DE3618349C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Prüfeinrichtung zur Überprüfung
eines Abstechvorgangs gemäß dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1.
Zur Überprüfung des Abstechvorgangs bei Abstechvorrichtungen,
insbesondere bei Stangendrehautomaten, bei denen das abzu
stechende Teil in eine zusätzliche, synchron zur Hauptspindel
angetriebene Hilfs- oder Synchronspindel eingespannt wird,
um ein butzenloses Abstechen und ein definiertes Abgreifen
der Werkstücklänge zu erreichen, ist es bekannt, schwenk
bare Fühler oder andere mechanische bzw. optische Über
wachungseinrichtungen einzusetzen, mit dem Ziel, bei nicht
ordnungsgemäß ablaufendem Abstechvorgang Fehlfunktionen
und Kollisionen bei auf den Abstechvorgang folgenden
Arbeitsschritten zu vermeiden (Prospekt der Firma
Erwin Leukardt GmbH & Co., Tuttlingen, 1985).
Nachteilig an den bekannten Fühlern, die in den beim Ab
stechen entstehenden Spalt bzw. den freien Teileraum
hineingeschwenkt werden, sowie bei den anderen, derzeit
verwendeten mechanischen bzw. optischen Überwachungs
einrichtungen ist es, daß diese technisch sehr aufwendig
sind und trotzdem teilweise in der rauhen Umgebung des
Arbeitsraums einer Drehmaschine oder dergleichen wegen der
Gefahr von Beschädigungen oder Störungen nur bedingt ein
setzbar sind.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Prüfeinrichtung zur
Überprüfung des Abstechvorgangs bei Abstechvorrichtungen
bzw. Stangendrehautomaten anzugeben, die mit geringem
zusätzlichen technischen Aufwand realisiert werden kann,
durch die rauhen Betriebsbedingungen im Abstechbereich
nicht beeinträchtigt wird und die zuverlässige Erzeugung
von Fehlersignalen bei Störungen des Abstechvorgangs
ermöglicht.
Die gestellte Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen
Prüfeinrichtung gemäß der Erfindung durch die Merkmale
des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Es ist ein wichtiger Teil der erfindungsgemäßen Prüf
einrichtung, daß, anders als bei den bisher üblichen
Prüfeinrichtungen bzw. -verfahren, für die Erzeugung von
Fehlersignalen die mechanische Koppelung zwischen den
beiden Spindeln bei Vorhandensein einer Materialbrücke
an der Abstechstelle zu einem Zeitpunkt ausgewertet wird,
zu dem bei ordnungsgemäß abgelaufenem Abstechvorgang
keine derartige Brücke mehr existieren dürfte. Dieses
neuartige Arbeitsprinzip gestattet die Auswertung von
elektrischen Meßwertsignalen, die mit hoher Genauigkeit
und in den meisten Fällen unter Einbeziehung von
ohnehin bereits vorhandenen Steuer- und Regeleinrich
tungen gewonnen werden können.
Dabei bieten die vorteilhaften Ausgestaltungen der
erfindungsgemäßen Prüfeinrichtung gemäß den Unter
ansprüchen vielfältige Möglichkeiten, die Empfindlich
keit der Fehlerermittlung und den entsprechenden
technischen Aufwand sehr genau an die jeweiligen
Erfordernisse anzupassen, wie dies aus der nach
folgenden Erläuterung eines bevorzugten Ausführungs
beispiels noch deutlich werden wird.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt schematisch
einen Stangendrehautomaten mit seinen Antriebsein
richtungen und mit einer Prüfeinrichtung gemäß der
Erfindung.
Im einzelnen besitzt der gezeigte Stangendreh
automat eine Hauptspindel 10, welche über ein
Getriebe 12, das beim Ausführungsbeispiel drei
miteinander kämmende Zahnräder 12 a, 12 b und 12 c
umfaßt, von einem Hauptantriebsmotor 14 zu einer
Drehung angetrieben wird.
Die Hauptspindel 10 ist in konventioneller Weise als
eine hohle Spindel ausgebildet, welche drehbar ist
einem Hauptspindelgehäuse 16 gelagert ist. Das zu be
arbeitende Material wird der Hauptspindel 10 in Form
einer Stange 18 zugeführt, die von hinten - in der
Zeichnung von links - schrittweise durch die hohle
Hauptspindel 10 vorgeschoben wird, wobei die Schritt
länge jeweils der Länge eines Werkstücks 20 entspricht,
welches nach seiner Fertigstellung von der Stange 18
abgestochen wird. Zum Einspannen des stangenförmigen
Materials in der Hauptspindel 10 ist am vorderen Ende
derselben - in der Zeichnung rechts - in üblicher Weise
ein Spannfutter 22 vorgesehen.
Koaxial zu der Hauptspindel 10 ist eine Hilfsspindel
24 angeordnet, die der Hauptspindel 10 im Abstand
gegenüberliegt. Die Hilfsspindel 24 ist in einem
Hilfsspindelgehäuse 26 drehbar gelagert, welches an
einem Schlitten 28 montiert ist, der längs Schienen 30
parallel zu den Achsen der beiden Spindeln 10, 24 ver
fahrbar ist. Die Schienen 30 sind dabei ebenso wie
das Hauptspindelgehäuse 16 und der Hauptantriebsmotor
14 fest mit einer Maschinenbasis bzw. einem Maschinen
rahmen 32 verbunden, der in der Zeichnung nur schema
tisch angedeutet ist. Der Antrieb der Hilfsspindel er
folgt durch einen Hilfsspindelmotor 34 über ein Redu
ziergetriebe 36 und ein Winkelgetriebe 38, welches
beim Ausführungsbeispiel zwei Kegelräder umfaßt.
Ferner ist der Hilfsspindel 24 eine Spannvorrichtung
40 zugeordnet, mit der das freie - in Fig. 1 rechte -
Ende der Stange 18 bzw. des daraus dargestellten
Werkstücks 20 bezüglich der Hilfsspindel 24 einge
spannt wird.
Der in der Zeichnung gezeigte Stangendrehautomat um
faßt ferner ein Abstechwerkzeug 42, welches mit Hilfe
eines pneumatischen oder hydraulischen Zylinderaggre
gats 44 radial zur gemeinsamen Drehachse der Spindeln
10, 24 verfahrbar ist, um das Stangenmaterial abzu
stechen bzw. um ein fertiggestelltes Werkstück 20 von
der Stange 18 zu trennen. Der Zylinder des Zylinder
aggregats 44 ist dabei wieder am Maschinenrahmen 32
befestigt. Die Bearbeitung des Stangenmaterials zur
Herstellung eines Werkstücks durch Drehen, Fräsen,
Schleifen usw. erfolgt in dem Fachmann bekannter Weise
mittels entsprechender Werkzeugsätze, die in der Zeich
nung der Übersichtlichkeit halber nicht besonders dar
gestellt sind.
Bei einem Stangendrehautomaten, wie er vorstehend
beschrieben wurde, läuft ein Arbeitszyklus in der
Weise ab, daß die Stange 18 bei geöffneten Spannvor
richtungen 22, 40 so weit nach rechts vorgeschoben
wird, bis ihr freies Ende auf einer definierten Länge
von der Spannvorrichtung 40 der Hilfsspindel 24 er
faßt werden kann. Die Stange wird dann mit Hilfe der
beiden Spannvorrichtungen 22, 40 fest eingespannt, so
daß sie sich anschließend gemeinsam mit den Spindeln
10, 24 dreht, welche für die Bearbeitung des Stangen
materials bzw. für die Herstellung des Werkstücks 20
synchron angetrieben werden. Wenn das Werkstück 20
dann fertiggestellt ist, wird es durch Betätigung des
Abstechwerkzeugs 42 mit Hilfe des Zylinderaggregats
44 von dem übrigen Stangenmaterial abgestochen und
kann nunmehr mit Hilfe des Schlittens 28 zu einer Ent
ladestation verfahren werden, an der die Spannvorrich
tung 40 geöffnet wird, um das fertige Werkstück frei
zugeben. Anschließend wird der Schlitten 28 in die
Ausgangsposition zurückgefahren und die Stange 18
wird erneut nach rechts vorgeschoben, so daß nunmehr
das nächste Werkstück in der beschriebenen Weise ge
fertigt werden kann.
Wenn das Abstechwerkzeug 42 bricht oder zu stark ab
genutzt ist oder wenn das Zylinderaggregat 44 auf
grund einer Störung nicht mit dem vorgegebenen Hub
arbeitet, dann wird das Werkstück 20 nicht vollstän
dig von dem restlichen Teil der Stange 18 abgetrennt,
so daß der beschriebene Arbeitszyklus nach der Fertig
stellung des Werkstücks 20 nicht ausgeführt werden
kann. Um für diesen Fall Beschädigungen von Werkzeugen,
Werkstücken und/oder Maschinenteilen sowie die Gefähr
dung von Bedienungspersonal auszuschließen, wird ge
mäß der Erfindung eine Überprüfung des Abstechvor
gangs durchgeführt. Zu diesem Zweck sind bei dem in
der Zeichnung dargestellten Stangendrehautomaten
Prüfeinrichtungen mit verschiedenen Sensor- und Steuer
einrichtungen vorgesehen,
die nachstehend näher beschrieben werden sollen.
Im einzelnen ist bei dem betrachteten Automaten eine
zentrale Steuereinheit 46 vorgesehen, welche in nicht
näher dargestellter konventioneller Weise die Spindel
motoren 14, 34, das Zylinderaggregat 44 und die Antriebs
einrichtungen (nicht dargestellt) für den Schlitten 28,
für den Vorschub der Stange 18, für die Betätigung der
Spannvorrichtungen 22, 40, für die Werkzeuge zur Bear
beitung des Werkstücks 20 usw. steuert. Diese Steuerung
erfolgt in Abhängigkeit von einem vorgegebenen Programm,
insbesondere unter Verwendung eines Mikroprozessors,
für den die erforderlichen Daten hinsichtlich der Dreh
zahlen, der Vorschubwege und dergleichen hinzugeordneten
Speichereinrichtungen, beispielsweise in einem Halb
leiter-Lesespeicher, gespeichert sind.
Bei dem betrachteten System ist ferner jedem der Spin
delmotoren 14, 34 jeweils ein Drehzahlgeber 48 bzw. 50
zugeordnet, beispielsweise ein Tacho-Generator, welcher
ein der Drehzahl des zugeordneten Motors entsprechen
des Ausgangssignal erzeugt. Weiterhin ist jeder der
Spindeln 10, 24 jeweils ein Drehwinkelgeber 52 bzw. 54
zugeordnet, und die beiden Drehwinkelgeber 52, 54 lie
fern jeweils ein Ausgangssignal, das dem Drehwinkel
bzw. der Winkelstellung der zugeordneten Spindel 10
bzw. 24 (bezogen auf eine Bezugs- bzw. Ausgangsposition)
entspricht. Die Drehwinkelgeber 52, 54 können in üb
licher Weise unter Verwendung von Codierscheiben und
elektrooptischen Abtastern aufgebaut sein.
Als weitere Rückmelde- bzw. Sensoreinrichtungen sind
ferner Motorstrom-Meßeinrichtungen 56, 58 vorgesehen,
die ein Ausgangssignal liefern, welches dem Motor
strom des zugeordneten Spindelmotors 14 bzw. 34 ent
spricht, wobei diese Motoren typischerweise als dreh
zahlregelbare Gleichstrommotoren ausgebildet sind,
deren Feld mit Hilfe von Permanentmagneten erzeugt
wird und deren Ankerstrom proportional zu dem von dem
betreffenden Motor abgegebenen Drehmoment ist. Im ein
fachsten Fall umfassen die Motorstrom-Meßeinrichtungen
56, 58 einen Meßwiderstand, der vom Motorstrom, d. h.
vom Ankerstrom bzw. einem davon abgeleiteten Strom,
durchflossen wird und an dem eine Spannung abfällt,
die zum Motorstrom bzw. zum Drehmoment des betref
fenden Motors proportional ist.
Bei dem betrachteten System sind sowohl für den Haupt
spindelantrieb als auch für den Hilfsspindelantrieb
jeweils drei Komparatoren 60, 62, 64 bzw. 66, 68, 70 vor
gesehen, denen die Sollwerte für den Drehwinkel, für
die Drehzahl und für das Drehmoment, nämlich die Werte
a S , n S und M S von der Steuereinheit 46 zugeführt wer
den und denen die Istwerte dieser Meßgrößen, nämlich
die Werte α I , n I und m I von den Gebern 48, 50; 52, 54
bzw. 56, 58 zugeführt werden. Die von den Komparatoren
60 bis 70 ermittelten Differenzen zwischen den zu ver
gleichenden Soll- und Istwerten, nämlich die Wert Δα,
Δ n und Δ M werden in Form entsprechender elektri
scher Signale an die Steuereinheit 46 zurückgemeldet.
Aufgrund des beschriebenen Aufbaus der Prüf
einrichtung mit den verschiedenen Gebern, Meßein
richtungen und Komparatoren eröffnen sich eine Reihe
von Möglichkeiten für die Überprüfung der einwandfreien
Durchführung eines Abstechvorgangs vor der Einleitung
weiterer Schritte in einem laufenden Arbeitszyklus,
wobei sämtliche Prüfmöglichkeiten darauf basieren,
daß festgestellt wird, ob die Hauptspindel 10 gegen
über der Hilfsspindel 24 (oder umgekehrt) frei ver
dreht werden können, was bedeutet, daß der Abstech
vorgang vollständig durchgeführt wurde, oder ob wei
terhin eine Koppelung zwischen den Spindeln besteht,
was bedeutet, daß beim Abstechen eine Materialbrücke
zwischen dem fertiggestellten Werkstück 20 und dem
übrigen Teil der Stange 18 aufgrund einer Betriebs
störung erhalten geblieben ist.
Für die Überprüfung des einwandfreien Ablaufs eines
Abstechvorgangs ist es im einfachsten Fall ausrei
chend, wenn der Antrieb, d. h. der Hilfsspindelmotor
34, für die Hilfsspindel 24 am Ende eines für den
Abstechvorgang durch die zentrale Steuereinheit 46
vorgegebenen Zeitintervalls abgeschaltet wird, wäh
rend man gleichzeitig den Hauptantriebsmotor 14 zu
nächst weiterlaufen läßt. Unter diesen Voraussetzungen
wird sich dann, wenn der Abstechvorgang erfolgreich
durchgeführt wurde, für die Lage bzw. den Drehwinkel,
für die Drehzahl und für das Drehmoment des Haupt
antriebsmotors 14 keine Abweichung von den Sollwerten
ergeben; es wird also kein Fehlersignal ausgelöst,
welches eine Änderung des laufenden Programms für die
zentrale Steuereinheit 46 auslösen könnte. Wenn jedoch
bei dem Versuch, das fertiggestellte Werkstück 20 vom
Rest der Stange 18 abzutrennen, eine Materialbrücke
erhalten geblieben ist, dann wirkt sich die Bremswir
kung des Hauptantriebsmotors 14 und des Getriebes 12 an
der Hilfsspindel 24 erfindungsgemäß so aus, daß sich für den
Drehwinkel, die Drehzahl und das Drehmoment Abweichungen
von den Sollwerten ergeben, die an die zentrale Steuer
einheit 46 zurückgemeldet werden und dort als Fehler
signale interpretiert werden, welche beispielsweise
den automatischen Betrieb unterbrechen und eine Bedie
nungsperson auf das Vorliegen einer Betriebsstörung
aufmerksam machen. Dabei versteht es sich für den Fach
mann, daß die Abweichungen zwischen den betreffenden
Ist- und Sollwerten für die Auslösung eines Fehler
signals außerhalb des üblichen Regelbereichs liegen
müssen, der für ein System der betrachteten Art in
konventioneller Weise für die zu regelnden Größen vor
gegeben wird. Weiterhin wird deutlich, daß im Prinzip
bereits die Abweichung einer der Regelgrößen ausreicht,
um einen Fehler zu signalisieren. In der Praxis bedeu
tet dies, daß ein Soll/Istwert-Vergleich nur für eine
der überwachten Größen durchgeführt werden muß, näm
lich für den Drehwinkel, für die Drehzahl oder für
das Drehmoment. Das Vorhandensein einer Material
brücke wirkt sich nämlich unabhängig auf jede der
drei genannten Größen aus. Diese Tatsache führt im
Endergebnis dazu, daß im Prinzip ein einziger Geber
bzw. eine einzige Meßeinrichtung für eine der beiden
Spindeln ausreichend ist, um bei Fortbestehen einer
mechanischen Verbindung zwischen dem Werkstück 20 und
der Stange 18 nach dem Abstechvorgang ein Fehler
signal zu erzeugen.
Wenn dagegen, wie bei dem in der Zeichnung dargestellten
System, sowohl für die Hauptspindel 10 als auch für die
Hilfsspindel 24 jeweils drei Sensoren mit zugeordneten
Komparatoren für die Durchführung von Soll/Istwert-
Vergleichen vorgesehen sind, dann ergibt sich für die
gesamte Anlage eine hohe Flexibilität hinsichtlich
der Steuerung der Betriebsbedingungen am Ende des
für den Abstechvorgang vorgegebenen Zeitintervalls,
wobei zu diesem Zeitpunkt beispielsweise der Sollwert
für die Lage oder die Drehzahl einer der zuvor synchron
laufenden Spindeln geringfügig geändert werden kann,
um sehr feinfühlig zu prüfen, ob noch eine Material
brücke vorhanden ist oder nicht. Auf diese Weise kann
eine Betriebsstörung bei außerordentlich geringer Be
lastung des Stangenmaterials, der Spannfutter, der
Lager der Spindeln usw. festgestellt werden, so daß
auch das Verbleiben einer sehr schwachen Material
brücke erkannt werden kann, die beim einfachen Ab
bremsen der Hilfsspindel durch den dabei auftretenden
Drehzahlunterschied abgedreht würde. Bei Werkstücken,
die mit hoher Präzision gefertigt werden müssen, wird
auf diese Weise vermieden, daß am Werkstück uner
wünschte Abstechbutzen zurückbleiben.
Claims (3)
1. Prüfeinrichtung zur Überprüfung eines Abstechvorgangs
mit Fehlersignalerzeugungseinrichtungen zum Erzeugen
eines Fehlersignals bei Vorhandensein einer Material
brücke an der Abstechstelle nach der Durchführung des
Abstechvorgangs für eine eine Steuereinheit zur Steuerung
mindestens eines Spindelantriebs gemäß einem vorgegebenen
Programm umfassende Abstechvorrichtung, in der ein
Materialstück beim Abstechvorgang auf der einen Seite
der Abstechstelle in einer Hauptspindel und auf der ge
genüberliegenden Seite der Abstechstelle in einer Hilfs
spindel eingespannt ist, wobei für mindestens eine der
Spindeln eine Sensoranordnung zum Erfassen einer der folgenden
Meßgrößen: Drehzahl, Drehwinkel, Drehmoment, vorgesehen
ist,
dadurch gekennzeichnet, daß gemäß dem Programm für die
Steuereinheit (46) eine am Ende des für den Abstechvor
gang vorgegebenen Zeitintervalls, in dem die Spindeln (10, 24)
synchron laufen, wirksam werdende Sollwertänderung für
die erfaßte Meßgröße vorgesehen ist, daß jeder Sensoran
ordnung (48, 50, 52, 54, 56, 58) ein Komparator (60, 62, 64,
66, 68, 70) zum Vergleichen des Istwerts der erfaßten Meß
größe mit dem von der Steuereinheit (46) gelieferten,
geänderten Sollwert für diese Meßgröße zugeordnet ist,
und daß die Fehlersignalerzeugungseinrichtungen derart
ausgebildet sind, daß die Erzeugung des Fehlersignals
bei Vorliegen einer vorgegebenen Mindestdifferenz zwi
schen Soll- und Istwert der erfaßten Meßgröße erfolgt.
2. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Relativdrehung der Spindeln (10, 24) durch
Abbremsen oder Beschleunigen einer der Spindeln (10, 24)
bei Aufrechterhalten des Antriebs für die andere
Spindel (10, 24) herbeiführbar ist.
3. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Relativdrehung der Spindeln (10, 24) durch vor
gegebene, unterschiedliche Sollwerte für die Drehzahl,
den Drehwinkel und/oder das Antriebsdrehmoment für die
beiden Spindeln herbeiführbar ist, und daß mindestens
eine Soll-/Istwert-Vergleichsvorrichtung vorgesehen ist,
mit deren Hilfe Abweichungen der vorgegebenen, von der
tatsächlichen Relativdrehung der Spindeln (10, 24) durch
mindestens einen Soll-/Istwert-Vergleich der Sollwerte
und der Istwerte für die Drehzahl, den Drehwinkel und/oder
das Drehmoment für mindestens eine der Spindeln (10, 24)
feststellbar ist.
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Also Published As
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