DE351503C - Nachgiebiges Zahnraedergetriebe - Google Patents
Nachgiebiges ZahnraedergetriebeInfo
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- DE351503C DE351503C DE1920351503D DE351503DD DE351503C DE 351503 C DE351503 C DE 351503C DE 1920351503 D DE1920351503 D DE 1920351503D DE 351503D D DE351503D D DE 351503DD DE 351503 C DE351503 C DE 351503C
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/14—Construction providing resilience or vibration-damping
- F16H55/16—Construction providing resilience or vibration-damping relating to teeth only
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Retarders (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
Description
- Nachgiebiges Zahnrädergetriebe. Gegenstand der Erfindung ist ein nachgiebiges Zahnrädergetriebe mit zwischen dea einzelnen Zähnen angeordneten radialen Einschnitten, bei dem eine große plreripherische Nachgiebigkeit dadurch erzielt wird, daß in der Radscheibe unterhalb der Zähne weitere radial verlaufende Aussparungen angeordnet sind, die mit Verlängerungen (Einschnitten) versehen sind, die zwischen den äußeren Einschnitten liegen. Der besondere Vorteil dieser Steuerung beruht darin, daß das Ritzel wesentliche Deformationen infolge von Torsionen oder Biegungen annehmen kann, ohne daß zu beträchtliche Ungleichmäßigkeiten in der Verteilung der tangentialen Kraft entstehen, Deformationen, die dann besonders stark auftreten, wenn das Ritzel die Form einer Zahnwelle besitzt, die mit Bezug auf ihren Durchmesser eine große Länge hat. So kann durch das neue Zahnrädergetriebe für einen gegebenen Durchmesser des Zahnrades entweder die Länge des Ritzels vergrößert oder sein Durchmesser verkleinert werden, wodurch eine viel größere Kraftübertragung erfolgen kann.
- Auf der Zeichnung ist schematisch eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
- Abb. x zeigt eine Vorderansicht eines Rades mit biegsamer Verzahnung; Abb. 2 ist ein Radialschnitt durch zwei aneinanderliegende Radelemente, wobei der linke Teil ein Schnitt nach der Linie x-x in Abb. x und der rechte Teil ein Schnitt nach der Linie y-y ist. Das Zahnrad besteht aus einer oder mehreren Scheiben a, a1 aus einem Metall von genügender Elastizität.
- Die Biegsamkeit von Zahn zu Zahn wird in an sich bekannter Weise durch Einschnitte b, die bis zu einer gewissen Tiefe unterhalb der Verzahnung angebracht sind, erreicht. Die Biegsamkeit zwischen der Verzahnung und der Nabe wird mittels der Aussparungen e erreicht, die- mit zwischen den Einschnitten b angebrachten Verlängerungen (Einschnitten) d versehen sind. Wenn man einen der Zähne tangential beansprucht, so wirkt diese Beanspruchung auf das Prisma A, B, C, D ; auf diese Weise wird die Biegsamkeit von Zahn zu Zahn durchgeführt. Die auf A, B übertragene Schubbeanspruchung F sucht die Arme e, e zu biegen, und diese Biegungsbeanspruchung überträgt sich auf die benachbarten Arme e', e' sowie e", e" bis zu einer gewissen Entfernung, da diese Arme an ihren Enden durch die Teile f, f verbunden sind und unter sich ein elastisches Band bilden. Die Wurzel g der Arme e wird einem Biegungsmoment unterworfen. f e nach der Größe der' Biegungsbeanspruchung der Teile f, f, f und der Arme e, e', e" wird die Biegungsbe anspruchung auf eine mehr oder weniger große Anzahl von Armen übertragen. Man ' kann also durch geeignete Abmessungen der Teile f, f und e, e den Gesamtschnitt der an der Biegung teilnehmenden Arme der Größe der zu übertragenden Beanspruchung anpassen. Die eingreifenden Zähne können eine bedeutende Umfangsverschiebung, an der Abbiegung der Arme e, e gemessen, erfahren.
- Diese Eigenschaft wird sehr vorteilhaft bei Getrieben von hoher Leistung und großem Reduktionsverhältnis, für welche der Trieb in Gestalt einer gezahnten Welle von großer Länge und schwachem Durchmesser ausgebildet ist. In diesem Fall kann bekanntlich die Verteilung der tangentialen Beanspruchung längs des Triebes wegen der' Drehung der Treibwelle nicht gleichmäßig sein. Man kann dann das -Zahnrad aus mehreren Scheiben, die mittels ihrer Nabe mit ihrer Welle verbunden sind, bilden. Die Biegsamkeit des Systems kann so vorgesehen werden, daß eine schwache Differenz in der tangentialen Beanspruchung jeder Scheibe genügt, um den Zähnen eine Umfangsverschiebung derselben Größenordnung zu geben, wie die durch die Drehung der Triebwelle verursachte. Auf diese Weise kann man die Differenzen in der Verteilung der Beanspruchung zwischen den verschiedenen Scheiben auf einen gewissen Bruchteil der normalen Beanspruchung beschränken.
- Ein anderer Vorteil des neuen Zahnradgetriebes besteht darin, daß die Nachgiebigkeit von Zahn zu Zahn für den Schnitt der Verzahnung nicht zu großer Genauigkeit zwingt und zugleich hinsichtlich der Entfernung der Mittelpunkte und des Parallelismus der Wellen einen gewissen Raum läßt, ohne die Verteilung der tangentialen Beanspruchung zwischen den verschiedenen gleichzeitig eingreifenden Zähnen zu stören. Die Elastizität der Felge mindert das Geräusch und die Stöße auf das geringste Maß und gestattet, die tangentiale Beanspruchung nach der Zahnlängeneinheit zu erhöhen.
Claims (1)
- PATENT-AN$PRUcH: Nachgiebiges Zahnrädergetriebe mit zwischen den einzelnen Zähnen angeordneten radialen Einschnitten, dadurch gekennzeichnet, daß in der Radscheibe unterhalb der Zähne weitere radial verlaufende Aussparungen (c) angeordnet sind, die mit Verlängerungen (Einschnitten d) versehen sind, welche zwischen den äußeren Einschnitten (b) liegen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FR351503X | 1919-07-22 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE351503C true DE351503C (de) | 1922-04-08 |
Family
ID=8892966
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1920351503D Expired DE351503C (de) | 1919-07-22 | 1920-06-18 | Nachgiebiges Zahnraedergetriebe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE351503C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE102006058858A1 (de) * | 2006-12-13 | 2008-06-19 | Volkswagen Ag | Parksperrenrad |
EP1927790A3 (de) * | 2006-12-01 | 2011-06-01 | SRAM Deutschland GmbH | Kettenzahnrad |
-
1920
- 1920-06-18 DE DE1920351503D patent/DE351503C/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP1927790A3 (de) * | 2006-12-01 | 2011-06-01 | SRAM Deutschland GmbH | Kettenzahnrad |
TWI403654B (zh) * | 2006-12-01 | 2013-08-01 | Sram De Gmbh | 鏈輪 |
DE102006058858A1 (de) * | 2006-12-13 | 2008-06-19 | Volkswagen Ag | Parksperrenrad |
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