[go: up one dir, main page]

DE3505692A1 - Befestigungsstueck zum anbringen von zubehoerteilen an rahmen von zweiradfahrzeugen - Google Patents

Befestigungsstueck zum anbringen von zubehoerteilen an rahmen von zweiradfahrzeugen

Info

Publication number
DE3505692A1
DE3505692A1 DE19853505692 DE3505692A DE3505692A1 DE 3505692 A1 DE3505692 A1 DE 3505692A1 DE 19853505692 DE19853505692 DE 19853505692 DE 3505692 A DE3505692 A DE 3505692A DE 3505692 A1 DE3505692 A1 DE 3505692A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fastening piece
flanges
axis
transverse bore
parallel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19853505692
Other languages
English (en)
Other versions
DE3505692C2 (de
Inventor
Heinrich 4800 Bielefeld Belka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Esge Marby GmbH and Co KG
Original Assignee
Esge Marby GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Esge Marby GmbH and Co KG filed Critical Esge Marby GmbH and Co KG
Priority to DE19853505692 priority Critical patent/DE3505692A1/de
Priority claimed from EP86105446A external-priority patent/EP0243511B1/de
Priority to US06/858,196 priority patent/US4690420A/en
Publication of DE3505692A1 publication Critical patent/DE3505692A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3505692C2 publication Critical patent/DE3505692C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H1/00Supports or stands forming part of or attached to cycles
    • B62H1/02Articulated stands, e.g. in the shape of hinged arms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J11/00Supporting arrangements specially adapted for fastening specific devices to cycles, e.g. supports for attaching maps
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J7/00Luggage carriers
    • B62J7/02Luggage carriers characterised by the arrangement thereof on cycles
    • B62J7/04Luggage carriers characterised by the arrangement thereof on cycles arranged above or behind the rear wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Befestigungsstück zum Anbringen von Zubehörteilen an
  • Rahmen von Zweiradfahrzeugen Die Erfindung geht aus von einem Befestigungsstück zum Anbringen von Zubehörteilen, wie Gepäckträgern, Seitenstützen u.dgl., an zweirohrigen Abschnitten von Zweiradfahrzeugrahmen mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Hauptanspruches.
  • Bei solchen gattungsgemäßen,aus der Praxis bekannten Befestigungsstücken, auch Klemmplatten genannt, ist die auf den Rahmenrohren aufliegende Unterseite im wesentlichen eben ausgestaltet, wohingegen die Anlageplatte des Zubehörteils zum Zwecke des Zentrierens zwischen den zueinander im wesentlichen parallellaufenden Rahmenrohren entsprechende Höcker aufweist.
  • Diese Klemmplatten sind starr und unelastisch, weshalb sie ein sehr sorgfältiges Anziehen der in dem Querloch steckenden Befestigungsschraube erfordern, um einerseits eine Deformierung der Rahmenrohre zu vermeiden und andererseits ein Selbstlösen wirksam zu verhindern. Gerade die Gefahr des Selbstlösens ist bei Zweiradfahrzeugen, wie Fahrrädern oder Mopeds u.dgl,, wegen der dort auftretenden Erschütterungen besonders groß. Wird hillgegen die Befestigungsschraube zu stark angezogen, äann drückt sich die Klemmplatte an den Anlagesteilen in die Rahmenrohre ein, die dort entsprechend flachgeclrückt werden, was mit einem Festigkeitsverlust einhergeht.
  • Mit diesen Schwierigkeiten sind sowohl die aus Stahlblech gestanzten Klemmplatten als auch solche aus Aluminiumdruckguß behaftet. Die aus Stahlblech bestehenden haben ein verhältnismäßig hohes Gewicht und erfordern eine Oberflächenveredlung, um einigermaßen gegen Korrosion geschützt zu sein. Außerdem sind sie scharfkantig, so daß der Lack am Rahmen von der scharfen Kante durchgeschnitten werden kann und die Umgebung zu rosten beginnt.
  • Auch die als Aluminiumdruckgußteile hergestellten Klemmplatten zeigen wegen der verhältnismäßig schlechten Materialausnutzung ein verhältnismäßig hohes Gewicht, denn sie enthalten mit Rücksicht auf eine einigermaßen preisgünstige Fertigung keinerlei Hohlräume.
  • Aus Festigkeitsgründen Tann bei solchen Aluminiumdruckgußteilen als Befestigungsschraube keine Senkschraube verwendet werden. im übrigen sind diese bekannten Klemmplatten nur beschränkt für sehr kurze Rahmen, wie sie bei Rennsporträdern auftreten, verwendbar, da hierbei der Abstand beispielsweise zwischen dem Tretlager und dem Außenumfang des Hinterrades äußerst kurz ist.
  • Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungsstück zum Anbringen von Zubehörteilen, insbesondere Nachrüstteilen an zweirohrigen Abschnitten von Zeiradfahrzeugrahmen zu schaffen, das sich bei besserer Materialausnutzung zwischen den Rahmenrohren selbst entriert und ohne Veränderung für Rahmen r,lit unterschiedlichsten Abmessungen ohne weiteres verwenden läßt, ohne daß die Gefahr der Selbstlockerng oder der Rahmenbeschädigung besteht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Befestigungsstück mit den Merkmalen des Hauptanspruches gelöst.
  • Dadurch, daß die Flansche im Querschnitt etwa dreieckförmige Gestalt aufweisen, konvergieren zumindest auf einer Seite des Befestigungsstücks die von den Flanschen gebildeten Anlageflächen in Richtung auf die Querbohrung, so daß das Befestigungsstück zwischen den beiden Rahmenrohren in dem zweirohrigen Abschnitt eine Vorzugsstellung aufweist und sich deshalb dort selbst zentriert. Selbst, wenn die Gegenplatte des Zubehörteils flach und eben ausgebildet ist, wird die notwendige Zentrierung ohne weiteres erreicht.
  • Eine Anpassung des zu montierenden Zubehörteils an den Abstand der beiden Rahmenrohre ist nicht mehr erforderlich.
  • Weil obendrein die Flansche in Richtung parallel zur Achse der Querbohrung elastisch verformbar sind, ergibt sich ein weiter Abstand zwischen dem Drehmoment, bei dem eine Beschädigung der Rahmenteile zu befürchten ist einerseits und dem Mindestdrehmoment andererseits, das eine zuverlässige Klemmung des Zubehörteils gewährleistet, die sich nicht im Laufe der Zeit ungewollt lockert.
  • Wenn beide Außenflächen jedes Flansches Anlageflächen darstellen, braucht bei der Montage nicht auf die jeweils richtige Einbaulage geachtet zu werden, was Fertigungsfehler zu vermeiden hilft. Andererseits ist es hierdurch auch moylich, unterschiedliche Geometrien zu verwirklichen, um unterschiediiche Befestigungen zu erreichen. Betspieisweise kann die eine Seite des Befestigungsstücks mit einer Ansenkung um die Querbohrung ausgestattet sein, um eine Senkschraube als Befestigungsschraube zu ermöglichen, während die gegenüberliegende Seite im Bereich des Mittelstücks zwischen den Flanschen zur drehfesten Halterung einer polygonalen handelsüblichen Schraubenmutter eine Ausnehmung mit geraden Flanken und einem ebenen Grund aufweist. Ohne Anderur, des Bauteils kann dann wahlweise die eine oder die andere Befestigungsmöglichkeit gewählt werden; das Befestigungsstück ermöglicht so, ohne selbst geändert zu werden, eine größere Vielfalt.
  • Hierbei ist es unter Umständen zweckmäßig, wenn beide Außenflächen eines jeden Flansches eben sind und unter betragsmäßig bleichen Winkeln zu der Achse der Querbohrung geneigt sind.
  • Eine höhere Elastizität bei gleichzeitiger Materialeinsparung wird erhalten, wenn jeder der Flansche einen Hohlraum enthält, dessen Querschnitt dem Querschnitt der Flansche ähnlich ist und dessen Achse rechtwinklig zur Achse der Querbohrung verläuft.
  • Diese Hohlräume haben vorzugsweise die Gestalt eines Prismas und durchsetzen den zugehörigen Flansch vollständig.
  • Aufgrund dieser Ausgestaltung kann gemäß einer Weiterbildung das Befestiqungsstück dadurch hergestellt werden, daß es von einenl endlosen Strangpreßprofil abgelängt wird. In diesem Falle ist die Materialausnutzung des Halbzeugs, c3.h. des Strangpreßprofils, besonders günstig, wenn das Befestigungsstück eine Projektion in einer zu er Achse der Querbohrung rechtwinkligen Ebene aufweist, die rechteckig ist.
  • Um günstige Voraussetzungen für die Auflage des Kopfes der Befestigungsschraube oder der zugehörigen Befestigungsmutter zu erreichen und andererseits gleichzeitig möglichst niedrig zu bauen, ist das Mittelstück im Querschnitt rechteckig, so daß sich zusammen mit den Flanschen ein abgeflachtes Sechseck ergibt. Auch das Mittelstück kann zum Zwecke der besseren Materialausnutzung und der Gewichtsersparnis einen Hohlraum enthalten.
  • Als Material für das Befestigungsstück eignen sich Leichtmetalleaierunaen, beisnlelsweise Alur.iniumleaierunaen, die im Stritzgußverfahren oder im Strancrpreßverfahren zu dem Befestigungsstück verarbeitet werden. Auch Kunststoff mit entsprechender Festigkeit kommt als Material für das Befestigungsstück in Frage.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 ein Fahrrad, bei dem der Gepäckträger und die Seitenstütze mit einem Befestigungsstück gemäß der Erfindung an den zweirohrigen Abschnitten des Fahrradrahmens befestigt sind, in einer Seitenansicht, Fig. 2 das Tretlager des Fahrrades nach Fig. 1 mit den beiden daran befestigten Hintergabelrohren unter Veranschallichung der Anbringung des Befestigungsstucks gemäi3 der Erfindung und Fig. 3 das Befestigungsstück mäß der Erfindung in perspektivischer Darstellung.
  • In Fig. 1 ist ein Fahrrad 1 als Beispiel für ein Zweiradfahrzeug veranschaulicht, dessen Rahmen 2 zweirohrige Abschnitte aufweist, an denen Zubehörteile wie ein Gepäckträger 3 und eine Seitenstütze 4 befestigt sind. Der Rahmen 2 enthält ein Sitzrohr 5, dessen unteres Ende an einem Tretlagergehäuse 6 angebracht ist und dessen oberes Ende einen Sattel 7 trägt.
  • An dem oberen Ende des Sitzrohres 5 sind zwei im wesentlichen parallel und im Abstand zueinander verlaufende Hintergabelstreben 8 befestigt, die in Richtung auf eine Hinterachse 9 eines Hinterrades 11 verlaufen. Von dem Tretlagergehäuse 6 gehen zwei ebenfalls im wesentlichen parallel und im Abstand zueinander verlaufende intergabelrohre 12 aus, die im Bereich der Hinterachse 9 mit je einer Hintergabelstrebe in bekannter Weise im Bereich des Ausfallendes stoff- oder materialschlüssig verbunden sind.
  • Die sattelseitige Befestigung des Gepäckträgers 3 erfolgt mittels eines Befestigungsstücks 13, das an den Hintergabelstren 8 zwischen dem Sitzrohr 5 und einem Schutzblech 14 für das Hinterrad 11 mittels einer Befestigungsschraube 15 festgeklemmt ist.
  • In ähnlicher Weise ist die Seitenstütze 4 an den beiden Hintergabelrohren 12 zwischen dem Tretlagergehäuse 6 sowie dem Schutzblech 14 mittels eines weiteren Befestigungsstücks 16 und der zugehörigen Befestigungsschraube 17 angeklemmt.
  • Die beiden Befestigunqsitücke 13 und 16 sind untreinander gleich und hal n die in Fig. 3 im einzeinen gezeigte Gestalt.
  • Das Befestigungsstück 13 bzw. 16 wird von einem im wesentlichen quaderförnigen Mittelstück 18 und zwei seitlich daran angeformten Flanschen 19 und 21 gebildet, wobei die gedachte übergangsstelle zwischen dem Mittelstück 18 und den beiden Flanschen 19 und 21 durch gestrichelte Linien 22 und 23 angedeutet ist.
  • Das quaderförmige Mittelstück 18 enthält eine durchgehende zylindrische Querbohrung 24 zur Aufnahme der Befestigungsschraube 17 sowie einen rechtwinklig zu der Achse der Querbohrung 24 sich erstreckenden Hohlraum 25 mit rechteckförmigem Querschnitt, der sich von einer Stirnseite 26 des Befestigungsstücks bis zu der gegenüberliegenden Stirnseite 27 erstreckt.
  • Beide im Abstand zueinander befindlichen Stirnseiten 26 und 27 verlaufen sowohl parallel zueinander als auch parallel zu der Achse der Querbohrung 24.
  • Beide Flansche 19 und 21 haben jeweils die Gestalt eines spitzwinkligen Dreikantprismas, das mit einer Seitenfläche bei 22 bzw. 23 an das Mittelstück 18 angeformt ist, während seine anderen beiden Seitenflächen 28 und 29 bzw. 1 und 32 die Auflageflächen des Befestigungsstücks 15 auf den Rahmenteilen bilden.
  • Die Grundflächen der die Flansche 19 und 21 bildenden Prismen sind die entsprechenden Stirnseiten 26 und 27 des Befestigungsstücks 16. Der Querschnitt des Befestigungsstücks 16 erhält dadurch die Gestalt eines flachgedrückten Sechseckes, wobei die ebenen Flächen 28 und 29 bzw. 31 und 32 in Richtung weg von der Querbohrung 24 konvergieren und bei 33 bzw. 34 abgerundet ineinander übergehetl. Hinciecren konvergieren die Flächen 28 und 31 in Richtung auf die Querbohrung 24 ebenso wie dies für die ebenen Flächen 29 und 32 der beiden Flansche 19 und 21 gilt,deren Querschnitt gleich ist.
  • Zum Zweck der besseren Materialausnutzung und Gewichtsersparnis sowie zur Verbesserung der Elastizität der Flansche 19 und 21 in Richtung parallel zur Achse der Querbohrung 24 sind die beiden Flansche 19 und 21 mit entsprechenden Hohlräumen 35 und 36 versehen, deren Querschnitt dem Querschnitt der Flansche 19 und 21, wie dargestellt, ähnlich ist und die ebenfalls das Befestigungsstück 16 von der Stirnfläche 26 bis zur Stirnfläche 27 hin durchsetzen, d.h. die Hohlräume 35 und 36 sind ebenso wie der Hohlraum 25 zu beiden Seiten des Befestigungsstücks offen. Im Bereich des Mittelstücks 18 entstehen hierdurch zwei parallel und im Abstand zueinander verlaufende Stege 37 und 38, zwischen denen mittig die Querbohrung 34 hindurch verläuft.
  • Um das in Fig. 3 gezeigte Befestigungsstück 16 wahlweise mit einer Senkschraube als Befestigungsschraube 17 oder einer gegen Mitdrehen gesicherten Befestigungsmutter 39 verwenden zu können, enthält das Befestigungsstück 16 in seiner in Fig. 3 nicht sichtbaren Unterseite eine Ansenkung für die Querbohrung 24.
  • In der Oberseite hingegen ist im Bereich des Mittelstücks 18 eine von der Stirnseite 26 zur Stirnseite 27 durchgehende Ausnehmung 41 vorgesehen, deren zueinander parallele Flanken 42 und 43 im Bereich der beiden Stege 37 und 38 verlaufen. Der Abstand der beiden Flanken 42 und 43 entspricht dabei der Schlüsselweite der jeweils zu verwendenden Sechskantmutter 39, die auf diese Weise an einem Mitdrehen beim Anziehen der Befestigungsschraube 17 von den beiden Flanken 42 und 43 drehfest gehindert ist, während ihre Unterseite auf dem ebenen und zur Achse der Querbohrung 24 rechtwinkligen Grund der Ausnehmung aufliegt.
  • Aufgrund der Gestalt des Befestigungsstücks 16 laBt sich dieses ohne weiteres aus einem entsprechend gestalteten Strangprofil durch Ablängen herstellen und erfordert, abgesehen vom Anbringen der Querbohrung 24, keine weitere Bearbeitung. Wenn als Material eine nicht oder schwer korrodierende Leichtmetallegierung verwendet wird, entfällt auch eine zusätzliche Oberflächenveredelung.
  • In Fig. 2 ist im einzelnen die Verwendung des Befestigungsstücks 16 veranschaulicht: Die Seitenstütze 4 enthält eine ihr Gelenk 45 tragende Anlageplatte 46, die von unten her an die beiden Hintergabelrohre 12a und 12b angelegt wird. Von oben her wird auf die Hintergabelrohre 12a und 12b das Befestigungsstück 16 aufgelegt, das sich aufgrund der zueinander konvergierenden AufLageflächen 29 und 32 bzw. 28 und 31 zwischen den beiden Hintergabelrohren 12a und 12b weitgehend selbst zentriert. Mittels der durch eine entsprechende Bohrung in der Klemrelatte 06 und die Querbohrung 24 hindurchgehenden Befestigungsschraube 17 werden die Klemmplatte 46 und das Befestigungsstück 16 und (lesen die Hintergahelrohre 12a und 12b verklemmt. Zum Zweck der Montageerleichterunc sitzt die Mutter 39 drehfest in der Ausnehmung 41. Ein Mitdre;-l2n der toter 39 wird auf diese Weise auch ohne die Ver-,;endunf eines entsprechenden Schlüssels zum Gegenhaken sicher vermieden, weil sich das Befestigungsstück l<i zufoiqo seiner Vorzugslage zwischen den Hintergabelrohre 12a und 12b nicht verdrehen kann und eine Mutter 39 formschlüssiq in der Ausnehmung 41 gehalten ist.
  • Beim Anziehen der Befestigungsschraube 17 können die Flansche 19 und 21 sich geringfügig in Richtung parallel zur Achse der Querbohrung 24 nach oben verbiegen, so daß deren elastische Deformation auch bei Erschütterungen die Befestigungsschraube 17 unter genügender Zugspannung hält, um ein Selbstlösen wirksam zu verhindern.
  • Infolge der Gestalt des Befestigungsstücks 16 läßt sich dieses auch bei unterschiedlichen Abständen der Hintergabelrohre 12a und 12b bzw. der Hintergabelstreben 8 verwenden, ohne daß die selbstzentrierende Wirkung verlorengeht, oder daß zum Erreichen der Selbstzentrierung eine Gestaltsänderung vorgenommen werden muß.
  • Für die Befestigung des Gepäckträgers 3 gilt sinngemäß das gleiche.
  • Da das beschriebene Befestigungsstück 16 Flansche 19 und 21 enthält, die unter Bildung jeweils zweier ebener Außenflächen 28, 29 bzw. 31, 32 in der Projektion auf eine zu der Achse der Querbohrung 24 parallelen Ebene, d.h. in die Ebene einer der Stirnflächen 26 oder 27 untereinander gleiche dreieckförmige Gestalt aufweisen, wobei ihre Basis dem Mittelstück zugekehrt ist und die Außenflächen 28, 29, 31 und 32 beider Flansche 19 und 21 unter betragsmäßig gleichen Winkeln zu der Achse der Querbohrung 24 geneigt sind, kommen unabhängig von der Einbaulage des Befestigungsstücks 16 hinsichtlich des Selbstzentrierens zwischen den Rahmenrohren und der Drehsicherung des Befestigungsstücks 16 immer gleiche (eemetrische Verhältnisse zustande.
  • - - Leerseite - -

Claims (11)

  1. Patentansprüche Befestigungsstück zum Anbringen von Zubehörteilen, wie Gepäckträgern, Seitenstützen u.dgl., an zweirohrigen Abschnitten von Zweiradfahrzeugrahmen, mit einem Mittelstüc:, das eine Querbohrung zur Aufnahme einer zwischen den Rahmenrohren hindurchgehenden und in dem ubehörteil verankerten Befestigungsschraube enthält, und an das seitlich zwei bezüglich der Querbohrung einander gegenüberliegende Flansche angeformt sind, die mit ihren Anlageflächen im montierten Zustand auf den Rahmenrohren auflieaen, dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (19, 21) unter Bildung jeweils zweier Außenflächen (28, 29; 31, 32) in der Projektion auf eine zu der Achse der Querbohrung (24) parallele Ebene untereinander gleiche, etwa dreieckförmige Gestalt aufweisen und mit ihrer Basis (22, 23) dem Mittelstück (18) zugekehrt sind und daß die Flansche (;9, 21) in Richtung parallel zur Achse der Querbohrung (24) elastisch verformbar sind.
  2. 2. Befestigungsstück naiil Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Außenflächen (28, 29; 31, 32) jedes Flansches (19, 21) Anlageflächen darstellen.
  3. 3. Befestigungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Außenflächen (28, 29; 31, 32) jedes Flansches (19, 21) eben sind und unter betragsmäßig gleichen Winkeln zu der Achse der Querbohrung (24) geneigt sind.
  4. 4. Befestigungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Flansche (19, 21) einen Hohlraum (35, 36) enthält, dessen Querschnitt dem Querschnitt der Flansche (19, 21) ähnlich ist und dessen Achse rechtwinklig zu der Achse der Querbohrung (24) verläuft.
  5. 5. Befestigungsstück nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Hohlraum (35, 36) die Gestalt eines Prismas aufweist und den zugehörigen Flansch (19, 21) vollständig von einer Stirnseite (26) bis zu der anderen Stirnseite (27) durchsetzt.
  6. 6. Befestigungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seine parallel und im Abstand zueinander verlaufenden Stirnflächen (26, 27) in zueinander parallelen Ebenen liegen, die parallel zu der Achse der Querbohrung (24) verlaufen.
  7. 7. Befestigungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelstück (18) im Querschnitt rechteckig ist, derart, daß sich zusammen mit den Flanschen (19, 21) ein Querschnitt parallel zu einer der Stirnseiten (26, 27) ergibt, der die Gestalt eines abgeflchten Sechsecks aufweist.
  8. 8. Befestigungsstück nach den Ansprüchen 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelstück (18) einen im Querschnitt rechteckigen durchgehenden prismatischen Hohlraum (25) enthält, dessen Achse parallel zu den Achsen der Hohlräume (35, 36) in den Flanschen (19, 21) verläuft und der von deren Hohlräumen (35, 36) unter Ausbildung von Stegen (37, 38) abgetrennt ist.
  9. 9. Befestigungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es im Bereich des Mittelstücks (18) zwischen den Flanschen (19, 21) zur drehfesten Halterung einer polygonalen Schraubenmutter (39) eine von Stirnseite (26) zu Stirnseite (27) durchgehende Ausnehmung (41) mit parallelen geraden Flanken (42, 43) und einen zur Achse der Querbohrung (24) rechtwikliaen ebenen Grund aufweist.
  10. 10. Befestigungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es von einem Strangpreßprofil entsprechenden Querschnitts abgelängt ist.
  11. 11. Befestigungsstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einer Aluminiumlegierung besteht.
DE19853505692 1985-02-19 1985-02-19 Befestigungsstueck zum anbringen von zubehoerteilen an rahmen von zweiradfahrzeugen Granted DE3505692A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853505692 DE3505692A1 (de) 1985-02-19 1985-02-19 Befestigungsstueck zum anbringen von zubehoerteilen an rahmen von zweiradfahrzeugen
US06/858,196 US4690420A (en) 1985-02-19 1986-05-01 Vibration-resistant, self-centering accessory attachment for a cycle

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853505692 DE3505692A1 (de) 1985-02-19 1985-02-19 Befestigungsstueck zum anbringen von zubehoerteilen an rahmen von zweiradfahrzeugen
EP86105446A EP0243511B1 (de) 1986-04-19 1986-04-19 Befestigungsstück zum Anbringen von Zubehörteilen an Rahmen von Zweiradfahrzeugen

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3505692A1 true DE3505692A1 (de) 1986-08-28
DE3505692C2 DE3505692C2 (de) 1988-01-07

Family

ID=25829537

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853505692 Granted DE3505692A1 (de) 1985-02-19 1985-02-19 Befestigungsstueck zum anbringen von zubehoerteilen an rahmen von zweiradfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3505692A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0229973A2 (de) * 1986-01-18 1987-07-29 ESGE-Marby GmbH + Co. KG. Befestigungseinrichtung zum Anbringen eines Fahrradgepäckträgers
CH671742A5 (en) * 1986-09-08 1989-09-29 Pletscher Geb Accessory fastener for bicycle frames - with clamp shoes with concave clamp surface for tubing
US6168180B1 (en) 1998-02-09 2001-01-02 Gary Egloff Bicycle stand

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE840960C (de) * 1950-03-16 1952-06-09 Adalbert Adler Befestigung einer einarmigen Fahrradstuetze
DE8225274U1 (de) * 1982-09-08 1982-12-16 August Maier GmbH & Co KG, 7700 Singen Halter, insbesondere zum festlegen eines kindersitzes

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE840960C (de) * 1950-03-16 1952-06-09 Adalbert Adler Befestigung einer einarmigen Fahrradstuetze
DE8225274U1 (de) * 1982-09-08 1982-12-16 August Maier GmbH & Co KG, 7700 Singen Halter, insbesondere zum festlegen eines kindersitzes

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0229973A2 (de) * 1986-01-18 1987-07-29 ESGE-Marby GmbH + Co. KG. Befestigungseinrichtung zum Anbringen eines Fahrradgepäckträgers
EP0229973A3 (en) * 1986-01-18 1988-08-03 Esge-Marby Gmbh + Co. Kg. Fastening device for attaching a bicycle luggage carrier
US4840298A (en) * 1986-01-18 1989-06-20 Esge-Marby Gmbh & Co., Kg Bicycle luggage carrier attachment arrangement
CH671742A5 (en) * 1986-09-08 1989-09-29 Pletscher Geb Accessory fastener for bicycle frames - with clamp shoes with concave clamp surface for tubing
US6168180B1 (en) 1998-02-09 2001-01-02 Gary Egloff Bicycle stand

Also Published As

Publication number Publication date
DE3505692C2 (de) 1988-01-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2158120B1 (de) Schaltauge mit einsetzhilfe
EP0343321B1 (de) Längsverstellbarer Gepäckträger
DE69008294T2 (de) Auswechselbarer Umwerfbügel.
EP0229973A2 (de) Befestigungseinrichtung zum Anbringen eines Fahrradgepäckträgers
DE102018116195B4 (de) Gepäckträger-Anordnung mit Adapter
DE3505692A1 (de) Befestigungsstueck zum anbringen von zubehoerteilen an rahmen von zweiradfahrzeugen
DE202017104339U1 (de) Befestigung für das Anbauteil eines Fahrrads
DE4017160C2 (de) Seitenschutz
EP0367755B1 (de) Mitnehmeranordnung
DE102009048186A1 (de) Vorrichtung zur Montage eines Lenkerelements sowie Verfahren zur Montage eines Lenkerelements
EP0243511B1 (de) Befestigungsstück zum Anbringen von Zubehörteilen an Rahmen von Zweiradfahrzeugen
DE3045325A1 (de) Haltevorrichtung fuer kotfluegel an lastkraftwagen, anhaengern oder sonstigen fahrzeugen
EP0585197B1 (de) Befestigung einer Rad-Adapterplatte am Rahmen eines Rollstuhls
DE102019211965A1 (de) Befestigungssystem für einen Antriebsmotor eines Fahrrads, Rahmensystem für ein Fahrrad und Fahrrad
EP0470526B1 (de) Vorrichtung zum Befestigen einer Gummifederachse am Rahmen eines Fahrzeuges
DE9104109U1 (de) Befestigung von Achsen in Ausfallenden aus Kunststoff
DE9400819U1 (de) Befestigungsbügel für einen Fahrradkettenschutz
DE2714531A1 (de) Raupen- oder gleiskette, insbesondere fuer schneefahrzeuge
DE3305440C2 (de)
CH671742A5 (en) Accessory fastener for bicycle frames - with clamp shoes with concave clamp surface for tubing
DE8626339U1 (de) Halterung für eine Radabdeckung
DE9012395U1 (de) Speichenrad, insbesondere für Fahrräder
DE9214424U1 (de) Speichenrad für Fahrzeuge, insbesondere für Fahrräder
DE9207100U1 (de) Kotflügelhalter für Lastkraftwagen oder Anhänger
DE29815916U1 (de) Stützlager für Trommelbremsen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee