DE360766C - Verfahren zum Veredeln des Tones von Musikinstrumenten - Google Patents
Verfahren zum Veredeln des Tones von MusikinstrumentenInfo
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- DE360766C DE360766C DEO12228D DEO0012228D DE360766C DE 360766 C DE360766 C DE 360766C DE O12228 D DEO12228 D DE O12228D DE O0012228 D DEO0012228 D DE O0012228D DE 360766 C DE360766 C DE 360766C
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/22—Material for manufacturing stringed musical instruments; Treatment of the material
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
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Description
- Verfahren zum Veredeln des Tones von Musikinstrumenten. Zusatz zum Patent 36076q.. Den Gegenstand der Erfindung bildet die Anwendung des dem Hauptpatente zugrunde gelegten Verfahrens auf solche Musikinstrumente, bei denen der Ton durch Hammerschlag, Zupfen, Anreißen oder Windstrom hervorgerufen wird, wie dies z. B. bei einem Klavier, r einer Mandoline, Gitarre, Zither, einem Harmonium oder einer Orgelpfeife der Fall ist. Bei allen diesen Instrumenten kommt der Ton durch den Resonanzkörper zur Geltung, und es kann auch bei diesen selbst bei sorgsamster Arbeit und Auswahl des besten Materiales und bei Anwendung von Edelhölzern nie vorausgesagt werden, ob das Instrument tonlich fehlerfrei ausfallen und leine reine und weiche Klangfarbe aufweisen wird. Die Ansprache fällt daher vielfach schwer oder mittelschwer aus, und der Ton ist in manchen Lagen nicht derartig, daß von einer harmonischen Tonwirkung nicht die Rede sein kann. Sehr oft treten einzelne Töne oder Tongruppen aus den sonst leidlich gut klingenden störend hervor, weil der Resonanzkörper gerade an dem Schwingen dieser Töne in ungleicher Weise beteiligt ist. Um diese Übelstände zu beseitigen, soll der Erfindung gemäß so verfahren werden, daß der Resonanzkörper, falls er mit einem Lack- oder anderen Überzuge versehen werden soll, vor der Auftragung von Lack oder Politur mit einer Kautschukhaut, sei es teilweise oder ganz überzogen werden, die mit dem Resonanzkörper in feste Verbindung kommt. Auch hier ist es @am besten, die Kautschukhaut durch einen dünneren oder stärkeren Anstrich einer Kautschuklösung zu bilden, die gegebenenfalls auch noch andere Substanzen, wie z. B. Leinöl, enthalten kann, die mit der Kautschuklösung mischbar sind. Ist der Kautschuk trocken, dann kann der Körper in üblicher Weise mit Lack, Leim, Politur o. dgl. behandelt werden. Durch die Kautschukhaut wird der Resonanzkörper veranlaßt, der Tonhöhe und Tonfülle entsprechend an den Tonschwingungen gleichmäßig teilzunehmen und dadurch einen verbesserten Ton zu erzeugen, gleichviel ob der Ton durch Schlag, Zupfen, Anreißen oder Windstrom hervorgerufen wird. Man kann das Verfahren auch bei bereits im Gebrauch befindlichen Instrumenten anwenden und die letzteren auf diese Weise tonlich verbessern, ohne daß es notwendig ist, die gegebenenfalls vorhandene Lack- oder Politurschicht von dem Resonanzkörper zu entfernen.
- Bei einem Klavier oder Harmonium kommt es weniger darauf an, das äußere Schmuckgehäuse mit der Kautschukhaut zu überziehen, vielmehr ist dies in der Hauptsache bei dem inneren Resonanzboden oder Träger der den Ton erzeugenden Saiten und Metallzungen vorzunehmen. Bei Orgelpfeifen ist die in Schwingungen geratende Pfeifenwand im Sinne der Erfindung zu behandeln.
Claims (3)
- PATENT-AxSPRL'cHE: i. Verfahren zum Veredeln des Tones von durch Schlag, Zupfen,, Anreißen oder Windstrom zum Ertönen gebrachten Musikinstrumenten nach dem Hauptpatent, dadurch gekennzeichnet, daß deren Resonanzflächen ganz oder teilweise mit Kautschuk oder einer kautschukhaltigen Substanz und hierauf mit Lack, Leim oder einer Politur überzogen werden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Orgelpfeifen die Pfeifenwand teilweise oder ganz mit Kautschuk oder einer kautschukhaltigen Substanz und hierauf diese mit Lack, Leim oder einer Politur überzogen wird.
- 3. Verfahren nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die kautschukhaltige Substanz in gelöster Form aufgetragen wird. 4.. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man der Kautschuk-oder kautschukhaltigen Lösung noch andere Substanz-en, wie z. B. Leinöl, hinzufügt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEO12228D DE360766C (de) | 1921-04-06 | 1921-04-06 | Verfahren zum Veredeln des Tones von Musikinstrumenten |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEO12228D DE360766C (de) | 1921-04-06 | 1921-04-06 | Verfahren zum Veredeln des Tones von Musikinstrumenten |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE360766C true DE360766C (de) | 1922-10-06 |
Family
ID=7352660
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEO12228D Expired DE360766C (de) | 1921-04-06 | 1921-04-06 | Verfahren zum Veredeln des Tones von Musikinstrumenten |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE360766C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP1249648A2 (de) | 2001-04-10 | 2002-10-16 | Carl Freudenberg KG | Radialwellendichtring |
-
1921
- 1921-04-06 DE DEO12228D patent/DE360766C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP1249648A2 (de) | 2001-04-10 | 2002-10-16 | Carl Freudenberg KG | Radialwellendichtring |
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