DE3529876A1 - Verfahren zum veraendern der position der schneide eines drehmeissels und vorrichtungen zum anwenden des erfindungsgemaessen verfahrens - Google Patents
Verfahren zum veraendern der position der schneide eines drehmeissels und vorrichtungen zum anwenden des erfindungsgemaessen verfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verändern des
Flugkreises der Schneide eines Drehmeißels einer
Werkzeugmaschine.
Des weiteren betrifft die Erfindung Vorrichtungen zum
Anwenden des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Es ist bekannt, den Flugkreis eines Drehmeißels einer
Werkzeugmaschine durch eine hydraulische oder mechanische
Verstelleinrichtung zu verändern. Diese vorbekannten
Bauarten neigen zum Verstellen durch Fliehkräfte, so
daß
die Systeme schon bei Drehzahlen unter 10 000 U/min
instabil werden. Konstruktiv sind die Verstelleinrichtungen
besonders bei kleiner werdenden Drehdurchmessern schwierig
unterzubringen, weil sie nicht mehr im Werkzeug o. dgl.
anzuordnen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zunächst die
Nachteile der zum Stande der Technik zählenden Bauarten
zu vermeiden und ein Verfahren zum Verändern der Position
der Schneide eines Drehmeißels einer Werkzeugmaschine
zu schaffen, das sich einfach, aber mit hoher Genauigkeit
auch bei hohen Drehzahlen durchführen läßt.
Des weiteren liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde
Vorrichtungen zum Anwenden des erfindungsgemäßen Verfahrens
sowohl zum Innen- als auch zum Außenbearbeiten von Werkstücken
zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die in Patentanspruch 1 wiedergegebenen
Merkmale gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Verstellung
des Flugkreises des Drehmeißels drehzahl- oder fliehkraftabhängig
verändert. Da die Bohrspindel ohnehin in Rotation
versetzt wird, kann die Drehzahl der Bohrspindel zum
Verändern des wirksamen Flugkreises - Bearbeitungsdurchmessers
des Drehmeißels - unmittelbar herangezogen werden,
da zu jeder bestimmten Drehzahl auch eine bestimmte
Fliehkraft gehört, die zur Verstellung des Flugkreises
des Drehmeißels herangezogen werden kann. Damit ist
es mit hoher Genauigkeit möglich, praktisch jeder beliebigen
Drehzahl einen exakt definierten Flugkreis des Drehmeißels
zuzuordnen. Es hat sich bei geheimen Versuchen gezeigt,
daß sich auf diese Weise außerordentlich hohe Bearbeitungsgenauigkeiten
erzielen lassen. Beispielsweise ist es
bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens möglich,
Kolben für Verbrennungskraftmaschinen in Umfangsrichtung
und/oder in der Länge mit unterschiedlichen Bearbeitungsradien
zu bearbeiten. Auf diese Weise wird die Möglichkeit
eröffnet, einen Kolben beispielsweise annähernd mathematisch
exakt nicht nur rund, sondern über seinen Umfang
und/oder seine Länge ballig bzw. oval zu bearbeiten.
Es ergibt sich außerdem die Möglichkeit, Gravuren mit
höchster Genauigkeit durch Veränderung der Drehzahl
des Stellgliedes am Umfang des zu bearbeitenden Werkstückes
und/oder in dessen Längsrichtung so zu erzeugen, daß
sich die jeweils gewünschte Kontur des Werkstückes ergibt.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich in einfacher
Weise durch einen dynamisch geregelten Motor, der die
Bohrspindel bzw. das Stellglied antreibt, durchführen.
Derartige Motoren sind derart trägheitsarm, daß sie
annähernd wie ein Oszillograph bei hoher Umdrehung von
z. B. 18 000 U/min nach wenigen Winkelgraden einer jeden
Umdrehung ihre Drehgeschwindigkeit und damit ihre Drehzahl
ändern. Ein solcher Motor kann koaxial zu Bohrstange
(Stellglied) angeordnet werden. Auf diese Weise ist
eine sehr kompaktbauende Konstruktion möglich. Jeder
Drehzahl ist somit ein bestimmter Verstellweg des Drehmeißels
und damit ein definierter Flugkreisdurchmesser
zugeordnet.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann z. B. zum Bearbeiten
von Kolbenbolzenbohrungen, zum Bearbeiten der Mantelflächen
von Kolben, aber auch für andere Zwecke verwendet
werden.
Was eine Vorrichtung zum Innenbearbeiten anbelangt,
so wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 2
gelöst.
Der Patentanspruch 3 löst die Aufgabe für eine Vorrichtung
zum Außenbearbeiten.
Die Vorrichtungen nach den Patentansprüchen 2 und 3
bauen jeweils kompakt und weisen nur wenige Einzelteile
auf, so daß die Vorrichtungen wartungsfreudig sind.
Ein Abheben des Drehmeißels ist nicht mehr möglich.
Das federnde Koppelglied zwischen Verstellteil und Drehmeißel
wird vorteilhafterweise aus Federstahl oder einem federnden
metallischen Werkstoff hergestellt. Die Teile des
Federelementes verformen sich mit zunehmender Drehzahl
und damit höher werdender Fliehkraft, wodurch der Drehmeißel
entsprechend quer zur jeweiligen Bohrstange verstellt
wird.
Die Patentansprüche 4 und 5 beschreiben besonders vorteilhafte
Ausführungsformen der Erfindung.
In der Zeichnung ist der Erfindung - teils schmematisch -
an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine Hochgeschwindigkeits-Feinbohrspindel
mit einer erfindungsgemäßen Schneidenverstelleinrichtung,
teils im Längsschnitt, teils in
der Ansicht, zum Innenbearbeiten;
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1;
Fig. 3 eine Ausführungsform gemäß der Erfindung,
und zwar zum Außenbearbeiten von Werkstücken.
In den Fig. 1 und 2 ist die Erfindung in Anwendung
auf eine Hochgeschwindigkeits-Feinbohrspindel mit Fliehkraft-
Schneidenverstellung veranschaulicht. Das Bezugszeichen
1 bezeichnet eine Grundplatte, auf der eine Motoraufnahme
2 mit Aufnahmebüchse 3 angeordnet ist.
Die Bezugszeichen 4 stellen Führungsstangen dar, während
5 und 6 Kolbenstangen sind. Mit 7 ist ein Lagerbock
und mit 8 ein Zwischenlager bezeichnet.
Das Bezugszeichen 9 bezeichnet eine durchgehende Bohrstange
und 10 ein Spindelgegenlager.
In Fig. 1 ist deutlich eine Werkstückaufnahme 11 veranschaulicht.
Mit strichpunktierten Linien wurde als Beispiel
ein Kolben für eine Verbrennungskraftmaschine in der
Werkstückaufnahme 11 dargestellt.
Mit 12 ist eine Halteplatte und mit 13 ein Verstellhebel
bezeichnet, der aus einem metallischen Werkstoff, z. B.
aus Schwermetall, beispielsweise aus einem Sinterwerkstoff,
besteht.
Das Bezugszeichen 14 (Fig. 2) bezeichnet einen Lagerbock,
während 15 und 16 (Fig. 1) Deckel darstellen.
Mit den Bezugszeichen 17 und 18 sind Federleisten bezeichnet,
die ein formstabiles, federelastisches Koppelglied
bilden und Schenkel eines Parallelogramms darstellen.
Die Federleisten 17, 18 bestehen bei der dargestellten
Ausführungsform aus Federstahl.
Mit 19 ist ein Gegengewicht bezeichnet, während 20 die
Werkzeugaufnahme darstellt.
Das Bezugszeichen 21 bezeichnet eine Stellschraube und
22 eine Distanzhülse.
Der Drehmeißel ist mit dem Bezugszeichen 23 bezeichnet,
dessen Längsachse normal, d. h. rechtwinklig zur Längsachse
der Bohrstange 9 verläuft.
Die Bezugszeichen 24 bezeichnen einen Deckel, 25 und
26 Distanzhülsen, 27 eine Kupplung, 28 einen Mitnehmer,
29 und 30 eine Distanzhülse, 31 einen Ring, 32 eine
Scheibe und 33 eine Nutmutter.
34 bis 39 sind Zylinderschrauben, während 40 einen Zylinderstift
bezeichnet. Mit 41 und 42 sind Spindellager bezeichnet,
während 43 ein Wellendichtring ist. 44 bezeichnet
ein O-Ring sowie 45 und 46 Runddichtringe, 47 eine
Nutmutter sowie 48 und 49 Abstreifer.
Mit 50 ist ein hochdynamischer, frequenzgeregelter Motor
handelsüblicher Bauart bezeichnet, der als sogenannter
Korbläufer ausgebildet ist und eine außerordentlich
geringe Trägheit aufweist, so daß selbst bei hohen Drehzahlen
von z. B. 18 000 U/min bei jeder Umdrehung nach
jeweils wenigen Winkelgraden die Drehgeschwindigkeit
durch Frequenzregelung veränderbar ist, was eine entsprechende
Änderung der Drehzahl bzw. der Drehgeschwindigkeit
der Bohrstange 9 zur Folge hat. Da über den Zylinderstift
40 der zweiarmige Verstellhebel 13 mit der Bohrstange
9 drehfest gekuppelt ist, schwenkt der Verstellhebel
13 um den Zylinderstift 40 je nach der geregelten
Drehgeschwindigkeit bzw. Drehzahl mehr oder weniger weit aus
und verformt dabei die Federleisten 17, 18 drehgeschwindigkeitsabhängig
(fliehkraftabhängig) stets mehr oder weniger
stark, was eine Verstellbewegung in Richtung X bzw.
Y (Fig. 1) des Drehmeißels (23) zur Folge hat, wodurch
sich der wirksame Drehdurchmesser (Flugkreis) entsprechend
ändert. Da die Federleisten 17 und 18 an einem Ende
durch die Zylinderschrauben 37 fest mit der Bohrstange
9 verbunden sind, vermögen sie sich lediglich an ihrem
entgegengesetzten Endabschnitt, das den Drehmeißel 23
in der Werkzeugaufnahme 20 aufnimmt, zu verformen, wobei
sie sich wie die Seiten eines Parallelogrammes bewegen
können.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 3 sind für Teile
gleicher Funktion die gleichen Bezugszeichen für die
Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 2 verwendet worden.
Das Stellglied 9 wird wiederum von einem dynamisch
geregelten Motor 50 angetrieben, dem ein Drehgeber 51
zugeordnet ist.
Das Stellglied 9 wird auf einem Teil seiner Länge von
einem hülsenförmigen Abschnitt der Verstellhebel 13
umgriffen, die um je einen Bolzen 52 bzw. 53 um ein
begrenztes Maß in Richtung A bzw. B schwenkbeweglich
angeordnet sind. An ihren freien Enden sind die Verstellhebel
13 mit je einer Rolle 54 bzw. 55 versehen, die
an je einer bogenförmigen Kulisse 56 bzw. 57 eines mit
einem Faltenbalg ausgerüsteten und demgemäß in Richtung
C bzw. D längenveränderbaren Teils 58 angeordnet sind.
Das Stellglied ist an seinen Endbereichen in Wälzlagern
59 bzw. 60 drehbar gelagert. Das Wälzlager 59 ist in
einem korbförmigen und einseitig offenen Verstellteil
67 angeordnet, mit dem ein stangenförmigen Fortsatz 61
verbunden ist, der mit einer schulterförmigen Verdickung
62 gegen die Federleisten 17 bzw. 18 einwirkt. Zu diesem
Zweck ist mit der schulterförmigen Verdickung 62 ein
Schraubbolzen 63 einstückig verbunden, der in eine mit Gewinde
versehene Bohrung 64 eingeschraubt ist. In diese Bohrung
64 ragt der in eine Bohrung 65 angeordnete Schrämmeißel
23, der durch eine in die Bohrung 66 eingeschraubt,
nicht dargestellte Klemmschraube arretierbar ist.
Die Federleisten 17 und 18 sind mit der Grundplatte
1 durch Schrauben fest, aber auswechselbar verbunden.
Je nach Drehzahl bewegen sich die Rollen 54 und 55 auf
den Kulissen 56 und 57 und verstellen dadurch die stangenförmigen
Fortsatz 61 in Richtung C bzw. D, was eine entsprechende
Verformung der Federleisten 17 bzw. 18 in der
zugeordneten Richtung zur Folge hat. Die Schenkel der Federleisten
17 und 18 verstellen sich demgemäß wie die Seitenlinien
eines Parallelogramms, so daß sich ein von der jeweiligen
Umdrehungsgeschwindigkeit bzw. Drehzahl genau definierter
Flugkreis des Drehmeißels 23 ergibt.
Die in der Zusammenfassung, in den Patentansprüchen
und in der Beschreibung beschriebenen sowie aus der
Zeichnung ersichtlichen Merkmale können sowohl einzeln
als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung
der Erfindung wesentlich sein.
- Bezugszeichenliste
1 Grundplatte
2 Motoraufnahme
3 Aufnahmebüchse
4 Führungsstange
5 Kolbenstange
6 Kolbenstange
7 Lagerbock
8 Zwischenlager
9 Bohrstange bzw. Stellglied
10 Spindelgegenlager
11 Werstückaufnahme
12 Halteplatte
13 Verstellhebel
14 Lagerbock
15 Deckel
16 Deckel
17 Federleiste
18 Federleiste
19 Gegengewicht
20 Werkzeugaufnahme
21 Stellschraube
22 Distanzhülse
23 Drehmeißel
24 Deckel
25 Distanzhülse
26 Distanzhülse
27 Kupplung
28 Mitnehmer
29 Distanzhülse
30 Distanzhülse
31 Ring
32 Scheibe
33 Nutmutter
34 Zylinderschraube
35 Zylinderschraube
36 Zylinderschraube
37 Zylinderschraube
38 Zylinderschraube
39 Zylinderschraube
40 Zylinderstift
41 Spindellager
42 Spindellager
43 Wellendichtring
44 O-Ring
45 Runddichtring
46 Runddichtring
47 Nutmutter
48 Abstreifer
49 Abstreifer
50 Motor
51 Drehgeber
52 Bolzen
53 Bolzen
54 Rolle
55 Rolle
56 bogenförmige Kulisse
57 bogenförmige Kulisse
58 Teil
59 Wälzlager
60 Wälzlager
61 stangenförmiger Fortsatz
62 Verdickung
63 Schraubbolzen
64 Bohrung
65 Bohrung
66 Bohrung
67 Verstellteil
A Verstellrichtung
Verstellrichtung C Verstellrichtung D Verstellrichtung X Verstellrichtung Y Verstellrichtung
Claims (5)
1. Verfahren zum Verändern des Flugkreises der Schneide
eines Drehmeißels einer Werkzeugmaschine, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstellung drehzahlabhängig
oder fliehkraftabhängig vorgenommen wird.
2. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach
Anspruch 1, mit einem motorisch angetriebenen
Drehmeißel, der in einer Werkzeugaufnahme angeordnet
und über eine Bohrstange o. dgl. angetrieben
ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Innenbearbeiten
zwischen der von einem dynamisch geregelten
Motor (50) angetriebenen Bohrstange (9) und dem
Drehmeißel (23) mindestens ein federelastisches
Koppelglied (17, 18) eingeschaltet ist, das den
Drehmeißel (23) - ggf. mittelbar - aufnimmt und
drehzahl- bzw- fliehkraftabhängig auf einen mehr
oder weniger großen Flugkreis verformbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, mit einem motorisch
angetriebenen Verstellsystem, das einen Drehmeißel,
der in einer Werkzeugaufnahme angeordnet ist,
verstellt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Außenbearbeitung
von Werkstücken zwischen einem formelastischen,
formstabilen Koppelglied (17, 18),
das den Drehmeißel (23) aufnimmt, in einem Stellglied
(9) mindestens ein drehzahl- bzw. fliehkraftgesteuerter
Steuerhebel (13) angeordnet ist, der
eine Relativbewegung innerhalb des Stellglieds
erzeugt und dadurch das elastische Koppelglied
drehzahl- bzw. fliehkraftabhängig zur Bewegung
des Drehmeißels (23) mehr oder weniger verformt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Koppelglied aus zwei Federteilen (17,
18) besteht, die in langlochförmigen, diametral
einander gegenüberliegenden Aussparungen der
Bohrstange (9) angeordnet sind, derart, daß die
Federleisten (17, 18) an einem Ende durch Zylinderschrauben
(37) mit der Bohrstange (9) unbeweglich
verbunden sind, während sie an ihrem anderen
Ende in einer Werkzeugaufnahme (20) den Drehmeißel
(37) quer zur Längsachse der Bohrstange (9) haltern,
der an seinem einen Ende aus der Werkzeugaufnahme
(20) über die hier vorgesehene Seitenbegrenzung
der betreffenden Federleiste (17) hervorragt,
wobei die Werkzeugaufnahme (20) in koaxial zueinander
angeordneten Ausnehmungen der Federleisten (17,
18) angeordnet ist und mit einem Längenabschnitt
eine Distanzhülse (20) in einer in die Einsenkungen
ausmündenden Bohrung angeordnet ist, die an eine
in Achsrichtung der Bohrstange (9) angeordnete
Bohrung an einer Seite angeschlossen ist, in
der an einem Zylinderstift (40) ein zweiarmiger
Verstellhebel (13) verstellbar angeordnet ist,
der mit seinem massenreicheren Ende in eine zentrische
Ausnehmung der Bohrstange (9) ausmündet,
wobei der Verstellhebel (13) mit seinem kurzen
Hebelarm mit den Federleisten (17, 18) kraftschlüssig
verbunden ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß auf jeder Seite der Längsmittenachse des
Stellgliedes (9) je ein Steuerhebel (13) mit
je einer Rolle (54, 55) angeordnet ist und die
Steuerhebel (13) mit einem gemeinsamen hülsenförmigen
Teil verbunden sind, das das Stellglied (9) auf
einem Teil ihrer Länge umgreift und jeder der
Steuerhebel (13) an einem Ende um je einen Bolzen
(52 bzw. 53) um ein begrenztes Maß schwenkbeweglich
gelagert ist und diese Bolzen (52, 53) mit ihren
Längsachsen parallel zueinander verlaufen, und
die Rollen (54, 55) um je eine Achse drehbar
sind, die parallel zu den Drehachsen der Bolzen
(52 bzw. 53) verlaufen und die Rollen (53 bzw.
54) gegen kurvenförmige Kulissen (56 bzw. 57)
anliegen, die über einen Faltenbalg (58) oder
ein verformbares Teil mit der Bohrstange (9)
gekoppelt sind und die Bohrstange (9) mit einem
Fortsatz in einem Wälzlager (59) drehbar angeordnet
ist, das in einem korbförmigen Verstellteil (60)
angeordnet ist, mit dem ein stangenförmiger Fortsatz
(61) einstückig verbunden ist, das sich über
eine Verdickung (62) gegen das elastische, aus
z. B. zwei Federleisten (17, 18) bestehende formstabile,
elastische Koppelglied abstützt und
mit einem bolzenförmigen Fortsatz (63) über Gewinde
mit dem Koppelteil verbunden ist, wobei sich
dieses Koppelteil (63) gegen den Drehmeißel (21)
abstützt, das in einer koaxial zum stangenförmigen
Fortsatz (61) angeordneten Bohrung des elastischen
Koppelteils (17, 18) angeordnet ist.
Priority Applications (2)
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