DE358410C - Plastische Isolierungsmasse und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Plastische Isolierungsmasse und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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- DE358410C DE358410C DEM69991D DEM0069991D DE358410C DE 358410 C DE358410 C DE 358410C DE M69991 D DEM69991 D DE M69991D DE M0069991 D DEM0069991 D DE M0069991D DE 358410 C DE358410 C DE 358410C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B3/00—Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
- H01B3/18—Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
- H01B3/185—Substances or derivates of cellulose
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Description
- Plastische Isolierungsmasse und Verfahren zu ihrer Herstellung. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine plastische Isolierungsmasse und ein Verfahren zur ihrer Herstellung. Die den Gegenstand der Erfindung bildende plastische Masse kennzeichnet sich durch die Zusammensetzung aus Zelltiloseazetat mit Zellulose- und pflanzlichen sowie tierischen Faserstoffen. Das Verfahren zu ihrer Herstellung besteht in der Hauptsache darin, daß die erwähnte Zugabe zu dem in Pasten- oder Breiform oder zweckmäßig in Lösung befindlichen Zelltiloseazetat zugefügt wird, und daß das Ganze geeignet gemischt wird, um eine Masse zu erhalten, welche die gewünschten elektrischen und mechanischen Eigenschaften besitzt; welche nicht verbrennbar, leicht zu bearbeiten und verliältnismäßil billig herzustellen ist.
- Die Erfindung ist im folgenden im einzelnen mit Verwendung von Zellul'oseazetat in Pas tenforin und in Lösung zur Herstellung des ,gewünschten Materials beschrieben.
- Die als Zugabe gewählten Körl)er müssen für dieselben Lösungsmittel aufnahmefähig sein wie das Azetat, damit einerseits eine feste Aneinanderlagerung und anderseits die Verwendung eines Farbstoffes möglich ist, während das Zelluloseazetat als Bindemittel benutzt wird.
- Als Zuschlag werden Zellulose- und pflanzliche sowie tierische Faserstoffe, beispielsweise Scherabfälle von Baumwolle oder Wolle, von ",eideiibati,niwolle. Porrosostaub, tierischen Haaren, hopfliaaren, Wergbüschel u. dgl. verwendet.
- Als Farbstoffe können gesch«:efeltes \Tigrosin und! Lack- oder Firnisfarbe dienen. Die Zubereitung erfolgt in einer Mischvorrichtung durch Einführung des Zelluloseazetats in Pastenform sowie der Zuschläge und des Farbstoffes in geeigneten Mengen, so daß eine plastische Masse mit den für die Verwendung günstigsten Eigenschaften entsteht.
- Um eine leichtere Tränkung und Durchdringung der Zuschläge durch das Zelltiloseazetat zu erreichen, ist es zweckmäßig, das Zelluloseazetat in einer in Lösten- plastisch gemachten Foren oder als Kollodium zu verwenden, das je nach der Menge des hinzuzugebenden luschlacs mehr oder weniger konsistent ist. Die Vcrniischung erfolgt alsdann in einer Mischi-orrichtung in eineue geschlossenen Gefäß find in der üblichen Weise, wobei der Üherschuß des Lösungsmittels durch Verdampfen oder durch Druck in einer Foren entfernt wird.
Claims (2)
- PATENT-ANsPR U CHE: i. Plastische Isoliermasse, gekennzeichiiet durch die Zusammensetzung, au Zelluluseazet;it und Füllstoffen, welche durch die gleichen Mittel zur Lösung oder zur Erzielung der Plastizität durchdrungen werden wie das Azetat selbst, also z. B: einer Mischung von zellulosehaltigen Stoffen sowie pflanzlichen und tierischen Fasern, wie Baumwolle und Wollabfällen, Seiden- und Seidenwollabfällcn, horrosostaub, Kapok, tierischen Haaren, Kopfhaaren, Wergbüscheln u. dgl. sowie von Farbstoffen, Lack- oder Firnisfarben.
- 2. Verfahren zur Herstellung eines plastischen Isoliermaterials nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllstoffe, der Farbstoff und das Zelluloseazetat:.xnit den Mitteln. zur Erzielung der Plastizität oder zweckmäßiger der Lösung desselben in eine an-sich bekannte, geschlossene @llischvorrichtiingfeingeführt und der Überschuß an Lösungsmitteln in der üblichen Weise durch Verdampfung oder Druckanwendung in einer Form entfernt wird.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR358410X | 1919-05-07 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE358410C true DE358410C (de) | 1922-09-09 |
Family
ID=8893670
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEM69991D Expired DE358410C (de) | 1919-05-07 | 1920-07-08 | Plastische Isolierungsmasse und Verfahren zu ihrer Herstellung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE358410C (de) |
-
1920
- 1920-07-08 DE DEM69991D patent/DE358410C/de not_active Expired
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