DE3528281A1 - Schaltungsanordnung zur uebertragung nachrichtentechnischer signale - Google Patents
Schaltungsanordnung zur uebertragung nachrichtentechnischer signaleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Übertragung
nachrichtentechnischer Signale zwischen mindestens einem Teilnehmer und
mindestens einer Zentrale in beiden Richtungen, unter Verwendung des
öffentlichen Fernmeldenetzes, bei welcher bei jedem Teilnehmer ein mit
einem Mikroprozessor und einem Modem ausgerüstetes Gerät an eine
Teilnehmerleitung des Fernmeldenetzes angeschlossen ist, an das mindestens
eine Station anschließbar ist, bei welcher die Signale in einem
anderen Frequenzbereich als die Telefonsignale übertragen werden und bei
welcher für das Gerät eine eigene Energieversorgung vorgesehen ist.
Die Deutsche Bundespost bietet unter der Bezeichnung "TEMEX" einen
Dienst an, der für das Überwachen und Steuern von räumlich entfernten
Objekten verwendet werden soll, und zwar von mindestens einem Ort aus.
Für diesen Dienst - im folgenden nur noch kurz als "TEMEX" bezeichnet -
wird das bereits vorhandene öffentliche Fernmeldenetz verwendet. Der
TEMEX-Dienst kann beispielsweise zur Überwachung von Sicherheitseinrichtungen
in Gebäuden (Glasbruch) oder zur Temperaturüberwachung an
beliebigen Orten eingesetzt werden. Es kann mit TEMEX auch medizinischer
Alarm ausgelöst werden. Weiterhin ist es möglich, die unterschiedlichsten
Sensoren im häuslichen Bereich zu überwachen und/oder zu steuern.
Dabei kann beispielsweise mit einer geeigneten Signalfolge der Stand des
Elektrizitätszählers automatisch abgelesen werden.
Zur Durchführung von TEMEX wird bei einem Teilnehmer ein Gerät mit einem
entsprechend programmierten Mikroprozessor und einem Modem an eine
Fernmeldeanschlußleitung angeschlossen. Es ist mit diesem Gerät möglich,
durch unterschiedliche Kennfrequenzen des Übertragungsbereichs Signale
gleichzeitig zu senden und zu empfangen. Der "Modem" ist in dem Gerät
vorhanden, um die Kennfrequenzen in zugeordnete binäre Zustände umzusetzen -
und umgekehrt. Für den Anschluß des Geräts ist es prinzipiell
unerheblich, ob ein Teilnehmer einen Telefonanschluß hat oder nicht. An
den Mikroprozessor wird dann mindestens eine zu überwachende oder zu
steuernde Station des Teilnehmers angeschlossen. Der Mikroprozessor
erhält außerdem noch eine Stromversorgung. Diese Station kann dann über
das Fernmeldenetz von einer Zentrale aus mittels eines Datentelegramms
überwacht bzw. gesteuert werden. Jeder Teilnehmer hat eine eigene
Kenn-Nummer. Das Datentelegramm liegt in einem oberhalb des Sprechbereichs
liegenden Frequenzbereich. Für TEMEX ist ein Frequenzbereich
von 40 kHz vorgesehen.
Bei der Übertragung der TEMEX-Signale werden - wie bereits erwähnt - die
Anschlußleitungen des öffentlichen Fernmeldenetzes zusätzlich genutzt.
Es muß dabei sichergestellt sein, daß bei gleichzeitiger Übertragung von
schon eingerichteten Diensten (Telefon) und TEMEX-Dienst keine
Beeinträchtigung der bisherigen Dienste eintritt. Das gilt insbesondere für
den Telefonverkehr, mit seinen durch den Wählverkehr bedingten
unterschiedlichen Betriebszuständen des Fernmeldenetzes. Es darf also weder
im Ruhezustand mit voller Betriebsspannung noch im Gesprächszustand mit
vollem Schleifenstrom noch im Wahl- und Rufzustand mit ihren Spannungs-
bzw. Stromschwankungen eine Störung des Telefonverkehrs durch die
TEMEX-Übertragung eintreten. Eine solche Störung ist auf der Signalseite
durch die unterschiedlichen Frequenzen leicht zu vermeiden. Störungen
dürfen aber auch auf der Energieseite nicht auftreten, so daß der
Energiebedarf für TEMEX nicht ohne weiteres dem Fernmeldenetz entnommen
werden darf. Bisher bekannte TEMEX-Geräte haben daher für die Mikroprozessoren
eigene Spannungsquellen, beispielsweise das 220-V-Wechselstromnetz.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung
anzugeben, mit der es möglich ist, TEMEX-Geräte zentral über die
Telefonanschlußleitungen mit Energie zu versorgen, ohne daß dabei
Rückwirkungen auf den Telefonbetrieb oder andere schon installierte
Dienste auftreten.
Diese Aufgabe wird mit einer Schaltungsanordnung der eingangs geschilderten
Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
- daß für die Energieversorgung des Geräts in mindestens einer zentralen Stelle des Fernmeldenetzes eine zusätzliche Spannungsquelle an dasselbe angeschlossen ist,
- daß bei jedem Gerät zwischen der Teilnehmerleitung und dem Mikroprozessor ein Gleichspannungs-Wandler und ein Gleichstrom-Wandler eingeschaltet sind, von denen je nach Betriebszustand des Fernmeldenetzes wahlweise immer nur einer wirksam ist,
- daß der Gleichspannungs-Wandler einen hohen Eingangswiderstand hat und zwischen den beiden Adern der Teilnehmerleitung angeschlossen ist,
- daß der Gleichstrom-Wandler einen niedrigen Eingangswiderstand hat und in eine Ader der Teilnehmerleitung eingeschaltet ist und
- daß in der Schaltungsanordnung mindestens ein elektrischer Energiespeicher vorhanden ist.
- daß für die Energieversorgung des Geräts in mindestens einer zentralen Stelle des Fernmeldenetzes eine zusätzliche Spannungsquelle an dasselbe angeschlossen ist,
- daß bei jedem Gerät zwischen der Teilnehmerleitung und dem Mikroprozessor ein Gleichspannungs-Wandler und ein Gleichstrom-Wandler eingeschaltet sind, von denen je nach Betriebszustand des Fernmeldenetzes wahlweise immer nur einer wirksam ist,
- daß der Gleichspannungs-Wandler einen hohen Eingangswiderstand hat und zwischen den beiden Adern der Teilnehmerleitung angeschlossen ist,
- daß der Gleichstrom-Wandler einen niedrigen Eingangswiderstand hat und in eine Ader der Teilnehmerleitung eingeschaltet ist und
- daß in der Schaltungsanordnung mindestens ein elektrischer Energiespeicher vorhanden ist.
Bei Einsatz dieser Schaltungsanordnung ist für den TEMEX-Dienst im
Fernmeldenetz mindestens eine eigene Energiequelle vorgesehen, die so
ausreichend bemessen ist, daß die Energieversorgung für den Telefonbetrieb
oder andere Dienste dann nicht störend beeinflußt wird, wenn TEMEX
in Betrieb ist. Die zusätzliche Energie stört auch dann nicht, wenn
TEMEX nicht in Betrieb ist. Sie ist auf der anderen Seite so groß, daß
sie für die Versorung von TEMEX ausreicht, ohne die sonstige Energieversorgung
des Fernmeldenetzes zu schmälern.
Von der Energieseite her wird also das Fernmeldenetz durch den
TEMEX-Dienst nicht gestört. Das gilt auch für die Signalseite, da der
Frequenzbereich von TEMEX oberhalb des Sprechbereiches liegt. Auch der
Betrieb von TEMEX kann das Fernmeldenetz und dessen Dienste nicht
störend beeinflussen, und zwar wegen des wahlweisen Einsatzes der beiden
Wandler. Jeweils einer der Wandler hält nämlich in jedem der eingangs
geschilderten Betriebszustände des Telefons dessen Versorgung aufrecht.
Die beiden Wandler gestatten gleichzeitig den TEMEX-Betrieb.
Der parallel zur Fernmeldeleitung liegende Gleichspannungs-Wandler hat
einen hohen Eingangswiderstand. Er ist während des Ruhezustands und
während des Rufzustands des Telefons wirksam. Der in eine Ader eingeschaltete
Gleichstrom-Wandler hingegen hat einen niedrigen Eingangswiderstand.
Er ist während des Gesprächszustandes und des Wahlzustandes
des Telefons wirksam, bei dem - bis auf die Impulse bei der Wahl - der
maximale Streifenstrom fließt.
Die Schaltungsanordnung für TEMEX ist damit voll in das Fernmeldenetz
integriert. Sie ist unabhängig vom 220-V-Wechselstromnetz und wird daher
von einem Netzausfall nicht berührt.
Für den Fall, daß die Stromversorgung des Fernmeldenetzes kurzzeitig
unterbrochen ist, ist in der Schaltungsanordnung ein Energiespeicher
vorhanden, vorzugsweise ein Kondensator.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in den Zeichnungen
dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Gerät mit einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung.
Fig. 2 eine gegenüber Fig. 1 abgewandelte Ausführungsform.
Mit a und b sind zwei Adern einer Fernsprechanschlußleitung bezeichnet,
die mit dem "Amt" bzw. einer Ortsvermittlungsstelle des öffentlichen
Fernmeldenetzes verbunden sind. An die Adern a und b ist ein durch eine
gestrichelte Linie angedeutetes Gerät 1 angeschlossen, in dem sich eine
Schaltungsanordnung nach der Erfindung befindet. Auf der anderen Seite
des Gerätes 1 können die Adern a und b zu einem Telefonapparat
weitergeführt sein.
In dem Gerät 1 ist ein Mikroprozessor 2 mit einem Modem 3 angeordnet.
Der Mikroprozessor 2 hat eine Vielzahl von Anschlüssen 4, an welche
Sensoren mittels elektrischer Leitungen angeschlossen werden können.
"Sensoren" sollen dabei beispielsweise Meßfühler oder Signalgeber sein,
die von TEMEX überwacht oder gesteuert werden können.
Der Modem 3 ist über eine Signalleitung 5 beispielsweise so mit der
Ader a verbunden, daß Signale ein- und ausgekoppelt werden können. Die
Ankopplung kann über einen Wandler 6 erfolgen. Zwischen Wandler 6 und
Telefonapparat ist ein Filter 7 eingeschaltet, welches für die
TEMEX-Singale als Sperre gilt, so daß dieselben nicht zum Telefonapparat
gelangen können. Es ist auch möglich, den Modem 3 auf der Signalseite
mit beiden Adern a und b zu verbinden.
Die Stromversorgung des Mikroprozessors 2 erfolgt wahlweise durch einen
Gleichspannungs-Wandler 8 oder einen Gleichstrom-Wandler 9. Der
Gleichspannungs-Wandler 8 liegt parallel zu den beiden Adern a und b, d. h. er
ist zwischen denselben angeschlossen. Er hat einen hohen Eingangswiderstand,
damit er bei geschlossenem Schleifenstromkreis einen hohen
Widerstand darstellt. Er soll vorzugsweise für die Wechselanteile des
Schleifenstroms, die bei Impulswahl auftreten, hochohmig sein. Am
Eingang des Gleichspannungs-Wandlers 8 liegt daher in bevorzugter
Ausführungsform eine Induktivität 10.
Der Gleichstrom-Wandler 9 ist beispielsweise in die Ader b
eingeschaltet. Er hat einen kleinen Eingangswiderstand, damit er keinen zu großen
Spannungsabfall erzeugt.
Die beiden Wandler 8 und 9 sind mittels Dioden 11 und 12 gegeneinander
verriegelt. An ihren Eingängen liegen außerdem Gleichrichteranordnungen
13 und 14, bei denen es sich vorzugsweise um Graetz-Schaltungen
handelt, durch welche die Schaltungsanordnung auch bei Polatitätsvertauschung
wirksam bleibt.
Am Eingang des Gleichstrom-Wandlers 9 liegt ein Energiespeicher 15, der
im dargestellten Ausführungsbeispiel als Kondensator ausgebildet ist.
Dieser Energiespeicher wird wirksam, wenn der Schleifenstrom kurzzeitig
unterbrochen ist. Das tritt beispielsweise bei Impulswahl während des
Wahlvorganges auf. In diesem Fall würden beide Wandler 8 und 9, ohne den
Energiespeicher 15, keinen Strom für den Mikroprozessor 2 liefern. Der
Energiespeicher 15 dient also als Ersatzstromquelle. Wenn es sich dabei
um einen Kondensator handelt, dann wird derselbe im Normalbetrieb
aufgeladen. Statt des Kondensators könnte aber auch ein Akkumulator
eingesetzt werden.
An mindestens einer zentralen Stelle des Fernmeldenetzes, beispielsweise
in einem Amt oder einer Vermittlungsstelle, ist eine für den Betrieb von
TEMEX dienende zusätzliche Energiequelle angeordnet. Unter Einsatz
dieser Energiequelle arbeitet die Schaltungsanordnung nach Fig. 1
beispielsweise wie folgt:
Es liegt die volle Spannung an, und zwar nicht nur die bisher
üblichen 60 V des Fernmeldenetzes, sondern die erhöhte Spannung
zur zusätzlichen Versorgung von TEMEX. Die zusätzliche Spannung
reicht zur Energieversorgung von TEMEX aus, ohne daß - in
welchem Betriebszustand auch immer - die Versorgungsspannung
des Fernmeldenetzes unterschritten wird. Der Mikroprozessor 2
wird über den Gleichspannungs-Wandler 8 beispielsweise mit
einer Spannung von 5 V versorgt. Das TEMEX-Gerät kann damit
arbeiten, und es können über den Modem 3 Daten zwischen an den
Mikroprozessor 2 angeschlossenen Stationen bzw. Sensoren und
einer an die Adern a und b angeschlossenen Zentralen ausgetauscht
werden. Da keine Schleifenstrom fließt, arbeitet der
Gleichstrom-Wandler 9 jetzt nicht.
Solange der Handapparat nicht abgenommen wird, liegen die volle
Spannung und eine zusätzliche Rufspannung an. Es fließt kein
Schleifenstrom. Arbeitsweise wie unter a).
Der Handapparat ist abgenommen. Es fließt der Schleifenstrom.
Die Versorgungsspannung hat ihren minimalen Wert. Am Ausgang
des Gleichstrom-Wandlers 9 steht eine Gleichspannung von
beispielsweise 5 V für den Mikroprozessor 2 zur Verfügung. Der
Gleichspannungs-Wandler 8 arbeitet nicht.
Der Handapparat ist abgenommen. Solange die Wahl nicht durchgeführt
wird, gilt die gleiche Arbeitsweise wie für c). Während
des Wahlvorgangs mit den durch Impulswahl bedingten Stromunterbrechungen,
wird der Mikroprozessor 2 wegen des Energiespeichers
15 weiter vom Gleichstrom-Wandler 9 mit Strom
versorgt.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind die
beiden Wandler 8 und 9 zu einem Wandler 16 zusammengefaßt, so wie es in
Fig. 2 dargestellt ist. Die Wirkungsweise mit wahlweiser Umschaltung
zwischen den Funktionen als Gleichspannungs-Wandler einerseits und
Gleichstrom-Wandler andererseits bleibt hier erhalten. Gleiche Teile wie
in Fig. 1 sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Vor dem Wandler
16 liegt als Schutz gegen Polaritätsvertauschung wieder eine
Gleichrichteranordnung 17.
Für die beiden oben beschriebenen Zustände a) und b) des Fernmeldenetzes
arbeitet der Wandler 16 als Gleichspannungs-Wandler, während er für die
Zustände c) und d) als Gleichstrom-Wandler arbeitet. Die Umschaltung der
Funktion erfolgt über einen stromabhängigen Schalter 18, der von einem
Stromstärkefühler 19 beaufschlagt wird, der beispielsweise in die b-Ader
eingeschaltet ist. Der Schalter 18 ist vorzugsweise ein elektronischer
Schalter, beispielsweise ein Transistor.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist in die a-Ader eine Zenerdiode
20 eingeschaltet. Sie dient zur Begrenzung der Spannung für den
Wandler 16, wenn dieser als Gleichstrom-Wandler arbeitet. Die Diode 21
dient als Stromsperre, wenn der Wandler 16 als Gleichspannungs-Wandler
arbeitet.
Um sicherzustellen, daß keine Verzerrung der Rufwechselspannung durch
die Gleichrichteranordnung 17 und kapazitive Bauelemente in der
Weckeinrichtung des angeschlossenen Telefons eintritt, kann zwischen
Gleichrichteranordnung 17 und Wandler 16 ein stabilisierendes Element,
beispielsweise ein elektronischer Schalter, parallel zu den Adern a
und b angeschlossen werden.
Claims (6)
1. Schaltungsanordnung zur Übertragung nachrichtentechnischer Signale
zwischen mindestens einem Teilnehmer und mindestens einer Zentrale in
beiden Richtungen, unter Verwendung des öffentlichen Fernmeldenetzes,
bei welcher bei jedem Teilnehmer ein mit einem Mikorprozessor und
einem Modem ausgerüstetes Gerät an eine Teilnehmerleitung des
Fernmeldenetzes angeschlossen ist, an das mindestens eine Station
anschließbar ist, bei welcher die Signale in einem anderen Frequenzbereich
als die Telefonsignale übertragen werden und bei welcher für
das Gerät eine eigene Energieversorgung vorgesehen ist, dadurch
gekennzeichnet,
- daß für die Energieversorgung des Geräts (1) in mindestens einer zentralen Stelle des Fernmeldenetzes eine zusätzliche Spannungsquelle an dasselbe angeschlossen ist,
- daß bei jedem Gerät (1) zwischen der Teilnehmerleitung und dem Mikroprozessor (2) ein Gleichspannungs-Wandler (8) und ein Gleichstrom-Wandler (9) eingeschaltet sind, von denen je nach Betriebszustand des Fernmeldenetzes wahlweise immer nur einer wirksam ist,
- daß der Gleichspannungs-Wandler (8) einen hohen Eingangswiderstand hat und zwischen den beiden Adern (a, b) der Teilnehmerleitung angeschlossen ist,
- daß der Gleichstrom-Wandler (9) einen niedrigen Eingangswiderstand hat und in eine Ader der Teilnehmerleitung eingeschaltet ist und
- daß in der Schaltungsanordnung mindestens ein elektrischer Energiespeicher (15) vorhanden ist.
- daß für die Energieversorgung des Geräts (1) in mindestens einer zentralen Stelle des Fernmeldenetzes eine zusätzliche Spannungsquelle an dasselbe angeschlossen ist,
- daß bei jedem Gerät (1) zwischen der Teilnehmerleitung und dem Mikroprozessor (2) ein Gleichspannungs-Wandler (8) und ein Gleichstrom-Wandler (9) eingeschaltet sind, von denen je nach Betriebszustand des Fernmeldenetzes wahlweise immer nur einer wirksam ist,
- daß der Gleichspannungs-Wandler (8) einen hohen Eingangswiderstand hat und zwischen den beiden Adern (a, b) der Teilnehmerleitung angeschlossen ist,
- daß der Gleichstrom-Wandler (9) einen niedrigen Eingangswiderstand hat und in eine Ader der Teilnehmerleitung eingeschaltet ist und
- daß in der Schaltungsanordnung mindestens ein elektrischer Energiespeicher (15) vorhanden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- daß die beiden Wandler zu einem Wandler (16) zusammengefaßt sind und
- daß zur Umschaltung der Betriebsart des Wandlers (16) ein Schalter (18) vorgesehen ist, der in Abhängigkeit von der Größe des im Fernmeldenetz fließenden Schleifenstrom arbeitet.
- daß die beiden Wandler zu einem Wandler (16) zusammengefaßt sind und
- daß zur Umschaltung der Betriebsart des Wandlers (16) ein Schalter (18) vorgesehen ist, der in Abhängigkeit von der Größe des im Fernmeldenetz fließenden Schleifenstrom arbeitet.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Eingängen der beiden Wandler (8, 9) eine für jeden Wandler wirksame Gleichrichteranordnung (13, 14) vorhanden ist.
daß an den Eingängen der beiden Wandler (8, 9) eine für jeden Wandler wirksame Gleichrichteranordnung (13, 14) vorhanden ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß am Eingang des Gleichspannungs-Wandlers (8) eine
Induktivität (10) liegt.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Energiespeicher (15) parallel zum Eingang des
Gleichstrom-Wandlers angeschlossen ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß als Energiespeicher (15) ein wiederaufladbarer
Kondensator vorhanden ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853528281 DE3528281A1 (de) | 1985-08-07 | 1985-08-07 | Schaltungsanordnung zur uebertragung nachrichtentechnischer signale |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853528281 DE3528281A1 (de) | 1985-08-07 | 1985-08-07 | Schaltungsanordnung zur uebertragung nachrichtentechnischer signale |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3528281A1 true DE3528281A1 (de) | 1987-02-19 |
Family
ID=6277893
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19853528281 Ceased DE3528281A1 (de) | 1985-08-07 | 1985-08-07 | Schaltungsanordnung zur uebertragung nachrichtentechnischer signale |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3528281A1 (de) |
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- 1985-08-07 DE DE19853528281 patent/DE3528281A1/de not_active Ceased
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