DE3634505C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Behandeln einer
Probe unter Verwendung eines Elektronenmikroskops, umfas
send:
- a) eine Arbeitskammer des Elektronenmikroskops;
- b) eine Vakuumkammer, die auf ihrer einen Seite mit einer Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer versehen ist, wobei zwischen der Vakuumkammer und der Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer ein Absperr- bzw. Torventil zum Unterbrechen der Verbindung zwischen der Vakuumkammer und der Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer vorgesehen ist;
- c) einen Probenbewegungsstab zum Bewegen der Probe mittels eines Probenhalters, der mit dem Ende des Pro benbewegungsstabs verbindbar ist, aus der Vakuumkammer heraus;
- d) eine in der Vakuumkammer vorgesehene Einrichtung zum Zerteilen der im Probenhalter befindlichen schnellgefrorenen Probe derart, daß ein brauchbares Fragment der Probe auf einer Teilungsoberfläche soweit wie möglich freigelegt wird; und
- e) eine Einrichtung zum Beschichten der im Probenhalter befindlichen Probe mit leitfähigem Material.
Nach dem Stande der Technik ist es bei den neueren Anwendungen
der Biologie wünschenswert, eine Technik
zur Verfügung zu haben, die für die Verwendung in
verschiedenen Untersuchungen geeignet ist, in denen winzige
brauchbare Fragmente von einer Rohprobe extrahiert bzw. aus
einer Rohprobe entnommen werden, um sie zu züchten oder in
sonstiger Weise zu kultivieren. Beispielsweise werden
Hyphae von einer gewissen Spezies von Fungi, die an einer
Pflanze anhaften, extrahiert bzw. herausgezogen, und die
Hyphae werden einer hochgradigen Analyse unterworfen, oder
die Hyphae werden von einer gewissen Schimmel- oder Moderspezies
extrahiert, und die Hyphae werden gezüchtet oder in
sonstiger Weise kultiviert.
Da brauchbare Fragmente, die von einer Probe, wie beispielsweise
von Fungi, extrahiert worden sind, sehr winzig sind,
ist es notwendig, ein Elektronenmikroskop zu verwenden, um
die Fragmente zu beobachten. Es sei hier darauf hingewiesen,
daß im Rahmen der vorliegenden Ansprüche und Beschreibung
der Begriff "extrahieren" insbesondere die Begriffe "herausziehen,
gewinnen, herausholen, extrahieren o. dgl." umfassen
soll. Die Vorgänge, die für konventionelle Untersuchungen
dieser Art erforderlich sind, umfassen Zerschneiden, beispielsweise
einer Pflanze, die Fungi enthält, wobei das Zerschneiden
willkürlich erfolgt oder die Pflanze in dünne Abschnitte zerschnitten
wird; Beobachten der abgeschnittenen Abschnitte
mittels eines Rasterelektronenmikroskops und/oder mittels
eines Durchstrahlungselektronenmikroskops; und Untersuchen
der Abschnitte nach brauchbaren Fragmenten, die zu extrahieren
sind.
Bei Anwendung einer solchen konventionellen Art und Weise
muß man jedoch warten, ob und gegebenenfalls bis
brauchbare Fragmente, zum Beispiel Hyphae, zufällig in oder
an den abgeschnittenen Abschnitten entdeckt werden, die man
von der aufs Geratewohl zerschnittenen Probe erhalten hat.
Weiter ist es, selbst wenn brauchbare Fragmente entdeckt
werden, technisch schwierig, die Fragmente wirksam und effektiv
zu extrahieren. Demgemäß ist die konventionelle Beobachtung,
die zum Extrahieren von brauchbaren Fragmenten
von einer Probe erforderlich ist, sehr ineffizient bzw. wenig
leistungsfähig, und es ist fast unmöglich, viele winzige
brauchbare Fragmente, zum Beispiel Hyphae, von der Probe,
wie beispielsweise von einer Pflanze, konstant zu extrahieren.
Daher kann ein Rasterelektronenmikroskop bei
ernsthaften Untersuchungen, die im Rahmen von biologischen
Anwendungen stattfinden, nicht in genügendem bzw. effektivem
Umfang für die Behandlung und Untersuchung verwendet
werden, beispielsweise für die Extraktion eines Teils der
Probe, als weitgehend nur für die Beobachtung zum Zwecke
des Findens der Fragmente. Eine entsprechende Schwierigkeit
ist beim Vorgang des Extrahierens winziger Abschnitte von
Hochmolekülen bzw. sehr großen Molekülen in dem Zustand, in
dem ein Gehalt an Wasser oder Lösungsmittel vorliegt, vor
handen.
Eine Einrichtung der eingangs genannten gattungsgemäßen Art
zum Behandeln einer Probe unter Verwendung eines Elektronenmikroskops
ist aus der CH-PS 6 14 532 bekannt, wobei
allerdings in dieser Einrichtung die Vakuumkammer zusammen
mit ihrer Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer eine von der Arbeitskammer
des Elektronenmikroskops völlig unabhängige,
gesonderte Baueinheit ist. Diese bekannte Einrichtung dient
lediglich zum Zerteilen, nämlich zum Zerbrechen, einer
schnellgefrorenen Probe und zu deren Beschichten mit leitfähigem
Material in einer einzigen Vakuumkammer, in welche
die Probe samt dem Probenhalter durch die Vorabsaug-
bzw. Schleusenkammer und das zwischen letzterer und der Vakuumkammer
befindliche Absperr- bzw. Torventil mittels des
Probenbewegungsstabs eingebracht wird. Die dem Gegenstand
der CH-PS 6 14 532 zugrundeliegende Aufgabe besteht daher,
soweit sie zur Beurteilung der vorliegenden Erfindung von
Interesse ist, im wesentlichen darin, eine Einrichtung zum
Behandeln einer Probe in der Weise zur Verfügung zu stellen,
daß diese Probe im schnellgefrorenen Zustand zerbrochen werden
kann und die Bruchflächen mit leitfähigem Material beschichtet
werden können, damit die so behandelte Probe unter
einem Elektronenmikroskop beobachtet werden kann.
Im Gegensatz hierzu besteht die Aufgabe, welche der Erfindung
zugrundeliegt, darin, eine Einrichtung der eingangs
genannten gattungsgemäßen Art so auszubilden, daß damit winzige
brauchbare Fragmente der Probe, wie beispielsweise
Hyphae, in der Form von fast rohen bzw. frischen Fragmenten
extrahiert werden können, damit diese brauchbaren, winzigen
Fragmente für verschiedenste Studien bzw. Untersuchungen,
wie beispielsweise für die Züchtung oder Kultivierung, verwendet
werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß:
- 1) die Vakuumkammer an ihrer anderen Seite mit einem weiteren Absperr- bzw. Torventil versehen und über dieses mit der Arbeitskammer eines Rasterelektronen mikroskops verbunden ist;
- 2) die Vakuumkammer zusammen mit weiteren Vakuumkammern radial um die Arbeitskammer herum vorgesehen ist, wobei auch jede der weiteren Vakuumkammern auf ihrer einen Seite mit einer Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer und einem Absperr- bzw. Torventil zum Unterbrechen der Verbindung zwischen der jeweiligen weiteren Vakuumkammer und ihrer Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer versehen ist, sowie auf ihrer anderen Seite mit einem weiteren Absperr- bzw. Torventil, über welches die jeweilige weitere Vakuumkammer mit der Arbeitskammer des Rasterelektronenmikroskops verbunden ist;
- 3) die weiteren Vakuumkammern ebenfalls mit je einem Proben bewegungsstab zum Bewegen der Probe mittels eines Probenhalters, der mit dem Ende des Probenbewegungsstabs verbindbar ist, aus der Vakuumkammer heraus, versehen sind, wobei jeder Probenbewegungsstab durch das geöffnete weitere Absperr- bzw. Torventil seiner Vakuumkammer hindurch bis zu der Arbeitskammer des Rasterelektronenmikroskops, in welcher ein kühlender Objekttisch vorgesehen ist, vorschiebbar ist;
- 4) die Einrichtung zum Zerteilen eine Schneideinrichtung ist, zusammen mit welcher in der ersten Vakuumkammer eine Heizeinrichtung zum allmählichen Erwärmen der mittels der Schneideinrichtung zerschnittenen Probe, während sich diese auf dem Probenhalter befindet, und zum Sublimieren von Feuchtigkeit aus der Probe vorgesehen ist;
- 5) in einer der weiteren Vakuumkammern ein Manipulator zum Beobachten und feineren Zerschneiden der durch das Sublimieren von Feuchtigkeit behandelten Probe vorgesehen ist;
- 6) in einer anderen der weiteren Vakuumkammern die Einrichtung zum Beschichten der feiner zerschnittenen Probe vorgesehen ist; und
- 7) ein Mikromanipulator, der sich oberhalb des kühlenden Objekttisches in der Arbeitskammer des Rasterelektronenmikroskops erstreckt, zum Herausnehmen von brauchbaren Fragmenten aus der mit leitfähigem Material beschichteten und auf dem Objekttisch plazierten Probe vorgesehen ist.
Zwar sind in der Zeitschrift "Mikroskopie", September 1982,
S. 960 bis 973, in der Zeitschrift "Elektronenmikroskopie",
Labor-Praxis, Juli/August 1982, Seite 812 bis 824, in der
DE 27 39 796 A1 und in der Zeitschrift "Mikroskopie", 2/1985,
Supplement, Seite 4 bis 14, verschiedenste Einrichtungen zur
Kryopräparation von Proben für die Elektronenmikroskopie bekannt.
Jedoch ermöglicht es die erfindungsgemäße Einrichtung im
Gegensatz zu allen diesen bekannten Einrichtungen, winzigste
brauchbare Fragmente, deren Größe beispielsweise im
Bereich von 1 µm oder weniger liegt, von fast rohen bzw. frischen
Proben so zu extrahieren, daß diese winzigsten Fragmente
beispielsweise für Züchtung oder Kultivierung weiterverwendet
werden können. Alle Einrichtungen, die in den vorgenannten
Druckschriften beschrieben sind, unterscheiden
sich sowohl nach der ihnen zugrundeliegenden Aufgabenstellung
als auch nach der in ihnen verwirklichten Lösung grundsätzlich
von der erfindungsgemäßen Einrichtung. So erfolgt
gemäß keiner dieser Druckschriften eine Behandlung der Probe
mit einem Manipulator unter einem Rasterelektronenmikroskop
zum Zwecke der Aussortierung von winzigsten Fragmenten, sondern,
wenn überhaupt, in einer Sub-Kammer, wie beispielsweise
gemäß der Zeitschrift "Elektronenmikroskopie", Juli/August
1982, unter einem Ultramikrotom, bei dem eine Handhabung
der unter dem Ultramikrotom erzeugten Probenschnitte
in üblicher Weise erforderlich ist, wobei diese Sub-Kammer
eine völlig von dem Mikroskop losgelöste Kammer ist.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung wird es ermöglicht:
- (a) eine Wasser enthaltende Rohprobe zu schneiden bzw. zerschneiden, während sie mittels des Rasterelektronenmikroskops beobachtet wird, um brauchbare Fragmente von der Probe zu extrahieren;
- (b) brauchbare Fragmente, wie beispielsweise Hyphae, von einer Wasser enthaltenden Rohprobe, wie beispielsweise Fungi, die an einer Pflanze anhaften, exakt ohne Fehler zu extrahieren;
- (c) eine Wasser enthaltende Rohprobe, wie beispielsweise Fungi, die an einer Pflanze anhaften, in einem Kühlzustand in ein Rasterelektronenmikroskop zu bringen, ohne daß bis zum äußersten eine Änderung in der Qualität auftritt, so daß die Probe mittels des Mikroskops mit großer Effektivität beobachtet werden kann und brauchbare Fragmente bei Beobachtung mittels des Mikroskops exakt von der Probe extrahiert werden können; und
- (d) das Schneiden bzw. Zerschneiden einer Wasser enthaltenden Rohprobe, das Sublimieren von Wasser, das in der geschnittenen bzw. zerschnittenen Probe enthalten ist, und das Extrahieren von brauchbaren Fragmenten mittels eines Manipulators als eine Reihe von Vorgängen in einer Vakuumkammer auszuführen.
Schließlich zeichnet sich eine bevorzugte Weiterbildung
der erfindungsgemäßen Einrichtung dadurch aus, daß in der
Vakuumkammer, in welcher sich die Schneideinrichtung zum
Zerschneiden der schnellgefrorenen Probe befindet, ein optisches
Mikroskop vorgesehen ist, so daß so viel wie möglich
brauchbare Fragmente freilegbar sind.
Die Erfindung sei nachstehend unter Bezugnahme auf die Figuren
der Zeichnung anhand einiger, besonders bevorzugter
Ausführungsformen der
Einrichtung nach der Erfindung näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine Reihe von Vorgängen, die mittels einer Ausführungsform
der Einrichtung gemäß der Erfindung
ausgeführt werden können;
Fig. 2 eine in der Draufsicht gezeigte Schnittansicht,
die eine Ausführungsform einer Einrichtung
gemäß der Erfindung veranschaulicht, in welcher
Vakuumkammern, die je bei einem Vorgang verwendet
werden, um eine Arbeitskammer eines Rasterelektronenmikroskops
herum angeordnet sind;
Fig. 3A eine Aufsicht auf einen Probenhalter;
Fig. 3B eine Längsschnittansicht des Probenhalters der
Fig. 3A;
Fig. 4 eine Längsschnittansicht einer Vakuumkammer, in
der eine gefrorene Probe ge- bzw. zerschnitten und
in der Probe enthaltendes Wasser sublimiert wird;
Fig. 5 eine Längsschnittansicht einer Vakuumkammer, in
der eine Probe unter einem optischen Mikroskop behandelt
wird;
Fig. 6 eine Längsschnittansicht einer Vakuumkammer, in
der leitfähiges Material durch Beschichtung auf
eine Probe aufgebracht wird;
Fig. 7 eine Längsschnittansicht, welche die Arbeitskammer
und einen kühlenden Objektträger des Rasterelektronenmikroskops
zeigt;
Fig. 8 eine Längsschnittansicht eines Mikromanipulators,
der zum Behandeln einer Probe unter dem
Rasterelektronenmikroskop verwendet wird; und
Fig. 9A, 9B, 9C, 9D und 9E vergrößerte Aufsichten auf
jeweilige verschiedene Arten von Nadeln für den
Mikromanipulator.
Es seien nun die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung
beschrieben:
Zunächst sei der Aufbau einer Einrichtung zum Behandeln einer
Wasser enthaltenden Probe unter einem Rasterelektronenmikroskop
beschrieben.
Es sei zunächst auf Fig. 2 Bezug genommen, in der ein
Rasterelektronenmikroskop gezeigt ist, das eine Arbeitskammer
D1 und einen kühlenden Objekttisch D2 hat, der im Zentrum
der Arbeitskammer D1 angeordnet ist. Das Rasterelektronenmikroskop
ist mit einem Sekundärelektronendetektor D3
versehen. Um die Arbeitskammer D1 herum sind mehrere Vakuumkammern
angeordnet, nämlich eine Vakuumkammer B1 zum
Schneiden bzw. Zerschneiden einer gefrorenen Probe, eine
Vakuumkammer C1 zum Sublimieren von Wasser, das in einer
Probe enthalten ist, eine Vakuumkammer E1 zum Behandeln einer
Probe unter einem optischen Mikroskop und eine Vakuumkammer
F1 zum Aufbringen von leitfähigem Material auf eine
Probe durch Beschichten. Außerdem ist ein Mikromanipulator
D₄ vorgesehen, der sich in die Arbeitskammer D₁ er
streckt. Die Vakuumkammern B1 und C1 sind in der gleichen
Vakuumkammer bzw. werden von einander gemeinsamen Vakuumkammern
umfaßt.
Die Fig. 3A und 3B zeigen einen Probenhalter 1, der mit
einer Ausnehmung, einer Nut, einer Rille, einem Loch o. dgl. 1a
versehen ist, worin eine Probe plaziert wird, sowie mit
einer Nadel 1b, welche die Probe hält, und mit einem Behälter
1c, in welchem brauchbare Fragmente, die von der Probe
extrahiert worden sind, untergebracht werden bzw. enthalten
sind. Wenn die Probe eine Fungi enthaltende Suspension
ist, wird die Suspension mittels ihrer Oberflächenspannung
auf bzw. in der Ausnehmung o. dgl. 1a gehalten. Wenn
die Probe ein Teil einer Pflanze ist, wird die Probe mittels
der Nadel 1b gehalten. Der Probenhalter 1 ist an seinem Boden
mit einem Vorsprung 1d zum Einspannen oder Einstecken
versehen. Der Vorsprung 1d des Probenhalters 1 wird mittels
eines Halteteils 2 gehalten, das in Fig. 3B durch strichpunktierte
Linien angedeutet ist, und die auf dem Probenhalter
1 plazierte Probe wird in einem Gefrierprozeß A
(siehe Fig. 1) schnell gefroren. Ein aktueller schnell
verlaufender Gefrierprozeß A besteht darin, daß der Probenhalter
1 schnell in flüssigen Stickstoff eingetaucht wird.
Der die schnellgefrorene Probe haltende Probenhalter wird
in die in Fig. 2 gezeigten Vakuumkammern B1, C₁, E₁ und F1
gebracht, so daß die Probe verschiedenen Prozessen (die
hier auch als Vorgänge oder Arbeitsgänge bezeichnet sind) in
diesen Vakuumkammern unterworfen wird.
Es sei nun ein aktueller bzw. bevorzugter Aufbau der Vakuumkammern
B1, C₁, E₁ und F1 beschrieben.
Die Fig. 4 zeigt den Aufbau der Vakuumkammern B1 und C1.
Beide Kammern sind in einer gemeinsamen Vakuumkammer
10 angeordnet bzw. bilden eine gemeinsame Vakuumkammer 10.
Die Vakuumkammer 10 wird auf einem Hochvakuum von etwa
1,33 · 10-8 bis 1,33 · 10-9 Pa gehalten. Die Vakuumkammer 10
steht mit der Arbeitskammer D1 des Rasterelektronenmikroskops
durch ein Absperr- bzw. Torventil 11 in Verbindung,
das in Fig. 4 rechts angeordnet ist. Eine Vorabsaug- bzw.
Schleusenkammer 12 ist auf der linken Seite der Vakuumkammer
10 angeordnet und von der Vakuumkammer 10 mittels eines Absperr-
bzw. Torventils 13 getrennt. Die Vorabsaug- bzw.
Schleusenkammer 12 wird auf einem Niedervakuum von etwa
1,33 Pa gehalten. Die Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer 12 ist
mittels eines Deckels 14 verschlossen, und ein Probenbewegungsstab
15, der zum Bewegen einer Probe verwendet wird, ist durch
den Deckel 14 in die Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer 12 eingeführt.
Der Probenhalter 1 wird auf einem Tisch 15a gehalten,
der lösbar mit einem Ende des Probenbewegungsstabs 15 verbunden ist.
Die Vakuumkammer B1 umfaßt einen Kühlblock 16, eine Schneideinrichtung
17, welche die gefrorene Probe roh bzw. grob
zerschneidet, und eine Kühlkammer 18, welche die Schneideinrichtung
17 kühlt. Der Kühlblock 16 ist mit flüssigem Stickstoff
N2 gefüllt. Der Tisch 15a wird auf dem Kühlblock 16
plaziert. Die Schneideinrichtung 17 kann eine sich um eine
horizontale Achse oder eine sich um eine vertikale Achse
drehende Schneideinrichtung bzw. ein sich um eine horizontale
Achse oder ein sich um eine vertikale Achse drehendes
Messer sein, und sie ist dazu geeignet, eine gefrorene Probe
X1 auf dem Probenhalter 1 manuell zu schneiden bzw. zu zerschneiden.
Die Kühlkammer 18, die, wie bereits erwähnt, mit flüssigem
Stickstoff N2 gefüllt ist, und die Schneideinrichtung
17 werden auf einer niedrigen Temperatur gehalten. Ein optisches
Mikroskop 19 von niedriger Vergrößerung ist oberhalb
des Probenhalters 1 angeordnet. Die ge- bzw. zerschnittene
gefrorene Probe X1 kann mittels des optischen Mikroskops 19
beobachtet werden.
Die Vakuumkammer C1 umfaßt ein Heizteil 21, das auf dem
Kühlblock 16 angeordnet ist, und eine Kühlkammer 22 zur
Sublimation, die oberhalb des Heizteils 21 und gegenüber
demselben angeordnet ist. Das Heizteil 21 enthält in seinem
Inneren eine Heizeinrichtung 23 und kann den Probenhalter 1 allmählich
erhitzen. Die Kühlkammer 22 ist mit flüssigem Stickstoff N2
gefüllt. Die Kühlkammer 22 weist eine äußere untere Oberfläche
auf, die eine Sublimationsoberfläche 22a bildet, welche
mit Gold plattiert ist. Der Tisch 15a wird auf dem
Heizteil 21 plaziert, und die gefrorene Probe X1, die auf
dem Tisch 15a angeordnet ist, befindet gegenüber der Sublimationsoberfläche
22a, wobei ein kleiner Spalt zwischen der
Probe X1 und der Sublimationsoberfläche 22a ausgebildet ist.
Die Probe X1 wird mittels der Heizeinrichtung 23 allmählich erhitzt,
so daß in der gefrorenen Probe X1 enthaltenes Wasser, das
von der geschnittenen Oberfläche derselben herkommt, sublimiert
bzw. niedergeschlagen wird.
Es ist wünschenswert, daß der Sublimationsvorgang bzw. der
Vorgang des Niederschlagens von Wasser ausgeführt wird, während
der Tisch 15a, bezogen auf die Ansicht der Fig. 4,
allmählich nach rechts bewegt wird. Um den Abstand zwischen
der gefrorenen Probe X1 und der Sublimationsoberfläche 22a
feineinzustellen, kann das Heizteil 21 fein bzw. leicht
nach aufwärts und abwärts bewegt werden. Wenn der Fall vorliegt,
daß eine Probe bearbeitet wird, die keinen Sublimationsvorgang
erfordert, kann die Vakuumkammer C1 in einem
Aufbau ausgebildet werden, in welchem das Heizteil 21 entfernt
werden kann.
Die Fig. 5 zeigt den Aufbau der Vakuumkammer E1, die dazu
verwendet wird, den Vorgang des Behandelns einer Probe unter
einem optischen Mikroskop auszuführen. Die Vakuumkammer
E1 dient dazu, die in der Vakuumkammer C1 der Sublimation
unterworfenen Probe mit niedriger Vergrößerung zu beobachten
und die Probe in kleinere Abschnitte zu zerschneiden,
wenn das notwendig ist. Die Vakuumkammer E1 umfaßt eine
Vakuumkammer 30 und eine Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer 31.
Die Vakuumkammer 30 ist von der Arbeitskammer D1 des Raster
elektronenmikroskops mittels eines Absperr- bzw. Torventils
32 getrennt, und sie ist auch von der Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer
31 mittels eines Absperr- bzw. Torventils 33 getrennt.
Die Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer 31 ist mittels
eines Deckels 34 geschlossen, durch den ein Probenbewegungsstab
35 zum Bewegen der Probe in die Vakuumkammer 31 eingeführt
ist. Der Tisch 15a, auf dem die Probe X₁ mittels
eines Probenhalters 1 gehalten wird, kann an das ihm zugewandte
Ende des Probenbewegungsstabs 35 angekoppelt bzw.
mit diesem Ende verbunden werden. In der Vakuumkammer 30 ist
ein Kühlblock 36 angeordnet, der mit flüssigem Stickstoff N₂
gefüllt ist und auf einer niedrigen Temperatur gehalten
wird. Der Kühlblock 36 ist mit einem Heizer 37 versehen,
so daß die Temperatur des Kühlblocks 36 mittels des Heizers
37 einstellbar ist. Auf dem Kühlblock 36 ist ein aufwärts
und abwärts bewegbarer Block 38 angeordnet, und der
von dem Probenbewegungsstab 35 abgenommene Tisch 15a wird
auf dem Block 38 plaziert. Ein optisches Mikroskop 39 vom
Projektionstyp bzw. vom Auflichttyp ist oberhalb der Vakuumkammer
30 angeordnet, und das Objektiv 41 des Mikroskops
39 ist in die Vakuumkammer 30 eingeführt und befindet sich
gegenüber dem Probenhalter 1 in der Vakuumkammer 30. Das
Objektiv 41 hat einen großen Arbeitsabstand und kann in
einer Entfernung von dem Probenhalter 1 gehalten werden,
die etwa 10 mm beträgt. Die Brennweite des Objektivs 41 bzw.
der Objektabstand wird durch Aufwärts- und Abwärtsbewegung
des Block 38 eingestellt.
Ein manueller Manipulator 42 ist in die Vakuumkammer 30
eingeführt. Eine Nadel 42a ist an einem Ende des Manipulators
42 mittels eines Wärmeisolationsmaterials 42b angebracht.
Die Nadel 42a kann die gefrorene Probe X1 auf dem
Probenhalter 1 feiner bzw. winziger schneiden bzw. zerschneiden.
Vorzugsweise ist eine Mehrzahl von Manipulatoren
42 vorgesehen, von denen je einer ein Messer, eine Nadel,
eine Pinzette u. dgl. jeweils hat. Der Behandlungsvorgang
der Probe durch den Manipulator 42 wird auf einen Schirm
39a des Mikroskops 39 projiziert.
Die Fig. 6 zeigt den Aufbau der Vakuumkammer F1, die dazu
verwendet wird, den Vorgang des Aufbringens von leitfähigem
Material auf eine Probe durch Beschichtung auszuführen.
Die Vakuumkammer F1 umfaßt eine Vakuumkammer 50, die von der
Arbeitskammer D1 des Rasterelektronenmikroskops mittels eines
Absperr- bzw. Torventils 51 abgetrennt bzw. abtrennbar
ist, und eine Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer 52, die von
der Vakuumkammer 50 mittels eines Absperr- bzw. Torventils
53 abtrennbar ist. Die Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer 52
ist mit einem Deckel 54 versehen, durch den ein Probenbewegungsstab
55 zum Bewegen der Probe in die Vorabsaug- bzw.
Schleusenkammer 52 eingeführt ist, und der Tisch 15a wird
an einem Ende des Probenbewegungsstabs 55 angebracht. In
der Vakuumkammer 50 ist ein Kühlblock 56 vorgesehen. Der
Kühlblock 56 ist mit flüssigem Stickstoff N2 gefüllt und
mit einem Heizer 57 versehen, so daß die Temperatur des
Kühlblocks 56 mittels des Heizers 57 eingestellt werden
kann (es versteht sich von selbst, daß der Kühlblock der
vorliegenden Ausführungsform aus einem eigentlichen massiven
Block besteht, in den der Heizer 57 eingefügt ist, und
einer darunterliegenden Kammer, in die flüssiger Stickstoff
eingefüllt ist). Der den Probenhalter 1 haltende Tisch 15a
wird mittels des Probenbewegungsstabs 55 in bzw. auf den
Kühlblock 56 bewegt.
Eine Stabaustauschkammer 60 ist oberhalb der Vakuumkammer 50
angeordnet und von der Vakuumkammer 50 mittels eines Absperrventils
61 abtrennbar. In der Stabaustauschkammer 60 sind
ein Kohlenstoff- bzw. Kohlestab 62 und eine Elektrode 63
vorgesehen, welche eine Spannung an den Kohlenstoff- bzw.
Kohlestab 62 anlegt bzw. diesem zuführt. Der Vorgang des
Aufbringens von leitfähigem Material auf die Probe X1 durch
Beschichten kann in der Vakuumkammer F1 dadurch ausgeführt
werden, daß man den Kohlenstoff- bzw. Kohlestab 62 erhitzt.
Die Fig. 7 zeigt die Arbeitskammer D1 des Rasterelektronenmikroskops.
Der kühlende Objekttisch D2, der im Zentrum der
Arbeitskammer D1 angeordnet ist, wird mit flüssigem Stickstoff
N2 gekühlt. Obwohl das in der Figur nicht gezeigt ist,
kann der auf dem kühlenden Objekttisch D2 angeordnete
Tisch 15a von außen her so eingestellt werden, daß
die Drehrichtung und der Winkel desselben
verändert werden kann. Der kühlende Objekttisch D2 ist
dem Kanal 71 des Rasterelektronenstrahls gegenüber angeordnet.
Der Sekundärelektronendetektor D3 ist der Arbeitskammer
D1 zugewandt. Die Vakuumkammern B1, C1, E1 und F1 sind
radial um den kühlenden Objekttisch D2 herum angeordnet, wie
in Fig. 2 gezeigt ist. Die Probenbewegungsstäbe 15, 35 und 55, die in
den Vakuumkammern B1 bzw. E1 bzw. F1 vorgesehen sind, können
über den kühlenden Objekttisch D2 verlängert bzw. geschoben
werden.
Die Fig. 8 zeigt einen bevorzugten Aufbau des Mikromanipulators
D4. Der Mikromanipulator D4 weist eine Mikromanipulatoraustauschkammer
80 auf, die von der Arbeitskammer D1 des
Rasterelektronenmikroskops mittels eines Absperrventils 81
abtrennbar ist (wie die gesamte vorstehende Beschreibung in
Verbindung mit den Figuren der Zeichnung erkennen läßt, ist
unter einem Absperrventil insbesondere ein solches Absperrventil
zu verstehen, durch welches hindurch Gegenstände bewegt
werden können, das also gleichzeitig als Manipulations-
oder Einführungs- oder Ausführungstor zwischen den beiden
Kammern dienen kann, die mittels dieses Absperrventils voneinander
abtrennbar sind). Eine Vorabsaugeinrichtung, die
nicht dargestellt ist, ist benachbart der Mikromanipulatoraustauschkammer
80 vorgesehen. Die Mikromanipulatoraustauschkammer 80 ist mit einem Mikromanipulator
82 versehen. Der Mikromanipulator 82 wird mittels
eines Antriebsmechanismus 83 so angetrieben, daß der
Mikromanipulator 82 in der x-Richtung und der y-Richtung
nach vorwärts und rückwärts bewegt werden kann, wie in Fig. 8
angedeutet ist. Der Antriebsmechanismus 83 weist einen
Impulsmotor als Kraftquelle auf und kann den Mikromanipulator 82
so steuern, daß dieser über sehr kurze Strecken
entsprechend Operationsbefehlen bewegt wird, die von einem
Mikrorechner zugeführt werden.
Eine Nadel 85 ist an einem Ende des Mikromanipulators 82
mittels eines Wärmeisolationsmaterials 84 befestigt. Die
Fig. 9A bis 9E zeigen Nadeln von verschiedenen Formen.
Die in diesen Figuren gezeigten Nadeln 85 können, wenn
notwendig, an dem Mikromanipulator 82 befestigt werden. Die
Nadeln 85 sind aus Wolfram ausgebildet, das mit Gold
plattiert ist. Die in Fig. 9A gezeigte Nadel 85 hat eine
Plattenform, wobei an einem Ende derselben ein Pinhole
ausgebildet ist, das einen Durchmesser von etwa 1 bis
2 µm hat. Die Nadel 85 der Fig. 9B ist eine Mikropinzette.
Die Nadel 85 der Fig. 9C ist an einem Ende derselben
mit einer ovalen Ausnehmung ausgebildet, wobei diese Ausnehmung
in der vorliegenden Ausführungsform, wie die Fig. 9C
zeigt, durch einen seitlichen Durchgang mit einer Seitenkante
verbunden ist, so daß das freie Ende der Nadel 85
insgesamt hakenförmig ist. Die Nadel 85 der Fig. 9D ist
ein Mikrobohrer, an dessen einem Ende feine Teilchen aus
Diamant haften. Die Nadel 85 der Fig. 9E ist eine Mikronadel,
die an ihrem einen Ende scharf bzw. sehr spitz
ausgebildet ist.
Es sei nun eine bevorzugte Ausführungsform der Behandlung einer Wasser
enthaltenden Probe unter einem Rasterelektronenmikroskop
unter Verwendung der hier vorgeschlagenen Einrichtung
beschrieben.
Sämtliche Prozesse dieser Behandlung umfassen, wie in
Fig. 1 dargestellt ist, folgende Vorgänge: einen Prozeß
A des Schnellgefrierens einer rohen Probe X, die Wasser
enthält; einen Prozeß B des Zerschneidens der gefrorenen
Probe unter Vakuum bzw. des Schneidens der Probe;
einen Prozeß C des Sublimation von Wasser, das in der geschnittenen
bzw. zerschnittenen Probe enthalten ist, von
deren Schnittoberfläche; einen Prozeß E des Behandelns
der Probe unter dem optischen Mikroskop, der ein grobes
Schneiden bzw. Zerschneiden der Probe nach der Sublimation
mittels des Manipulators beinhaltet; einen Prozeß F des
Beschichtens mit leitfähigem Material, das auf die grob ge-
bzw. zerschnittene Probe aufgebracht wird; und einen Prozeß
G des Behandelns der Probe unter dem Rasterelektronenmikroskop
mittels des Mikromanipulators, um brauchbare Fragmente,
wie beispielsweise Hyphae, von der Probe zu extrahieren.
Es sei nun jeder dieser vorstehend erwähnten Prozesse in
näheren Einzelheiten erläutert:
Zunächst wird eine rohe Probe, die Wasser enthält, auf dem
Probenhalter 1 gehaltert, wie in den Fig. 3A und 3B gezeigt
ist. Wenn die Probe eine Suspension ist, die Fungi
enthält, wird die Suspension durch Oberflächenspannung auf
bzw. in der Ausnehmung o. dgl. 1a gehalten. Weiterhin wird
die Probe, wenn sie ein Teil einer Pflanze ist, mittels
der Nadel 1b gehalten.
In dem Prozeß A wird der Probenhalter 1 schnell in flüssigen
Stickstoff eingetaucht, und das in der Probe X auf dem
Probenhalter 1 enthaltene Wasser wird schnell auf eine
niedrige Temperatur von -210°C gefroren.
Die Prozesse B und C werden in den in Fig. 4 gezeigten Vakuumkammern
B1 und C1 ausgeführt. Der Probenhalter 1, der
die schnellgefrorene Probe X1 hält, wird auf dem Tisch 15a
plaziert und wird mittels des ausgefahrenen (d. h. in die
Vakuumkammer hinein ausgefahrenen) Probenbewegungsstabs
15 auf dem Kühlblock 16 der Vakuumkammer 10 durch Ausfahren
des Probenbewegungsstabs 15 bewegt bzw. verschoben
(sowie gegebenenfalls durch seitliches Verschwenken und/oder
Hin- und Herbewegen und/oder Aufwärts- und Abwärtsverschwenken
und/oder Drehen und/oder sonstiges Bewegen des
Probenbewegungsstabs 15). In der Vakuumkammer B1 wird die
gekühlte Schneideinrichtung 17 unter Vakuum und bei einer
niedrigen Temperatur betrieben, und die gefrorene Probe
X1 auf dem Probenhalter 1 wird mittels der Schneideinrichtung
17 aufs Geratewohl grob
geschnitten bzw. zerschnitten. Der Schneidvorgang wird
durch Drehen der Schneideinrichtung 17 bzw. des Schneidwerkzeugs
derselben um eine horizontale Achse oder eine
vertikale Achse kontinuierlich ausgeführt. Die mittels
der Schneideinrichtung 17 ge- bzw. zerschnittene Probe X1
wird sofort durch das optische Mikroskop 19 beobachtet.
Die Beobachtung mittels des optischen Mikroskops 19 kann
während des Schneidens bzw. Zerschneidens der gefrorenen
Probe X1 ausgeführt werden, so daß brauchbare Fragmente,
wie beispielsweise Hyphae, in der gefrorenen Probe X1 in
der Schnittoberfläche gelassen werden. Unbrauchbare Fragmente
der gefrorenen Probe X1 werden bei dem Schneidprozeß
entfernt.
Dann wird der Tisch 15a über das Heizteil 21 der Vakuumkammer
C1 bewegt bzw. verschoben, und die Heizeinrichtung
23 wird allmählich erhitzt, während die Schnittoberfläche
der gefrorenen Probe X1 gegenüber der Sublimationsoberfläche
22a liegt, wobei ein kleiner Spalt zwischen
der Schnittoberfläche der Probe X1 und der Sublimationsoberfläche
22a vorhanden ist; auf diese Weise wird in der
Probe X1 enthaltenes Wasser sublimiert bzw. an der Sublimationsoberfläche
22a niedergeschlagen. Um den Sublimationszustand
der Probe X1 zu beobachten, kann der Tisch 15a
wieder unter das optische Mikroskop 19 zur Beobachtung
der Probe bewegt werden. Um die Beobachtung zu fördern,
kann das optische Mikroskop 19 zwischen den Vakuumkammern
B1 und C1 angeordnet sein.
Der Prozeß E des Behandelns der Probe unter dem optischen
Mikroskop wird, wenn notwendig, ausgeführt. Um mit dem
Prozeß E fortzufahren, wird der Tisch 15a in der Vakuumkammer
C1 mittels des Probenbewegungsstabs 15 in die Arbeitskammer
D1 des Rasterelektronenmikroskops bewegt und
einmal auf dem kühlenden Objekttisch D2 in der Arbeitskammer
D1 plaziert. Der Probenbewegungsstab 35, der in
der Vakuumkammer E1 der Fig. 5 vorgesehen ist, wird
dann ausgefahren (d. h. in die Vakuumkammer hinein ausgefahren),
um an dem Tisch 15a angebracht zu werden, der
auf dem kühlenden Objekttisch D2 in der Arbeitskammer D1
plaziert ist, und der Tisch 15a wird auf den Block 38 in
der Vakuumkammer E1 bewegt. Während die gefrorene Probe X1
auf dem Tisch 15a, der auf dem aufwärts und abwärts bewegbaren
Block 38 angeordnet ist, mittels des Mikroskops
39 in Aufsicht beobachtet wird, wird die gefrorene Probe
X1 weiter mittels des Manipulators 42 so ge- bzw. zer
schnitten, daß Teile, die brauchbare Fragmente in der Probe
enthalten, dagelassen (d. h. nicht entfernt) werden und
unbrauchbare Teile entfernt werden.
Der Prozeß F des Aufbringens von leitfähigem Material
wird nur dann ausgeführt, wenn es notwendig ist, die in
dem Prozeß E grob ge- bzw. zerschnittene Probe mit leitfähigem
Material zu beschichten. In dem Prozeß F wird,
nachdem die Probe in der Vakuumkammer E1 der Fig. 5 behandelt
worden ist, der Tisch 15a mittels des Probenbewegungsstabs
35 auf den kühlenden Objektträger D2 in der Arbeitskammer
D1 zurückgebracht. Dann wird der Tisch 15a mittels
des Probenbewegungsstabs 55 in der Vakuumkammer F1,
die in Fig. 6 gezeigt ist, zu dem Kühlblock 56 gebracht.
Die Absperr- bzw. Torventile 51 und 53 in der Vakuumkammer
F1 werden geschlossen, und das Absperrventil 61 wird
unter Vakuum geöffnet. Eine entsprechende Spannung wird
an den Kohlenstoff- bzw. Kohlestab 62 angelegt, und Kohlenstoffteilchen,
die von diesem emittiert werden, werden als
Beschichtung auf der gefrorenen Probe X1 niedergeschlagen.
Nach Vollendung des Prozesses F wird der Tisch 15a mittels
des Probenbewegungsstabs 55 auf den kühlenden Objekttisch
D2 in der Arbeitskammer D₁ zurückgebracht.
Dann wird der Prozeß D des Behandelns der Probe unter dem
Rasterelektronenmikroskop ausgeführt. In dem Prozeß D wird
eine angemessene Nadel 85 aus den in den Fig. 9A bis
9E gezeigten Nadeln 85 an dem Ende des Mikromanipulators
82 der Fig. 8 befestigt. Die Mikromanipulatoraustauschkammer
80 wird vorher evakuiert, und dann wird das Absperrventil
81 geöffnet. Der Mikromanipulator 82 wird mittels
eines Impulsmotors in Übereinstimmung mit Befehlen
eines Mikrocomputers angetrieben, um die Nadel 85 auf die
gefrorene Probe X1 zu bewegen. Während die Probe mittels
des Rasterelektronenmikroskops beobachtet wird, werden
brauchbare Fragmente, wie beispielsweise Hyphae, mittels
der Nadel 85 von der Probe X1 extrahiert. Es können für
die Extraktion durch Austausch der Nadel 85 verschiedenste
Nadeln 85 der in den Fig. 9A bis 9E gezeigten Art für
die Extraktion verwendet werden. Beispielsweise wird die
Oberfläche der Probe mittels der Nadel 85 der Fig. 9D
rasiert, geschabt, abgeschält oder abgeschabt. Die Nadel
85 der Fig. 9A oder 9C extrahiert oder schneidet Hyphae
von der Probe. Die als Mikropinzette ausgebildete Nadel 85
der Fig. 9B extrahiert Hyphae o. dgl. Die auf diese Weise
von der Probe extrahierten brauchbaren Fragmente werden
mittels der als Mikronadel ausgebildeten Nadel 85 der Fig. 9E
durchstochen, von der Probe X1 getrennt und in den
Behälter 1c des Probenhalters 1 eingebracht.
Nach Vollendung der obigen Prozesse wird der Probenhalter 1
aus der Arbeitskammer D1 herausgenommen, und die brauchbaren
Fragmente in dem Behälter 1c werden für Studien,
Untersuchungen und/oder zur Zucht, zum Kultivieren o. dgl.
verwendet.
Weiter kann, wie Fig. 1 zeigt, die Einrichtung eine trockene
Probe Xo behandeln. In diesem Fall wird die trockene
Probe Xo zu dem Prozeß E gebracht, um diese Probe mittels
des Manipulators 42 (Fig. 5) unter dem optischen Mikroskop
39 grob zu schneiden bzw. zu zerschneiden. Nach dem
Prozeß F des Beschichtens der Probe mit leitfähigem Material
wird die Probe zu dem Prozeß D gebracht.
Wie oben beschrieben, können mit der hier vorgeschlagenen
Einrichtung zum Behandeln einer Probe unter einem Rasterelektronenmikroskop
winzige brauchbare Fragmente, wie beispielsweise
Hyphae, in der Form von fast rohen bzw. frischen
Fragmenten extrahiert werden, da die rohe bzw. frische
Probe, welche Wasser enthält und welche sehr schnell
eingefroren worden ist, unter Vakuum ge- bzw. zerschnitten
werden kann und da nach einer Sublimation brauchbare Fragmente
von der Probe extrahiert werden können, während die
Probe mittels des Rasterelektronenmikroskops beobachtet
wird. Demgemäß können die brauchbaren Fragmente für verschiedenste
Studien bzw. Untersuchungen, wie beispielsweise
für Züchtung oder Kultivierung oder eine Analyse
hohen Grades bzw. Hochgradanalyse, verwendet werden. Der
Vorgang des Extrahierens der brauchbaren Fragmente von
der rohen bzw. frischen Probe kann mittels einer Reihe
von bestimmten Prozessen, wie sie vorstehend erläutert
sind, in dieser Einrichtung exakt durchgeführt werden.
Claims (3)
1. Einrichtung zum Behandeln einer Probe unter Verwendung
eines Elektronenmikroskops, umfassend:
- a) eine Arbeitskammer des Elektronenmikroskops;
- b) eine Vakuumkammer, die auf ihrer einen Seite mit einer Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer versehen ist, wobei zwischen der Vakuumkammer und der Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer ein Absperr- bzw. Torventil zum Unterbrechen der Verbindung zwischen der Vakuumkammer und der Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer vorgesehen ist;
- c) einen Probenbewegungsstab zum Bewegen der Probe mittels eines Probenhalters, der mit dem Ende des Pro benbewegungsstabs verbindbar ist, aus der Vakuumkammer heraus;
- d) eine in der Vakuumkammer vorgesehene Einrichtung zum Zerteilen der im Probenhalter befindlichen schnellgefrorenen Probe derart, daß ein brauchbares Fragment der Probe auf einer Teilungsoberfläche soweit wie möglich freigelegt wird; und
- e) eine Einrichtung zum Beschichten der im Probenhalter befindlichen Probe mit leitfähigem Material;
dadurch gekennzeichnet, daß;
- f) die Vakuumkammer (B₁, C₁) an ihrer anderen Seite mit einem weiteren Absperr- bzw. Torventil (11) versehen und über dieses mit der Arbeitskammer (D₁) eines Rasterelektronenmikroskops verbunden ist;
- g) die Vakuumkammer (B₁, C₁) zusammen mit weiteren Vakuumkammern (E₁, F₁) radial um die Arbeitskammer (D₁) herum vorgesehen ist, wobei auch jede der weiteren Vakuumkammern (E₁, F₁) auf ihrer einen Seite mit einer Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer (31, 52) und einem Absperr- bzw. Torventil (33, 53) zum Unterbrechen der Verbindung zwischen der jeweiligen weiteren Vakuumkammer (E₁, F₁) und ihrer Vorabsaug- bzw. Schleusenkammer (31, 52) versehen ist, sowie auf ihrer anderen Seite mit einem weiteren Absperr- bzw. Torventil (32, 51), über welches die jeweilige weitere Vakuum kammer (E₁, F₁) mit der Arbeitskammer (D₁) des Raster elektronenmikroskops verbunden ist;
- h) die weiteren Vakuumkammern (E₁, F₁) ebenfalls mit je einem Probenbewegungsstab (35, 55) zum Bewegen der Probe (X₁) mittels eines Probenhalters (1, 15a), der mit dem Ende des Probenbewegungsstabs (35, 55) verbindbar ist, aus der Vakuumkammer (E₁, F₁) heraus, versehen ist, wobei jeder Probenbewegungsstab (15, 35, 55) durch das geöffnete weitere Absperr- bzw. Torventil (11, 32, 51) seiner Vakuumkammer (B₁, C₁, E₁, F₁) hindurch bis zu der Arbeitskammer (D₁) des Rasterelektronenmikroskops, in welcher ein kühlender Objekttisch (D₂) vorgesehen ist, vorschiebbar ist;
- i) die Einrichtung zum Zerteilen eine Schneideinrichtung (17) ist, zusammen mit welcher in der ersten Vakuumkammer (B₁, C₁) eine Heizeinrichtung (23) zum allmählichen Erwärmen der mittels der Schneideinrichtung (17) zerschnittenen Probe (X₁), während sich diese auf dem Probenhalter (1, 15a) befindet, und zum Sublimieren von Feuchtigkeit aus der Probe (X₁) vor gesehen ist;
- j) in einer (E₁) der weiteren Vakuumkammern (E₁, F₁) ein Manipulator (42) zum Beobachten und feineren Zerschneiden der durch das Sublimieren von Feuchtigkeit behandelten Probe (X₁) vorgesehen ist;
- k) in einer anderen (F₁) der weiteren Vakuumkammern (E₁, F₁) die Einrichtung (62, 63) zum Beschichten der feiner zerschnittenen Probe (X₁) vorgesehen ist; und
- l) ein Mikromanipulator (D₄), der sich oberhalb des kühlenden Objekttisches (D₂) in der Arbeitskammer (D₁) des Rasterelektronenmikroskops erstreckt, zum Herausnehmen von brauchbaren Fragmenten aus der mit leitfähigem Material beschichteten und auf dem Objekttisch (D₁) plazierten Probe (X₁) vorgesehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Vakuumkammer (B₁, C₁), in welcher
sich die Schneideinrichtung (17) zum Zerschneiden der
schnellgefrorenen Probe (X₁) befindet, ein optisches Mikroskop
(19) vorgesehen ist, so daß so viel wie möglich brauchbare
Fragmente freilegbar sind.
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