DE3634864A1 - Abgabevorrichtung zur freisetzung einer auf temperatur ansprechenden masse - Google Patents
Abgabevorrichtung zur freisetzung einer auf temperatur ansprechenden masseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine neue und wirksame osmotische Abga
bevorrichtung (Wirkstoffspender) zur Freisetzung einer auf Tem
peratur ansprechenden, d.h. temperaturempfindlichen Masse, ent
haltend einen Wirkstoff, mit gesteuerter Geschwindigkeit an
eine Anwendungsumgebung über die Zeit.
Abgabevorrichtungen zur Freisetzung eines Wirkstoffs an eine
Anwendungsumgebung sind bekannt. Zum Beispiel offenbart die
US-PS 37 60 984 eine Abgabevorrichtung, bestehend aus einem in
der Wärme schrumpfenden Behälter, der auf der Außenseite einen
osmotisch löslichen Stoff und eine davon entfernte Schicht aus
einem für Flüssigkeit durchlässigen Polymer aufweist. Die Abga
bevorrichtung besitzt einen Stopfen zum Füllen des Behälters.
Die Abgabevorrichtung wird angetrieben, indem Flüssigkeit in
die Vorrichtung gesaugt wird, wodurch sich der lösliche Stoff
löst und eine Lösung bildet, die gegen den schrumpffähigen Be
hälter einen Druck ausübt, was dazu führt, daß dieser schrumpft
bzw. kleiner wird und den Wirkstoff aus der Vorrichtung frei
setzt. In der US-PS 38 65 108 wird eine Abgabevorrichtung be
schrieben, bestehend aus einem inneren zusammenfallbaren Rohr,
das ein Arzneimittel enthält und das sich in einem Grundteil
aus einem quellfähigen Material befindet. Die Vorrichtung setzt
das Arzneimittel frei, indem das Grundteil und andere Teile
Flüssigkeit aus der Umgebung absorbieren, sich dadurch ausdeh
nen und das zusammenfallbare Röhrchen zusammendrücken, was dazu
führt, daß Arzneimittel aus dem Röhrchen ausgestoßen wird. In
der US-PS 39 71 376 wird eine Abgabevorrichtung beschrieben,
bestehend aus einer Kapsel mit einheitlichen Wänden aus einem
vernetzten Gel, das in Flüssigkeiten quellfähig ist. Ein texti
les Material ist in das Material eingebettet, um die Festigkeit
zu erhöhen und Probleme aufgrund der schlechten mechanischen
Eigenschaften zu überwinden, die bei Materialien auftreten und
sich bei der Flüssigkeitsaufnahme zum Antrieb der Vorrichtung
zeigen. Die US-PS 39 87 790 beschreibt eine Verbesserung einer
osmotischen Abgabevorrichtung, bestehend aus einer Leitung zur
Füllung eines Beutels in der Vorrichtung. Die Vorrichtung wird
angetrieben, indem ein osmotisch wirksamer löslicher Stoff
Flüssigkeit in die Vorrichtung saugt, die einen hydraulischen
Druck gegen den Beutel ausübt, was dazu führt, daß dieser nach
innen gedrückt wird und der Wirkstoff aus der Vorrichtung abge
geben wird. In der US-PS 39 95 631 ist ein Beutel beschrieben,
auf dessen Außenseite eine Schicht aus einem osmotisch lösli
chen Stoff angeordnet ist und eine davon entfernte Wand aus
einem Material, das teilweise eine gesteuerte Durchlässigkeit
für Flüssigkeit aufweist. Bei der Anwendung entsteht aus dem
löslichen Stoff eine Lösung, die den Beutel zusammendrückt und
dadurch zur Abgabe des Wirkstoffs aus dem Beutel führt. Die
US-PS 43 20 758 offenbart eine Abgabevorrichtung, bestehend aus
einem flexiblen Beutel, einer Hülle aus einer Dispersion aus
einem osmotisch wirksamen löslichen Stoff in einem löslichen
Polymer und einer für Flüssigkeit durchlässigen äußeren Wand.
Die Vorrichtung setzt Arzneimittel frei, indem die Hülle Wasser
in den Zwischenraum zwischen der äußeren Wand und dem Beutel
einsaugt, wodurch ein hydraulischer Druck auf den Beutel ausge
übt wird, der dazu führt, daß der Beutel zusammengepreßt wird
und das Arzneimittel aus dem Beutel freigesetzt wird.
Während die oben erwähnten Abgabevorrichtungen geeignet sind
zur Freisetzung vieler Wirkstoffe an die Anwendungsumgebung und
während diese Vorrichtungen einen kommerziellen Fortschritt
bedeuten, ist es für den Fachmann klar, daß es Fälle gibt, in
denen eine weitere Verbesserung erforderlich ist, um kommerzi
elle Anwendung zu finden. Wenn z.B. eine Abgabevorrichtung ohne
einen flexiblen Beutel und ohne ein textiles Material herge
stellt werden könnte, wodurch die Anzahl der Herstellungsstufen
und erforderlichen Teile für die Abgabevorrichtung verringert
würde, würde eine solche Vorrichtung sofort angenommen und
einen deutlichen Fortschritt bedeuten. Auch würde eine Abgabe
vorrichtung, die die Begrenzungen der bekannten Vorrichtungen
überwindet, bei denen nur Wirkstoffe in Lösung oder Suspension
abgegeben werden können, indem es jetzt möglich wäre, lösliche
oder unlösliche halbfeste oder ähnliche Formen des Wirkstoffs
freizusetzen, sofort akzeptiert werden und einen wertvollen
Beitrag auf dem Gebiet von Wissenschaft, Medizin und Handel
leisten.
Es ist folglich Aufgabe der Erfindung, eine Abgabevorrichtung
zur Freisetzung von Wirkstoffen in allen Formen an Anwendungs
umgebungen zu entwickeln. Die Abgabevorrichtung soll alle not
wendigen Teile und Mittel enthalten, von selbst mit der Frei
setzung des Wirkstoffs beginnen, aus sich selbst in flüssigen
Umgebungen angetrieben werden, leicht herstellbar sein und an
gewendet werden können zur Freisetzung von Wirkstoffen an Tiere
einschließlich Menschen und andere biologische und nichtbiolo
gische Anwendungsumgebungen. In der erfindungsgemäßen Abgabe
vorrichtung kann eine auf Temperatur ansprechende hydrophobe
Masse enthalten sein einschließlich unlöslichen bis löslichen
Arzneimitteln, wobei die auf Temperatur ansprechende Masse als
Reaktion auf die Temperatur der biologischen Umgebung ihre Form
verändert, flüssig, halbfest oder ähnliches wird, zur leichten
Freisetzung aus dem Wirkstoffspender. Der Wirkstoffspender um
faßt ein Lumen, in dem eine auf Temperatur empfindliche Masse
ein expandierbares Teil, das teilweise die Masse umgibt, eine
äußere semipermeable Wand, die das Teil und das Lumen umgibt,
und ein Durchgang zur Freisetzung vorgesehen sind, wobei die
Vorrichtung bzw. der Wirkstoffspender die Masse durch eine
Kombination physikalisch-chemischer Vorgänge abgibt, indem die
Masse schmilzt und flüssig, halbfest oder ähnliches wird, und
eine nicht mischbare Grenzfläche zwischen dem expandierbaren
Teil und der Masse aufrechterhalten bleibt und das expandierba
re Teil quillt, um eine entsprechende Menge der Masse bzw. des
Mittels aus dem Wirkstoffspender freizusetzen. Erfindungsgemäß
soll auch ein Wirkstoffspender hergestellt werden, der leer
ist, bis er mit einer festen Masse gefüllt wird, die sich bei
erhöhter Temperatur verflüssigt, und der, nachdem er gefüllt
ist, die Masse, die sich verflüssigt hat, in Form eines voll
ständigen pharmazeutischen Dosisprogramms über einen Zeitraum
freisetzen kann, wobei in das pharmazeutische Programm ledig
lich eingegriffen werden muß, um das Programm zu starten und zu
beenden. Bei der erfindungsgemäßen Abgabevorrichtung können die
Wirkstoffe bzw. Arzneimittel in einem auf Temperatur anspre
chenden lipophilen pharmazeutisch annehmbaren Träger enthalten
sein, der in Gegenwart thermischer Energie zu einer freisetzba
ren Masse schmilzt, die nicht schädlich ist und dadurch im we
sentlichen eine Reizung des Säugetiergewebes und eine Wechsel
wirkung mit Gewebeproteinen des Säugetiers vermeidet. In der
Abgabevorrichtung kann ein eutektisches Mittel enthalten sein,
bestehend aus mindestens zwei Komponenten und mindestens einem
Arzneimittel, wobei das eutektische Gemisch einen Schmelzpunkt
besitzt, der nahezu der gleiche ist wie die Temperatur eines
Warmblüters, und wobei das eutektische Gemisch bei der Tempera
tur an das Säugetier aus der Vorrichtung abgegeben wird. In der
Vorrichtung kann eine auf Temperatur ansprechende hydrophile
Masse enthalten sein, umfassend unlösliche bis lösliche Arznei
mittel, wobei die auf Temperatur ansprechende Masse als Reak
tion auf die in einer biologischen Umgebung aufgenommene ther
mische Energie ihre Form ändert und aus der Vorrichtung frei
setzbar wird.
Dabei kann der Wirkstoff in wäßriger Umgebung chemisch instabil
sein und in der Vorrichtung in einem nichtwäßrigen Träger ent
halten sein, wobei das Mittel bzw. der Wirkstoff während der
Freisetzung aus der Vorrichtung in dem nichtwäßrigen Träger ge
schützt ist.
In den beiliegenden Zeichnungen, die nicht maßstabsgetreu ange
geben sind, zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer Abgabevorrichtung zur oralen Ver
abreichung eines Wirkstoffs an einen Warmblüter;
Fig. 2 eine aufgeschnittene Ansicht der Abgabevorrichtung
nach Fig. 1 entlang 2-2, um die innere Kammer und die
thermodynamischen Teile zu zeigen, die die Vorrich
tung in Form eines einheitlichen Wirkstoffspenders
bilden;
Fig. 3 eine aufgeschnittene Ansicht der Abgabevorrichtung
der Fig. 1, um die Kammer des Wirkstoffspenders zu
zeigen, in der eine auf Temperatur empfindliche Mas
se, enthaltend einen Wirkstoff, angeordnet ist;
Fig. 4 eine Ansicht eines aufgeschnittenen Wirkstoffspenders
entsprechend Fig. 3, die die Ausdehnung eines treiben
den Teils zeigt, das angewandt wird zur Freisetzung
des Wirkstoffs aus der Vorrichtung;
Fig. 5 eine aufgeschnittene Ansicht der Fig. 1, die ein Ver
schlußteil in dem Lumen der Abgabevorrichtung zeigt;
Fig. 6 eine Ausführungsform nach der Erfindung, bei der die
Abgabevorrichtung bildenden Teil konzentrisch ange
ordnet sind;
Fig. 7 eine Ausführungsform nach der Erfindung, in der die
die Abgabevorrichtung bildenden Teile in Form von
Kreissektoren angeordnet sind;
Fig. 8 eine Ausführungsform nach der Erfindung, bei der die
die Abgabevorrichtung bildenden Teile parallel ange
ordnet sind;
Fig. 9 eine Ausführungsform nach der Erfindung, bei der die
die Abgabevorrichtung bildenden Teile taschenförmig
angeordnet sind;
Fig. 10 ein Fließschema, das drei Herstellungsverfahren für
eine erfindungsgemäße Abgabevorrichtung zeigt;
Fig. 11 ein Diagramm, das die Freisetzungsgeschwindigkeit
einer Abgabevorrichtung zeigt, und
Fig. 12 ein Diagramm, das die Gesamtmenge an wärmeempfindli
cher Masse zeigt, die aus der Vorrichtung abgegeben
wird.
Im einzelnen ist in Fig. 1 beispielhaft eine Abgabevorrichtung
10 angegeben. Die Vorrichtung 10 besteht aus einem Körper bzw.
Hauptteil 11 mit einer Wand 12 und einem Durchgang 13 in der
Wand 12, der das Äußere mit dem Inneren der Vorrichtung verbin
det, wie aus Fig. 2 hervorgeht.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch Fig. 1 und zeigt die Abgabevor
richtung 10, umfassend einen Körper 11, eine Wand 12, die eine
innere Kammer 14 umgibt, und einen Durchgang 13 in der Wand 12,
der eine Verbindung zwischen der Kammer 14 und dem Äußeren der
Vorrichtung 10 herstellt. Die Wand 12 besteht aus einer semi
permeablen polymeren wandbildenden Masse, die im wesentlichen
für äußere Flüssigkeit durchlässig und im wesentlichen für
einen Wirkstoff oder andere in der Kammer 14 enthaltende Be
standteile undurchlässig ist. Die Wand 12 ist nicht toxisch und
behält ihren physikalischen und chemischen Zusammenhalt während
der Lebensdauer der Vorrichtung 10 bei.
In der Kammer 14 ist eine Schicht 15 aus einem expandierbaren
treibenden Teil enthalten, das mit der Innenseite der Wand 12
in Kontakt steht. Die innere Schicht 15 umgibt teilweise die
Kammer 14, mit Ausnahme eines Öffnungsbereichs 16, der defi
niert wird durch die voneinander entfernt liegenden Enden 17
der Schicht 15. Die innere Schicht 15 besitzt eine Form, die
der Form der semipermeablen Wand 12 und der Kammer 14 ent
spricht. Die Schicht 15 besteht aus einer Hydrogelmasse, die
nicht vernetzt oder gegebenenfalls vernetzt ist und osmotische
Eigenschaften besitzt, wie die Fähigkeit, eine äußere Flüssig
keit durch die semipermeable Wand 12 einzusaugen und einen os
motischen Druckgradienten über die semipermeable Wand 12 gegen
über einer Flüssigkeit außerhalb der Vorrichtung zu erzeugen.
Die Fig. 3 zeigt die Vorrichtung 10 der Fig. 1 aufgeschnitten.
Dabei umfaßt die Vorrichtung 10 die für die Fig. 1 und 2 be
schriebenen Bauteile. Die Fig. 3 zeigt die Vorrichtung 10, ent
haltend in einer Kammer 14 einen Wirkstoff 18, der durch Punkte
angegeben ist, und eine auf Temperatur ansprechende wärmeemp
findliche Masse 19, die durch Wellenlinien angegeben ist. Die
Masse 19 stellt ein Abgabemittel und einen Träger für den
Transport des Wirkstoffs 18 dar. Der in der Kammer 14 enthalte
ne Wirkstoff 18, der von der Vorrichtung 10 abgegeben werden
kann, umfaßt Wirkstoffe, die sowohl in wäßrigen Flüssigkeiten
als auch in einem lipophilen Medium von unlöslich bis sehr gut
löslich sind. Die auf Temperatur ansprechende Masse 19, die den
Wirkstoff 18 homogen oder heterogen darin verteilt oder gelöst
enthält, besteht bei einer bevorzugten Ausführungsform aus
einem wasserfreien, wärmeempfindlichen, hydrophilen oder hydro
phoben Material, das bei Raumtemperatur von 21°C und wenige
Grad darüber und darunter feststoffartige Eigenschaften besitzt
und einen Schmelzpunkt aufweist, der im wesentlichen der Kör
pertemperatur von Säugetieren von 37°C und wenige Grade darüber
und darunter entspricht. Der Ausdruck "Schmelzpunkt", "Erwei
chungspunkt" oder "verflüssigt" wird im Rahmen der Erfindung so
verwendet, daß er die Temperatur angibt, bei der die auf Tempe
ratur ansprechende Masse schmilzt, sich auflöst oder löst unter
Bildung eines freisetzbaren Trägers, so daß sie zur Freisetzung
des Wirkstoffs 18 aus der Vorrichtung 10 als Träger dienen
kann.
Bei der Anwendung in der Anwendungsumgebung mit einer Tempera
tur von 37°C und wenige Grad darüber und darunter setzt die
Vorrichtung 10 den Wirkstoff 18 durch eine Kombination thermo
dynamischer und kinetischer Aktivitäten frei. Das heißt, bei
der Anwendung schmilzt die wärmeempfindliche Masse 19 und bil
det eine flüssige, halbfeste oder ähnliche freisetzbare Phase
zur Freisetzung des Wirkstoffs 18 durch den Durchgang 13. Indem
die Masse 19 schmilzt, wird Flüssigkeit durch die semipermeable
Wand 12 von der hydrophilen Schicht 15 eingesaugt, um ein osmo
tisches Gleichgewicht einzustellen, wobei diese kontinuierlich
quillt und sich ausdehnt und im Volumen zunimmt und sich in die
Kammer 14 hin ausdehnt, während eine intakte unmischbare Zwi
schenschicht an der Grenzfläche aufrechterhalten bleibt. Indem
die Schicht 15 ihr Volumen vergrößert, übt sie einen Druck ge
gen die Masse 19 aus und drängt diese Masse, ihr Volumen zu
verkleinern. Die gleichzeitig auftretende Expansion der Schicht
15, das Zusammenpressen der Kammer 14 und das Schmelzen der
Masse 19 führen dazu, daß die den Wirkstoff 18 enthaltende Mas
se 19 durch den Durchgang 13 an das Äußere der Vorrichtung 10
freigesetzt wird. Wenn die Fig. 3 und 4 zusammen betrachtet wer
den, zeigen sie die Vorrichtung 10 bei der Anwendung zur Frei
setzung des Wirkstoffs 18. Die Fig. 3 zeigt die Vorrichtung 10
zu Beginn der Freisetzungsperiode, und Fig. 4 zeigt die Vorrich
tung 10 nahe dem Ende der Freisetzungsperiode. Das Schmelzen
der Masse 19 und die Unmischbarkeit der Masse 19 mit der sich
ausdehnenden Schicht 15, das Quellen und die Expansion der
Schicht 15 und die damit verbundene Volumenzunahme, wie in
Fig. 4 zu sehen, zusammen mit der gleichzeitigen entsprechenden
Volumenabnahme der Kammer 14, wie ebenfalls in Fig. 4 zu sehen,
stellen die Freisetzung des Wirkstoffs 18 mit gesteuerter Ge
schwindigkeit kontinuierlich über die Zeit sicher.
Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform der Abgabevorrichtung 10 der
Fig. 1 bis 4, die zusätzlich einen Verschluß 20 aufweist, der
in das offene Ende der Kammer 14 paßt. Der Verschluß 20 besitzt
eine solche Form und ist geeignet, daß er dicht in die Kammer
14 paßt und in Kontakt steht mit der Innenfläche der Schicht
15. Das Äußere des Verschlusses 20 bildet eine flüssigkeits
dichte Dichtung mit dem Teil der Innenseite der Schicht 15, mit
dem er in Kontakt steht. Der Verschluß 20, der manchmal als
Stopfen bezeichnet wird, besitzt eine axiale zentrale Bohrung
21, die sich vollständig durch den Verschluß 20 hindurcher
streckt. Die Bohrung 21 ermöglicht einen Zugang zum Inneren der
Vorrichtung 10, insbesondere der Kammer 14, um die Kammer 14
mit der Masse 19, die den Wirkstoff 18 enthält, zu füllen.
Gleichzeitig stellt die Bohrung 21 einen Zugang zu dem Durch
gang 13 in der semipermeablen Wand 12 dar zur Freisetzung der
Masse 19, die den Wirkstoff 18 enthält, aus der Vorrichtung 10.
Die Fig. 6 und 7 zeigen weitere Ausführungsformen einer erfin
dungsgemäßen Abgabevorrichtung 10. Die in den Fig. 6 und 7 dar
gestellten Vorrichtungen 10 werden vorzugsweise hergestellt
durch Coextrudieren der die Vorrichtung 10 bildenden Struktur
teile. In Fig. 6 ist die Vorrichtung 10 mit den Enden 22 und 23
offen dargestellt, um die Struktur der Vorrichtung 10 zu zei
gen. Die Vorrichtung 10 besteht im wesentlichen aus einer semi
permeablen Wand 24, die das Innere der Vorrichtung 10 vollstän
dig umgab, bevor die Enden 22 und 23 entfernt wurden, um die
Struktur der Vorrichtung 10 zu zeigen, einer mittleren quell
fähigen, expandierbaren treibenden Zone 25 und einer inneren
auf Temperatur ansprechenden Wirkstoffreservoirzone 26. Die
Vorrichtung 10 umfaßt ferner ein Paar Abgabeöffnungen 27 in der
geschlossenen umgebenden semipermeablen Wand 24 zur Freisetzung
der Wirkstoffzubereitung aus den geschlossenen Enden 22 und 23
der Vorrichtung (in Fig. 6 nicht gezeigt). Fig. 7 zeigt eine Ab
gabevorrichtung 10, umfassend eine semipermeable Wand 28, die
das Äußere der Vorrichtung 10 umgibt und bildet und an den En
den 29 und 30 aufgeschnitten ist, um das innere auf Temperatur
ansprechende Wirkstoffreservoir 31 zu zeigen, und eine Kontakt
schicht aus einem quellfähigen, expandierbaren treibenden Teil
32. Die Vorrichtung 10 besitzt drei Abgabeöffnungen 33 durch
die semipermeable Wand 28, die mit dem Wirkstoffreservoir 31
kommunizieren, um den Wirkstoff aus der Vorrichtung 10 freizu
setzen. Eine Öffnung befindet sich im Körper der Vorrichtung 10
und die beiden anderen in den geschlossenen Enden der Vorrich
tung 10. Die Vorrichtungen 10 der Fig. 6 und 7 arbeiten wie oben
beschrieben in der Anwendungsumgebung.
Fig. 8 zeigt eine Abgabevorrichtung in rechteckiger Form. Es ist
jedoch selbstverständlich, daß die Vorrichtung 10 auch andere
Formen besitzen kann, die die Vorrichtung geeignet machen zur
Anwendung in vorgewählten flüssigen Umgebungen. In Fig. 8 ist
die Vorrichtung 10 entlang zwei Kanten 9-9 aufgeschnitten, um
die innere Anordnung in der Vorrichtung 10 zu zeigen. Die Vor
richtung 10 umfaßt eine Abgabeöffnung 35, eine semipermeable
Wand 36, eine Kammer 37, in der eine auf Temperatur ansprechen
de Masse 38, enthaltend einen Wirkstoff 39, und eine quellfähi
ge, expandierbare treibende Masse 40 enthalten sind. Die Vor
richtung 10 arbeitet bei der Freisetzung des Wirkstoffs 39 wie
oben beschrieben, d.h. die auf Temperatur ansprechende Masse 38
schmilzt in einem Temperaturbereich von 35 bis 41°C, und die
laminar damit angeordnete Masse 40 dehnt sich aus und treibt
die Masse 39 durch die Öffnung 35.
Fig. 9 zeigt eine Abgabevorrichtung 10, die in verschiedenen
Formen hergestellt werden kann, zur Verwendung als Abgabepumpe.
In der gezeigten Ausführungsform ist die Vorrichtung 10 mög
lichst klein gehalten zur Verwendung als implantierbarer Wirk
stoffspender zur Verabreichung eines Wirkstoffs an ein Tier.
Die Vorrichtung 10 ist entlang 8-8 aufgeschnitten und umfaßt
eine formerhaltende Wand 41, die zumindest teilweise aus einem
semipermeablen Material besteht, das eine innere quellfähige
taschenförmige Kammer 42 umgibt. Die Tasche 42 ist ein offener
Behälter mit einem Innenraum 43 und einer Öffnung 50, die im
wesentlichen durch den Verschluß 44 verschlossen ist. Der Ver
schluß 44 besitzt einen Einlaß/Auslaß als Füll/Abgabe-Öffnung
45. Die Tasche 42 enthält einen Wirkstoff 44 und eine auf Tem
peratur ansprechende Trägermasse 47 für den Wirkstoff. Ein
Durchgang 49 in der semipermeablen Wand 41 stimmt überein mit
der Öffnung 45 zum Füllen der Vorrichtung 10 und zur Freiset
zung des Wirkstoffs 46 aus der Vorrichtung 10.
Während in den Fig. 1 bis 9 Beispiele für verschiedene Abgabe
vorrichtungen nach der Erfindung angegeben sind, können derar
tige Vorrichtungen eine große Vielzahl von Formen und Größen
besitzen zur Abgabe von Wirkstoffen an eine Anwendungsumgebung.
Zum Beispiel kann die Vorrichtung zur oralen Verabreichung ge
eignet sein und verschiedene übliche Formen und Größen besit
zen, wie rund mit einem Durchmesser von 4,8 mm (3/16 inch) bis
25,4 mm (1 inch). Die Abgabevorrichtung kann geeignet sein als
Bukkaltablette, Implantat, künstliche Drüse, zur Anwendung im
Cervix, Uterus, Ohr, in der Nase, der Haut, der Vagina, dem
Rektum, dem Pansen, z.B. bei Kühen, und als subkutane Abgabe
vorrichtung. Die Vorrichtung kann auch eine solche Form und
Größe besitzen und so gebaut sein, daß sie geeignet ist zur
Freisetzung eines Wirkstoffs in Flüssigkeitsströmen, Aquarien,
auf Feldern, in Fabriken, Reservoirs, Laboratorien, Gewächshäu
sern, Transporteinrichtungen, Krankenhäusern, für Marine und
militärische Zwecke, in Veterinärkliniken, Heimen, in der Land
wirtschaft, in Zoos, Krankenzimmern, für chemische Reaktionen
und in anderen Anwendungsumgebungen.
Erfindungsgemäß hat es sich nun überraschenderweise gezeigt,
daß die Abgabevorrichtung 10 mit einer Wand versehen sein kann,
umfassend ein semipermeables Material, das den Wirt oder das
Tier nicht nachteilig beeinflußt, für den Durchgang einer äuße
ren wasserartigen Flüssigkeit, wie Wasser und biologische Flüs
sigkeiten, durchlässig ist, während es im wesentlichen für den
Durchgang von Wirkstoffen einschließlich Arzneimitteln und os
motische Mittel undurchlässig bleibt und seinen Zusammenhalt in
Gegenwart einer thermotropen Masse beibehält. Die selektiv
semipermeablen Materialien, die die äußere Wand bilden, sind in
Flüssigkeiten im wesentlichen unlöslich, nicht toxisch und kön
nen nicht abgebaut werden.
Repräsentative Materialien zur Herstellung der semipermeablen
Wand umfassen semipermeable Homopolymere, semipermeable Copoly
mere und ähnliches. Bei einer Ausführungsform umfassen typische
Materialien Celluloseester, Cellulosemonoester, Cellulosedi
ester, Cellulosetriester, Celluloseether und Celluloseester
ether. Diese Cellulose-Polymere besitzen einen Substitutions
grad D.S. an der Anhydroglucoseeinheit von mehr als 0 bis ein
schließlich 3. Unter Substitionsgrad ist die mittlere Anzahl
von Hydroxylgruppen zu verstehen, die ursprünglich an der An
hydroglucoseeinheit vorhanden waren und durch eine substitu
ierende Gruppe ersetzt oder in eine andere Gruppe umgewandelt
worden sind. Die Anhydroglucoseeinheit kann partiell oder voll
ständig substituiert sein durch Gruppen, wie Acyl, Alkanoyl,
Aroyl, Alkyl, Alkenyl, Alkoxy, Halogen, Carboalkyl, Alkylcarb
amat, Alkylcarbonat, Alkylsulfonat, Alkylsulfamat und ähnliche
semipermeable Polymere bildende Gruppen.
Die semipermeablen Materialien umfassen typischerweise eine
Substanz ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Celluloseacy
lat, Cellulosediacylat, Cellulosetriacylat, Celluloseacetat,
Cellulosediacetat, Cellulosetriacetat, Mono-, Di- und Tricellu
losealkanylate, Mono-, Di- und Trialkenylate, Mono-, Di- und
Triaroylate und ähnliches. Beispielhafte Polymere sind Cellulo
seacetat mit einem Substitutionsgrad von 1,8 bis 2,3 und einem
Acetylgehalt von 32 bis 39,9%; Cellulosediacetat mit einem
Substitutionsgrad von 1 bis 2 und einem Acetylgehalt von 21 bis
35%; Cellulosetriacetat mit einem Substitutionsgrad von 2 bis
3 und einem Acetylgehalt von 34 bis 44,8% und ähnliches. Spe
zielle Cellulose-Polymere umfassen Cellulosepropionat mit einem
Substitutionsgrad von 1,8 und einem Propionylgehalt von 38,5%;
Celluloseacetatpripionat mit einem Acetylgehalt von 1,5 bis 7%
und einem Acetylgehalt von 39 bis 42%; Celluloseacetatpropio
nat mit einem Acetylgehalt von 2,5 bis 3%, einem mittleren
Propionylgehalt von 39,2 bis 45% und einem Hydroxylgehalt von
2,8 bis 5,4%; Celluloseacetatbutyrat mit einem Substitutions
grad von 1,8, einem Acetylgehalt von 13 bis 15% und einem Bu
tyrylgehalt von 34 bis 39%; Celluloseacetatbutyrat mit einem
Acetylgehalt von 2 bis 29,5%, einem Butyrylgehalt von 17 bis
53% und einem Hydroxylgehalt von 0,5 bis 4,7%; Cellulose
triacylate mit einem Substitutionsgrad von 2,9 bis 3, wie Cel
lulosetrivalerat, Cellulosetrilaurat, Cellulosetripalmitat,
Cellulosetrioctanoat und Cellulosetripropionat; Cellulosedi
ester mit einem Substitutionsgrad von 2,2 bis 2,6, wie Cellulo
sedisuccinat, Cellulosedipalmitat, Cellulosedioctanoat, Cellu
losedicarpylat und ähnliche; gemischte Celluloseester, wie Cel
luloseacetatvalerat, Celluloseacetatsuccinat, Cellulosepropio
natsuccinat, Celluloseacetatoctanoat, Cellulosevaleratpalmitat,
Celluloseacetatheptanoat und ähnliche. Semipermeable Polymere
sind bekannt aus der US-PS 40 77 407 und können hergestellt
werden nach Verfahren wie sie angegeben sind in Encyclopedia of
Polymer Science and Technology, Bd. 3, S. 325-354, 1964, Inter
science Publishers, Inc., New York.
Weitere semipermeable Polymere umfassen Acetaldehyddimethyl
acetat; Celluloseacetatethylcarbamat; Celluloseacetatmethyl
carbamat; Cellulosedimethylaminoacetat; semipermeable Polyami
de; semipermeable Polyurethane; semipermeable Polysulfane; se
mipermeable sulfonierte Polystyrole, vernetzte, selektiv semi
permeable Polymere, die erhalten worden sind durch gemeinsame
Ausfällung eines Polyanions und eines Polykations, wie angege
ben in den US-PS 31 73 876, 32 76 586, 35 41 005, 35 41 006 und
35 46 142; semipermeable Siliconkautschuke; semipermeable Poly
mere, wie sie angegeben sind von Loeb und Sourirajan in der
US-PS 31 33 132; semipermeable Polystyrolderivate; semiperme
ables Polynatriumstyrolsulfonat; semipermeables Poly(vinylben
zyltrimethyl)ammoniumchlorid; semipermeable Polymere mit einer
Flüssigkeitsdurchlässigkeit von 25 × 10-1 bis 25 × 10-7 (cm³ · µm/
cm² · h · bar) [10-1 bis 10-7 (cc · mil/cm² · hr · atm)], angegeben in
Atmosphären (bar) hydrostatischer oder osmotischer Druckdifferenz
über eine semipermeable Wand. Die Polymere sind bekannt
aus den US-PS 38 45 770, 39 16 899 und 41 60 020 und aus
Handbook of Common Polymers von J.R. Scott und W.J. Roff, 1971,
CRC Press, Cleveland, Ohio.
Die zur Herstellung der quellfähigen, expandierbaren inneren
Wand und der Tasche angewandten Materialien sind polymere Mate
rialien allein und polymere Materialien vermischt mit osmoti
schen Mitteln, die mit Wasser oder biologischen Flüssigkeiten
in Wechselwirkung treten, die Flüssigkeit absorbieren und quel
len oder sich ausdehnen bis zu einem Gleichgewichtszustand. Das
Polymer besitzt die Fähigkeit, eine erhebliche Menge des einge
saugten Wassers in der Molekularstruktur des Polymers festzu
halten. Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Polymere
Gele, die in sehr hohem Maße quellen und sich ausdehnen können
und üblicherweise eine 2- bis 50-fache Volumenzunahme zeigen.
Die quellfähigen, hydrophilen Polymere, die auch als Osmopoly
mere bekannt sind, können nicht vernetzt oder leicht vernetzt
sein. Die Vernetzungen können kovalente oder ionische Bindungen
sein, wobei das Polymer die Fähigkeit besitzt, in Gegenwart von
Flüssigkeit zu quellen und, wenn es vernetzt ist, löst es sich
nicht in der Flüssigkeit. Das Polymer kann pflanzlichen, tieri
schen oder synthetischen Ursprungs sein. Polymere Materialien,
die für die erfindungsgemäßen Zwecke geeignet sind, umfassen
Poly(hydroxyalkylmethacrylat) mit einem Molekulargewicht von
5000 bis 5000000; Poly(vinylpyrrolidon) mit einem Molekular
gewicht von 10000 bis 360000; anionische und kationische Hy
drogele; Poly(elektrolyt)komplexe; Poly(vinylalkohol) mit einem
niederen Acetylgehalt; ein quellfähiges Gemisch aus Agar und
Carboxymethylcellulose; ein quellfähiges Gemisch aus Methylcel
lulose, vermischt mit einem schwach vernetzten Agar; ein in
Wasser quellfähiges Copolymer, das hergestellt worden ist durch
Dispergieren von feinteiligem Copolymer von Maleinsäureanhydrid
und Styrol, Ethylen, Propylen oder Isobutylen; ein in Wasser
quellfähiges Polymer von N-Vinyllactam und ähnliches.
Andere gelbildende, flüssigkeitseinsaugende und festhaltende
Polymere, die geeignet sind zur Herstellung des hydrophilen expandierbaren
treibenden Teils, umfassend Pektin mit einem Molekulargewicht
im Bereich von 30 000 bis 300 000; Gelatine mit
einer Viskosität von 1,5 bis 3,0 mPa · s (15 bis 30 mP) und einer
Bloomfestigkeit bis zu 150 g; Gelatine mit einem Bloomwert von
160 bis 250; Polysaccharide, wie Agar, Acacia, Karaya, Traganth,
Algine und Guar; Carbopol®, saures Carboxypolymer und dessen
Salze; Polyacrylamide; in Wasser quellfähige Inden Maleinsäureanhydrid-
Polymere; Good-rite® Polyacrylsäure mit einem Molekulargewicht
von 80 000 bis 200 000; Polyox® Polyethylenoxid-Polymere
mit einem Molekulargewicht von 100 000 bis 5 000 000;
mit Stärke gepfropfte Copolymere; Aqua-Keep® Acrylat-polymere
mit einer Wasserabsorptionsfähigkeit von etwa dem 400fachen
ihres ursprünglichen Gewichts; Diester von Polyglucan; ein
Gemisch aus vernetztem Polyvinylalkohol und Poly(N-vinyl-2-pyrrolidon);
als Prolamin erhältliches Zein; Poly(ethylenglykol)
mit einem Molekulargewicht von 4000 bis 100 000 und ähnliches.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform besteht die expandierbare
Wand aus Polymeren und Polymermassen, die warmverformbar sind.
Repräsentative Polymere mit hydrophilen Eigenschaften sind bekannt
aus den US-PS 38 65 108, 40 02 173, 42 07 893 und
43 27 725 und aus Handbook of Common Polymers von Scott und
Roff, Cleveland Rubber Company, Cleveland, Ohio.
Die osmotisch wirksame Verbindung, die homogen oder heterogen
mit dem quellfähigen Polymer vermischt sein kann unter Bildung
eines stoßenden oder treibenden Teils, ist ein osmotisch wirk
samer löslicher Stoff, der in der in das quellfähige Polymer
eingesaugten Flüssigkeit löslich ist und einen osmotischen
Druckgradienten über eine semipermeable Wand gegenüber einer
äußeren Flüssigkeit erzeugt. Osmotisch wirksame Verbindungen
und lösliche Stoffe sind auch als osmotische Mittel bekannt.
Osmotisch wirksame Mittel, die für die erfindungsgemäßen Zwecke
geeignet sind, sind u.a. Magnesiumsulfat, Magnesiumchlorid,
Natriumchlorid, Lithiumchlorid, Kaliumsulfat, Natriumsulfat,
Mannit, Harnstoff, Sorbit, Inosit, Saccharose, Glucose und
ähnliche. Der osmotische Druck in bar der erfindungsgemäß ge
eigneten osmotischen Mittel ist größer als 0, im allgemeinen 0
bis 500 bar oder darüber.
Das quellfähige, expandierbare Polymer dient, außer daß es eine
treibende Kraft zur Abgabe eines Wirkstoffs aus der Vorrichtung
10 darstellt, als Trägermatrix für einen osmotisch wirksamen
löslichen (gelösten) Stoff. Der osmotisch lösliche Stoff kann
homogen oder heterogen mit dem Polymer vermischt sein zur Er
zeugung der gewünschten expandierbaren Wand oder Tasche. Die
Masse umfaßt bei einer bevorzugten Ausführungsform mindestens
ein Polymer und mindestens einen osmotischen Stoff. Allgemein
umfaßt die Masse etwa 20 bis 90 Gew.-% Polymer und 80 bis 10
Gew.-% osmotischen Stoff, wobei bevorzugte Massen 35 bis 75
Gew.-% Polymer und 65 bis 25 Gew.-% osmotischen Stoff enthal
ten.
Der Ausdruck "Wirkstoff", wie er hier verwendet wird, bezeich
net irgendeine Masse, Zubereitung oder Verbindung, die zur Er
zeugung einer vorbestimmten Wirkung abgegeben werden kann. Die
Wirkstoffe umfassen Algizide, Antioxidantien, Luftreinigungs
mittel, Biozide, Katalysatoren, chemische Reaktionspartner,
Kosmetika, Arzneimittel, Desinfektionsmittel, Fungizide, Nah
rungsmittel, die Fruchtbarkeit hemmende Mittel, die Fruchtbar
keit verstärkende Mittel, Nahrungsmittelzusätze, Fermentations
mittel, Germizide, Insektizide, Mikroorganismen schwächende
Mittel, Nährstoffe, Pflanzenwachstumsbeschleuniger, Pflanzen
wachstumshemmstoffe, Konservierungsmittel, oberflächenaktive
Mittel, Sterilisationsmittel, Sexualsterilisantien, Vitamine
und andere Mittel, die in der Umgebung bei Wirten und Tieren
eine günstige Wirkung hervorrufen können. Das Mittel kann in
dem auf Temperatur ansprechenden Material unlöslich bis sehr
gut löslich sein.
In der Beschreibung und den Ansprüchen umfaßt der Ausdruck
"Arzneimittel" irgendeine physiologisch oder pharmakologisch
wirksame Substanz, die eine lokale oder systemische Wirkung bei
Tieren einschließlich warmblütigen Säugetieren, Menschen und
Primaten, Vögeln, Fischen, Haustieren, Sporttieren, landwirt
schaftlichen Tieren und Zootieren hervorruft. Der Ausdruck
"physiologisch" wie er hier verwendet wird, bezeichnet die Ver
abreichung eines Arzneimittels zur Erzeugung normaler Gehalte
und Funktionen. Der Ausdruck "pharmakologisch" bezeichnet Ver
änderungen als Reaktion auf eine Menge des an den Wirt verab
reichten Arzneimittels (Stedman′s Medical Dictionary, 1966,
herausgegeben von Williams und Wilkins, Baltimore, Maryland).
Die wirksamen Arzneimittel, die abgegeben werden, können um
fassen: anorganische und organische Arzneimittel wie solche,
die auf das zentrale Nervensystem einwirken, dämpfende Mittel,
Schlafmittel (Hypnotika), Sedativa, psychische Anregungsmittel,
Tranquilizer, Antikrampfmittel, Muskelrelaxantien, Antiparkin
sonmittel, Analgetika, entzündungshemmende Mittel, Antimalaria
mittel, hormonelle Mittel, Kontrazeptiva, Diuretika, Sympatho
mimetika, Antiparasitenmittel, Neoplastika (Antitumormittel),
Hypoglykämika, Opthalmika, Elektrolyte, Diagnostika, cardiovas
kuläre Mittel und ähnliches. Die Wirkstoffmenge in der Vorrich
tung kann 0,05 ng bis 20 g oder darüber betragen. Für medizini
sche Zwecke kann die Vorrichtung verschiedene Mengen, z.B.
25 ng, 1 mg, 5 mg, 125 mg, 250 mg, 500 mg, 750 mg, 1,5 g und
ähnliches enthalten. Die Vorrichtung kann einmal, zweimal oder
dreimal täglich oder auch zweimal wöchentlich und ähnliches an
gewandt werden.
Der Ausdruck "auf Temperatur ansprechend" wie er hier verwendet
wird, umfaßt thermoplastische Massen, die als Reaktion auf Wär
me aus der Vorrichtung abgegeben werden können und sich beim
Abkühlen wieder verfestigen oder. Der Ausdruck umfaßt auch
thermotrope Massen, die imstande sind, als Reaktion auf thermi
sche Energie sich nach und nach zu verändern. Der Ausdruck "auf
Temperatur ansprechend", wie er erfindungsgemäß verwendet wird,
bedeutet, bevorzugt die chemisch-physikalische Eigenschaft
einer Masse bzw. eines Trägers, feste oder feststoffartige
Eigenschaften bei Temperaturen bis zu 34°C, üblicherweise im
Bereich von 20 bis 33°C, zu zeigen und bei Berührung mit Wärme
bei Temperaturen von 33°C, üblicherweise im Bereich von 33 bis
44°C, flüssig, halbfest oder viskos zu werden. Der auf Tempera
tur ansprechende Träger ist wärmeempfindlich und besitzt die
Eigenschaft, daß er bei erhöhter Temperatur schmilzt, aufgelös
te wird, sich löst, erweicht oder verflüssigt, wodurch es mög
lich wird, daß der auf Temperatur ansprechende Träger mit dem
homogen oder heterogen damit vermischten Wirkstoff aus der Vor
richtung abgegeben wird. Der auf Temperatur ansprechende Träger
ist vorzugsweise lipophil, hydrophil oder hydrophob. Eine ande
re wichtige Eigenschaft des Trägers ist seine Fähigkeit, die
Stabilität des darin enthaltenen Mittels während der Lagerung
und während der Freisetzung des Mittels aufrechtzuerhalten. Re
präsentative auf Temperatur ansprechende Massen und ihre
Schmelzpunkte sind Kakaobutter 32 bis 34°C; Kakaobutter +2%
Bienenwachs 35 bis 37°C; Propylenglykolmonostearat und Distea
rat 32 bis 35°C; hydrierte Öle wie hydrierte pflanzliche Öle 36
bis 37,5°C; 80% hydriertes pflanzliches Öl und 20% Sorbitanmo
nopalmitat 39 bis 39,5°C; 80% hydriertes pflanzliches Öl und
20% Polysorbat 60, 36 bis 37°C; 77,5% hydriertes pflanzliches
Öl, 20% Sorbitantrioleat und 2,5% Bienenwachs 35 bis 36°C;
72,5% hydriertes pflanzliches Öl, 20% Sorbitantrioleat, 2,5%
Bienenwachs und 5,0% destilliertes Wasser 37 bis 38°C; Mono-,
Di- und Triglyceride von Säuren mit 8 bis 22 Kohlenstoffatomen
einschließlich gesättigten und ungesättigten Säuren wie Palmi
tin-, Stearin-, Olein-, Linol-, Linolen- und Archidon-säure;
Triglyceryle von gesättigten Fettsäuren mit Mono- und Diglyce
riden 34 bis 35,5°C; Propylenglykolmono- und -distearate 33 bis
34°C; partiell hydriertes Leinsamenöl 35 bis 39°C; gehärtete
Fettalkohole und Fette 33 bis 36°C; Hexadienol und wasserhaltiges
Lanolintriethanolamin-glycerylmonostearat 38°C; eutektische
Gemische von Mono-, Di- und Triglyceriden 35 bis 39°C;
Whitepsol® H15, Triglycerid von gesättigten pflanzlichen Fettsäuren
mit Monoglyceriden 33,5 bis 35,5°C; Witepsol® H32 frei
von Hydroxylgruppen 31 bis 33°C; Witepsol® W25 mit einem Verseifungswert
von 225 bis 240 und einem Schmelzpunkt von 33,5
bis 35,5°C; Witepsol® E75 mit einem Verseifungswert von 220 bis
230 und einem Schmelzpunkt von 37 bis 39°C; ein Polyalkylenglykol
wie Polyethylenglykol 1000; ein lineares Polymer von Ethylenoxid
38 bis 41°C; Polyethylenglykol 1500, Schmelzpunkt bei
38 bis 41°C; Polyethylenglykolmonostearat 39 bis 42,5°C; 33%
Polyethylenglykol 1500, 47% Polyethylenglykol 6000 und 20%
destilliertes Wasser 39 bis 41°C; 30% Polyethylenglykol 1500,
40% Polyethylenglykol 4000 und 30% Polyethylenglykol 400, 33
bis 38°C; Gemische von Mono-, Di- und Triglyceriden gesättigter
Fettsäuren mit 11 bis 17 Kohlenstoffatomen 33 bis 35°C und ähn
liche. Die auf Temperatur ansprechende Masse stellt Mittel dar,
um den Wirkstoff in einer festen Masse bei einer Temperatur von
20 bis 33°C zu lagern, wobei eine nicht mischbare Grenzfläche
zwischen der quellfähigen Masse aufrechterhalten bleibt, und
zur Abgabe des Mittels bei einer Temperatur von mehr als 33°C,
üblicherweise von 33 bis 40°C. Die auf Temperatur ansprechende
Masse kann, nachdem sie an eine biologische Umgebung abgegeben
worden ist, leicht ausgeschieden, metabolisiert, assimiliert
oder ähnliches werden zur wirksamen Anwendung des Wirkstoffs.
Die semipermeable Wand kann auf die expandierbare Wand oder Ta
sche, auf die laminierte auf Temperatur ansprechende expandier
bare Schicht durch Formen, Aufsprühen der die semipermeable
Wand bildenden Masse oder durch Eintauchen in die Masse herge
stellt werden. Andere bevorzugte Verfahren, die zum Aufbringen
der die Wand bildenden Materialien angewandt werden können,
sind das Luftverwirbelungsverfahren und das Kesselbeschich
tungsverfahren. Das Luftverwirbelungsverfahren besteht darin,
daß das Laminat bzw. die Tasche in einem Strom aus Luft und der
wandbildenden Masse verwirbelt und gestürzt wird, bis die Wand
die Teile umgibt und überzieht. Das Verfahren kann mit unter
schiedlichen wandbildenden Massen wiederholt werden, um eine
laminierte Wand zu erhalten. Das Luftverwirbelungsverfahren ist
beschrieben in der US-PS 27 99 241; in "J.Am.Pharm.Assoc.",
Bd. 48, S. 451-459, 1979; und a. a. O., Bd. 49, S. 82-84, 1960.
Andere Standardherstellungsverfahren sind beschrieben in
"Modern Plastics Encyclopedia", Bd. 46, S. 62-70, 1969; und in
"Pharmaceutical Sciences", von Remington, 14. Aufl.,
S. 1626-2678, 1970, Mack Publishing Co., Easton, Pennsylvania.
Beispielhafte Lösungsmittel, die geeignet sind zur Herstellung
der semipermeablen Wand, umfassen anorganische und organische
Lösungsmittel, die die Materialien, die expandierbare Wand, die
Tasche, die auf Temperatur ansprechende Masse und die erhaltene
Abgabevorrichtung (Wirkstoffspender) nicht nachteilig beein
flussen. Die Lösungsmittel umfassen allgemein Substanzen, aus
gewählt aus wäßrigen Lösungsmitteln, Alkoholen, Ketonen,
Estern, Ethern, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, halogenier
ten Lösungsmitteln, cycloaliphatischen, aromatischen und hete
rocyclischen Lösungsmitteln und deren Gemischen. Typische Lösungsmittel
sind u. a. Aceton, Diacetonalkohol, Methanol, Ethanol,
Isopropylalkohol, Butylalkohol, Methylacetat, Ethylacetat,
Isopropylacetat, n-Butylacetat, Methylisobutylketon, Methylpropylketon,
n-Hexan, n-Heptan, Ethylenglykol-monoethylether,
Ethylenglykol-monoethylacetat, Methylen-dichlorid, Ethylen-dichlorid,
Propylen-dichlorid, Tetrachlorkohlenstoff, Nitroethan,
Nitropropan, Tetrachlorethan, Ethylether, Isopropylether,
Cyclohexan, Cyclooctan, Benzol, Toluol, Naphta, 1,4-Dioxan,
Tetrahydrofuran, Diethylenglykol-dimethylether (Diglym), Wasser
und deren Gemische wie Aceton und Wasser, Aceton und Methanol,
Aceton und Ethylalkohol, Methylen-dichlorid und Methanol und
Ethylen-dichlorid und Methanol. Allgemein kann wird die erfin
dungsgemäßen Zwecke die semipermeable Wand bei einer Temperatur
aufgebracht werden, die einige Grad unter dem Schmelzpunkt der
auf Temperatur ansprechenden Masse liegt. Oder die thermopla
stische Masse kann in die Abgabevorrichtung eingebracht werden
nach dem Aufbringen der semipermeablen Wand.
Die expandierbare Wand, das Taschenteil oder die expandierbare
Schicht können durch übliche Polymer-Warmverformungs-Verfahren
hergestellt werden, wie durch Aufsprühen auf einen Dorn, Ein
tauchen einer Form in eine wandbildende Masse, Blasen, Ziehen,
Verpressen, Spritzgießen, Extrudieren und Laminatbildung. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform wird eine Tasche oder eine
expandierbare geformte treibende Kammer nach dem in Fig. 10 ge
zeigten Preßverfahren hergestellt. Das Verfahren des Formpres
sens besteht in der Anwendung einer Hohlform und eines Stem
pels. Eine Hohlform bildet eine Oberfläche des geformten Teils
und die die Polymerwand bildende Masse wird in die Form gege
ben. Der Stempel der Form bildet die andere Fläche der Tasche.
Der Stempel verpreßt die Polymermasse, wenn die Form geschlos
sen ist, und bei geschlossener Form wird die Polymermasse zu
der Form der Tasche verpreßt. Die Hohlform und der Stempel wer
den in dieser Stellung gehalten, bis die Polymermasse aushär
tet. In Fig. 10 wird die Tasche oder die geformte treibende Kam
mer durch den Buchstaben a angegeben und ist gezeigt nach der
Entfernung aus der Preßform. Anschließend geht die Kammer bei
einer Ausführungsform zu einer Füllstelle b, wo sie unter einen
Fülltrichter geführt und mit der geschmolzenen Wirkstoffzube
reitung gefüllt wird. Nach dem Abkühlen wird die gefüllte Kam
mer bei c mit einer semipermeablen Wand überzogen und mit Hilfe
eines Laserstrahls eine Öffnung durch die semipermeable Wand
gebohrt, um eine Abgabevorrichtung zu erhalten. Bei einem ähn
lichen Verfahren wird die geformte Kammer a bei d mit einem
Verschluß versehen, der eine Füll/Abgabe-Öffnung besitzt und
die geschlossene Kammer an der Füllstelle e bei Raumtemperatur
mit einer geschmolzenen Wirkstoffzubereitung gefüllt. Schließ
lich wird die gefüllte Kammer bei f mit einer semipermeablen
Wand umgeben und eine Öffnung mit Hilfe eines Laserstrahls
durch die semipermeable Wand gebohrt, die mit der Öffnung in
dem Verschluß übereinstimmt, um eine Abgabevorrichtung zu er
halten. Bei einer weiteren Arbeitsweise wird die geschlossene
Kammer mit einer semipermeablen Membran (Wand) verschlossen und
eine Öffnung mit Hilfe eines Laserstrahls durch die semiper
meable Wand in Übereinstimmung mit der Öffnung in dem Verschluß
gebohrt, um eine leere Abgabevorrichtung, wie in g angegeben,
zu erhalten. Dann wird die Vorrichtung bei Raumtemperatur mit
der geschmolzenen Wirkstoffzubereitung gefüllt, um die fertige
einsatzfähige Vorrichtung h zu erhalten.
Der Ausdruck "Öffnung" oder "Durchgang", wie er hier verwendet
wird, umfaßt Mittel (und Methoden) in der semipermeablen Wand,
die geeignet sind zur Freisetzung einer Wirkstoffzubereitung
aus der Abgabevorrichtung. Die Öffnung kann durch mechanisches
Bohren oder Bohren mit Hilfe eines Laserstrahls oder durch Ab
bau eines abbaubaren Elements in der Wand, wie eines Gelatine
stopfens, erzeugt werden. Eine Beschreibung von Öffnungen und
deren bevorzugten maximalen und minimalen Größen ist in den
US-PS 38 45 770 und 39 16 899 angegeben.
Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele näher erläu
tert.
Eine Abgabevorrichtung wurde folgendermaßen hergestellt: Zu
nächst wurde ein expandierbarer kapselförmiger Behälter durch
Spritzgießen einer polymeren Masse hergestellt. Der Behälter
besaß einen Durchmesser von 12 mm und eine Tiefe von 40 mm. Die
Wand des Behälters bestand aus einer Masse aus 30 Gew.-% Na
triumchlorid und 70 Gew.-% Poly(ethylenoxid) mit einem Moleku
largewicht von 3000000. Die die Wand bildenden Bestandteile
wurden in einem handelsüblichen Mischer 20 Minuten unter Bil
dung einer homogenen Masse vermischt. Die Masse wurde zu Ta
bletten verpreßt und in eine Spritzgußvorrichtung eingebracht
und der Behälter durch Spritzgießen bei 145 bis 150°C und
6,5-7,0×10 kPa geformt.
Anschließend wurde der Behälter mit einer wärmeempfindlichen
Masse aus 0,5 Gew.-% Theophyllin, 77 Gew.-% hydriertem Pflan
zenöl, 20 Gew.-% Sorbitantrioleat und 2,5 Gew.-% Bienenwachs
gefüllt. Der Behälter wurde mit der wärmeempfindlichen Arznei
mittelzubereitung bei 36 bis 37°C gefüllt. Nach dem Kühlen auf
21°C wurde eine äußere semipermeable Wand auf den gefüllten Be
hälter aufgebracht durch Überziehen in einer Wurster-Luftver
wirbelungsvorrichtung. Die semipermeable Wand wurde aus einer
Methylenchloridlösung, enthaltend 5 Gew.-% Celluloseacetatbu
tyrat, aufgebracht. Die semipermeable Wand wurde auf eine Dicke
von 0,4 mm aufgebracht und die Wirkstoffspender-Vorstufe 5 bis
10 Tage in einem Ofen bei 50°C getrocknet. Schließlich wurde
eine 0,75 mm große Öffnung mit Hilfe eines Laserstrahls durch
die semipermeable Wand gebohrt zur Freisetzung der Arzneimit
telzubereitung aus der Kammer der Abgabevorrichtung.
Der Behälter oder die Tasche mit weiter Öffnung wurde nach Bei
spiel 1 hergestellt und mit einer Arzneimittelzubereitung aus
0,20 g Paracetamol, 0,02 g Codeinphosphat, 0,15 g Acetylsali
cylsäure und 2,0 g Witepsol® H 35, einem Glycerinestergemisch
von gesättigten pflanzlichen Fettsäuren, bei denen Laurinsäure
überwiegt, gefüllt. Die Masse wurde hergestellt durch Verreiben
und gutes Vermischen der Arzneimittelsubstanzen und anschlie
ßende Zugabe des Witepsol-Trägers bei 38 bis 40°C. Die Taschen
wurden mit der geschmolzenen Masse gefüllt und beim Kühlen ent
stand eine cremeartige Konsistenz. Die Taschen wurden mit einer
semipermeablen Wand überzeugen und mit Hilfe eines Laserstrahls
eine Öffnung gebohrt, wie oben beschrieben.
Eine Abgabevorrichtung mit einer Kammer, enthaltend eine auf
Temperatur ansprechende wärmeempfindliche Masse in laminarer
Anordnung mit einer expandierbaren Masse, wurde folgendermaßen
hergestellt: In eine Form wurden nacheinander zunächst eine ge
schmolzene Masse aus 2,5% Pheno-barbital, 20,5% Glyceringela
tine und 77,0% Theobromöl, ein Glycerid der Stearin-, Palmi
tin- und Laurinsäuren, eingebracht, wobei beim Abkühlen auf
Raumtemperatur die auf Temperatur ansprechende Schicht ent
stand. Dann wurde in die Form ein Gemisch aus 30 Teilen Ethy
lenglykol-monomethacrylat, enthaltend 0,12 Teile Ethylengly
kol-dimethacrylat, und 10 Teile einer 0,13%igen wäßrigen Lö
sung von Natriumbisulfat in wäßrigen Ethanol eingebracht. Das
Gemisch polymerisierte bei 30°C, und 20 Minuten nach Einstel
lung des Gleichgewichts auf Raumtemperatur wurde das feste
Laminat aus der Form entnommen.
Anschließend wurde eine Lösung von 15 Gew.-% Celluloseacetat
mit einem Acetylgehalt von 39,8% in Aceton hergestellt und das
Laminat durch 15maliges Eintauchen in die Lösung überzogen, und
zwar wurde zunächst einmal 10 Sekunden und dann jeweils 1 Minu
te pro Tauchvorgang eingetaucht mit einer dazwischenliegenden
Trocknungszeit von jeweils 5 Minuten. Nach dem Eintauchen wurde
die Vorrichtung 10 Tage bei Raumtemperatur von 22,2°C getrock
net. Durch dieses Verfahren wurde eine 0,7 mm dicke semiper
meable, geschwindigkeitsbestimmende Wand um das Laminat gebil
det. Mit Hilfe eines Laserstrahls wurde ein Durchgang durch die
semipermeable Wand gebohrt, der das Äußere der Vorrichtung mit
der auf Temperatur ansprechenden Schicht verband.
Eine Abgabevorrichtung wurde folgendermaßen hergestellt: Zu
nächst wurde ein wärmeempfindliches eutektisches Gemisch aus
77% natürlichem Fett mit einem Schmelzpunkt von 35 bis 37°C
und 19,5% Paraffinwachs mit einem Schmelzpunkt von 52°C er
wärmt und verflüssigt. Zu der flüssigen Schmelze wurden 3,5%
Acetylsalicylsäure gegeben und das Gemisch in eine Form gegos
sen. Nach dem Abkühlen und Verfestigen wurden 500 mg Cyanamer®
Polyacrylamid, ein Hydrogel mit einem Molekulargewicht von etwa
200000 in die Form gegeben und die Schichten zu einer auf Tem
peratur ansprechenden Schicht in Kontakt mit einer Hydrogel
schicht verpreßt und die miteinander in Kontakt stehenden
Schichten aus der Form entnommen.
Anschließend wurde eine semipermeable Wand hergestellt durch
Vermischen von 85 g Celluloseacetat mit einem Acetylgehalt von
39,8 mit 200 ml Methylenchlorid und 200 ml Methanol und Auf
sprühen auf die die schichtförmige Kammer bildenden Teile in
einer Luftverwirbelungsvorrichtung, bis eine 0,25 mm dicke se
mipermeable Wand die Kammer umgab. Die Vorrichtung wurde 2 Wo
chen getrocknet und mit Hilfe eines Laserstrahls ein 0,4 mm
Durchgang durch die semipermeable Wand gebohrt, der eine Ver
bindung zu der auf Wärme ansprechenden Masse darstellte.
Das Verfahren des Beispiels 4 wurde wiederholt mit den dort be
schriebenen Massen, mit Ausnahme der auf Temperatur ansprechen
den Masse, die jetzt aus einem Polyoxyethylenether eines Teil
esters einer Fettsäure und einem cyclischen inneren Poly
hydroxyether, enthaltend Arzneimittel, bestand. Der Polyoxy
ethylenether besaß 2 bis 5 Oxyethylengruppen und die Teilester
der Fettsäuren enthielten 14 bis 18 Kohlenstoffatome. Die Masse
enthielt ein Arzneimittel, und die auf Temperatur ansprechende
Masse schmolz schnell und vollständig bei Körpertemperatur un
ter Bildung einer flüssigen Masse zur leichten Freisetzung aus
der Vorrichtung.
Das Verfahren der Beispiele 4 und 5 wurde wiederholt zur Her
stellung einer auf Temperatur ansprechenden Masse aus 85 mg
Sorbitan-monostearat-hydroxypolyoxyethylen-ether mit 4 Oxy
ethylengruppen pro mol und einem Schmelzpunkt von 38°C, 5 mg
Sorbitan-monostearat-hydroxypolyoxyethylen-ether mit 20 Oxy
ethylengruppen pro mol, 5 mg des Fettsäureesters Sorbitan-mono
ricinoleat und 15 mg Natriumindomethacin.
Eine wärmeempfindliche Masse zur Verwendung in der Abgabevor
richtung nach Beispiel 1 wurde hergestellt durch Vermischen un
ter Wärme von 30% Polyethylenglykol 1500, 30% Polyethylengly
kol 4000, 30% Polyethylenglykol 400, % Kakaobutter und 1%
Oxyprenolol-hydrochlorid. Die Masse zeigte eine Schmelzzeit von
15 bis 20 Minuten bei 37°C.
Eine osmotische Kapsel in Form eines dünnwandigen Zylinders mit
einem halbkugelförmigen Boden wurde durch Spritzguß hergestellt
aus einer Masse, bestehend im wesentlichen aus 65% Natrium
chlorid, 20% Polyox®, einem Poly(oxyethylen)polymer mit einem
Molekulargewicht von etwa 200 000 und 15% Polyethylenglykol
200 000. Die Spritzgußbedingungen, unter denen die Kapsel her
gestellt wurde, waren die folgenden:
Temperatur der Düse
Zone 1180 ± 20°C Zone 2230 ± 25°C Zone 3220 ± 25°C Temperatur180 ± 25°C Temperatur der Hohlform18 ± 3°C Temperatur des Stempels8 ± 3°C Temperatur der Formplatte8 ± 3°C Lampenzeit13,5 ± 2 s Injektionszeit1,9 ± 2 s Injektionsgeschwindigkeit5 ± 1 Injektionsdruck82,4 ± 6,9 daN/cm²
(84 ± 7 kg/cm²) Rückdruck41,2 ± 6,9 daN/cm²
(42 ± 7 kg/cm²) Dauer eines Zyklus20 s
Zone 1180 ± 20°C Zone 2230 ± 25°C Zone 3220 ± 25°C Temperatur180 ± 25°C Temperatur der Hohlform18 ± 3°C Temperatur des Stempels8 ± 3°C Temperatur der Formplatte8 ± 3°C Lampenzeit13,5 ± 2 s Injektionszeit1,9 ± 2 s Injektionsgeschwindigkeit5 ± 1 Injektionsdruck82,4 ± 6,9 daN/cm²
(84 ± 7 kg/cm²) Rückdruck41,2 ± 6,9 daN/cm²
(42 ± 7 kg/cm²) Dauer eines Zyklus20 s
innerer und äußerer Durchmesser bzw. innere und äußere Länge
waren 1,17 und 1,33 bzw. 3,70 und 3,85 cm.
Die osmotische Kapsel wurde mit 2,88 g H-15 Witespol Glycerin
ester einer gesättigten Fettsäure, enthaltend 0,1% öllöslichen
roten Farbstoff, gefüllt. Die vorgefüllte Kapsel wurde in einer
Kesselbeschichtungseinrichtung (Accela-Cota) mit Celluloseace
tatbutyrat in einem Lösungsmittel, bestehend aus Methylenchlo
rid zu Ethanol (95 : 5), überzogen, bis eine semipermeable Mem
bran von 0,5 mm Dicke gleichmäßig darauf verteilt war. Die Sy
steme wurden 7 Tage bei 55°C getrocknet und eine Ausgangsöff
nung mit einem Durchmesser von 1 mm durch die Schicht gebohrt.
Die Systeme wurden auf ihre Freisetzungsgeschwindigkeit unter
sucht. Bei den beiliegenden Zeichnungen zeigt Fig. 11 die Frei
setzungsgeschwindigkeit der temperaturempfindlichen Masse in mg
pro Stunde × Tag aus dem System. Fig. 12 zeigt die Gesamtmenge
an temperaturempfindlicher Masse, die freigesetzt wird, angege
ben in %, bezogen auf die Gesamtmenge in dem System. Die Kreise
zeigen die Freisetzung aus dem System bei vertikaler Stellung
und die Quadrate die Freisetzung aus dem System in horizontaler
Stellung.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtungen ist die Verabrei
chung eines Wirkstoffs mit gesteuerter Geschwindigkeit an die
Vagina oder das Rektum eines Warmblüters möglich. Dabei wird:
- A) eine Abgabevorrichtung in die Körperhöhlung eingeführt, bestehend aus (1) einer inneren Wand aus einer quellfähigen, expandierbaren polymeren Masse, die eine innere Kammer umgibt und bildet, (2) einer Öffnung in der Wand, (3) einer Wirkstoff zubereitung in der Kammer, umfassend eine Dosiseinheit Arznei mittel zur Durchführung eines therapeutischen Programms und einen wärmeempfindlichen Träger, der bei Körpertemperatur schmilzt oder sich löst und ein Mittel darstellt für den Trans port des Arzneimittels aus der Vorrichtung, (4) einer äußeren Wand, die die Tasche und die Öffnung umgibt, wobei die äußere Wand aus einer semipermeablen polymeren Masse besteht, die für Flüssigkeit durchlässig und für Arzneimittel undurchlässig ist, und (5) einer Öffnung durch die äußere Wand, die über die Öff nung mit der inneren Kammer in Verbindung steht;
- B) Flüssigkeit durch die semipermeable Wand von der inneren Wand mit einer Geschwindigkeit eingesaugt, die bestimmt wird durch die Durchlässigkeit der semipermeablen Wand und den osmo tischen Druckgradienten über die semipermeable Wand, was dazu führt, daß die Innenwand quillt und sich ausdehnt;
- C) die Arzneimittelzubereitung in der Kammer schmilzt unter Bildung einer fließfähigen Zubereitung und
- D) die Arzneimittelzubereitung wird aus der Kammer abgegeben, indem die Innenwand quillt und sich ausdehnt gegen die ge schmolzene Zubereitung, was dazu führt, daß die Zubereitung in therapeutisch wirksamer Menge durch die Öffnung mit gesteuerter Geschwindigkeit über den Durchgang abgegeben wird und die ge wünschte medizinische Wirkung über einen längeren Zeitraum von einer Stunde bis zu Monaten, vorzugsweise 1 bis 24 Stunden, ausübt.
Claims (28)
1. Abgabevorrichtung zur Freisetzung einer wärmeempfindlichen
Wirkstoffzubereitung an eine Anwendungsumgebung mit gesteuerter
Geschwindigkeit, umfassend:
- a) eine Innenwand, die eine innere Kammer umgibt und bildet, in der die Wirkstoffzubereitung enthalten ist, und wobei eine Öffnung in der Wand vorgesehen ist zum Füllen und Abgeben der Wirkstoffzubereitung aus der Kammer, und wobei die Wand aus einer Masse besteht, die ein Mittel darstellt, das Flüssigkeit absorbiert, quillt und sich in die Kammer hin ausdehnt;
- b) eine äußere Wand, die die Innenwand umgibt und die aus einer Masse besteht, die für Flüssigkeit durchlässig und für den Wirkstoff im wesentlichen undurchlässig ist; und
- c) einen Durchgang in der Außenwand, der mit der Öffnung zur Freisetzung einer Wirkstoffzubereitung aus der Vorrichtung in Verbindung steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer eine
Wirkstoffzubereitung enthält, die bei einer Temperatur bis zu
33°C fest ist und oberhalb 33°C schmilzt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand aus
einer Masse, umfassend ein Hydrogelpolymer und einen osmotisch
wirksamen löslichen Stoff, besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand aus
einer Masse besteht aus einem Hydrogelpolymer, das in Gegenwart
von Flüssigkeit quillt und sich ausdehnt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung der Wand
mit einem Verschluß versehen ist, in dem sich ein Durchgang be
findet.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Außenwand aus
Celluloseester, Cellulosediester, Celluloseether, Cellulose
esterether, Celluloseacylat, Cellulosediacylat, Cellulosetri
acylat, Celluloseacetat, Cellulosediacetat, Cellulosetriacetat
und/oder Celluloseacetatbutyrat besteht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand aus
einer hydrophilen Masse besteht, die in Gegenwart von in die
Vorrichtung eingesaugter wäßriger Flüssigkeit quillt und sich
ausdehnt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand aus
Polyethylenoxid besteht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand aus
Polyethylenoxid, Polyethylenglykol und einem osmotisch wirksa
men löslichen Stoff besteht.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer eine wär
meempfindliche Masse enthält, umfassend einen Glycerinester von
gesättigten Fettsäuren.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Abgabe eines Wirkstoffs an
eine biologische Anwendungsumgebung mit einer Temperatur größer
als 33°C,
dadurch gekennzeichnet, daß sie besteht aus:
- a) einer Wand aus einer semipermeablen polymeren Masse, die umgibt und bildet
- b) eine Kammer,
- c) einem ersten Mittel in der Kammer, das sich von einer fe sten Form zu einer freisetzbaren Form verändert als Reaktion auf die Temperatur der biologischen Umgebung und das einen Wirkstoff enthält und in Kontakt steht mit einem zweiten Mittel in der Kammer, das Flüssigkeit durch die semipermeable Wand einsaugt und sich in die Kammer hin ausdehnt, und
- d) einem Durchgang in der Wand, der das Äußere der Vorrich tung mit dem ersten Mittel verbindet.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Mittel
eine Schicht ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Mittel
eine Schicht ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die feste Masse ein
Gel ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die feste Masse als
Reaktion auf die Temperatur der biologischen Umgebung schmilzt
oder sich verflüssigt.
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 zur Freisetzung eines Wirk
stoffs an eine Umgebung mit einer Temperatur, die der Tempera
tur eines Warmblüters entspricht,
dadurch gekennzeichnet, daß sie umfaßt:
- a) eine Wand aus einer semipermeablen Polymermasse, die ein geschlossenes Rohr mit einem inneren Lumen umgibt,
- b) ein erstes Mittel in der Mitte des Lumens, das sich von einer nicht freisetzbaren Masse in eine freisetzbare Masse ver ändert als Reaktion auf die Temperatur der Umgebung und das einen Wirkstoff enthält und umgeben ist von einem zweiten Mit tel in dem Lumen, das Flüssigkeit durch die semipermeable Wand einsaugt und sich gegen das erste Mittel hin ausdehnt, und
- c) einen Durchgang in der Wand, der eine Verbindung zwischen dem Äußeren der Vorrichtung und dem ersten Mittel darstellt.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß sich das zweite
Mittel zwischen dem ersten Mittel und der Innenseite der Wand
befindet.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Durchgang
in der Wand am geschlossenen Ende des Rohrs befindet.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die nicht freisetz
bare Masse halbfest oder fest ist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die nicht freisetz
bare Masse bei einer Temperatur unter 33°C nicht fließfähig
ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sie umfaßt:
- a) einen rohrförmigen, an den Enden geschlossenen Körper aus einer Polymermasse, die für eine äußere Flüssigkeit durchlässig und für einen Wirkstoff im wesentlichen undurchlässig ist,
- b) ein Lumen in dem Körper,
- c) eine erste Schicht in dem Lumen in Form einer Masse, die einen Wirkstoff und einen Träger für den Wirkstoff umfaßt,
- d) eine zweite Schicht in dem Lumen, die mit der ersten Schicht in Kontakt steht und ein Hydrogel ist, das in Gegenwart von in das Lumen eintretender Flüssigkeit expandiert, und
- e) einen Durchgang in dem Körper, der eine Verbindung zwi schen dem Äußeren der Vorrichtung und der ersten Schicht dar stellt.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein nicht
toxisches pharmazeutisch annehmbares hydriertes Öl ist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 21 oder 22,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger im we
sentlichen aus einem nicht toxischen Monoglycerid, Diglycerid
und/oder Triglycerid besteht.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger eine
nicht toxische hydrophile Substanz mit einem Molekulargewicht
über 1000 ist.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein nicht
toxisches eutektisches Gemisch, umfassend ein Glycerid und ein
hydriertes Öl, ist.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 25,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein nicht
toxisches Glycerid einer Fettsäure mit 8 bis 22 Kohlenstoffato
men ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 21 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, daß der Träger eine
nicht toxische Masse ist aus einem Gemisch von mindestens zwei
Polyethylenglykolen, von denen eines ein Molekulargewicht grö
ßer 1000 aufweist.
28. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sie umfaßt:
- a) eine Innenwand, die eine innere Kammer umgibt und bildet, in der eine Wirkstoffzubereitung enthalten ist, und die eine Öffnung zum Füllen und Freisetzen der Wirkstoffzubereitung aus der Kammer umfaßt und aus einer Masse besteht, die ein Mittel darstellt, das Flüssigkeit absorbiert, quillt und sich in die Kammer hin ausdehnt,
- b) eine Außenwand, die die Innenwand umgibt und aus einer Masse besteht, die für Flüssigkeit durchlässig und für Wirk stoff im wesentlichen undurchlässig ist und ausgewählt ist aus der Gruppe Polysulfon, Polyacrylat, Polymethacrylat, Polyme thylmethacrylat und Polyurethan, und
- c) einen Durchgang in der Außenwand, der eine Verbindung mit der Öffnung herstellt zur Freisetzung der Wirkstoffzubereitung aus der Vorrichtung.
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