DE3541388A1 - Rohrverbinder fuer rohre mit kugeligen rohrenden - Google Patents
Rohrverbinder fuer rohre mit kugeligen rohrendenInfo
- Publication number
- DE3541388A1 DE3541388A1 DE19853541388 DE3541388A DE3541388A1 DE 3541388 A1 DE3541388 A1 DE 3541388A1 DE 19853541388 DE19853541388 DE 19853541388 DE 3541388 A DE3541388 A DE 3541388A DE 3541388 A1 DE3541388 A1 DE 3541388A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pipe
- pipe connector
- pipes
- connector according
- connection
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 16
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 claims 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 abstract 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 3
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 2
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 2
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 229910045601 alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000000956 alloy Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 1
- 239000003638 chemical reducing agent Substances 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 210000003608 fece Anatomy 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 229910002804 graphite Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010439 graphite Substances 0.000 description 1
- 230000008407 joint function Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000007769 metal material Substances 0.000 description 1
- 238000010327 methods by industry Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 239000005060 rubber Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L25/00—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00
- F16L25/14—Joints for pipes of different diameters or cross-section
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L23/00—Flanged joints
- F16L23/006—Attachments
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L23/00—Flanged joints
- F16L23/02—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially
- F16L23/032—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially characterised by the shape or composition of the flanges
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L27/00—Adjustable joints; Joints allowing movement
- F16L27/02—Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction
- F16L27/04—Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction with partly-spherical engaging surfaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Quick-Acting Or Multi-Walled Pipe Joints (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Rohrverbinder für Rohre mit kugeligen Rohr
enden nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein derartiger Rohrver
binder ist z.B. in der Deutschen Industrienorm ISO 3587 beschrieben
und dient zur Verbindung von Rohrleitungen aus Glas, insbesondere im chemi
schen Apparatebau und in der Verfahrenstechnik. Derartige Rohrver
binder werden auch als Schraubverbindungen (Fittings) genannt, die über
entsprechende Flanschringverbindungen mit den Rohrenden abdichtend verbun
den werden.
Bei den bisher bekannten Rohrverbindungen nach ISO 3587 ist es nach
teilig, daß an den Rohrenden unterschiedliche Anschlußsegmente ange
ordnet sind, d.h. das eine Rohrende ist beispielsweise als Kugelanschluß
segment und das andere Rohrende als Pfannenanschlußsegment ausgebildet.
Derartige Rohre können keine axialen Abweichungen und auftretende Mon
tage- und Betriebs-Spannungen aufnehmen und es ist ebenfalls nicht mög
lich, die Rohrverbindungsstücke radial ein- und auszubauen. Zum Einbau
von Rohrverbindungsstücken in bekannte Rohrverbindungen müssen vielmehr
die Rohre um ein wesentliches Maß voneinander entfernt werden, um das zu
geordnete Rohrverbindungsstück einbauen und einpassen zu können.
Ebenso nachteilig ist, daß bei der Verwendung von Dichtungen zwischen den
Anschlußflächen (Dichtflächen) diese Dichtungen besonders sorgfältig
eingelegt werden müssen.
Bei den bekannten Rohrleitungen ist ferner nachteilig, daß nur eine
schwierige und aufwendige Anpassung der Rohrverbindungsstücke mit glei
chem oder anderem Werkstoff oder auch mit anderen Anschlußprinzipien an
die Rohrenden der vorhandenen Rohre möglich ist. Bisher war es ferner
nur erschwert möglich, entsprechende Abperr-, Kontroll-, Steuer- und
Regelorgane zwischen den Rohrenden zu integrieren.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Rohrverbinder der
eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß die damit zu erstellenden
Rohrleitungen einfacher und kostengünstiger herzustellen und zu montie
ren sind, sowie sicherer zu betreiben sind.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe dient die im Anspruch 1 wiedergegebene
technische Lehre.
Merkmal dieser technischen Lehre ist, daß nun beide Rohrenden eines vor
handenen Rohres gleich ausgebildet sein sollen, nämlich als Pfannen
anschlußsegment.
Das dazugehörende Rohrverbindungsstück ist dann in analoger Weise als
Kugelanschlußsegment ausgebildet.
Durch die identische Ausbildung der beiden Rohrenden als Pfannenanschluß
segmente ergibt sich der Vorteil, daß die Rohrverbindungsstücke nun uni
versell einsetzbar sind, denn es bedarf nicht mehr unterschiedlicher Rohr
verbindungsstücke, wie es beispielsweise in der DIN ISO 3587 vorgesehen
war.
Nach der Erfindung kann nun so ein Baukastensystem mit verringerten Her
stellungskosten gegenüber den bekannten Rohrleitungen erstellt werden,
denn man verwendet auch die Rohre mit genormten und gleichbleibenden
Längen, und die beim chemischen Apparatebau oder in der Verfahrens
technik auftretenden Längenunterschiede werden durch unterschiedlich lange
Rohrverbindungsstücke überbrückt. Hierdurch wird die Lagerhaltung wesent
lich eingeschränkt, denn man muß nur noch Rohre bestimmter Länge auf La
ger halten und der Längenausgleich beim Bau von Rohrleitungen wird
durch unterschiedlich lange Rohrverbindungsstücke mit jeweils gleichen
Anschluß-Dichtungsflächen erreicht.
Damit ergibt sich der weitere Vorteil, daß das Rohrverbindungsstück nicht
nur in unterschiedlicher Länge vorhanden ist, sondern zusätzlich noch
mit weiteren Funktionen versehen sein kann. Ein derartiges Rohrverbin
dungsstück kann als Bogen, Abzweigung oder Reduzierstück ausgebildet
sein und es kann darin integrierte Kontroll-, Steuer-, Regel- und Sicher
heitsorgane enthalten.
Das Rohrverbindungsstück kann hierbei als einstückiges Teil (Anspruch 2)
oder als senkrecht zur Längsachse des Rohres geteiltes, zweistückiges
Teil (Anspruch 3) ausgebildet sen. Wichtig ist in beiden Fällen, daß die
Kugelanschlußsegmente des Rohrverbindungsstückes dichtend im Paßsitz in
die zugeordneten Pfannenanschlußsegmente der Rohrenden der zu verwendenden
Rohre passen, so daß zwischengelegte Dichtungen vermieden werden können.
Ebenso ist es möglich, die Rohrverbindungsstücke so auszubilden, daß auch
noch andere Rohrsysteme mit anderen Übergängen anschließbar sind. Hierbei
wird es nach dem Gegenstand des Anspruches 5 bevorzugt, wenn das Rohrver
bindungsstück an der einen Seite als Kugelanschlußsegment und an der
anderen Seite als Plananschlußsegment ausgebildet ist. Hierbei ist es
möglich, Rohrenden anzuschließen, welche plane Dichtungsflächen aufwei
sen, die abdichtend an dem Plananschlußsegment des vorher erwähnten Rohr
verbindungsstückes anliegen.
Ebenso ist es nach dem Gegenstand des Anspruches 6 vorgesehen, daß mit
dem Rohrverbindungsstück Rohre unterschiedlicher Nennweite miteinander
verbunden werden können, wobei die Anschlußsegmente der einen Seite des
Rohrverbindungsstückes einen gegenüber der anderenSeite des Rohrver
bindungsstückes unterschiedlichen Durchmesser aufweisen.
In der Beschreibungseinleitung wurde erwähnt, daß es als nachteilig em
pfunden wird, daß die bisher bekannten Rohrverbindungsstücke es nicht ge
statten, daß die damit zusammengebaute Rohrleitung Montage- und Betriebs
spannungen aufnimmt. Dies liegt daran, daß die bekannten Rohrverbindungs
stücke stets in derartigen, relativ großen Längen gefertigt waren, daß sie
nicht in der Lage waren, als "Kugelgelenk" beidseitig zwischen einander
gegenüberliegenden Rohrenden den Rohrverband gelenkig auszugestalten.
Nach dem Gegenstand des Anspruches 7 ist zur Vermeidung dieses Nach
teiles vorgesehen, daß die sphärisch ausgebildeten Dichtflächen der Kugel
anschlußsegmente der Rohrverbindungsstücke einen kleineren Radius aufweisen
als der Radius der sphärisch ausgebildeten Schultern der Rohre für die
Anlage des jeweiligen Flanschringes und daß beide Radien vom gleichen
Zentrum ausgehen, welches in der Längsachse der Rohre liegt. Hierbei
ist wesentlich, daß die einander gegenüberliegenden Kugelanschluß
segmente der Rohrverbinder einen möglichst geringen axialen Abstand
voneinander aufweisen, um die Gelenkfunktion erfüllen zu können.
Damit kommt es zu einer kraftschlüssigen Verspannung der Rohrverbin
dungsstücke, weil durch die beschriebenen Radienverhältnisse zwei Zentren
sich genau in der Längsachse des Rohres symmetrisch zur Verbindungsstelle
des Rohres gegenüberliegen und sich hierdurch die einander gegenüberlie
genden Kugelanschlußsegmente des Rohrverbindungsstückes mit den zuge
ordneten Pfannenanschlußsegmenten der zu verbindenden Rohrenden kraft
schlüssig verspannen und es hierbei zu einer stabilen Verbindung kommt,
die trotzdem allseitig je nach Beanspruchung auswinkeln kann.
Damit kann ein derartiger Rohrverband schräg gerichtete Montage- und
Betriebs-Spannungen aufnehmen, ohne daß es im Rohr zu unzulässigen Spannun
gen kommt.
Ferner ist vorgesehen, daß die Werkstoffe, aus denen die Pfannenan
schlußsegmente und die Rohrverbindungsstücke hergestellt sind, zusätzlich
teilweise oder vollständig mit einem Schutzüberzug versehen sind, der diese
Materialien z.B. gegen aggressive Chemikalien widerstandsfähig macht.
Ebenso ist es vorgesehen, daß die Rohrverbindungsstücke aus Metall oder
deren Legierungen vorgesehen sind; ebenso können sie aus Ton-, Keramik-,
Glas-, Graphit-, Kunststoff- oder Gummiprodukten hergestellt sein.
Mit der Erfindung werden auch neuartige Montagehilfen beschrieben, wobei
eine erste Montagehilfe darin besteht, daß zur Lagensicherung bei der
Montage des Rohrverbindungsstücks mit den Rohrenden der zu verbinden
den Rohre in jedem der Rohre im Bereich des pfannenförmigen Anschluß
teils jeweils eine umlaufende Ringnut angeordnet ist, wobei im Rohrver
bindungsstück eine gleiche Ringnut vorgesehen ist und ein ringförmiger
Clips mit seinen Armen jeweils in eine Ringnut der Rohrenden und des
Rohrverbindungsstückes eingreift. Zur Montage wird also zunächst der
Clips auf das einseitig offene Rohrende eines Rohres aufgeschoben und
greift mit seinen oberen Armen in die dort angeordnete umlaufende Ringnut
ein. Es wird sodann das Zwischenstück aufgeschoben, wobei der Clips mit
seinen mittleren Armen in die Ringnut des Zwischenstückes eingreift, so
daß der Clips damit in Richtung zum oberen Rohrende fixiert ist. Danach
wird dann das untere Rohrende an das Zwischenstück herangefahren, wobei
der Clips mit seinen unteren Armen in die Ringnut des unteren Rohrendes
eingreift und damit dieses untere Rohrende ebenfalls zum Rohrverbindungs
stück fixiert ist. Nach der provisorischen Halterung dieser drei Teile
wird dann die Flanschverbindung aufgebracht, wobei ebenfalls zur Montage
erleichterung jeder Flanschring entweder in rohraxialer Richtung (An
spruch 10) oder in rohrradialer Richtung (Anspruch 11) geteilt ist. Diese
Zweiteilung des jeweiligen Flanschringes gewährleistet eine einfache
Montage, denn die Flanschringe müssen nicht von oben über die Rohre
gestreift werden, sondern sie können in radialer Richtung zunächst geteilt
an das jeweilige Rohrende herangefahren werden, um dann über entsprechende
Schrauben verbunden zu werden.
Zur Montageerleichterung der genannten Flanschringe ist es zusätzlich
noch vorgesehen, daß am Innenumfang der Flanschringe federnde Lippen
vorgesehen sind, die sich kraftschlüssig an den Außenumfang des Rohres
anlegen. Damit wird vermieden, daß der Flanschring in unbeabsichtigter
Weise am Rohr verrutscht.
In einer komplementären Ausführungsform ist es vorgesehen, daß anstelle
der vorher beschriebenen Ringnut eine entsprechende umlaufende Rippe am
Anschlußteil angeformt ist, auf welche der - ebenfalls komplementär aus
gebildete - Clips mit seinen, eine Rastausnehmung aufweisenden, Armen
aufgerastet wird.
In einer weiteren Ausführungsform ist ein radial montierbarer Clips vor
gesehen, der entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel entweder einen
Rastvorsprung oder entsprechend dem zweiten Ausführungsbeispiel eine
Rastausnehmung jeweils an einem Arm aufweist und der derartig am Umfang
geteilt ist, daß er wie eine einseitig offene, federnde Spange radial
auf dem Rohrverband aufgeschoben werden kann.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der übrigen Unteransprü
che.
Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht
nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus
der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere
die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung werden als
erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination
gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege dar
stellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen
und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vor
teile der Erfindung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1: schematisiert gezeichneter Längsschnitt durch eine Rohrver
bindung nach der Erfindung in zwei verschiedenen Ausführungs
formen,
Fig. 2: Schnitt durch eine erste Ausführungsform eines Rohrver
bindungsstückes,
Fig. 3: Schnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Rohrverbin
dungsstückes,
Fig. 4: Seitenansicht einer dritten Ausführungsform eines Rohrverbin
dungsstückes,
Fig. 5: Seitenansicht einer vierten Ausführungsform eines Rohrver
bindungsstückes,
Fig. 6: Seitenansicht einer fünften Ausführungsform eines Rohrverbindungs
stückes,
Fig. 7: schematisiert gezeichnet die geometrischen Verhältnisse an den
Anschlußflächen einer Rohrverbindung nach der Erfindung,
Fig. 8: Schnittdarstellung der rechten Seite einer Rohrverbindung gemäß
Fig. 1 unter Verwendung eines Clips,
Fig. 9: der Clip nach Fig. 8 im Schnitt gemäss der Linie IX-IX in
Fig. 10,
Fig. 10: Draufsicht auf den Clip nach Fig. 9,
Fig. 11: Schnitt durch einen Flanschring in einer ersten Ausführungs
form gemäss der Linie XI-X in Fig. 12,
Fig. 12: Draufsicht auf den Flanschring nach Fig. 11,
Fig. 13: Draufsicht auf einen Flanschring in einer zweiten Aus
führungsform,
Fig. 14: Schnitt gemäß der Linie XIV-XIV in Fig. 13,
Fig. 15: Schnitt gemäß der Linie XV-XV in Fig. 13,
Fig. 16: Draufsicht auf einen Clips in einer zweiten Ausführungs
form,
Fig. 17: Schnitt durch eine Rohrverbindung mit einem Clips nach
Fig. 16.
In Fig. 1 werden zwei Rohre 1, 2 über ein zweiteiliges Rohrverbindungs
stück 13 (Fig. 1 links) oder über ein einteiliges Rohrverbindungs
stück 14 (Fig. 1 rechts) verbunden.
Jedes Rohr 1 weist ein pfannenartig ausgebildetes Rohranschlußteil 3, 4
auf, welches an seinem oberen Teil eine kugelige Schulter 23 aufweist
für die Anlage eines Flanschringes 18, der mit seiner zugeordneten
Schulter 22 an der Schulter 23 dieses Rohranschlußteiles 3 aufliegt.
Die Rohranschlußabdichtungsfläche 7, 8 des jeweiligen Rohranschlußteiles
3, 4 ist als Pfannenanschlußsegment 5, 6 ausgebildet, d.h. die Anschluß
innenwandung 9, 10 ist sphärisch gekrümmt.
Den sphärisch gekrümmten Pfannenanschlußsegmenten 5, 6 sind zugeordnete
Kugelanschlußsegmente 15, 16 eines Rohrverbindungsstückes 13, 14 zuge
ordnet.
In Fig. 1 sind die genannten Teile der Deutlichkeit halber etwas
auseinandergezogen gezeichnet; im verbundenen Zustand befinden sich jedoch
die Pfannenanschlußsegmente 5, 6 der Rohranschlußteile 3, 4 in vollständi
gem und großflächigem Dichtungseingriff mit den zugeordneten Kugelan
schlußsegmenten 15, 16 derRohrverbindungsstücke 13, 14.
In Fig. 1 ist noch gezeigt, daß zur Erleichterung der Montage des Flansch
ringes 18 dieser an seinem Innenumfang eine Federlippe 24 aufweist, die
in einer radialen Ausnehmung 26 im Flanschring 18 federnd gelagert ist
und dort unter der Kraft der Feder 25 radial gegen den Außenumfang des
Rohres 1 vorgespannt wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß
der Flanschring 18 auf die montagegünstigste Position am Rohr 1 gebracht
und gehalten werden kann.
Die Fig. 2 zeigt ein Rohrverbindungsstück 20 als einteiliges Stück mit
dazugehörenden Kugelanschlußsegmenten 21, während Fig. 3 ein Rohrver
bindungsstück 30 zeigt, das in senkrecht zur Rohrachse nach Fig. 3 ge
teilt ist und dort zwei stirnseitige Abdichtungsflächen 27, 28 aufweist,
die nicht aufeinander passen. Jedes Teil weist wiederum ein Kugelan
schlußsegment 31, 32 auf, das mit entsprechenden Pfannenanschlußsegmenten
der Rohranschlußteile 3, 4 der Rohre 1, 2 zusammenwirkt.
Die Fig. 4 zeigt ein weiteres Rohrverbindungsstück 40, bei dem zeichne
risch symbolisiert ist, daß es in beliebiger Länge hergestellt werden
kann, wobei die beiden gegenüberliegenden Enden wiederum die beschriebenen
Kugelanschlußsegmente 41, 42 aufweisen.
Die Fig. 5 zeigt ein Rohrverbindungsstück 50, mit dem unterschied
liche Rohrenden miteinander verbunden werden können. Das obere Rohrende
weist ein Kugelanschlußsegment 51 auf, während das untere Rohrende ein
Plananschlußsegment 52 aufweist, mit dem es möglich ist, eine stirn
seitige Dichtungsfläche zu einem stirnseitig abgeflachten Rohrende eines
Rohres anzuschließen.
Die Fig. 6 zeigt ein weiteres Rohrverbindungsstück 60, welches als Re
duzierstück ausgebildet ist, wobei das obere Ende dieses Rohrverbindungs
stückes wiederum als Kugelanschlußsegment 61 ausgebildet ist, während
das untere Ende dieses Rohrverbindungsstückes 60 entweder ebenfalls als
Kugelanschlußsegment ausgebildet ist oder - gemäß der Darstellung in
Fig. 6 - als Plananschlußsegment 62.
Die Fig. 7 zeigt, daß es bei Verwendung einer Flanschringverbindung
gemäss Fig. 1 zu einer kraftschlüssigen Verspannung des Rohrverbindungs
stückes zwischen den Rohranschlußteilen 3, 4 derRohre 1, 2 kommt, wenn die
dort beschriebenen geometrischen Verhältnisse eingehalten werden.
Aus dieser Darstellung ist ersichtlich, daß von einem Zentrum 33 aus
gehend zwei Radien 36, 37 vorhanden sind, wobei der kleinere Radius 36
den Radius des Kugelanschlußsegmentes 15 des Rohrverbindungsstücke 13 be
schreibt, während der größere Radius 37 den Radius der zugeordneten Schul
ter 23 des Rohranschlußteiles 4 des Rohres 2 beschreibt.
In analoger Weise gilt dies auch für das gegenüberliegende Rohr 1 mit
seinem Rohranschlußteil 3, wobei wiederum das Kugelanschlußsegment 15
durch den kleineren Radius 36 und die Schulter 23 des Rohranschlußteiles
3 durch den größeren Radius 37 beschrieben wird und beide Radien von
dem Zentrum 38 ausgehen. Die genannten Teile liegen also jeweils auf einem
Kreis 34, 35 mit gleichem Zentrum 33 bzw. 38.
Wird nun ein Flanschring 18 auf die Schulter 23 aufgelegt und gegenüber
dem anderen an der gegenüberliegenden Seite an der Schulter 23 anliegenden
Flanschring zusammengepreßt, dann kommt es zu einer kraftschlüssigen Ver
spannung im Bereich der Kugelanschlußsegmente 15, 16 (Fig. 1, 7) bzw.
der dazugehörenden Pfannenanschlußsegmente 5, 6 (Fig. 1) und die aneinander
anliegenden Flächen verkeilen sich so, daß eine derartige Rohrverbindung
auch in der Lage ist, entsprechenden Knickkräften nachzugeben und auch
durch den Einbau entsprechender, zweckmässig montierter Rohrverbinder
Montage- und Betriebsspannungen, die in axialer Richtung wirken, zu
verarbeiten.
Die Fig. 8 zeigt den in der Beschreibungseinleitung erwähnten Clips 44,
der zur Montageerleichterung der Rohrverbindungsstücke dient. Gemäss
der Darstellung in Fig. 1 und Fig. 8 weist jedes Rohranschlußteil 3, 4
in der Nähe des jeweiligen Pfannenanschlußsegmentes 5, 6 eine umlau
fende Ringnut 12 auf und jedes Rohrverbindungsstück weist ebenfalls eine
Ringnut 17 auf.
Gemäss Fig. 9 und 10 besteht der Clips 44 aus einem umlaufenden Ring
(z.B. aus einem elastischen Kunststoffmaterial), an dem radial am
Umfang verteilt mehrere Arme 45, 46, 47 angeordnet sind. Jeder Arm weist
an seinem freien oberen Ende einen Kopf 49 auf, an dem eine Rastschul
ter 53 angeordnet ist . Die Köpfe 49 der Arme 45, 46, 47 ragen radial ein
wärts und federn aufgrund der Elastizität der Arme 45, 46, 47.
Es ist jedoch ebenso möglich, den beschriebenen Clips 44 aus einem nicht
elastischen Metallmaterial herzustellen, wobei zur Erreichung einer ge
wissen Elastizität der Ring beispielsweise im Bereich der Schnittstelle
48 aufgeschnitten sein kann, so daß er in sich federnd ausgebildet ist.
Zur Montage einer Rohrverbindung nach Fig. 8 wird zunächst der Clips 44
mit seinen oberen Armen 45 in die Ringnut 12 des oberen Rohres 1 einge
schoben. Hierbei greift der Arm 45 mit seiner Rastschulter 53 hinter einen
zugeordneten Rastvorsprung 54 im Bereich der Ringnut 12.
Es wird nun das Rohrverbindungsstück 14 unter das Rohr 1 gefahren und
die Arme 46 des Clips 44 werden in die umlaufende Ringnut 17 des Rohr
verbindungsstückes 14 eingeklinkt, so daß das Rohrverbindungsstück 14 in
Bezug zum Rohr 1 provisorisch festgelegt ist.
Nun wird von unten das Rohr 2 herangefahren, so daß der Clips mit seinen
unteren Armen 47 in die untere Ringnut 12 des Rohres 2 eingreift und damit
das Rohr 2 ebenfalls zum Rohrverbindungsstück 14 festgelegt ist.
Die genannten Teile können dann bei der Montage der Flanschringe nicht
mehr gegeneinander verrutschen oder herabfallen, was eine wesentliche
Montageerleichterung darstellt.
Gemäss den Darstellungen in den Fig. 11 bis 15 werden Flanschringe 55,
65 vorgeschlagen, die zweigeteilt sind, so daß die Flanschringe in radia
ler Richtung auf die Rohre 1, 2 heranfahrbar sind und nicht axial auf die
Rohre 1, 2 aufgesteckt werden müssen.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 und 12 ist der Flanschring 55 in
rohraxialer Richtung geteilt, d.h. er verfällt in zwei spiegelsymmetrisch
gleiche Teile 56, 57, die bezüglich der Teilungsebene 64 symmetrisch sind.
Die beiden Teile werden durch entsprechende Schrauben 63 miteinander
verbunden.
Auch hier ist wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 gezeigt, daß zu
sätzliche Federlippen 24 vorgesehen sein können, die sich kraftschlüssig
am Innenumfang des Rohres 1, 2 anlegen.
Es ist ferner gezeigt, daß im Bereich der Schultern 22 jeweils eine Auflage
eingelegt werden kann, die je nach Anwendungszweck unterschiedlich geformt
und werkstoffmäßig ausgebildet sein kann, im Ausführungsbeispiel ist
hierbei ein Formring 59 gezeigt, der sich dann an der zugeordneten Schulter
23 des Rohranschlußteils 3, 4 abstützt.
Die einander gegenüberliegenden Flanschringe 55 werden dann durch nicht
näher dargestellte axiale Schrauben gegeneinander verspannt, die durch
die Bohrungen 58 der einander gegenüberliegenden Flanschringe 55 greifen.
Die Fig. 13 bis 15 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Flansch
ringes 65, der aus zwei unterschiedlich großen Teilen 66, 67 besteht.
Dieser Flanschring 65 kann wiederum in radialer Richtung an das Rohr 1, 2
herangefahren werden. Das größere Teil 67 weist eine Ausnehmung 68 auf,
deren Breite größer ist als der Durchmesser der zentrischen Rohraufnahme
70, damit der Flanschring 65 ein Verkantungsspiel hat, das eine Winkel
lage des Rohrverbandes gestattet. Diese Ausnehmung 68 wird von dem klei
neren Teil 66 ausgefüllt, wobei gemäss der Darstellung in Fig. 14 und
Fig. 15 das Teil 66 außerhalb der Ausnehmung 68 das größere Teil 67
überlappt und dort mit nicht näher dargestellten Schrauben 72 mit dem Teil
67 verbunden ist.
Zur Montage eines Flanschringes 65 wird also zunächst das Teil 67 mit
einer Ausnehmung 68 auf das Rohr aufgeschoben, so daß das Rohr in den
Innenraum (zentrische Rohraufnahme 70) gelangt. Es wird dann in diese
Ausnehmung 68 das kleinere Teil 66 eingeschoben, so daß sich dessen
Innenumfang 71 mit radialem Spiel am Außenumfang des Rohres 1, 2 anlegt.
Sodann werden die Bohrungen 73 der beiden Teile 6, 67 in gegenseitige
Deckung gebracht, so daß dann die beiden Teile über die nicht näher dar
gestellten Schrauben 72 miteinander verbunden werden können.
Der genannte Flanschring 65 ist also in der Teilungsebene 69 (Rohrradial)
geteilt.
Für die Ausbildung des Clips 44 und der Flanschringe 18, 55, 65 wird auch
unabhängig von der vorher beschriebenen Rohrverbindung Schutz gesondert
beansprucht.
Wie in der allgemeinen Beschreibung erwähnt, können statt der Rastschul
tern 53 auch entsprechende Rastausnehmungen vorgesehen sein, welche
auf zugeordnete Rippen 81, 82, 83 (Fig. 17) der Rohre 1, 2 und des Rohrver
bindungsstückes 13, 14 aufrastbar sind.
In Fig. 16 ist noch als weiteres Ausführungsbeispiel ein radial mon
tierbarer Clips 74 gezeigt, der aus drei jeweils einseitig offenen,
beabstandeten Spangen 75, 76, 77 besteht. Die Verbindungen der Spangen
75, 76, 77 untereinander erfolgt über gerade Verbindungsteile 78, 79, 80, die
z.B. als Stangen ausgebildet sind.
Entsprechend der Fig. 17 werden zur Montage die Spangen 75, 76, 77 radial
auf die Rohrverbindung zu bewegt und federn dann in radialer Richtung auf,
so daß sie auf den Rohrverband in dieser Richtung aufgeschoben werden
können. Sie liegen dann an entsprechenden Rippen 81, 82, 83 der Rohre 1, 2
und des Rohrverbindungsstückes 13, 14 an und halten so den Rohrverband
zusammen, bis die Flanschringe 18 miteinander verschraubt sind.
- Zeichnungs-Legende
1 Rohr
2 Rohr
3 Rohranschlußteil
4 Rohranschlußteil
5 Pfannenanschlußsegment
6 Pfannenanschlußsegment
7 Rohranschlußabdichtungsfläche
8 Rohranschlußabdichtungsfläche
9 Anschlußinnenwandung
10 Anschlußinnenwandung
11 Rohrinnenwandung
12 Ringnut
13 Rohrverbindungsstück
14 Rohrverbindungsstück
15 Kugelanschlußsegment
16 Kugelanschlußsegment
17 Ringnut
18 Flanschring
19 Bohrung
20 Rohrverbindungsstück
21 Kugelanschlußsegment
22 Schulter (Flanschring 18)
23 Schulter (Rohr 1)
24 Federlippe
25 Feder
26 Ausnehmung
27 stirnseitige Abdichtungsfläche
28 stirnseitige Abdichtungsfläche
29
30 Rohrverbindungsstück
31 Kugelanschlußsegment
32 Kugelanschlußsegment
33 Zentrum
34 Kreis
35 Kreis
36 Radius
37 Radius
38 Zentrum
40 Rohrverbindungsstück
41 Kugelanschlußsegment
42 Kugelanschlußsegment
44 Clips
45 Arm
46 Arm
47 Arm
48 Schnittstelle
49 Kopf
50 Rohrverbindungsstück
51 Kugelanschlußsegment
52 Plananschlußsegment
53 Rastschulter
54 Rastvorsprung
55 Flanschring
56 Teil
57 Teil
58 Teil
59 Formring
60 Rohrverbindungsstück
61 Kugelanschlußelement
62 Plananschlußelement
63 Schraube
64 Teilungsebene
65 Flanschring
66 Teil
67 Teil
68 Ausnehmung
69 Teilungsebene
70 Rohraufnahme
71 Innenumfang (Teil 66)
72 Schraube
73 Bohrung
74 Clips
75 Spange
77 Spange
78 Verbindungsteil
79 Verbindungsteil
80 Verbindungsteil
81 Rippe
82 Rippe
83 Rippe
Claims (14)
1. Rohrverbinder für Rohre mit kugeligen Rohrenden, von denen minde
stens das eine Rohrende als Pfannenanschlußsegment ausgebildet ist und
über zugeordnete Rohrverbindungsstücke mit weiteren Rohren verbindbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Rohrenden
als Pfannenanschlußsegment (5, 6) ausgebildet sind und daß das Rohrverbin
dungsstück (13, 14, 20, 30, 40, 50, 60) an beiden Enden zugeordnete Kugelan
schlußsegmente (15, 16; 31, 32; 41, 42; 51, 61) aufweist, deren axialer
Abstand möglichst klein ist.
2. Rohrverbinder nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rohrverbindungsstück (14) ein ein
stückiges Teil ist.
3. Rohrverbinder nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Rohrverbindungsstück (13, 30) senk
recht zur Längsachse des Rohres (1) in zwei symmetrische Teile (31, 32)
geteilt ist, (Fig. 1, 3).
4. Rohrverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrverbindungsstück
(50, 60) an der einen Seite ein Kugelanschlußsegment (51, 61) und an der
anderen Seite ein Plananschlußelement (52, 62) aufweist, (Fig. 5, 6).
5. Rohrverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung von Roh
ren (1) unterschiedlichen Durchmesssers die Anschlußsegmente (15, 16; 31,
32; 41, 42; 51, 52; 61, 62) der einen Seite des Rohrverbindungsstückes
(13, 14, 20, 30, 40, 50, 60) einen gegenüber der anderen Seite unterschied
lichen Durchmesser aufweisen, (Fig. 6).
6. Rohrverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die sphärisch ausge
bildeten Dichtflächen der Kugelanschlußsegmente (15) der Rohrverbindungs
stücke (13) einen kleineren Radius (36) aufweisen als der Radius (37) der
sphärisch ausgebildeten Schultern (23) der Rohre (1, 2) für die Anlage
des jeweiligen Flanschringes (18) und daß beide Radien (36, 37) vom
gleichen Zentrum (33) ausgehen, welches in der Längsachse der Rohre (1, 2)
liegt, (Fig. 7).
7. Rohrverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagensicherung bei
der Montage des Rohrverbindungsstückes mit den Rohrenden der zu verbin
denden Rohre (1, 2) in jedem der Rohre (1, 2) im Bereich des pfannenförmigen
Anschlußteils (3, 4) jeweils eine umlaufende Ringnut (12) angeordnet ist,
daß im Rohrverbindungsstück eine Ringnut (17) angeordnet ist und daß ein
ringförmiger Clips (44) mit seinen Armen (45, 46, 47) in jeweils eine
Ringnut (12, 17) eingreift, (Fig. 8-10).
8. Rohrverbinder nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Clips (44) aus einem Ring besteht,
an dessen Umfang verteilt mehrere Arme (45, 46, 47) angeordnet sind, an
deren oberen, freien Enden jeweils ein Kopf (49) angeordnet ist, an dem
jeweils eine Rastschulter (53) angeformt ist, welche rastend in jeweils
einen in der Ringnut (12, 17) angeordneten Rastvorsprung (54) eingreift,
(Fig. 8-10).
9. Rohrverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Lagensicherung bei
der Montage des Rohrverbindungsstückes mit den Rohrenden der zu verbin
denden Rohre (1, 2) an jedem der Rohre (1, 2) eine umlaufende Rippe
(81, 83) angeordnet ist, daß am Rohrverbindungsstück gleichfalls eine um
laufende Rippe (82) angeordnet ist, und daß jeder Rippe (81, 82, 83) jeweils
eine einseitig offene, radial spreizbare Spange (75-77) eines Clips (74)
zugeordnet ist, die zur Anlage an die Rippe (81-83) bringbar ist.
10. Rohrverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschring (55)
in rohraxialer Richtung geteilt ist und zwei bezüglich seiner Teilungs
ebene (64) spiegelsymmetrische Teile (57, 58) bildet, (Fig. 11-12).
11. Rohrverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschring (65)
in rohrradialer Richtung geteilt ist und zwei Teile (66, 67) bildet,
von denen ein erstes Teil eine von der zentrischen Rohraufnahme (70) in
radialer Richtung verlaufende Ausnehmung (68) aufweist, deren Breite
größer ist als die Breite der Rohraufnahme (70), daß in dieser Ausnehmung
(68) ein kleineres Teil (66) passend einschiebbar ist, welches sich mit
seinem Innenumfang (71) unter radialem Spiel an das Rohr (1, 2) anlegt
und welches mit dem größeren Teil (67) über Schrauben (72) verbindbar ist.
12. Rohrverbinder nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß am Innenumfang der
Flanschringe (55, 65) radial einwärts in Richtung zum Rohr (1, 2) weisende,
federbelastete Lippen (24) angeordnet sind, die sich kraftschlüssig am
Außenumfang des Rohres (1, 2) anlegen.
13. Rohrverbinder nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lippen (24) aus einem elastischen
Material bestehen.
14. Rohrverbinder nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lippen (24) aus einem unelastischen
Material bestehen, die in radialer Richtung verschiebbar in Ausneh
mungen (26) der Flanschringe (18, 55, 65) gelagert sind, an denen jeweils
eine Feder (25) anliegt, welche die Lippe kraftschlüssig gegen denAußen
umfang des Rohres (1, 2) preßt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853541388 DE3541388A1 (de) | 1985-11-22 | 1985-11-22 | Rohrverbinder fuer rohre mit kugeligen rohrenden |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853541388 DE3541388A1 (de) | 1985-11-22 | 1985-11-22 | Rohrverbinder fuer rohre mit kugeligen rohrenden |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3541388A1 true DE3541388A1 (de) | 1987-06-04 |
Family
ID=6286605
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19853541388 Withdrawn DE3541388A1 (de) | 1985-11-22 | 1985-11-22 | Rohrverbinder fuer rohre mit kugeligen rohrenden |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3541388A1 (de) |
Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB524037A (en) * | 1939-01-20 | 1940-07-29 | Austin Motor Co Ltd | Improvements in universal joints for joining rods or tubes |
FR994834A (fr) * | 1945-02-05 | 1951-11-22 | Quartz & Silice | Raccordement pour tuyaux |
GB1132934A (en) * | 1966-07-01 | 1968-11-06 | Corning Glass Works | Pipe coupling |
DE2911448A1 (de) * | 1979-03-23 | 1980-09-25 | Rheinmetall Gmbh | Rohrverbindung |
-
1985
- 1985-11-22 DE DE19853541388 patent/DE3541388A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB524037A (en) * | 1939-01-20 | 1940-07-29 | Austin Motor Co Ltd | Improvements in universal joints for joining rods or tubes |
FR994834A (fr) * | 1945-02-05 | 1951-11-22 | Quartz & Silice | Raccordement pour tuyaux |
GB1132934A (en) * | 1966-07-01 | 1968-11-06 | Corning Glass Works | Pipe coupling |
DE2911448A1 (de) * | 1979-03-23 | 1980-09-25 | Rheinmetall Gmbh | Rohrverbindung |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE69816935T2 (de) | Manschette für ein Rohrelement | |
DE2335119C3 (de) | Rohrkupplung | |
DE3531926C2 (de) | ||
EP0442505A2 (de) | Rohranschlussteil, Rohrverbindungsteil und zugehörige Mutter | |
EP4127543B1 (de) | Steckverbinder mit vormontagesicherung | |
DE2932979A1 (de) | Klemmeinrichtung | |
EP0510369B1 (de) | Kupplungseinrichtung für ein Schlauchsystem | |
DE69023658T2 (de) | Abdichteinrichtung. | |
EP0752080B1 (de) | Rohranordnung für sprinkleranlagen | |
EP0403937B1 (de) | Universalmuffe mit längsgeteiltem Muffenrohr und stirnseitigen Dichtungskörpern | |
EP0040258A1 (de) | Kunststoffschlauchschelle | |
AT393309B (de) | Vorrichtung zum verbinden von mit flanschen versehenen rohren | |
DE4310795C1 (de) | Steckkupplung | |
DE2063463A1 (de) | Rohrverbindungsstuck zum Anschließen von Abzweigrohren an ein Hauptrohr | |
DE3541388A1 (de) | Rohrverbinder fuer rohre mit kugeligen rohrenden | |
DE2310680B1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden zweier Anschlussstuecke fuer Schlauch- oder Rohrenden | |
DE8103139U1 (de) | Vorrichtung zum bilden eines abzweigstueckes an einem rohr | |
EP2650576B1 (de) | Doppelnippel zur abgedichteten Verlegung von Langformteilen | |
DE3127758C2 (de) | Vorrichtung zur Verbindung von mit Flanschen versehenen Kunststoffrohren | |
EP0018005B1 (de) | Bausatz zur Herstellung von Raumfachwerken | |
DE19743185A1 (de) | Vorrichtung zum Anschließen von Rohrleitungen | |
EP2194308B1 (de) | Kupplungsstück für Wellenschlauch-Anschlussteile | |
DE102004048414B4 (de) | Elementensatz zur Erstellung von Schutzrohrleitungen | |
EP0036535B1 (de) | Reparaturkupplung | |
DE3402583A1 (de) | Rohranschlussvorrichtung |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |