DE3447282A1 - Funkempfaenger - Google Patents
FunkempfaengerInfo
- Publication number
- DE3447282A1 DE3447282A1 DE19843447282 DE3447282A DE3447282A1 DE 3447282 A1 DE3447282 A1 DE 3447282A1 DE 19843447282 DE19843447282 DE 19843447282 DE 3447282 A DE3447282 A DE 3447282A DE 3447282 A1 DE3447282 A1 DE 3447282A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- radio receiver
- receiver according
- circuit
- distortion
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000008859 change Effects 0.000 claims description 21
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims description 15
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 claims description 13
- 230000009467 reduction Effects 0.000 claims description 9
- 230000001629 suppression Effects 0.000 claims description 7
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 13
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 10
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 5
- 230000008569 process Effects 0.000 description 5
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 4
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 4
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 4
- 238000001228 spectrum Methods 0.000 description 4
- 230000006870 function Effects 0.000 description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 2
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 2
- 206010040007 Sense of oppression Diseases 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 230000000996 additive effect Effects 0.000 description 1
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 208000037265 diseases, disorders, signs and symptoms Diseases 0.000 description 1
- 208000035475 disorder Diseases 0.000 description 1
- 230000005669 field effect Effects 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000008092 positive effect Effects 0.000 description 1
- 238000010615 ring circuit Methods 0.000 description 1
- 230000003595 spectral effect Effects 0.000 description 1
- 230000009466 transformation Effects 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/10—Means associated with receiver for limiting or suppressing noise or interference
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/10—Means associated with receiver for limiting or suppressing noise or interference
- H04B1/1027—Means associated with receiver for limiting or suppressing noise or interference assessing signal quality or detecting noise/interference for the received signal
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G3/00—Gain control in amplifiers or frequency changers
- H03G3/20—Automatic control
- H03G3/30—Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
- H03G3/34—Muting amplifier when no signal is present or when only weak signals are present, or caused by the presence of noise signals, e.g. squelch systems
- H03G3/345—Muting during a short period of time when noise pulses are detected, i.e. blanking
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Noise Elimination (AREA)
Description
TßLEFUNKEN electronic GmbH
Theresienstr. 2, 7100 Heilbronn
Theresienstr. 2, 7100 Heilbronn
Heilbronn, 03.12.1984 T/E7-La/ma - HN 84/65
Die Erfindung betrifft einen Funkempfänger, bei dem das
Empfangssignal durch Mischung in ein Zwischenfrequenzsignal
und/oder in ein Basisbandsignal umgesetzt wird.
Funkempfänger dienen bekanntlich zum Empfang elektromagnetischer
Wellen. Funkempfänger sind beispielsweise Rundfunkempfänger, Fernsehempfänger oder Funksprechgeräte
.
Bei Funkempfängern tritt bekanntlich das Problem auf,
daß ein Signalspektrum vom Empfänger verarbeitet werden muß, dessen Spektralkomponenten Pegelunterschiede bis
zu 120 dB aufweisen können. Dabei kommt es durch die pegelstarken Signalkomponenten meist zu Interferenzstörungen
wie z. B. Mehrfachempfang durch Oberwellenmischung und Intermodulation. Solche Störungen werden bekanntlich
durch die signalbedingte Ansteuerung der nichtlinearen, im Signalweg befindlichen Bauelemente
verursacht.
Besonders kritisch sind die Intermodulationsstörungen, weil sie bereits bei relativ niedrigem Störsignalpegel
auftreten können. Intermodulationsstörungen sind Störungen, die von mindestens zwei Störsignalen verursacht
werden und die dann störend in Erscheinung treten, wenn die Frequenzen von z. B. zwei Störsignalen mit den Frequenzen
f ι bzw. f 2 eine derartige Konstellation zu-
■- .* > i * r _-
-■■β ο *
einander haben, daß eine der beiden Bedingungen
2f ., - f ~ = f oder 2f 9 - f , = f
si s2 e s2 si e
erfüllt ist. Dabei ist f die Frequenz des Nutzsignals
bzw. die eingestellte Erapfangsfrequenz.
In diesem Falle kann auf der Nutzfrequenz ein "scheinbares" Nutzsignal empfangen werden, das - im Falle
zweier Störsignale - typischerweise den Modulationsinhalt beider Störsignale enthält. Eine solche Empfangssituation wird dann meist vom Benutzer, z. B. vom Rundfunkhörer,
als fehlende Trennschärfe des Empfängers interpretiert. Eine andere Störwirkung der Intermodulation
ist die Interferenzbildung mit einem schwächeren Nutzsignal, was z. B. ohne Intermodulation oder bei
geringer Intermodulation befriedigend zu empfangen wäre. Die Gefahr der Störwirkung von pegelstarken Signalkomponenten
am Empfängereingang steigt im allgemeinen überproportional mit der Anzahl pegelstarker Signalkomponenten
und mit deren Pegel. Intermodulationsstörungen in einem Funkempfänger werden meist in den Empfängerstufen
vor der Kanalselektion, also in der Empfängervorstufe (HF) oder in der Mischstufe gebildet.
Bauelemente, die solche Störungen verursachen, sind z. B. bipolare Transistoren, Feldeffekttransistoren und
Dioden; auch Abstimmdioden zählen zu den intermodulationsbildenden Bauelementen.
Das Intermodulationsverhalten eines Funkempfängers wird
in der Fachliteratur durch den sogenannten Interceptpunkt charakterisiert. Gemeint ist der Interceptpunkt
dritter Ordnung. Der Interceptpunkt ergibt sich aus dem Diagramm der Figur 1. In diesem Diagramm ist auf der
Abszisse der Pegel des Nutzsignals P sowie die Pegel
ti
Pι und P 2 der beiden die Intermodulation verursachen-
den Störsignale und auf der Ordinate als Beispiel der Zwischenfrequenzsignalpegel P ο am Ausgang der Empfängermischstufe
aufgetragen. Die Kurve 1 zeigt den Ausgangssignalpegel P £ in Abhängigkeit vom Nutzsignal P
Die Kurve 2 beschreibt die Abhängigkeit des Ausgangspegels P_£ von Störsignalpegeln P - und P-?» die die
Intermodulation (3. Ordnung) verursachen. Für die Darstellung der Abhängigkeit ist angenommen, daß beide
Achsen der Figur 1 logarithmische Teilung haben, daß weiterhin die beiden Störsignalpegel gleich groß sind
und daß außerdem keine Verstärkungsregelung im Signalweg erfolgt. Ferner sei angenommen, daß als kleinster
Nutzsignalpegel im Diagramm (Nullpunkt der Abszisse) derjenige Pegel betrachtet wird, bei dem ein Signal/
Stör-Verhältnis von 30 dB am Empfängerausgang, bezogen auf eine vorgegebene Nutzsignalmodulation, entsteht.
Der Schnittpunkt der beiden Kurventangenten ergibt einen fiktiven Punkt im Diagramm, den sogenannten Interceptpunkt,
der einem bestimmten Eingangspegel, dem fiktiven Pegel der die Intermodulation bildenden Störsignale
und einem bestimmten fiktiven ZF-Ausgangspegel zugeordnet ist. Typischerweise unterscheiden sich die
Steigungen der beiden Kurventangenten um den Faktor 3. Im allgemeinen wird bei Funkempfängern die Angabe des
Interceptpunktes auf den Empfänger-Eingangspegel (IP3) bezogen.
Für einen Funkempfänger wird ein großer Pegelwert des Interceptpunktes angestrebt. Je größer dieser Wert ist,
umso größere Störsignalpegel kann der Empfänger ohne Störwirkung durch Intermodulation verarbeiten. Einer
Erhöhung des Interceptpegels eines Empfängers sind jedoch wirtschaftliche Grenzen gesetzt.
Zur Reduzierung von Intermodulationsstörungen oder allgemeiner von Interferenzstörungen ist es bekannt, in
Abhängigkeit vom Eingangssignal die Verstärkung am Empfänger-Eingang
zu regeln, z. B. durch die Steuerung eines Verstärkerelementes oder durch Steuerung eines
Dämpfungsgliedes, welches z. B. aus PIN-Dioden gebildet ist. Die Erzeugung der die Verstärkung oder Dämpfung
steuernden Stellgröße wird in bekannten Funkempfängern
z. B. durch Gleichrichtung des verstärkten Zwischenfrequenzsignals und/oder durch Gleichrichtung des Signals
vor der Kanalselektion, z. B. über den Ausgang der Vorstufe oder über den Eingang oder den Ausgang der Mischstufe
bewirkt.
Die positive Wirkung einer solchen Regelung zur Verminderung von Interferenzstörungen entsteht allerdings nur
dann, wenn das die Verstärkung bzw. die Dämpfung steuernde Bauelement vor der die Interferenz bildenden Empfängerstufe
angeordnet ist und das gesteuerte Bauelement selbst nicht störend zur Interferenz beiträgt.
Der Nachteil der bekannten Funkempfängerschaltung, bei
der die Stellgröße durch Gleichrichtung des ZF-Signals im Signalweg des Empfangsteils erfolgt, besteht darin,
daß eine völlige Unterdrückung der Demodulation eines Interferenzsignals grundsätzlich nicht möglich ist, da
die zur Unterdrückung der Interferenz erforderliche Stellgröße im Regelkreis durch das Interferenzsignal
selbst nicht erzeugt werden kann. Erzeugt ein Interferenzsignal bereits eine wirksame Stellgröße, so wird
das Interferenzsignal auch demoduliert und damit störend. In diesem Fall kann die Interferenzstörung nur
durch ein entsprechend starkes Nutzsignal unterdrückt werden. Bei einem Funkempfänger der beschriebenen Art
kann die Störwahrscheinlichkeit durch Interferenz nur dadurch vermindert werden, daß der Signalpegel für den
Einsatz der Regelung bzw. der Erzeugung der Stellgröße entsprechend klein gewählt wird.
3Α47282
Diese Maßnahme hat jedoch den Nachteil, daß das maximal erreichbare Signal/Stör-Verhältnis eines empfangenen
Nutzsignals entsprechend klein bleibt, da für ein Nutzsignal ab beginnender Regelung das Signal/Stör-Verhältnis
praktisch nicht mehr weiter mit dem Signalpegel ansteigt.
Der Nachteil der bekannten Funkempfängerschaltung, bei
der die Stellgröße durch Gleichrichtung des Signals vor der ZF-Selektion breitbandig erfolgt, besteht darin,
daß bei Anwesenheit pegelstarker Signale, die nicht Nutzsignale sind und die entsprechend wirksame Stellgrößen
erzeugen, das gesamte Signalgemisch, auch die Nutzsignale am Empfängereingang, abgeschwächt werden
und zwar auch dann, wenn aufgrund der Frequenzkonstellation der Störsignale keine Störung auftreten würde.
Selbst ein einziges starkes Störsignal, das kein Intermodulationsprodukt
bilden kann, verschlechtert oder unterbindet damit den Empfang schwächerer Nutzsignale.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Funkempfänger insbesondere Rundfunkempfänger anzugeben, der
in der Lage ist, Interferenzstörungen, insbesondere durch Intermodulation, zumindest weitgehend zu unterdrücken,
und der im Gegensatz zu bekannten Empfängern trotzdem noch relativ schwache Signale zu empfangen
vermag. Diese Aufgabe wird bei einem Funkempfänger der eingangs erwähnten Art nach der Erfindung dadurch gelöst,
daß der Verzerrungsgrad von empfangenen Störsignalen im Empfänger zeitweise geändert wird und daß
eine Erkennungsschaltung vorgesehen ist, die an der durch die Änderung des Verzerrungsgrades bedingten Änderung
des zur Demodulation gelangenden Signals erkennt, ob der Empfänger in den Nutzkanal fallende Interferenz-Störsignale
empfängt, und die für den Fall eines Störsignalempfanges eine Unterdrückung oder Reduzierung der
Interferenz-Störsignale auslöst.
Seif ".V.2 _ -
/14
Unter "empfangenen Störsignalen" versteht man solche Signale, die keine Nutzsignale sind, die jedoch unter
bestimmten Bedingungen, wie Signalpegel und Signalfrequenz, durch nichtlineare Verzerrungen, die sich in
einem Empfänger infolge von im Signalweg vorhandenen Nichtlinearitäten nicht vermeiden lassen, im Signalweg
des Empfängers Interferenzsignale bilden, die zur Demodulation gelangen und infolgedessen zu hören sind.
Sie stören entweder den gewünschten Empfang eines Nutzsignals oder machen sich auch ohne Nutzsignal als Störung
bemerkbar. Der Grad der im Signalweg unvermeidbar auftretenden nichtlinearen Verzerrungen wird zum Erkennen
der unerwünschten Interferenzstörungen erfindungsgemäß verändert.
Das der Erfindung zugrunde liegende Prinzip der Signalerkennung, d. h. die Unterscheidung von Nutzsignal und
Interferenzsignal, insbesondere von Intermodulationssignalen, beruht darauf, daß bei Änderung der Nichtlinearität
im Übertragungsweg eines Signalspektrums das Interferenzsignal sich relativ stärker ändert als das
Nutzsignal. Dieses Verhalten wurde im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben. Dieselbe Wirkung wird erreicht,
wenn anstelle einer Änderung der Nichtlinearität der Übertragungskennlinie der Pegel des Signalspektrums geändert
wird und zwar vor der die Signalverzerrung bildenden Empfängerstufe. Danach kommt es also darauf an,
eine unterschiedliche Verzerrung des Signalspektrums herbeizuführen und das Ergebnis in der Erkennungsschaltung
auszuwerten.
Die erfindungsgemäße, zeitweise unterschiedliche Verzerrung
im Empfänger wird vorzugsweise durch ein Impulssignal bewirkt. Die durch das Impulssignal bewirkte
Änderung der Signalverzerrung kann so gestaltet sein, daß entweder bei Vorhandensein des Impulses die Signal-
verzerrung vergrößert wird oder die Signalverzerrung vermindert wird. Eine Erhöhung der Signalverzerrung
kann beispielsweise dadurch erzielt werden, daß die Gegenkopplung oder der Arbeitspunkt der Vorverstärkerstufe
oder des Mischers mittels des Impulssignals umgeschaltet wird oder daß Verzerrungen bildende Komponenten
mittels des Impulssignals in den Signalweg eingeschaltet werden. Eine Verminderung der Signalverzerrung
wird beispielsweise dadurch erreicht, daß mittels des Impulssignals zeitweise eine Signaldämpfung vor der die
unerwünschten Verzerrungen bildenden Empfängerstufe bewirkt wird. Eine solche Signaldämpfung kann beispielsweise
über eine gesteuerte PIN-Diode im Signalweg erreicht werden. Die Verwendung von PIN-Dioden zur Signaldämpfung
hat den Vorteil, daß sie bei höheren Signalfrequenzen - ca. ab 10 MHz - selbst keine Verzerrungen
verursachen.
Bei dem Empfänger nach der Erfindung kommt es darauf an, aus der zeitweisen Änderung der Signalverzerrung ein
Nutzsignal von einem Interferenzsignal zu unterscheiden und daraus ein entsprechendes Erkennungssignal zu erzeugen.
Eine solche Unterscheidung ist z. B. durch Auswertung des Ausgangspegels des Signalgleichrichters möglich.
Mittels dieses Signals kann dann ein Interferenzsignal unterdrückt oder dessen Störwirkung vermindert
werden. Die Unterdrückung einer Interferenzstörung kann z. B. dadurch erfolgen, daß ein beim Durchstimmen eines
Empfängers auftretendes Interferenzsignal mittels des dabei auftretenden Erkennungssignals das niederfrequente
Ausgangssignal unterdrückt. Eine solche Unterdrückung ist über eine sogenannte Mute-Schaltung möglich, die
vielfach in Empfängern zur Unterdrückung von Abstimmgeräuschen (zwischen den Senderkanälen) verwendet wird.
Wird in einem Empfänger eine automatische Abstimmung eingesetzt, die üblicherweise bei Auftreten eines Empfangssignals
den Sendersuchlauf stoppt, so kann eine
erfindungsgemäße Unterdrückung eines Interferenzsignals im Empfangskanal dadurch bewirkt werden, daß durch das
Erkennungssignal der Suchlaufstopp aufgehoben wird. Eine andere Form der Unterdrückung oder Verminderung
von Interferenzstörungen besteht darin, daß bei Erkennung der Interferenzstörung eine Signalabschwächung im
Signalweg vor der die Interferenzstörung verursachenden Empfängerstufe vorgenommen wird. Dabei ist es vorteilhaft,
zur Signaldämpfung PIN-Dioden zu verwenden, da diese, wie bereits erwähnt, bei höheren Signalfrequenzen
selbst keine Signalverzerrungen verursachen.
Die Prüfung der Empfangssituation des Empfängers kann erfindungsgemäß sowohl durch Einzelimpulse in längeren
Zeitabständen oder aber durch eine Impulsfolge laufend überprüft werden. Letzteres ist vorteilhaft bei sich
ändernden Empfangssituationen, wie dies bei Autoradiobetrieb zu erwarten ist. In diesem Falle ist es sinnvoll,
die Impulsdauer im Verhältnis zur Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen klein zu halten, um
Störungen, die durch den "PrüfVorgang" bedingt sind, klein zu halten. Geringere Störwirkungen durch den Prüfvorgang
(Impulszeit) sind zu erwarten, wenn die zeitweise Signaldämpfung anstelle der zeitweisen Verzerrungserhöhung
zur Signalerkennung angewandt wird. Dies ist darauf zurückzuführen, daß bei Signaldämpfung während
der Impulszeit kein erhöhtes Interferenzsignal auftritt, im Gegensatz zur Anwendung der Verzerrungserhöhung.
Auf der anderen Seite wird im Falle der zeitweisen Signaldämpfung auch das Nutzsignal entsprechend
geschwächt, so daß auch im Falle von nicht vorhandenen Interferenzsignalen das Nutzsignal ein zeitweise geringeres
Signal/Rausch-Verhältnis aufweist. Dies stellt jedoch einen geringeren Nachteil dar als das zeitweise
verstärkte Auftreten von Interferenzstörungen, wie sie im Falle der zeitweisen Verzerrungserhöhung bedingt
wären.
Die Figur 2 zeigt das Verhalten eines Empfängers bezüglich des Nutzsignals und der interraodulationsbildenden
Störsignalpegel. Die Kurven der Figur 2 zeigen die Abhängigkeit des ZF-Pegels Pzf vom Nutzsignalpegel P
sowie vom Störsignalpegel P - und P 2 in doppellogarith
mischer Darstellung. Die Kurve 3 zeigt die Abhängigkeit des ZF-Pegels vom Nutzsignalpegel P des Empfängers.
Die Kurve 4 zeigt die Abhängigkeit des ZF-Pegels, der durch Intermodulation verursacht wird, vom Störsignalpegel
P , und P 2 (gleich groß angenommen). Die Schnitt
punkte der Kurven 3 und 4 bilden den Interceptpunkt des Empfängers IP1.
Bei der erfindungsgemäßen, zeitweisen Erhöhung der Signalverzerrung
hat der Empfänger, entsprechend dem Schnittpunkt der Tangenten der Kurven 5 und 6, zeitweise
einen niedrigeren Interceptpunkt IP7· Dieser niedrigere
Interceptpunkt wird während der Impulsdauer wirksam. Dabei wird, konstante Signalpegel (P , P ., P ,)
angenommen, während der Impulsdauer das ZF-Ausgangssignal des Nutzsignals (P.) abgesenkt und das zwischenfrequente
Interferenzprodukt vergrößert.
Es kann jedoch eine Verringerung des Interceptpunktes
während der Impulsdauer auch dadurch erreicht werden, daß die Signalverstärkung vor der verzerrungsbildenden
Stufe oder in der verzerrungsbildenden Stufe selbst, z. B. mittels Änderung des Arbeitspunktes des Vorverstärkertransistors,
erhöht wird. In diesem Falle tritt anstelle einer Reduzierung des ZF-Nutzsignals eine Erhöhung
während der Impulsdauer auf. Im Vergleich dazu erhöht sich im Falle einer Intermodulationsstörung der
ZF-Störsignalpegel um das vielfache. In jedem Falle wird während der Impulszeit das zwischenfrequente Interferenzsignal
im relativen Vergleich zum ZF-Nutzsignal erhöht.
Figur 3 zeigt analog zu Figur 2 das Verhalten des Empfängers, wenn anstelle der zeitweisen Erhöhung der Signalverzerrung
(niedrigerer Pegel des Interceptpunktes) eine zeitweise Signaldämpfung erfolgt und zwar bezüglich
des Nutzsignals als auch der Störsignale vor der verzerrungsbildenden Stufe. In der Figur 3 wird also
angenommen, daß während der Impulszeit das Nutzsignal P wie auch die Störsignalkomponenten P- und P „ im
selben Verhältnis abgesenkt werden. Dadurch entsteht eine Verminderung des ZF-Ausgangspegels P ~ und zwar
so, daß das zwischenfrequente Interferenzsignal um das mehrfache gegenüber dem ZF-Nutzsignal abnimmt. Im Falle
der durch Intermodulation verursachten Störung, ist die relative Änderung des zwischenfrequenten Interferenz signals
dreimal so groß wie die relative Änderung des ZF-Nutzsignals. Hierbei ist angenommen, daß während der
Impulszeit keine Verstärkungsänderung im Signalweg durch Regelung erfolgt.
Die Figur 4 zeigt einen erfindungsgemäßen Empfänger,
der sich vom bekannten Empfänger dadurch unterscheidet, daß gemäß der Erfindung der Grad der Signalverzerrung
im Signalweg verändert wird, und zwar mit Hilfe eines Impulssignals 18. Die erfindungsgemäße Verzerrungsänderung
wird dadurch bewirkt, daß das Impulssignal 18 beispielsweise den Arbeitspunkt des Vorstufenverstärkertransistors
und/oder den Arbeitspunkt des Mischers entsprechend verschiebt und/oder ein eine Verzerrung hervorrufendes
Bauelement während der Impulsdauer in den Signalweg einschaltet. Das Impulssignal wird beispielsweise
durch einen Impulsgenerator erzeugt, der in der Figur 4 mit der Bezugsziffer 19 beziffert ist.
Der Impulsgenerator 19 erzeugt vorzugsweise eine Impulsfolge. Die Impulsbreite der Impulse entspricht derjenigen
Zeit, während der die erfindungsgemäße Verzerrung
erfolgt. Das Tastverhältnis, d. h. das Verhältnis der Impulsdauer zu derjenigen Zeit, die zwischen den Impulsen
verstreicht, wird vorzugsweise klein gewählt (z. B. kleiner als 5 %).
Der erfindungsgemäße Funkempfänger der Figur 4 weist
außer dem Vorverstärker 7, dem Bandpaßfilter 8, dem Mischer 9, dem Überlagerungsoszillator 10, dem selektiven
Verstärker 11, dem Demodulator 12, dem Signalgleichrichter 15 und dem soeben beschriebenen Impulsgenerator
19 noch ein Schaltungsteil 16 auf.
Das Schaltungsteil 16 hat die Aufgabe, das Ausgangssignal 20 des Signalgleichrichters 15 auszuwerten. Dabei
soll sie unterscheiden, ob das empfangene Signal ein Nutzsignal oder ein störendes Interferenzsignal ist.
Die gewünschte Information enthält .das Ausgangssignal 21 der Erkennungsschaltung 16. Für den Fall, daß das
Ausgangssignal die Information enthält, daß eine Störung vorhanden ist, löst das Ausgangssignal 21 beispielsweise
eine Unterdrückung des Ausgangssignals des Empfängers, einen Suchlaufstart, eine Signaldämpfung am
Empfängereingang oder eine Erhöhung der Vorselektion aus. Die Mute-Schaltung 14 hat im vorliegenden Fall die
Aufgabe, das Ausgangssignal des Empfängers zu unterdrücken. Dies geschieht beispielsweise dadurch, daß die
Niederfrequenzverstärkung des Niederfrequenzverstärkers
13 oder das Ausgangssignal des Demodulators 12 reduziert wird.
Die Figur 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Erkennungsschaltung.
Die Erkennungsschaltung der Figur besteht aus einer ersten Sample and Hold-Schaltung 22,
einem Komparator 23 und einer zweiten Sample and Hold-Schaltung 24. Den beiden Sample and Hold-Schaltungen
werden zueinander invertierte Sample-Impulse 18' und
- vr -
18" zugeführt, die aus dem Impulssignal 18 abgeleitet werden. Die Impulse der Impulssignale 18' und 18" sind
vorzugsweise schmaler als die Impulse des Impulssignals 18. Die Impulse der Signale 18' und 18" sollen zur gleichen
Zeit erscheinen wie die Impulse des Signals 18, welches die Verzerrungsgradänderung bewirkt. Um dies zu
gewährleisten, sind die Impulse der Signale 18' und 18" vorzugsweise schmaler als die Impulse des Signals 18.
Die Wirkungsweise der Erkennungsschaltung wird anhand der Figuren 6 und 7 erläutert. Die Figur 6 zeigt das
Ausgangssignal 20 des Signalgleichrichters 15 für den Fall, daß eine zeitweise Verzerrungsvergrößerung Anwendung
findet. Der Signalverlauf 20a tritt beispielsweise dann auf, wenn der Empfänger nur ein Nutzsignal (ohne
störendes Interferenzsignal) empfängt. Der Impulseinbruch 25 ist darauf zurückzuführen, daß während der
Impulsdauer des Signals 18 eine Verstärkungsreduzierung stattfindet.
Der Signalverlauf 20b der Figur 6 tritt beispielsweise dann auf, wenn der Empfänger lediglich ein störendes
Interferenzsignal empfängt oder wenn das störende Interferenzsignal größer ist als ein Nutzsignal. Unter einem
störenden Interferenzsignal ist bekanntlich ein Interferenzsignal zu verstehen, welches in den ZF-Kanal
fällt. Der Signalanstieg 26 ist darauf zurückzuführen, daß während der Impulsdauer des Signals 18 wegen der
höheren Verzerrung das Interferenzsignal verstärkt in Erscheinung tritt.
Die Figur 7 zeigt das Ausgangssignal 20 des Signalgleichrichters 15 für den Fall, daß eine Verzerrungsverminderung stattfindet. Der Signalverlauf 20c tritt
beispielsweise dann auf, wenn der Empfänger nur ein Nutzsignal (ohne störendes Interferenzsignal) empfängt.
» )41·
Vi »■*'--
Der Impulseinbruch 27 ist darauf zurückzuführen, daß während der Impulsdauer des Signals 18 eine Verstärkungsreduzierung
auftritt.
Der Signalverlauf 2Od tritt dann auf, wenn der Empfänger lediglich ein störendes Interferenzsignal empfängt
oder wenn das störende Interferenzsignal größer ist als ein Nutzsignal. Der Einbruch 28 ist darauf zurückzuführen,
daß durch die Verminderung der Verzerrung von störenden Interferenzsignalen das Ausgangssignal des Signalgleichrichters
15 entsprechend reduziert wird. Der Einbruch ist bei der Kurve 2Od größer als bei der Kurve
20c, weil die Maßnahme, die zur Verminderung der Verzerrung führt, auf die Störung einen stärkeren Einfluß
hat als auf das Nutzsignal. Die Verzerrung wird beispielsweise
dadurch reduziert, daß das Signal am Empfängereingang
zeitweise abgeschwächt wird.
Neben Nutzsignalen empfängt eine Antenne bekanntlich auch Störsignale, die sich jedoch erst dann bemerkbar
machen, wenn aus ihnen durch Nichtlinearitäten im Empfänger Interferenzsignale entstehen, deren Frequenzen
unmittelbar oder aufgrund einer Mischung mit dem Überlagerungsoszillatorsignal im Frequenzbereich des ZF-Kanals
liegen oder im Falle der Basisbandmischung in das Basisband fallen. Ein solches Interferenzsignal
stört somit den Nutzkanal, auf den der Empfänger eingestellt ist. Die Frequenz des Nutzkanals entspricht
dabei der eingestellten Empfangsfrequenz. Wenn hier von Störsignalen oder Interferenzsignalen die Rede ist, so
sind also immer Störsignale gemeint, die sich auch bemerkbar machen, indem sie in den Nutzkanal fallen.
Die Sample and Hold-Schaltung 22 in Figur 5 hat die Aufgabe,
den Wert des Signalpegels 20 im Zeitpunkt kurz vor Erscheinen des Impulses 18, der die erfindungsge-
mäße Verzerrungsänderung herbeiführt, festzustellen und während der Zeitdauer des Impulses 18 zu speichern. Zu
diesem Zweck wird als Sample-Impuls ein zum Impulssignal 18 invertierter Impuls 18" der Sample and HoId-Schaltung
22 zugeführt. Dem einen Eingang der Komparatorschaltung 23 wird das gespeicherte Signal der Sample
and Hold-Schaltung und dem anderen Eingang das Signal
20 direkt zugeführt. Der Ausgang des !Comparators 23 gibt während der Impulsdauer ein Signal ab, dessen Größe
bzw. Polarität davon abhängt, welche Spannung und Polarität am Komparator-Eingang während der Impulsdauer
18 anliegt. Aufgrund dieser Funktionsweise entstehen beispielsweise positiv gerichtete Ausgangsimpulse am
Ausgang des Komparators 23, wenn ein Verlauf des Signals 20 entsprechend dem Verlauf 20a in Figur 6 vorliegt.
Analog hierzu ergeben sich negativ gerichtete Ausgangsimpulse, wenn ein Signalverlauf entsprechend
der Kurve 20b in Figur 6 vorliegt. Die zweite Sample and Hold-Schaltung 24 hat die Aufgabe, nur den während
der Impulsdauer des Impulses 18 vorhandenen Zustand (Ausgangsspannungswert) des Komparators 24 zum Ausgang
zu übertragen und bis zum nächsten Impuls zu speichern. Zu diesem Zweck wird der Sample and Hold-Schaltung 24
der Sample-Impuls 18' zugeführt.
Führt man der Schaltung nach Figur 5 ein Signal 20 zu, wie es durch die Signalform 20c bzw. 2Od in Figur 7 beschrieben
ist, wäre bei der beschriebenen Funktionsweise der Schaltung keine Unterscheidung der beiden Kurvenverläufe
möglich, da in beiden Fällen die während der Impulsdauer vorhandene Polarität der Potentialdifferenz
am Komparatoreingang die gleiche ist, und zwar derart, daß am Ausgang der Schaltung das Signal 21 in
beiden Fällen negativ gerichtet ist. Dieser Nachteil läßt sich jedoch verhindern, wenn z. B. der Signalwert
am Ausgang der Sample and Hold-Schaltung 22 derart reduziert wird, daß der sich ergebende Wert, der dem Korn-
parator 23 zugeführt wird, zwischen dem Impulswert 27 und 28 liegt. Dies kann beispielsweise durch Signalteilung
am Eingang oder Ausgang der Sample and Hold-Schaltung
22 erreicht werden.
Eine andere Möglichkeit, den Nachteil der Signalformen 20c bzw. 2Od in Bezug auf deren Auswertbarkeit zu vermeiden,
besteht darin, daß während der Impulsdauer 18 die Signalverstärkung, z. B. im ZF-Teil, derart verändert
wird, daß die Abschwächung des Ausgangssignals 20 während der Impulsdauer 18 durch gleichzeitige gegensinnige
Verstärkungsänderung in Bezug auf das Ausgangssignal 20 kompensiert oder überkompensiert ist, so daß
im Falle der Kurvenverläufe nach Figur 7 die Unterscheidung beider Signalverläufe (20c und 2Od) in einer Schaltung
nach Figur 5 möglich ist.
Figur 8 zeigt einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen
Empfängerschaltung nach Figur 4, bei der dem selektiven Verstärker 11a das Impulssignal 18 zugeführt wird, welches
die Verstärkung des Signals zum Zeitpunkt der Impulsdauer derart ändert, daß die durch die zeitweise
Verzerrungsänderung bewirkte Verstärkungsänderung für das Nutzsignal bezogen auf das Ausgangssignal 20 des
Signalgleichrichters 15 kompensiert oder überkompensiert wird.
Die Schaltung nach Figur 9 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Sample and Hold-Schaltung. Das Ausführungsbeispiel nach Figur 9 enthält die Transistoren 29 und
30, die Widerstände 31 und 32 sowie einen Kondensator 33. Das Eingangssignal wird der Klemme 34 zugeführt und
das Ausgangssignal von der Klemme 35 entnommen. Der die Sample and Hold-Schaltung aktivierende Sample-Impuls
wird der Klemme 36 zugeführt. Während der Impulsdauer werden die Transistoren 31 und 32 geöffnet und dadurch
der zu dieser Zeit vorhandene Signalwert an der Klemme 34 zum als Speicher dienende Kondensator 33 übertragen.
Unter der Annahme, daß eine geringe Belastung der Ausgangsklemme 35 durch die nachfolgende Schaltung erfolgt,
bleibt die Ladung des Kondensators 33 und damit die Ausgangsspannung während der Zeitdauer bis zum nächsten
Sample-Impuls praktisch erhalten. Ist beim nächsten Sample-Impuls die Signalspannung an der Klemme 34 während
der Impulsdauer eine andere, so verändert sich entsprechend das Ausgangspotential der Klemme 35, das
wiederum bis zum nächsten Sample-Impuls erhalten bleibt. In der Schaltung nach Figur 9 ist die Sample-Phase dann
gegeben, wenn das Potential der Sample-Impulse 37, 38 den jeweils höheren positiven Wert 39 aufweist.
Figur 10 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Schaltung nach Figur 5. Diese Schaltung besteht aus den Transistoren
40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, der Diode 47, den Widerständen 48 und 49 und den Speicherkondensatoren C1
und C2. Dieser Schaltung wird das auszuwertende Signal 20 der Basis des Transistors 40 zugeführt. Der am Emitter
des Transistors 40 erscheinende Signalverlauf, der dem Signalverlauf des Signals 20 entspricht, wird einem
Eingang des Differenzverstärkers bekannter Art, bestehend aus den Elementen 43, 44, 45, 46 und 47, direkt
und dem anderen Eingang über die Sample and Hold-Schaltung,
bestehend aus den Elementen 41, 42, 49 und C1, zugeführt. Die Sample-Phase der Schaltung wird über den
Sample-Impuls 18f ausgelöst. Der Differenzverstärker
der Schaltung wird über den Transistor 44 nur während der Impulsdauer (18') aktiviert. In dieser Zeit wird
die Potentialdifferenz zwischen den Basen der Transistoren 43 und 45 gemessen und als entsprechender Stromimpuls
(Impulsdauer entspricht der Zeitdauer des Impulses 18') zum Speicherkondensator C2 geleitet. Auf diese
Weise arbeitet der Differenzverstärker gleichzeitig als
Sample and Hold-Schaltung.
3*U7282
Figur 11 zeigt einen Ausschnitt der Schaltung nach Figur
4 mit der Empfängereingangsstufe 7. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird das Ausgangssignal 21
der Signal-Erkennungsschaltung 16 als Stellgröße zur Signalabschwächung und/oder zur Erhöhung der Vorselektion
der Empfängereingangsstufe zugeführt. Dadurch soll bewirkt werden, daß bei Empfang eines Interferenzsignals
die die Interferenzstörung verursachenden Störsignalpegel abgeschwächt werden. Da das als Stellgröße
wirkende Signal 21 erfindungsgemäß nur dann auftritt,
wenn der Nutzkanal durch ein Interferenzsignal gestört ist, erfolgt auch nur unter dieser Voraussetzung eine
Signalabschwächung, während Nutzsignale keine Stellgröße 21 erzeugen und damit keine Signalabschwächung des
Nutzsignals bewirken.
Figur 12 zeigt einen Schaltungsauszug einer erfindungsgemäßen Empfängerschaltung mit den Schaltungsteilen 7,
8 und 9 der Empfängerschaltung nach Figur 4. Die Schaltung
nach Figur 12 hat die Aufgabe, die Abschwächung der Nutz- und Störsignale in der Eingangsstufe 7 des
Empfängers durch die Stellgröße 50 zu bewirken. Im Gegensatz zur Schaltung nach Figur 11 wird»in der Schaltung
nach Figur 12 nicht die Stellgröße 21 der Eingangsstufe 7 zugeführt, sondern die Stellgröße 50, die durch
Verknüpfung aus der Stellgröße 21 mit einer weiteren Stellgröße 51 in der Verknüpfungsschaltung 52 erzeugt
wird. Die zweite Stellgröße 51 entsteht in der Gleichrichterschaltung 53 durch Gleichrichtung der am Ausgang
der Eingangsstufe 7 oder am Ein- und/oder Ausgang der
Mischstufe 9 auftretenden Signale. Die Verknüpfung der beiden Stellgrößen 21 und 51 kann dabei eine additive
oder multiplikative sein, die beispielsweise durch eine ODER- bzw. UND-Funktion der Verknüpfungsschaltung gebildet
werden kann.
Es kann jedoch vorteilhaft sein, eine zusätzliche Verknüpfung mit dem Ausgangssignal 20 des Signalgleichrichters
15 herbeizuführen, die z. B. bewirkt, daß ab einem bestimmten Nutzsignalpegel generell eine Signalabschwächung
in der Eingangsstufe erfolgt.
Figur 13 zeigt die Ausbildung einer Verknüpfungsschaltung 52. Sie besteht aus zwei Dioden 54 und 55, die mit
dem Ausgang 56 verbunden sind. Den Klemmen 57 und 58 werden die Stellgrößen 21 und 51 zugeführt. In dieser
Schaltungsform bestimmt das größte der beiden Eingangssignale 21 bzw. 51 das Ausgangssignal 50. Diese Schaltung
wirkt in Verbindung mit dem Kondensator 59 wie ein Spitzengleichrichter, bei dem die Zeit für den Aufladevorgang
kürzer sein kann als der Entladevorgang.
Figur 14 zeigt eine Ausführungsform der Verknüpfungsschaltung 52, die eine multiplikative Verknüpfung beider
Stellgrößen 21 und 51 bewirkt. Die Schaltung besteht aus den in Reihe geschalteten Transistoren 60 und
61 und dem Widerstand 62, der zwischen Betriebsspannungsquelle 63 und Ausgangsklemme 64 geschaltet ist.
Die zu verknüpfenden Signale 21 und 51 werden den Eingangsklemmen 65 und 66 zugeführt. Liegt kein positives
Potential an den beiden Eingangsklemmen zur gleichen Zeit vor, so entsteht kein Kollektorstrom im Transistor
61 und das Potential der Ausgangsklemme 64 entspricht der Spannung der Quelle 63. Übersteigt jedoch das Potential
der Basis des Transistors 60 die Schleusenspannung und das Potential der Basis des Transistors 61
etwa zweimal die Schleusenspannung, dann werden beide Transistoren geöffnet und das Potential der Ausgangsklemme
wird entsprechend reduziert. In der Schaltungskonfiguration nach Figur 14 bestimmt die Stellgröße 51
die Potentialänderung am Ausgang und damit die resultierende Stellgröße 50. Die Schaltung nach Figur 14 invertiert
gleichzeitig den Signalverlauf zwischen Ein- und Ausgang.
Figur 15 zeigt die Übertragungskennlinie i(u) einer Transistorvorstufe 7. Diese Übertragungskennlinie verdeutlicht
die Möglichkeit der zeitweisen Verzerrungsänderung durch zeitweises Umschalten des Arbeitspunktes
von A1 nach A2. Im Arbeitspunkt A1 ist die Signalverzerrung geringer als im Arbeitspunkt A2, da A1 im Iinearisierten
Kennlinienteil (ζ. Β. bedingt durch Gegenkopplung) liegt.
Figur 16 zeigt eine Schaltung einer Empfängereingangsstufe, die die zeitweise Signaldämpfung und damit die
zeitweise Verminderung der Signalverzerrung während der Impulsdauer 18 bewirkt. Die Schaltung nach Figur 16 beinhaltet
den Verstärkertransistor 67 in Basisgrundschaltung, der über das Transformatornetzwerk 68 an den abstimmbar
ausgeführten Selektionskreis 69 angekoppelt ist. Die Signaldämpfung wird durch die mittels des Impulses
18'" leitend geschaltete Diode 70 (vorzugsweise eine Schalterdiode) bewirkt. Der Impuls 18'" ist aus
dem Impuls 18 abgeleitet. Die Wirkung der Signaldämpfung entsteht dadurch, daß bei leitend geschalteter
Diode 70 ein Signalstrom 71 entsteht, der dem Signalstrom 72' entgegengesetzt ist und diesen reduziert entsprechende
Polung der Wicklungen 68a zu 68b vorausgesetzt. Der Kondensator 73 stellt einen Kurzschluß für
die Signalfrequenz dar.
Die Figur 17 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Empfänger-Vorstufe
mit steuerbarer Signalabschwächung. Die Vorstufe der Figur 17 enthält einen abstimmbar ausgeführten
Vorselektionskreis 69, einen aktiven Verstärker 74 und einen abstimmbar ausgeführten Ausgangskreis 75.
Die Antenne 17 ist über den Kondensator 76 an den Vorselektionskreis
69 transformatorisch angekoppelt. Die Signalabschwächung erfolgt durch eine PIN-Diode 77, die
als steuerbarer Wechselstromwiderstand über den Kondensator 78 dem Vorselektionskreis 69 parallel geschaltet
ist. Der zur Steuerung der PIN-Diode dienende Strom wird von dem Betriebsstrom 79 der Stufe 74 abgeleitet.
Zur Steuerung des der PIN-Diode 77 zugeführten Stromes dient der Transistor 80, der als steuerbarer Shunt-Widerstand
wirkt und durch eine Steuergröße gesteuert wird, die aus der Stellgröße 21 bzw. 50 abgeleitet ist.
Die Abstimmung der Schwingkreise 69 und 75 erfolgt durch Varaktordioden 81 und 82.
Die Schaltung der Figur 17 hat den Vorteil, daß durch die Signalabschwächung am Vorselektionskreis 69 die gesamte
Empfängerschaltung vor störenden Interferenzbildungen geschützt wird. Die PIN-Diode hat den Vorteil,
daß sie bei höheren Frequenzen selbst keine Verzerrungen verursacht. Die Schaltung der Figur 17 eignet sich
in besonderer Weise für FM-Rundfunkempfanger.
Die Schaltung der Figur 18 unterscheidet sich von der Anordnung der Figur 17 dadurch, daß die PIN-Diode 77
auf den Schaltungspunkt 83 einwirkt. Über den Schaltungspunkt 83 erfolgt die Transformation des Antennenwiderstandes
zum Vorselektionskreis 69. Mittels der steuerbaren PIN-Diode 77 wird die Signalabschwächung in
der Weise gesteuert, daß sich mit zunehmender Signalabschwächung die Selektivität zwischen Antenne 17 und
Verstärker 74 erhöht. Mit der Steuerung der Signalabschwächung wird gleichzeitig die Transformation des
Antennenwiderstandes zum Vorselektionskreis 69 derart gesteuert, daß mit zunehmender Signalabschwächung die
erwähnte Selektivität sich erhöht.
Das zur Transformation des Antennenwiderstandes zum Selektionskreis
69 vorgesehene Netzwerk besteht aus den Kondensatoren 83 und 84 sowie aus der Spule 85. Das
344a7282
Netzwerk hat die Eigenschaft, daß - bezogen auf den Schaltungspunkt 68 - die höchste Impedanz innerhalb des
Empfangsbandes auftritt und daß diese Impedanz wesentlich größer ist als der Antennenwiderstand.
Die Figur 19 zeigt eine Ausführungsform der Signaldämpfung am Eingang der Empfänger-Vorstufe, bei der eine
zweite PIN-Diode 86 vorgesehen ist. Durch die beiden PIN-Dioden wird bewirkt, daß die Schaltung der Figur 19
eine Kombination der Eigenschaften der Anordnungen der Figuren 18 und 19 aufweist. Der zusätzliche Widerstand
87 bewirkt, daß die Signaldämpfung durch die PIN-Diode 77 bei einem höheren Pegel erfolgt als die Signaldämpfung
durch die PIN-Diode 86. Das Steuersignal wird dem Verbindungspunkt 88 zugeführt. Der Verbindungspunkt 88
ist durch den Kondensator 89 für die Signalfrequenz geerdet.
Die Schaltung der Figur 20 unterscheidet sich von der Schaltung der Figur 19 dadurch, daß bei ihr der Widerstand
87 der Schaltung der Figur 19 fehlt und stattdessen der Widerstand 90 zwischen dem einen Ende der Spule
85 und der Kathode der PIN-Diode 86 vorgesehen ist. Dadurch wird eine Umkehr der Verhältnisse erreicht,
d. h. die Signaldämpfung durch die PIN-Diode 86 setzt bei einem höheren Pegel ein als die Signaldämpfung
durch die PIN-Diode 77.
Die Figur 21 zeigt die Eingangsschaltung einer Empfänger-Vorstufe,
bei der ein Transistor 91 in Basis-Schaltung als Verstärkertransistor vorgesehen ist. Die Antenne
17 wird über ein Netzwerk an den Emitter des Transistors 91 angekoppelt. Das Netzwerk besteht aus dem
Kondensator 76, der Spule 85 und der Spule 92. Das Netzwerk ist so bemessen, daß bei der Bandmittenfrequenz
des Empfangsbandes - bezogen auf den Schaltungspunkt 83 - die größte Impedanz auftritt. Die PIN-Diode 77 ist
zwischen dem Schaltungspunkt 83 und dem Bezugspunkt angeordnet. Die Steuerung der PIN-Diode erfolgt über
den Shunt-Transistor 80 mittels des Signals, welches aus der Stellgröße 21 bzw. 50 abgeleitet wird. Die
Schaltung der Figur 21 stellt einen nicht abstimmbar ausgeführten breitbandigen Vorkreis dar.
Die Figur 22 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem das Eingangssignal des Empfängers nicht
in ein zwischenfrequentes Signal, sondern direkt in ein Basisbandsignal umgewandelt wird. Der Empfangsteil besteht
aus dem Eingangsverstärker 93, den Mischern 94 und 95, dem Oszillatorteil 96 und den aktiven Tiefpaßfiltern
97 und 98. Der Eingangsverstärker 93 ist vorzugsweise als abstimmbarer selektiver Verstärker ausgebildet.
Der Oszillatorteil 96 erzeugt zwei um 90° zueinander versetzte Signale 99 und 100, die den Mischern
94 und 95 zugeführt werden. Im Falle einer synchronen Demodulation des Eingangssignals ist eine Rückführung
des am Ausgang des Verstärkers 97 entstehenden Signals zu dem in der Frequenz steuerbaren Oszillatorteil 96
erforderlich. Der Mischer 94, das aktive Tiefpaßfilter 97 und der steuerbare Oszillatorteil 96 bilden eine
Phasenregelschleife. Diese kontrolliert die synchrone
Demodulation des Empfangsteils. Am Ausgang des aktiven Tiefpaßfilters 97 entsteht dadurch ein der Frequenzmodulation
des Signals entsprechendes Niederfrequenzsignal 101, während am Ausgang des aktiven Tiefpasses 98
eine der Amplitude des Signals entsprechende Signalgröße 102 entsteht. Das verstärkte Eingangssignal wird
den Mischern 94 und 95 zugeführt.
Die erfindungsgemäße Änderung der Signalverzerrung erfolgt
auf dem Signalweg vom Eingang bis zum Ausgang der Mischer 94 und 95. Zur Gewinnung der Stellgröße 20 werden
die Ausgangssignale 101 und 102 in der Verknüpfungs schaltung 103 miteinander verknüpft und das Ausgangs-
signal 20 der Verknüpfungsschaltung 103 wird im Schaltungsteil 16 in die Stellgröße 21 umgewandelt.
Die Figur 23 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Verknüpfungsschaltung
103. Die Verknüpfungsschaltung besteht in der einfachsten Form aus einer Addierschaltung
mit den Widerständen 104 und 105. Das Summensignal, gebildet aus den Signalen 101 und 102, wird einer Dioden-Ringschaltung
106 zugeführt, deren Ausgangssignal dem Operationsverstärker 107 zugeführt wird. Die Stellgröße
20 ist proportional dem Absolutwert der Potentialdifferenz zwischen dem Signal 101 und 102 und damit unabhängig
von der Polarität der Potentialdifferenz. Die Schaltung erzeugt somit die Stellgröße 20, die dem der
Amplitude des Empfangssignals entspricht.
Figur 24 zeigt eine weitere Ausführungsform für die Verknüpfungsschaltung 103 in Figur 22, die dieselbe
Funktion erfüllt wie die Schaltung nach Figur 23. Die Schaltung nach Figur 24 beinhaltet die Transistoren
und 109, die in Verbindung mit den Widerständen 110,
111 und der Stromquelle 112 als Differenzverstärker arbeiten.
Die Signale 101 und 102 werden den Basen der Transistoren 108 und 109 zugeführt. Das Ausgangssignal
wird der Klemme 113 entnommen. Das Ausgangssignal entsteht
durch Ladung des Kondensators 114 auf das jeweils größte Potential der Kollektoren der Transistoren
und 109 in Verbindung mit den Dioden 115 und 116. Die
Ausgangsspannung ist nur von der Größe der Potentialdifferenz zwischen den beiden Basen der Transistoren
108 und 109 abhängig und nicht von deren Polarität.
Die Schaltungen nach Figur 23 und Figur 24 haben den Vorteil, daß bereits das Signal 20 entsteht, bevor der
Oszillatorteil auf das Empfangssignal gerastet ist.
Claims (26)
1) Funkempfänger, bei dem das Empfangssignal durch Mischung
in ein Zwischenfrequenzsignal und/oder in ein Basisbandsignal umgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verzerrungsgrad von empfangenen Störsignalen im Empfänger zeitweise geändert wird und daß eine Erkennungsschaltung
vorgesehen ist, die an der durch die Änderung des Verzerrungsgrades bedingten Änderung, des
zur Demodulation gelangenden Signals erkennt, ob der Empfänger in den Nutzkanal fallende Interferenz-Störsignale
empfängt, und die für den Fall eines solchen Störsignalempfanges eine Unterdrückung oder Reduzierung
der Interferenz-Störsignale auslöst.
2) Funkempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verzerrungsgrad zeitweise erhöht oder erniedrigt
wird.
3) Funkempfänger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß im Störungsfall das Ausgangssignal des Empfängers unterdrückt wird.
4) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Störungsfall der Sendersuchlauf
gestartet wird.
5) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Störungsfall eine Dämpfung
des Empfangssignals oder eine erhöhte Vorselektion bewirkt
wird.
6) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung des Verzerrungsgrades auf dem Signalweg zwischen dem Eingang des Empfängers
und dem Ausgang des Mischers erfolgt.
7) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung des Verzerrungsgrades im Mischer und/oder Vorverstärker erfolgt.
8) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung des Verzerrungsgrades im Vorverstärker und/oder Mischer durch entsprechend
niedrige Signalgegenkopplung bewirkt wird.
9) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Änderung des Verzerrungsgrades durch entsprechende Arbeitspunkteinstellung von
Bauelementen im Vorverstärker und/oder Mischer bewirkt wird.
10) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß verzerrungsbildende Komponenten vorgesehen sind, die dem Vorverstärker und/oder
Mischer zugeschaltet sind.
11) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die zugeschalteten Bauelemente und/oder Bauelemente des Mischers und/oder Bauelemente
des Vorverstärkers derart ausgebildet sind, daß sie die gewünschte Verzerrung herbeiführen.
* C E. -i *
12) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Signal, welches
die Erkennungsschaltung erzeugt, ein zweites Signal durch Gleichrichtung eines Signals erzeugt wird, welches
vom Ausgang des Vorverstärkers des Empfängers, vom Ausgang des Bandpaßfilters des Empfängers oder vom Ausgang
der Mischstufe des Empfängers abgenommen wird.
13) Funkempfänger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verknüpfungsschaltung vorgesehen ist, die
beide Signale miteinander verknüpft, und daß das Ausgangssignal der Verknüpfungsschaltung der Eingangsstufe
des Empfängers zugeführt wird.
14) Funkempfänger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß als Verknüpfungsschaltung ein Addierer, ein Multiplizierer, eine UND-Schaltung oder die Kombination
eines Addierers mit einem Multiplizierer vorgesehen ist.
15) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung der Signalabschwächung und/oder Vorselektionsänderung eine oder
mehrere PIN-Diode(n) vorgesehen ist (sind).
16) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstrom für die
PIN-Diode(n) aus dem Betriebsstrom der Vorstufe abgeleitet wird.
17) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalabschwächung in
der Eingangsschaltung des Empfängers erfolgt.
18) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsschaltung des Empfängers abstimmbar ausgebildet ist.
»6 ti? ΐ) * 6- 9 n
19) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Mute-Schaltung vorgesehen ist, die im Störungsfall das Ausgangssignal unterdrückt.
20) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet, daß zur zeitweisen Änderung des Verzerrungsgrades ein Impulsgenerator vorgesehen ist.
21) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Erkennungsschaltung
zwei Sample and Hold-Schaltungen sowie einen Komparator
aufweist.
22) Funkempfänger nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal des Signalgleichrichters des Empfängers
dem einen Eingang des Komparators direkt und dessen anderem Eingang über die erste Sample and HoId-Schaltung
zugeführt wird und daß das Ausgangssignal des Komparators der zweiten Sample and Hold-Schaltung zugeführt
wird.
23) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Komparator gleichzeitig
die Funktion der zweiten Sample and Hold-Schaltung aufweist.
24) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Komparator als Differenzverstärker
ausgebildet ist.
25) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal der Erkennungsschaltung zur Steuerung der Signaldämpfung oder
der Vorselektion dient.
26) Funkempfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein Transformatornetzwerk
vorgesehen ist, das die zeitweise Signaldämpfung bewirkt.
Priority Applications (4)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19843447282 DE3447282A1 (de) | 1984-12-24 | 1984-12-24 | Funkempfaenger |
US06/807,342 US4761828A (en) | 1984-12-24 | 1985-12-09 | Radio receiver |
KR1019850009723A KR940006169B1 (ko) | 1984-12-24 | 1985-12-23 | 무선 수신기 |
JP60289516A JP2540299B2 (ja) | 1984-12-24 | 1985-12-24 | 無線受信機 |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19843447282 DE3447282A1 (de) | 1984-12-24 | 1984-12-24 | Funkempfaenger |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3447282A1 true DE3447282A1 (de) | 1986-07-10 |
DE3447282C2 DE3447282C2 (de) | 1990-02-22 |
Family
ID=6253811
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19843447282 Granted DE3447282A1 (de) | 1984-12-24 | 1984-12-24 | Funkempfaenger |
Country Status (4)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US4761828A (de) |
JP (1) | JP2540299B2 (de) |
KR (1) | KR940006169B1 (de) |
DE (1) | DE3447282A1 (de) |
Cited By (7)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4903334A (en) * | 1988-05-05 | 1990-02-20 | Thomson Consumer Electronics, Inc. | System for preventing crosstalk in a multi-input electronic device |
EP0435018A2 (de) * | 1989-12-23 | 1991-07-03 | TEMIC TELEFUNKEN microelectronic GmbH | Funk-Empfänger |
DE102005030349B4 (de) * | 2005-06-29 | 2016-06-30 | Intel Deutschland Gmbh | Empfangsvorrichtung und Verfahren zum Anpassen eines Dynamikbereichs einer Empfangsvorrichtung |
US11557822B2 (en) | 2018-08-31 | 2023-01-17 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | Antenna radome heating for point to point radio links |
US11808916B2 (en) | 2018-08-31 | 2023-11-07 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | Precipitation monitoring using point to point radio links |
US11877329B2 (en) | 2018-10-19 | 2024-01-16 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | Identifying disturbance events at point to point radio links |
US12120537B2 (en) | 2018-06-25 | 2024-10-15 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | Disturbance detection for transport links |
Families Citing this family (9)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
JPH0750861B2 (ja) * | 1988-08-10 | 1995-05-31 | パイオニア株式会社 | Fm受信機のパルス性ノイズ抑圧装置 |
WO1994006213A1 (en) * | 1992-09-02 | 1994-03-17 | Motorola, Inc. | Radio receiver |
US5564097A (en) * | 1994-05-26 | 1996-10-08 | Rockwell International | Spread intermediate frequency radio receiver with adaptive spurious rejection |
JP2993558B2 (ja) * | 1996-10-23 | 1999-12-20 | 日本電気株式会社 | 受信機 |
WO1998020689A1 (en) * | 1996-11-06 | 1998-05-14 | Sanielevici, Lucia | Apparatus and method for reducing low-frequency distortion in frequency converted signals |
US5914634A (en) * | 1997-09-17 | 1999-06-22 | Northern Telecom Limited | Multiple switchable input LNA with input impedance control |
US6188880B1 (en) | 1997-11-04 | 2001-02-13 | Lucia Sanielevici | Apparatus and method for reducing low-frequency distortion in frequency converted signals |
KR20060056095A (ko) * | 2004-11-19 | 2006-05-24 | 지씨티 세미컨덕터 인코포레이티드 | 집적화된 무선 수신 장치 및 그 방법 |
US11018783B2 (en) * | 2019-07-12 | 2021-05-25 | Eagle Technology, Llc | System and method for mitigating broadband interference |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2550176A1 (de) * | 1974-11-07 | 1976-05-13 | Decca Ltd | Uebertragungssystem-empfaenger |
US4126828A (en) * | 1976-07-31 | 1978-11-21 | Trio Kabushiki Kaisha | Intermodulation antiinterference device for superheterodyne receiver |
DE2943375A1 (de) * | 1978-10-28 | 1980-05-08 | Nippon Musical Instruments Mfg | Nahstationsstoerungs-detektorvorrichtung |
DE3005537A1 (de) * | 1980-02-14 | 1981-08-20 | Wolf, Max, 8103 Oberammergau | Verfahren und vorrichtung zur beseitigung von, auf einem hoeherfrequenten uebertragungsweg angelangerten stoerungen |
US4355414A (en) * | 1979-09-19 | 1982-10-19 | Hitachi, Ltd. | Automatic gain control system |
Family Cites Families (12)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3622887A (en) * | 1969-05-15 | 1971-11-23 | Motorola Inc | Overload compensation circuit for antenna tuning system |
JPS5710147B2 (de) * | 1973-04-02 | 1982-02-25 | ||
US4172239A (en) * | 1978-10-06 | 1979-10-23 | Rca Corporation | Signal attenuator |
US4245353A (en) * | 1979-01-17 | 1981-01-13 | Rockwell International Corporation | Amplitude tilt correction apparatus |
JPS55150624A (en) * | 1979-05-12 | 1980-11-22 | Clarion Co Ltd | Agc system of fm receiver |
JPS5620347A (en) * | 1979-07-26 | 1981-02-25 | Onkyo Corp | Fm stereophonic tuner circuit |
JPS5710147U (de) * | 1980-06-19 | 1982-01-19 | ||
DE3210454A1 (de) * | 1982-03-22 | 1983-09-22 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Empfaenger-eingangsschaltung |
JPS59112719A (ja) * | 1982-12-20 | 1984-06-29 | Hitachi Ltd | 自動選局装置 |
US4479254A (en) * | 1982-12-27 | 1984-10-23 | Rockwell International Corporation | Noise floor automatic gain control |
JPS59168728A (ja) * | 1983-03-15 | 1984-09-22 | Nec Corp | 自動利得制御増幅装置 |
DE3326062A1 (de) * | 1983-07-20 | 1985-01-31 | Gerhard Prof. Dr.-Ing. 8012 Ottobrunn Flachenecker | Detektor zur anzeige von frequenzstoerhubspitzen |
-
1984
- 1984-12-24 DE DE19843447282 patent/DE3447282A1/de active Granted
-
1985
- 1985-12-09 US US06/807,342 patent/US4761828A/en not_active Expired - Fee Related
- 1985-12-23 KR KR1019850009723A patent/KR940006169B1/ko not_active IP Right Cessation
- 1985-12-24 JP JP60289516A patent/JP2540299B2/ja not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2550176A1 (de) * | 1974-11-07 | 1976-05-13 | Decca Ltd | Uebertragungssystem-empfaenger |
US4126828A (en) * | 1976-07-31 | 1978-11-21 | Trio Kabushiki Kaisha | Intermodulation antiinterference device for superheterodyne receiver |
DE2943375A1 (de) * | 1978-10-28 | 1980-05-08 | Nippon Musical Instruments Mfg | Nahstationsstoerungs-detektorvorrichtung |
US4355414A (en) * | 1979-09-19 | 1982-10-19 | Hitachi, Ltd. | Automatic gain control system |
DE3005537A1 (de) * | 1980-02-14 | 1981-08-20 | Wolf, Max, 8103 Oberammergau | Verfahren und vorrichtung zur beseitigung von, auf einem hoeherfrequenten uebertragungsweg angelangerten stoerungen |
Non-Patent Citations (1)
Title |
---|
DE-Z: Funkschau, 1978, H.25, S.86-90 * |
Cited By (9)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4903334A (en) * | 1988-05-05 | 1990-02-20 | Thomson Consumer Electronics, Inc. | System for preventing crosstalk in a multi-input electronic device |
EP0435018A2 (de) * | 1989-12-23 | 1991-07-03 | TEMIC TELEFUNKEN microelectronic GmbH | Funk-Empfänger |
EP0435018A3 (en) * | 1989-12-23 | 1991-12-27 | Telefunken Electronic Gmbh | Radio receiver |
US5203019A (en) * | 1989-12-23 | 1993-04-13 | Telefunken Electronic Gmbh | Radio receiver with improved automatic gain control |
DE102005030349B4 (de) * | 2005-06-29 | 2016-06-30 | Intel Deutschland Gmbh | Empfangsvorrichtung und Verfahren zum Anpassen eines Dynamikbereichs einer Empfangsvorrichtung |
US12120537B2 (en) | 2018-06-25 | 2024-10-15 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | Disturbance detection for transport links |
US11557822B2 (en) | 2018-08-31 | 2023-01-17 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | Antenna radome heating for point to point radio links |
US11808916B2 (en) | 2018-08-31 | 2023-11-07 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | Precipitation monitoring using point to point radio links |
US11877329B2 (en) | 2018-10-19 | 2024-01-16 | Telefonaktiebolaget Lm Ericsson (Publ) | Identifying disturbance events at point to point radio links |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
US4761828A (en) | 1988-08-02 |
KR940006169B1 (ko) | 1994-07-08 |
KR860005499A (ko) | 1986-07-23 |
DE3447282C2 (de) | 1990-02-22 |
JPS61157033A (ja) | 1986-07-16 |
JP2540299B2 (ja) | 1996-10-02 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2828838C2 (de) | HF-Eingangsschaltung für Fernsehempfänger | |
DE4319457C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Nachbarkanalerkennung und -unterdrückung in einem FM-Rundfunkempfänger | |
DE3447282C2 (de) | ||
DE68924034T2 (de) | FM-Tuner, der eine FM-Demodulationsschaltung mit einer phasenverriegelten Schleife enthält. | |
EP0561117A1 (de) | Schaltungsanordnung zur Nachbarkanalerkennung und -unterdrückung in einem Rundfunkempfänger | |
DE2706364C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Unterdrückung von impulsartigen Störungen in einem FM-Stereo-Rundfunkempfänger | |
DE19647383C2 (de) | Spannungsgesteuerte, veränderliche Abstimmschaltung | |
DE69313520T2 (de) | FM-Quadratur-Demodulator | |
DE2142660A1 (de) | Abstimm- und Empfangsfeldstärke-Anzeigeschaltung | |
DE2943375A1 (de) | Nahstationsstoerungs-detektorvorrichtung | |
DE60030954T2 (de) | Empfänger mit Antennendiversity | |
DE3447283C2 (de) | ||
DE3123973C2 (de) | Phasenregelschaltung | |
DE2909520C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Dämpfung von Störgeräuschen | |
DE3942959A1 (de) | Funk-empfaenger | |
EP0417148B1 (de) | Fm-rundfunkempfangsteil | |
DE3447284C2 (de) | ||
DE69734854T2 (de) | Automatische Verstärkungsschaltung mit PIN Diode und bidirektioneller CATV-Empfänger mit einer solchen Schaltung | |
DE2758476C2 (de) | ||
DE3818748A1 (de) | Fm-empfangsteil | |
DE4313211C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Dämpfen eines Empfangssignals | |
DE10122748A1 (de) | Anti-Demodulatorschaltung, Filtereinrichtung und Demodulatorschaltung | |
EP0133730B1 (de) | Empfängerschaltung | |
DE2749933C3 (de) | Automatischer Feinabstimmregler für einen Fernsehempfänger | |
DE2725068A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer einen rundfunkempfaenger |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: TEMIC TELEFUNKEN MICROELECTRONIC GMBH, 7100 HEILBR |
|
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |