DE3605614A1 - Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustuecken - Google Patents
Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustueckenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Walzgerüst mit vertikal in
Fenstern seiner Ständer verschieblichen, die Lager von
Walzen aufweisenden Einbaustücken.
Üblicherweise werden derartige Einbaustücke zwischen die
Fenster auskleidenden Schleißplatten oder zwischen Schleiß
platten von in die Fenster auskragenden Zylinderblöcken ge
führt. Derartige Linearführungen erfordern nicht nur einen
relativ hohen Erstellungsaufwand, der noch durch die rela
tiv engen Toleranzen vergrößert wird, innerhalb derer die
vorgegebenen Passungen zu verwirklichen sind; derartige Li
nearführungen bedingen auch, mitbestimmt durch die gegebe
nenfalls hohen Anlagekräfte an den Schleißplatten der Füh
rungen, unerwünscht hohe Reibungskräfte, die bei wechseln
den Bewegungsrichtungen im Betriebe und bei Regelungen als
Hysteresekräfte mit wechselnden Richtungen störend in Er
scheinung treten. Sollen hierbei noch zusätzlich die Walzen
normal zur vertikalen Mittelebene der Ständer angestellt
werden, so ist es erforderlich, den jeweils einander gegen
überstehenden Schleißplatten zusätzliche Anstellvorrichtun
gen zuzuordnen, welche die einander gegenüberliegenden
Schleißplatten gleichsinnig um gleiche Beträge zu verschieben
vermögen, wobei im Interesse der Einhaltung des vorgegebenen
Spiels sowie des Vermeidens von Verkantungen besonders hohe
Anforderungen zu stellen sind.
Es ist bekannt, vermittels von gesonderten Führungsstücken
die Bewegungen der Einbaustücke in einzelnen Koordinaten
richtungen abzufangen, wobei die Führungsstücke im Ständer
fenster vertikal geführt sind und diese die Einbaustücke
in axialer Richtung der Walzen horizontal führen. Hierbei
lassen sich zwar im Betriebsverhalten Vorteile erreichen,
der erforderliche Aufwand jedoch wird nicht wesentlich gesenkt.
Die Erfindung geht daher von der Aufgabe aus, eine Führung der
Einbaustücke von Walzgerüsten innerhalb der Ständerfenster an
zugeben, die einen nur geringen baulichen Aufwand erfordert,
und bei der die auftretenden Reibungskräfte gering sind, und
die weiterhin es mit einfachen Mitteln gestattet, auch eine
normal zur vertikalen Mittelebene der Ständer gerichtete An
stellbewegung durchzuführen.
Gelöst wird diese Aufgabe, indem die Einbaustücke von Len
kern geführt sind, die an die Einbaustücke angelenkt sind,
und die um den Ständerholmen zugeordnete Schwenkbolzen schwenk
bar sind. Hierdurch wird die übliche Linearführung der Einbau
stücke durch eine Drehbewegung um Bolzen geringen Durchmessers
ersetzt, und die hierbei wirksam werdenden Reibungsflächen
sind wesentlich einfacher und leichter zu bearbeiten als Line
arführungen, wobei sich besonders vorteilhaft bemerkbar macht,
daß die Reibungsverluste bei einer solchen Schwenkbewegung
wesentlich geringer sind als die an Linearführungen auftretenden.
Eine annähernd reine Verschiebebewegung läßt sich ohne weite
res hierbei erreichen, wenn jeweils mindestens zwei Lenker an
ein Einbaustück angreifen und zusammen ein Parallelogrammge
triebe bilden.
Bewährt hat es sich, die Schwenkbolzen als Exzenterbolzen aus
zubilden oder aber als mit Exzenterbuchsen ausgestattete Zap
fen, so daß einerseits horizontale Anstellbewegungen einstell
bar vorgebbar sind, und andererseits es auch möglich wird, bei
größeren Schwenkwinkeln die entlang eines Kreisbogens verlau
fende Schwenkbahn durch zusätzliche Anstellung der Exzenter
exakt an die Vertikale anzugleichen. Im folgenden jedoch wird
der Ausdruck Exzenterbolzen sowohl für mit einem Exzenter
ausgestattete Bolzen verwendet werden als auch für um einen
Zapfen schwenk- oder drehbare, mit einem Exzenter ausgestat
tete Exzenterbuchsen.
Die Einstellung der Exzenter wird vereinfacht, wenn den Ex
zenterbolzen diese verstellende Antriebsvorrichtungen zuge
ordnet sind. Bei solchen Antriebsvorrichtungen können die
Exzenterbolzen bzw. um Zapfen drehbare Exzenterbuchsen durch
Schnecken antreibbare Schneckenräder aufweisen. Weiterhin kön
nen Exzenterbolzen bzw. um Zapfen schwenkbare Exzenterbuchsen
durch Druckmittelzylinder über Zahnstangen-Zahnradpaarungen
oder aber über mit ihnen verbundene Hebel verstellbar sein.
Ein relativ einfacher Aufbau ergibt sich und die Anzahl der
benötigten Stellzylinder wird eingeschränkt, wenn Stellzylin
dern mit mehr als einem von einer Anzahl übereinander ange
ordneter Exzenterbolzen in Wirkverbindung stehende Zahnstangen
oder Stellstangen nachgeordnet sind. Hierbei können eine ge
meinsame Zahnstange bzw. eine gemeinsame Stellstange an Stell
hebel angreifen, die mit den beiden Lenkern eines Lenkerpaa
res verbunden sind. Es können weiterhin jene Lenker gemeinsam
betätigt werden, welche die Führung gleichartiger Walzen be
wirken, also jeweils der Arbeitswalzen oder der Zwischenwalzen
eines Gerüstes, und schließlich können die Exzenterbolzen sämt
licher Lenker einer Ständerseite über eine gemeinsame Zahn
stange bzw. Stellstange verstellt werden, und ebenso ist eine
gemeinsame Steuerung oder mechanische Kupplung von einen An
trieb bewirkenden Schnecken möglich.
Bewährt hat es sich, Lenkern Anlenkbuchsen für an diese angrei
fende Druckmittelzylinder aufweisen zu lassen. Hierbei können
die Lenker als doppelarmige Hebel ausgebildet sein, an deren
freie Hebelarme Druckmittelzylinder angreifen. Durch diese
zusätzlichen Druckmittelzylinder ist es möglich, auf die Ein
baustücke auch zusätzliche Kräfte auszuüben, die auf die Wal
zenzapfen als Biegekräfte einzuwirken vermögen und/oder es
gestatten, durch Übernahme des Gewichtes der oberen Walzen
einbauten eine Ausbalancierung zu bewirken.
Bei Vier-Walzengerüsten genügt es, die Einbaustücke der Ar
beitswalzen durch um Exzenterbolzen schwenkbare Lenker zu
führen. Bei Sechs-Walzengerüsten besteht die Möglichkeit,
entweder die Einbaustücke der Arbeitswalzen oder der Zwischen
walzen oder aber die Einbaustücke sowohl der Zwischen- als
der Arbeitswalzen durch um Exzenterbolzen schwenkbare Lenker
zu führen.
Insbesondere hat es sich bewährt, die Einbaustücke von Ar
beitswalzen und/oder von Zwischenwalzen durch gesonderte Füh
rungsstücke zu stützen und die Lenker an die Führungsstücke
anzulenken, so daß die Führung der Einbaustücke indirekt über
diese Führungsstücke erfolgt. Als vorteilhaft wurde erkannt,
die Einbaustücke mit den Führungsstücken durch axial verlau
fende, formschlüssig ineinandergreifende Elemente zu verbin
den, die vorteilhaft als mittige Führungsleisten ausgebildet
sind. Demzufolge bewirken die formschlüssig ineinandergreifen
den Elemente der Führungsstücke und der Einbaustücke eine Mit
telabstützung, d.h. eine Abstützung der Einbaustücke in ihrem
mittleren Bereiche; die einander zugewandten Flächen der Ein
baustücke und der Führungsstücke treten hierbei mit zunehmen
dem Abstande von der horizontalen Symmetrieebene zurück, so
daß die Führung eine gewisse Freizügigkeit und gegebenenfalls
auch ausgleichende Schwenkbewegungen gestattet, wenn einander
gegenüberstehende, gemeinsam auf ein Einbaustück einwirkende
Führungsstücke unterschiedliche Höheneinstellungen einnehmen,
was während eines Stellvorganges auftreten könnte.
Als wesentlich hat es sich gezeigt, die Antriebsvorrichtung
der Exzenterbolzen und die diesen vorgeordnete Steuervorrich
tung so auszulegen, daß Exzenterbolzen gleichsinnig verstell
bar sind und die die Achsen der Arbeitswalzen und/oder der
Zwischenwalzen aufnehmende vertikale Symmetrieebene gegen die
die Achsen der Stützwalzen aufnehmende Mittelebene des Ge
rüstes um eine vorgegebene Strecke stufenlos verlagerbar
ist. Die Exzenterbolzen sollen aber, gegebenenfalls zusätz
lich, auch gegeneinander verstellbar sein und eine Einstel
lung des Führungsspieles der geführten Einbaustücke bewir
ken. Zweckmäßig erweist sich hierfür eine Steuervorrichtung,
welche das jeweilige Führungsspiel vorgegeben und/oder in Ab
hängigkeit von der jeweiligen Walzkraft durch gegensinnige
Betätigung der Exzenterbolzen bestimmt. Hierdurch ist es
möglich, die Durchbiegung der Ständerholme unter steigender
Walzkraft zu kompensieren und damit das auftretende Spiel
auch bei wechselnden Walzkräften und damit wechselnden Durch
biegungen der Ständerholme konstant zu halten.
Im einzelnen sind die Merkmale der Erfindung anhand der
folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbin
dung mit dieses darstellenden Zeichnungen beschrieben. Es
zeigen hierbei:
Fig. 1 die Ansicht abgebrochen dargestellter Ständerholme
eines Walzgerüstes im Höhenbereiche der Arbeitswalzen
eines Mehrwalzengerüstes,
Fig. 2 eine praktische Ausführung eines Exzenterbolzens der
Fig. 1,
Fig. 3 und 4 zwei Ausführungen von Exzenterbuchsen,
Fig. 5 ein Vier-Walzen-Gerüst, und
Fig. 6 ein Sechs-Walzen-Gerüst.
In Fig. 1 sind abgebrochen die mittleren Abschnitte der
Ständerholme 1 eines Ständers eines Gerüstes gezeigt, die
zwischen sich ein Fenster 2 einschließen. Im Fenster sind
die Einbaustücke 3 und 4 zweier Arbeitswalzen gezeigt, die
vermittels von um Schwenkbolzen 5 und 6 schwenkbaren Lenkern
7, 10 und 11 gehalten sind, von denen immer zwei an eine
Seite eines Einbaustückes angreifen und mit den Distanzen
der Schwenkbolzen 5 des Einbaustückes und der Schwenkbolzen 6
eines Ständerholmes 1 ein Parallelogrammgetriebe bilden,
das eine translatorische Bewegung des geführten Einbau
stückes sichert.
Im Ausführungsbeispiel sind die Lenker 7 und 11 jeweils
mit einem zweiten Hebelarm 8 ausgestattet, und an die
freien Enden der freien Hebel sind das Zylinderende und
der Kolbenstangenkopf eines Hydraulikzylinders 9 angelenkt.
Damit ist es möglich, den Einbaustücken Vorspannungen zu er
teilen, die im Sinne einer Ausbalancierung, gegebenenfalls
auch im Sinne einer Arbeitswalzenbiegung, wirken.
Die horizontale Einstellung der Einbaustücke 3 und 4 sowie
gegebenenfalls eine horizontale Anstellung wird bewirkt,
indem die ständerseitigen Augen der Lenker auf einstellba
ren Exzentern gelagert sind. So kann bspw. der Schwenkbolzen
6 entsprechend der Fig. 2 als Exzenterbolzen 14 ausgeführt sein,
der in einer in einer Ausnehmung eines Ständerholmes 12 vorge
sehenen Buchse 13 gelagert ist. Der Exzenterbolzen 14 weist
ein Schneckenrad 15 auf, in das eine auf einer antreibbaren
Schneckenwelle vorgesehene Schnecke 16 eingreift, und der
Schaft des Exzenterbolzens 14 setzt sich, entsprechend seit
lich versetzt, als Exzenter 17 fort, der seinerseits das
ständerseitige Ende des Lenkers 7 abstützt. Durch entspre
chendes Antreiben der Schnecke läßt sich damit der Winkel
einstellen, um den der Exzenterbolzen 14 verdreht wird,
und mit der Drehung wird der Exzenter 17 mit seiner hori
zontalen Lage-Komponente verändert, die über den Lenker
auf das Einbaustück 3 übertragen wird, so daß dieses ver
mittels des Exzenterbolzens horizontal verlagerbar bzw.
anstellbar ist.
Abgewandelte Ausführungen werden in den Fig. 3 und 4 gezeigt.
Der Ständerholm 18 weist einen festen Zapfen auf, auf dem
eine Exzenterbuchse 20 gelagert ist. Auch diese ist mit
einem Schneckenrad 21 versehen, das vermittels einer Schnecke
22 einstellbar ist, so daß mit diesem auch der Exzenter 23 seine
Lage verändert. In ähnlicher Weise ist gemäß Fig. 4 der Zapfen 25
im Ständerholm 24 angeordnet, und um den Zapfen 25 ist eine Ex
zenterbuchse 26 drehbar, deren Exzenter 29 über die Stirnfläche
des Zapfens 25 so vorsteht, daß ohne unerwünscht großen Durch
messer des Exzenters eine starke Exzentrizität und damit ein
großer Bereich erreichbar sind. Auch hier ist wieder ein Antrieb
der Exzenterbuchse 26 vermittels eines Schneckenrades 27 und
einer Schnecke 28 vorgesehen. Alternative Antriebe können bspw.,
wie anhand der Fign. 5 und 6 gezeigt wird, durch Druckmittel
zylinder bewirkt werden, die entweder an einen mit der Exen
terbuchse bzw. dem Exenterbolzen verbundenen Hebel angelenkt
sind, oder aber mittels einer mit ihrer Kolbenstange verbunde
nen Zahnstange in ein entsprechendes, mit der Exenterbuchse
bzw. dem Exenterbolzen verbundenes Zahnrad eingreifen.
Damit besteht zunächst einmal die Möglichkeit der Lagerung
der Einbaustücke vermittels nur geringe Reibungskräfte be
wirkender Elemente, so daß derart geführte Walzen eine nur
geringe Hysterese aufweisen. Der Umstand, daß sich die Einbau
stücke führenden Augen eines Lenkers sich, streng genommen, ent
lang eines Kreisbogens bewegen, läßt sich in seinen Auswir
kungen mindern, indem die Lenker so angeordnet sind, daß sie
im wesentlichen sich horizontal erstrecken, und indem sie mit
großer Länge ausgeführt sind. Es erweist sich daher als vor
teilhaft, Exzenterbolzen 14 bzw. Zapfen 19 nicht, wie in den
Fign.1 bis 4 dargestellt, in einem Ständerholm vorzusehen bzw.
in einem Ständerholm zu lagern; es empfiehlt sich, Exzenter
bolzen bzw. Zapfen, wie anhand der Fign. 5 und 6 gezeigt wird,
in einem gesonderten Block unterzubringen. Einmal entfällt hier
durch eine gesonderte Bearbeitung des Ständers, da die ent
sprechenden Aufnahmebohrungen bzw. Lager nur in dem leichter zu
bearbeitenden Block anzuordnen sind, und zum anderen ergeben
sich größere Längen der Lenker, so daß für vorgegebene verti
kale Wege sich geringere Differenzen in der horizontalen Pro
jektion der Achsen der Augen der Lenker ergeben. Darüber hinaus
können gegebenenfalls geringe Auslenkungen eines Einbaustückes
in Kauf genommen werden, wenn dieses nur an einer seiner
Seiten mit dem Ständerholm bzw. einem von diesen getrage
nene Block verbunden ist. Gegebenenfalls können von der
anderen Seite eines Einbaustück angreifende Lenker anstelle
eines runden Auges einen in einem Schlitz geführten und
das Auge aufweisenden Stein enthalten, so daß die Führung
innerhalb der Horizontalen von den Lenkern nur einer Seite
bestimmt wird. Es ist aber auch möglich, vermittels einer
Regelvorrichtung Exzenterbolzen bzw. Exzenterbuchsen je
weils zusätzlich entsprechend dem Einstellwinkel der Lenker
zu verstellen, so daß insbesondere bei größeren Schwenkwinkeln
der Lenker sich die durch die Kreisbogenform ergebenden hori
zontalen Abweichungen kompensiert werden. Eine entsprechende
Regelvorrichtung weist einen vorgeordneten Geber auf, der auf
den jeweiligen Schwenkwinkel der Lenker anspricht, und als
Stellglied kann, gegebenenfalls zusätzlich, eine der Schnecken
16, 22 und 28 verstellt werden.
Zweckmäßig kann die gleiche Regelvorrichtung auch zum Ein
stellen sowie gegebenenfalls auch zum Einregeln der hori
zontalen Anstellung benutzt werden, indem diese entweder di
rekt vorgegeben wird oder aber Werte vorgegeben werden, denen
die Anstellung zu folgen hat. Es sind auch beide Möglichkeiten
nebeneinandern gegeben: So kann bspw. eine Grundanstellung
vorgenommen werden, um zwei einander entsprechende Walzen, bspw.
Zwischenwalzen oder Arbeitswalzen, horizontal in oder gegen die
Bandlaufrichtung gegen die Mittelebene des Gerüstes zu ver
stellen, um insbesondere für dünne Arbeitswalzen eine geeignete,
stabilisierende Position ohne zusätzliche Horizontal-Anstell
vorrichtungen zu erreichen. Bei Sechswalzengerüsten ist es aber
auch möglich, entweder Arbeitswalzen und Zwischenwalzen gemeinsam
gegen die Stützwalzen horizontal anzustellen, die Arbeitswalzen
gegen die Stützwalzen horizontal anzustellen, oder aber auch die
Arbeitswalzen gegen die Stützwalzen und diese vorzugsweise um
einen anderen Betrag gegen die Mittelebene des Gerüstes zu versetzen.
In vielen Fällen bewährt es sich, die Lenker nicht direkt
an die Einbaustücke zu führender Walzen anzulenken, sondern
vielmehr an beidseitig von Einbaustücken vorgesehenen Führungs
stücken, die ihrerseits die Einbaustücke formschlüssig zwischen
sich halten. Insbesondere bei axial verschiebbaren Walzen können
diese Führungsstücke axial unverschieblich vorgesehen sein,
während die zwischen ihnen geführten Einbaustücke gegen sie zum
Zwecke der axialen Walzenverschiebung entsprechend verschiebbar
sind. Damit eröffnen sich aber weitere Möglichkeiten: Einerseits
läßt sich das Führungsspiel der axial geführten Einbaustücke
mittels der Exzenter einstellen, und darüber hinaus läßt sich
dieses Spiel auch in Abhängigkeit von Variablen, bspw. der
schwankenden Walzkraft,ändern. Dies kann bspw. dazu benutzt werden,
werden, das Führungsspiel der Einbaustücke konstant zu halten:
Mit wachsender Walzkraft werden die Ständerholme nach innen durch
gebogen und verringern damit das Führungsspiel. Werden nun in
Abhängigkeit von der wachsenden Walzkraft die Exzenter im Sinne
einer entsprechenden Vergrößerung des Führungsspieles betrieben,
so läßt sich die Einwirkung der Einschnürung durch wachsende
Walzkräfte kompensieren. Als vorteilhaft aber hat sich gezeigt,
daß eine den Exzentern vorgeordnete Steuer- und Regelvorrichtung
nicht nur eine dieser Aufgaben, sondern gleichzeitig mehrere zu
übernehmen vermag so daß bspw. mit der Verstellung der Exzenter
sowohl die Horizontalanstellung von Walzen bewirkbar ist als
auch das Führungsspiel der Einbaustücke einstellbar ist, wobei
sowohl die Durchbiegung der Ständerholme und damit die Einschnü
rung der Ständerfenster unter Einwirkung der Walzkraft in ihrer
Einwirkung auf das Führungsspiel ebenso kompensierbar sind wie
die durch Lenkerausschläge bewirkte zusätzliche horizontale Ver
schiebung der Anlenkachsen. Schließlich wird auch der Arbeits
walzenwechsel durch Vergrößerung des Spieles vereinfacht, und es
wird möglich , einen Walzenwechsel auch im Falle von in der Straße
und damit im Gerüst verbliebenem Band zu ermöglichen.
Zwei weitere Ausführungsbeispiele sind in den Fig. 5 und 6
dargestellt.
Fig. 5 zeigt ein Vier-Walzen-Gerüst, bei dem im Fenster des
Ständers 30 Anstellvorrichtungen und Einbaustücke für
Stützwalzen 31 dargestellt sind. Arbeitswalzen 33 sind in Ein
baustücken 32 gelagert, die mit seitlichen Führungsleisten in
entsprechende Nute von Führungsstücken 34 eingreifen und gegen
diese damit axial verschiebbar sind. Die Führungsstücke ihrer
seits werden durch Lenker 35 getragen, die um in an der Außen
seite des Ständers 30 vorgesehenen Blöcken 36 gelagerte Exzenter
bolzen 37 schwenkbar sind. Die Exzenterbolzen 37 sind mit Stell
hebeln 38 drehfest verbunden, deren Enden jeweils an gemeinsame
Stellstangen 39 angelenkt sind, die wiederum mit Kolbenstangen
von Stellzylindern 40 verbunden sind. Durch entsprechendes Be
aufschlagen der Stellzylinder 40 lassen sich damit die Stell
stangen 39 verschieben und über die Stellhebel 38 die Exzenter
bolzen 37 verdrehen, so daß die Schwenkachsen der Lenker 35 ent
sprechend verlagert werden. Hierbei läßt sich durch gleichsinnige
Verlagerungen, im Ausführungsbeispiel nach rechts, die gemeinsame
vertikale Mittelebene 41 der Arbeitswalzen gegen die vertikale
Mittelebene des Gerüstes 30 um eine Strecke e verschieben, so daß
damit eine Horizontalanstellung der Arbeitswalzen gegenüber den
Stützwalzen erreicht ist.
Eine gleichartige Anordnung läßt sich, wie Fig. 6 zeigt, für ein
Sechswalzengerüst treffen. Im Fenster des Ständers 42 sind Anstell
vorrichtungen und Einbaustücke für Stützwalzen 43 vorgesehen,
welche auf in Einbaustücken 44 gelagerte Zwischenwalze 45 ein
wirken, die ihrerseits in Kontakt mit Arbeitswalze 46 stehen,
die in Einbaustücken 47 gelagert sind. Die Einbaustücke 44 der
Zwischenwalzen 45 werden, gegebenenfalls axial verschiebbar,
zwischen Führungsstücken 48 geführt, die ihrerseits axial un
verschieblich vermittels von Lenkern 50 reibungsarm anstellbar
sind, die um in Blöcken 54 die gelagert Exzenterbolzen 52 ver
schwenkbar sind. Gleichartig sind die Einbaustücke 47 der
Arbeitswalzen 46 zwischen Führungsstücken 49 gehalten, die
durch Lenker 51 geführt sind, der Schwenkachsen als Exzenter
bolzen 53 ausgebildet sind.
Im Ausführungsbeispiel sind die Exzenterbolzen 52, 53 außer
halb des Ständers in mit diesem verbundenen Blöcken 54 gelagert,
um vorteilhaft lange Lenker zu erreichen und die Bearbeitung des
Ständers zu einfachen. Die Exzenterbolzen sind jeweils mit Stell
hebeln 55 bzw. 56 verbunden, wobei jeweils die Stellhebel einer
Ständerseite an eine gemeinsame Stellstange 57 angreifen, die
durch einen Stellzylinder 58 verstellbar ist. Hier belassen
sich bspw. für die Verschiebung der auch hier dargestellten
vertikalen Mittelebene der Arbeitswalzen gegen die der Zwischen
walzen und dieser gegenüber der der Stützwalzen Abstufungen
schaffen, indem die Distanzen der Exzenterbolzen 37 von der
vertikalen Mittelebene des Gerüstes unterschiedlich gewählt
sind und damit sich für die an eine gemeinsame Stellstange
angreifenden Stellhebel
unterschiedliche Längen ergeben, so daß
auch bei gleichem Stellhub der Stellzylinder 58 unterschiedliche
Anstellungen bewirkt werden. Hierbei kann die gegebenenfalls
schon voreingestellte Verschiebung der Arbeitswalzen gegen die
vertikale Mittelebene gesteuert werden, indem die Stützwalzen
jeweils mit geringeren Anteilen verschoben werden, und weiter
hin ist es möglich, die weiter aus der horizontalen Mittel
ebene liegenden Stützwalzen bei der Kompensation von walz
kraftbedingten Einschnürungen in geringerem Umfang zu berück
sichtigen. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, bspw. für
Arbeitswalzen und Zwischenwalzen getrennte Stellstangen und
getrennte Stellzylinder vorzusehen, um eine unabhängige Regelung
zu erreichen. Hierbei kann bspw. für bestimmte Lastfälle die
Verschiebung der vertikalen Mittelebene der Zwischenwalzen 45
in einer und die der Arbeitswalzen in der Gegenrichtung bewirkt
werden, um unterschiedliche, beim Antrieb der Zwischenwalzen
sich ergebende Reibmomente zu kompensieren.
So zeigt es sich, daß durch die Verwendung von Lenkern
zum direkten oder indirekten Führen von Einbaustücken ein
mal die deren Bewegungen belastende Reibkräfte durch Ersatz
der gleitenden Reibung durch schwenkende erheblich reduziert
und damit auch die Größen der Hystereseerscheinungen er
heblich vermindert werden. Durch den Einsatz von Exzenter
bolzen, unter denen hierbei auch Exzenterbuchsen verstanden
werden, ergibt sich die Möglichkeit zusätzlicher Anstellungen
durch Verdrehen der Exzenterbolzen. Diese zusätzliche Anstellung
kann als preiswerter und einfach und gedrängt aufgebaute
Horizontalanstellung von Walzen genutzt werden. Es sind aber
noch mehrere Möglichkeiten der Nutzung gegeben, die einzeln
oder in beliebigen Kombinationen durchführbar sind. So können
Regelvorrichtungen erstellt werden, welche nicht nur die
Horizontalanstellung, gegebenenfalls in Abhängigkeit von der
Walzkraft, einzustellen und einzuhalten vermögen, insbesondere
wenn die Führung indirekt über Führungsstücke vorgenommen wird,
welche eine axiale Verschiebung der Einbaustücke gestatten,
kann auch dieses Führungsspiel nicht nur eingestellt werden,
sondern auch zur Kompensation des Einschnürungseffektes der
Ständerfenster unter Walzkraft herangezogen werden. Des
weiteren ist es möglich, dieses Spiel willkürlich, bspw. für
den Walzenwechsel, zu erhöhen. Da die Führungsstücke beim Walzen
wechsel im Gerüst verbleiben können ergeben sich relativ einfache
Formen der Einbaustücke und damit eine preisgünstige Her
stellung derselben. Des weiteren ist es möglich, Walzenwechsel
auch bei im Gerüst verbleibenden Band durchzuführen. Die an sich
beim Verschwenken der Lenker gegebene zusätzliche horizontale
Verstellung läßt sich mit einer solchen Regelvorrichtung
unter Einwirkung eines den jeweiligen Schwenkwinkel der Lenker
erfassenden Gebers ebenfalls kompensieren. Wie anhand der
Fig. 1 gezeigt wurde, lassen sich über die Lenker auch zusätz
liche Kräfte einleiten, die zur Ausbalancierung der oberen
Walzeneinbauten ebenso heranziehbar sind, wie zur Durchführung
der Walzenbiegung.
Hierbei können zur Ausbalancierung und/oder Biegung vor
gesehene Druckmittelzylinder an die Lenker direkt angreifen
oder aber über einen zweiten, gegebenenfalls abgewinkelten
Hebelarm von doppelarmig ausgebildeten Lenkern.
Damit werden in jedem Falle die gegebenenfalls als Hysterese
sich unliebsam bemerkbar machenden, bei vertikalen Bewegungen zu
berücksichtigenden Reibungskräfte wesentlich reduziert, der
Herstellungsaufwand wird gesenkt, es wird eine kompakte Anstell
vorrichtung für Horizontalanstellungen geschaffen, und es
besteht die Möglichkeit, auf einfache Weise bspw. Ausbalancie
rungskräfte, aber auch Biegekräfte, durch außenliegende Zylinder
zu bewirken, so daß die üblichen Schwierigkeiten des kompakten
Aufbaues innerhalb eines Zylinderblockes umgangen werden
und die hierbei zu beachtenden räumlichen Grenzen überschritten
werden können.
Claims (18)
1. Walzgerüst mit vertikal in Fenstern von Ständern ver
schieblichen, die Lager von Walzen aufweisenden Einbau
stücken,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einbaustücke (3, 4) von Lenkern (7, 10, 11)
geführt sind, die um den Ständerholmen (1) zugeordnete
Schwenkbolzen (5, 6) schwenkbar sind.
2. Walzgerüst nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils zwei an ein Einbaustück (3, 4) angreifende
Lenker (7, 10, 11) ein Parallelogrammgetriebe bilden.
3. Walzgerüst nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Schwenkbolzen als Exzenterbolzen (14, 37, 52, 53)
ausgebildet sind.
4. Walzgerüst nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß Schwenkbolzen mit Exzenterbuchsen (20, 26) versehene
Zapfen (19, 25) aufweisen, um deren Exzenter (23, 29)
die Lenker (7, 10) schwenkbar sind.
5. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß Exzenterbolzen (14) bzw. Exzenterbuchsen (20, 26)
diese verstellende Antriebsvorrichtungen zugeordnet sind.
6. Walzgerüst nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Exzenterbolzen (14) bzw. Exzenterbuchsen (20, 26)
durch Schnecken (16, 22, 28) antreibbare Schneckenräder
(15, 21, 27) aufweisen.
7. Walzgerüst nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß Exzenterbolzen (14, 37, 52, 53) bzw. Exzenterbuchsen
(20, 26) durch druckmittelbetriebene Stellzylinder (40, 58)
über Zahnstangen-Zahnradpaarungen oder mit ihnen verbun
dene Stellhebel (38, 55, 56) verstellbar sind.
8. Walzgerüst nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß Stellzylindern (40, 58) mit mehr als einem von einer
Anzahl übereinander angeordneter Exzenterbolzen (14, 37,
52, 53) in Wirkverbindung stehende Zahnstangen oder Stell
stangen (39, 57) nachgeordnet sind.
9. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß Lenker (7) Anlenkbuchsen für an diese angreifende
Druckmittelzylinder (9) aufweisen.
10. Walzgerüst nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß Lenker (7) als doppelarmige Hebel ausgebildet sind,
an deren freie Hebelarme Druckmittelzylinder (9) angrei
fen.
11. Als Vier-Walzengerüst ausgebildetes Walzgerüst nach
einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einbaustücke (32) der Arbeitswalzen (33) durch
um Exzenterbolzen (37) schwenkbare Lenker (35) geführt
sind.
12. Als Sechs-Walzengerüst ausgebildetes Walzgerüst
nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einbaustücke (44, 47) der Arbeitswalzen (46)
und/oder der Zwischenwalzen (45) durch um Exzenterbolzen
(52, 53) schwenkbare Lenker (50, 51) geführt sind.
13. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß Einbaustücke (33, 44, 47) von Arbeitswalzen (33, 46)
und/oder Zwischenwalzen (45) durch Führungsstücke (34, 49,
48) gestützt sind und die Lenker (35, 51, 50) an die Füh
rungsstücke angelenkt sind.
14. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einbaustücke (44, 47, 45) mit den Führungsstücken
(34, 49, 48) durch achsparallel verlaufende, formschlüssig
ineinandergreifende Elemente verbunden sind.
15. Walzgerüst nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die formschlüssig ineinandergreifenden Elemente an
die Einbaustücke (44, 47, 45) mittig angreifen und die ein
ander zugewandten Flanken der Einbaustücke und der diese
abstützenden Führungsstücke (34, 49, 48) mit zunehmendem
Abstande von ihrer horizontalen Symmetrieebene gegenein
ander zurücktreten.
16. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß Exzenterbolzen (14, 37, 52, 53) gleichsinnig verstell
bar sind und die die Achsen der Arbeitswalzen (33, 46)
und/oder der Zwischenwalzen (45) aufweisenden vertikalen
Symmetrieebenen gegen die Mittelebene des Gerüstes um
vorgebbare Strecken (e) stufenlos verlagerbar sind.
17. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß Exzenterbolzen (14, 37, 52, 53), gegebenenfalls
zusätzlich, gegensinnig verstellbar sind und eine Ein
stellung des Führungsspieles der geführten Einbaustücke
(32, 47, 44) bewirken.
18. Walzgerüst nach Anspruch 17,
gekennzeichnet durch
eine Steuervorrichtung, welche das jeweilige Führungs
spiel vorgegeben und/oder in Abhängigkeit von der je
weiligen Walzkraft durch gegensinnige Betätigung der
Exzenterbolzen (14, 37, 52, 53) bestimmt.
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