[go: up one dir, main page]

DE3538566A1 - Lafette fuer schwere handfeuerwaffen - Google Patents

Lafette fuer schwere handfeuerwaffen

Info

Publication number
DE3538566A1
DE3538566A1 DE19853538566 DE3538566A DE3538566A1 DE 3538566 A1 DE3538566 A1 DE 3538566A1 DE 19853538566 DE19853538566 DE 19853538566 DE 3538566 A DE3538566 A DE 3538566A DE 3538566 A1 DE3538566 A1 DE 3538566A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
firearm
recoil
mount
attached
carriage according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853538566
Other languages
English (en)
Inventor
Torstein Kongsberg Kasin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kongsberg Gruppen ASA
Original Assignee
Kongsberg Vapenfabrikk AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kongsberg Vapenfabrikk AS filed Critical Kongsberg Vapenfabrikk AS
Publication of DE3538566A1 publication Critical patent/DE3538566A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/02Mountings without wheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A19/00Firing or trigger mechanisms; Cocking mechanisms
    • F41A19/06Mechanical firing mechanisms, e.g. counterrecoil firing, recoil actuated firing mechanisms
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/10Spring-operated systems

Landscapes

  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)

Description

4
Beschrei bung
Die Erfindung betrifft eine Lafette für schwere Handfeuerwaffen, die zur Aufstellung auf einem Unterbau geeignet ist. Ein solcher Unterbau kann Teil eines Fahrzeuges sein, welches auf See und/oder an Land einsetzbar ist und Räder und/oder Ketten enthält und mit geeigneten Mitteln für das Anbringen einer Lafette ausgerüstet ist. In bestimmten Fällen kann die Lafette ein separates Gestell enthalten, welches sich dazu eignet, auf einem Unterbau zu stehen und die Feuerwaffe während des Schießens trägt. .
Wenn Lafetten dieser Art ein Traggestell enthalten, ist dieses üblicherweise mit drei Beinen ausgestattet, die mit einem Ende auf einem Unterbau aufstellbar sind und an ihrem anderen Ende verbunden sind mit dem Teil des Gestells, das die Handfeuerwaffe trägt. Wenn der Unterbau bzw. der Untergrund fest ist, wird die Lafette während des Schießens zu einer Bewegung auf dem Untergrund neigen, weil sie unter der Einwirkung der Rückstoßkräfte der Feuerwaffe steht. Dies ist unangenehm für den Schützen und auch unerwünscht hinsichtlich seiner Absicht, das Ziel zu treffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lafette der eingangs beschriebenen Art so zu gestalten, daß die nachteiligen Einflüsse der Rückstoßkräfte während des Schießens so gering wie möglich sind. Weiterhin soll die Lafette nach zwei Seiten und in unterschiedlichen Höhen leicht einstellbar sein und Einstellmittel zum Halten von Feuerwaffen unterschiedlicher Kaliber aufweisen.
Bei einer Lafette der eingangs beschriebenen Art wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung zur Rückstoßfederung zusammenwirkt mit einer Kombination aus Federn und elastischem Material, z.B. Kunststoff, oder mit Kunststoffmateria I allein.
Die Vorrichtung zur Rückstoßfederung kann vorteilhafterweise
die Gestalt eines inneren, teilweise offenen Schlittens haben, der gegenüber dem Traggestell bzw. anderen Teilen der Lafette relativ verschiebbar ist.
Vorteilhafterweise kann der rückstoßgefederte Schlitten an zwei parallelen, in Längsrichtung der Feuerwaffe sich erstreckenden Stangen geführt sein, die an einem äußeren unbeweglichen Gestellteil befestigt sind, welches seinerseits mit dem eigentlichen Traggestell über eine Drehgabel in Verbindung steht. Diese Drehgabel kann zwei aufwärts sich erstreckende Gabelarme aufweisen, die an ihren Endabschnitten den äußeren Gestellteil schwenkbar tragen.
Vorteilhafter weise ist der äußere Gestellteil mit Befestigung se lementen ausgestattet, die eine verstellbare Halterung des äußeren Gestellteils an den Gabelarmen der Drehgabei gestatten, um so eine Verschiebung des Schwerpunktes der Feuerwaffe relativ zum Schwenkpunkt an den Gabelarmen zu e rmög I i chen .
Außer einem Schwenken der Feuerwaffe um eine im wesentlichen horizontale Achse ermöglicht die Drehgabel weiterhin eine Drehung der die Feuerwaffe tragenden Teile um eine im wesentlichen vertikale Achse.
Am unbeweglichen Teil der Lafette ist weiterhin ein Auslösehebel angebracht, der an einem Ende mit einem Gelenk in Verbindung steht, das ein schwenkbares Auslöseorgan beeinflußt, welches seinerseits auf den Auslösemechanismus der Feuerwaffe bei der Rückstoßbewegung während des Schießens einwirken kann. Erreicht wird hierdurch, daß, obwohl die Feuerwaffe durch den Rückstoß relativ gegenüber den unbeweglichen Teilen der Lafette bewegt wird, der Schütze dennoch nicht an einer Benutzung der Feuerwaffe während des automatischen Schießens gehindert ist.
Das Gelenk, welches das schwenkbare Auslöseorgan beeinflußt,
kann vorteiLhafterweise ein Laufrad, eine RoLLe oder dergleichen enthalten, welches an einer Einwirkfläche des Auslöseorgans abrollbar geführt ist, so daß die Mittel zum Auslösen jederzeit sich in der Auslösestellung befinden, unabhängig von der Bewegung der Feuerwaffe während des Schi eßens.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel einer Lafette gemäß der Erfindung dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Lafette von einer Sei te,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Lafette aus einer Sicht schräg von oben,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Lafette von der ande ren Seite,
Fig. 4
und 4a Draufsichten von Hauptteilen der Lafette,
Fig. 5 eine Teilansicht der Draufsicht nach Fig. 4, Fig. 6 eine Seitenansicht von Teilen der Lafette, Fig. 7 eine Teilansicht der Seitenansicht von Fig. 6,
Fig. 8 einen Querschnitt in der Ebene der Linie VIII - VIII der Fi g . 4 und
Fig. 9 einen Querschnitt in der Ebene der Linie IX - IX der Fig. 4.
Die Lafette für schwere Handfeuerwaffen, wie z.3. Maschinen-
gewehre, kleine Kanonen oder dergleichen, die in der Zeichnung dargestellt ist, enthält ein Gestell, welches mit 1 bezeichnet ist und welches geeignet ist, auf einem Unterbau für das Tragen einer Handfeuerwaffe während des Schießens zu ruhen.
Es ist verständlich,daß die Lafette nicht unbedingt in Verbindung mit solch einem Gestell bzw. einer anderen Abstützung benutzt werden muß, sondern daß die Lafette auch in einer geeigneten Stellung auf einem Fahrzeug montierbar ist. Solch ein Fahrzeug kann auf dem Wasser oder auf dem Land oder sowohl auf dem Wasser als auch auf dem Land einsetzbar sein und kann Räder oder Ketten als Antriebsmittel für die Fortbewegung an Land enthalten. Die Lafette kann hierbei direkt auf dem Fahrzeug plaziert sein in einer Stel· lung, in der das Fahrzeug geeignet ist, den Unterbau der Lafette zu bilden.
Das Gestell 1 enthält ein Vorderbein 2, welches mit einem Gelenkteil 3, das mit einem Spannglied 4 lösbar und verspannbar ist, an einer Nabe 5 angreift, die auf der anderen Seite zwei weitere Beine 6a und 6b aufweist. Die Beine 6a und 6b können als Teleskopbeine ausgebildet sein, wobei ein nicht dargestellter Mechanismus eine Längeneinstellung der äußeren Teile dieser Beine ermöglicht.
Zwischen den Beinen 6a und 6b ist eine Strebe 8 vorgesehen, durch die ein bestimmter Abstand zwischen den Beinen eingehalten wird. Alle drei Beine 2, 6a und 6b zusammen ergeben etwa einen Dreifuß. Wenn das Gestell 1 nicht in Benutzung ist, können die Beine 6a und 6b zusammengeklappt werden, wenn eine Sperre 7, die mit der Strebe 8 verbunden ist, gelöst wird. Das Bein 2 kann dabei unter die Nabe 5 eingeklappt werden, so daß das Gestell 1 so wenig Raum wie möglich beansprucht.
In der Nabe 5 ist eine Drehgabel 10 drehbar gelagert. Hierzu enthält die Drehgabel 10 einen Drehzapfen 10a, der in der Nabe 5 so gehalten ist, daß die Drehgabel 10 um eine im wesentlichen senkrechte Achse drehbar ist.
Die Drehgabel 10 enthält zwei nach oben sich erstreckende Gabelarme 11a und 11b. Ihre oberen Endabschnitte bilden ein kombiniertes Halte- und Drehelement 12 für den äußeren Gestellteil, der in der Zeichnung allgemein mit 13 bezeichnet ist.
Der äußere Gestellteil 13 enthält zwei U-förmige Seitenstücke 14, die in ihrem Stegteil 15 eine Anzahl von Bohrungen 16 aufweisen, welche zum einen eine verstellbare Lagerung des Gestellteils 13 in dem Halte- und Schwenklager 12 der Drehgabel 10 ermöglichen und zum anderen zum Anbringen von Abdeckungen benutzbar sind, wobei eine erste Abdeckung 17 als Führung für einen Patronengurt mit abgefeuerten Munitionshülsen dient, während eine andere Abdeckung 18 als Führung für einen Munitionsgurt für eine Feuerwaffe dient, die durch die Lafette gehalten wird, und zugleich auch als Befestigungsmittel für einen Munitionskasten dient. Wie es am besten aus Fig. 3 hervorgeht, befinden sich an der zweiten Abdeckung 18 an der Außenseite vorstehende Buchsen 19, in die ein Bolzen 19a zum Befestigen eines Munitionskastens 19b ei nsch raubba r ist.
Die U-förmigen Seitenstücke 14 sind an ihren vorderen und hinteren Schenkelabschnitten 14a und 14b jeweils an einer Stange 20a bzw. 20b befestigt, die parallel zueinander verlaufen und sich in Längsrichtung der Feuerwaffe 20w erstrecken, die in der Lafette gehalten ist. An ihren vorderen Schenkelabschnitten 14a können die U-förmigen Seitenstücke 14 mit Hilfe von Schrauben befestigt sein, wie es in der Zeichnung mit 21a angedeutet ist. Auch an den hinteren Schenkelabschnitten 14b kann eine solche Befestigungstechnik
vorgesehen sein.
Da der äußere Gestellte!L 13 mit seinen U-förmigen Seitenstücken 14 permanent an den Stangen 20a und 20b befestigt ist und im übrigen der Gestellteil 13 an der Drehgabel 10 gelagert ist, sind somit der Gestellteil 13 und die Stangen 20a und 20b um das kombinierte Halte- und Schwenkelement 12 um eine im wesentlichen horizontale Achse schwenkbar. Da weiterhin der Gestellteil 13 an der Drehgabel 10 in verschiedenen Stellungen gehalten werden kann, ist der Schwerpunkt der Anordnung aus Gestellteil 13 und Stangen 20a und 20b verschiebbar und damit in Abhängigkeit vom Gewicht der Feuerwaffe 2Ow, die in der Lafette gehalten ist, sowie der weiteren, mit den Stangen 20a und 20b verbundenen Teile einstellbar. Dies wird nachfolgend näher erläutert.
An den Enden der Stangen 20a und 20b ist in Richtung der Beine 6a, 6b an diesen ein Winkelstück 21 befestigt, welches an seinem nach oben gerichteten Schenkel 22 eine Schulterstütze 23 für den Schützen trägt. Die Schulterstütze 23 ist an dem auf recht stehenden Schenkel 22 mit einem Befestigungsorgan 24 verbunden, welches in einem Führungsschlitz 25 auf- und abbewegbar geführt ist für eine Einstellung der Schulterstütze 23 in einer gewünschten Höhe relativ in bezug auf die axiale Richtung der Stangen 20a, 20b bzw. die axiale Richtung der Feuerwaffe.
Das Winkelstück 21 kann auch in einer gegenüber der Darstellung in Fig. 1 um 180 gedrehten Lage montiert werden, so daß der Schenkel 22 nach unten zeigt. Dank dieser Schwenkbarkeit wird ein größerer Einstellbereich für das Einstellen der Schulterstütze 23 ermöglicht. Auch kann die Schulterstütze 23 mit einem zusätzlichen Gelenkstück 21d , welches an der einen oder anderen Seite gegenüber dem Winkelstück 21 vorsteht, an diesem angebracht sein. Dies ermöglicht ein seitliches Verschieben der Schulterstütze 23 und damit eine
größere EinsteLLmögLichkeit aLs nur durch die Bewegung des AnschLußpunktes der Feuerwaffe, wie z.B. des Schwenkpunktes am UnterteiL. Hingewiesen wird hierzu auf Fig. 4a, in der auch ein ZieLfernrohr 21b abgebiLdet ist.
UnterhaLb des WinkeLstückes 21 ist eine EinsteLLeinrichtung 26 vorgesehen, zu der ein GrobeinsteLLeLement 27 und ein FeineinsteLLeLement 28 gehören. Beide EinsteLLeLemente 27 und 28 können zum EinsteLLen der SteLLung der Stangen 20a und 20b reLativ gegenüber der Strebe 8 zwischen den Beinen 6a und 6b benutzt werden, wobei beide eine Drehung um die vertikaLe Achse der DrehgabeL 10 und die hori zontale Achse des kombinierten HaLte- und SchwenkL age rs 12 an den GabeL-armen 11a und 11b bewirken.
NormaLerweise wird die EinsteLLeinrichtung benutzt, um die Feuerwaffe und die Lafette in eine RuhesteLLung zu bewegen. Wenn die Feuerwaffe benutzt wird, ist es dem Schützen mög-Lich, diese während des Schießens in eine neue SteLLung zu bringen, und aLs FoLge hiervon wird die EinsteLLeinrichtung voLLständig oder teiLweise außer Eingriff sein. Im übrigen ist darauf hinzuweisen, daß die Feuerwaffe einschLießLich Lafette ohne das beschriebene GesteLL 1 benutzbar sind.
Im Bereich der SchuLterstütze 23 kann, wie bereits erwähnt, ein ZieLfernrohr oder ein TeLeskoptrager 23a für den Schützen angebracht sein. Auch kann der Te Leskoptrager an dem Querstück, weLches die Bogenstücke 30 trägt, oder am Befesti gungsorgan 24 angebracht sein.
An den beiden Stangen 20a und 20b ist eine Vorrichtung für eine rückstoßgefederte Aufhängung der Feuerwaffe vorgesehen. Diese Vorrichtung ist bei dem dargesteLLten AusführungsbeispieL aLs innerer, teiLweise offener SchLitten 31a ausgebiLdet, der gegenüber den übrigen TeiLen des GesteLLs reLativ verschiebbar ist.
Wie die Zeichnungen zeigen, enthält der Schlitten 31a einen vorderen Tragbügel 31 und einen rückwärtigen Tragbügel 32, die untereinander durch zwei, zu den Stangen 20a, 20b parallel verlaufende Verbindungselemente 33 verbunden sind.
Jeder der beiden Tragbügel 31 und 32 ist mit hülsenartigen Führungen 34 ausgestattet, die die Stangen 20a, 20b mit kleinem Spiel umfassen und eine Verschiebung des rückstoßgefederten Schlittens 31a ermöglichen, wenn die in dem Schlitten 31a gelagerte Feuerwaffe abgefeuert wurde.
Hinter den vorderen Führungen 34 am vorderen Tragbügel 31 ist eine Rücklaufbremse 35 vorgesehen in Form von Federn, Dämpfungsmaterial, Kunststoffen oder einem anderen, zur Absorbierung der Rückstoßkraft geeigneten Material. Angeordnet ist die Rückstoßbremse 35 zwischen den erwähnten hülsenartigen Führungen 34 und je einem Anschlag 36 auf den Stangen 20a und 20b. Weiterhin ist zwischen der vorderen hülsenartigen Führung 34 und dem vorderen Tragbügel 31 und den hinteren Schenke I abschnitten 14a der U-förmigen Seitenstücke 14 ein Puffer 37 aus Federmaterial und/oder elastischem Material angeordnet. Dieser Puffer 37 bildet einen Anschlag für die Vorderseite des rückstoßgefederten Schlittens 31a, wenn dieser zurückläuft, nachdem er durch den Rückstoß der Feuerwaffe 2Ow als Folge des Abfeuerns der se Iben- bewegt worden ist.
Nach einer Alternativlösung kann der Puffer 37 auch an der Frontseite der Schenke Iabschnitte 14a angeordnet werden.
In diesem Fall ist ein Bügel zu benutzen, der an den Führungen 34 angreift und sich in die erwähnte Richtung erstreckt. Dieser Bügel wird dann die Kraft der Rückbewegung auf den Puffer übertragen. Eine solche Konstruktion kann dazu beitragen, die Raumprobleme im Bereich des Puffers 37 zu verbessern.
Weiter ist in der Zeichnung ein Befestigungsgestänge 38 für
eine Feuerwaffe dargestellt, die in dem rückstoßgefederten Schlitten 31a gelagert ist. Dieses Befestigungsgestänge kann Federelemente, Bolzen usw. aufnehmen, was von der jeweiligen Type der Feuerwaffe abhängt, die am rückstoßgefederten Schiit· ten 31a zu befestigen ist. Zusätzlich zu diesem rückwärtigen Befestigungsgestänge 38 im Bereich des hinteren Tragbügels 32 ist ferner ein vorderes Befestigungsgestänge 38' im Bereich des vorderen Befestigungsbügels 31 vorgesehen. Für das Verriegeln des Befestigungsgestänges können Federbolzen benutzt werden, die mittels Handkraft feststellbar bzw. lösbar sind.
An der Unterseite des Winkelstückes 21 kann ferner ein rohrförmiger Handgriff 39 angebracht sein, der zum Einstellen der Feuerwaffe vor und nach ihrer Benutzung dient. Neben dem Handgriff 39 ist ein Auslösehebel 40 angeordnet, der an seinem inneren Ende mit einem Gelenkteil 41 zusammenwirkt, welches einen schwenkbaren Auslöser 42 beeinflußt, der gleitend auf der Stange 20b gelagert ist, um so der Bewegung des Schlittens 31a folgen und den Auslösemechanismus der Feuerwaffe während der Rückstoßbewegung beeinflussen zu können.
Am Gelenkteil 41 ist vorteiIhafterweise ein Rad 41a oder eine Laufrolle oder dergleichen angeordnet, welches an einer Einwirkfläche 42a des Auslösers 42 abrollt, so daß der vom Auslösehebel 40 beeinflußte Auslösefinger 43 sich jederzeit in einer Stellung befindet, in der er auf den Auslösemechanismus 44 der Feuerwaffe einwirken kann. Der Auslösefinger 43 kann natürlich auch mit einem Zünder versehen sein.
In Fig. 6 ist veranschaulicht, wie die Einwirkfläche 42a des Auslösers 42, die eine Ausnehmung 42b aufweist, durch den sich das hintere Befestigungsgestänge erstreckt, als Mitnehmer wirkt. Durch die Rückstoßbewegung der Feuerwaffe 2Ow überträgt der Schlitten 31a über die Befestigungsstange 38
diese Bewegung synchron auf den Auslöser 42, wodurch vermieden wird, daß Auslösefinger 43 und Öffnung in der Feuerwaffe, in der sich der Auslöser erstreckt, durch einen Stoß einander berühren.
Als Folge der federelastischen Aufhängung des die Feuerwaffe tragenden Schlittens 31a werden beim Abfeuern der Feuerwaffe die Rückstoßkräfte in der Rückstoßbremse 35 absorbiert, während der anschließende Rückschlag vom Puf.fer 37 aufgenommen wird. Eine solche federelastische Aufhängung bewirkt, daß die Lafette als solche auf dem Untergrund unbeweglich stehenbleibt, wodurch eine größere Genauigkeit während des Schießens erreicht wird.
Die beschriebene Lafette hat den weiteren Vorteil, daß der innere Schlitten 31a, der die Feuerwaffe 2Ow trägt, ebenso wie der äußere Gestellteil 13 mit den Stangen 20a und 20b und den daran angebrachten Zubehörteilen in bezug auf den Schwerpunkt der beweglichen Gestellteile und der Feuerwaffe relativ zum kombinierten Halte- und Schwenkpunkt 12 veränderbar sind und daß außerdem eine Einstellung um die vertikale Achse der Drehgabel 10 und schließlich eine Einstellung relativ in bezug auf die Strebe 8 möglich ist.
Auch wenn der Rückstoß durch den Schlitten 31a aufgenommen wird, bleibt die Auslösung über den Auslösearm 40 kontinuierlich bestehen, da es die Verbindung über den Gelenkteil 41 dem Auslösefinger 43 ermöglicht, der Rückstoßbewegung der Feuerwaffe zu folgen und auf den Auslösemechanismus 44 der Feuerwaffe einwirken zu können.
Der äußere Gestellteil 13 kann im übrigen seitwärts verschiedene Aufhängungen für das Anbringen des Munitionskastens 19b und ebenso kombinierte Abdeckungen und Führungsmittel für Munitionsgurte aufweisen.
. /Ik-
Leerseite

Claims (14)

PATENTANWÄLTE ERNST EBERHARD FINKENER WILHELM ERNESTI DIPL-INGENIEUR · DIPL.-INGENIEUR 85 121 WE/US Lafette für schwere Handfeuerwaffen Patentansprüche
1. Lafette für schwere Handfeuerwaffen, die geeignet ist, auf einem Unterbau zu ruhen und dazu dient, eine Handfeuerwaffe während des Schießens zu halten, mit einer Vorrichtung für eine rückstoßgefederte Aufhängung der Handfeuerwaffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Rückstoßfederung zusammenwirkt mit einer Kombination aus Federn und elastischem Material, z.B. Kunststoff, oder mit Kunst st offmateria I allein.
2. Lafette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Rückstoßfederung an zwei parallelen Stangen (20a, 20b), die sich in Längsrichtung der Feuerwaffe erstrecken, angebracht ist und daß die Stangen scheibenförmige Elemente (35) aus rückstoßabsorbierendem Material, vorzugsweise Kunststoffmateria I, tragen.
3. Lafette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zur Rückstoßfederung als innerer, teilweise offener Schlitten (31a) ausgebildet ist, der entlang der beiden parallelen Stangen (20a, 20b) verschiebbar ist und daß die Stangen an einem äußeren stationären Gestellteil
(13) befestigt sind, der durch eine Drehgabel (10) mit einem Gestell (1) oder einem geeigneten Unterbau verbindbar ist.
4. Lafette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehgabel (10) zwei aufwärts sich erstreckende Gabelarme (11a, 11b) enthält, die an ihren Endabschnitten (12) den
äußeren GesteI It ei I (13) schwenkbar tragen.
5. Lafette nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere GesteLlteil (13) mit 3efestigungselementen (12, 15, 16) ausgestattet ist, die eine verstellbare Halterung des Gestellteils (13) an den Armen
(11a, 11b) der Drehgabel (10) gestatten, um so eine Verschiebung des Schwerpunktes der Feuerwaffe (2Ow) relativ zum Schwenkpunkt (bei 12) an den Gabelarmen (11, 11b) zu ermöglichen.
6. Lafette nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehgabel (10) in an sich bekannter Weise eine drehbare Lagerung des die Feuerwaffe tragenden Gestellteils der Lafette um eine im wesentlichen vertikale Achse ermög licht.
7. Lafette nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Gestellteil (13) eine erste Abdeckung (17) als Führung für einen Gurt mit Leerpatronen aufweist.
3. Lafette nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Gestellteil (13) eine zweite Abdeckung (18) für die Halterung eines Munitionskastens
(19b) und zum Führen eines Munitionsgurtes der Feuerwaffe aufwei st.
9. Lafette nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Stangen (20a, 20b), die dem Schützen zugewandt sind, eine Schulterstütze (23) für den Schützen angebracht ist.
10. Lafette nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halterung der Schulterstütze (23) so ausgebildet ist, daß ihre Stellung sowohl in der Höhe als auch seitlich verstellbar ist.
11. Lafette nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß an der SchuLterstütze (23) ein Zielfernrohr (23a) angebracht ist, welches unabhängig von der Seitenschwenkbarkeit der Feuerwaffe in horizontaler Richtung einstellbar i st.
12. Lafette nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am unbeweglichen Teil der Lafette ein Auslösehebel (40) angebracht ist, der an einem Ende mit einem Gelenk (41) in Verbindung steht, das ein schwenkbares
Auslöseorgan (42) beeinflußt, welches seinerseits auf den Auslösemechanismus (44) der Feuerwaffe bei der Rückstoßbewegung während des Schießens einwirken kann.
;
13. Lafette nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das 6elenk (41), welches das schwenkbare Auslöseorgan (42) beeinflußt, ein Laufrad (4Ta), eine Rolle oder dergleichen aufweist, welches an einer Einwirkfläche (42a) des Auslöseorgans (42) abrollbar geführt ist.
14. Lafette nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwirkfläche (42a) des Auslöseorgans (42) mit Teilen (38) des rückstoßgefederten Schlittens (31a) derart zusammenwirkt, daß die Bewegung des Auslöseorgans (42) während des Rückstoßes mit der Rückstoßverschiebung der Feuerwaffe (2Ow) synch ron ist.
DE19853538566 1984-11-16 1985-10-30 Lafette fuer schwere handfeuerwaffen Withdrawn DE3538566A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO844589A NO844589L (no) 1984-11-16 1984-11-16 Stativ for tyngre haandvaapen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3538566A1 true DE3538566A1 (de) 1986-05-22

Family

ID=19887946

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853538566 Withdrawn DE3538566A1 (de) 1984-11-16 1985-10-30 Lafette fuer schwere handfeuerwaffen

Country Status (5)

Country Link
DE (1) DE3538566A1 (de)
DK (1) DK502585A (de)
GB (1) GB2167539B (de)
NO (4) NO844589L (de)
SE (3) SE8505148L (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004063882B4 (de) * 2004-01-22 2008-04-03 Rheinmetall Landsysteme Gmbh Vorrichtung zur Halterung einer Waffenstation
CN105149378A (zh) * 2015-08-26 2015-12-16 芜湖陀曼精机科技有限公司 一种用于轴承滚子液压机的自动上下料装置
CN105149379A (zh) * 2015-08-26 2015-12-16 芜湖陀曼精机科技有限公司 一种轴承滚子液压机用上下料机械手结构

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2195170A (en) * 1986-09-15 1988-03-30 Jan Olav Musaeus Portable gun stand
US6250197B1 (en) * 1999-02-16 2001-06-26 Paul H. Sanderson Sponson tow-plate-mounted helicopter armament apparatus and associated methods
US7448306B2 (en) * 2004-12-21 2008-11-11 Honeywell International Inc. Pointing device inertial isolation and alignment mounting system

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB645217A (en) * 1948-03-05 1950-10-25 Bofors Ab Improvements in or relating to recoil damping means for firearms
US3501997A (en) * 1968-03-21 1970-03-24 Us Army Dynamic force attenuator for a mortar
GB1259462A (de) * 1968-08-19 1972-01-05
LU58147A1 (de) * 1969-03-05 1970-09-11
FR2127224A5 (de) * 1971-03-01 1972-10-13 Int Vibration Engin
US4183510A (en) * 1977-10-21 1980-01-15 General Electric Company Spring buffer
FR2478293A1 (fr) * 1980-03-12 1981-09-18 Vibrachoc Sa Amortisseur de recul, notamment pour armes a tir rapide

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004063882B4 (de) * 2004-01-22 2008-04-03 Rheinmetall Landsysteme Gmbh Vorrichtung zur Halterung einer Waffenstation
CN105149378A (zh) * 2015-08-26 2015-12-16 芜湖陀曼精机科技有限公司 一种用于轴承滚子液压机的自动上下料装置
CN105149379A (zh) * 2015-08-26 2015-12-16 芜湖陀曼精机科技有限公司 一种轴承滚子液压机用上下料机械手结构

Also Published As

Publication number Publication date
DK502585A (da) 1986-05-17
NO863787D0 (no) 1986-09-23
NO863789L (no) 1986-05-20
SE8904252L (sv) 1991-06-19
SE8904253L (sv) 1991-06-19
DK502585D0 (da) 1985-10-31
GB2167539A (en) 1986-05-29
NO863789D0 (no) 1986-09-23
SE8904252D0 (sv) 1989-12-18
SE8904253D0 (sv) 1989-12-18
NO863788D0 (no) 1986-09-23
SE8505148D0 (sv) 1985-10-31
GB2167539B (en) 1989-01-05
SE8505148L (sv) 1986-05-17
NO844589L (no) 1986-05-20
NO863787L (no) 1986-05-20
NO863788L (no) 1986-05-20
GB8528232D0 (en) 1985-12-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4444955A1 (de) Halter für Getränkebehälter
EP0185871B1 (de) Hochschwenkbare Scheitellafettierung für das Waffenrohr eines Kampfpanzers
DE102004043711A1 (de) Freirichtlafette
DE69002138T2 (de) Versenkbare leichte Fliegerabwehrlafette.
DE3538566A1 (de) Lafette fuer schwere handfeuerwaffen
DE1037925B (de) Ladeschwinge fuer Geschuetze
DE3122946A1 (de) Lafette fuer maschinengewehre oder aehnlichen waffen
DE19821313A1 (de) Halterung für einen Getränkebehälter in einem Kraftwagen
DE1266665B (de) Abschuss- und Lenkvorrichtung fuer aus Abschussrohren startende, rueckstossgetriebene Flugkoerper mit loesbarem Visiertraeger
DE8116931U1 (de) Lafette fuer maschinengewehre oder aehnliche waffen
DE3031175A1 (de) Befestigungsvorrichtung fuer den fahrersitz eines traktors
DE3723408C2 (de)
DE1188477B (de) Granatwerfer
DE2064133C3 (de) Lafette zur Installation von leichten Maschinenwaffen
WO2007118592A1 (de) Waffenaufnahme, lafettenanordnung und waffenträger mit einer dämpfung
EP0939290B1 (de) Ausbildungseinrichtung für ein Kampffahrzeug mit einer schweren Waffe, insbesondere für eine Panzerhaubitze
EP1600725B1 (de) Visierhalter, insbesondere für eine Granatwaffe bzw. eine Waffe mit Anbau-Granatwerfer
DE140053T1 (de) Auf einem fahrzeug montierbarer moerser.
DE3047333C2 (de)
DE883258C (de) Werfer fuer Raketengeschosse
DE2839416C2 (de)
EP0491271B1 (de) Waffensystem mit vier Rohrwaffen
DE2351883C2 (de) Vorrichtung zur Lagerung einer Langfeldleuchte an schräggestellten Zeichenbrettern
DE2232231B2 (de) Skischlitten
DE320371C (de) Maschinengewehranordnung fuer Flugzeuge

Legal Events

Date Code Title Description
8130 Withdrawal