DE3540083C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Bei der Fertigung von Leitungsverbindungen mit entsprechenden
Steckern, insbesondere im Niederspannungsbereich, werden zur Ratio
nalisierung Vorrichtungen zum Abisolieren der Leiterenden und
weitere Preßvorrichtungen zum Aufpressen (Crimpen) der Stecker
verwendet. Diese Fertigungsart erfordert zwei voneinander getrennte
Arbeitsabläufe und damit zwei verschiedene, räumlich getrennte Fer
tigungsvorrichtungen.
Dadurch ist ein kontinuierlicher ineinandergreifender Arbeitsablauf
nicht gewährleistet.
Aus der US-PS 45 16 309 ist eine Vorrichtung für den Anschluß
eines elektrischen Steckers an ein mehradriges ummanteltes Kabel
bekannt, bei der ein Tisch in entgegengesetzten Richtungen ent
lang zweier gegenseitig senkrechter Bahnen relativ zu einem
Kabel-Greif-Mechanismus bewegbar ist, wobei der Tisch einen Kabel-
Abisolier-Mechanismus und eine Presse mit einer Einrichtung für
die Zuführung eines Steckerbandes zu der Presse trägt. Der Tisch
bewegt sich derart zyklisch, daß zunächst ein von dem Greif-Me
chanismus gehaltenes Kabel endseitig durch den Abisolier-Mechanismus
abisoliert und dann der vorderste, in der Presse gehaltene Stecker
des Steckerbandes mit dem abisolierten Ende des Kabels in Eingriff
gebracht und mit diesem durch Pressung verbunden wird. Vor der
Verbindung des Steckers mit dem Kabel wird hierbei der Stecker
über eine gesonderte Trenneinrichtung von dem Steckerband abge
trennt. Des weiteren zeigt die US-PS 38 67 754 eine Abisolier- und
Crimp-Maschine für die Verbindung einer elektrischen Leitung mit
einem Stecker. Die Maschine umfaßt in üblicher Weise eine Abisolier
einrichtung und eine Preßvorrichtung, wobei diesen gesonderte
Leitungshaltungs- und Steckerabtrenneinrichtungen zugeordnet
sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der ein
gangs genannten Art zu schaffen, die das Abisolieren und Aufpressen
in einer kombinierten Einheit gestattet.
Die vorgenannte Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruches 1 gelöst. Weitere Ausbildungen des Erfindungs
gegenstandes gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist insbesondere darin
zu erblicken, daß durch die Kombination einer Abisoliervorrichtung
und einer Preßeinrichtung in einem einzigen Maschinengehäuse beide
Arbeitsgänge kontinuierlich und ohne Wechsel, beispielsweise von der
abisolierten Leitung zur Steckerpresse, erfolgen kann.
Durch die Anordnung einer für die Abisoliereinrichtung und Preßvor
richtung gemeinsamen Leitungshalte- und Steckerabtrenneinrichtung
wird eine wesentliche Platzeinsparung und Vereinfachung der bislang
getrennten Arbeitsvorgänge erzielt. Durch Wegfall der bisher erfor
derlichen separaten Klemmbacken der Abisoliereinrichtung ergibt sich
insgesamt eine geringe Bautiefe der Vorrichtung, was insbesondere
bei ummantelten Leitungsbäumen zu einer Verkürzung der Abmantel
länge von ca. 40% führt.
Weiterhin ist von Vorteil, daß für beide Arbeitsvorgänge zum Betrieb
der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine einzige Kraftquelle, bei
spielsweise Druckluft, die auf die jeweiligen Zylinder-/Kolbeneinheiten
wirkt, erforderlich ist.
Die Ausbildung der Abisoliereinrichtung ist ferner durch die Anordnung
einer Auswurfzange für das abisolierte Material besonders vorteil
haft, da dadurch vermieden wird, daß die Isolationsabfälle in der
Vorrichtung verbleiben und damit ein ordnungsgemäßes Funktionieren
bei längerem Betrieb nicht mehr gewährleistet wäre.
In der Zeichnung ist ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes ver
einfacht dargestellt.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt durch die Leitungshalte- und
Steckerabtrenneinrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 und 4a
Längsschnitte durch die Abisoliereinrichtung mit ein
geführter Leitung nach Fig. 1,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Abisoliereinrichtung gemäß
Fig. 4 und 4a mit angehobener und geöffneter Auswurf
zange und
Fig. 5a eine Draufsicht mit teilweisem Längsschnitt auf die
Vorrichtung gemäß Fig. 5 mit seitlich ausgeschwenkter
Auswurfzange.
Gemäß Fig. 1 ist mit 1 ein Maschinengehäuse bezeichnet, welches auf
einer Grundplatte 15, beispielsweise einer Werkbank, montiert ist. Im
Maschinengehäuse 1 ist im Oberteil desselben ein Antriebstrang mit
Motor 2, Getriebe 3, Exzenterwelle 4 mit Pleuel 16 angeordnet, wobei
das Pleuel 16 auf ein bewegliches Huboberteil 5 der Preßeinrichtung
einwirkt. Im unteren Teil des Maschinengehäuses 1 ist unter dem be
weglich angeordneten Huboberteil 5 ein in bekannter Weise wirkendes
feststehendes Unterteil 6 vorgesehen. Neben dem Unterteil 6 ist im
Maschinengehäuse 1 eine Einführöffnung 17 für eine Leitung 11 vorge
sehen. An der Innenseite der Einführöffnung 17 ist eine Leitungshalte-
und Steckerabtrennvorrichtung 9 angeordnet. In der gleichen Ebene zur
Einführöffnung 17 und der Arbeitshöhe des feststehenden Unterteiles 6 ist
eine Abisoliereinrichtung 50 im Maschinengehäuse 1 im Rahmen der Vor
gänge "Abisolieren" und "Auswerfen der abgetrennten Isolationsteile" ver
schiebbar gelagert. Unterhalb der Abisoliereinrichtung 50 sind in
einem Boden 7 des Maschinengehäuses 1 Auswurf- und Abfallöffnungen 18
und 19 für abgetrennte Isolationsteile bzw. Steckerbandverbindungsteile
vorgesehen.
Am Oberteil des Maschinengehäuses 1 ist eine an sich bekannte Steue
rung 10 angeordnet, die auf alle Komponenten der erfindungsgemäßen
Vorrichtung wirkt.
Aus der Fig. 2 ist neben den bereits in der Fig. 1 erwähnten Teilen
noch zusätzlich eine Steckerzuführung 8 ersichtlich, über welche band
förmig verbundene Stecker 12 der Vorrichtung zugeführt werden können.
Die Steckerzuführung 8 ist an einer Rollenhalterung 20 so befestigt, daß
über einen Einstellring 21 die Steckerzuführung 8 entsprechend der
jeweiligen Steckergröße einstellbar ist. Das Steckerband gelangt durch
eine Öffnung 22 in der Wand des Maschinengehäuses 1 zur Leitungshal
te- und Steckerabtrenneinrichtung 9 und wird weiter mittels eines
Vorschubhebels 13, der von einem Nocken 14 am Huboberteil 5 betätigt
wird, zum Unterteil 6 der Presse transportiert. Im Boden 7 der Vor
richtung ist ein schubladenartig ausgebildeter Sammelbehälter 23 für
die Isolations- und Steckerband-Abfälle vorgesehen.
Das in der Fig. 3 vergrößert dargestellte Detail der Leitungshalte-
und Steckerabtrenneinrichtung 9 wird mittels zwei Zylinder-/Kolbenein
heiten 33, 33′ über Druckmittel-Eintrittsöffnungen 40, 40′, vorzugswei
se mit Druckluft, betätigt. In einer Führung 32 sind Klemmbacken 30, 30′
und Schneidkanten 31, 31′ gelagert, wobei die Klemmbacke 30 über
einen Winkelhebel 35 und ein Verbindungsgestänge 34 über eine Kolben
stange 36 mit der Zylinder-/Kolbeneinheit 33 beweglich verbunden ist.
In gleicher Weise wird über die weitere Zylinder-/Kolbeneinheit 33′ und
eine Kolbenstange 36′ ein Verbindungsgestänge 34′ und ein Winkel
hebel 35′ die bewegliche Schneidkante 31 entlang einer starr ange
ordneten Klemmbacke 30′ bzw. entlang einer an dieser als Schneid
kante 31′ ausgebildeten Seitenfläche bewegt. Während der Winkel
hebel 35 an einem Drehpunkt 37 gelagert und dessen freier Arm in
einem Längsschlitz 38 der Klemmbacke 30 verschiebbar ist, ist der
Winkelhebel 35′ in einem Drehpunkt 37′ drehbar gelagert, betätigt
jedoch die Schneidkante 31 über eine Stößelrolle 39. Der Längsschlitz 38
in der Klemmbacke 30 dient zur Justierung der Klemmbacke 30 bei ver
schieden großen Steckern 12, ohne daß die Klemmbacke 30 verstellt
werden muß. An die Schneidkante 31′ anschließend ist die Abfallöff
nung 19 für die abgetrennten Steckerbandabschnitte angeordnet.
In den Fig. 4, 4a, 5 und 5a, die jeweils eine Abisoliereinrichtung 50
in verschiedenen Bewegungsphasen darstellen, sind gleiche Teile in
allen Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen.
In einer Halterung 74 ist eine Ausnehmung 75 angeordnet, in welcher
die Abisoliereinrichtung 50 im Maschinengehäuse 1 verschiebbar ge
lagert ist. Am gegenüberliegenden Ende der Halterung 74 ist ein Zy
linder 51 mit Kolben 51′ mittels eines Flansches 76 angeordnet. Der
Zylinder 51 weist mit (nicht dargestellten) Leitungen verbundene Druck
mittel-Eintrittsöffnungen 77, 77′ auf, die entsprechend der Stellung
des Kolbens 51′ gleichzeitig wechselweise als Austrittsöffnungen für das
expandierte Druckmittel dienen. Der Kolben 51 weist am Außenum
fang eine Dichtung 78 gegenüber der Zylinderwand auf und steht mit
einer Kolbenstange 56 in Verbindung. Die Kolbenstange 56 ist von
einer in der Halterung 74 gleitend gelagerten rohrförmigen Führung 57
umhüllt, deren dem Kolben 51′ zugekehrtes Ende einen in den Zylin
der 51 hineinragenden vergrößerten Ansatz 79 aufweist. Das andere
Ende der Führung 57 ist mit einer Einstell- und Justiervorrichtung 67
verbunden. Die Kolbenstange 56 trägt am dem Kolben 51′ abgekehrten
Ende einen Mitnehmer 80, der gegenüber der Kolbenstange 56 einen
vergrößerten Querschnitt aufweist. Im Mitnehmer 80 ist eine zweiarmig
ausgebildete Klinke 52 beweglich gelagert, deren unterer Arm eine
Gleitrolle 81 und einen Steg 68 trägt. An den freien Enden des Ste
ges 68 sind Federführungen 69 mit Federn 70 angeordnet. Die Feder
führungen 69 stützen sich an Federwiderlagern 82, 82′ ab. Zwischen dem
Mitnehmer 80 und der Führung 57, die am freien Ende eine Einschnürung
83 zur Abstützung der Einstell- und Justiervorrichtung 67 aufweist,
ist die Kolbenstange 56 von einem Anschlag 85 der Einstell- und Justier
vorrichtung 67 gleitend umhüllt. In der Einstell- und Justiervorrich
tung 67 ist einmal eine Exzenterschraube 84 angeordnet, mittels welcher
die Einschnitt-Tiefe für die Leitung 11 über den Anschlag 85 einstell
bar ist. Zur Einstellung der Abisolierlänge der Leitung 11 und der
Einschubtiefe der Leitung 11 zwischen die Messer 63, 63′ dienen Einstell
schrauben 86, 87 mit entsprechenden Skalen 86′ und 87′.
Auf einer Gleitschiene 71, an deren einem Ende die Halterung 74
und der Zylinder 51 angeordnet ist, trägt neben der Einstell- und
Justiervorrichtung 67 eine auf einer Rolle 72 gelagerte Auswurfzange 53
mit einer daran befestigten Halterung 64. Die Auswurfzange 53 weist eine
Klinkennase 54 auf, die in loser Wirkverbindung und lösbar mit der
Klinke 52 in Abisolierposition steht. Die Auswurfzange 53 weist am
vorderen Ende zwei Haltebacken 88, 88′ auf, die mit einem gleitend
gelagerten Betätigungshebel 89 in Wirkverbindung stehen. Die Hal
terung 64 umschließt an ihrem freien Ende eine Ablenkschiene 65, die in
Axial- und Vertikalrichtung gebogen ist. Ferner ist ein Anschlag 73 vor
gesehen, welcher bei beendetem Abisoliervorgang und durch die
(in Fig. 1 gezeigte) Steuerung 10 eingeleitete Kolbenbewegung eine
(in der Zeichnung) nach links ausgeführte Bewegung mit dem Betä
tigungshebel 89 der Auswurfzange 53 in Kontakt kommt, wobei die
während der Bewegung durch die Ablenkschiene 65 ausgeschwenkte
Auswurfzange 53 geöffnet wird, und dabei das zwischen den Halte
backen 88, 88′ gehaltene Isolationsteil in die Auswurföffnung 18 ausge
worfen wird.
Die Abisoliereinrichtung 50 befindet sich gemäß Fig. 4 und 4a in
ihrer vorderen Endlage auf der Höhe des Unterteiles 6, wobei die
Leitung 11 durch die Leitungshalte- und Steckerabtrenneinrichtung 9
gehalten wird (Fig. 1). Die Messer 63, 63′ sowie die Haltebacken 88,
88′ der Auswurfzange 53 sind geöffnet.
Beim Einschieben der Leitung 11 durch die Leitungseinführöffnung 55
in die Abisoliereinrichtung 50 stößt diese an eine mit der Steuerung 10
in Verbindung stehende Auslösevorrichtung 90, wodurch Druckmittel durch
die Eintrittsöffnung 77′ in den Zylinder 51 gelangt, und den Kol
ben 51′ nach links drückt, wobei über die Kolbenstange 56 das mit
dieser durch den Steg 68 verbundene Messerbetätigungsgestänge 58, 58′
ebenfalls nach links bewegt wird. Am vorderen Ende des Messerbe
tätigungsgestänges 58, 58′ sind Zahnstangen 59, 59′ angeordnet, die
mit auf der Gleitschiene 71 angeordneten Ritzeln 61, 61′ in Wirkverbin
dung stehen. Die Axialbewegung der Zahnstangen 59, 59′ wird an den
Ritzeln 61, 61′ in eine Drehbewegung umgewandelt. Um 90° versetzt
zu den Zahnstangen 59, 59′ sind an Messerhalterungen 62, 62′ wie
derum Zahnstangen 60, 60′ angeordnet. Die Drehbewegung der Ritzel 61,
61′ wird hierbei in eine Schließbewegung der mit den Messerhaltern
62, 62′ verbundenen Messer 63, 63′ in Pfeilrichtung (Fig. 4a) transfor
miert.
Sobald der an der Kolbenstange 56 angeordnete Mitnehmer 80 am An
schlag 85 auftrifft, werden über das Messerbetätigungsgestänge 58, 58′
gegen die Federkraft 70 die Messer 63, 63′ in entsprechender Ein
schnitt-Tiefe geschlossen, wobei die Führung 57 die Abisoliereinrichtung 50
in der vorderen Endlage hält. Gleichzeitig schließen die Haltebacken 88,
88′ der Auswurfzange 53 und erfassen den abgetrennten Isolationsteil.
Nachfolgend wird dieser von der Leitung 11 abgezogen. Sobald die
Klinke 52 auf die Auflauframpe 66 auffährt, rastet deren Klinken
nase aus der Klinkennase 54 der Auswurfzange 53 aus, wodurch
gleichzeitig der Steg 68 mit dem Messerbetätigungsgestänge 58, 58′
freigegeben wird und durch die Federkraft 70 die Messer 63, 63′ wieder
geöffnet werden und somit der eigentliche Abisoliervorgang, d.h. die erste
Stufe der Abisoliereinrichtung 50 abgeschlossen ist.
In der zweiten Stufe der Abisoliereinrichtung 50 erfolgt das Auswerfen
des abgetrennten Isolationsteiles. Die Auswurfzange 53 wird durch
die Ablenkschiene 65 gehoben, seitlich ausgeschwenkt und durch den
gegen den Anschlag 73 wirkenden Betätigungshebel 89 werden die
Haltebacken 88, 88′ geöffnet und der von diesen bislang gehaltene
Isolationsteil in die Auswurföffnung ausgeworfen.
Nachdem die Abisoliereinrichtung 50 in der Ausnehmung 75 entsprechend
der Abisolierlänge so axial bewegt wurde, bis das abisolierte Leitungs
ende der Leitung 11 auf dem Unterteil 6 frei liegt, wird das Steckerband
um einen Stecker 12 vorgeschoben, der mit dem Anschlußteil die Lei
tung umschließt, und der Huboberteil 5 der Presse preßt dann die
Leitung 11 in die Aufnahme des Steckers, wobei gleichzeitig die
Seitenteile des Steckers 12 unlösbar mit der Leitung 11 verbunden
werden. Die Leitungshaltevorrichtung 9 öffnet und die mit dem Stecker 12
verbundene Leitung 11 wird der Vorrichtung entnommen.
Nach Entfernung der Isolation der Leitung 11 aus der Abisolierein
richtung 50 wird über die Steuerung 10 Druckmittel über die Eintritts
öffnung 77 in den Zylinder 51 geleitet, wobei die vorherige Eintritts
öffnung 77′ als Austrittsöffnung für das noch im Zylinder expandierte
Druckmittel dient. Der Kolben 51′ wird nach rechts bewegt, die Aus
wurfzange 53 durch die Ablenkschiene 65 in ihre axiale Position
zurückgeführt und die nächste Leitung 11 kann eingeführt werden.
Durch die Kombination der Halte- und Steckerabtrenneinrichtung 9
mit der Abisoliereinrichtung 50 und der Stecker-Aufpreßeinrichtung in
einem Maschinengehäuse 1 ist ein kontinuierlicher Arbeitsgang des
Abisolierens mit gleichzeitiger Längen- und Tiefeneinstellung und ein
Aufpressen der Steckerverbindungen bei gleichzeitigem kontrollierten
Wegführen der geschnittenen Isolationsteile und der abgetrennten Stecker
bandabschnitte möglich.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Abisolieren unterschiedlicher Längen von elek
trischen Leitungen und zum Aufpressen von Steckern auf die
abisolierten Leitungspartien, die im wesentlichen aus einem Ma
schinengehäuse (1) mit Antrieb (2) und Getriebe (3) mit Exzenter
welle (4) für eine Presse mit einem beweglichen Huboberteil (5)
und einem feststehenden Unterteil (6), mit einem Boden (7) und
einer Steckerzuführung (8) mit einer Leitungshalte- und Stecker
abtrenneinrichtung (9), mit mindestens einer Zylinder-/Kolben
einheit (33, 33′), sowie einer Abisoliereinrichtung (50) und einer
freiprogrammierbaren Steuerung (10) besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungshalte- und Steckerabtrenneinrichtung (9) im Unter
teil (6) und deren Zylinder-/Kolbeneinheiten (33, 33′) im Boden (7)
integriert sind, wobei die Leitungshalteeinrichtung (9) zum Festhalten
der Leitung (11) und die Trenneinrichtung (9) zur Abtrennung der
bandförmig verbundenen Stecker (12) vorgesehen ist, und daß im
Maschinengehäuse (1) angeordnete Abisoliereinrichtung (50) mittels
einer Zylinder-/Kolbeneinheit (51, 51′) betätigbar ist und eine Aus
wurfzange (53) zur Entfernung von Isolationsabfällen aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab
isolierlänge und die Isolationseinschnitt-Tiefe der abzuisolierenden
Leitungsenden der Leitungen (11) einstellbar sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß am Huboberteil (5) ein mit einem Vorschubhebel (13) zusammen
wirkender Nocken (14) zur Vorschubsteuerung der bandförmig verbun
denen Stecker (12) und am Unterteil (6) die Abtrenneinrichtung (9) zur
Abtrennung einzelner Stecker vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leitungshalte- und Steckerabtrenneinrichtung (9) Klemm
backen (30, 30′) und Schneidkanten (31, 31′) aufweist und über
die Zylinder-/Kolbeneinheiten (33, 33′) und Verbindungsgestänge (34,
34′) mit Winkelhebeln (35, 35′) betätigbar ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Zylinder-/Kolbeneinheit (33, 33′) druckluftbetätigt und mit
einer zentralen Steuerung (10) so verbunden ist, daß ein Halten der
Leitung (11), ein Abtrennen und Aufpressen des Steckers (12) auf
das Ende der Leitung (11) erfolgt.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abisoliereinrichtung (50) zweistufig ausgebil
det ist, wobei die erste Stufe eine Abisolierstufe und die zweite
Stufe eine Auswerfstufe des abgetrennten Isolationsabfalles ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abisoliereinrichtung (50) im Maschinengehäuse
(1) verschiebbar angeordnet ist, und deren Leitungseinführ
öffnung (55) in der gleichen Ebene mit der Leitungshalte- und
Steckerabtrenneinrichtung (9) liegt.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Abisoliereinrichtung (50) im wesentlichen aus
der Zylinder-/Kolbeneinheit (51, 51′) mit einer Kolbenstange (56)
und einer daran beweglich angeordneten Klinke (52), und mit
dieser in lösbarer Wirkverbindung stehender Auswurfzange (53)
und einem Messerbetätigungsgestänge (58, 58′), sowie einer die
Kolbenstange (56) umschließenden, rohrförmig ausgebildeten
Führung (57) mit einem vergrößerten Ansatz (79), der in den
Zylinder (51) hineinragt, sowie ferner einer Einstell- und Justier
vorrichtung (67) gebildet ist.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die mit der Kolbenstange (56) über einen Steg (68)
verbundenen Enden des Messerbetätigungsgestänge (58, 58′) über
Federführungen (69) federnd gelagert sind, und daß die entgegen
gesetzten Enden zahnstangenartig (59, 59′) ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß an Gleitschienen (71) für das Messerbetätigungs
gestänge (58, 58′) je eine erste Zahnstange (59, 59′) ange
ordnet ist, die über je ein auf den Gleitschienen (71) angeord
netes Ritzel (61, 61′) mit je einer um 90° zu den ersten Zahn
stangen (59, 59′) versetzt zweiten Zahnstange (60, 60′) an je
einer Messerhalterung (62, 62′) in Wirkverbindung steht.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Auswurfzange (53) auf der Gleitschiene (71)
mittels einer Rolle (72) gleitend gelagert und über eine Halte
rung (64) und eine Ablenkschiene (65) schwenkbar und über eine
lösbare Klinkennase (54) kippbar ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ablenkschiene (65) zweidimensional gekrümmt ist.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß an dem der Messerhalterung (62, 62′) entgegen
gesetzten Ende des Messerbetätigungsgestänges (58, 58′) auf der
Gleitschiene (71) eine Auflauframpe (66) zur Betätigung der
Klinke (52) und der Auswurfzange (53) angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß zum Öffnen der Auswurfzange (53) ein An
schlag (73) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853540083 DE3540083A1 (de) | 1985-11-12 | 1985-11-12 | Vorrichtung zum abisolieren von elektrischen leitungen und aufpressen von steckern auf dieselben |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853540083 DE3540083A1 (de) | 1985-11-12 | 1985-11-12 | Vorrichtung zum abisolieren von elektrischen leitungen und aufpressen von steckern auf dieselben |
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Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3540083A1 DE3540083A1 (de) | 1987-05-14 |
DE3540083C2 true DE3540083C2 (de) | 1988-09-29 |
Family
ID=6285757
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19853540083 Granted DE3540083A1 (de) | 1985-11-12 | 1985-11-12 | Vorrichtung zum abisolieren von elektrischen leitungen und aufpressen von steckern auf dieselben |
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Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3540083A1 (de) |
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- 1985-11-12 DE DE19853540083 patent/DE3540083A1/de active Granted
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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CN103862260A (zh) * | 2014-03-28 | 2014-06-18 | 德清振达电气有限公司 | 一种导线卡装机的下模 |
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Publication number | Publication date |
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DE3540083A1 (de) | 1987-05-14 |
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