst nahe an den Stellen
auftreten, die bei einer idealen Untersetzung resultieren würden.
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur digitalen Verarbeitung mehrphasiger
Impulsfolgen eines Impulsgebers, insbesondere Inkrementalgeber,
Winkelkodierscheiben od. dgl., mit einem Zähler zur Vorwärts- und
Rückwärtszählung der mehrphasigen Impulsfolgen, wobei
gegebenenfalls vor dem Zähler ein Impuls-Aufbereitungskreis
angeschlossen ist, und wobei an den Eingang des Zählers der
Ausgang eines Impulsumsetzers angeschlossen ist, dessen
Eingang mit dem Ausgang des Impulsgebers bzw. des
gegebenenfalls vorhandenen Impuls-Aufbereitungskreises verbunden
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der, die zugeführten Impulse ( Φ₁,
Φ₂) mit einem, von einer ganzen Zahl abweichenden
Untersetzungsverhältnis untersetzende Impulsumsetzer (7) einzelne
Impulse der zugeführten Impulse ausläßt, oder die Impulsflanken
derselben je Zählrichtung vor- oder nacheilend versetzt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang des Impulsgebers (1) bzw. des gegebenenfalls
vorhandenen Impuls-Aufbereitungskreises (6) mit dem Eingang einer
Logik- und Differenzierschaltung (9) zur wahlweisen
Differenzierung der Flanken der zugeführten Impulse ( Φ₁, Φ₂)
verbunden ist, daß der Ausgang der Logik- und
Differenzierschaltung (9) mit dem Eingang eines
Vor-/Rückwärtszählers (10) verbunden ist, dessen Zählausgang über
eine Mehrfachleitung (11) mit dem Adresseneingang eines Speichers
(12) verbunden ist, dessen Datenausgang über eine Steuerleitung
(14) an den Steuereingang einer Torschaltung (13) angeschlossen
ist, welcher eingangsseitig die mehrphasigen Impulsfolgen ( Φ₁, Φ₂)
zugeführt sind, so daß am Ausgang der Torschaltung (13) die
untersetzten Impulse ( Φ₁′, Φ₂′) auftreten (Fig. 2).
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang des Impulsgebers (1) bzw. des gegebenenfalls
vorhandenen Impuls-Aufbereitungskreises (6) mit dem Eingang einer
Logik- und Differenzierschaltung (9′) zur wahlweisen
Differenzierung der Flanken der zugeführten Impulse ( Φ₁, Φ₂)
verbunden ist, daß der Ausgang der Logik- und
Differenzierschaltung (9) mit dem Eingang eines
Vor-/Rückwärtszählers (10) verbunden ist, dessen Zählausgang über
eine Mehrfachleitung (11) mit dem Adresseneingang eines Speichers
(12) verbunden ist, an dessen Datenausgang die untersetzten
Impulse ( Φ₁′, Φ₂′) auftreten, deren Impulsflanken gegenüber den
Impulsen ( Φ₁, Φ₂) versetzt sind (Fig. 3).
4. Schaltungsanordnung nach mindestens einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Datenausgang des
Speichers (12) über eine Mehrfachleitung (15) an den
Daten-Ladeeingang des Vor-/Rückwärtszählers (10) angeschlossen
ist, und daß ein Datenausgang des Speichers (12) über eine
Steuerleitung (16) an den Ladeeingang (L) des
Vor-/Rückwärtszählers (10) angeschlossen ist.
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