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DE3524141C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3524141C2
DE3524141C2 DE19853524141 DE3524141A DE3524141C2 DE 3524141 C2 DE3524141 C2 DE 3524141C2 DE 19853524141 DE19853524141 DE 19853524141 DE 3524141 A DE3524141 A DE 3524141A DE 3524141 C2 DE3524141 C2 DE 3524141C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
train
rails
shelf
trains
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19853524141
Other languages
English (en)
Other versions
DE3524141A1 (de
Inventor
Udo Karl 7800 Freiburg De Horter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SAUER-LAGERTECHNIK GMBH, 7800 FREIBURG, DE
Original Assignee
Heinrich Sauer & Co Kg 7800 Freiburg De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Sauer & Co Kg 7800 Freiburg De GmbH filed Critical Heinrich Sauer & Co Kg 7800 Freiburg De GmbH
Priority to DE19853524141 priority Critical patent/DE3524141A1/de
Publication of DE3524141A1 publication Critical patent/DE3524141A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3524141C2 publication Critical patent/DE3524141C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G1/00Storing articles, individually or in orderly arrangement, in warehouses or magazines
    • B65G1/02Storage devices
    • B65G1/04Storage devices mechanical
    • B65G1/0442Storage devices mechanical for elongated articles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B46/00Cabinets, racks or shelf units, having one or more surfaces adapted to be brought into position for use by extending or pivoting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B81/00Cabinets or racks specially adapted for other particular purposes, e.g. for storing guns or skis
    • A47B81/005Devices for storing or displaying rifles, guns, pistols or elongated objects such as fishing rods storing fishing rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Regal zur Lagerung von Stangenmaterial, mit übereinander angeordneten Fächern, die nebeneinander in einzelne in Längsrichtung der Profilstangen ausziehbare, auf Rollen gelagerte, schubladenartige Züge unterteilt sind, wobei die Rollen an den Zügen befestigt sind und auf in Ausziehrichtung der Züge orientierten festen Schienen verlaufen.
Derartige Regale sind für unterschiedlichstes Stangenmaterial, seien es Stahlprofile, seien es Kunststoffstangen, seien es Rohre od. dgl., notwendig.
Ein Regal der eingangs erwähnten Art ist aus der CH-PS 4 47 950 bekannt. Dabei ist es zum Beschicken und Entleeren der einzelnen Züge vorgesehen, diese mit einem fahrbaren Traggerüst so zu kuppeln, daß sie mit dessen Hilfe in ihrer Längsrichtung aus dem Regal herausgezogen werden können, damit die Oberseite dieses Zuges über seine gesamte Länge zugänglich wird. Es muß also ein entsprechend großer Auszug-Weg vorgesehen sein. Dieser muß praktisch gleich der Länge eines Zuges sein, damit ein Hebezeug vor dem Regal und den vorderen Stirnseiten der einzelnen Züge mit dem Stangenmaterial abgesenkt oder angehoben werden kann. Demgemäß muß das Traggerüst den Zug nicht nur herausziehen, sondern während dieser Lade- und Entladevorgänge unterstützt halten und die aufgrund des großen Auszugweges hohen Kippkräfte aufnehmen.
Aus der DE-OS 22 47 212 ist eine Vorrichtung anderer Gattung, nämlich eine voll ausziehbare, mit Laufrollen ausgerüstete Schubladenführung bekannt, bei welcher die Führungsschienen als drei ineinander-rollende Schienenpaare ausgebildet sind, die beim Herausziehen der Schublade teilweise über die eines Schrankes hervortreten, bei eingefahrener Schublade aber innerhalb des Schrankes liegen. Eine solche unterteilte Führungsbahn wäre für gattungsgemäße Regale aufgrund der dort auftretenden Gewichte nicht brauchbar und anwendbar und würden außerdem wiederum zu einem großen Auszugweg führen, der bei einer Anwendung bei einem gattungsgemäßen Regal entsprechend große Kippkräfte zur Folge hätte.
Aus DE-GM 73 01 776 ist wiederum ein Gegenstand anderer Gattung, nämlich aus einem Gestell ausziehbarer Träger, insbesondere eine Schublade in Möbeln bekannt. Dabei sind zwei ineinander verschiebbare Führungsschienen vorgesehen, deren eine an einem Möbelstück fixiert wird, während die andere an der Schublade oder dem Träger fest angebracht ist. Jede Schiene hat eine ihr zugehörige einzige Rolle, wodurch der Auszugsweg begrenzt wird, den die beiden Rollen miteinander bilden, jedoch dann eine Zugänglichkeit von oben, die für Stangenmaterial bei gattungsgemäßen Regalen und deren Zügen erforderlich ist, nicht mehr in ausreichendem Maße gegeben ist. Diese beschränkte Zugänglichkeit mag bei Schubladen, nicht aber bei Stangenregalen ausreichen. Darüberhinaus sind die Kippkräfte in diesem Falle schon durch das relativ geringe Gewicht einer solchen Schublade und ihres Inhaltes genügend begrenzt.
Aus der DE-AS 12 16 201 ist eine Vorrichtung zur Lagerung und Aufbewahrung von Gegenständen mit einer Vielzahl von getrennten, in einem Rahmen untergebrachten Laden oder Zügen bekannt, bei der die unterste Lade für sich allein oder mit einer oder mehreren benachbarten Laden aus dem Rahmen herausziehbar oder in den Rahmen einschiebbar ist. Dabei soll sich die jeweils nächst höhere Lade immer auf der unteren Lade abstützen, so daß beim Herausziehen einer oberen Lade alle darunter befindlichen Laden ebenfalls herausgezogen werden müssen, um die entsprechenden Kippkräfte aufzunehmen. Dies stellte eine in der Handhabung äußerst aufwendige Anordnung dar.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Regal der eingangs genannten Gattung und Art zu schaffen, das einen ausreichend großen Schiebeweg der einzelnen Züge ermöglicht, wobei gleichzeitig die Kippkräfte an dem jeweiligen ausgezogenen Zug möglichst gering gehalten werden sollen.
Die Lösung dieser scheinbar widersprüchlichen Aufgabe besteht darin, daß die Schienen über die Vorderseite des Regales in Auszugsrichtung der Züge vorstehen und in ihrem vorstehenden Bereich ortsfeste Stützrollen zum Untergreifen des Zuges beim Ausziehen aufweisen, daß am vorderen stirnseitigen Endbereich des Zuges vorgesehene Rollen beim Ausziehen des Zuges an den ortsfesten Stützrollen vorbeilaufen, und daß ein den Auszugweg des Zuges begrenzender Anschlag vorgesehen ist.
Durch die vorstehenden Schienen werden die Züge in ausgezogener Position auch dann noch unterstützt, wenn sie mehr als um ihre Hälfte aus dem Regal herausgezogen sind, so daß sie in dieser herausgezogenen Position von oben gut zugänglich werden, die Kippkräfte aber durch diese Unterstützung durch die vorstehenden Schienen vermindert sind.
Da die vorderen Rollen der Züge dabei bereits aus dem Regal und von den Schienen heruntergelangen können, wird dieser überstehende Bereich durch die Stützrollen leichtgängig und ohne Gefahr eines teilweisen Abkippens unterstützt. Praktisch übernehmen beim Ausziehen eines Zuges diese Stützrollen einen Teil der Führungs- und Lagerfunktion der Rollen des Zuges, die die Führungsbahn bzw. die Schienen beim Ausziehen verlassen.
Ein Hebezeug kann also vor dem Regal das Stangenmaterial absenken, dann etwa auf Höhe des ausgefahrenen Zuges in Längsrichtung der Stangen auf das Regal zubewegt, wobei die Stangen bereits in das Regal teilweise eintreten können. Da der Zug jedoch mehr als die Hälfte aus dem Regal vorsteht, ohne abkippen zu können, weil die vorstehenden Schienen des Regales diesen Zug unterstützen und die Kippkräfte mindern, ist eine gute Zugänglichkeit beim Be- und Entladen eines Zuges von oben gegeben. Die nächst höheren vorstehenden Schienen behindern dabei diese Aktion nicht, da zwischen ihnen ein Zwischenraum vorgesehen ist, in den das Hebezeug und die einzulagernden oder auszuhebenden Stangen eintreten können.
Eine besonders einfache und zweckmäßige Konstruktion ergibt sich, wenn der den Auszugweg begrenzende Anschlag gegen die Stützrolle am Ende der vorstehenden festen Schiene anschlägt. Dadurch erhält diese Stützrolle eine Doppelfunktion, weil sie auch den Gegenanschlag für den Anschlag des Zuges bildet.
Es sei erwähnt, daß ein durch den Anschlag begrenzter Auszugweg von mehr als der halben Länge des Zuges gegenüber der Vorderseite des Regales sich bereits ergibt, wenn die Schienen um weniger als die halbe Länge eines Zuges, z. B. etwa um ¼, eventuell auch nur ¹/₆ oder nur ⅛ oder eine vergleichbare Größenordnung vorstehen. Da die Länge eines Zuges in der Regel von dem Stangenmaterial ausgefüllt wird, läßt sich so der ausgezogene Zug trotz eines Ausziehens über mehr als seine Hälfte gegenüber der Regalvorderseite immer noch etwa im Bereich seines Schwerpunktes oder nahe bei dem Schwerpunkt unterstützen, so daß nur geringe Kippkräfte entstehen.
Ausgestaltungen der Erfindung bezüglich der Rollen des Zuges, der damit zusammenwirkenden Schienen sowie der Stützrollen sind Gegenstand der Ansprüche 3 bis 6.
Insgesamt ergibt sich ein Regal, bei welchem in vorteilhafter Weise eine gute Zugänglichkeit der einzelnen Züge von oben her gegeben ist, obwohl diese auch in ausgezogener Position nur geringen Kippkräften unterworfen sind. Dennoch können erforderlichenfalls selbstverständlich zusätzlich fahrbare Traggerüste angesetzt werden, falls z. B. eine extrem einseitige oder hohe Belastung eines Zuges erforderlich oder vorhanden ist. Selbst unter hohem Gewicht können die Züge leichtgängig verschoben werden, selbst wenn ihre in Auszugrichtung vorderen Rollen die zugehörige Führungsbahn verlassen haben.
Nachstehend ist die Erfindung anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt in schematisierter Darstellung:
Fig. 1 eine Teil-Stirnansicht und
Fig. 2 eine Seitenansicht des Regales, wobei ein Zug ausgezogen ist,
Fig. 3 in schaubildlicher Darstellung einen eingefahrenen Zug und die zugehörigen Schienen, wobei nur einzelne Ständer des Regales angedeutet sind, sowie
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung bei voll­ ständig ausgefahrenem Zug.
Ein im ganzen mit 1 bezeichnetes Regal dient zur Lagerung von Stangenmaterial, insbesondere von metallischen Profil­ stangen, die ein erhebliches Gewicht und auch eine entspre­ chende Länge haben und deshalb mit einem Hebezeug in das Regal 1 eingebracht und auch wieder mit einem Hebezeug her­ aus entnommen werden müssen.
Das Regal hat übereinander angeordnete Fächer 2, die gemäß Fig. 1 nebeneinander in einzelne in Längsrichtung der Profil­ stangen ausziehbare, auf Rollen 3 (Fig. 3 und 4) gelagerte, schubladenartige Züge 4 unterteilt sind. Die Rollen 3 sind da­ bei gemäß den Fig. 3 und 4 an den Zügen 4 befestigt und laufen auf in Ausziehrichtung der Züge 4 orientierten festen Schienen 5, die in dem Regal installiert sind und von dessen Säulen oder Ständern 6 getragen werden.
Sowohl in Fig. 3 als auch in Fig. 2 erkennt man deutlich, daß die Schienen 5 über die in Auszugrichtung vordere Seite 7, im folgenden auch Vorderseite 7 genannt, des Regales 1 vorstehen. In Fig. 3 und 4 ist verdeutlicht, daß die Schienen 5 in ihrem vorstehenden Bereich 5 a insbesondere an dessen in Auszugrichtung vorderem Ende ortsfeste Stützrollen 8 zum Un­ tergreifen des Zuges 4 beim Ausziehen über den vorstehenden Bereich 5 a hinaus haben, wie man es vor allem in Fig. 4 sieht. Dabei laufen die am vorderen stirnseitigen Endbereich des Zu­ ges 4 vorgesehenen Rollen 3 a beim Ausziehen des Zuges 4 an den ortsfesten Stützrollen 8 vorbei, da die vorderen Rollen 3 a auf einer seitlich an der jeweiligen Stützrolle 8 vorbei­ führenden Schienenbahn 9 verfahrbar sind. Ferner ist ein den größten Auszugweg des Zuges 4 begrenzender, im folgenden noch näher zu beschreibender Anschlag vorgesehen, der ein zu weites Herausziehen des Zuges 4 aus dem Regal 1 verhindert. Dabei schlägt der den Auszugweg begrenzende Anschlag gegen die Stützrolle 8 an, wie man es in Fig. 4 in der am weitesten ausgezogenen Position des Zuges 4 erkennt. Somit erhält diese Stützrolle 8 eine Doppelfunktion als Gegenanschlag.
Gleichzeitig erkennt man in den Fig. 3 und 4, daß die gegenüber den im vorderen Endbereich befindlichen, näher zueinander angeordneten Rollen 3 a des Zuges 4 in dessen Längsrichtung benachbarten weiter außen liegenden Rollen 3 gleichzeitig den erwähnten Anschlag für die Auszugbegrenzung bilden und daß die axialen Abstände dieser als Auszugbegren­ zung dienenden Rollen 3 voneinander dem axialen Abstand der an den Schienenenden befindlichen Stützrollen 8 entsprechen Somit ergibt sich praktisch von selbst, daß die Rollen 3 und 8 miteinander den längstmöglichen Auszugweg des Zuges 4 be­ grenzen, so daß es nur noch je nach gewünschtem Auszugweg darauf ankommt, diese Rollen entsprechend weit voneinander entfernt zu plazieren.
Sehr wichtig ist, daß die vorstehenden Bereiche 5 a der Schienen 5 verbindungsfrei sind, also zwischen sich einen von vorne her gut zugänglichen Zwischenraum 10 haben. Somit kann von oben her ein Hebezeug an den eingefahrenen oberen Zügen 4 zwischen diesen Schienenenden 5 a abgelassen werden und etwa den Mittelbereich eines ausgefahrenen Zuges im un­ teren Regalbereich erreichen, obwohl der ausgefahrene Zug seinerseits noch über einen beachtlichen Teil seiner Länge durch die vorstehenden Schienen 5 abgestützt wird.
Die Schienen 5 können um die halbe Länge eines Zuges 4 oder weniger, z. B. etwa um ein Drittel, um ein Viertel, ein Fünftel, ein Sechstel oder ein Achtel oder noch weniger vorstehen, weil dadurch in jedem Falle der Zug um mehr als seine Hälfte gegenüber der Vorderseite 7 des Regales 1 aus­ gezogen werden kann und dennoch seine Mitte unterstützt bleibt, so daß bei symmetrischer Beladung noch keine Kipp­ neigung nach vorne entsteht. Gleichzeitig wird bei stärkerer Beladung des vorderen, d. h. zuerst ausgezogenen Teiles des Zuges 4 dennoch durch diese Anordnung das Kippmoment zumin­ dest kleiner gehalten, als wenn die Schienen 5 nicht um ihren Bereich 5 a vorstünden. Entsprechend gering wird eine noch zu beschreibende, zweckmäßigerweise zusätzlich vorgesehene Kippsicherung beansprucht.
Im vorderen Endbereich des Zuges 4 sind auf gleicher Höhe einander gegenüberliegend zwei Rollen 3 a an dem Zug 4 vor­ gesehen, deren Abstand kleiner als der der übrigen Rollen 3 ist. Dadurch ist es möglich, daß die Rollen 3 a an den orts­ festen Stützrollen 8 vorbeigeführt werden können. Dazu haben die Schienen 5 zumindest in ihrem vorstehenden Endbereich 5 a eine diese näher zueinander befindlichen Rollen 3 a unter­ greifende Bahn 9, die an den an den Enden der Schienen 5 be­ findlichen Stützrollen 8 vorbeigeführt ist. Der Zug 4 hat seinerseits außerhalb seiner im Endbereich befindlichen Rol­ len 3 a nach außen von ihm wegstehende, im Querschnitt etwa horizontale Schenkel 11, die beim Ausziehen auf die Ober­ seite der Stützrollen 8 auflaufen und von diesen unterstützt sind.
Der ausfahrbare Schubladenzug 4 hat an seiner Unterseite seitlich jeweils ein Winkelprofil 12 als Teil des Fahrwerkes und als Rahmen, dessen einer Winkelschenkel 13 im Querschnitt vertikal und dessen zweiter Winkelschenkel 11, der schon er­ wähnt wurde, im Querschnitt etwa horizontal nach außen von der Mitte des Zuges 4 weg gerichtet sind. Die im vorderen stirnseitigen Endbereich befindlichen Rollen 3 a sind auf den einander zugewandten Innenseiten der vertikalen Schenkel 13 gelagert, während die übrigen Rollen 3 des Zuges 4 unter­ halb des horizontalen Winkels 11 auf der Außenseite der ver­ tikalen Schenkel 13 des Winkelprofiles 12 gelagert sind. Da­ durch ergibt sich von selbst, daß die Rollen 3 a näher bei­ einander liegen als die Rollen 3, die ihrerseits denselben Abstand wie die Rollen 8 haben sollen, um in ausgezogener Position gemäß Fig. 4 an diesen anschlagen zu können. Durch einfache konstruktive Mittel und Maßnahmen ergibt sich so eine wirkungsvolle Anordnung und leichtgängige Führung des Zuges 4. Dennoch können die Rollen 3 a und 3 sowie die Stütz­ rollen 8 die ihnen zugedachten Hauptaufgaben, aber auch Zu­ satzfunktionen auf einfache Weise übernehmen, ohne daß es weiterer besonderer Maßnahmen bedarf.
In den Fig. 3 und 4 erkennt man außerdem, daß die axial näher zueinander befindlichen Rollen 3 a des Zuges 4 in des­ sen stirnseitigem vorderem Endbereich von dieser Stirnseite des Zuges in Auszugrichtung einen Abstand haben und zurück­ liegen und daß die Zusatzführungsbahn 9 im Endbereich 5 a der feststehenden Schienen 5 länger als der Abstand der endseiti­ gen Rollen 3 a des Zuges 4 von dessen Stirnseite sind, so daß in jedem Falle auch bei völlig eingefahrenem Zug 4 die Rollen 3 a auf dieser Zusatzbahn 9 verbleiben. Beim Einfahren gelan­ gen diese Rollen 3 a, die gemäß Fig. 4 zunächst nicht unter­ stützt sind, nach einer gewissen Einführzeit auf die Bahn 9 und stützen nun den Zug ab, so daß dieser die zusätzlichen ortsfesten Stützrollen 8 verlassen kann. Für eine gewisse Zeit sind sowohl die Rollen 3 a als, auch die Stützrollen 8 im Einsatz, nämlich für die Zeit, die diese Rollen 3 a vom Beginn der Bahn 9 neben der Stützrolle 8 bis zu der Stelle benötigen, die dem Abstand dieser Rollen 3 a von dem vorde­ ren Ende des Zuges 4 entspricht.
Es wurde bereits angedeutet, daß die Züge 4 etwa um die Hälfte ihrer Länge oder etwas mehr aus dem Regal 1 ausfahr­ bar sind und eine Kippsicherung gegen Abwärtsschwenken des ausgefahrenen Bereiches haben können.
Im Ausführungsbeispiel haben die ausfahrbaren Züge 4 zumin­ dest in ihrem rückwärtigen Endbereich, aber auch an den seitlichen Rahmenprofilen 11 hochstehende Rungen 14, die bis nahe an die Unterseite des nächsthöheren Regalfaches, vorzugsweise der nächsthöheren Schiene 5 reichen und bei ausgefahrenem Zug als Kippsicherung dienen. Man erkennt vor allem anhand der Fig. 2, daß der ausgezogene Zug 4 gar nicht abkippen kann, weil dann sofort die in Auszugrichtung hin­ terste Runge 14 mit ihrer oberen Stirnseite an der Unter­ seite der nächsthöhreren Schiene 5 zur Anlage kommt und somit ein Abkippen verhindert. Somit haben die bei ausge­ zogenem Zug 4 noch unterhalb der nächsthöheren Führungs­ schiene 5 verbleibenden Rungen 14 eine Doppelfunktion, weil sie als Kippsicherung dienen und zusätzlich natürlich den Zug 4 nach der Seite hin begrenzen, so daß Stangenmaterial auf ihm gestapelt werden kann.
Über dem obersten Zug 4 des gesamten Regales 1 kann eine analoge Anschlagschiene für diese Rungen verlaufen, damit auch der oberste Zug eine solche Kippsicherung erhalten kann. Da dieser aber von oben her gut zugänglich ist, braucht er unter Umständen gar nicht ausfahrbar zu sein.
Vor allem die Kombination der vorstehenden Bereiche 5 a der Schienen 5 mit dem dazwischen befindlichen frei zugänglichen Zwischenraum 10, die Stützrollen 8 mit den Gegenanschlägen und die Kippsicherung ermöglicht ein bequem zu handhabendes Regal mit weit ausziehbaren Zügen, die dennoch nicht abkip­ pen können, selbst wenn sie überwiegend in ihrem vorderen Bereich beladen sind. Dieser Bereich kann aufgrund der vor­ stehenden Schienen 5 auch von oben her gut mit einem Hebe­ zeug bedient werden.
Vor allem in Fig. 4 erkennt man, daß die festen Führungs­ schienen 5 für die Züge 4 ebenfalls Winkelprofile sind, deren im Querschnitt horizontale Schenkel 15 mit ihren freien Rändern einander zugewandt sind und deren im Quer­ schnitt vertikale Schenkel 16 mit den Regalstützen 6 ver­ bunden sein können. Somit ergibt sich vor allem bei entspre­ chender Querverbindung 17 der zu einem Zug 4 gehörenden Schienen 5 auch für diese Schienen 5 ein sehr stabiler Ver­ bund.
Die an dem Zug 4 befindlichen Rollen 3 und 3 a und die am Ende der Schienen 5 ortsfest angeordneten Stützrollen 8 sind im Ausführungsbeispiel jeweils beidseits gelagert, so daß sie hohe Kräfte aufnehmen können. Dabei befindet sich die eine Lagerstelle in einem im Querschnitt vertikalen Schenkel 13 oder 16 des zu dem Zug 4 bzw. zu den Schienen 5 gehören­ den Profiles, während die andere Lagerung in einem mit Ab­ stand zu diesem Schenkel angeordneten Stützblech 18 vorge­ sehen ist. Somit werden einerseits die Profilschenkel bei der Lagerung der Rollen mit ausgenutzt, während für die an­ dere Lagerung der Rollen sehr einfache Zusatzteile ausreichen.
Die am stirnseitigen Ende 5 a der ortsfesten Schiene 5 vor­ gesehene Zusatzführungsbahn 9 ist im Ausführungsbeispiel von einem zweiten Winkelprofil 19 gebildet, dessen horizontaler Schenkel unter dem horizontalen Schenkel 11 der Hauptschiene 5 an diesem befestigt ist, aber nach innen als Führungsbahn 9 übersteht, wobei der vertikale Schenkel 20 dieses zusätz­ lichen Winkelprofiles 19 im Querschnitt nach unten und der der eigentlichen Schiene 5 nach oben steht.
Insgesamt ergeben sich einfache Führungsbahnen und Züge, die leichtgängig auf Rollen geführt sind, wobei die Züge weiter als über ihre Mitte ausgefahren und dabei dennoch über mehr als ihre Hälfte abgestützt bleiben können, so daß auf ihnen liegendes Stangenmaterial in seinem Mittenbereich von oben her erfaßt werden kann, ohne daß die Züge so weit ausgefahren werden müssen, daß es unbedingt eines Zusatztraggerüstes be­ darf.
In Fig. 2 ist jedoch angedeutet, daß ein solches zusätz­ liches Traggerüst natürlich dennoch Verwendung finden kann, insbesondere dann, wenn dies zur Wahrung von bestimmten Sicherheitsvorschriften erforderlich sein sollte.

Claims (6)

1. Regal (1) zur Lagerung von Stangenmaterial mit übereinander angeordneten Fächern (2), die nebeneinander in einzelne in Längsrichtung der Profilstangen ausziehbare, auf Rollen (3, 3 a) gelagerte schubladenartige Züge (4) unterteilt sind, wobei die Rollen (3, 3 a) an den Zügen (4) befestigt sind und auf in Ausziehrichtung der Züge (4) orientierten festen Schienen (5) laufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen (5) über die Vorderseite (7) des Regales (1) in Auszugsrichtung der Züge vorstehen und in ihrem vorstehenden Bereich (5 a) ortsfeste Stützrollen (8) zum Untergreifen des Zuges (4) beim Ausziehen aufweisen, daß am vorderen stirnseitigen Endbereich des Zuges (4) vorgesehene Rollen (3 a) beim Ausziehen des Zuges (4) an den ortsfesten Stützrollen (8) vorbeilaufen, und daß ein den Auszugweg des Zuges (4) begrenzender Anschlag vorgesehen ist.
2. Regal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Auszugsweg begrenzende Anschlag gegen die Stützrolle (8) am Ende der vorstehenden festen Schiene (5) anschlägt.
3. Regal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im vorderen Endbereich des Zuges (4) auf gleicher Höhe einander gegenüberliegend zwei Rollen (3 a) an dem Zug (4) vorgesehen sind, deren Abstand kleiner als der der übrigen Rollen (3) ist, daß die Schienen (5) zumindest in ihrem vorstehenden Endbereich (5 a) eine diese näher zueinander befindlichen Rollen (3 a) untergreifende Bahn (9) haben, die an den an den Enden der Schienen (5) befindlichen Stützrollen (8) vorbeigeführt ist, und daß der Zug (4) seinerseits außerhalb seiner im Endbereich befindlichen Rollen (3 a) nach außen von ihm wegstehende, im Querschnitt etwa horizontale Schenkel (11) hat, die beim Ausziehen auf die Oberseite der Stützrollen (8) auflaufen und von diesen unterstützt sind.
4. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ausfahrbare Schubladenzug (4) an seiner Unterseite seitlich jeweils ein Winkelprofil (12) als Teil des Fahrwerkes und Rahmens hat, dessen einer Winkelschenkel (13) im Querschnitt vertikal und dessen zweiter Winkelschenkel (11) im Querschnitt etwa horizontal nach außen von der Mitte des Zuges (4) weg gerichtet sind, und daß die im vorderen stirnseitigen Endbereich befindlichen Rollen (3 a) auf den einander zugewandten Innenseiten der vertikalen Schenkel (13) gelagert sind, während die übrigen Rollen (3) des Zuges (4) unterhalb der horizontalen Schenkel (11) auf der Außenseite der vertikalen Schenkel (13) des Winkelprofiles (12) gelagert sind.
5. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüber den im vorderen Endbereich befindlichen näher zueinander angeordneten Rollen (3 a) des Zuges (4) in dessen Längsrichtung benachbarten weiter außen liegenden Rollen (3) als Anschlag für die Auszugsbegrenzung dienen und daß die axialen Abstände dieser als Auszugsbegrenzung dienenden Rollen (3) voneinander dem axialen Abstand der an den Schienenenden befindlichen Stützrollen (8) entspricht.
6. Regal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die axial näher zueinander befindlichen Rollen (3 a) des Zuges (4) in dessen stirnseitigen Endbereich von der Stirnseite des Zuges in Auszugsrichtung einen Abstand haben und zurückliegen und daß die Zusatzführungsbahn (9) im Endbereich (5 a) der feststehenden Schienen (5) länger als der Abstand der endseitigen Rollen (3 a) des Zuges (4) von dessen Stirnseite sind.
DE19853524141 1985-07-05 1985-07-05 Regal zur lagerung von stangenmaterial Granted DE3524141A1 (de)

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DE3524141A1 (de) 1987-01-15

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Owner name: SAUER-LAGERTECHNIK GMBH, 7800 FREIBURG, DE

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