DE3611900A1 - Absperrpfosten mit zwangslaeufig schaltender aufrichtsicherung - Google Patents
Absperrpfosten mit zwangslaeufig schaltender aufrichtsicherungInfo
- Publication number
- DE3611900A1 DE3611900A1 DE19863611900 DE3611900A DE3611900A1 DE 3611900 A1 DE3611900 A1 DE 3611900A1 DE 19863611900 DE19863611900 DE 19863611900 DE 3611900 A DE3611900 A DE 3611900A DE 3611900 A1 DE3611900 A1 DE 3611900A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- post
- drive
- receiver
- vehicle
- barrier
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F13/00—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
- E01F13/04—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage
- E01F13/08—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage by swinging into closed position about a transverse axis situated in the road surface, e.g. tiltable sections of the road surface, tiltable parking posts
- E01F13/085—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage by swinging into closed position about a transverse axis situated in the road surface, e.g. tiltable sections of the road surface, tiltable parking posts specially adapted for individual parking spaces
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F13/00—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions
- E01F13/04—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage
- E01F13/044—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage the barrier being formed by obstructing members situated on, flush with, or below the traffic surface, e.g. with inflatable members on the surface
- E01F13/046—Arrangements for obstructing or restricting traffic, e.g. gates, barricades ; Preventing passage of vehicles of selected category or dimensions movable to allow or prevent passage the barrier being formed by obstructing members situated on, flush with, or below the traffic surface, e.g. with inflatable members on the surface the obstructing members moving up in a translatory motion, e.g. telescopic barrier posts
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F9/00—Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
- E01F9/60—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
- E01F9/604—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings
- E01F9/615—Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs specially adapted for particular signalling purposes, e.g. for indicating curves, road works or pedestrian crossings illuminated
- E01F9/617—Illuminated or wired-up posts, bollards, pillars or like upstanding bodies or structures for traffic guidance, warning or control
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Absperrpfosten zum
zeitweisen Versperren der Zufahrt zu Parkplätzen, Ein-
und Zufahrten, der über eine Grundplatte in oder an der
Fahrfläche verankert und mit einem im Bereich der Fahrfläche
angeordneten Klappgelenk und einem durch Fernbedienung
steuerbaren Antrieb ausgerüstet ist, wobei Antrieb und
Empfänger im als Hohlkörper ausgebildeten Pfosten
integriert angeordnet sind, nach Patent (Patentanmeldung
P 35 14 626.5).
Zum Absperren von überdachten oder auch freien
Parkplätzen, Ein- und Zufahrtswegen sind Schranken oder
Tore bekannt, die mit entsprechenden Antrieben ausgerüstet
auch mit Hilfe von Fernbedienungen gesteuert werden können.
Dabei verfügen derartige Schranken über einen festen, meist
gußeisernen Sockel, dessen oberes Ende als eine Art
Kugelkopf ausgebildet ist, um das die entsprechend
ausgebildete Schranke um 90° oder annähernd 90° geschwenkt
werden kann. Eine derartige Schranke oder Sperrvorrichtung
ist aus der DE-PS 19 60 669.0 bekannt. Eine im Prinzip
gleiche Sperrvorrichtung ist aus der DE-PS 27 12 546.8
bekannt, bei der allerdings auf die zeichnerische Wiedergabe
des feststehenden, gußeisernen Pfostens verzichtet worden
ist. Auch hier ist die eigentliche Schranke um ein auf der
Spitze dieses Pfostens angeordnetes Gelenk schwenkbar,
wobei durch eine Sperrvorrichtung sichergestellt ist, daß
sie auf eine einfache Art und Weise auch von Hand betätigt
werden kann.
Bekannt sind außerdem die Ein- oder Zufahrt sperrende,
einfache aus Rundmaterial oder Vierkant bestehende Pfosten,
die klappbar ausgebildet sind, um bei Bedarf durch Umlegen
die Ein- oder Zufahrt freizugeben. Das Umlegen des Pfostens
erfolgt entweder von Hand oder aber mit Hilfe eines
motorischen Antriebes, der dazu in der Grundplatte angeordnet
ist. Mit Hilfe einer Fernbedienung kann dieser Antrieb
angesteuert werden, um durch Umlegen des Pfostens die
Zufahrt freizubekommen. Während der Parkzeit bleibt der
Pfosten unterhalb des Fahrzeuges liegen, um nach Entfernen
des Fahrzeuges wieder angehoben zu werden und dann die
Zufahrt wieder wirksam zu sperren. Sowohl bei der aus der
DE-OS 33 03 451 wie auch aus der DE-OS 28 16 965 bekannten
Sperre sind zum Anbringen der Grundplatte Erdarbeiten
erforderlich, so daß solche Absperrpfosten beispielsweise
in Parkhäusern nicht angeordnet werden können. Abgesehen
davon ist insbesondere die aus der DE-OS 28 16 965 bekannte
Ausführung so ungenau beschrieben, daß der Fachmann die
nötigen Informationen für einen Bau nicht daraus entnehmen
kann. Die bekannten Absperrpfosten weisen darüber hinaus
den Nachteil auf, daß sie nur mit einem erheblichen
Aufwand aufgerüstet werden können und bei Reparaturen
oder sogar der Wartung einen völligen Abbau der gesamten
Vorrichtung erfordern. Dies insbesondere deshalb, weil
die entsprechend der Wartung bedürfenden Aggregate in der
der Fahrbahn zugeordneten Grundplatte bzw. einem darauf
angeordneten Gehäuse untergebracht sind. Dieses Gehäuse als
solches stellt darüber hinaus eine Behinderung insbesondere
auch bei solchen Fahrzeugen dar die eine geringe
Bodenfreiheit aufweisen wie die heute sehr beliebten durch
Spezialfirmen geänderten Karosserien. Nachteilig ist aber
insbesondere, daß alle bekannten Absperrpfosten einen
gemäß StVO geforderten sicheren Betrieb des Fahrzeuges
nicht 100%ig gewährleisten. Die bekannten fernbedienbaren
Absperrpfosten können nämlich durch Versehen oder auch mit
Absicht soweit unter das stehende Fahrzeug geschwenkt
werden, daß sie bei dessen Abfahrt im Bodenbereich
erhebliche Schäden verursachen. Schäden an der Lenkung und
an den Bremsaggregaten beeinträchtigen die Betriebssicherheit
des Fahrzeuges so sehr, daß der Einsatz derartiger
Absperrpfosten schon aus diesem Grunde an sich unzulässig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen der
StVO voll genügenden, montier- und wartungsfreundlichen
Absperrpfosten zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der dem Antrieb zugeordnete Empfänger, die gemeinsam im
als Hohlkörper ausgebildeten Pfosten untergebracht sind,
blockierbar vorzugsweise durch einen dem Fahrzeug
zugeordneten Korrespondenten zwangsweise blockierend
ausgebildet oder im Pfosten blockierbar angeordnet ist.
Ein derartiger Absperrpfosten ist montage-und
wartungsfreundlich, weil die der Wartung insbesondere
bedürfenden Teile im leicht abzunehmenden und damit auch
auszuwechselnden Pfosten untergebracht sind. Treten
Schäden auf oder ist eine entsprechende Wartung erforderlich,
so sind lediglich die Wellenstümpfe aus dem der Grundplatte
zugeordneten Lager herauszunehmen, um dann den gesamten Pfosten
wegnehmen und austauschen zu können. Darüber hinaus ist ein
derartiger Absperrpfosten ausgesprochen betriebssicher, weil
er nur eine geringe Bodenhöhe erfordert, so daß eine
Beschädigung der Unterseite des Fahrzeuges im liegenden
Zustand des Pfostens ausgeschlossen ist. Da darüber hinaus
der dem Antrieb zugeordnete Empfänger für die Fernbedienung
blockierbar ausgebildet ist und zwar dann blockierbar, wenn
der Pfosten zum Überfahren flach gelegt ist, wird absolut
sichergestellt, daß auch bei unbeabsichtigten Betätigen des
Senders der Fernbedienung kein Aufrichten des Pfosten erfolgt.
Damit ist die Beschädigung der Unterseite des Fahrzeuges
ob unbeabsichtigt oder beabsichtigt auf jeden Fall ausgeschlossen.
Ein derartiger Absperrpfosten genügt somit den einschlägigen
Vorschriften der Straßenverkehrsordnung bzw. erspart dem
Fahrzeughalter die ansonsten nach jedem Überfahren notwendige
Überprüfung der Unterseite seines Fahrzeugs.
Nach einer zweckmäßigen Ausbildung der Erfindung
weist die Grundplatte Zwischenwände
auf, in denen die dem Pfosten zugeordneten, das Klappgelenk
bildenden Wellen gelagert sind, wovon eine als mit dem
Antrieb verbundene Antriebswelle und die andere als
Lagerwelle ausgebildet ist, wobei sie insgesamt von einer verschließ
baren Abdeckkappe umgeben sind. Eine solche Ausbildung erleichtert wie
bereits weiter oben erwähnt die Demontage und auch die Wartungsarbeiten bei
derartigen Absperrpfosten, weil durch die Ausbildung der Antriebswellen oder
besser Antriebswellenstümpfe bei günstiger Kraftübertragung eine leichte
Montage und Demontage möglich ist. Die Wellenstümpe sind dabei dem
Pfosten zugeordnet, während die sie aufnehmenden Lager der
Grundplatte bzw. den Zwischenwänden zugeordnet sind. Die
Verwendung nur einer Antriebswelle erleichtert den Aufbau
bzw. vereinfacht ihn entscheidend, weil dann die andere
Welle als einfache Lagerwelle ausgebildet sein kann, die
im übrigen wie weiter hinten erläutert für weitere Zwecke
Verwendung finden kann.
Um die Stromzuführung zu erleichtern ist nämlich nach
einer Weiterbildung vorgesehen, daß die Lagerwelle als
Hohlwelle ausgebildet ist. Dann kann die Stromzuführung
durch die Lagerwelle hindurch vorgenommen werden, was
einmal die Führung der notwendigen Stromkabel erleichtert,
zum anderen aber die Möglichkeit bietet, den die Antriebs
teile und Empfängerteile aufnehmenden Bereiche des hohl
ausgebildeten Pfostens vollständig wasserdicht abzukapseln,
so daß hohe Standzeiten derartiger Teile zu erreichen sind.
Um das Anheben des auf den Boden herabgeschwenkten
Pfostens zu erleichtern und die Auslegung des Antriebes
möglichst günstig zu gestalten, ist gemäß der Erfindung
vorgesehen, daß der Antriebswelle bzw. der Unterkante des
Pfostens eine beim Kippen vorspannbare Feder zugeordnet ist.
Über diese Feder ist dabei insbesondere das Anfahrmoment
in geringen Grenzen zu halten, was für die Auslegung des
Antriebes vorteilhaft ist.
Der gesamte Absperrpfosten ist beispielsweise in
Parkhäusern vorteilhaft zu montieren, aber auch auf
jeglicher anderer Fahrbahn, weil die Grundplatte vorteilhafter
weise am Außenrand Bohrungen aufweist, die von Spannkappen
mit korrespondierenden und Verbundanker aufnehmenden Bohrungen
überdeckt sind. Ein entsprechend im Herstellerwerk
vorbereiteter Absperrpfosten kann somit schnell und ohne
großen Aufwand montiert werden, da es lediglich notwendig
ist, vier Bohrungen in den Beton oder in die sonstige
Fahrbahn einzubringen. Danach kann die Grundplatte und der
gesamte Absperrpfosten aufgestellt und durch Anziehen der
Verbundanker oder auch der Schrauben so festgesetzt werden,
daß er die notwendig bleibende Verbindung mit dem Untergrund
hat.
Eine besonders vorteilhafte Aufrichtsicherung ist die,
bei der dem Pfostenkopf bzw. dem Empfänger ein nach dem
Doppler-Effekt arbeitender Mikrowellensender und -empfänger
zugeordnet ist, die bei auftretendem Doppler-Effekt den
Empfänger blockierend geschaltet sind. Hierdurch wird auf
zweckmäßige Art und Weise der Empfänger dann ausgeschaltet,
wenn durch das über dem liegenden Pfosten stehende
Fahrzeug der Doppler-Effekt hervorgerufen wird. Steht dagegen
das Fahrzeug nicht über dem liegenden Pfosten, kann der
Doppler-Effekt nicht auftreten und der Empfänger bleibt
scharfgeschaltet, so daß der Pfosten wie gewünscht jederzeit
aufgerichtet werden kann, beispielsweise, wenn das Fahrzeug
die Standfläche verlassen hat und es nun darum geht, die
Standfläche gegen unbenutztes Befahren zu sichern. Zur
Optimierung ist dabei vorgesehen, daß der Mikrowellensender
und -empfänger durch einen beim Auftreffen auf die Fahrbahn
ansprechenden Taster schaltbar sind. Dadurch kann sicher
verhindert werden, daß durch das zu nahe an den noch stehenden
Pfosten herangefahrene Fahrzeug bereits eine Art Doppler-
Effekt entsteht, was dann dazu führen würde, daß der
stehende Pfosten nicht über die Fernbedienung umgelegt werden
kann.
Eine weitere Möglichkeit der Blockierung des Empfängers
ist gemäß der Erfindung die, einen Druckschalter in einer
der Fahrspuren der Fahrbahn unterzubringen, wobei der
Druckschalter den Empfänger blockierend geschaltet ist.
Überfährt das Fahrzeug den Druckschalter bzw. bleibt auf
dem Druckschalter stehen, kann so der Empfänger wirksam
so lange blockiert werden, wie dies notwendig ist. Verläßt
das Fahrzeug den Druckschalter dann, so wird durch eine
entsprechende Zeitverzögerung reguliert der Empfänger wieder
ansprechbar, so daß der Pfosten nachdem das Fahrzeug den
Parkplatz verlassen hat, wieder sicher aufgerichtet werden
kann.
Zur zeitweisen Blockierung des Empfängers ist es auch
möglich, dem Empfänger einen ihn blockierend geschalteten
Sender eines Etiketten-Systems zuzuordnen, wobei das mit
dem Sender korrespondierende Etikett mit integriertem
Metallstreifen am Fahrzeug angeordnet ist. Unter
Sicherungsetiketten versteht man Anhänger oder Aufkleber,
die im Einzelhandel beispielsweise zur Verhinderung von
Ladendiebstählen eingesetzt werden. Die Etiketten werden
hier unter der Stoßstange und zwar zweckmäßigerweise
unter der hinteren Stoßstange angebracht und von dem im
Pfosten angebrachten Empfänger erkannt. Damit wird dann
der eigentliche Empfänger der Fernbedienung blockiert, so
daß ein versehentliches Anheben des Pfosten sicher unterbunden
ist. In die Etiketten ist eine Metallstreifen aus einer
speziellen Legierung mit besonders ausgeprägter Hysterese
kurve eingearbeitet, die in ein Magnetfeld gebracht sich
auf der Empfangsseite so verändert, daß diese zu einem
entsprechenden Signal ausgenutzt werden kann.
Der Empfänger kann nach einer weiteren Ausbildung ge
zielt durch das Fahrzeug außer Betrieb genommen werden, indem
er über eine in der Fahrbahn verlegte Induktionsschleife und
ein zugeordnetes Steuergerät blockierbar ist. Das Fahrzeug
stört die Induktionsschleife und blockiert damit den Empfänger.
Weiter werden Verletzungen durch Klemmen oder ähnliches da
durch verhindert, daß der Antrieb nur auf 150 N oder kleiner
kraftbegrenzt ausgebildet ist.
Eine weitere Sicherungsmöglichkeit ist erfindungsgemäß zu
verwirklichen, indem das Klappgelenk zwei übereinanderliegende
Gelenke aufweist, von denen das eine senkrecht und das
andere achsparallel zur Längsachse des Pfostens angeordnet
ist und daß zusätzlich zum Antrieb ein Schwenkantrieb
vorgesehen ist. Bei einer derartigen Ausbildung wird der
Absperrpfosten zunächst aus der Senkrechten in die
Waagerechte umgelegt, um dann in der Horizontalen herumge
schwenkt zu werden, so daß es möglich wird, nach Überfahren
des Absperrpfostens durch das Fahrzeug diesen wieder
zurückzuschwenken und dann hochzuschwenken, so daß das
Fahrzeug unberechtigterweise von seinem Parkplatz nicht
ohne Zerstörung des Absperrpfostens entfernt werden kann.
Auf diese Art und Weise ist also eine doppelte Sicherung
geschaffen.
Um das Betätigen eines um das Doppelgelenk verschwenkbaren
Absperrpfosten zu sichern und Fehlinformationen zu vermeiden,
ist das waagerecht liegende Gelenk in Fahrtrichtung des
Fahrzeuges gelagert und ist weiter vorgesehen, daß Antrieb
und Schwenkantrieb wechselweise ansprechbar geschaltet
sind, wobei der jeweils andere Antrieb in dieser Zeit
gesperrt, bei stehendem Pfosten aber zunächst der Antrieb
als solcher geschaltet ist. Eine solche Ausbildung sichert,
daß beim Anfahren eines durch Absperrpfosten gesicherten
Parkplatzes zunächst der Antrieb anspricht, um den
Absperrpfosten aus der senkrechten in die waagerechte
Lage zu bringen. Erst wenn der Antrieb ausgeschaltet ist,
kann der Schwenkantrieb eingeschaltet werden, bzw. ersterer
schaltet den Schwenkantrieb automatisch ein, so daß dann
der zunächst quer zur Fahrtrichtung umgelegte Absperrpfosten
nun in Fahrtrichtung geschwenkt wird. Damit kann er vom
Fahrzeug ohne Schwierigkeiten überfahren werden. Nachdem
das Fahrzeug seinen Platz eingenommen hat, wird nun zunächst
der Schwenkantrieb angesprochen bzw. nur er alleine ist
ansprechbar, so daß der in der Horizontalen liegende
Absperrpfosten zunächst aus der Fahrtrichtung in die
Querlage geschwenkt wird, bevor dann der Antrieb anspricht,
um den Pfosten in seine senkrechte Lage zu bringen. In
dieser senkrechten Lage sperrt der Absperrpfosten den
Parkplatz oder die Zufahrt, so daß nun auch ein unbeabsichtigtes
Betätigen des Absperrpfostens Schaden nicht anrichten kann.
Vielmehr wird der Absperrpfosten bei entsprechender Schaltung
immer wieder in die Sperrstellung zurückgebracht, so daß
Schäden an der Unterseite des Fahrzeuges nicht auftreten
können.
Vandalismus oder auch versehentliche Sachbeschädigung
wird besonders leicht erkennbar, wenn dem Pfosten ein akusti
scher und/oder optischer Signalgeber zugeordnet ist, der mit
seitlich des Pfostens auf der Grundplatte angeordneten Sensoren
und dem Antrieb gekoppelt ist. Die Sensoren vermerken jede
Bewegung des Pfostens und sind so geschaltet, daß sie bei dem
stehendem Antrieb sofort auf den Signalgeber schalten, d.h.
Gefahr melden.
Die Erfindung zeichnet sich insbesondere dadurch aus,
daß eine aufgrund der gefundenen Aufrichtsicherung den
Bestimmungen der Straßenverkehrsordung voll genügender
Absperrpfosten geschaffen ist. Dabei genügt der Absperrpfosten
nicht nur den allgemeinen Vorschriften, sondern er erspart
dem Fahrzeughalter die ansonsten jeweils nach dem Verlassen
des Parkplatzes notwendigen Überprüfungen, weil ein
versehentliches Aufrichten des Absperrpfosten mit absoluter
Sicherheit ausgeschlossen wird. Darüber hinaus ist ein
derartiger Absperrpfosten aufgrund seiner Ausbildung, der
Zuordnung von Antrieb und Empfänger zum Bewegten, als
Hohlstange ausgebildeten Absperrpfosten sowie der dem
Absperrpfosten zugeordneten Wellenstümpfe ausgesprochen
montage- und wartungsfreundlich. Von Vorteil ist darüber
hinaus der verhältnismäßig einfache Aufbau sowie die flache
Bauweise und die Möglichkeit, derartige Absperrpfosten insgesamt
auf der Fahrbahn, d.h. also beispielsweise auch auf den
Parkflächen in Parkhäusern anzubringen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegen
standes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
der zugehörigen Zeichnung, in der bevorzugte Ausführungs
beispiele mit den dazu notwendigen Einzelheiten und
Einzelteilen dargestellt sind. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des
Absperrpfostens,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen derartigen
Absperrpfosten,
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Absperrpfosten
im Bereich der Grundplatte,
Fig. 4 einen liegenden Absperrpfosten mit nach dem
Doppler-Effekt arbeitender Aufrichtsicherung
Fig. 5 in schematischer Darstellung eine Aufricht
sicherung mit in die Fahrbahn intergrierter
Kabelschleife,
Fig. 6 einen mit Doppelgelenk ausgebildeten Absperr
pfosten in Seitenansicht und
Fig. 7 den Absperrpfosten nach Fig. 6 in Draufsicht.
Der in Fig. 1 perspektivisch dargestellte Pfosten (1)
ist um das Klappgelenk (2) verschwenkbar bzw. umlegbar,
wobei dieses Gelenk möglichst dicht an der auf der Fahrbahn
(4) aufgelegten und befestigten Grundplatte (3) angeordnet
ist. Zur besseren Identifikation ist der Pfosten (1) mit
einer Signalfarbkennzeichnung (5) versehen und zusätzlich
mit der Blinkleuchte (6), die in Zufahrtsrichtung blinkend
oder leuchtend angebracht ist.
Zur Versorgung der Blinkleuchte (6) sowie auch des
noch nachfolgend erläuterten Antriebes sind über die
Oberfläche des Pfostens (1) verteilt eine Vielzahl von
Solarzellen (8, 9) angebracht. Diese Solarzellen (8, 9)
können auch die gesamte Oberfläche abdecken, je nach dem,
wieviel Energie benötigt wird.
Das Umlegen des Pfostens (1) erfolgt mit Hilfe des
Antriebes (10), der in dem als Hohlstange ausgebildeten
Pfosten (1) angeordnet ist. Über diesen Antrieb (10) wird
der Pfosten (1) bei der aus Fig. 1 ersichtlichen Ausführungs
form in Bildrichtung umgelegt, wozu in der Abdeckkappe (7)
eine Antriebswelle (11) angeordnet ist. Entsprechendes ist
der Fig. 2 zu entnehmen. Während die Antriebswelle (11),
die mit dem Antrieb (10) in Verbindung steht, in der
Zwischenwand (13) gelagert ist, ist die lediglich als
Lagerwelle (12) ausgebildete zweite Welle bzw. der zweite
Wellenstumpf in der Zwischenwand (14) gelagert. Eine solche
Ausbildung ermöglicht eine schnelle Montage und Demontage
des gesamten Pfosten (1), so daß bei auftretenden Schäden
beispielsweise der gesamte Pfosten (1) ausgewechselt und
gegen einen neuen ersetzt werden kann. Seitlich des Pfostens (1)
sind an den Zwischenwänden (13, 14) Sensoren (46, 47) angebracht.
Sie registrieren jede Bewegung des Pfostens (1) und melden dies
dem nicht dargestellten Signalgeber. Durch eine entsprechende
Schaltung wird sichergestellt, daß dieser nur geschaltet werden
kann, wenn gleichzeitig der Antrieb (10) steht. Steht der
Antrieb (10) und bewegt sich der Pfosten (1) dennoch, muß
eine fehlerhafte, meist zwangsweise Beeinflussung des
Pfostens vorliegen. Dies wird angezeigt.
Um die Arbeit des Antriebes (10) insbesondere beim
umgelegten Pfosten (1) zu erleichtern, ist an der Unterkante
des Pfostens (15) eine Feder (16) befestigt, die beim
Umlegen des Pfostens (1) somit automatisch vorgespannt
wird. Sie erleichtert damit die Arbeit des Antriebes (10)
beim Wiederaufrichten des Pfostens (1).
Am Außenrand (17) der Grundplatte (3) sind verteilt
Bohrungen (18) vorgesehen und in diese Bohrungen (18) sind
wie aus Fig. 2 ersichtlich Verbundanker (32) eingebracht
und in den Untergrund eingelassen, die über auf in der
Grundplatte (3) angeordnete und korrespondierende Bohrungen
aufweisende Spannkappen (31) eine wirksame Befestigung der
Grundplatte und damit des gesamten Absperrpfostens auf dem
Untergrund bzw. der Fahrbahn (4) ermöglichen. Dabei ist
über ein Zylinderschloß (30) und die klappbar ausgebildete
Abdeckkappe (7) eine Möglichkeit gegeben, den gesamten
Absperrpfosten vor Diebstahl wirksam zu schützen.
Entweder im Bereich des Pfostenkopfes (22) oder aber
im Bereich des Antriebes (10) ist ein Empfänger (20)
angeordnet, der mit einem tragbaren Sender (19) korrespondiert,
den der Fahrer des den Parkplatz benutzenden Fahrzeuges bei
sich trägt. Der Sender (19) ist rechts neben dem Pfosten (1)
angedeutet.
Die Lagerwelle (12), die über das Rillenkugellager (29)
in der Zwischenwand (14) gelagert ist bzw. an dieser
Zwischenwand gelagert ist, ist als Hohlwelle ausgebildet, so daß
gemäß Fig. 3 eine Durchführung der vom Klemmkasten (33)
herangeführten Stromleitung (34) optimal möglich ist. Dabei
kann diese Durchführung der Stromleitung so vorgesehen werden,
daß der entsprechende Bereich innerhalb des Pfostens (1)
als Wasserdichtteil (35) Verwendung finden kann. Die darin
angeordneten Teile sind damit besonders langlebig gelagert
und untergebracht.
Die Lage der Feder (16) ist sowohl der Fig. 2 wie
der Fig. 3 zu entnehmen, wobei parallel zu der Anordnung
gemäß Fig. 3 auch auf der anderen Seite des Klemmkastens
(33) theoretisch eine zweite Feder angeordnet werden kann.
In Fig. 4 ist ein vom herannahenden Fahrzeug fernbedient
umgelegter Absperrpfosten wiedergegeben. In dem Pfosten (1)
ist im Bereich des Pfostenkopfes (22) ein zusätzlicher
Sender und Empfänger (37) angeordnet, der nach dem sog.
Doppler-Effekt arbeitet. Sowohl mit Hilfe der Schaffung
eines Radarüberwachungsfeldes wie eines Ultraschallfeldes
wie auch einer optoelektronischen Anordnung kann so ein
Feld geschaffen werden, das durch das Überfahren des
Fahrzeuges gestört wird, was vom Empfangsteil aufgenommen und
zur Abschaltung bzw. Blockierung des Empfängers (20) dient.
Damit kann der Empfänger (20) solange nicht ansprechen und
den Antrieb (10) schalten, wie sich das Fahrzeug über dem
Pfosten (1) befindet. Verläßt das Fahrzeug seinen Parkplatz
so wird das Überwachungsfeld wieder ungestört aufgebaut,
der Empfänger (20) nicht mehr blockiert und damit kann
über den Sender (19) und den Empfänger (20) der Antrieb (10)
betätigt werden, um den Pfosten wieder in seine senkrechte
Stellung zurückzubringen. Die Antenne (37) mit dem nachgeordneten
Verstärker (38) kann dabei selbst wiederum ansprechbar bzw.
ausschaltbar ausgebildet werden, indem dem Pfostenkopf (22)
ein Taster (23) zugeordnet ist, der das Teil (37) erst dann
scharfschaltet, wenn der Pfosten (1) umgelegt ist. Dieser
Taster (23) ist zweckmäßig gleichzeitig als Stützteil (39)
ausgebildet, um den Pfosten (1) als solchen auf der Fahrbahn
abzustützen.
Nach Fig. 5 ist eine Induktionsschleife in den Untergrund
gelegt, über die beim Passieren des Fahrzeugs (40) der
Empfänger (20) blockiert wird, so daß er nicht mehr geschaltet
werden kann. Beim Verlassen des Parkplatzes wird die
Induktionsschleife bzw. die Kabelschleife (41) zum zweiten
Mal passiert, wodurch der Empfänger wieder eingeschaltet
wird. Fig. 5 zeigt somit eine bedämpfte Kabelschleife (41).
Weitere Möglichkeiten für eine Aufrichtsicherung des
Pfosten (1) ist eine elektronische Steuerung mit
Schrittschaltfunktion, so daß mit jeder neuen Impulsabgabe
die Bewegungsrichtung umgekehrt wird. Möglich ist es auch,
in dem Pfosten einen Metalldetektor einzubauen, der den
Empfänger dann ausschaltet, wenn der Pfosten von dem Fahrzeug
(40) ganz oder teilweise abgedeckt ist. Schließlich kann
der Sender mit einem Ein- Ausschalter versehen werden, um
den Benutzer zu einer bewußten Betätigung zu zwingen.
Gleiches gilt für eine Mehrfachbetätigung des Senders, die
beispielsweise vorsieht, daß innerhalb einer vorbestimmten
Zeit ein Sendesignal mehrfach, d.h. zwei oder dreimal
abgegeben werden muß, ehe es zu einem entsprechenden
Schaltvorgang führt. Schließlich kann der Sender als solcher
sperrbar bzw. blockierbar ausgebildet werden, indem ihm
beispielsweise ein persönlicher Chip zugeordnet ist, der
beim Verlassen des Fahrzeuges entnommen werden bzw. bei der
Rückkehr wieder eingesetzt werden muß. Schließlich kann
der Stellplatz mit einem Schalter versehen werden, der durch
das Gewicht des Fahrzeuges betätigt wird und den Empfänger
ab- bzw. später beim Verlassen auch wieder einschaltet.
Schließlich kann vorgesehen werden, daß der Sender neben
dem Funksignal auch noch ein polarisiertes Licht ausstrahlt,
so daß das Funksignal nur dann zu einem Schaltsignal werden
kann, wenn gleichzeitig auch das polarisierte Licht wirksam
von der Kontrollvorrichtung aufgenommen wird. Schließlich
können Sicherungsetiketten verwendet werden, ähnlich der
im Einzelhandel gegen Ladendiebstahlsversuche eingesetzten
Etiketten. Diese Etiketten werden unter der Stoßstange des
Fahrzeuges (40) angebracht und vom Empfänger (20) im Pfosten
sockel erkannt. Durch das Erkennen wird der Empfänger gleich
zeitig ausgeschaltet, wobei diese Etiketten einen Metallstreifen
aus einer speziellen Legierung aufweisen, so daß ein entsprechendes
Ansprechen jeweils für das entsprechende Fahrzeug wieder
reserviert werden kann. Vorteilhaft ist insbesondere eine
Schaltung, über die der Empfänger (20) jedesmal durch den
Sender (19) scharfgeschaltet werden muß. Hierdurch ist zu
mindest ein unbeabsichtigtes Hochschwenken des Pfostens (1)
unter das Fahrzeug (40) verhindert.
Fig. 6 und 7 sollen eine weitere Sicherung verdeutlichen,
die gleichzeitig als Diebstahlsicherung wirkt. Hierzu ist
der Pfosten (1) zusätzlich zu dem Klappgelenk (2), das als
waagerechtes Gelenk (43) ausgebildet ist, mit einem zweiten
senkrecht angeordneten Gelenk (44) versehen. Das Gelenk (43)
ist dabei wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, in Fahrtrichtung
des hier nicht dargestellten Fahrzeuges angeordnet, während
das zweite Gelenk (44) wie geschildert senkrecht angeordnet
ist.
Vor Befahren der Fahrbahn (4) bzw. der Parkfläche (45)
steht der Pfosten (1) in der aus Fig. 6 ersichtlichen
Position. Erreicht dann das zugeordnete Fahrzeug (40) den
Parkplatz, so wird über die Fernbedienung, d.h. den hier
nicht wiedergegebenen Sender (19) der Antrieb im Pfosten (1) betätigt
so daß der Antrieb den Pfosten (1) um das Gelenk (43) bzw.
die entsprechende Antriebswelle in Richtung Fahrbahn (4)
umlegt. Hat der Pfosten (1) diese Position erreicht, so wird
der Antrieb (10) stillgelegt und der Schwenkantrieb, der dem
Gelenk (44) bzw. der entsprechenden Welle zugeordnet ist,
wird wirksam, um den gesamten Pfosten aus der Querrichtung
gemäß Fig. 7 in die Längsrichtung zu verschwenken. Dann
kann das Fahrzeug (40) seinen Platz auf der Parkfläche (45)
einnehmen, woraufhin der Pfosten aus der Längsrichtung wieder
in die Querrichtung zurückgeschwenkt wird und zwar über den
Schwenkantrieb, der nach Erreichen der Endposition den dem
Gelenk (43) bzw. der entsprechenden Welle zugeordneten Antrieb (10)
schaltet, so daß der Pfosten (1) wieder in die senkrechte
Richtung zurückschwenkt. Der Pfosten ist dabei wie aus
Fig. 7 ersichtlich etwas aus der Mitte versetzt, um im
Notfall auch in Querrichtung umfahren werden zu können.
Insbesondere ist so sichergestellt, daß der waagerecht
liegende Pfosten (1) beim Verschwenken unter dem Fahrzeug
(40) immer die notwendige Bewegungsfreiheit hat.
Zur Begrenzung der Parkfläche (45) sind seitlich
Roller (48) vorgesehen, die zugleich ein Querparken
unterbinden.
Claims (14)
1. Absperrpfosten zum zeitweisen Versperren der
Zufahrt zu Parkplätzen, Ein- und Zufahrten, der über eine
Grundplatte in oder an der Fahrfläche verankert und mit
einem im Bereich der Fahrfläche angeordneten Klappgelenk
und einem durch Fernbedienung steuerbaren Antrieb
ausgerüstet ist, wobei Antrieb und Empfänger im als
Hohlkörper ausgebildeten Pfosten integriert angeordnet sind,
nach Patent (Patentanmeldung P 35 14 626.5),
dadurch gekennzeichnet,
daß der dem Antrieb (10) zugeordnete Empfänger (20)
blockierbar vorzugsweise durch einen dem Fahrzeug (40)
zugeordneten Korrespondenten zwangsweise blockierend
ausgebildet oder im Pfosten (1) blockierbar angeordnet ist.
2. Absperrpfosten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundplatte (3) Zwischenwände (13, 14) aufweist, in denen
die dem Pfosten (1) zugeordneten, das Klappgelenk (2) bildenden
Wellen (11, 12) gelagert sind, wovon eine als mit dem Antrieb
(10) verbundene Antriebswelle (11) und die andere als Lager
welle (12) ausgebildet, wobei sie insgesamt von einer ver
schließbaren Abdeckkappe (7) umgeben sind.
3. Absperrpfosten nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerwelle (12) als Hohlwelle ausgebildet ist.
4. Absperrpfosten nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebswelle (11) bzw. der Unterkante (15) des
Pfostens (1) eine beim Kippen vorspannbare Feder (16)
zugeordnet ist.
5. Absperrpfosten nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet
daß die Grundplatte (3) am Außenrand (17) Bohrungen (18)
aufweist, die von Spannkappen (31) mit korrespondierenden
und Verbundanker (32) aufnehmenden Bohrungen überdeckt
sind.
6. Absperrpfosten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Pfostenkopf (22) bzw. dem Empfänger (20) ein
nach dem Doppler-Effekt arbeitender Mikrowellensender und
-empfänger (37) zugeordnet ist, die bei auftretendem
Doppler-Effekt den Empfänger blockierend geschaltet sind.
7. Absperrpfosten nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mikrowellensender und -empfänger (37) durch einen
beim Auftreffen auf die Fahrbahn (4) ansprechenden Taster
(23) schaltbar sind.
8. Absperrpfosten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einer der Fahrspuren der Fahrbahn (4) ein
Druckschalter untergebracht ist, der den Empfänger (20)
blockierend geschaltet ist.
9. Absperrpfosten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Empfänger (20) ein den Empfänger blockierend
geschalteter Sender eines Etiketten-Systems zugeordnet ist,
wobei das mit dem Sender korrespondierende Etikett mit
integriertem Metallstreifen am Fahrzeug (40) angeordnet ist.
10. Absperrpfosten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Empfänger (20) über eine in der Fahrbahn (4)
verlegte Induktionsschleife (41) und ein zugeordnetes
Steuergerät blockierbar ausgeschaltet ist.
11. Absperrpfosten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb (10) auf 150 N oder kleiner kraftbegrenzt
ausgebildet ist.
12. Absperrpfosten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Klappgelenk (2) zwei übereinanderliegende Gelenke
(43, 44) aufweist, von denen das eine (43) senkrecht und
das andere (44) achsparallel zur Längsachse des Pfostens
(1) angeordnet ist und daß zusätzlich zum Antrieb (10) ein
Schwenkantrieb vorgesehen ist.
13. Absperrpfosten nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß das waagerecht liegende Gelenk (43) in Fahrtrichtung
des Fahrzeuges (40) gelagert ist und daß Antrieb (10) und
Schwenkantrieb wechselweise ansprechbar geschaltet sind,
wobei der jeweils andere Antrieb in dieser Zeit gesperrt
bei stehendem Pfosten (1) aber zunächst der Antrieb (10)
geschaltet ist.
14. Absperrpfosten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Pfosten (1) ein akustischer und/oder optischer
Signalgeber zugeordnet ist, der mit seitlich des Pfostens
auf der Grundplatte (3) angeordneten Sensoren (46, 47) und
dem Antrieb (10) gekoppelt ist,
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863611900 DE3611900A1 (de) | 1984-12-12 | 1986-04-09 | Absperrpfosten mit zwangslaeufig schaltender aufrichtsicherung |
Applications Claiming Priority (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE3445218 | 1984-12-12 | ||
DE19853514626 DE3514626A1 (de) | 1984-12-12 | 1985-04-23 | Absperrpfosten fuer parkplaetze und durchfahrten |
DE19863611900 DE3611900A1 (de) | 1984-12-12 | 1986-04-09 | Absperrpfosten mit zwangslaeufig schaltender aufrichtsicherung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3611900A1 true DE3611900A1 (de) | 1987-10-15 |
Family
ID=27192583
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19863611900 Withdrawn DE3611900A1 (de) | 1984-12-12 | 1986-04-09 | Absperrpfosten mit zwangslaeufig schaltender aufrichtsicherung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3611900A1 (de) |
Cited By (11)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2636359A1 (fr) * | 1988-09-15 | 1990-03-16 | Trougouboff Emile | Barriere de parking en forme d'un arceau pivotant entre des positions relevee et abaissee |
WO1990015901A1 (en) * | 1989-06-21 | 1990-12-27 | John Christopher Rees | Barrier apparatus and method |
WO1997041307A1 (en) * | 1996-04-26 | 1997-11-06 | Alexander Gary Bowles | Access control device |
FR2757887A1 (fr) * | 1996-12-30 | 1998-07-03 | Cavanna Renzo | Dispositif d'interdiction d'acces de parking individuel |
FR2824852A1 (fr) * | 2001-05-15 | 2002-11-22 | Claude Boujard | Barriere mobile telecommandee pour emplacement de stationnement d'un vehicule, formee d'un portillon pivotant apte a s'escamoter dans un socle horizontal |
WO2003048459A1 (en) * | 2001-12-05 | 2003-06-12 | Thomas Brendan O'mara | Tilting parking barrier with impact sensing |
FR2841267A1 (fr) * | 2002-06-25 | 2003-12-26 | Roland Ferrari | Dispositif de bornes de voirie escamotables |
GB2479722A (en) * | 2010-04-19 | 2011-10-26 | Heald Ltd | Retractable security barrier for vehicles |
CN105908655A (zh) * | 2016-04-13 | 2016-08-31 | 中国十七冶集团有限公司 | 一种翻板式门卫控制装置 |
CN108071079A (zh) * | 2017-09-20 | 2018-05-25 | 王忠亮 | 多功能住宅区停车桩 |
WO2021236553A1 (en) * | 2020-05-18 | 2021-11-25 | Graef Hansel | Parking reservation system |
-
1986
- 1986-04-09 DE DE19863611900 patent/DE3611900A1/de not_active Withdrawn
Cited By (16)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR2636359A1 (fr) * | 1988-09-15 | 1990-03-16 | Trougouboff Emile | Barriere de parking en forme d'un arceau pivotant entre des positions relevee et abaissee |
WO1990002846A1 (fr) * | 1988-09-15 | 1990-03-22 | Emile Trougouboff | Barriere de parking en forme d'un arceau pivotant entre des positions relevee et abaissee |
EP0363241A1 (de) * | 1988-09-15 | 1990-04-11 | Emile Trougouboff | Umlegbare Parkplatzsperre in Form eines schwenkbaren Bügels |
WO1990015901A1 (en) * | 1989-06-21 | 1990-12-27 | John Christopher Rees | Barrier apparatus and method |
WO1997041307A1 (en) * | 1996-04-26 | 1997-11-06 | Alexander Gary Bowles | Access control device |
FR2757887A1 (fr) * | 1996-12-30 | 1998-07-03 | Cavanna Renzo | Dispositif d'interdiction d'acces de parking individuel |
FR2824852A1 (fr) * | 2001-05-15 | 2002-11-22 | Claude Boujard | Barriere mobile telecommandee pour emplacement de stationnement d'un vehicule, formee d'un portillon pivotant apte a s'escamoter dans un socle horizontal |
WO2003048459A1 (en) * | 2001-12-05 | 2003-06-12 | Thomas Brendan O'mara | Tilting parking barrier with impact sensing |
FR2841267A1 (fr) * | 2002-06-25 | 2003-12-26 | Roland Ferrari | Dispositif de bornes de voirie escamotables |
GB2479722A (en) * | 2010-04-19 | 2011-10-26 | Heald Ltd | Retractable security barrier for vehicles |
GB2479722B (en) * | 2010-04-19 | 2015-08-05 | Heald Technologies Ltd | Security barrier |
CN105908655A (zh) * | 2016-04-13 | 2016-08-31 | 中国十七冶集团有限公司 | 一种翻板式门卫控制装置 |
CN105908655B (zh) * | 2016-04-13 | 2018-07-17 | 中国十七冶集团有限公司 | 一种翻板式门卫控制装置 |
CN108071079A (zh) * | 2017-09-20 | 2018-05-25 | 王忠亮 | 多功能住宅区停车桩 |
CN108071079B (zh) * | 2017-09-20 | 2019-06-11 | 广东腾南网络信息科技有限公司 | 基于图像识别的多功能住宅区停车桩 |
WO2021236553A1 (en) * | 2020-05-18 | 2021-11-25 | Graef Hansel | Parking reservation system |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
EP0309488B1 (de) | Klemmstellenfreier absperrpfosten | |
EP0204778B1 (de) | Absperrpfosten für parkplätze und durchfahrten | |
EP3047458B1 (de) | Zugangskontrollvorrichtung | |
DE3611900A1 (de) | Absperrpfosten mit zwangslaeufig schaltender aufrichtsicherung | |
EP3879506B1 (de) | Alarmvorrichtung | |
EP3511468A1 (de) | Zufahrtsperre als mobile oder stationäre anti-terrorsperre | |
DE3816644A1 (de) | Sperrpfosten | |
DE3733685A1 (de) | Schutzplankeneinrichtung | |
EP0443052B1 (de) | Schranken-Absperranordnung für Parkflächen | |
DE8713254U1 (de) | Klemmstellenfreier Absperrpfosten | |
DE69211277T3 (de) | Markierung zum Hinweisen auf einen Fahrbahnwechsel | |
DE69107669T2 (de) | Barriere. | |
DE4040589C2 (de) | ||
DE202022102124U1 (de) | Schiebetor | |
DE29606794U1 (de) | Absperrpoller | |
DE3412354A1 (de) | Durchfahrschutzelement | |
EP4168629B1 (de) | Durchbruchsichere fahrzeugbarriere | |
EP1094158A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Leitpflöcken, Leitschienen und dergleichen | |
DE19915433C2 (de) | Absperrvorrichtung zum Absperren und Freigeben von einem Fahrzeugparkplatz | |
DE2243358A1 (de) | Sperrpfahl gegen fremdparker und diebstahl | |
DE2753290C2 (de) | Doppelstockgaragenanlage aus jeweils zwei transportablen Stahlbetoneinzelgaragen | |
DE4202934C1 (en) | Remotely controlled barrier post for drive=in, car park etc. - has inbuilt code comprising section for several similar posts and individual section | |
EP1074662A2 (de) | Markierungssystem für mehrspurige Verkehrswege | |
DE3617564A1 (de) | Sicherungsvorrichtung fuer ein-, aus- und durchfahrten | |
DE102020003711A1 (de) | Durchbruchsichere Fahrzeugbarriere |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 3514626 Format of ref document f/p: P |
|
8130 | Withdrawal |