DE343976C - Steuervorrichtung fuer das Anlassventil bei Dieselmotoren - Google Patents
Steuervorrichtung fuer das Anlassventil bei DieselmotorenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
Landscapes
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Description
- Steuervorrichtung für das Anlaßventil bei Dieselmotoren. Gegenstand der Erfindung ist eine Steuervorrichtung für das AnlaBv entil bei Dieselmotoren; die sich mit Rücksicht auf die gedrängte Anordnung und einfache Bauart insbesondere für Kleindieselmotoren eignet.
- Zur Steuerung des AnlaBventils bei Dieselmotoren ist es an sich bekannt,. die sogenannte Anlaßluft und die zur Betätigung des AnlaBventils benötigte Druckluft - Steuerluft -- aus derselben Druckluftflasche zu entnehmen.
- Weiterhin hat man bereits vorgeschlagen,. bei Steuervorrichtungen dieser Art das Anlaßvenül und den Steuerschieber desselben in dem Zylinderdeckel zusammenzubauen. Die bisherigen Anordnungen dieser Art hatten jedoch den Nachteil, daß die Steueranordnung um einen erheblichen Betrag über die Zylinderbreite hinausragt, und daß die Bauhöhe der Steueranordnung vergrößert wird. Außerdem wird bei den bisherigen Ausführungsformen die Zugänglichkeit des Anlaßventils beeinträchtigt.
- Dieser Nachteil wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch beseitigt, daß der Steuerschieber und das Anlaßventil in verschiedenen senkrechten Ebenen des Zylinderdeckels angeordnet sind und von der Bohrung des Steuerschiebers zwei Kanäle abzweigen, von denen der eine in an sich bekannter Weise mit dem Anlaßventilkolben und der andere mit der Oberseite des Anlaßventiltellers in Verbindung steht.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegenden Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
- Abb. i ist ein Längsschnitt durch den Zylinderdeckel, Abb. 2 ein Schnitt nach B-B der Abb. 3, Abb. 3 ein Schnitt nach C-C der Abb. i und 2.
- Das in der Mitte des Zylinderdeckels m senkrecht angeordnete Brennstoffventil n wird unter Zwischenschaltung eines Winkelhebels o, p von einer wagerechten Nockenwelle y gesteuert.
- Unterhalb der Nockenwelle y ist das Anlaßventil a schräg in den Zylinderdeckel m eingebaut. Der zur Steuerung desselben dienende Druckluftschieber c kreuzt bei der dargestellten Ausführungsform senkrecht die Achse des Anlaßventils und wird beim Anlassen des Motors von einem auf der Nockenwelle r sitzenden besonderen Steuernocken d betätigt. Der Steuerschieber c bewegt sich in dem Schiebergehäuse f ; in welches die aus der Luftflasche entnommene Druckluft durch die Rohrleitung g zugeführt wird.` Das Endstück v dieser Zuführungsleitung ist an das Schiebergehäuse f, mittels einer Verschraubung k angeschlossen.
- Von der Bohrung des Schiebergehäuses f führt eine Verbindungsleitung e zu dem über dem Steuerkolben b des Anlaßventils a liegenden Raum. Diese Verbindungsleitung e wird durch den Schieber c unmittelbar gesteuert. Weiterhin zweigt von der Bohrung des Schiebergehäuses feine Leitung i ab, an die sich die Kanäle k und 1 (Abb. i) anschließen. Vom Kanal l aus tritt die Druckluft zum Teller des Anlaßventils a, so daß sie bei öffnung desselben in den Zylinder strömen kann.
- Der Anschluß der Zuführungsleitung g der Druckluft kann auch derart erfolgen, daß die Druckluft unmittelbar in die Bohrung l (Abb. i) eintritt, und zwar an Stelle des am Ende der Bohrung l dargestellten Verschlußstopfens. In diesem Falle würde der Rohranschluß der Abb. 3 durch einen blinden Verschluß zu ersetzen sein.
- Die Wirkungsweise ist folgende Die durch das Rohr g bei der dargestellten Ausführungsform zugeleitete Druckluft gelangt in das Schiebergehäuse f und tritt von hier aus durch die Bohrungen i, k und l zum Teller des Anlaßventils a. Außerdem wirkt die Druckluft, die in das Schiebergehäuse f gelangt ist, unmittelbar auf den Steuerschieber c und bewegt diesen, sobald die Stellung des Steuernockens d dies zuläßt, nach vorwärts. Hierbei wird der. Verbindungsweg e freigegeben, so daß die Druckluft auf die Oberseite des Steuerkolbens b wirken kann, der entgegen der Wirkung einer Feder s den Teller des Anlaßventils von seinem Sitz hebt. Nunmehr kann die 'durch die Bohrungen i, k, l zugeführte Druckluft in den Zylinder strömen.
- Sobald der Steuerschieber c von dem Nokken d zurückbewegt wird, erfolgt ein Abschluß des Kanals e gegen den mit Druckluft gefüllten Raum des Schiebergehäuses f und eine Verbindung dieses Kanals e mit einer Bohrung ', die ins Freie mündet. Infolge der hierdurch bedingten Aufhebung des Überdruckes oberhalb des Steuerkolbens b drückt die Feder s den Teller des Anlaßventils auf seinen Sitz zurück.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Steuervorrichtung für das Anlaßventil bei Dieselmotoren, wobei die zum Anlassen des Motors und zur Steuerung des Anlaßventils benötigte Druckluft mittels einer einzigen Leitung zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, . daß der Steuerschieber (c) und das Anlaßventil (a) in verschiedenen senkrechten Ebenen des Zylinderdeckels angeordnet sind und von der Bohrung des Steuerschiebers (c) zwei Kanäle (e, i) abzweigen, von denen der eine (e) in an sich bekannter Weise mit dem Anlaßventilkolben (b) und der andere (il mit der Oberseite des Anlaßventiltellere in Verbindung steht.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE343976T | 1919-11-26 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE343976C true DE343976C (de) | 1921-11-11 |
Family
ID=6249150
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1919343976D Expired DE343976C (de) | 1919-11-26 | 1919-11-26 | Steuervorrichtung fuer das Anlassventil bei Dieselmotoren |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE343976C (de) |
-
1919
- 1919-11-26 DE DE1919343976D patent/DE343976C/de not_active Expired
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