[go: up one dir, main page]

DE3605614A1 - Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustuecken - Google Patents

Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustuecken

Info

Publication number
DE3605614A1
DE3605614A1 DE19863605614 DE3605614A DE3605614A1 DE 3605614 A1 DE3605614 A1 DE 3605614A1 DE 19863605614 DE19863605614 DE 19863605614 DE 3605614 A DE3605614 A DE 3605614A DE 3605614 A1 DE3605614 A1 DE 3605614A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
eccentric
stand according
chocks
roll stand
handlebars
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863605614
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Roemmen
Wilfried Bald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SMS Siemag AG
Original Assignee
SMS Schloemann Siemag AG
Schloemann Siemag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SMS Schloemann Siemag AG, Schloemann Siemag AG filed Critical SMS Schloemann Siemag AG
Priority to DE19863605614 priority Critical patent/DE3605614A1/de
Priority to DE8787101969T priority patent/DE3786466D1/de
Priority to EP87101969A priority patent/EP0233597B1/de
Priority to AT87101969T priority patent/ATE91442T1/de
Publication of DE3605614A1 publication Critical patent/DE3605614A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/02Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/22Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal
    • B21B31/28Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal by toggle-lever mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B2031/206Horizontal offset of work rolls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/16Adjusting or positioning rolls
    • B21B31/20Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis
    • B21B31/22Adjusting or positioning rolls by moving rolls perpendicularly to roll axis mechanically, e.g. by thrust blocks, inserts for removal
    • B21B31/26Adjusting eccentrically-mounted roll bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Walzgerüst mit vertikal in Fenstern seiner Ständer verschieblichen, die Lager von Walzen aufweisenden Einbaustücken.
Üblicherweise werden derartige Einbaustücke zwischen die Fenster auskleidenden Schleißplatten oder zwischen Schleiß­ platten von in die Fenster auskragenden Zylinderblöcken ge­ führt. Derartige Linearführungen erfordern nicht nur einen relativ hohen Erstellungsaufwand, der noch durch die rela­ tiv engen Toleranzen vergrößert wird, innerhalb derer die vorgegebenen Passungen zu verwirklichen sind; derartige Li­ nearführungen bedingen auch, mitbestimmt durch die gegebe­ nenfalls hohen Anlagekräfte an den Schleißplatten der Füh­ rungen, unerwünscht hohe Reibungskräfte, die bei wechseln­ den Bewegungsrichtungen im Betriebe und bei Regelungen als Hysteresekräfte mit wechselnden Richtungen störend in Er­ scheinung treten. Sollen hierbei noch zusätzlich die Walzen normal zur vertikalen Mittelebene der Ständer angestellt werden, so ist es erforderlich, den jeweils einander gegen­ überstehenden Schleißplatten zusätzliche Anstellvorrichtun­ gen zuzuordnen, welche die einander gegenüberliegenden Schleißplatten gleichsinnig um gleiche Beträge zu verschieben vermögen, wobei im Interesse der Einhaltung des vorgegebenen Spiels sowie des Vermeidens von Verkantungen besonders hohe Anforderungen zu stellen sind.
Es ist bekannt, vermittels von gesonderten Führungsstücken die Bewegungen der Einbaustücke in einzelnen Koordinaten­ richtungen abzufangen, wobei die Führungsstücke im Ständer­ fenster vertikal geführt sind und diese die Einbaustücke in axialer Richtung der Walzen horizontal führen. Hierbei lassen sich zwar im Betriebsverhalten Vorteile erreichen, der erforderliche Aufwand jedoch wird nicht wesentlich gesenkt.
Die Erfindung geht daher von der Aufgabe aus, eine Führung der Einbaustücke von Walzgerüsten innerhalb der Ständerfenster an­ zugeben, die einen nur geringen baulichen Aufwand erfordert, und bei der die auftretenden Reibungskräfte gering sind, und die weiterhin es mit einfachen Mitteln gestattet, auch eine normal zur vertikalen Mittelebene der Ständer gerichtete An­ stellbewegung durchzuführen.
Gelöst wird diese Aufgabe, indem die Einbaustücke von Len­ kern geführt sind, die an die Einbaustücke angelenkt sind, und die um den Ständerholmen zugeordnete Schwenkbolzen schwenk­ bar sind. Hierdurch wird die übliche Linearführung der Einbau­ stücke durch eine Drehbewegung um Bolzen geringen Durchmessers ersetzt, und die hierbei wirksam werdenden Reibungsflächen sind wesentlich einfacher und leichter zu bearbeiten als Line­ arführungen, wobei sich besonders vorteilhaft bemerkbar macht, daß die Reibungsverluste bei einer solchen Schwenkbewegung wesentlich geringer sind als die an Linearführungen auftretenden. Eine annähernd reine Verschiebebewegung läßt sich ohne weite­ res hierbei erreichen, wenn jeweils mindestens zwei Lenker an ein Einbaustück angreifen und zusammen ein Parallelogrammge­ triebe bilden.
Bewährt hat es sich, die Schwenkbolzen als Exzenterbolzen aus­ zubilden oder aber als mit Exzenterbuchsen ausgestattete Zap­ fen, so daß einerseits horizontale Anstellbewegungen einstell­ bar vorgebbar sind, und andererseits es auch möglich wird, bei größeren Schwenkwinkeln die entlang eines Kreisbogens verlau­ fende Schwenkbahn durch zusätzliche Anstellung der Exzenter exakt an die Vertikale anzugleichen. Im folgenden jedoch wird der Ausdruck Exzenterbolzen sowohl für mit einem Exzenter ausgestattete Bolzen verwendet werden als auch für um einen Zapfen schwenk- oder drehbare, mit einem Exzenter ausgestat­ tete Exzenterbuchsen.
Die Einstellung der Exzenter wird vereinfacht, wenn den Ex­ zenterbolzen diese verstellende Antriebsvorrichtungen zuge­ ordnet sind. Bei solchen Antriebsvorrichtungen können die Exzenterbolzen bzw. um Zapfen drehbare Exzenterbuchsen durch Schnecken antreibbare Schneckenräder aufweisen. Weiterhin kön­ nen Exzenterbolzen bzw. um Zapfen schwenkbare Exzenterbuchsen durch Druckmittelzylinder über Zahnstangen-Zahnradpaarungen oder aber über mit ihnen verbundene Hebel verstellbar sein. Ein relativ einfacher Aufbau ergibt sich und die Anzahl der benötigten Stellzylinder wird eingeschränkt, wenn Stellzylin­ dern mit mehr als einem von einer Anzahl übereinander ange­ ordneter Exzenterbolzen in Wirkverbindung stehende Zahnstangen oder Stellstangen nachgeordnet sind. Hierbei können eine ge­ meinsame Zahnstange bzw. eine gemeinsame Stellstange an Stell­ hebel angreifen, die mit den beiden Lenkern eines Lenkerpaa­ res verbunden sind. Es können weiterhin jene Lenker gemeinsam betätigt werden, welche die Führung gleichartiger Walzen be­ wirken, also jeweils der Arbeitswalzen oder der Zwischenwalzen eines Gerüstes, und schließlich können die Exzenterbolzen sämt­ licher Lenker einer Ständerseite über eine gemeinsame Zahn­ stange bzw. Stellstange verstellt werden, und ebenso ist eine gemeinsame Steuerung oder mechanische Kupplung von einen An­ trieb bewirkenden Schnecken möglich.
Bewährt hat es sich, Lenkern Anlenkbuchsen für an diese angrei­ fende Druckmittelzylinder aufweisen zu lassen. Hierbei können die Lenker als doppelarmige Hebel ausgebildet sein, an deren freie Hebelarme Druckmittelzylinder angreifen. Durch diese zusätzlichen Druckmittelzylinder ist es möglich, auf die Ein­ baustücke auch zusätzliche Kräfte auszuüben, die auf die Wal­ zenzapfen als Biegekräfte einzuwirken vermögen und/oder es gestatten, durch Übernahme des Gewichtes der oberen Walzen­ einbauten eine Ausbalancierung zu bewirken.
Bei Vier-Walzengerüsten genügt es, die Einbaustücke der Ar­ beitswalzen durch um Exzenterbolzen schwenkbare Lenker zu führen. Bei Sechs-Walzengerüsten besteht die Möglichkeit, entweder die Einbaustücke der Arbeitswalzen oder der Zwischen­ walzen oder aber die Einbaustücke sowohl der Zwischen- als der Arbeitswalzen durch um Exzenterbolzen schwenkbare Lenker zu führen.
Insbesondere hat es sich bewährt, die Einbaustücke von Ar­ beitswalzen und/oder von Zwischenwalzen durch gesonderte Füh­ rungsstücke zu stützen und die Lenker an die Führungsstücke anzulenken, so daß die Führung der Einbaustücke indirekt über diese Führungsstücke erfolgt. Als vorteilhaft wurde erkannt, die Einbaustücke mit den Führungsstücken durch axial verlau­ fende, formschlüssig ineinandergreifende Elemente zu verbin­ den, die vorteilhaft als mittige Führungsleisten ausgebildet sind. Demzufolge bewirken die formschlüssig ineinandergreifen­ den Elemente der Führungsstücke und der Einbaustücke eine Mit­ telabstützung, d.h. eine Abstützung der Einbaustücke in ihrem mittleren Bereiche; die einander zugewandten Flächen der Ein­ baustücke und der Führungsstücke treten hierbei mit zunehmen­ dem Abstande von der horizontalen Symmetrieebene zurück, so daß die Führung eine gewisse Freizügigkeit und gegebenenfalls auch ausgleichende Schwenkbewegungen gestattet, wenn einander gegenüberstehende, gemeinsam auf ein Einbaustück einwirkende Führungsstücke unterschiedliche Höheneinstellungen einnehmen, was während eines Stellvorganges auftreten könnte.
Als wesentlich hat es sich gezeigt, die Antriebsvorrichtung der Exzenterbolzen und die diesen vorgeordnete Steuervorrich­ tung so auszulegen, daß Exzenterbolzen gleichsinnig verstell­ bar sind und die die Achsen der Arbeitswalzen und/oder der Zwischenwalzen aufnehmende vertikale Symmetrieebene gegen die die Achsen der Stützwalzen aufnehmende Mittelebene des Ge­ rüstes um eine vorgegebene Strecke stufenlos verlagerbar ist. Die Exzenterbolzen sollen aber, gegebenenfalls zusätz­ lich, auch gegeneinander verstellbar sein und eine Einstel­ lung des Führungsspieles der geführten Einbaustücke bewir­ ken. Zweckmäßig erweist sich hierfür eine Steuervorrichtung, welche das jeweilige Führungsspiel vorgegeben und/oder in Ab­ hängigkeit von der jeweiligen Walzkraft durch gegensinnige Betätigung der Exzenterbolzen bestimmt. Hierdurch ist es möglich, die Durchbiegung der Ständerholme unter steigender Walzkraft zu kompensieren und damit das auftretende Spiel auch bei wechselnden Walzkräften und damit wechselnden Durch­ biegungen der Ständerholme konstant zu halten.
Im einzelnen sind die Merkmale der Erfindung anhand der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbin­ dung mit dieses darstellenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen hierbei:
Fig. 1 die Ansicht abgebrochen dargestellter Ständerholme eines Walzgerüstes im Höhenbereiche der Arbeitswalzen eines Mehrwalzengerüstes,
Fig. 2 eine praktische Ausführung eines Exzenterbolzens der Fig. 1,
Fig. 3 und 4 zwei Ausführungen von Exzenterbuchsen,
Fig. 5 ein Vier-Walzen-Gerüst, und
Fig. 6 ein Sechs-Walzen-Gerüst.
In Fig. 1 sind abgebrochen die mittleren Abschnitte der Ständerholme 1 eines Ständers eines Gerüstes gezeigt, die zwischen sich ein Fenster 2 einschließen. Im Fenster sind die Einbaustücke 3 und 4 zweier Arbeitswalzen gezeigt, die vermittels von um Schwenkbolzen 5 und 6 schwenkbaren Lenkern 7, 10 und 11 gehalten sind, von denen immer zwei an eine Seite eines Einbaustückes angreifen und mit den Distanzen der Schwenkbolzen 5 des Einbaustückes und der Schwenkbolzen 6 eines Ständerholmes 1 ein Parallelogrammgetriebe bilden, das eine translatorische Bewegung des geführten Einbau­ stückes sichert.
Im Ausführungsbeispiel sind die Lenker 7 und 11 jeweils mit einem zweiten Hebelarm 8 ausgestattet, und an die freien Enden der freien Hebel sind das Zylinderende und der Kolbenstangenkopf eines Hydraulikzylinders 9 angelenkt. Damit ist es möglich, den Einbaustücken Vorspannungen zu er­ teilen, die im Sinne einer Ausbalancierung, gegebenenfalls auch im Sinne einer Arbeitswalzenbiegung, wirken.
Die horizontale Einstellung der Einbaustücke 3 und 4 sowie gegebenenfalls eine horizontale Anstellung wird bewirkt, indem die ständerseitigen Augen der Lenker auf einstellba­ ren Exzentern gelagert sind. So kann bspw. der Schwenkbolzen 6 entsprechend der Fig. 2 als Exzenterbolzen 14 ausgeführt sein, der in einer in einer Ausnehmung eines Ständerholmes 12 vorge­ sehenen Buchse 13 gelagert ist. Der Exzenterbolzen 14 weist ein Schneckenrad 15 auf, in das eine auf einer antreibbaren Schneckenwelle vorgesehene Schnecke 16 eingreift, und der Schaft des Exzenterbolzens 14 setzt sich, entsprechend seit­ lich versetzt, als Exzenter 17 fort, der seinerseits das ständerseitige Ende des Lenkers 7 abstützt. Durch entspre­ chendes Antreiben der Schnecke läßt sich damit der Winkel einstellen, um den der Exzenterbolzen 14 verdreht wird, und mit der Drehung wird der Exzenter 17 mit seiner hori­ zontalen Lage-Komponente verändert, die über den Lenker auf das Einbaustück 3 übertragen wird, so daß dieses ver­ mittels des Exzenterbolzens horizontal verlagerbar bzw. anstellbar ist.
Abgewandelte Ausführungen werden in den Fig. 3 und 4 gezeigt. Der Ständerholm 18 weist einen festen Zapfen auf, auf dem eine Exzenterbuchse 20 gelagert ist. Auch diese ist mit einem Schneckenrad 21 versehen, das vermittels einer Schnecke 22 einstellbar ist, so daß mit diesem auch der Exzenter 23 seine Lage verändert. In ähnlicher Weise ist gemäß Fig. 4 der Zapfen 25 im Ständerholm 24 angeordnet, und um den Zapfen 25 ist eine Ex­ zenterbuchse 26 drehbar, deren Exzenter 29 über die Stirnfläche des Zapfens 25 so vorsteht, daß ohne unerwünscht großen Durch­ messer des Exzenters eine starke Exzentrizität und damit ein großer Bereich erreichbar sind. Auch hier ist wieder ein Antrieb der Exzenterbuchse 26 vermittels eines Schneckenrades 27 und einer Schnecke 28 vorgesehen. Alternative Antriebe können bspw., wie anhand der Fign. 5 und 6 gezeigt wird, durch Druckmittel­ zylinder bewirkt werden, die entweder an einen mit der Exen­ terbuchse bzw. dem Exenterbolzen verbundenen Hebel angelenkt sind, oder aber mittels einer mit ihrer Kolbenstange verbunde­ nen Zahnstange in ein entsprechendes, mit der Exenterbuchse bzw. dem Exenterbolzen verbundenes Zahnrad eingreifen.
Damit besteht zunächst einmal die Möglichkeit der Lagerung der Einbaustücke vermittels nur geringe Reibungskräfte be­ wirkender Elemente, so daß derart geführte Walzen eine nur geringe Hysterese aufweisen. Der Umstand, daß sich die Einbau­ stücke führenden Augen eines Lenkers sich, streng genommen, ent­ lang eines Kreisbogens bewegen, läßt sich in seinen Auswir­ kungen mindern, indem die Lenker so angeordnet sind, daß sie im wesentlichen sich horizontal erstrecken, und indem sie mit großer Länge ausgeführt sind. Es erweist sich daher als vor­ teilhaft, Exzenterbolzen 14 bzw. Zapfen 19 nicht, wie in den Fign.1 bis 4 dargestellt, in einem Ständerholm vorzusehen bzw. in einem Ständerholm zu lagern; es empfiehlt sich, Exzenter­ bolzen bzw. Zapfen, wie anhand der Fign. 5 und 6 gezeigt wird, in einem gesonderten Block unterzubringen. Einmal entfällt hier­ durch eine gesonderte Bearbeitung des Ständers, da die ent­ sprechenden Aufnahmebohrungen bzw. Lager nur in dem leichter zu bearbeitenden Block anzuordnen sind, und zum anderen ergeben sich größere Längen der Lenker, so daß für vorgegebene verti­ kale Wege sich geringere Differenzen in der horizontalen Pro­ jektion der Achsen der Augen der Lenker ergeben. Darüber hinaus können gegebenenfalls geringe Auslenkungen eines Einbaustückes in Kauf genommen werden, wenn dieses nur an einer seiner Seiten mit dem Ständerholm bzw. einem von diesen getrage­ nene Block verbunden ist. Gegebenenfalls können von der anderen Seite eines Einbaustück angreifende Lenker anstelle eines runden Auges einen in einem Schlitz geführten und das Auge aufweisenden Stein enthalten, so daß die Führung innerhalb der Horizontalen von den Lenkern nur einer Seite bestimmt wird. Es ist aber auch möglich, vermittels einer Regelvorrichtung Exzenterbolzen bzw. Exzenterbuchsen je­ weils zusätzlich entsprechend dem Einstellwinkel der Lenker zu verstellen, so daß insbesondere bei größeren Schwenkwinkeln der Lenker sich die durch die Kreisbogenform ergebenden hori­ zontalen Abweichungen kompensiert werden. Eine entsprechende Regelvorrichtung weist einen vorgeordneten Geber auf, der auf den jeweiligen Schwenkwinkel der Lenker anspricht, und als Stellglied kann, gegebenenfalls zusätzlich, eine der Schnecken 16, 22 und 28 verstellt werden.
Zweckmäßig kann die gleiche Regelvorrichtung auch zum Ein­ stellen sowie gegebenenfalls auch zum Einregeln der hori­ zontalen Anstellung benutzt werden, indem diese entweder di­ rekt vorgegeben wird oder aber Werte vorgegeben werden, denen die Anstellung zu folgen hat. Es sind auch beide Möglichkeiten nebeneinandern gegeben: So kann bspw. eine Grundanstellung vorgenommen werden, um zwei einander entsprechende Walzen, bspw. Zwischenwalzen oder Arbeitswalzen, horizontal in oder gegen die Bandlaufrichtung gegen die Mittelebene des Gerüstes zu ver­ stellen, um insbesondere für dünne Arbeitswalzen eine geeignete, stabilisierende Position ohne zusätzliche Horizontal-Anstell­ vorrichtungen zu erreichen. Bei Sechswalzengerüsten ist es aber auch möglich, entweder Arbeitswalzen und Zwischenwalzen gemeinsam gegen die Stützwalzen horizontal anzustellen, die Arbeitswalzen gegen die Stützwalzen horizontal anzustellen, oder aber auch die Arbeitswalzen gegen die Stützwalzen und diese vorzugsweise um einen anderen Betrag gegen die Mittelebene des Gerüstes zu versetzen.
In vielen Fällen bewährt es sich, die Lenker nicht direkt an die Einbaustücke zu führender Walzen anzulenken, sondern vielmehr an beidseitig von Einbaustücken vorgesehenen Führungs­ stücken, die ihrerseits die Einbaustücke formschlüssig zwischen sich halten. Insbesondere bei axial verschiebbaren Walzen können diese Führungsstücke axial unverschieblich vorgesehen sein, während die zwischen ihnen geführten Einbaustücke gegen sie zum Zwecke der axialen Walzenverschiebung entsprechend verschiebbar sind. Damit eröffnen sich aber weitere Möglichkeiten: Einerseits läßt sich das Führungsspiel der axial geführten Einbaustücke mittels der Exzenter einstellen, und darüber hinaus läßt sich dieses Spiel auch in Abhängigkeit von Variablen, bspw. der schwankenden Walzkraft,ändern. Dies kann bspw. dazu benutzt werden, werden, das Führungsspiel der Einbaustücke konstant zu halten: Mit wachsender Walzkraft werden die Ständerholme nach innen durch­ gebogen und verringern damit das Führungsspiel. Werden nun in Abhängigkeit von der wachsenden Walzkraft die Exzenter im Sinne einer entsprechenden Vergrößerung des Führungsspieles betrieben, so läßt sich die Einwirkung der Einschnürung durch wachsende Walzkräfte kompensieren. Als vorteilhaft aber hat sich gezeigt, daß eine den Exzentern vorgeordnete Steuer- und Regelvorrichtung nicht nur eine dieser Aufgaben, sondern gleichzeitig mehrere zu übernehmen vermag so daß bspw. mit der Verstellung der Exzenter sowohl die Horizontalanstellung von Walzen bewirkbar ist als auch das Führungsspiel der Einbaustücke einstellbar ist, wobei sowohl die Durchbiegung der Ständerholme und damit die Einschnü­ rung der Ständerfenster unter Einwirkung der Walzkraft in ihrer Einwirkung auf das Führungsspiel ebenso kompensierbar sind wie die durch Lenkerausschläge bewirkte zusätzliche horizontale Ver­ schiebung der Anlenkachsen. Schließlich wird auch der Arbeits­ walzenwechsel durch Vergrößerung des Spieles vereinfacht, und es wird möglich , einen Walzenwechsel auch im Falle von in der Straße und damit im Gerüst verbliebenem Band zu ermöglichen.
Zwei weitere Ausführungsbeispiele sind in den Fig. 5 und 6 dargestellt.
Fig. 5 zeigt ein Vier-Walzen-Gerüst, bei dem im Fenster des Ständers 30 Anstellvorrichtungen und Einbaustücke für Stützwalzen 31 dargestellt sind. Arbeitswalzen 33 sind in Ein­ baustücken 32 gelagert, die mit seitlichen Führungsleisten in entsprechende Nute von Führungsstücken 34 eingreifen und gegen diese damit axial verschiebbar sind. Die Führungsstücke ihrer­ seits werden durch Lenker 35 getragen, die um in an der Außen­ seite des Ständers 30 vorgesehenen Blöcken 36 gelagerte Exzenter­ bolzen 37 schwenkbar sind. Die Exzenterbolzen 37 sind mit Stell­ hebeln 38 drehfest verbunden, deren Enden jeweils an gemeinsame Stellstangen 39 angelenkt sind, die wiederum mit Kolbenstangen von Stellzylindern 40 verbunden sind. Durch entsprechendes Be­ aufschlagen der Stellzylinder 40 lassen sich damit die Stell­ stangen 39 verschieben und über die Stellhebel 38 die Exzenter­ bolzen 37 verdrehen, so daß die Schwenkachsen der Lenker 35 ent­ sprechend verlagert werden. Hierbei läßt sich durch gleichsinnige Verlagerungen, im Ausführungsbeispiel nach rechts, die gemeinsame vertikale Mittelebene 41 der Arbeitswalzen gegen die vertikale Mittelebene des Gerüstes 30 um eine Strecke e verschieben, so daß damit eine Horizontalanstellung der Arbeitswalzen gegenüber den Stützwalzen erreicht ist.
Eine gleichartige Anordnung läßt sich, wie Fig. 6 zeigt, für ein Sechswalzengerüst treffen. Im Fenster des Ständers 42 sind Anstell­ vorrichtungen und Einbaustücke für Stützwalzen 43 vorgesehen, welche auf in Einbaustücken 44 gelagerte Zwischenwalze 45 ein­ wirken, die ihrerseits in Kontakt mit Arbeitswalze 46 stehen, die in Einbaustücken 47 gelagert sind. Die Einbaustücke 44 der Zwischenwalzen 45 werden, gegebenenfalls axial verschiebbar, zwischen Führungsstücken 48 geführt, die ihrerseits axial un­ verschieblich vermittels von Lenkern 50 reibungsarm anstellbar sind, die um in Blöcken 54 die gelagert Exzenterbolzen 52 ver­ schwenkbar sind. Gleichartig sind die Einbaustücke 47 der Arbeitswalzen 46 zwischen Führungsstücken 49 gehalten, die durch Lenker 51 geführt sind, der Schwenkachsen als Exzenter­ bolzen 53 ausgebildet sind.
Im Ausführungsbeispiel sind die Exzenterbolzen 52, 53 außer­ halb des Ständers in mit diesem verbundenen Blöcken 54 gelagert, um vorteilhaft lange Lenker zu erreichen und die Bearbeitung des Ständers zu einfachen. Die Exzenterbolzen sind jeweils mit Stell­ hebeln 55 bzw. 56 verbunden, wobei jeweils die Stellhebel einer Ständerseite an eine gemeinsame Stellstange 57 angreifen, die durch einen Stellzylinder 58 verstellbar ist. Hier belassen sich bspw. für die Verschiebung der auch hier dargestellten vertikalen Mittelebene der Arbeitswalzen gegen die der Zwischen­ walzen und dieser gegenüber der der Stützwalzen Abstufungen schaffen, indem die Distanzen der Exzenterbolzen 37 von der vertikalen Mittelebene des Gerüstes unterschiedlich gewählt sind und damit sich für die an eine gemeinsame Stellstange angreifenden Stellhebel unterschiedliche Längen ergeben, so daß auch bei gleichem Stellhub der Stellzylinder 58 unterschiedliche Anstellungen bewirkt werden. Hierbei kann die gegebenenfalls schon voreingestellte Verschiebung der Arbeitswalzen gegen die vertikale Mittelebene gesteuert werden, indem die Stützwalzen jeweils mit geringeren Anteilen verschoben werden, und weiter­ hin ist es möglich, die weiter aus der horizontalen Mittel­ ebene liegenden Stützwalzen bei der Kompensation von walz­ kraftbedingten Einschnürungen in geringerem Umfang zu berück­ sichtigen. Darüber hinaus ist es aber auch möglich, bspw. für Arbeitswalzen und Zwischenwalzen getrennte Stellstangen und getrennte Stellzylinder vorzusehen, um eine unabhängige Regelung zu erreichen. Hierbei kann bspw. für bestimmte Lastfälle die Verschiebung der vertikalen Mittelebene der Zwischenwalzen 45 in einer und die der Arbeitswalzen in der Gegenrichtung bewirkt werden, um unterschiedliche, beim Antrieb der Zwischenwalzen sich ergebende Reibmomente zu kompensieren.
So zeigt es sich, daß durch die Verwendung von Lenkern zum direkten oder indirekten Führen von Einbaustücken ein­ mal die deren Bewegungen belastende Reibkräfte durch Ersatz der gleitenden Reibung durch schwenkende erheblich reduziert und damit auch die Größen der Hystereseerscheinungen er­ heblich vermindert werden. Durch den Einsatz von Exzenter­ bolzen, unter denen hierbei auch Exzenterbuchsen verstanden werden, ergibt sich die Möglichkeit zusätzlicher Anstellungen durch Verdrehen der Exzenterbolzen. Diese zusätzliche Anstellung kann als preiswerter und einfach und gedrängt aufgebaute Horizontalanstellung von Walzen genutzt werden. Es sind aber noch mehrere Möglichkeiten der Nutzung gegeben, die einzeln oder in beliebigen Kombinationen durchführbar sind. So können Regelvorrichtungen erstellt werden, welche nicht nur die Horizontalanstellung, gegebenenfalls in Abhängigkeit von der Walzkraft, einzustellen und einzuhalten vermögen, insbesondere wenn die Führung indirekt über Führungsstücke vorgenommen wird, welche eine axiale Verschiebung der Einbaustücke gestatten, kann auch dieses Führungsspiel nicht nur eingestellt werden, sondern auch zur Kompensation des Einschnürungseffektes der Ständerfenster unter Walzkraft herangezogen werden. Des weiteren ist es möglich, dieses Spiel willkürlich, bspw. für den Walzenwechsel, zu erhöhen. Da die Führungsstücke beim Walzen­ wechsel im Gerüst verbleiben können ergeben sich relativ einfache Formen der Einbaustücke und damit eine preisgünstige Her­ stellung derselben. Des weiteren ist es möglich, Walzenwechsel auch bei im Gerüst verbleibenden Band durchzuführen. Die an sich beim Verschwenken der Lenker gegebene zusätzliche horizontale Verstellung läßt sich mit einer solchen Regelvorrichtung unter Einwirkung eines den jeweiligen Schwenkwinkel der Lenker erfassenden Gebers ebenfalls kompensieren. Wie anhand der Fig. 1 gezeigt wurde, lassen sich über die Lenker auch zusätz­ liche Kräfte einleiten, die zur Ausbalancierung der oberen Walzeneinbauten ebenso heranziehbar sind, wie zur Durchführung der Walzenbiegung.
Hierbei können zur Ausbalancierung und/oder Biegung vor­ gesehene Druckmittelzylinder an die Lenker direkt angreifen oder aber über einen zweiten, gegebenenfalls abgewinkelten Hebelarm von doppelarmig ausgebildeten Lenkern.
Damit werden in jedem Falle die gegebenenfalls als Hysterese sich unliebsam bemerkbar machenden, bei vertikalen Bewegungen zu berücksichtigenden Reibungskräfte wesentlich reduziert, der Herstellungsaufwand wird gesenkt, es wird eine kompakte Anstell­ vorrichtung für Horizontalanstellungen geschaffen, und es besteht die Möglichkeit, auf einfache Weise bspw. Ausbalancie­ rungskräfte, aber auch Biegekräfte, durch außenliegende Zylinder zu bewirken, so daß die üblichen Schwierigkeiten des kompakten Aufbaues innerhalb eines Zylinderblockes umgangen werden und die hierbei zu beachtenden räumlichen Grenzen überschritten werden können.

Claims (18)

1. Walzgerüst mit vertikal in Fenstern von Ständern ver­ schieblichen, die Lager von Walzen aufweisenden Einbau­ stücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbaustücke (3, 4) von Lenkern (7, 10, 11) geführt sind, die um den Ständerholmen (1) zugeordnete Schwenkbolzen (5, 6) schwenkbar sind.
2. Walzgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei an ein Einbaustück (3, 4) angreifende Lenker (7, 10, 11) ein Parallelogrammgetriebe bilden.
3. Walzgerüst nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schwenkbolzen als Exzenterbolzen (14, 37, 52, 53) ausgebildet sind.
4. Walzgerüst nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schwenkbolzen mit Exzenterbuchsen (20, 26) versehene Zapfen (19, 25) aufweisen, um deren Exzenter (23, 29) die Lenker (7, 10) schwenkbar sind.
5. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Exzenterbolzen (14) bzw. Exzenterbuchsen (20, 26) diese verstellende Antriebsvorrichtungen zugeordnet sind.
6. Walzgerüst nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzenterbolzen (14) bzw. Exzenterbuchsen (20, 26) durch Schnecken (16, 22, 28) antreibbare Schneckenräder (15, 21, 27) aufweisen.
7. Walzgerüst nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Exzenterbolzen (14, 37, 52, 53) bzw. Exzenterbuchsen (20, 26) durch druckmittelbetriebene Stellzylinder (40, 58) über Zahnstangen-Zahnradpaarungen oder mit ihnen verbun­ dene Stellhebel (38, 55, 56) verstellbar sind.
8. Walzgerüst nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Stellzylindern (40, 58) mit mehr als einem von einer Anzahl übereinander angeordneter Exzenterbolzen (14, 37, 52, 53) in Wirkverbindung stehende Zahnstangen oder Stell­ stangen (39, 57) nachgeordnet sind.
9. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Lenker (7) Anlenkbuchsen für an diese angreifende Druckmittelzylinder (9) aufweisen.
10. Walzgerüst nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß Lenker (7) als doppelarmige Hebel ausgebildet sind, an deren freie Hebelarme Druckmittelzylinder (9) angrei­ fen.
11. Als Vier-Walzengerüst ausgebildetes Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbaustücke (32) der Arbeitswalzen (33) durch um Exzenterbolzen (37) schwenkbare Lenker (35) geführt sind.
12. Als Sechs-Walzengerüst ausgebildetes Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbaustücke (44, 47) der Arbeitswalzen (46) und/oder der Zwischenwalzen (45) durch um Exzenterbolzen (52, 53) schwenkbare Lenker (50, 51) geführt sind.
13. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Einbaustücke (33, 44, 47) von Arbeitswalzen (33, 46) und/oder Zwischenwalzen (45) durch Führungsstücke (34, 49, 48) gestützt sind und die Lenker (35, 51, 50) an die Füh­ rungsstücke angelenkt sind.
14. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einbaustücke (44, 47, 45) mit den Führungsstücken (34, 49, 48) durch achsparallel verlaufende, formschlüssig ineinandergreifende Elemente verbunden sind.
15. Walzgerüst nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssig ineinandergreifenden Elemente an die Einbaustücke (44, 47, 45) mittig angreifen und die ein­ ander zugewandten Flanken der Einbaustücke und der diese abstützenden Führungsstücke (34, 49, 48) mit zunehmendem Abstande von ihrer horizontalen Symmetrieebene gegenein­ ander zurücktreten.
16. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß Exzenterbolzen (14, 37, 52, 53) gleichsinnig verstell­ bar sind und die die Achsen der Arbeitswalzen (33, 46) und/oder der Zwischenwalzen (45) aufweisenden vertikalen Symmetrieebenen gegen die Mittelebene des Gerüstes um vorgebbare Strecken (e) stufenlos verlagerbar sind.
17. Walzgerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß Exzenterbolzen (14, 37, 52, 53), gegebenenfalls zusätzlich, gegensinnig verstellbar sind und eine Ein­ stellung des Führungsspieles der geführten Einbaustücke (32, 47, 44) bewirken.
18. Walzgerüst nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine Steuervorrichtung, welche das jeweilige Führungs­ spiel vorgegeben und/oder in Abhängigkeit von der je­ weiligen Walzkraft durch gegensinnige Betätigung der Exzenterbolzen (14, 37, 52, 53) bestimmt.
DE19863605614 1986-02-21 1986-02-21 Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustuecken Withdrawn DE3605614A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863605614 DE3605614A1 (de) 1986-02-21 1986-02-21 Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustuecken
DE8787101969T DE3786466D1 (de) 1986-02-21 1987-02-12 Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustuecken.
EP87101969A EP0233597B1 (de) 1986-02-21 1987-02-12 Walzgerüst mit vertikal in Ständerfenstern verschieblichen Einbaustücken
AT87101969T ATE91442T1 (de) 1986-02-21 1987-02-12 Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustuecken.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863605614 DE3605614A1 (de) 1986-02-21 1986-02-21 Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustuecken

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3605614A1 true DE3605614A1 (de) 1987-08-27

Family

ID=6294635

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863605614 Withdrawn DE3605614A1 (de) 1986-02-21 1986-02-21 Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustuecken
DE8787101969T Expired - Fee Related DE3786466D1 (de) 1986-02-21 1987-02-12 Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustuecken.

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8787101969T Expired - Fee Related DE3786466D1 (de) 1986-02-21 1987-02-12 Walzgeruest mit vertikal in staenderfenstern verschieblichen einbaustuecken.

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP0233597B1 (de)
AT (1) ATE91442T1 (de)
DE (2) DE3605614A1 (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19510694A1 (de) * 1995-03-14 1996-09-19 Mannesmann Ag Walzgerüst mit gekreuzten Arbeitswalzen
DE19622305C1 (de) * 1996-05-20 1997-08-21 Mannesmann Ag Walzgerüst mit Stütz- und Arbeitswalzen
IT1288929B1 (it) * 1996-06-24 1998-09-25 Danieli Off Mecc Dispositivo per la movimentazione incrociata dei cilindri di laminazione
DE10121078A1 (de) * 2001-04-25 2002-10-31 Sms Demag Ag Walzgerüst für bahnförmiges Walzgut
CN103506396A (zh) * 2013-09-09 2014-01-15 芜湖汉光立体停车设备有限公司 一种带有气缸回程机构的压辊升降装置
CN113134511B (zh) * 2019-12-17 2022-12-09 江苏华熙电仪科技有限公司 一种铝合金板坯包铝连轧装置

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE721595C (de) * 1937-03-13 1942-06-10 Krupp Fried Grusonwerk Ag Walzwerk zum Auswalzen von Baendern, Blechen u. dgl.
US2601792A (en) * 1946-07-27 1952-07-01 Frank P Dahlstrom Apparatus for rolling strip material
FR1459730A (fr) * 1962-01-20 1966-06-17 Perfectionnements apportés aux laminoirs quarto équipés de cylindres de laminage de diamètre extrêmement faible
SU763012A1 (ru) * 1977-10-17 1980-09-15 Краматорский Научно-Исследовательский И Проектно-Технологический Институт Машиностроения Устройство дл настройки рабочих валков прокатной клети
US4348952A (en) * 1981-01-19 1982-09-14 Usm Corporation Cross axis mechanism
JPS57195513A (en) * 1981-05-27 1982-12-01 Mitsubishi Heavy Ind Ltd Roll cross rolling mill
DE3308673A1 (de) * 1983-03-11 1984-09-20 SMS Schloemann-Siemag AG, 4000 Düsseldorf Mehrwalzengeruest
JPS59169604A (ja) * 1983-03-16 1984-09-25 Kawasaki Steel Corp 形状制御性の優れた多段圧延機
JPS6056404A (ja) * 1983-09-09 1985-04-02 Mitsubishi Heavy Ind Ltd 圧延機
JPS60106602A (ja) * 1983-11-11 1985-06-12 Hitachi Ltd 圧延機

Also Published As

Publication number Publication date
EP0233597A3 (en) 1990-02-07
ATE91442T1 (de) 1993-07-15
EP0233597A2 (de) 1987-08-26
DE3786466D1 (de) 1993-08-19
EP0233597B1 (de) 1993-07-14

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0059417B1 (de) Walzgerüst
DE2919105A1 (de) Walzwerk
DE69312523T2 (de) Universalwalzgerüst
EP0121811B1 (de) Mehrwalzengerüst
DE69102689T2 (de) Walzenbiegemaschine.
EP0154896B1 (de) Sechswalzengerüst
DE2122204A1 (de) Gewichtsausgleichs-Einrichtung für den entlang eines Querbalkens einer Werkzeugmaschine geführten Werkzeugsupport
EP0233597B1 (de) Walzgerüst mit vertikal in Ständerfenstern verschieblichen Einbaustücken
EP0143166B1 (de) Walzgerüst mit mittels Stützrollen abstützbarer Arbeitswalzen
DE3107693A1 (de) Walzgeruest
DE69614191T2 (de) Walzenkreuzvorrichtung für Walzwerk
EP0605833B1 (de) Anstellvorrichtung für eine Bürstenwalze in einem Walzgerüst
EP0118812B1 (de) Mehrwalzengerüst
DE69810203T2 (de) Walzgerüst mit gekreuzten, einstellbaren Walzen
DE3008203A1 (de) Stauchgeruest mit kraftbetrieben anstellbaren walzen
DE2441307A1 (de) Universalwalzwerk mit kappenstaender
EP0137919B1 (de) Vorrichtung für die Anstellung von Einbaustücken in Walzgerüsten
EP0298318B1 (de) Walzgerüst mit zwei oder mehr Paaren von Walzenständern
EP0233460B1 (de) Ständerfeste Biegevorrichtung für axial verschiebbare Walzen eines Mehrwalzengerüstes
EP0732157B1 (de) Walzgerüst mit gekreuzten Arbeitswalzen
AT390741B (de) Walzwerk, insbesondere kaltwalzwerk
DE69708392T2 (de) Walzenkreuzvorrichtung für Walzwerk
DE2362450C3 (de) Walzgerüst, insbes. für Reversierbetrieb
DE907884C (de) Walzenanstellvorrichtung zum Hoehenverstellen und/oder Seitenverstellen der Walzen
DE1291713B (de) Walzwerk mit Vertikalwalzen

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee