DE351602C - Schalleitung fuer Sprechmaschinen - Google Patents
Schalleitung fuer SprechmaschinenInfo
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- DE351602C DE351602C DE1920351602D DE351602DD DE351602C DE 351602 C DE351602 C DE 351602C DE 1920351602 D DE1920351602 D DE 1920351602D DE 351602D D DE351602D D DE 351602DD DE 351602 C DE351602 C DE 351602C
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-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K13/00—Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)
Description
- Schalleitung für Sprechmaschinen. Es ist bei Sprechmaschinen bekannt, daB der Ton um so reiner und freier von störenden Beiklängen ist, je weniger die den Schall leitenden Wände zum Mitklingen neigen. Als geeignete Stoffe für derartige Wände, welche möglichst wenig tönend sind, hat man Blei und Leder vorgeschlagen. Ferner sind auch Schalleitungen bekannt, deren Innenwandung mit einem weichen bzw. elastischen Stoff belegt ist. Gegenstand der Erfindung ist ein Baustoff oder Innenbelag für die Wandungen von Schalleitungen, der die an ihn zu stellenden Anforderungen in bezug auf Tonreinheit in besonders hohem Maße erfüllt. Dieser Baustoff oder Belag besteht erfindungsgemäß aus Kautschukmoos, das sich von dem gewöhnlichen Kautschuk dadurch unterscheidet, daß es von kleinen feinen Hohlräumen, die mit einem Gas unter Druck gefüllt sind, durchsetzt ist.
- Dieses Kautschukmoos, welches, wie er wähnt, äußerst feine, sozusagen mikroskopische Gasbläschen enthällt, stellt einen erstarrten kolloidalen Körper (erstarrtes Hydrogel) dar, der durch die feinen Gaszellen unterteilt ist; dieser Belag ist also sehr ähnlich dem aus den Mundschleimhautzellfn gebildeten Belag, der ebenfalls kolloidaler Natur ist und als Vakuolen Gasteilchen enthält. Der Ton wird also bei den gemäß der Erfindung ausgebildeten Schallwänden durch Flächen weitergeführt, die denjenigen ähneln, die den Kehlkopflaut nach außen leiten. I-lierdurch wird eine dem natürlichen Ton angenäherte Klangreinheit erzielt, die mit Stoffen, wie Blei, Leder und. gewöhnlichem Kautschuk, nicht erreichbar ist.
- Der neue Belag kommt in erster Linie für Schalltrichter in Betracht; er kann aber auch für andere Teile oder Schalleitungen Anwendung finden, insbesondere empfiehlt es sich, den ringförmigen Boden des Schalldosengehäuses mit dem nicht tönenden Kautschukmoos auszukleiden.
- Eine weitere günstige Eigenschaft des gemäß der' Erfindung zu verwendenden neuen Stoffes ist, daß dieser ermöglicht, den Schalltrichter in an sich bekannter Weise aufrollbar zu gestalten. Zufolge seiner besonderen Beschaffenheit ist das Material äußerst biegsam und leidet auch nicht unter häufigen Deformationen bei längerer Gebrauchsdauer. Ein aufrollbarer Schalltrichter besteht dann zweckmäßig aus zwei Schichten annähernd ü gleicher Dicke; die innere Schicht wird von dem genannten Kautschukmoos gebildet, während die- äußere Schicht aus einem Überzug von Leder oder gegebenfalls Zelluloid bzw. einem anderen biegsamen Material besteht. Diese Anordnung hat den Vorzug, daß im Falle geringer Undichtigkeiten zwischen dem Innenbelag und der Außenhaut die letztere gleichfalls nur wenig mitschwingt und daher j die Schallreinheit nur wenig beeinflußt. Zugleich wird aber die Festigkeit des Schalltrichters erhöht und die Biegsamkeit nichtsdestoweniger gewahrt. Der aus zwei Schichten bestehende Schalltrichter wird vorteilhaft so ausgeführt, daß der äußere Überzug den Innenbelag auf der einen Seite der Teilungsfuge etwas überragt. Dieser überragende Teil legt sich beim geschlossenen Schalltrichter wie eine Lasche über den anderen Rand des Außenbezuges und wird an diesem zweckmäßig mittels einer Reihe von Druckknöpfen in bekannter Weise befestigt. Diese Verbindungsweise ist äußerst einfach und bequem zu handhaben. Um ferner einen vollkommen luftdichten Anschluß des Schalltrichters an den Schallarm zu erzielen, ist dieser an seinem spitzen Ende mit Riemen und Schnalle versehen. Auch diese Verbindungsmittel sind einfach zu handhaben und gewähren die Möglichkeit einer sicheren und vollkommen dichten Befestigung.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Schalltrichter in den Abb. i und 2 und an einer Schalldose in Abb. 3 veranschaulicht. Esist a der Innenbelag ausKautschukmoos und b der Außenbezug aus Leder o. dgl. Letzterer ist auf der einen Seite mit der vorspringenden Lasche c versehen. Der Zusammenschluß erfolgt mittels der Druckknöpfe d, und der Anschluß an den Schallarm mittels des Riemens e mit Schnalle e'.
- In Abb. 3 bildet der Innenbelag eine Ringplatte m, die- an der der Membran l gegenüberliegenden Wand der Schalldose vorgesehen ist.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCAE: i. Schalleitung für Sprechmaschinen, bei der die Innenwandung aus einem elastischen Stoff besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbelag oder die Wandung selbst aus Kautschukmoos, einer Gummimasse, die äußerst feine, mit einem Gas unter Druck gefüllte Zellen enthält, besteht.
- 2. Schalleitung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Belag eine Ringplatte (m) bildet, die an der der Membran gegenüberliegenden Wand der Schalldose vorgesehen ist.
- 3. Schalleitung nach Anspruch i in Form eines aufrollbaren Schalltrichters, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenbelag (cc) aus Kautschukmoos und die Außenwand (b) annähernd gleiche Schichtstärken besitzen und die letztere in bekannter Weise aus Leder oder einem ähnlichen nicht tönenden Stoff von größerer Festigkeit als Kautschukmoos besteht.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR351602X | 1919-05-13 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE351602C true DE351602C (de) | 1922-04-10 |
Family
ID=8892977
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1920351602D Expired DE351602C (de) | 1919-05-13 | 1920-06-23 | Schalleitung fuer Sprechmaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE351602C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US6009977A (en) * | 1996-12-27 | 2000-01-04 | Dalloz Fall Protection | Fall prevention device for vertical cable |
-
1920
- 1920-06-23 DE DE1920351602D patent/DE351602C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US6009977A (en) * | 1996-12-27 | 2000-01-04 | Dalloz Fall Protection | Fall prevention device for vertical cable |
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