DE3600870C1 - Schaltvorrichtung fuer zwei Kupplungen zum Umschalten zwischen einachsigem Standardantrieb und zweiachsigem Allradantrieb bei einem Kraftfahrzeug mit zwei antreibbaren Fahrzeugachsen - Google Patents
Schaltvorrichtung fuer zwei Kupplungen zum Umschalten zwischen einachsigem Standardantrieb und zweiachsigem Allradantrieb bei einem Kraftfahrzeug mit zwei antreibbaren FahrzeugachsenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvorrichtung nach
dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Eine bekannte Schaltvorrichtung dieser Art (DE-OS 32 03 707)
ist darauf abgestellt, bei an sich permanentem Allradantrieb
zur Verbesserung der Fahreigenschaften in besonderen Betriebs
situationen eine schnell schaltende Kupplung für die Vorder
achse zu verwenden. Die Umschaltung von Allradantrieb auf
Hinterradantrieb kann automatisch abhängig vom Lenkeinschlag
oder manuell über einen Schalter erfolgen.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht im wesent
lichen darin, bei einer Schaltvorrichtung der eingangs ge
nannten Art die Umschaltung in die Schaltstufe für Standard
antrieb zwar möglichst schnell - vor allem jedoch weich und
ohne schlagartige Drehmomenterhöhung an der Hinterachse durch
zuführen.
Die erläuterte Aufgabe ist in vorteilhafter Weise mit
den kennzeichnenden Merkmalen von Patentanspruch 1 ge
löst.
Bei der Schaltvorrichtung nach der Erfindung sind weiche
und schnelle Umschaltungen durch die Verwendung von reib
schlüssigen Kupplungen und druckmittelbetriebenen Stell
gliedern ermöglicht. Die Schaltung der Schaltstufe für
Standardantrieb kann bei der Schaltvorrichtung nach der
Erfindung so erfolgen, daß
ein Schaltventil von der Steuereinheit der
art ansteuerbar ist, daß bei einer Umschaltung in die
Schaltstufe für Standardantrieb das Kupplungsmoment der
Kupplung des Ausgleichsgetriebes wenigstens annähernd
lediglich in dem Maße ansteigt, wie das Kupplungsmoment
der Kupplung für die eine Fahrzeugachse abnimmt.
Die Unteransprüche haben vorteilhafte Ausgestaltungen der
Schaltvorrichtung nach der Erfindung zum Gegenstand.
Die Schaltvorrichtung nach der Erfindung ist nachstehend
anhand von drei in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsform näher beschrieben. In der Zeichnung be
deutet
Fig. 1 ein Getriebeschema für den Antrieb von
zwei Antriebsachsen eines Kraftfahrzeugs
mit zwei reibschlüssigen Kupplungen zum
Umschalten zwischen zwei Schaltstufen
für Standardantrieb und ausgeglichenem
Allradantrieb,
Fig. 2 eine Schaltvorrichtung nach der Erfindung in einer
ersten Ausführungsform zum Umschalten der beiden
Kupplungen in dem Getriebeschema von Fig. 1,
Fig. 3 eine Schalttabelle bezüglich der Betätigung der
beiden Kupplungen in den beiden durch die Schalt
vorrichtung von Fig. 2 geschalteten Schaltstufen,
Fig. 4 eine Variante der Schaltvorrichtung von Fig. 2
als eine zweite Ausführungsform, und
Fig. 5 eine weitere Variante der Schaltvorrichtung von
Fig. 2 als eine dritte Ausführungsform der Er
findung.
Unter Bezugnahme auf das Verteilergetriebe 3 von Fig. 1 ist
eine Lamellen-Kupplung 1 mit einem miteinander kämmende
Doppelplaneten lagernden Planetenträger eines Planetenräder-
Ausgleichsgetriebes 2 und einem mit einer Abtriebswelle 58
verbundenen und mit den inneren Planeten kämmenden inneren
Zentralrad verbunden. Das äußere Zentralrad des Ausgleichs
getriebes 2 ist mit einer Eingangswelle 57 verbunden, die
eine Getriebeabtriebswelle eines einem Antriebsmotor 61 des
Kraftfahrzeuges im Kraftfluß nachgeschalteten Wechselgetriebes
sein kann. Die Abtriebswelle 58 steht in der üblichen Weise
über einen Antriebsstrang mit dem Achsantrieb der Hinterachse
in Antriebsverbindung.
Das innere Zentralrad des Ausgleichsgetriebes 2 ist durch
eine Lamellen-Kupplung 4 mit dem Eingangsrad eines Stirn
rädergetriebes 60 kuppelbar, dessen Ausgangsrad drehfest
mit einer Nebenantriebswelle 5 verbunden ist, welche zum
Achsantrieb der Vorderachse des Kraftfahrzeuges führt.
Durch Sperrung des Ausgleichsgetriebes 2 mittels der Kupp
lung 1 ist die Abtriebswelle 58 direkt von der Eingangs
welle 57 angetrieben, wobei die Hinterachse allein
(=Standardantrieb) - bei ausgerückter Kupplung 4 -
oder auch zusammen mit der Vorderachse bei eingerückter
Kupplung 4 in nicht ausgeglichenem Allradantrieb antreib
bar ist.
In einer weiteren dritten Schaltstufe ist die Kupplung 4
allein eingerückt, so daß beide Fahrzeugachsen über das
nun wirksame Zentralausgleichsgetriebe 2 in ausgeglichenem
Allradantrieb antreibbar sind.
Unter Bezugnahme auf das Blockschaltbild der Fig. 2 werden
die beiden Kupplungen 1 und 4 durch je ein lediglich an
gedeutetes Druckmittel-Stellglied 7 und 8 der Axialkolben-
Bauart betätigt, welche durch je ein Schaltventil 9 und 10
mit einer Druckspeicherleitung 12 bzw. mit einer Rücklauf
leitung 14 verbunden sein können. Die Druckspeicherleitung
12 ist mit einem Druckspeicher 36 verbunden, welche unter
Vermittlung eines vom Speicherdruck gesteuerten Ladeventiles
37 von einer vom Antriebsmotor 61 angetriebenen Druckmittel
pumpe 11 aufladbar ist.
Die Rücklaufleitung 14 führt zum einen im wesentlichen
druckentlasteten Druckmittel-Vorratsbehälter 13 über ein
Rückschlagventil zu einem Ventilanschluß 72 des als
elektromagnetisches Proportionalventil arbeitenden
Schaltventiles 10, welches bei seiner Umschaltung
zwischen einer durch den Elektromagneten betätigten
Schaltstellung 20 und einer durch Federkraft geschalteten
stromlosen Ruhestellung 21 eine Zwischenstellung 68
durchfährt. In der Zwischenschaltung 68 sind ein mit
dem Stellglied 7 über das andere Schaltventil 9 ver
bundene Ventilanschluß 69 des Proportionalventiles 10
mit einem mit dem Stellglied 8 verbundenen Ventilan
schluß am Proportionalventil 10 miteinander verbunden.
In der Ruhestellung 21 des Proportionalventiles 10 sind
dessen Ventilanschlüsse 70 und 72 miteinander verbunden,
wobei noch eine Verbindung zwischen dem Ventilanschluß
69 und einem weiteren, an die Speisedruckleitung 12 an
geschlossenen Ventilanschluß 74 am Proportionalventil
10 hergestellt wird.
In der Schaltstellung 20 des Proportionalventiles 10
sind an letzteren einerseits die Ventilanschlüsse 69
und 72 und andererseits die Ventilanschlüsse 70 und 74
jeweils miteinander verbunden.
Der Elektromagnet des Proportionalventiles 10 ist durch
eine Steuerleitung 53 mit einer elektronischen Steuer
einheit 6 über einen elektronischen Funktionswandler 71
verbunden. Der Funktionswanlder 71 arbeitet so, daß das
Proportionalventil 10 seine Zwischenstellung 68 bei einer
Umschaltung in die Schaltstellung 20 schnell - dagegen in
die Schaltstellung 21 langsam durchfährt.
Die Steuereinheit 6 arbeitet in Abhängigkeit von zwei zu
den Drehzahlen der Räder der Vorderachse analogen Dreh
zahlsignalen 48 und 49, einen zum arithmetischen Mittel
der Drehzahlen der Räder der Hinterachse analogen Dreh
zahlsignal 50, einen dem Lenkwinkel des Lenkhandrades
analogen Signal 51 sowie einem durch Betätigung der
Fahrzeugbremsen ausgelösten Bremssignal 66 gemäß der
deutschen Patentanmeldung P 35 05 455.
Die Steuereinheit 6 ist ausgangsseitig über eine weitere
Steuerleitung 52 mit dem Elektromagneten der Ventilan
schlüssen 76, 77 und 78 versehenen Schaltventiles 9 ver
bunden, so daß letztere in eine Schaltstellung 20 bring
bar ist, in welcher der an die Speisedruckleitung 12
angeschlossene Ventilanschluß 76 mit dem an das Stell
glied 7 angeschlossenen Ventilanschluß 77 verbunden,
dabei der mit dem Ventilanschluß 69 des Proportional
ventiles 10 verbundene Ventilanschluß 78 abgesperrt
ist.
Dagegen sind in einer durch Federkraft geschalteten Ruhe
stellung 21 des Schaltventiles 9 des Ventilanschlusses
77 und 78 miteinander verbunden und der Ventilanschluß
76 abgesperrt.
Die Steuereinheit 6 bringt die Schaltvorrichtung unter
bestimmten Schlupfbedingungen in die Schaltstufe für
ausgeglichenen Allradantrieb, in welchen die Kupplung
1 ausgerückt, dagegen die Kupplung 4 eingerückt sein
muß.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 wird die Kupplung 1
durch das Stellglied 7 eingerückt und durch Federkraft
ausgerückt; das gleiche gilt für die Kupplung 4. Dem
zufolge sind in der Schaltstufe für ausgeglichenen All
radantrieb das Schaltventil 10 in die Schaltstellung 20
und das Schaltventil 9 in die Ruhestellung 21 gebracht,
wodurch das Stellglied 8 auf die Speisedruckleitung 12
und das Stellglied 7 auf die Rücklaufleitung 40
geschaltet sind.
Bei einer Umschaltung in die Schaltstufe Standardantrieb,
in welchem ausschließlich die Kupplung 1 eingerückt ist,
bleibt das Schaltventil 9 stromlos in seiner Ruhestellung
21, wodurch das Stellglied 7 der einzurückenden Kupplung
1 weiterhin mit dem Ventilanschluß 69 des Proportional
ventiles 10 in Verbindung bleibt. Letzteres durchfährt
hierbei langsam seine Zwischenstellung 68, in welcher
nun beide Stellglieder 7 und 8 miteinander verbunden
und dadurch die Momentenverläufe beider Kupplungen 1 und
4 miteinander gekoppelt sind, d. h., der Drehmomentan
stieg an der Kupplung 1 für den Hinterachsantrieb kann
nicht schlagartig verlaufen.
Bei der Variante gemäß Fig. 4 wird die Kupplung 1 wiederum
durch das Stellglied 7 - dagegen die Kupplung 4 durch Feder
kraft eingerückt. In Anpassung an diese andere Kupplungs
betätigung ist das Proportionalventil 10 ausgangsseitig
mit nur einem mit beiden Stellgliedern 7 und 8 in Verbin
dung stehenden Ventilanschluß 69 versehen, der nun in der
Ruhestellung 21 mit dem Ventilanschluß 74 der Speisedruck
leitung 12 verbunden ist. In weiterer Anpassung ist in der
Ruhestellung 21 der Ventilanschluß 72 des Proportionalven
tiles 10 für die Rücklaufleitung 14 abgesperrt. Schließ
lich sind in der Schaltstellung 20 des Proportionalventiles 10
dessen Ventilanschlüsse 69 und 72 miteinander verbunden und
der Ventilanschluß 74 abgesperrt. Da diese Anordnung beide
Kupplungen 1 und 4 im stromlosen Zustand der Schaltventile 9
und 10 - d. h., bei Standardantrieb - mit Druck beaufschlagt,
sind die Kupplung 1 eingerückt und die andere Kupplung 4 aus
gerückt.
In der Schaltstufe für ausgeglichenen Allradantrieb ist
wiederum lediglich das Proportionalventil 10 in seine Schalt
stellung 20 betätigt, wodurch beide Stellglieder 7 und 8 auf
die Rücklaufleitung 14 geschaltet sind und lediglich die
Kupplung 4 - mit Federkraft - eingerückt ist.
Bei einer Umschaltung in den Standardantrieb durchläuft
das Proportionalventil 10 seine Zwischenstellung 68 - in
welcher bei dieser Variante die beiden Ventilanschlüsse 69
und 72 zueinander offen sind und mit dem Ventilanschluß 74
eine gedrosselte Verbindung 73 aufweisen - wiederum langsam
in Richtung seiner Ruhestellung 21, so daß der Druckaufbau
in der Kupplung 1 in dem Maße erfolgt, wie der Druck in der
Kupplung 4 abfällt.
Bei der Variante der Fig. 5 erfolgt eine wiederum andere
Art der Kupplungsbetätigung so, daß die Kupplung 1 durch
Federkraft - dagegen die Kupplung 4 durch ihr Stellglied 8
eingerückt werden.
In Anpassung an diese andere Kupplungsbetätigung sind am
Proportionalventil 10 die in den beiden Stellungen 20 und
21 jeweils auf den Ventilanschluß 69 geschalteten Ventilan
schlüsse 72 und 74 gegenüber der Ausführungsform der Fig. 4
quasi miteinander vertauscht, d. h., der Ventilanschluß 69
ist in der Schaltstellung 20 mit dem Ventilanschluß 74 - da
gegen in der Ruhestellung 21 mit dem Ventilanschluß 72 ver
bunden, wonach in der Zwischenstellung 68 eine gedrosselte
Verbindung 65 zwischen dem Ventilanschluß 72 der Rücklauf
leitung 14 einerseits und den beiden Ventilanschlüssen 69
und 74 andererseits wirksam ist.
In der Schaltstufe für ausgeglichenen Allradantrieb ist
wiederum nur das Proportionalventil 10 in seine Schalt
stellung 20 von der Steuereinheit 6 gebracht, so daß beide
Stellglieder 7 und 8 mit Arbeitsdruck beaufschlagt sind,
d. h., die Kupplung 1 ist ausgerückt und die Kupplung 4 ist
eingerückt.
Bei einer Umschaltung in die Schaltstufe für Standardantrieb
durchläuft das Proportionalventil 10 wiederum langsam seine
Zwischenstellung 68, so daß beide Kupplungen 1 und 4 unter
Drosselung über den Ventildurchgang 75 langsam vom Druck
speicher 36 abgeschaltet und sukzessive mit der
Rücklaufleitung 14 verbunden werden.
Auf diese Weise ist auch bei einer solchen Kupplungsbe
tätigung gewährleistet, daß das Kupplungsmoment in der
Kupplung 1 für den Standardantrieb nicht schlagartig,
sonder nur stetig ansteigen kann.
Claims (7)
1. Schaltvorrichtung für eine mit Reibschluß arbeitende
Kupplung zum Sperren eines zentralen Planetenräder-Aus
gleichsgetriebes eines Verteilergetriebes zum Antrieb von
zwei Fahrzeugachsen eines Kraftfahrzeuges und für eine mit
Reibschluß arbeitende Kupplung für die Antriebsverbindung
zwischen dem Verteilergetriebe und der einen Fahrzeugachse,
die in Abhängigkeit von einer Steuereinheit und unter Ver
wendung je eines sowohl mit hydraulischer Druckmittelhilfs
kraft betriebenen als auch durch ein Schaltventil mit einer
Druckquelle bzw. mit einem im wesentlichen druckentlasteten
Vorratsbehälter verbundenen Stellgliedes zur Betätigung
der Kupplungen zwischen einer Schaltstufe für einachsigen
Standardbetrieb - in welcher die Kupplung des Ausgleichs
getriebes eingerückt und die andere Kupplung ausgerückt
ist - und einer Schaltstufe für ausgeglichenen Allradan
trieb - in welcher die Kupplung des Ausgleichsgetriebes aus
gerückt und die andere Kupplung eingerückt ist - umschalt
bar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltventil (10) von der elektronischen Steuerein
heit (6) derart ansteuerbar ist, daß bei einer Umschaltung
in die Schaltstufe für Standardantrieb das Kupplungsmoment
der Kupplung (1) des Ausgleichsgetriebes (2) wenigstens annähernd ledig
lich in dem Maße ansteigt, wie das Kupplungsmoment der Kupplung (4) für
die eine Fahrzeugachse abnimmt.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß für das Schaltventil ein elektromagnetisches Proportio
nalventil (10) verwendet ist, das bei seiner Umschaltung eine
Zwischenstellung (68) durchfährt, in welcher sein mit dem
Stellglied (8) der Kupplung (4) der einen Fahrzeugachse ver
bundener Ventilanschluß (70 bzw. 69) mit einem nicht der
Schaltstufe für Standardantrieb zugehörigem Ventilanschluß
(69 bzw. 72) verbunden ist, und daß das Proportionalventil
(10) derart über einen elektronischen Funktionswandler (71)
mit der Steuereinheit (6) verbunden ist, daß die Zwischen
stellung (68) bei Auftreten des Schaltsignales ((1)-(0))
für die Schaltstufe für Standardantrieb langsam - dagegen
bei Auftreten des Schaltsignales ((0)-(1)) für die Schalt
stufe ausgeglichener Allradantrieb schnell durchfahren
wird.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Kupplungen (1, 4) jeweils durch Federkraft aus
gerückt und durch die Hilfskraft ihres Stellgliedes (7, 8)
eingerückt werden und daß der mit dem Stellglied (7) für die
Kupplung (1) des Ausgleichsgetriebes (2) verbundene Ventil
anschluß (69) des Proportionalventiles (10) in der Zwischen
stellung (68) mit den mit dem Stellglied (8) der Kupplung
(4) für die eine Fahrzeugachse in Verbindung stehenden
Ventilanschluß (70) verbunden ist (Fig. 2).
4. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung (1) des Ausgleichsgetriebes (2) durch die
Hilfskraft ihres Stellgliedes (7), dagegen die Kupplung
(4) der einen Fahrzeugachse durch Federkraft einrückbar
sowie der mit dem Stellglied (7) für die Kupplung (1)
des Ausgleichsgetriebes (2) in Verbindung stehende Ventil
anschluß (69) des Proportionalventiles (10) sowohl noch
ständig mit dem Stellglied (8) der Kupplung (4) für die
eine Fahrzeugachse als auch in der Zwischenstellung (68)
mit dem Ventilanschluß (72) des Proportionalventiles (10)
für den Vorratsbehälter (13) verbunden ist (Fig. 4).
5. Schaltvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Zwischenstellung (68) des Proportionalventiles
(10) eine gedrosselte zusätzliche Verbindung (73) zwischen
dem mit den Stellgliedern (7, 8) der Kupplungen (1, 4)
verbundenen Ventilanschluß (69)
und dem Ventilanschluß (74) für die Druckquelle (Pumpe
11) hergestellt ist (Fig. 4).
6. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung (1) des Ausgleichsgetriebes (2) durch
Federkraft, dagegen die Kupplung (4) für die eine Fahr
zeugachse durch die Hilfskraft ihres Stellgliedes (8)
einrückbar sowie der mit dem Stellglied (7) für die
Kupplung (1) des Ausgleichsgetriebes (2) in Verbindung
stehende Ventilanschluß (69) des Proportionalventiles
(10) sowohl ständig noch mit dem Stellglied (7) der Kupplung (4) für die
eine Fahrzeugachse als auch in der Zwischenstellung (68)
mit dem Ventilanschluß (74) des Proportionalventiles (10)
für die Druckquelle (Pumpe 11) verbunden ist (Fig. 5).
7. Schaltvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Zwischenstellung (68) des Proportionalventiles
(10) eine gedrosselte zusätzliche Verbindung (75) zwischen
dem mit Stellgliedern (7, 8) der Kupplungen (1, 4)
verbundenen Ventilanschluß (69)
und dem Ventilanschluß (72) für den Vorratsbehälter (13)
hergestellt ist.
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