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DE3602272C2 - Bandkassette - Google Patents

Bandkassette

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Publication number
DE3602272C2
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DE
Germany
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tape
band
tape cassette
housing
reels
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DE3602272A
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Hikaru Mizutani
Yoshimi Maehara
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Maxell Ltd
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Hitachi Maxell Ltd
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B23/00Record carriers not specific to the method of recording or reproducing; Accessories, e.g. containers, specially adapted for co-operation with the recording or reproducing apparatus ; Intermediate mediums; Apparatus or processes specially adapted for their manufacture
    • G11B23/02Containers; Storing means both adapted to cooperate with the recording or reproducing means
    • G11B23/04Magazines; Cassettes for webs or filaments
    • G11B23/08Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends
    • G11B23/087Magazines; Cassettes for webs or filaments for housing webs or filaments having two distinct ends using two different reels or cores
    • G11B23/08707Details
    • G11B23/08721Brakes for tapes or tape reels

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  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bandkassette mit einer Bandstraffungsvorrichtung, die mindestens ein Band­ straffungselement aufweist.
Derartige Bandkassetten sind mit einer (Bandstraf­ fungs-)Vorrichtung versehen, die das Lösen des Auf­ zeichnungsbandes aus dem Kassettengehäuse heraus ver­ hindert. Bandkassetten mit solchen Vorrichtungen sind aus JP-GM 56 389/1983, DE 31 05 633 A1, DE 31 49 411 A1 und US-PS 4 304 374 bekannt.
Der Teil dieser bekannten Bandkassetten, in dem die Bandstraffungsvorrichtung angeordnet ist, ist in Fig. 1 dargestellt. Das Auf­ zeichnungsband 2 wird von einer Bandspule 3 gezogen, die in einem Gehäuse 1 angeordnet ist. Das Band wird um einen Führungsstift 35 und um ein Bandführungselement 9 geführt. In dem Gehäuse 1 ist ein Bandstraffungselement in Form einer Blattfeder 31 nach Art eines Auslegers befestigt, wobei das eine Ende 31a der Blattfeder 31 festgelegt ist und das freie andere Ende 31b federnd gegen die zylindrische Fläche des Führungsstiftes 35 andrückt und das Aufzeichnungsband 2 zwischen sich und dem Führungsstift 35 einklemmt. Dadurch kann sich das Aufzeichnungsband 2 nicht von der Bandspule 3 lösen und kommt somit unbeabsichtigt nicht aus dem vorderen Teil des Gehäuses 1 heraus. Diese Vorrichtung ist größten­ teils in den sogenannten VHS-Videobandkassetten einge­ baut, die im allgemeinen auch über einen Bremsmechanis­ mus für die Bandspulen verfügen.
Als eine typische kleine Videobandkassette gilt die sogenannte 8 mm-Videobandkassette. Bei dieser Kassette weist das Gehäuse an seinem Vorderteil einen schwenk­ baren Frontdeckel mit Innendeckel auf. Wenn die Kasset­ te nicht benutzt wird, befindet sich der Frontdeckel in seiner Schließposition, so daß er die Außenfläche des sich über den Vorderteil des Gehäuses erstreckenden Aufzeichnungsbandes abdeckt. Der Innendeckel bedeckt die Innenfläche desjenigen Teils des Aufzeichnungsban­ des, der sich über einer Öffnung einer Tasche er­ streckt, die an der vorderen Unterseite des Gehäuses angeordnet ist. Wenn die Kassette in ein Abspielgerät eingelegt wird, wird der Frontdeckel nach oben ge­ schwenkt, wobei auch der Deckel nach oben bewegt wird, so daß das Vorderteil des Gehäuses geöffnet wird. Diese Art von Kassetten ist z. B. in JP-OS 21 30 72/1984 und JP-GM 18 57 79/1984 beschrieben.
Die Bandstraffungsvorrichtung der bekannten Bandkasset­ ten nach Fig. 1 beruht auf dem Prinzip des Andrückens des Aufzeichnungsbandes 2 an den Führungsstift 35 durch die Blattfeder 31 an einer Stelle zwischen der Band­ spule 3 und der Bandführung 9. Es bedarf also des Füh­ rungsstiftes 35, der den Aufbau der Kassette und insbe­ sondere den Bandweg verkompliziert.
Bei denjenigen Bandkassetten, die, wie z. B. die 8 mm- Bandkassette, den Frontdeckel 10 mit innenliegendem Deckel 21 aufweisen, ist es unbedingt notwendig, das Lösen des Aufzeichnungsbandes zu verhindern. Wenn sich nämlich das Aufzeichnungsband an der Vorderseite des Gehäuses zum Inneren des Gehäuses löst, kann entweder der Frontdeckel 10 oder der Deckel 21 bei Bewegung aus ihrer Öffnungsposition in ihre Schließposition fehler­ hafterweise mit der oberen Kante des Aufzeichnungsban­ des in Berührung kommen. Das führt dazu, daß das Auf­ zeichnungsband beschädigt wird oder der Frontdeckel 10 und der Deckel 21 sich nicht vollständig in die Schließstellungen überführen lassen, wodurch die Band­ kassette nicht aus dem Abspielgerät herausgenommen wer­ den kann. Insbesondere bei solchen Abspielgeräten, bei denen die Bandkassetten mit ihrer Vorderseite nach unten gerichtet eingelegt werden, oder bei Abspielge­ räten vom Vertikal-Einlegetyp, neigt das Aufzeichnungs­ band 2 dazu, aufgrund seiner Schwerkraft durchzuhängen und sich zu lösen, wodurch es nach unten aus der Öff­ nung an der Vorderseite des Gehäuses heraushängt. Die herkömmliche 8 mm-Bandkassette ist nicht mit einem Mechanismus zum Verhindern des Lösens des Aufzeich­ nungsbandes versehen, da es bei dieser kleinen Bandkas­ sette Platzschwierigkeiten in dem Gehäuse gibt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bandkas­ sette zu schaffen, bei der das Lösen des Aufzeichnungs­ bandes mit Hilfe einer einfachen platzsparend unter­ bringbaren Bandstraffungsvorrichtung wirkungsvoll ver­ hindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Bandkas­ sette gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1 auf­ weist.
Bei der erfindungsgemäßen Bandkassette liegt das Band­ straffungselement frei bewegbar an dem zu straffenden Band an, und zwar in einem Bereich, in dem das Band nicht auf seiner dem Bandstraffungselement abgewandten (Außen-)Seite abgestützt ist. Die Bewegung des unter federelastischer Spannung an dem Band anliegenden Band­ straffungselement wird also durch keinerlei Elemente behindert. Die Bewegung des Bandstraffungselements ist lediglich durch das gestraffte Band selbst begrenzt. Bei aus einem Abspielgerät herausgenommener Bandkasset­ te verriegelt der bei Bandkassetten normalerweise vor­ handene Bremsmechanismus eine ungewollte Verdrehung der Bandspulen, die in dieser Bremsposition des Bremsmecha­ nismus verriegelt sind. Die Bandstraffung wird also einzig und allein bei der erfindungsgemäßen Bandkasset­ te dadurch erreicht, daß das unter federelastischer Spannung stehende Bandstraffungselement von innen gegen die Innenfläche des Bandes andrückt und dieses nach außen drückt, bis es gespannt ist. Bei in einem Ab­ spielgerät befindlicher Bandkassette ist der Brems­ mechanismus gelöst und gibt die Bandspulen insofern frei. Allerdings verhindern in diesem Zustand des Bremsmechanismus die mechanisch mit den Bandspulen ge­ koppelten Antriebswellen des Bandgerätes ein ungewolltes Verdrehen der Bandspulen. Somit kann auch während des Betriebs der Bandkassette das Band durch das Bandstraf­ fungselement straff gehalten werden.
Das Bandstraffungselement zum Verhindern des Bandlösens bringt eine nach außen gerichtete Kraft auf die Innen­ seite des Bandes an einer Stelle auf, die zwischen einer Bandspule und einem Bandführungselement liegt. Somit wird selbst dann das Band im vorderen Teil des Gehäuses gestreckt gehalten, wenn die Bandspulen, die bei nicht verwendeter Bandkassette gebremst sind, ein mögliches Spiel in ihrer Drehungsrichtung haben. Da das Bandstraffungselement zum Verhindern des Bandlösens das Band in einem Maße nach außen drückt, das dem Spiel der Bandspulen entspricht, kann das Band gestrafft gehalten und sein Lösen verhindert werden. Wird das Bandstraf­ fungselement zum Verhindern des Bandlösens in der Nähe eines Bandführungselements angeordnet, so wird das Band durch eine kleine Bewegung des Bandstraffungselements bereits wirksam gespannt.
Da ein zusätzlicher Stift, wie z. B. der in Fig. 1 ge­ zeigte Stift 35, nicht benötigt wird, ist die Konstruk­ tion des Bandstraffungselements zum Verhindern des Bandlösens einfach und der Raum zum Unterbringen dieses Elements Vorrichtung kann verkleinert werden. Daher kann das Bandstraffungselement auch bei kleinen Band­ kassetten, wie z. B. der 8 mm-Bandkassette, verwendet werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die Figuren Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Teildraufsicht auf einer Bandstraffungs­ vorrichtung zum Verhindern des Bandlösens, wie sie in den herkömmlichen Bandkassetten verwen­ det wird,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer 8 mm- Bandkassette mit einem Bandstraffungselement zum Verhindern des Bandlösens,
Fig. 3 eine Draufsicht auf der 8 mm-Bandkassette nach Fig. 2 mit einer teilweise geschnittenen oberen Gehäusehälfte,
Fig. 4 eine Teildraufsicht, die den wesentlichen Teil der Bandkassette nach Fig. 3 im Bereich eines Bandstraffungselements zum Verhindern des Band­ lösens zeigt,
Fig. 5 eine Teilquerschnittsseitenansicht des vorderen Teils der Bandkassette nach Fig. 3,
Fig. 6 eine Explosionsdarstellung, die den wesent­ lichen Teil der Bandkassette nach Fig. 3 zeigt,
Fig. 7 eine Teildraufsicht auf ein zweites Ausfüh­ rungsbeispiel der Bandkassette und
Fig. 8 eine Teildraufsicht auf ein drittes Ausfüh­ rungsbeispiel der Bandkassette.
Als bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird eine kleine Bandkassette, eine sogenannte 8 mm-Bandkas­ sette, beschrieben. Gemäß Fig. 2 setzt sich das Gehäuse 1 dieser 8 mm-Bandkassette durch Aneinanderfügen einer oberen Hälfte 1a und einer unteren Hälfte 1b mit Hilfe von Schrauben zusammen. Die obere und die untere Hälfte 1a und 1b bestehen aus Kunstharzmaterialien. Das Ge­ häuse 1 beinhaltet zwei drehbare nebeneinander angeord­ nete Bandspulen oder Bandrollen 3 zum Aufwickeln des Aufzeichnungs­ bandes 2. Die Bandrollen 3 sind drehbar befestigt und liegen einem Paar in der unteren Hälfte 1b ausgebilde­ ten Löchern zum Einsetzen einer Antriebswelle gegen­ über. An der Oberseite 6 der oberen Hälfte 1a befindet sich ein transparentes Fenster W, so daß die Aufwick­ lung des Aufzeichnungsbandes 2 auf die Bandrollen 3 beobachtet werden kann. Ein Bremsmechanismus 7 ist in der hinteren Hälfte des Gehäuses 1 angeordnet und ver­ hindert durch einen Kontakt zwischen Bremse und Bandrollen bei nicht benutzter Bandkassette die Drehung der Band­ rollen 3. Wenn die Bandkassette in ein Abspielgerät eingelegt ist, ist der Bremsmechanismus 7 gelöst und ermöglicht den Freilauf der Bandrollen 3.
Zwei Bandführungselemente 9, die vertikal auf der un­ teren Hälfte 1b stehen, sind innen an den Öffnungen 8 zum Ziehen des Bandes angeordnet. Die Öffnungen 8 sind an beiden Seitenkanten des vorderen Teils des Gehäuses 1 angeordnet. Jedes Bandführungselement 9 hat eine halbzylindrische Fläche, die in die Öffnung 8 zeigt. Das Aufzeichnungsband 2, das von der einen Bandrolle 3 abgewickelt wird, wird von der anderen Bandrolle auf­ genommen und passiert die halbzylindrische Fläche der Bandführungselemente 9.
Der Frontdeckel 10 mit dem inneren Deckel 21 ist dreh­ bar an der Vorderseite des Gehäuses 1 angeordnet und schützt das Aufzeichnungsband 2.
Der Frontdeckel 10 besteht aus einer geraden Front­ platte 11 zum Schließen des vorderen Teils des Gehäuses 1, zweier Verbindungsarme 12, die sich von beiden Sei­ tenenden der Frontplatte 11 nach hinten erstrecken, und Haltestiften 13, die sich auf der Innenfläche der Ver­ bindungsarme 12 nach innen erstrecken. Die Verbindungs­ arme 12 sind drehbar an die tiefer gelegenen abgestuf­ ten Teile 15a der beiden Seitenwände 15 des Gehäuses 1 eingepaßt, wobei die Haltestifte 13 in (nicht dar­ gestellten) Löchern sitzen, die sich in den abgestuften Teilen 15a befinden. Der Frontdeckel 10 kann zwischen der Schließposition, bei der der vordere Teil des Ge­ häuses 1 geschlossen ist und der Öffnungsposition be­ wegt werden. Der Frontdeckel 10 wird durch die Kraft einer gemäß Fig. 4 am rechten Haltestift 13 angeord­ neten Torsionsfeder 17 in die Schließposition gedrückt.
Wenn die Bandkassette nicht benutzt wird, befindet sich der Frontdeckel 10 in der Schließposition, sowie es durch die schwach bezeichneten Linien in Fig. 5 darge­ stellt ist, und schützt die äußere Vorderseite des Auf­ zeichnungsbandes 2. Wenn die Bandkassette in ein Abspielgerät eingelegt wird, wird der Frontdeckel 10 ge­ mäß Fig. 5 geöffnet. Das Aufzeichnungsband kann jetzt von der Vorderseite des Gehäuses 1 durch einen (nicht dargestellten) Bandladestift gezogen werden, der in die Öffnung einer in dem vorderen Teil des Bodens des unteren Teils 1b ausgebildeten Tasche 19 eintritt.
Zwischen dem abgestuften Teil 15a der Seitenwand des Gehäuses 1 und dem rechten Verbindungsarm 12 kann neben der Torsionsfeder 17 ein (nicht dargestellter) Deckel­ arretierungsmechanismus vorgesehen sein.
Der innere Deckel 21 aus Kunstharzmaterialien ist be­ wegbar mit der Innenseite des Frontdeckels 10 in dessen der Tasche 19 entsprechenden Bereich verbunden. Wenn die Bandkassette nicht benutzt wird, deckt der innere Deckel 21 die Öffnung der Tasche 19 nach oben ab, wobei der untere Kantenbereich des Auf­ zeichnungsbandes 2 zwischen dem Frontdeckel 10 und dem inneren Deckel 21 liegt, die an ihren unteren Kanten aneinanderliegen, so daß kein Staub von unten an das Aufzeichnungsband gelangen kann. Somit ist es vor Staub geschützt.
Wie in den Fig. 3 und 5 dargestellt, erstrecken sich von beiden Seitenendteilen der oberen Platte 11a des Frontdeckels 10 in vertikaler Richtung zwei Deckel­ halteplatten 22. Der innere Deckel 21 ist drehbar an dem Frontdeckel 10 durch Einpassen von Drehachsen 23 in die Deckelhalteplatten 22 gehalten. Die Drehachsen er­ strecken sich zu beiden Seiten des inneren Deckels 21 zwischen dessen oberen und unteren Teil. Zwei Gleit­ vorsprünge 24 erstrecken sich an beiden Seitenenden des inneren Deckels 21 in dessen unteren Teil. Die Gleit­ vorsprünge 24 stehen verschiebbar mit Führungsschlitzen 25 im Eingriff, die an den Wänden der an der Tasche 19 anliegenden Wänden des Gehäuses 1 ausgebildet sind und S-förmig verlaufen. Bei dieser Anordnung kann der innere Deckel 21 bei Bewegung des Frontdeckels 10 bewegt wer­ den. Die Bewegung des inneren Deckels 21 ist durch die Bewegung der als Nockenfolger wirkenden Gleitvorsprünge 24 in den Führungsschlitzen 25 gesteuert, wobei der innere Deckel 21 ohne Berührungen mit dem Aufzeich­ nungsband 2 bewegt wird.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist jeder der Führungsschlitze 25 in der oben beschriebenen Weise ausgebildet.
Jede Seitenwand, die die Seite der Tasche 19 bildet, wird gebildet durch Zusammenfügen einer eine als ab­ gewinkelte Schulter ausgebildete gekrümmte Führungs­ fläche 29 aufweisenden Wand 27, die vertikal an der Frontkante der oberen Wand 6 der oberen Hälfte 1a (die Wand 27 wird als hängende Wand bezeichnet) und einer eine als abgewinkelte Schulter ausgebildete gekrümmte Führungsfläche 30 aufweisende Wand 28, die vertikal auf dem Boden 4 der unteren Hälfte 1b (die Wand 28 wird als stehende Wand bezeichnet) steht und hinter der Band­ führung 9 liegt. Wenn die obere Hälfte 1a und die untere Hälfte 1b zusammengesetzt werden und zusammen das Gehäuse 1 bilden, werden bei dieser Anordnung die hängende Wand 27 und die stehende Wand 28 zusammen­ gefügt und bilden die Seitenwand der Tasche 19. Durch diese Zusammensetzung entsteht der Führungsschlitz 25 durch die Lücke, die sich durch die mit einem etwas größeren Abstand als dem Durchmesser des Haltestiftes 24 gegenüberliegenden gekrümmten Führungsoberflächen 29 und 30 bildet.
Im unteren Bereich der gekrümmten Führungsfläche 30 der stehenden Wand 28 ist eine vertikale geradlinige Wand 30a ausgebildet. Wenn sich der Frontdeckel 10 und der innere Deckel 21 in ihrer Schließposition befinden, steht somit der Haltestift 24 auch dann mit der verti­ kal geradlinig verlaufenden Wand 30a im Eingriff, wenn gegen den Frontdeckel 10 von vorn in Richtung P ge­ drückt wird, und das Hochbewegen des inneren Deckels 21 wird verhindert.
Erstes Ausführungsbeispiel
In den Fig. 2 bis 6 sind neben beiden Bandführungen 9 je ein Bandstraffungselement 31 zum Verhindern eines Bandlösens dar­ gestellt.
Das Element 31 ist eine Blattfeder aus Kunstharz, wie z. B. Polyethylenharz, das eine starke Federkraft hat. Der untere Bereich 31a des Elementes 31 ist L-förmig gebogen und das freie Ende 31b ist mit einem Gleit­ element 32 aus einer Beschichtung aus beispielsweise Tetrafluorethylen versehen. Anstelle des Zusammen­ setzens des Elementes 31 und des Gleitelementes 32 können beide auch aus einem einstückigen Körper ge­ bildet werden. Dabei können für den Körper Poly­ ethylenterephtalat oder eine Mischung aus Polyethylen­ terephtalat oder Polybutylenterephtalat, elektrisch leitendes Material wie z. B. Kohlenstoff und passende Gleitmittel verwendet werden.
Der untere Bereich 31a des Elementes 31 ist fest mit derjenigen Fläche der hängenden Wand 27 verbunden, die in das Innere des Gehäuses 1 zeigt, wobei das Gleit­ element 32 derart hervorsteht, daß es schwingen kann. Dann werden die obere Hälfte 1a und die untere Hälfte 1b zusammengesetzt. Der mittlere Bereich des Elementes 31 ist in einen Spalt 33 eingesetzt, der sich zwischen der Bandführung 9 und der stehenden Wand 28 gemäß Fig. 4 befindet. Dabei ist das Element 31 derart in den Spalt 33 eingesetzt, daß es schwingen kann und daß das Gleitelement 32 in das Innere des Gehäuses 1 im wesent­ lichen auf die Bandrolle 3 gerichtet hervorsteht, um das Aufzeichnungsband 2 an seiner rückwärtigen Fläche in der Nähe der Bandführung 9 nach außen zu drücken.
Beim Betrieb der Bandkassette läuft das Aufzeichnungs­ band 2 von einer Bandrolle zur anderen, wobei es das Gleitelement 32 gleitend berührt. Infolge der nach außen gerichteten Federkraft des Gleitelementes 32 wird das Aufzeichnungsband 2 straff gehalten. Wenn die Menge des Aufzeichnungsbandes 2 auf der Bandrolle anwächst, verschiebt sich das Element 31 von der in schwach ge­ zeichneten Linien dargestellten Position zu der in stark gezeichneten Linien dargestellten Position. Die in schwach gezeichneten Linien dargestellte Position des Elementes 31 entspricht derjenigen bei minimaler Aufwicklung des Aufzeichnungsbandes 2 auf der Bandrolle, während die in stark gezeichneten Linien dar­ gestellte Position des Elementes 31 derjenigen bei maximaler Aufwicklung des Aufzeichnungsbandes auf der Bandrolle entspricht. Das Element 31 drückt stets in lateraler und nach außen gerichteter Richtung gegen das Aufzeichnungsband 2, wobei eine kleine Verschiebung des Elementes 31 zum Verhindern des Bandlösens erfolgt. Da das Gleitelement 32 nicht die Aufzeichnungsfläche oder die magnetische Fläche, sondern die rückwärtige Fläche des Aufzeichnungsbandes 2 berührt, beschädigt es auch nicht die magnetische Fläche des Aufzeichnungsbandes.
Das Element 31 kann in einem kleinen Abstand in der Nähe der Bandführung 9 angebracht werden, wobei der untere Bereich 31a des Elementes 31 an der oberen Hälfte 1a des Gehäuses 1 befestigt ist. Das Anbringen des Elementes 31 zum Verhindern des Bandlösens ist sehr einfach und zusätzlich kann es in seinen Abmessungen klein gemacht werden. Darüber hinaus verändert sich die durch das Element 31 auf das Aufzeichnungsband 2 aufge­ brachte Kraft auch dann nur geringfügig, wenn sich der Verlauf des Aufzeichnungsbandes ändert. Daher wird das Aufzeichnungsband 2 einer im wesentlichen konstanten Spannkraft ausgesetzt.
Die Anordnung des unteren Bereichs 31a des Elementes 31 an der hängenden Wand 27 der oberen Hälfte 1a hat, wie oben erwähnt, viele Vorteile. Wenn jedoch die hängende Wand 27 nicht an der oberen Hälfte 1a angeordnet ist, weil der Führungsschlitz 25 in einer passenden Wand der unteren Hälfte gebildet ist, kann der untere Bereich 31a des Elementes 31 an einem möglichen in der oberen Hälfte 1a ausgebildeten Element befestigt sein.
Zweites Ausführungsbeispiel
Gemäß Fig. 7 ist der untere Bereich 31a des Elementes 31 V-förmig gebogen und an der Fläche der stehenden Wand 28 der unteren Hälfte 1b derart befestigt, daß sich das Gleitelement 32 in der Nähe der Bandführung 9 befindet. Die Funktion des Elementes 31 bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel ist gleich derjenigen bei dem oben erwähnten ersten Ausführungsbeispiel.
Drittes Ausführungsbeispiel
In Fig. 8 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer Bandkassette dargestellt, bei der das Element 31 zum Verhindern des Bandlösens auf der linken Seite in der Zeichnung wie beim ersten Ausführungsbeispiel und das andere Element 31 zum Verhindern des Bandlösens auf der rechten Seite der Zeichnung wie beim zweiten Ausfüh­ rungsbeispiel der Bandkassette angeordnet ist. Wenn das Aufzeichnungsband 2 von der rechten Bandrolle auf die linke Bandrolle gespult wird, wirken die beiden Ele­ mente 31 zum Verhindern des Bandlösens nicht gegen die Bewegung des Aufzeichnungsbandes, sondern sichern des­ sen Straffung.
Anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen sind die Elemente 31 zum Verhindern des Bandlösens erläutert worden. Jedoch kann die Befestigung des Elementes 31 auf verschiedene Arten erfolgen. So kann z. B. der untere Bereich 31a des Elementes 31 an der oberen oder unteren Hälfte durch Einsetzen in diese befestigt wer­ den. Darüber hinaus ist auch die Bandkassette nicht auf eine solche mit einem Frontdeckel beschränkt. Ferner kann die Bandführung auch durch eine Führungsrolle er­ folgen.
Ein Vorteil besteht darin, daß das Element zum Ver­ hindern des Bandlösens in einem kleinen Bereich einge­ baut werden kann, da ein zusätzlicher Führungsstift wie bei bekannten Bandkassetten nicht benötigt wird. Somit kann das Element zum Verhindern des Bandlösens in kleinen Bandkassetten verwendet werden.

Claims (6)

1. Bandkassette mit
  • - einem Gehäuse (1),
  • - zwei in dem Gehäuse (1) drehbar angeordneten Bandspulen (3), auf die ein sich zwischen den Bandspulen entlang eines Transportweges er­ streckendes Band (2) aufwickelbar ist,
  • - einer an einer Seite des Gehäuses (1) ausgebil­ deten Öffnung (8) zum Zugreifen auf das Band (2)
  • - zwei Bandführungselementen (9) zum Umlenken des Bandes (2) in den zwischen der Öffnung (8) und den Bandspulen (3) liegenden Bereichen des Transportweges und
  • - mindestens einem federelastischen Bandstraf­ fungselement (31, 32), das im Bereich zwischen einem Bandführungselement (9) und einer Band­ spule (3) an dem Band (2) angeordnet ist,
  • - wobei das Bandstraffungselement (31, 32) an dem Band (2) in einem Bereich anliegt, in dem das Band (2) nicht abgestützt ist, und
  • - wobei ein lösbarer Bremsmechanismus (7) vorge­ sehen ist, der die Bandspulen (3) in einer Bremsposition gegen eine ungewollte Verdrehung verriegelt und in einer Löseposition freigibt.
2. Bandkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß zwei Bandstraffungselemente (31, 32) vor­ gesehen sind, von denen jedes zwischen einem Band­ führungselement (9) und der jeweiligen zu diesem nächstliegenden Bandspule (3) federelastisch an dem Band (2) anliegt.
3. Bandkassette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das oder jedes Bandstraffungs­ element (31, 32) als Blattfeder aus Polyethylen ausgebildet ist, deren an dem Band (2) anliegendes freies Ende ein Gleitelement (32) aufweist.
4. Bandkassette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß das Gleitelement (32) aus Tetrafluorethy­ len besteht.
5. Bandkassette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das oder jedes Bandstraffungs­ element (31, 32) als Blattfeder aus Polyethylen­ terephthalat ausgebildet ist, die Kohlenstoff und ein Schmiermittel aufweist.
6. Bandkassette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das oder jedes Bandstraffungs­ element (31, 32) als Blattfeder aus Polybutylen­ terephthalat ausgebildet ist, die Kohlenstoff und ein Schmiermittel aufweist.
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