DE3443434A1 - Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung langgestreckter kohlekoerper - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung langgestreckter kohlekoerperInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung langgestreckter
Kohlekürper.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
kontinuierlichen Herstellung von langgestreckten Kohlekörpern. Das Verfahren ist besonders für die Herstellung von Kohleelektroden für elektrothermische
Schmelzofen geeignet, kann aber ebenso auch für die Herstellung anderer sich in die Länge erstreckender Kohlegebilde, wie beispielsweise
Futterblöcke und Kathodenelemente in Elektrolysezellen für die AIuminiumgewinnungjangewendet
werden. Das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich im unmittelbaren Zusammenhang mit elektrothermisehen Schmelzofen
ausführen in dem Sinne, daß die Elektrode in einem kontinuierlichen Arbeitsablauf
über dem Schmelzofen hergestellt und unmittelbar in ihn hineingelassen wird. Andererseits gestattet es das Verfahren auch, selbständige,
vorgebackene Elektroden außerhalb der Schmelzofen herzustellen, um sie erst später in die Elektrodenanordnung der elektrothermisehen
Schmelzofen einzubauen.
Die kontinuierliche Herstellung von Kohleelektroden direkt in den Schmelzofen
ist aus der norwegischen Patentanmeldung Nr. 793 220 (entsprechend dem Patent Nr. 149 451) bekannt, wonach eine Elektrode dadurch erhalten
wird, daß die ungebrannte Elektrodenmasse in einem Gebiet oberhalb der Elektrodenhalter erhitzt wird, die den Arbeitsstrom in die Elektrode leiten.
Die plastische Elektrodenmasse wird dabei entweder in einen Stahlmantel ohne nach innen gerichtete Rippen gefüllt, der die Elektrode durch
die Backzone abwärts begleitet oder in einen ortsfesten Mantel, aus dem die Elektrode herausläuft. Nach diesem Verfahren gelingt es aber nur sehr
schwer, Elektroden mit ausreichend glatter Oberfläche zu erzeugen, da die beim Brennen der Elektrode sich aus der plastischen Elektrodenmasse entwickelnden
Gase zwischen Elektrode und Mantel entweichen müssen und dabei zu Aushöhlungen oder Löchern in der Elektrodenoberfläche führen. Überdies
bildet sich zwischen Mantel und Elektrodenoberfläche eine Rußschicht, die die Oberflächenqualität der Elektrode weiter verschlechtert. Diese Oberflächenfehler
der Elektrode erschweren einen guten elektrischen Kontakt zwischen der Elektrodenoberfläche und den Kontaktklemmen für die Zufüh-
rung des Arbeitsstromes für die Elektroden, so daß die Gefahr des Stromüberschlags
im Lichtbogen zwischen der Elektrode und den Kontaktklemmen besteht, der den letzteren schadet. Ein Auswechseln der Kontaktklemmen
aber verursacht lange Ausfallzeiten des Schmelzofens und dadurch bedingte
Produktionsverluste.
Schließlich ist der Energieverbrauch für das Verfahren gemäß der norwegischen
Patentanmeldung Nr. 793 220 hoch, wobei ungünstigerweise auch der gesamte Energiebedarf für das Betreiben des Brennofens für das Brennen der Elektrode
von einer externen Energiequelle aufgebracht werden muß.
Dahingegen vermeidet die vorliegende Erfindung derartige Nachteile bei
der kontinuierlichen Herstellung von sich in die Länge erstreckender Kohlekörper.
Gemäß der Erfindung werden Kohlekörper von im wesentlichen gleichförmigen Querschnitt dadurch hergestellt, daß zwar in bekannter
Weise ein mit der zu brennenden Elektrodenmasse gefüllter Mantel langsam und kontinuierlich oder im wesentlichen kontinuierlich durch einen Brennofen
mit äußerer Energieversorgung geführt wird, daß nunmehr aber einerseits der Mantel perforiert ist, so daß beim Brennen der plastischen Elektrodenmasse
sich entwickelnde Gase durch diese Perforationen des Mantels in den Brennofen entweichen können, und daß andererseits die aus der Elektrodenmasse
entwichenen Gase in dem Brennofen verbrannt werden, wozu dem Ofen in ausreichender Menge Luft zugeführt wird. Mittels der äußeren Energiequelle
des Brennofens braucht dann nur noch dessen Temperatur auf 700 bis 13000C, vorzugsweise auf 900 bis 11000C, eingeregelt zu werden. Weitere
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden näheren Beschreibung und aus den Ansprüchen.
Für die nachstehende Beschreibung wird auf die Figur Bezug genommen, die
im Prinzip eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung langgestreckter
Kohlekörper aus ungebrannter Elektrodenmasse vorstellt, nämlich einen schematisch dargestellten Brennofen 4 mit (nicht dargestellter) äußerer
Energieversorgung, beispielsweise mittels einer elektrischen Widerstandsheizung,
einer Induktionsheizung, eines Gas- oder Ölbrenners usw..
Ein Elektrodenmantel 2, dessen innerer Durchmesser dem äußeren Durchmesser
der herzustellenden Elektrode gleich ist, wird oberhalb des Brenn-
ofens 4 mit ungebranntem Elektrodenmaterial 3 befüllt, das im Ofen 4 zur
Elektrode 1 gebrannt wird. Mit dem Bezugszeichen 3a wird der übergang
zwischen dem ungebrannten und dem gebrannten Material angedeutet. Der Kohlekörper 1 und der Mantel 2 können wegen eines Spielraums 5, 6 am Einlaß
und Auslaß des Brennofens frei durch diesen geführt werden.
Die Gase, die durch die Perforation des Mantels 2 nach außen gedrungen
sind, werden in der Kammer 8, einem zwischen dem Mantel 2 und der Innenwand des Ofens 4 ausgebildeten Raum, verbrannt. Die benötigte Frischluft
wird durch die Zuleitung 7 herangeführt, die Verbrennungsgase werden über einen Schlitz 10 durch die Ableitung 9 abgeführt.
Zur Umwandlung des ungebrannten Elektrodenmaterials 3 in den hartgebrannten
Kohlekörper 1 wird die Temperatur in dem Ofen 4 zwischen 700 und 13000C gehalten. Sobald das rohe Elektrodenmaterial 3 gebrannt ist, wird
der dieses enthaltende Mantel 2 kontinuierlich oder im wesentlichen kontinuierlich
durch den Brennofen 4 abgesenkt, wobei es von Zeit zu Zeit erforderlich ist, neue Schüsse an dem zu Ende gehenden Mantel 2 oben anzuschweißen,
in den nun weiteres ungebranntes Elektrodenmaterial 3 eingefüllt werden kann.
Beim Brennen des Elektrodenmaterials innerhalb des Brennofens 4 entwickeln
sich verbrennbare Gase, deren Bildungsrate, sofern die Absenkungsgeschwindigkeit
des gefüllten Mantels 2 durch den Brennofen 4 konstant oder im wesentlichen konstant ist, gleichfalls konstant oder im wesentlichen konstant
sein wird.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kommt ein
durchlochter Mantel 2 zum Einsatz. Das Gas, welches sich beim Erhitzen der Elektrodenmasse entwickelt, tritt durch die Durchlässe in dem Mantel 2 in
den Brennofen 4 hinaus aus, und zwar mit im wesentlichen derselben Rate, wie es sich aus dem Elektrodenmaterial entwickelt. Dabei wird auch ein
Einschluß von Gas zwischen dem Mantel 2 und dem Kohlekörper 1 verhindert, mit dem Ergebnis einer sehr glatten, sauberen Oberfläche des Kohlekörpers,
da Gastaschen und Rußschichten an seiner Oberfläche so vermieden werden. Wie eingangs erwähnt, ist eine diesermaßen gut glatte Oberfläche aber dann
besonders wichtig, wenn der Kohlekörper als Elektrode in einem elektro-
thermischen Schmelzofen verwendet werden soll, damit Lichtbogenüberschläge
zwischen der Elektrode und ihren Kontaktklemmen unterbleiben und die
Kontakte nicht beschädigt und ausgewechselt werden müssen.
Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die
aus der Elektrodenmasse in den Brennofen entweichenden Gase dazu benutzt,
wenigstens einen Teil der für die Aufrechterhaltung der gewünschten Temperatur benötigten Hitzeenergie zu erzeugen, indem dieses Gas verbrannt
wird. Dazu wird die für eine vollständige Verbrennung benötigte Frischluft dem Brennofen von außen zugeführt. Die von äußeren Energiequellen
dem Brennofen zuzuführenden Energiemengen liegen dabei erheblich unter denjenigen, wie sie nach den konventionellen Verfahren von außen zugeführt
werden müssen. Falls die Brenngeschwindigkeit hoch genug liegt, ist es nach dem Verfahren gemäß der Erfindung sogar möglich, den gesamten benötigten
Energiebedarf aus der Verbrennung der beim Brennen des Elektrodenmaterials entweichenden Gase zu decken.
Der Perforationsgrad des Mantels 2 liegt vorzugsweise unter 25 %, insbesondere
zwischen 0,1 und 5 %, wobei unter dem Perforrationsgrad das spezifische
Verhältnis der Gesamtquerschnittsfläche der Durchlässe zur Mantelfläche zu verstehen ist.
Zur Vermeidung einer Punktoxydation des Kohlekörpers innerhalb des Brennofens
und eines zu hohen Verlustes an ungebranntem Elektrodenmaterial, weisen die einzelnen Durchlässe oder Löcher in der Mantelwand vorzugsweise
einen Durchmesser zwischen 0,5 und 10 mm auf. Insbesondere ist ein Durchmesser von 2 und 4 mm bevorzugt. Die Querschnittsform der Durchlässe kann
beliebig sein, beispielsweise kreisförmig, quadratisch, rechteckig oder anders.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Löcher in dem
Mantel zunächst von einem Material bedeckt, welches dann bei einer Temperatur zwischen 250 und 9000C wegschmilzt oder wegbrennt. Der Verschluß
kann dadurch bewerkstelligt werden, daß entweder jedes Loch einzeln verschlossen
wird oder daß der Mantel innenseits, z.B. mit einer dünnen Folie, durchgehend ausgekleidet ist. Andererseits kann auch so vorgegangen werden,
daß der Mantel zunächst keine durchgehenden Löcher erhält, sondern
nur MaterialVerdünnungen oder Vertiefungen des Mantels, die durch Pressen,
Schleifen, Bohren usw. erzeugt werden können, und zwar bis zu einer Materialstärke,
daß die verbleibende Wandstärke beim Brennen dann zusammenbricht. Die Löcher werden sich also erst dann öffnen, wenn der Mantel in
den Brennofen eingefahren ist. Auf diese Weise kann jeglicher Verlust an ungebranntem Elektrodenmaterial oder an Binder vermieden werden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Gase, die sich beim Brennen schon in
der Nähe des Eingangs des Brennofens entwickeln, zunächst nach unten gezwungen werden, ehe sie durch die erst hier geöffneten Löcher frei werden,
was zu einer Güteverbesserung der Kohlekörper führt. Es werden nämlich die Gase, die sich zunächst entwickeln, bei den hohen Temperaturen gecrackt,
wobei Kohlenstoff frei wird; dieser füllt die Poren in dem Kohlekörper und bewirkt damit eine Steigerung dessen Dichte und Festigkeit.
Der gemäß dem Verfahren der Erfindung erzeugte Kohlekörper läßt sich unmittelbar
in einem elektrothermischen Schmelzofen unterhalb des Brennofens verwenden; er kann aber auch zwecks Herstellung kleinerer Stücke
abgelängt werden. Bei Verwendung als Elektrode in einem Schmelzofen unterhalb des Brennofens läßt sich nach dem Brennen der Elektrode der Mantel
entfernen, bevor die Elektrode in den Schmelzofen einfährt, so daß auf diese Weise kontinuierlich erzeugte Kohleelektroden für den direkten
Einsatz in Schmelzofen erzeugt werden können, ohne daß das Mantelmaterial,
z.B. Stahl, die Metall- oder Legierungsschmelze verunreinigt.
Claims (15)
1) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung langgestreckter Kohlekörper
gleichförmigen Querschnitts, bei dem ein mit ungebranntem kohlenstoffhaltigem Elektrodenmaterial und Binder gefüllter Mantel langsam und kontinuierlich
oder im wesentlichen kontinuierlich durch einen mit äußerer Energie versorgbaren Brennofen bewegt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die beim Brennen des Elektrodenmaterials (3)
sich entwickelnden Gase aus dem Mantel (2) durch Wanddurchlässe ausgelassen werden, daß die ausgelassenen Gase innerhalb des Brennofens (4) für
dessen Heizung verbrannt werden, und daß die zwischen 700 und 13000C liegende
gewünschte Ofentemperatur benötigtenfalls durch äußere Energiezufuhr
aufrechterhalten wird.
2) Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ofentemperatur
zwischen 900 und 11000C.
3) Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wanddurchlässe des Mantels (2) erst innerhalb des Brennofens frei werden oder sich ausbilden.
4) Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß vorgefertigte
Wanddurchlässe des Mantels (2) zufolge des Wegschmelzens oder Wegbrennens
einer an die Innenwand des Mantels (2) angelegten Folie freigegeben werden.
5) Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß vorgefertigte
Wanddurchlässe des Mantels (2) zufolge des Wegschmelzens oder Wegbrennens
einer Füllung eines jeden Durchlasses freigegeben werden.
6) Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Wanddurchlässe abdichtende oder verschließende Material bei
einer Temperatur zwischen 250 und 9000C schmilzt oder wegbrennt.
7) Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Wanddurchlässe
dadurch bilden, daß definierte Wandverdünnungen des Mantels (2) in der Hitze des Ofens (4) zerstört werden.
8) Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch die
Entfernung des Mantels (2) von dem Kohlekörper (1) während dessen kontinuierlichen
Weitererzeugung.
9) Mit äußerer Energie versorgbarer Brennofen zur kontinuierlichen Herstellung
langgestreckter Kohlekörper durch Brennen eines kohlenstoffhaltigen Elektrodenmaterials in einem Mantel gleichförmigen Querschnitts,
insbesondere zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß von der inneren Wand des Ofens (4) und dem
Mantel (2) eine Kammer (8) zur Verbrennung von Gasen ausgebildet und begrenzt ist, die eine Zuleitung (7) für die Verbrennungsluft und eine Ableitung
(9) für die Verbrennungsgase, die die Verbrennungskammer (8) über einen Schlitz (10) verlassen, aufweist.
10) Mantel gleichförmigen Querschnitts zur Aufnahme von ungebranntem
kohlenstoffhaltigem Eletrodenmaterial zur kontinuierlichen Herstellung
langgestreckter Kohlekörper durch Brennen in einem Brennofen, insbesondere unter Anwendung des Verfahrens der Ansprüche 1 bis 8 und insbesondere
in einem Brennofen nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Mantels (2) Durchlässe aufweist
oder sich solche in der Hitze des Brennofens (4) ausbilden können.
11) Mantel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß er an definierten
Stellen in der Hitze des Brennofens (4) zerstörbare definierte Wandverdünnungen aufweist.
12) Mantel nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch einen Perforationsgrad
von weniger als 25 %.
13) Mantel nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen Perforationsgrad
zwischen 0,1 und 5 %.
14) Mantel nach einem der Ansprüche 10 bis 13, gekennzeichnet durch einen
Durchlaßquerschnitt zwischen 1,5 und 10 mm.
15) Mantel nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen Durchlaßquerschnitt
zwischen 2 und 4 mm.
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