DE3624309A1 - Gestellrahmenmanipulator fuer elektrische und elektronische anlagen - Google Patents
Gestellrahmenmanipulator fuer elektrische und elektronische anlagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gestellrahmenmanipulator
für elektrische und elektronische Anlagen gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf elektrische
und elektronische Anlagen der Nachrichtentechnik,
vorzugsweise auf Anlagen dieser Art, welche in Zentralen
des Telefonverkehrs aufgestellt sind. Die älteren
elektrischen Anlagen dieser Art unterscheiden sich von
den neueren elektronischen Anlagen im wesentlichen durch
ihre Geräte, welche bei digitaler Technik hauptsächlich
elektronischer Natur sind. Solche Anlagen benötigen eine
Vielzahl von Einzelaggregaten, die übersichtlich
angeordnet sein müssen. Deswegen sind die Geräte
gruppenweise in Gestellen untergebracht. Die Gestelle
werden von geschlossenen Rahmengevierten gebildet,
welche mit den Geräten und deren Verlagerungen ausgefüllt
sind. Diese Gestellrahmen werden in den hierfür vorgesehenen
Räumen in engen Reihen aufgestellt, um Platz zu sparen.
Die Gestellrahmenverlagerung besteht in der Regel aus
einem unteren kanalförmigen Profil, welches das untere
Gestellrahmenglied aufnimmt und quer zu den Reihen
formschlüssig festlegt sowie aus einem oberen, meistens
an der Raumdecke befestigten Profil, an das die obere
Gestellrahmentraverse angeschraubt wird.
Es hat sich ergeben, daß derartige Gestellrahmen mit
den elektrischen bzw. elektronischen Ausrüstungen
außerhalb der beschriebenen Aufstellräume, meistens in
gesonderten Werkstätten bzw. Fabriken bestückt und
fertig ausgeliefert werden müssen. Das verlangt den
Transport sowie die Montage und Demontage derartiger
Gestellrahmen in den Aufstellräumen. Diese
Manipulationen müssen so erfolgen, daß die
außerordentlich empfindlichen Geräte und Ausrüstungen
hierbei nicht beschädigt werden.
Neuerdings treten diese Manipulationen in erheblichem
Umfang durch die Umrüstung der Wählämter des
Selbstwähltelefonverkehrs auf die Digitaltechnik auf.
Hierbei muß zur Aufrechterhaltung des Fernsprechverkehrs
einerseits sichergestellt werden, daß die veralteten
Gestellrahmen ohne Beschädigung der vorhandenen
Gestellrahmen abtransportiert und gegen die auf
Digitaltechnik umgerüsteten Gestellrahmen ausgetauscht
werden können, daß aber andererseits die auzutauschenden
Gestellrahmen ohne Beschädigungsgefahr auch in den
üblichen Transportfahrzeugen des Spediteurgewerbes
untergebracht, d.h. ein- und ausgeladen werden können.
Ferner sind die Gestellrahmen aus ihren Verankerungen zu
lösen bzw. in diese einzubringen, durch Türen zu
bugsieren, welche niedriger als die Gestellrahmenhöhe
sind und über Höhenunterschiede u.a. über Treppen zu
transportieren. Die Erfindung verfolgt den Zweck,
diese Manipulationen sicher und mit geringem Kraftaufwand
auszuführen.
Hierbei geht die Erfindung von der bei Spediteuren
üblichen Arbeitsweise und den hierbei benutzten
Gerätschaften aus. Bei Gestellrahmen beschränken sich
die Gerätschaften der Spediteure im wesentlichen auf
Tragegurte, welche von den Arbeitskräften umgehängt und
an geeigneten Stellen in den Gestellrahmen eingeklinkt
werden. Hierdurch werden jedoch die durch das hohe
Gestellrahmengewicht und die erheblichen
Gestellrahmenabmessungen außerordentlich mühseligen
und ständig mit der Gefahr von Beschädigungen der
Gestellrahmen und ihres Inhaltes verbundenen
Manipulationen nicht nennenswert vereinfacht.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen
Gestellmanipulator zu schaffen, welcher die Montage und
Demontage sowie den Transport der Gestellrahmen
ermöglicht, ohne daß diese demontiert zu werden brauchen
und außerdem eine Vereinfachung und Sicherung dieser
Manipulationen gestattet.
Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen des
Patentanspruches 1. Zweckmäßige Ausführungsformen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß der Erfindung ist der Gestellrahmenmanipulator
mit seinem Fahrgestell beweglich und erübrigt deswegen
das Tragen der Gestelle auf den Strecken zwischen dem
Aufstellort und dem Transportfahrzeug bzw. der Werkstatt,
in der die Ausrüstung der Gestelle vorgenommen wird.
Der auf dem Fahrgestell verlagerte Kipprahmen ermöglicht
in aufrechter Stellung die senkrechte Führung des
Hubrahmens, welcher zum Ausheben und Einsetzen der
Gestelle in die Bodenprofile dient. In seiner
Wippstellung wirkt dieser Rahmen jedoch mit der
Bodenabstützung zusammen, die ihn in einer Schräglage
sichert, in der die gesamte Höhe des Manipulators mit
dem aufgenommenen Gestellrahmen so weit vermindert ist,
daß niedrige Öffnungen, wie Türen o.dgl. durchfahren
werden können. Die Wippbarkeit der
Gestellrahmenanschlußtraverse ermöglicht das Ausheben
des Gestellrahmens aus dem Formschluß mit dem unteren
Aufstellprofil an dem oberen Verschraubungsprofil vorbei
bei der Demontage des Gestellrahmens und bei seiner
Montage in umgekehrter Richtung das Einsetzen in das
Aufstellprofil und das nachfolgende Befestigen an dem
Verschraubungsprofil. Im Transportzustand steht der
Gestellrahmen in der Stütze des Wipprahmens und ist
damit in einer Weise gegen Umstürzen gesichert, die
weitgehend der stationären Gestellrahmenhalterung in
dem betreffenden Aufstellraum entspricht. Die
Wippbarkeit der Bodenabstützungen und der
Rahmenanordnungen ermöglicht das Einfahren des
Manipulators in die engen Gänge zwischen den
Gestellrahmen und von dieser Aufstellung aus die
beschriebenen Manipulationen.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß sie eine weitgehende
Mechanisierung und Rationalisierung der zum Umbauen von
Gestellrahmen erforderlichen Arbeiten des Spediteurs
gestattet. Das geschieht jedoch in einer Weise, welche
Beschädigungen der Gestellrahmen praktisch ausschließt.
Der Manipulator ist einfach aufgebaut und deshalb selbst
leicht zu bedienen. Er weist ein nur geringes Gewicht
auf, das sich außerdem durch die Verwendung leichter
Werkstoffe in den Rahmen gegebenenfalls noch weiter
vermindern läßt.
Der Patentanspruch 2 beschreibt eine Ausführungsform
der Erfindung, welche insbesondere bei hydraulischer
Ausführung der Hubvorrichtung eine besonders exakte
Einstellung der Hubvorgänge ermöglicht, die zum
Ein- und Ausheben der Gestellrahmen bei der Montage
und Demontage auszuführen sind. Hierbei dient die
Anordnung der Handhabe zur Verminderung der Abmessungen
senkrecht zur Rahmenebene und damit zur Ausnutzung der
schmalen Gänge zwischen den Gestellrahmen.
Mit den Maßnahmen des Patentanspruches 3 lassen sich
die Abmessungen des Manipulators quer zur Rahmenebene
weiter vermindern und dessen Gesamtaufbau noch mehr
vereinfachen. Im Leerzustand des Manipulators ergibt
sich eine schmale und hohe Anordnung, die auch bei
geringer Grundfläche des Fahrwerkes ausreichend
standsicher ist. Dieses Fahrwerk ist bei Verwirklichung
der Merkmale des Patentanspruches 4 auch im
Zusammenwirken mit der ausgeklappten Bodenabstützung
in allen Richtungen beweglich und ermöglicht deshalb
eine exakte Steuerung durch die engen Gänge zwischen
den Gestellen.
Die Merkmale des Patentanspruches 5 kennzeichnen eine
Ausführungsform der Erfindung, bei der erhebliche
Belastungen des Manipulators durch das
Gestellrahmengewicht verformungsfrei mit leichten
Rahmenprofilen übertragen werden, weil die
Rahmenprofile der Bodenabstützung in ihrer Profilachse
mit Druckkräften belastet sind und diese Beanspruchungen
durch die auf Zug belastbaren Riegel abgetragen werden.
Zur Erleichterung bei der Überwindung der eingangs
beschriebenen Höhenunterschiede dienen die Merkmale der
Patentansprüche 6 und 7. Hierbei setzt man vorzugsweise
die bei Spediteuren vorhandenen Gerätschaften ein und
erreicht dadurch u.a., daß hierfür nicht auf
Sondergeräte zurückgegriffen zu werden braucht.
Die Einzelheiten, weiteren Merkmale und andere Vorteile
der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung einer Ausführungsform anhand der Figuren
in der Zeichnung; es zeigen
Fig. 1 einen Gestellrahmenmanipulator gemäß
der Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung der mit
einem Pfeil gekennzeichneten Einzelheit
der Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht des Gegenstandes der Fig. 1
von der Rückseite,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Gegenstand der
Fig. 1 bis 3 und
Fig. 5 den Gegenstand der Fig. 1 bis 4 in
Seitenansicht mit ausgeklappter
Bodenabstützung.
Der in den Figuren dargestellte Gestellrahmenmanipulator
(1) dient zum Manipulieren von Gestellrahmen (2), welche
elektrische und elektronische Anlagen zusammenfassen,
d.h. montieren. Der Manipulator weist einen
Fahrgestellrahmen (3) auf. Dieser besitzt ein
geschlossenes Rahmengeviert aus Rechteckrohren, in dem
die parallelen Rahmenglieder biegesteif miteinander
verbunden sind. In den Ecken des etwa rechteckigen
Rahmens (3) sind unter den Rahmengliedern
Lagerplatten (4) von Schwenkrollen (5) gelagert.
Die Rollenkäfige (6) sind um senkrechte Achsen (7)
schwenkbar. Auf dem Fahrgestellrahmen (3) befindet
sich ein Aufbau, welcher an gegenüberliegenden Seiten
des Fahrgestellrahmens (3) je zwei winklig zueinander
angeordnete und biegesteif miteinander verbundene
Profilglieder (8 bzw. 9) umfaßt. In dem Scheitel
der beiden den Aufbau bildenden Teile (10 a, 11)
befindet sich je ein Kipplager (11, 12) für einen
Kipprahmen (14). Der Kipprahmen (14) hat zwei
senkrechte Längsrahmenglieder (15, 16), welche
biegesteif mit einer unteren Kipprahmentraverse (17)
und einer oberen Kipprahmentraverse (18) verbunden
sind. Die Kipprahmentraverse (18) ist aus der
Rahmenebene nach außen versetzt angeordnet.
Die Längsrahmenglieder (15, 16) des Kipprahmens
bilden die lnnenteleskope einer Führung für einen
Hubrahmen (20), dessen Längsrahmenglieder wie bei
(19) in Fig. 1 dargestellt, die Außenteleskope der
Führung bilden. Die Längsrahmenglieder sind biegesteif
mit einer oberen Rahmentraverse (22) und mit einer
unteren Rahmentraverse (21) des Hubrahmens (20)
verbunden. Jedes Hubrahmenlängsglied (19) ist über
ein Scharnier (23, 24) mit einem Längsrahmenglied
(25, 26) einer Bodenabstützung (27) an der auf Gehrung
geschnittenen Stirnfläche (28) des betreffenden
Längsrahmengliedes (25, 26) verbunden. Der Gehrungsschnitt
entspricht dem Winkel, den die als offenes Rahmengeviert
ausgebildete Bodenabstützung (27) im ausgeklappten
Zustand mit der Ebene des Hubrahmens und des
Kipprahmens einschließt (Fig. 5).
Das offene Rahmengeviert der Bodenabstützung (27)
weist eine untere Traverse (28 a) auf, welche biegesteif
mit den Längsrahmengliedern (25 und 26) verbunden ist.
An den Verbindungsstellen sitzen die Lagerplatten
(29) für Rollenkäfige (30) von Schwenkrollen (31, 32).
Jedes Längsrahmenglied (25, 26) hat eine Anlenkung
(33) für einen Riegel (34), der bedarfsweise mit einem
Steckbolzen (35) an die Lagerkonsole der aus der
Rahmenebene versetzt angeordneten Rahmentraverse (21)
angeschlossen werden kann.
Wie sich aus der Darstellung der Fig. 2 ergibt,
befindet sich am oberen Ende des Hubrahmens eine
Gestellrahmenanschlußtraverse (36). Sie ist parallel
zur Rahmentraverse (22) angeordnet und weist an ihren
Enden je ein horizontales Schwenklager (37) auf. Die
beiden Schwenklager (37, 38) fluchten miteinander und
gestatten ein Wippen der Traverse (36) um die
Lagerachsen. In der derart wippbaren
Gestellrahmenanschlußtraverse (36) befinden sich
Schlitze (39, 40) für Anschlußschrauben (41), mit
denen ein Winkelprofil (42) angeschlossen wird, das
die obere Rahmentraverse des Gestellrahmens (2) bildet.
Dieses Winkelprofil (42) mit seinen Befestigungsschrauben
ist vorgegeben, weil es am Aufstellungsort des
Gestellrahmens (2) mit einem an der Raumdecke
befestigten Profil verschraubt wird. Die Wippbewegung
ist durch den Pfeil (43) in Fig. 2 angedeutet. Wie
ferner aus der Fig. 1 und der Fig. 3 ersichtlich,
hat die obere Rahmentraverse (22) einen Anschlußring
(44) zur Kupplung mit einer Hebevorrichtung.
Die Drehlager (37 und 38) sitzen in Lagerböcken
(45, 46), welche die Lager (37 und 38) aus der Ebene
des Kipprahmens (14) und des Hubrahmens (20) nach der
Vorderseite hin versetzen. Dementsprechend sind
Lagerböcke (46 a, 47) an der unteren Rahmentraverse
(17) des Kipprahmens (14) angeordnet, welche dazu
dienen, eine aus einem Profilabschnitt bestehende
Stütze (48) zu halten. Die Stütze (48) läuft in der
gleichen Ebene wie die wippbare Gestellrahmenanschluß
traverse (36). Die Stütze (48) dient zum Anlegen und
Aufsetzen eines Gestellrahmenquergliedes (49), welches
biegesteif mit den Längsrahmengliedern des
Gestellrahmens (2) verbunden ist. Senkrechte
Profilglieder (50) des Aufbaus (51) des
Fahrgestellrahmens (3) tragen Aussparungen für
Steckbolzen (52), welche ein Profilglied (50) mit
dem ihm zugeordneten Längsrahmenglied (16) versperren.
Die obere Rahmentraverse (18) des Kipprahmens und die
untere Rahmentraverse (21) des Hubrahmens dienen zur
Abstützung einer hydraulischen Hubvorrichtung (53),
welche mit einer Handhabe (54) betätigt wird. Die
Handhabe ist ein Kipphebel, der schräg zur Rahmenebene
orientiert ist. Das Fahrwerk (3) weist mehrere Ösen
(56) auf, die zum Einhängen von Gurten dienen. Diese
Ösen (56) ergänzen die in der oberen Rahmentraverse
(22) des Hubrahmens (20) angebrachte Öse (44). Ösen
(57) sind auch an der Bodenabstützung (27) angebracht
und können ebenfalls zum Einhängen von Gurten benutzt
werden.
Wenn die Teile ihre aus Fig. 1 ersichtliche Stellung
einnehmen, läßt sich der offene Geviertrahmen der
Bodenabstützung (27) vollständig an die Rahmen (14
und 20) anklappen, wodurch der Manipulator (1) seine
Transport- und Ausgangsstellung einnimmt, in der er
zum Ausheben oder Absenken eines Gestellrahmens (2)
oder in eine Halterung bereit ist. Zum Aufladen
werden zunächst die Schrauben (41) gelöst, welche den
Gestellrahmen (2) mit der Deckenhalterung verbinden.
Durch die Wippbarkeit der Gestellrahmenanschlußtraverse
(36) ist es möglich, den von der Deckenhalterung
gelösten Gestellrahmen (2) mit der
Gestellrahmenanschlußtraverse (36) zu verschrauben.
Die Stützen (39 und 40) dienen dazu, unterschiedliche
Rahmenbreiten in der beschriebenen Weise zu bewältigen.
Zum Festziehen der Schrauben (41) wird die Hubvorrichtung
(53) mit der Handhabe (54) betätigt. Dadurch wird der
Hubrahmen (20) in seiner Hubrahmenlängsführung an dem
Kipprahmen nach oben bewegt, bis der Gestellrahmen (2)
aus der Bodenhalterung freigekommen ist. Der
Gestellrahmen legt sich dann der Stütze (48) des
Wipprahmens an. Mit Hilfe der Schwenkrollen (5) des
Fahrwerkes (3) wird der Gestellrahmen (2) abgefahren.
Sobald die Türöffnung des Raumes passiert werden soll,
wird die Bodenabstützung (27) in Richtung des Pfeiles
(58) der Fig. 1 abgeklappt. Wenn die Gehrungen (28)
anliegen, werden die Riegel (34) befestigt. Hierauf
wird der Steckbolzen (52) gelöst und herausgezogen,
wodurch der Kipprahmen um die Achsen der Kippgelenke
(11, 12) verschwenkt, bis die Schwenkrollen (31, 32)
aufsetzen.
In diesem in Fig. 5 dargestellten Zustand läßt sich
der Manipulator mit dem aufgeladenen Gestellrahmen
(2) auch durch niedrige Türöffnungen hindurchbewegen.
Nach dem Passieren einer solchen Öffnung werden die
Riegel (34) gelöst und der Kipprahmen mit dem
Hubrahmen in die senkrechte Stellung zurückgeschwenkt
sowie mit dem Sperrbolzen (52) gesichert.
Beim Passieren von Treppen oder anderen
Höhenunterschieden läßt sich der Manipulator (1) mit
Hilfe der Ösen (56, 57 bzw. 44) anheben und absenken.
Der Hub der Hubvorrichtung ist mit dem Pfeil (60)
der Fig. 3 übertrieben wiedergegeben. Er braucht nur
so groß zu sein, daß die Höhe des Kanalprofils
überwunden werden kann, in dem die untere Rahmentraverse
des Gestellrahmens (2) gesichert ist.
Da im wesentlichen mit Ausnahme der Schwenkrollen und
der Hubvorrichtung alle Teile des Manipulators aus
Metallprofilen bestehen, lassen sich diese Teile aus
Werkstoffen wie Aluminium u.ä. herstellen, so daß
der Manipulator ein geringes Eigengewicht aufweist.
Claims (7)
1. Gestellrahmenmanipulator für elektrische und
elektronische Anlagen,
gekennzeichnet durch
einen auf einem standsicheren Fahrgestellrahmen
(3) gelagerten Kipprahmen (14) mit einer Stütze
(48), auf die ein unteres Gestellrahmenquerglied
aufsetzbar ist und mit einem Hubrahmen (20) mit
ausklappbarer Bodenabstützung (27) und mit einer
quer zur Rahmenebene wippbaren
Gestellrahmenanschlußtraverse (36), welche zur
Verbindung des Hubrahmens (20) mit einem oberen
Gestellrahmenquerglied (42) dient, wobei der
Kipprahmen (14) mit dem Fahrgestellrahmen (3)
in aufgerichteter Stellung versperrbar und der
Hubrahmen (20) in Schräglage mit der ausgeklappten
Bodenabstützung (27) biegesteif verbindbar ist.
2. Gestellrahmenmanipulator nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß für den Hubrahmen (20) eine handbetätigte
Hubvorrichtung (53) auf einer Traverse (18) des
Kipprahmens (14) und einer Traverse (21) des
Hubrahmens (20) verlagert ist, wobei die Handhabe
(54) der Hubvorrichtung (53) schräg zur Rahmenebene
orientiert ist.
3. Gestellrahmenmanipulator nach einem der Ansprüche
1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß parallele Rahmenlängsglieder (19, 19 a) des
Hubrahmens (20) Außenteleskope einer Hubrahmenführung
bilden, deren Innenteleskope von parallelen
Rahmenlängsgliedern (15, 16) des Kipprahmens
(14) gebildet werden, wobei an einer Rahmenseite
die Wipptraverse (36) und die Gestellrahmenstütze
(48) angeordnet und an der gegenüberliegenden
Rahmenseite die Hubvorrichtung (54) mit ihrer
Verlagerung (46 a, 47) sowie die Hubrahmenanlenkung
(23, 24) der Bodenabstützung (27) vorgesehen sind.
4. Gestellrahmenmanipulator nach einem der Ansprüche
1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bodenabstützung (27) ein offenes
Rahmengeviert aufweist, das an seiner offenen Seite
die Hubrahmenanlenkung (23, 24) an den
Hubrahmenlängsgliedern (19, 19 a) und an den freien
Enden der parallelen Geviertrahmenlängsglieder
(24, 26) trägt, und daß an der geschlossenen Seite
des Rahmengeviertes Schwenkrollen (31, 32)
angeordnet sind, welche mit Schwenkrollen (5)
am Fahrgestellrahmen (3) zusammenwirken.
5. Gestellrahmenmanipulator nach einem der Ansprüche
1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubrahmenanlenkung (23, 24) aus einem
Scharnier an einem auf Gehrung (28) geschnittenen
Geviertrahmenlängsglied (25, 26) besteht, das sich
bei abgeklappter Bodenabstützung (27) auf dem ihm
zugeordneten Hubrahmenglied (19, 19 a) abstützt, wobei
an jedem Geviertrahmenlängsglied (25, 26) der
Bodenabstützung (27) ein klappbarer Riegel (34)
als weitere Verbindung mit dem Hubrahmenglied (19, 19 a)
vorgesehen ist.
6. Gestellrahmenmanipulator nach einem der Ansprüche
1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Fahrwerk (3) Ösen (56) zum Einhängen von
Gurten und an der oberen Rahmentraverse (22) des
Hubrahmens (20) wengistens eine weitere Öse (44)
für ein Hebezeug vorgesehen sind.
7. Gestellrahmenmanipulator nach einem der Ansprüche
1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Anlenkung der Wipptraverse (36) des
Hubrahmens (20) Lagerböcke (37, 38) dienen, welche
senkrecht zur Ebene des Hubrahmens (20) verlaufen
und an einer Seite des Hubrahmens (20) angeordnet
sind, wobei die Stütze (48) aus einer nach der
gleichen Seite vorstehenden Traverse des Kipprahmens
(14) besteht.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863624309 DE3624309A1 (de) | 1986-07-18 | 1986-07-18 | Gestellrahmenmanipulator fuer elektrische und elektronische anlagen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863624309 DE3624309A1 (de) | 1986-07-18 | 1986-07-18 | Gestellrahmenmanipulator fuer elektrische und elektronische anlagen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3624309A1 true DE3624309A1 (de) | 1988-01-28 |
Family
ID=6305468
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19863624309 Withdrawn DE3624309A1 (de) | 1986-07-18 | 1986-07-18 | Gestellrahmenmanipulator fuer elektrische und elektronische anlagen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3624309A1 (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19951807A1 (de) * | 1999-10-27 | 2001-05-10 | Sosnowski Gmbh & Co Kg | Transportwagen |
CN105576540A (zh) * | 2016-03-08 | 2016-05-11 | 江苏省电力公司常州供电公司 | 中置柜智能检修小车 |
CN106428136A (zh) * | 2016-10-14 | 2017-02-22 | 湖北科技学院 | 一种轻便携带的重物搬运车 |
-
1986
- 1986-07-18 DE DE19863624309 patent/DE3624309A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19951807A1 (de) * | 1999-10-27 | 2001-05-10 | Sosnowski Gmbh & Co Kg | Transportwagen |
CN105576540A (zh) * | 2016-03-08 | 2016-05-11 | 江苏省电力公司常州供电公司 | 中置柜智能检修小车 |
CN105576540B (zh) * | 2016-03-08 | 2017-07-18 | 江苏省电力公司常州供电公司 | 中置柜智能检修小车 |
CN106428136A (zh) * | 2016-10-14 | 2017-02-22 | 湖北科技学院 | 一种轻便携带的重物搬运车 |
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Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
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