DE3613040A1 - Fadenabzuggeraet - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fadenabzuggerät zum Abziehen und
Ablegen eines kontinuierlich laufenden Fadens.
Dieses Gerät dient der Aufnahme und Ablage eines kontinuier
lich anlaufenden Fadens. Diese Ablage kann zum Zwecke der
Beseitigung des kontinuierlich anlaufenden Fadens bei
Betriebsunterbrechung, beispielsweise bei Spulenwechsel in
einer Chemiefaser-Spinnanlage, dienen. Die Ablage des Fadens
kann jedoch auch der Herstellung eines Vlieses oder Filzes
dienen, in dem ein derartiges Gerät oder eine Vielzahl
derartiger Geräte vor der Ablagefläche, z.B. Fließband für
das Vlies oder den Filz angeordnet werden. Die Ablage des
Fadens kann schließlich auch in einer Transporteinrichtung,
z.B. einer Kanne oder auf einem Fließband erfolgen. Eine
derartige Transporteinrichtung kann entweder zu einer weite
ren Fadenbehandlungseinrichtung hinführen oder unmittelbar
als Fadenbehandlungseinrichtung dienen, z.B. als Behand
lungstrommel zum thermischen Behandeln des Fadenmaterials
ausgerüstet sein.
Bekannt wurden als derartige Geräte sogenannte Saugpistolen
und Luftinjektoren, in denen der Faden einer starken Luft
strömung unterworfen ist. Die Grenze der Einsatzmöglichkeit
solcher Geräte liegt jedoch bei Fadengeschwindigkeiten von
ca. 4000 m/min (65 bis 70 m/s). Dabei wird es insbesondere
unmöglich, die erforderlichen Fadenspannungen aufzubringen,
wenn der Faden mittels Galetten gefördert wird. Es besteht
hierbei die Gefahr, daß der Faden infolge zu geringer Faden
spannung einen Wickler auf der Galette bildet. Bei diesen
Fadengeschwindigkeiten stellen zudem die wegen des sehr
hohen Leistungsbedarfs erforderlichen Kompressoren oder
Vakuumpumpen einen bedeutenden Kostenfaktor dar, obwohl
diese Maschinen jeweils nur kurzfristig bei Betriebsunter
brechungen benötigt werden.
Schließlich ist der Wirkungsgrad derartiger Saugpistolen und
Luftinjektoren derart gering, daß bei hohen Fadengeschwin
digkeiten ein wirtschaftlicher Einsatz nicht mehr gegeben
ist.
Um die Grenze von ca. 4000 m/min durch Fadenabsauggeräte
überschreiten und ausreichende Fadenzugkräfte erzeugen zu
können, wurde vorgeschlagen, die Saugströmung durch eine
Flüssigkeit, insbesondere durch Wasser, zu erzeugen, wobei
Drücke von ca. 80 bar und mehr genannt wurden. Dieses
Verfahren führte jedoch nicht zum Erfolg. Einmal stellte die
Notwendigkeit, die anfallenden Wassermengen jeweils ohne
übermäßigen Aufwand zu beseitigen, eine kaum zu bewältigende
Aufgabe dar. Außerdem ergaben sich strömungstechnische
Hindernisse, da selbst für das freie Ausströmen einer
reibungsfreien Flüssigkeit ein Druck von 51 bar erforderlich
ist, um eine Strömungsgeschwindigkeit von 6000 m/min
(100 m/s) zu erhalten. Schließlich muß der Faden zunächst
von einer Luft-Saugströmung und dann von dem Flüssigkeits
strom übernommen werden, was nur unvollständig gelingt.
Aufgabe der Erfindung ist es danach, ein Fadenabzuggerät
bereitzustellen, mit dem die aerodynamischen und hydrodyna
mischen Grenzen der maximalen Abzugsgeschwindigkeiten über
schritten werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Fadenabzuggerät
nach Anspruch 1 gelöst. Das Fadenabzuggerät weist als Kern
stück einen fliegend gelagerten Aufwickelkörper auf, der zu
seinem freien Ende hin einen abnehmenden Querschnitt
besitzt. Der Faden wird im Bereich des dicken Endes auf den
Aufwickelkörper geleitet, wobei der Aufwickelkörper in der
mit dem Fadeneinlauf zusammenfallenden Normalebene eine
Umfangsgeschwindigkeit aufweist, die im wesentlichen der
Fadengeschwindigkeit des auflaufenden Fadens entspricht oder
höher ist. Für die Form des Aufwickelkörpers ist wesentlich,
daß der Aufwickelkörper in dem Bereich des Fadeneinlaufs
einen in Förderrichtung stetig kleiner werdenden Durchmesser
aufweist.
Der auf den Aufwickelkörper auflaufende Faden wird von dem
Aufwickelkörper zu rotierenden, schraubenförmigen Windungen
verdreht, die eine Kraftwirkung in Achsrichtung des
Aufwickelkörpers unterworfen werden. Diese Kraftwirkung kann
insbesondere durch Schwerkraft hervorgerufen werden, indem
der Aufwickelkörper senkrecht oder geneigt mit starker
vertikaler Komponente montiert wird. Zusätzlich oder alter
nativ wird die Kraftwirkung dadurch hervorgerufen, daß eine
Luftströmung mit axialer Komponente auf die Oberfläche des
Aufwickelkörpers und die darauf gebildeten Fadenwindungen
gerichtet wird. Keinesfalls kann die Kraftwirkung mit mecha
nischen Mitteln ausgeübt werden.
Das Fadenabzuggerät kann als Handgerät ausgebildet sein. In
diesem Falle ist zur Ausübung der Kraftwirkung stets die
Erzeugung einer Luftströmung erforderlich, die in Achsrich
tung über die Oberfläche des Aufwickelkörpers streicht.
Das Fadenabzuggerät ist aber auch als stationäres Gerät in
vielfältiger Anwendung brauchbar. Hierbei kann das Faden
abzuggerät so montiert werden, daß die Achse des Aufwickel
körpers senkrecht steht oder geneigt ist. Hierbei ergibt
sich die Kraftwirkung zur Förderung der Fadenwindungen in
Achsrichtung durch Schwerkraft, ohne daß eine zusätzliche
Luftströmung erforderlich wäre. Als stationäres Gerät kann
das Fadenabzuggerät aber auch mit horizontaler Achse des
Aufwickelkörpers montiert werden. Dies ist vor allem vor
teilhaft für das Anlegen senkrecht laufender Fäden von Vor
teil. In diesem Falle schließt sich an den Aufwickelkörper
ein Fadenkanal an, durch den das Gewölle abgeführt wird.
Hierzu kann in dem Fadenkanal ebenfalls eine Luftströmung
erzeugt werden. Der Fadenkanal kann auch dem Zweck dienen,
das Gewölle wieder in eine senkrechte Förderrichtung umzu
lenken. In jedem Falle ist es erforderlich, die von dem
Aufwickelkörper abfallenden Fadenwindungen zunächst über
Kopf, d.h. in axialer Richtung von dem Aufwickelkörper abzu
führen.
Vorzugsweise ist der Aufwickelkörper im Bereich des Faden
einlaufs so gestaltet, daß seine Steigung in Achsrichtung
größer ist als der Reibungswinkel für den Faden auf der
Oberfläche des Aufwickelkörpers. Hierdurch kann vermieden
werden, daß sich der Faden bei niedrigen Drehzahlen und
niedriger Aufwickelgeschwindigkeit als Wickler um den
Aufwickelkörper legt und nicht in axialer Richtung
abrutscht. Bei hohen Drehzahlen, z.B. über 4.000 m, ist diese
Gefahr der Selbsthemmung wegen der auftretenden Zentrifugal
kräfte, die zu einer Aufweitung der auf dem Aufwickelkörper
gebildeten Fadenwindungen führen, ohnehin weniger gegeben.
Durch Vorgabe einer bestimmten Steigung in Achsrichtung und
eines bestimmten Reibbeiwertes läßt sich vorausbestimmen,
welche Fadenzugkräfte mit dem Gerät ausgeübt werden können.
Bei sehr kleinem Steigungswinkel bzw. sehr kleinem Reibungs
winkel wird die maximale Fadenzugkraft im wesentlichen durch
das maximale Drehmoment des Antriebsmotors für den
Aufwickelkörper bestimmt. Bei großem Steigungswinkel bzw.
kleinem Reibungswinkel ist die maximale Fadenzugkraft vor
allem durch die Schlupfkräfte des Fadens auf dem Aufwickel
körper vorgegeben. Daher kann durch Vorgabe des Steigungs
winkels und/oder des Reibbeiwertes in hervorragender Weise
eine Anpassung des Gerätes an den Einsatzzweck erfolgen.
Der Aufwickelkörper kann z.B. als Haspelkörper ausgebildet
sein. Als Haspelkörper wird ein Aufwickelkörper bezeichnet,
dessen Mantel aus zwei oder vorzugsweise mehreren Stäben
besteht, auf denen der Faden aufgewickelt wird. Erfindungs
gemäß sind diese Stäbe mit Neigung zur Rotationsachse ange
ordnet.
Vorzugsweise ist der Aufwickelkörper als Rotationskörper
(Drehkörper) ausgebildet. Insbesondere eignen sich hier
Kegel, Hyperboloidstümpfe, welche im Bereich ihres kleinsten
Querschnitts geschnitten sind, Paraboloide o.ä.
Zur Verbesserung der Fadenmitnahme in Umfangsrichtung kann
die Oberfläche des Drehkörpers mit Nuten und dazwischen
liegenden Stegen versehen sein, die sich in Achsrichtung
erstrecken. Hierdurch wird die Fadenmitnahme in Umfangsrich
tung verstärkt, ohne daß auch die Reibung in Achsrichtung
verstärkt wird. Bei einer besonderen Ausführungsform ist der
Rotationskörper ein mit seinem dünnen Ende in Absaugrichtung
weisender Kegelstumpf, dessen Kegelwinkel größer ist als der
Reibungswinkel.
Der Aufwickelkörper wird in einer bevorzugten Ausführung in
einer rotationssymmetrischen Kammer angeordnet. In dieser
Kammer bildet sich infolge der Drehung des Aufwickelkörpers
ein Luftwirbel, der durch Einblasen von tangentialen Luft
strömungen unterstützt werden kann. In einer bevorzugten
Ausführung ist der Luftwirbel so stark, daß seine Umfangsge
schwindigkeit größer als die Fadengeschwindigkeit ist.
Hierdurch wird erreicht, daß namentlich die erste Fadenwin
dung in Anlagekontakt mit dem Umfang des Drehkörpers gerät.
Dadurch kann die Fadenzugkraft erhöht und vergleichmäßigt
werden.
Die Form der rotationssymmetrischen Kammer - in Achsrichtung
gesehen - kann der Form des Aufwickelkörpers angepaßt
werden. Hierdurch lassen sich die Strömungsverhältnisse in
der Kammer beeinflussen. Bevorzugt ist vorgesehen, daß der
Querschnitt der Kammer sich in Richtung des freien Endes des
Drehkörpers derart verjüngt, daß der Spalt zwischen Dreh
körper und Kammerwandung sich zum freien Ende des Dreh
körpers hin verjüngt. Dadurch wird die Strömungsgeschwindig
keit der Luft in axialer Richtung vom Fadeneinlaß zum Faden
auslaß hin erhöht.
An die Fadenkammer kann sich ein Fadenkanal anschließen,
durch den das von dem Aufwickelkörper abfliegende Gewölle
abgeführt wird. Daher wird in dem Fadenkanal vorzugsweise
eine Luftströmung erzeugt. Der Fadenkanal mündet sodann in
einen entsprechenden Abfallbehälter oder auf ein Transport
band. Das Fadenabzuggerät kann jedoch auch unmittelbar auf
einem Abfallkorb oder unmittelbar über einem Transportband
angebracht werden.
In einer weiteren Ausführungsform soll die Bildung des
Fadenwickels auf dem Aufwickelkörper unterstützt werden.
Hierzu ist die Achse des Fadeneinlaufs zu der Rotationsachse
des Aufwickelkörpers so weit seitlich verschoben, daß sie
die Oberfläche des Aufwickelkörpers in der Normalebene etwa
tangiert.
Im übrigen kann der Fadeneinlauf in einer Normalebene des
Aufwickelkörpers liegen. In weiterer Ausgestaltung sieht die
Erfindung jedoch darüberhinaus vor, daß die Fadenwindungen
von vorneherein mit einer gewissen Steigung auf dem
Aufwickelkörper abgelegt werden. Es wird hierzu vorgesehen,
daß der Fadeneinlauf die Achse des Aufwickelkörpers unter
einem stumpfen Winkel kreuzt derart, daß der einlaufende
Faden - bezogen auf den Aufwickelkörper - eine Bewegungskom
ponente in Umfangsrichtung und eine Bewegungskomponente in
Achsrichtung hat.
Im übrigen kann der Fadeneinlauf an unterschiedliche Funkti
onen des Fadenabzuggeräts angepaßt werden. Das Fadenabzug
gerät kann zum Einfangen abgeschnittener oder abgerissener,
anlaufender Fäden dienen. Hierzu wird der Fadeneinlauf als
Einlaufstutzen ausgebildet. In dem Fadeneinlaufstutzen kann
durch besondere Ausbildung der Luftströmung der Fadenkammer
eine Saugströmung hergestellt werden. Zur Verstärkung und
Unterstützung der Saugströmung wird der Faden - nach Art
einer Fadenabsaugpistole - mit Injektoren versehen, durch
welche Druckluftstrahlen in den Fadeneinlaufkanal geleitet
werden, die einerseits eine Saugströmung erzeugen und
andererseits den eingesaugten Faden bis in die Fadenkammer
fördern.
Die Saugströmung im Fadeneinlaufstutzen kann auch dadurch
gefördert werden, daß in dem Fadenkanal, der sich an die
Fadenkammer anschließt, ein Unterdruck durch einmündende
Injektoren hergestellt wird.
Das Fadenabzuggerät kann auch zum Einfangen laufender Fäden
eingesetzt werden. Hierzu wird der Fadeneinlauf mit einem
Einlegschlitz versehen. Wenn der Aufwickelkörper in einer
Fadenkammer angeordnet ist, so erstreckt sich der Einleg
schlitz durch die Aufwickelkammer derart, daß der laufende
Faden in Umfangskontakt mit dem Aufwickelkörper im Bereich
des dicken Endes des Aufwickelkörpers gebracht werden kann.
Wird der laufende Faden sodann hinter dem Aufwickelkörper
abgeschnitten oder abgerissen, so wird er durch das Abzug
gerät in Form eines Gewölles abgeführt, wobei die Fadenspan
nung in dem laufenden Faden so hoch bleibt, daß der Faden
auch auf dem vorangehende Lieferwerk, z.B. Galette, keinen
Wickler bildet.
Das Fadenabzuggerät nach dieser Erfindung eignet sich insbe
sondere zur Beseitigung von laufenden Fäden, die zu Zeiten
von Betriebsunterbrechungen in den Abfall geführt werden
müssen. Dabei kann das Fadenabzuggerät als Handgerät ausge
bildet und ähnlich wie die bisher üblichen Saugpistolen zum
Fadenfangen, zur Abfallbeseitigung und zum Fadenanlegen
benutzt werden.
Besonders vorteilhaft wird das erfindungsgemäße Fadenabzug
gerät aber auch eingesetzt für die Ablage einer Vielzahl von
Fäden zu einem Vlies. Auch hierbei werden bisher Injektoren
verwandt, die in der Lage sind, mehrere Fäden mit einer
Geschwindigkeit von mehr als 3000 bis 4000 m/min unter
Aufrechterhaltung der erforderlichen Fadenspannung abzu
ziehen und auf ein Förderband zu spucken. Zu diesem Zweck
werden bisher Injektoren verwandt, die infolge ihrer Viel
zahl und ihrer hohen Luftgeschwindigkeiten sowie der starken
Luftexpansion einen ohrenbetäubenden Lärm erzeugen und
überdies einen sehr schlechten Wirkungsgrad haben. Durch den
Einsatz der erfindungsgemäßen Fadenabzuggeräte für diesen
Zweck kann der Wirkungsgrad größenordnungsmäßig um das
Hundertfache verbessert und eine entsprechende Leistungs
einsparung erzielt werden.
Vorteilhaft ist das Fadenabzuggerät auch als Vorsatz für
Fadentransporteinrichtungen, z.B. Förderbänder und Kannen,
brauchbar.
Wie bereits erwähnt, ist das Fadenabzuggerät nach dieser
Erfindung insbesondere geeignet, das Entstehen von Wicklern
auf einer vorgeschalteten Fadengalette zu vermeiden. Dabei
ist es auch möglich, eine bestimmte Fadenspannung vorzugeben
oder einzuregeln. Hierzu wird vorgeschlagen, daß der Faden
einlauf axial einstellbar ist. Insbesondere ist es möglich,
die Fadenspannung zu messen und die axiale Lage des Faden
einlaufs in Abhängigkeit von der gemessenen Fadenspannung
und einem vorgegebenen Sollwert einzustellen.
Anhand der beigegebenen Zeichnungen wird die Erfindung näher
erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Fadenabzuggeräts im Längsschnitt;
Fig. 2 Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2 mit
abgeänderter Kammerstirnwand;
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Fadenabzuggeräts;
Fig. 5 Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1, jedoch
mit Einlegschlitz;
Fig. 6 als rotationssymmetrische Kammer ausgeführter
Schnittbereich mit Einlegschlitz;
Fig. 7, 8 Längsschnitt und Querschnitt eines weiteren
Ausführungsbeispiels;
Fig. 9, 10, 11 weitere Ausführungsbeispiele.
Die Fig. 1 zeigt im Längsschnitt eine bevorzugte Ausfüh
rungsform des erfindungsgemäßen Fadenabzuggeräts. Der am
Einlaufmund 5 aufgenommene Faden wird durch den mit Hilfe
des Injektoraufsatzes 1, der rings um den Abschnitt 2 des
Fadeneinlaufs einen Ringkanal 3 und die Blaskanäle 4 auf
weist, eingesaugt und tritt durch den Abschnitt 6 des Faden
einlaufs in den Schnittbereich 9 des Fadenkanals 15 mit dem
Fadeneinlauf 2, 6 ein; in der dargestellten Ausführungsform
ist dieser Schnittbereich 9 zu einer rotationssymmetrischen
Kammer erweitert. An den unteren konischen Bereich 30 der
Kammer 9 schließt sich der Fadenkanal 15 an. In der Kammer 9
trifft der Faden auf den mit Hilfe des Antriebs 14 mit hoher
Drehzahl angetriebenen Aufwickelkörper 10 auf und wird auf
diesen aufgewickelt. Durch die jeweiligen Folgewindungen
werden dabei die bereits vorhandenen Windungen kontinuier
lich zum dünnen Ende 33 des Aufwickelkörpers 10 hin verscho
ben. Mit fortschreitender Verschiebung lockern sie sich und
werden durch den hier vorhandenen Luftstrom in allgemeiner
Förderrichtung 29 weitertransportiert. Der Fadenkanal 15
setzt sich in dem auf das Ende des Fadenkanals 15 aufgesetz
ten Injektoraufsatz 17 als Fadenkanal 16 fort. Der Injektor
aufsatz 17 weist einen Ringkanal 18 mit Druckluftanschluß
19, 20 sowie die Blaskanäle 21 auf. Letztere münden im
spitzen Winkel in den Fadenkanal 16 ein und sorgen für eine
zusätzliche Beschleunigung des vom Aufwickelkörper 10
abgleitenden, vom Luftstrom mitgeführten Gewölles sowie für
ein Druckgefälle zur Kammer 9 mit Bereich 30.
In der dargestellten Ausführungsform hat der in der Stirn
wand 13 des Gehäuses 12 bei 31 gelagerte Aufwickelkörper 10
die Form eines Kegelstumpfes, der mit seinem dünnen, abge
rundeten Ende 33 in Förderrichtung 29 zeigt. Seine Rota
tionsachse 7 liegt in der Achse 7 der erweiterten Kammer 9,
des konischen Bereichs 30 und des Fadenkanals 15 und 16.
Die Achse 8 des Fadeneinlaufs 2, 6 mündet hier senkrecht in
die Kammer 9 und verläuft senkrecht zu deren Achse 7. Sie
kann dabei mit der Achse 7 der Kammer 9 bzw. des Fadenkanals
in einer Ebene liegen und diese schneiden.
Bei Anordnung des Fadeneinlaufs 6 derart, daß die Achsen 7
und 8 sich schneiden, trifft der Faden in dem in der Normal
ebene 35 liegenden Auftreffpunkt zentral auf den Aufwickel
körper 10 auf. Es hat sich gezeigt, daß in manchen Fällen
die Verlagerung des Auftreffpunktes 38 auf dem Aufwickel
körper 10 gegenüber der Rotationsachse 7 nach rechts von
Vorteil sein kann. Sie kann aber auch seitlich versetzt
sein. Eine solche Anordnung der beiden Achsen 7 und 8 ist in
Fig. 2 dargestellt. Bei dieser tangiert die Achse 8 des
Fadeneinlaufs 2, 6 den Aufwickelkörper 10 in der Normalebene
35 zur Fadenkanalachse 7, die etwa in der Achse 8 des Faden
einlaufs 2, 6 verläuft. In jedem Falle ist die Drehzahl des
Aufwickelkörpers 10 so zu bemessen, daß seine Umfangs
geschwindigkeit in der etwa mit dem Fadeneinlauf 6 zusammen
fallenden Normalebene 35 jedenfalls der Fadengeschwindigkeit
entspricht, vorzugsweise aber auch größer ist. Dabei ist zu
berücksichtigen, daß bei einem Schlupfantrieb (z.B. Druck
luftturbine) die Umfangsgeschwindigkeit sich selbsttätig der
Fadengeschwindigkeit anpaßt. Zur Aufrechterhaltung der
Fadenzugkraft kommt es vornehmlich darauf an, daß der
Antrieb bei dieser Umfangsgeschwindigkeit auch das notwen
dige Drehmoment aufbringt.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Stirnwand 13
des Gehäuses 12 als Stirnplatte 26 ausgebildet ist. Diese
ist mit einem an eine - nicht dargestellte - Luftzufuhr
angeschlossenen Ringkanal 27 versehen, von dem auf den
Umfang verteilt Blaskanäle 28 im spitzen Winkel zur Achse 7
in die Kammer 9 einmünden. Die durch die Blaskanäle 28
austretenden Luftstrahlen sind entweder etwa parallel zur
Oberfläche des Aufwickelkörpers 10 ausgerichtet, so daß sie
diese überstreichen, oder treffen in einem spitzen Winkel 32
etwa im Schnittbereich 9 von Fadeneinlauf 2, 6 und Faden
kanal 15, 16 auf den Aufwickelkörper 10 auf. Ihre Aufgabe
ist es, das Ablösen der sich auf dem Aufwickelkörper 10 bil
denden Fadenwindungen zu unterstützen und für einen sicheren
Abtransport des Gewölles zu sorgen. Der an der zur Stirnwand
13 weisenden Stirnseite des Aufwickelkörpers 10 angedeutete
Wulst 11 soll Wickler auf der Welle zwischen Aufwickelkörper
10 und Stirnwand 13 verhindern.
Eine Weiterbildungsform des erfindungsgemäßen Fadenabzug
geräts zeigt die Fig. 4. Abweichend von der Ausführungsform
der Fig. 1 ist hier der einlaufseitige Injektoraufsatz 1
weggelassen, so daß der Fadeneinlauf nur aus einem in die
Kammer 9 einmündenden Stutzen 6 besteht. Außerdem zeigt der
Aufwickelkörper 10 hier gegenüber den Fig. 1 und 3 eine
abweichende Gestalt mit konkav geformten Mantellinien 34.
Wie dargestellt, bilden mindestens die im Schnittbereich 9
an die Mantellinien 34 angelegten Tangenten 37 zur Rota
tionsachse 7 einen Winkel, der in jedem Falle größer ist als
der zugeordnet Reibungswinkel. Auch bei dieser Ausführungs
form ist die Drehzahl des Aufwickelkörpers 10 so bemessen,
daß seine Umfangsgeschwindigkeit in der etwa mit dem Faden
einlauf 6 zusammenfallenden Normalebene 35 im wesentlichen
der Fadengeschwindigkeit des auf den Aufwickelkörper 10
auflaufenden Fadens entspricht.
Zwei weitere Ausgestaltungsformen zeigen die Fig. 5 und 6.
Als Besonderheit weisen beide einen Einfädel- oder Einleg
schlitz 36 auf, der das Aufnehmen des laufenden Fadens durch
das Fadenabzuggerät an beliebiger Stelle im Fadenlauf ermög
licht. Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 entspricht im
wesentlichen der in Fig. 2 gezeigten; sie unterscheidet sich
von ihr nur durch den den Fadeneinlauf 2, 6 und einen Teil
des Umfangs des Fadenkanals 15 bzw. der erweiterten Kammer 9
umfassenden Einlegschlitz 36. Wie groß dabei der Bereich
ist, den der Einlegschlitz 36 in der Kammerwand 12 umfaßt,
hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab; er soll auf jeden
Fall so bemessen sein, daß der etwa in der Achse 8 des
Fadeneinlaufs 2, 6 geführte Faden sich auf die Oberfläche
des Aufwickelkörpers 10 frei auflegen kann, ohne die untere
Begrenzung des Einlegeschlitzes 36 zu berühren. Es versteht
sich, daß der Ringkanal 3 im Bereich des Einlegschlitzes 36
unterbrochen ist und seine beiden offenen Enden durch die
Begrenzungswände des Einlegschlitzes 36 verschlossen sind.
Ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 4 kann auch
hier der einlaufseitige Injektoraufsatz 1 wegfallen, sofern
der auslaufseitige Injektoraufsatz 17 vorhanden ist.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 ist der kanalförmige
Fadeneinlauf 2, 6 der bisher beschriebenen Bauformen wegge
fallen; sie weist stattdessen einen Fadeneinlegschlitz 36
auf. Zur besseren Erkennbarkeit ist im linken Teil der Fig.
6 ein Stück der Kammerwand 12 mit dem eingearbeiteten
Einlegschlitz 36 angedeutet. Der das Gewölle abtransportie
rende Luftstrom wird durch den auslaßseitigen Injektorauf
satz 17 erzeugt und praktisch nur durch den Fadeneinleg
schlitz 36 gespeist, so daß im Fadenauftreffbereich eine
starke Saugwirkung besteht. Wird auch bei dieser Ausfüh
rungsform eine Stirnplatte 26 entsprechend Fig. 3 anstelle
der Stirnwand 13 der erweiterten Kammer 9 vorgesehen, muß
der Injektoraufsatz 17 auf die dadurch vergrößerte Luftmenge
so abgestimmt werden, daß nicht nur die durch die Blaskanäle
28 der Stirnplatte 26 eingeblasene Luft vollständig abtrans
portiert wird, sondern darüberhinaus auch die zur Aufnahme
des Fadens erforderliche Saugwirkung im Einlegschlitz 36
vorhanden ist.
Je nach der gewählten Form des Aufwickelkörpers 10 kann es
zweckmäßig sein, statt der beschriebenen Stirnplatte 26 mit
Ringkanal 27 und Blasbohrungen 28 eine einfache Stirnwand 13
(gemäß Fig. 1) vorzusehen und den unmittelbar an die Stirn
wand 13 anschließenden Bereich der Kammerwand 12 so zu
verstärken, daß in diesem ein Ringkanal und entsprechend der
im Vorhergehenden gegebenen Beschreibung ausgerichtete Blas
kanäle Platz finden.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 und 8 ist als
stationäres Fadenabzuggerät gedacht, das auf einem Abfall
korb 42 sitzt, der hier allerdings nur teilweise und schema
tisch dargestellt ist. Hierzu besitzt das zylindrische
Gehäuse 12 einen zylindrischen Ansatz 43, der in den Deckel
42 des Abfallkorbes eingepaßt ist.
Das Gehäuse 12 besitzt eine Bohrung 9, die in ihrem oberen
Teil zylindrisch und in ihrem unteren Teil 30 konisch ausge
bildet ist. Das Gehäuse 12 wird auf seiner oberen Stirnseite
durch einen Deckel 13 abgeschlossen. Der Deckel 13 ist durch
Schrauben 44 mit dem Gehäuse verbunden. In einer Buchse 45
des Deckels 13, die zu der Bohrung 9 im Gehäuse 12 konzen
trisch liegt, befindet sich die Lagerung 31 des Aufwickel
körpers 10. Der Aufwickelkörper 10 ist Bestandteil einer
Baueinheit mit der Welle 45, dem Turbinenrad 46 und dem
Aufwickelkörper 10. Die Welle 45 ist mit einer Stirnseite 47
des Turbinenrades fest verbunden und in der Buchse 49 durch
zwei Kugellager frei drehbar gelagert. Das Turbinenrad 46
besteht aus den beiden Stirnscheiben 47 und 48, zwischen
denen die Turbinenschaufeln 50 (Schnitt nach Fig. 8) befe
stigt sind, z.B. durch Schweißen. An der Stirnscheibe 48 des
Turbinenrades 46 sitzt der Aufwickelkörper 10. Der
Aufwickelkörper 10 ist ein Konus, der im wesentlichen
dieselbe Konizität wie die Bohrung 30 im Gehäuse 12 be
sitzt. Dadurch bildet der Aufwickelkörper in dieser Bohrung
eine ringförmige Fadenkammer 9, die sich zum freien Ende des
Aufwickelkörpers 10 hin mit seinem mittleren Durchmesser
ebenfalls konisch verjüngt. In dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 7 ist der Kegelwinkel des Aufwickelkörpers 10 kleiner
als der Kegelwinkel der Bohrung. Dadurch verjüngt sich auch
die Weite der Fadenkammer 9 zum Ende des Aufwickelkörpers 10
hin. An seinem oberen, eingespannten Ende besitzt der Auf
wickelkörper 10 eine Wulst 11, die mit dem zylindrischen
Teil der Bohrung im Gehäuse 12 einen engen Kanal in Form
einer Ringdüse 39 bildet.
Der obere zylindrische Teil der Bohrung im Gehäuse 12 bildet
mit dem und um das Turbinenrad 46 einen Ringkanal 40. In
diesem Ringkanal 40 mündet der Druckluftkanal 51. Der Druck
luftkanal 51 ist im wesentlichen tangential in den Ringkanal
gerichtet. Seine Ausrichtung und die Formung seiner Mündung
ist beim Bau von Druckluftturbinen allgemein bekannt und
wird hier nicht näher beschrieben. Da der Wulst 11 des
Aufwickelkörpers 10 der zylindrischen Kammerwandung im
Gehäuse 12 eine Ringdüse mit starkem Drosselwiderstand
bildet, kann sich in dem Ringkanal 40 der erforderliche
Luftdruck aufbauen. Das Turbinenrad kann mit Drehzahlen bis
zu 10 000 U/s angetrieben werden.
Die Schaufeln 50 des Turbinenrades lassen im Zentrum des
Turbinenrades den Abströmkanal 52 frei. Der Abströmkanal ist
zur Lagerseite durch die Stirnscheibe 47 verschlossen. Der
Abströmkanal 52 mündet zum freien Ende des Aufwickelkörpers
10 in dessen Zentralkanal 41, wobei auch die Stirnscheibe 48
ein entsprechend großes Loch aufweist. Der Zapfen 58 im
Zentrum der Stirnscheibe 47 ist so geformt, daß die zwischen
den Schaufeln 50 hindurchtretende Luft in Richtung des
Zentralkanals 41 im Aufwickelkörper 10 umgelenkt wird.
Auf der vom Ringkanal 40 abgewandten Seite der Wulst 11
mündet der Fadeneinlauf 6 in die Gehäusebohrung 12. Wie sich
aus Fig. 8 ergibt, liegt der Fadeneinlauf 6 im wesentlichen
auf einer Tangentialebene des Aufwickelkörpers 10. Dabei
kann der Fadeneinlauf 6 auf einer Normalebene des Aufwickel
körpers 10 liegen. Der Fadeneinlaufkanal 6 kann jedoch auch
so angeordnet sein, daß er die Achse des Aufwickelkörpers 10
unter einem stumpfen Winkel in der Projektion nach Fig. 7
kreuzt. Mit anderen Worten: Der durch Fadeneinlauf 6 geför
derte Faden kann auch eine Bewegungskomponente in Richtung
auf das freie Ende des Aufwickelkörpers 10 haben.
Zur Inbetriebnahme des Fadenabzuggerätes wird der Druckluft
kanal 51 mit Druckluft beaufschlagt und hierdurch das
Turbinenrad 46 mit Aufwickelkörper 10 in Umdrehung ver
setzt. Infolge der hierbei entstehenden Luftströmungen im
Ringkanal 39 und im Zentralkanal 41 sowie dem unteren Teil
der Bohrung im Gehäuse 12 entsteht in der ringförmigen
Fadenkammer 9 eine Luftströmung. Diese Luftströmung führt zu
einer Saugströmung in dem Fadeneinlauf 6. Durch diese Saug
strömung wird der Faden angesaugt. Die tangential auf den
Aufwickelkörper 10 gerichtete Saugströmung im Fadenkanal 6
führt dabei gleichzeitig zu einem schraubenförmigen Luft
wirbel, der dieselbe Drehrichtung wie der Drehkörper 10 und
ebenso eine Vorschubkomponente in Achsrichtung des Dreh
körpers 10 hat. Der Faden wird von dem Drehkörper 10 ergrif
fen und mitgenommen. Dabei bildet der Faden einen Wickler.
Dieser Wickler neigt gleichzeitig zum Rutschen in Richtung
auf das dünne Ende des Drehkörpers 10. Dieses Rutschen
beruht bereits darauf, daß die Fadenwindungen infolge der
Zentrifugalkräfte mit nur sehr geringer oder sogar keiner
Auflagerkraft auf dem Aufwickelkörper aufliegen und daß die
nachfolgenden Windungen die vorhergehenden Windungen aus der
Normalebene des Aufwickelkörpers, in der der Faden erstmals
von dem Aufwickelkörper ergriffen wird, verdrängen. Dieses
Rutschen wird dadurch erleichtert, daß der Aufwickelkörper
mit einem niedrigen Reibbeiwert hergestellt wird, so daß die
Fadenzugkraft zu einem Rutschen der Fadenwindungen in
axialer Richtung führt.
Durch das Abrutschen der Windungen in axialer Richtung
bildet der Faden eine Vielzahl von mehr oder weniger regel
mäßigen, schraubenförmigen Windungen, die sich fortlaufend
zum dünnen Ende des Drehkörpers 10 verschieben und von dem
Drehkörper 10 ablösen. Die Wicklerbildung wird dadurch
gefördert, daß sich der Luftwirbel um den Drehkörper 10
bildet. Das axiale Abrutschen und Fördern wird durch die
Luftströmung gefördert, die aus der Ringdüse 39 austritt.
Wenn die mehr oder weniger regelmäßigen Schraubenwindungen
das Ende der Gehäusebohrung erreicht haben, fallen sie als
Gewölle in den nur schematisch dargestellten Korb. Die Luft
strömung des Zentralkanals 41 unterstützt die Förderung
dieses Fadengewölles und verhindert, daß sich die Gehäuse
bohrung zusetzt. Durch die Formgebung des Fadenkanals 9
können die Strömungsverhältnisse in dem Fadenkanal 9 beein
flußt werden. Wie in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7
dargestellt ist, wird der Fadenkanal 9 zum dünnen Ende des
Drehkörpers 10 hin dünner, so daß sich die Strömungsge
schwindigkeit hier vergrößert.
Die Fig. 9 und 10 stellen ein Fadenabzuggerät und seine
Verwendung für die Herstellung eines Vlieses dar. Auf das
Fadenabzuggerät nach Fig. 9 ist auch Fig. 8 anwendbar. Für
seinen Aufbau und seine Funktion gilt die Beschreibung des
Ausführungsbeispiels nach den Fig. 7 und 8 mit folgenden
Abweichungen:
Der zylindrische Ansatz 43 des Gehäuses 12 ist in eine
Haltevorrichtung 53 eingepaßt, die stationär über einem
Förderband 54 befestigt ist. Dabei ist das Fadenabzuggerät
mit waagerechter Achse montiert. Der Fadenkanal 16 am Auslaß
knickt daher nach unten ab. Das in dem Fadenkanal 16 geför
derte Gewölle wird durch die Injektoren 21 gefördert und
beschleunigt. Dabei haben die Injektoren eine Blaskomponente
in Förderrichtung. Anordnung und Ausrichtung und Blasge
schwindigkeit der Injektoren kann so sein, daß das Gewölle
wieder zu einem glatten Faden ausgezogen wird. Weiterhin
kann der Fadenkanal 16 in bezug auf den Aufwickelkörper 10
so angeordnet sein, daß die Normalebene des dünnsten Quer
schnitts den Fadenkanal 16 in Längsrichtung schneidet.
Hierbei würde beim Fadenanlegen das Gewölle über Kopf von
dem Aufwickelkörper 10 abgeführt. Nach dem Anlegen des
Fadens würde das Gewölle jedoch mit Hilfe der Injektoren
wieder zu einem Faden in die Länge gezogen und anschließend
tangential abgezogen. Hier ist dargestellt, daß der Faden
kanal 16 im Anschluß an die Normalebene mit dem dünnsten
Querschnitt zunächst axial verläuft und dann erst nach unten
abknickt. Daher wird der Faden als Gewölle von dem
Aufwickelkörper 10 abgeführt. Die Blasinjektoren sind so
angeordnet, daß das Gewölle nicht mehr wesentlich in die
Länge gezogen, sondern als Fasergewirr auf dem Förderband
abgelegt wird.
Das Gehäuse 12 besitzt einen Einlegschlitz 36. Dieser
Einlegschlitz erstreckt sich sekantial so weit durch das
Gehäuse, daß ein Faden in den Fadeneinlegschlitz eingelegt
und mit einem Umschlingungswinkel von z.B. 60° in Umfangs
kontakt an den Aufwickelkörper 10 angelegt werden kann.
Wie bereits gesagt, ist das Fadenabzuggerät über einem
Förderband 54 montiert. Das Förderband 54 ist perforiert.
Der Fadenkanal 16 ist auf das Förderband gerichtet. In dem
Auftreffbereich des Gewölles liegt eine Absaugeinrichtung 55
unter dem Förderband. Die Haltevorrichtung kann im wesent
lichen senkrecht (Pfeil 56) zur Förderrichtung des Förder
bandes bewegt und vorzugsweise um eine durch den Fadenein
legschlitz 36 gehende, senkrechte Achse 57 hin- und
herverschwenkt werden.
Wie in Fig. 10 dargestellt, werden aus zwei Düsen 58 zwei
Multifilamentfäden 59 ersponnen und durch ein gemeinsames
Abzugswerk 60 abgezogen. Die Abzugsgeschwindigkeit ist so
hoch (mehr als 4000 m/min), daß die Fäden im wesentlichen
voll orientiert sind. Die Fäden werden, von dem Abzugswerk
60 kommend, gemeinsam durch den Schlitz 36 an den Aufwickel
körper 10 angelegt und sodann von dem Fadenabzugwerk perma
nent abgezogen. Da das Fadenabzuggerät um die senkrechte
Achse 57 hin- und herverschwenkt wird, ändern sich durch
diese Verschwenkung die Fadeneinlaufverhältnisse nicht.
Durch das Verschwenken mit Pfeilrichtung 56 wird das den
Fadenkanal 16 verlassende Fadengewölle zu einem wirren Vlies
auf dem Förderband abgelegt. Durch die Luftströmungen, die
durch die Absaugeinrichtung 55 hervorgerufen werden, wird
das Vlies flachgelegt und an das Förderband angedrückt. Das
Förderband fördert das auf diese Weise kontinuierlich anfal
lende Vlies zur Weiterverarbeitung, z.B. zum Kompaktieren
und Verkleben.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 kann ebenfalls zur
Herstellung eines Fadenvlieses oder zur sonstigen Fadenab
lage für den Weitertransport, die Weiterverarbeitung oder
die Abfallbeseitigung eines Fasergewirres verwandt werden.
Das Fadenabzuggerät nach Fig. 11 entspricht im wesentlichen
dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 und 8 sowie 9 und
10. Die Beschreibung zu den vorgenannten Ausführungsbei
spielen gilt daher auch für das Ausführungsbeispiel nach
Fig. 11 mit folgenden Abweichungen:
Das Gehäuse 12 besitzt auf seinem Umfang einen breiten
Schlitz 61. Dieser Schlitz erstreckt sich über einen Teil
des Umfangs mit einem solchen Zentriwinkel, daß der Faden
durch diesen Schlitz 61 mit Umschlingung an den Aufwickel
körper 10 gelegt werden kann. Auf dem Gehäuse 12 ist ein
Mantel 62 verschiebbar. Der Mantel wird durch Federn 63 in
seine äußere rechte Lage gedrückt. Die Kraft der Federn ist
durch Schrauben 64 einstellbar. Der Mantel 62 besitzt auf
einem Teil seines Umfangs den Einlegschlitz 36. Der Einleg
schlitz 36 ist wesentlich schmaler als der Schlitz 61. Der
Einlegschlitz 36 ist so schmal, daß er lediglich das bequeme
Einlegen des Fadens erlaubt, im übrigen aber den Faden in
einer definierten Normalebene sicher führt. Im übrigen
erstreckt er sich im wesentlichen über denselben Umfangs
bereich wie der Schlitz 61. Der Einlegschlitz 36 ist so
angelegt, daß er in der äußeren rechten Lage, die in Fig. 11
dargestellt ist, im wesentlichen auf der Normalebene und dem
Arbeitsbereich des Aufwickelkörpers liegt, der den größten
Durchmesser hat.
An dem Mantel 62 ist der Fadenführer 65 befestigt. Der von
dem Abzugswerk 60 (angedeutet) kommende Faden 59 wird
zwischen den ortsfesten Fadenführern 66 und 67 einerseits
und den mit dem Mantel 62 beweglichen Fadenführer 65 ande
rerseits verspannt. Dadurch wird der Mantel 62 gegen die
Kraft der Federn 63 bei steigender Fadenzugkraft nach links
verschoben.
Die Breite des Schlitzes 61 bestimmt den Arbeitsbereich, auf
dem der Faden auf dem Aufwickelkörper 10 aufgewickelt werden
kann. Je nach Lage des Aufwickelschlitzes 36 wird der Faden
auf dem Aufwickelkörper 10 mit höherer oder niedrigerer
Aufwickelgeschwindigkeit aufgewickelt. Dadurch kann die
Fadenspannung durch Einstellung der Lage des Mantels 62
gesteuert werden. In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11
erfolgt durch diese Einstellung eine Regelung der Faden
spannung. Wenn die Fadenspannung steigt, so wird der Faden
führer 65 und damit auch der Mantel 62 nach links verscho
ben. Dadurch legt sich der Einlegschlitz 36 auf eine Normal
ebene mit geringerem Durchmesser. Infolgedessen sinkt die
Aufwickelgeschwindigkeit und die Fadenspannung läßt nach. Es
stellt sich mithin ein Gleichgewichtszustand zwischen der
Fadenspannung einerseits und der Federkraft 63 ein. Daher
kann der Sollwert der Fadenspannung durch Einstellung der
Federkräfte 63 vorgegeben werden. Hiermit wird gewährlei
stet, daß die Fadenspannung, die dem Faden durch das Abzugs
gerät erteilt wird, stets ausreichend ist, um Wickler am
Abzugswerk 60 zu vermeiden.
- Bezugszeichenaufstellung
1 Injektoraufsatz
2 Fadeneinlauf, Abschnitt
3 Ringkanal
4 Blaskanal
5 Einlaufmund
6 Fadeneinlauf, Abschnitt
7 Rotationsachse, Achse
8 Fadeneinlaufachse, Achse
9 Schnittbereich, Kammer, Fadenkammer
10 Rotationskörper, Aufwickelkörper, Drehkörper
11 Wulst
12 Kammerwand, Gehäuse
13 Stirnwand, Deckel, Stirnseite
14 Antrieb, Elektromotor, Luftturbine
15 Fadenkanal, Abschnitt
16 Fadenkanal, Abschnitt
17 Injektoraufsatz
18 Ringkanal
19 Luftzufuhr
20 Luftzufuhr
21 Blaskanal, Injektoren
22 Winkel
23 Drehrichtung
24 Anschlußbohrung, Luftzufuhr
25 Luftzufuhr
26 Stirnplatte
27 Ringkanal
28 Blaskanal
29 Absaugrichtung
30 Übergangsbereich
31 Lagerung
32 Winkel
33 Ende
34 Mantellinie
35 Normalebene
36 Einlegschlitz
37 Tangente
38 Auftreffpunkt
39 Ringdüse
40 Ringkanal, Ringkammer
41 Zentralkanal
42 Abfallkorb, Deckel
43 Ansatz
44 Schrauben
45 Welle
46 Turbinenrad
47 Stirnseite, Stirnscheiben
48 Stirnseite, Stirnscheiben
49 Buchse
50 Schaufeln
51 Druckluftkanal
52 Abströmkanal
53 Haltevorrichtung
54 Förderband
55 Absaugeinrichtung
56 Pfeil
57 Achse
58 Spinndüse
59 Faden
60 Abzugswerk
61 Schlitz
62 Mantel
63 Federn
64 Schrauben
65 beweglicher Fadenführer
66 ortsfester Fadenführer
67 ortsfester Fadenführer
Claims (28)
1. Fadenabzuggerät zum Abziehen und Ablegen eines
kontinuierlich anlaufenden Fadens,
gekennzeichnet durch
einen Aufwickelkörper (10),
der fliegend gelagert ist,
der zwischen der Normalebene, in der der Faden aufläuft,
und seinem freien Ende einen abnehmenden Querschnitt
besitzt und
der derart drehend angetrieben ist, daß seine Umfangs
geschwindigkeit in der Normalebene im wesentlichen der
Fadengeschwindigkeit entspricht oder höher ist,
wobei der Aufwickelkörper mit seiner Drehachse senkrecht
oder geneigt angeordnet und/oder eine zu dem freien Ende
gerichtete Luftströmung längs seiner Oberfläche erzeugt
wird.
2. Fadenabzuggerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufwickelkörper ein Drehkörper ist.
3. Fadenabzuggerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufwickelkörper (10) ein zu seinem freien Ende hin
dünner werdender Kegelstumpf ist.
4. Fadenabzuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufwickelkörper einen Reibungskoeffizienten besitzt,
der so klein ist, daß der auf dem Aufwickelkörper gebil
dete Fadenwickel zum freien Ende des Aufwickelkörpers
abrutscht.
5. Fadenabzuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufwickelkörper in der Stirnfläche einer Fadenkammer
(9) gelagert wird.
6. Fadenabzuggerät nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Achse (8) des Fadeneinlaufs (2, 6) den Aufwickel
körper (10) in der Normalebene (35) etwa tangiert.
7. Fadenabzuggerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fadeneinlaß die Drehachse des Aufwickelkörpers unter
einem stumpfen Winkel derart kreuzt, daß eine Bewegungs
komponente des zulaufenden Fadens in Richtung des freien
Endes des Aufwickelkörpers weist.
8. Fadenabzuggerät nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Schnittbereich (9) von Fadeneinlauf (2, 6; 36) und
Fadenkanal (15, 16) als rotationssymmetrisch erweiterte
Kammer (9) ausgebildet ist.
9. Fadenabzuggerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der an den Schnittbereich bzw. die erweiterte Kammer
(9, 30) anschließende Fadenkanal (15, 16) mit Injektoren
(21) zur Erzeugung eines Luftstroms ausgestattet ist.
10. Fadenabzuggerät nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
in dem den Aufwickelkörper umgebenden Bereich der Faden
kammer (9) und insbesondere im Bereich der Normalebene,
in der der Fadeneinlaß den Aufwickelkörper tangiert, ein
Luftwirbel erzeugt wird, der konzentrisch zu dem
Aufwickelkörper und mit derselben Drehrichtung, jedoch
vorzugsweise einer höheren Umfangsgeschwindigkeit
rotiert.
11. Fadenabzuggerät nach einem der Ansprüche 5 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
in der Stirnseite der Fadenkammer (9) (Stirnplatte 26),
die die Lagerung (31) des Aufwickelkörpers (10)
aufnimmt, Blaskanäle (28) vorgesehen sind, die einen
parallel zur Oberfläche des Aufwickelkörpers (10)
gerichteten oder einen spitzen Winkel (32) zu dieser
Oberfläche bildenden Blasstrahl zum Abtransport des auf
den Aufwickelkörper (10) auflaufenden Gewölles
erzeugen.
12. Fadenabzuggerät nach einem der Ansprüche 2 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufwickelkörper (10) einen Zentralkanal (41)
besitzt, der auf dem freien Ende des Aufwickelkörpers
mündet und der eine Luftströmung führt.
13. Fadenabzuggerät nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufwickelkörper (10) mit einem hochtourigen Elektro
motor (14), vorzugsweise einem hochtourigen Drehstrom-
Asynchronmotor angetrieben ist.
14. Fadenabzuggerät nach einem der Anprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Aufwickelkörper (10) mit Hilfe einer Druckluft
turbine (14) angetrieben ist.
15. Fadenabzuggerät nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Druckluftturbine (14) auf der Welle (45) des
Aufwickelkörpers (10) zwischen dem Aufwickelkörper und
dessen Lagerung (31) angeordnet ist,
und daß das dicke Ende des Aufwickelkörpers mit dem den
Aufwickelkörper umgebenden Fadenkanal eine im wesent
lichen abgeschlossene, das Turbinenrad (46) umgebende
Ringkammer (40) bildet,
daß in die Ringkammer eine Druckluftleitung (51) mündet,
daß der Aufwickelkörper (10) eine zentrale Bohrung
(Zentralkanal 41) zwischen dem Turbinenrad (46) und
seinem freien Ende aufweist.
16. Fadenabzuggerät nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
das dicke Ende des Aufwickelkörpers (Wulst 11) mit dem
Fadenkanal eine ringförmige Überströmöffnung (Ringdüse
39) zwischen dem die Turbine umgebenden Ringkanal (40)
und der den Aufwickelkörper umgebenden Fadenkammer (9)
bildet.
17. Fadenabzuggerät nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fadeneinlauf (2, 6) sowie die Fadenkammer mit einem
Einlegschlitz (36) versehen sind, der so tief ist, daß
der eingelegte Faden in Kontakt mit der Oberfläche des
Aufwickelkörpers steht.
18. Fadenabzuggerät nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fadeneinlauf ein mit Blaskanälen bestücktes, als
Injektor ausgebildetes Rohr ist.
19. Fadenabzuggerät nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Fadenabzuggerät stationär angeordnet ist.
20. Fadenabzuggerät nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Fadenabzuggerät im Bereich eines Abfallbehälters
(42) oder Abfalltransportgerätes angeordnet ist.
21. Fadenabzuggerät nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fadeneinlaß ein flexibles Rohr mit Saugströmung
ist.
22. Fadenabzuggerät nach Anspruch 19,
gekennzeichnet durch
die Verwendung zur Ablage eines oder mehrerer Fäden als
Fadenvlies.
23. Fadenabzuggerät nach Anspruch 19,
gekennzeichnet durch
die Verwendung zur Ablage eines laufenden Fadens in
einer Transporteinrichtung (Kanne, Fließband).
24. Fadenabzuggerät nach einem der Ansprüche 19 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gerät mit senkrechter oder schräg nach unten
geneigter Achse angeordnet ist.
25. Fadenabzuggerät nach den Ansprüchen 19 bis 23,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Gerät mit im wesentlichen horizontaler Achse oder im
wesentlichen horizontaler Scheitelmantellinie angeordnet
ist.
26. Fadenabzuggerät nach einem der vorangegangenen
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Fadeneinlauf (Einlegschlitz 36) axial einstellbar
ist.
27. Fadenabzuggerät nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet, daß
die axiale Stellung des Fadeneinlaufs in Abhängigkeit
von einem Sollwert der Fadenzugspannung einstellbar
ist.
28. Fadenabzuggerät nach Anspruch 27,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenzugkraft gemessen und die axiale Stellung des
Fadeneinlaufs in Abhängigkeit von der gemessenen Faden
zugkraft eingestellt wird.
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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8125 | Change of the main classification |
Ipc: B65H 51/20 |
|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |