DE3623242A1 - Verfahren zur behandlung von hochbelasteten und organisch abbaubaren, stickstoffreichen abwaessern - Google Patents
Verfahren zur behandlung von hochbelasteten und organisch abbaubaren, stickstoffreichen abwaessernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von
hochbelasteten und organisch abbaubaren Abwässern, insbesondere
tierischen Abgängen, wie Gülle, Deponiesickerwässern,
Schlachthofabfällen und Abwässern von Tierkörperbeseitigungsanlagen,
zum Zwecke der Reinigung und/oder Verwertung
durch Einleiten der Abwässer in ein mit Bakterien besiedeltes,
organisch abbaubares Haufwerk.
Biomassen, wie Gülle, fallen in sehr großen Mengen an. Eine
Entsorgung muß kontrolliert erfolgen, da bei überhöhten Konzentrationen
wegen des hohen Gehaltes gelöster Stoffe die
Oberflächengewässer und das Grundwasser geschädigt werden
können.
Es ist bekannt, daß Gülle in Mischung mit Stroh durch einen
Fermentationsprozess so weit unter Abbau gereinigt werden
kann, daß sie als flüssiges Düngemittel brauchbar ist. Dabei
entsteht gleichzeitig Biogas. Dieser Fermentationsprozeß ist
beim Vorliegen großer Güllemengen und für eine zentrale Entsorgung
landwirtschaftlicher Abfallprodukte nicht geeignet.
Bei der biologischen Abwasserreinigung werden Tropfkörper
eingesetzt, die unter Zufuhr von Luft oder Sauerstoff betrieben
werden. Als Füllmaterial für Tropfkörper werden üblicherweise
Lavaschlacken oder Füllkörper aus Kunststoff und
gelegentlich auch gebrannter poröser Ton verwendet. Die wesentlichen
verfahrenstechnischen Anforderungen an die Füllkörper
bestehen darin, daß diese sich nicht zusetzen, eine
große Oberfläche für die Besiedelung durch Mikroorganismen
zur Verfügung stellen und selbst bei Bakterienaufwuchs nicht
zur Verstopfung neigen. Die Größe der wirksamen Oberfläche
liegt üblicherweise zwischen 200 und 1000 m2/m3. Füllkörpermaterialien,
die eine sehr große Oberfläche mit geringer
Verstopfungsneigung miteinander verbinden, sind relativ
kostenaufwendig. Sind Abwässer zu reinigen, welche keine
größeren Partikeln oder Fasern enthalten, so ist aufgrund
der weitgehend entfallenden Verstopfungsgefahr eine hohe
Oberfläche der Füllkörper leichter zu realisieren. Solche
Abwässer ergeben sich beispielsweise durch Abwassersiebung
oder durch Schaltung einer Vorstufe und Zwischenklärung,
aber auch bei der Separierung von Gülle, was einen zusätzlichen
Aufwand bedeutet.
Aus der DE-OS 22 30 725 ist ein Verfahren zur Behandlung von
Toilettenabwässern bekannt, bei dem die Abwässer auf eine
Biomasse als Träger geleitet werden; eine Verrottung
des Trägers selbst ist nicht vorgesehen. Eine solche
Methode ist zur Behandlung großer Mengen von Abwässern nicht
geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben,
mit dem organisch hochbelastete Abwässer, die in
sehr großen Mengen anfallen, insbesondere Gülle, in wirtschaftlicher
Weise behandelt werden können. Die Verfahrensführung
sollte durch den variierenden Feststoffgehalt der
Abwässer nicht beeinträchtigt werden. Ferner sollten keine
zusätzlichen, umweltbelastenden Nebenprodukte entstehen,
deren Entsorgung ebenfalls Probleme mit sich bringen würden.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Abwässer über ein stickstoffarmes Haufwerk, wie bei einem
Tropfkörper, unter anaeroben Bedingungen mehrfach geführt
werden und daß anschließend unter aeroben Bedingungen eine
Kompostierung des Haufwerks vorgenommen wird, wobei der Ablauf
aus der anaeroben Behandlung weiter über das Haufwerk
mehrfach geführt wird. Ansprüche 2 bis 6 betreffen bevorzugte
Ausführungsformen des erfindungsgmäßen Verfahrens.
Bei der Abwasserreinigung ist eine anaerobe Behandlung bekannt,
die nur in flüssiger Phase in homogen durchmischten
Reaktoren oder in Festbett- oder Wirbelschichtreaktoren
durchgeführt wird. Die anaeroben Bakterien siedeln dabei
frei in der Flüssigkeit auf Partikeln des Substrats sowie
auf der Oberfläche des Materials des Festbettes oder des
Wirbelschichtmaterials. Im erfindungsgemäßen Fall bildet
sich die flüssige Phase jedoch nur als Film auf der Oberfläche
des biologisch abbaubaren Haufwerks und die Poren des
Haufwerks bilden einen zusammenhängenden Gasraum.
Erfindungsgemäß wird als Haufwerk ein stickstoffarmes organisch
abbaubares Material, vorzugsweise Stroh, verwendet.
Auch andere Feststoff-Biomassen, vorzugsweise solche mit
niedrigem Feuchte- und Mineralstoffgehalt, können eingesetzt
werden, z. B. landwirtschaftliche Abfallprodukte wie
Sonnenblumenstengel, Rapsstroh, Kartoffelkraut, Gartenabfälle,
Waldrestholz, Baumschnitte, andere Holzabfälle, Sägespäne,
Baumrinden, Nadel- und Glattstreu und dgl. Sichergestellt
werden muß dabei, daß die flüssige Phase in dem Reaktor
sich als Film auf der Oberfläche des Haufwerks ausbildet und
die Poren oder Zwischenräume des Haufwerks einen zusammenhängenden
Gasraum bilden.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden demzufolge eine
stickstoffreiche und eine stickstoffarme Fraktion miteinander
verbunden. Damit wird ermöglicht, daß der
Stickstoff im Abwasser in die organische Substanz eingebunden
wird. Dies ist die Folge einer gezielten Verfahrensführung.
Das nach der anaeroben Behandlung erhaltene, gefäulte
und ammoniakreiche Abwasser wird bei der Kompostierung
des Haufwerks durch Einbindung des Ammoniaks in das organische
Material gereinigt.
Bei ausreichender Standzeit des aerob betriebenen Haufwerks
kommt es zur Nitrifikation von Ammoniak zu NO3. Die damit
verbundene pH-Absenkung erlaubt weiters Ammoniak zu binden
und die Austragung durch die Luft zu verhindern. Dies ist
weder bei der herkömmlichen Biogas-Erzeugung noch bei der
Reinigung mit herkömmlichen Tropfkörpern möglich, die allenfalls
die Nitrifikation nicht aber die Fixierung von
Ammoniak erlauben.
Die Kombination von anaerober und aerober Behandlung verbessert
nicht nur wesentlich den Abbauvorgang sondern weist
auch verfahrenstechnische Vorteile auf. Bei der anaeroben
Behandlung wird die Fließfähigkeit des Abwassers verbessert
und durch den Filtereffekt des Tropfkörpers ein wesentlicher
Anteil der Feststoffe zurückgehalten. Die nachfolgende Kompostierung
hat einen reduzierten Anteil an rasch abbaubarer
Verbindungen und ist weniger empfindlich auf
Luftmangel. Da ferner ein durchrieseltes Haufwerk kompostiert
wird, kann die Wärme des Kompostierungsprozesses unter
Einsatz von preiswerten Wasser-Wasser-Wärmetauschern gewonnen
werden.
Erfindungsgemäß wird bei zweistufiger anaerober Behandlung
die Kreislaufführung des Ablaufs aus der Methanisierung
belüftet, bevor das Faulwasser der Hydrolysestufe
zugeführt wird. Die Hydroloysestufe wird auf diese
Weise bewußt davon abgehalten in Methangärung überzugehen.
Diese Gärstufe bleibt dadurch technisch einfach zu
beherrschen. Es ist nicht mit explosiven oder brennbaren
Gasen zu rechnen. Dies ermöglicht die Verwendung von einfachen
Abdeckungen für das Haufwerk.
Aus dem abgebauten und anschließend unter aeroben Bedingungen
kompostierten Haufwerk wird erfindungsgemäß ein wertvolles
Düngemittelsubstrat gewonnen. Der Unterbrechung der
Behandlung wird z. B. dadurch entgegengewirkt, daß mehrere
Reaktoren verwendet werden, die derart zusammengeschlossen
sind, daß in jedem der Reaktoren die wesentlichen Verfahrensschritte,
d. h. anaerober und aerober Abbau,
Kompostierung, Entladen und Nachladen ablaufen können, ohne
daß die gesamte Anlage für die Dauer der Unterbrechung
stillgellegt werden muß.
Bei einer Verfahrensführung abwechselnd unter aeroben und
anaeroben Bedingungen kann für den jeweiligen Schritt ein
gesonderter Reaktor vorgesehen werden, welche derart zusammengeschaltet
sind, daß während Entleerung und Neuladung
des einen Tropfkörpers die Behandlung ohne Unterbrechung
in einem anderen Tropfkörper weiterläuft.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren gelingt es, z. B. das
Gülleentsorgungsproblem und, soweit vorhanden, auch das
Strohentsorgungsproblem umweltfreundlich zu lösen, aus Gülle
und Stroh unter Erhalt der vollständigen Düngekraft beider
Komponenten Energie in Form von Methan zu gewinnen und aus
dem Rückstand der Fermentation ein humusreiches Düngesubstrat
herzustellen, das hochwirksam ist und ein ausbringungsfreundliches
Bodenverbesserungsmittel darstellt.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist ferner von großem
Vorteil, daß das Haufwerk zunächst als ein kostengünstiger
Tropfkörper dient und später als ein gegenüber dem Ausgangszustand
erheblich wertvolleres Bodenverbesserungsmaterial
verwendet werden kann.
Claims (9)
1. Verfahren zur Behandlung von hochbelasteten und organisch
abbaubaren, stickstoffreichen Abwässern, insbesondere
tierischen Abgängen, wie Gülle, Deponiesickerwässern,
Schlachthofabfällen und Abwässern von Tierkörperbeseitigungsanlagen,
zum Zwecke der Reinigung und/oder Verwertung
durch Einleiten der Abwässer in ein mit Bakterien
besiedeltes, organisch abbaubares Haufwerk, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abwässer über ein stickstoffarmes
Haufwerk, wie bei einem Tropfkörper, unter anaeroben Bedingungen
mehrfach geführt werden und daß anschließend
unter aeroben Bedingungen eine Kompostierung des Haufwerks
vorgenommen wird, wobei der Ablauf aus der
anaeroben Behandlung weiter über das Haufwerk mehrfach
geführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die anaerobe Behandlung in zwei Stufen durchgeführt wird,
wobei die erste Stufe der Hydrolyse und Versäuerung dient
und über einem Tropfkörper mit organisch abbaubarem Haufwerk
erfolgt und die zweite Stufe der Methanisierung
dient und über einem Tropfkörper mit organisch abbaubarem
Haufwerk oder mittels eines Hochleistungsmethanreaktors
erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß vor der Rückführung des Ablaufs aus der Methanisierungsstufe
zur Hydrolysestufe der Ablauf belüftet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die anearobe Behandlung bei beginnender
Verstopfungsneigung des Haufwerks beendet und das Haufwerk
belüftet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß eine oder mehrere aerobe oder anaerobe Behandlungen
vor- oder zwischengeschaltet werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß als Haufwerk Stroh, vorzugsweise in
Form von Hochdruckballen oder Strohbriketts, verwendet
wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mengenverhältnis vom Haufwerk zu
dem Abwasser 3 zu 1 bis 1 zu 4 besteht.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Behandlung in einem Reaktor oder in
mindestens zwei zusammengeschalteten Reaktoren, die
nacheinander betrieben werden, durchgeführt wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die im aerob betriebenen Haufwerk
entstehende Kompostierungswäre unter Verwendung von
Wasser-Wasser-Wärmetauschern abgefangen wird.
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Family
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Family Applications (1)
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