DE3415000C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
- F25B41/00—Fluid-circulation arrangements
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Betreiben eines Kreislaufsystems zur Wärme- und/oder
Kälteerzeugung, in dem ein Kreislaufmittel entspannt,
verdampft, komprimiert und im Wärmetausch mit einem Medium
von Umgebungstemperatur verflüssigt wird.
In einem Kreislaufsystem dieser Art, beispielsweise in
einer Kompressionskälteanlage wird verdampftes Kreislaufmittel
in einem Kompressor auf ein hohes Druckniveau verdichtet.
Im nachfolgenden Verflüssiger wird das komprimierte
Kreislaufmittel durch Wärmetausch mit einem Kühlmedium
zur Kondensation gebracht und nachfolgend in einer Expansionseinrichtung
entspannt. Bei konstantem Volumenstrom des
Kühlmediums wird der Verflüssigungsdruck des Kreislaufmediums
im wesentlichen durch die Temperatur des Kühlmediums
bestimmt. Wird als Kühlmedium ein Minimum mit von der
Umgebung abhängiger Temperatur, beispielsweise Luft oder
Wasser verwendet, so ist die Temperatur des Kühlmediums
naturgemäß Schwankungen unterworfen. Bei tiefen Temperaturen
des Mediums stellt sich dann ein niedrigerer Druck im
Verflüssiger ein. Dies ist von Nachteil, da die Expansionseinrichtung
- abgestimmt auf die im jeweiligen Kreislaufsystem
gewünschte Druckdifferenz bei einem gegebenen
Durchfluß - auf einen bestimmten Soll-Druck ausgelegt ist.
Um eine einwandfreie Funktion der Expansionseinrichtung
sicherzustellen, ist es erforderlich, den Druck im Verflüssiger
künstlich auf einem konstanten Niveau zu halten.
Dies kann beispielsweise bei einem luftgekühlten, mit
Ventilatoren betriebenen Verflüssiger durch Verringerung
der Kühlluftmenge, d. h. durch Reduzierung der Ventilatorleistung
bewirkt werden. Bei großen Temperaturunterschieden
des Kühlmediums kann der Verflüssigungsdruck auch durch Zu-
und Abschalten von Befeuchtungseinrichtungen für das Kühlmedium
konstant gehalten werden. Alternativ bzw. ergänzend
zu den aufgezählten Möglichkeiten kann der Verflüssigungsdruck
auch durch Begasung des üblicherweise zwischen Verflüssiger
und Expansionseinrichtung angeordneten Sammelbehälters
konstant gehalten werden. Dazu wird ein Teil des
verdichteten gasförmigen Kreislaufmittels in den Sammelbehälter
geleitet, wie dies beispielsweise in der US-PS
28 07 940 vorgeschlagen wird.
Die geschilderten Maßnahmen, im Verflüssiger einen relativ
hohen Druck aufrechtzuerhalten, obwohl die Temperaturen des
Kühlmediums einen tieferen Druck zuließen, haben energetische
Nachteile. So ist beispielsweise bei einem hohen
Druck im Verflüssiger eine höhere Verdichterantriebsleistung
erforderlich als bei einem niedrigen Verflüssigungsdruck.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
bzw. eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art
anzugeben, das bzw. die einen möglichst wirtschaftlichen
Betrieb eines Kreislaufsystems auch bei größeren Schwankungen
der Temperatur des Kühlmediums ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
Druck des verflüssigten Kreislaufmittels bei Unterschreiten
des für die Entspannungseinrichtung erforderlichen Soll-Druckniveaus
mittels einer Pumpe auf wenigstens diese
Soll-Druckniveau angehoben wird.
Erfindungsgemäß werden keine Maßnahmen getroffen, durch die
der Druck des Kreislaufmediums im Verflüssiger bei tiefen
Temperaturen des Kühlmediums künstlich auf hohem Niveau
gehalten wird. Vielmehr wird erfindungsgemäß ein möglichst
niedriger Druck im Verflüssiger angestrebt. Dadurch wird
die erforderliche Verdichterantriebsleistung erheblich
reduziert. Zusätzlich wird eine erhöhte Kälteleistung
erzielt. Das im Verflüssiger verflüssigte Kreislaufmittel
wird mit dem von der Temperatur des Kühlmediums bestimmten
Druck beispielsweise in einen Sammelbehälter geleitet.
Entspricht der Druck dem erforderlichen Soll-Druckniveau,
so wird das Kreislaufmittel der Expansionseinrichtung
direkt zugführt. Sinkt der Verflüssigungsdruck aber unter
das erforderliche Soll-Druckniveau ab, so wird die Druckdifferenz
zwischen dem Verflüssigungsdruck und dem erforderlichen
Soll-Druckniveau durch eine Pumpe ausgeglichen. Auf
diese Weise kann die installierte Verflüssigungsfläche unabhängig
von der Temperatur des Kühlmediums stets voll wirksam
bleiben. Dient beispielsweise Luft von Umgebungstemperatur
als Kühlmedium, so kann ein Verflüssiger ganzjährig
ohne Reduzierung der Luftmenge betrieben werden. Das bedeutet,
daß eventuell vorhandene Ventilatoren vollständig
in Betrieb gehalten werden und auch eine zusätzliche
Kühlung der Luft durch Besprühen mit Wasser beibehalten
werden kann. Da die Antriebsenergie für die Ventilatoren
des Verflüssigers und für die Flüssigkeitspumpe deutlich
geringer ist als die Energie, die bei niedrigen Kühlmediumtemperaturen
und dadurch niedrigen Verflüssigungstemperaturen
durch die geringere Verdichterantriebsleistung
eingespart werden kann, ist das erfindungsgemäße Verfahren
energiesparender als herkömmliche Verfahren.
Die Pumpe wird erfindungsgemäß eingeschaltet, sobald ein
Mindestdruck vor der Expansionseinrichtung unterschritten
wird. Dazu wird der Druck des Kreislaufmittels vor der
Expansionseinrichtung gemessen und, sobald ein Unterschreiten
des Mindestdruckes festgestellt wird, die Pumpe
in Gang gesetzt. Dies kann durch eine automatische Regelung
erfolgen.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung, bei der
verflüssigtes Kreislaufmedium in einem Sammelbehälter
gespeichert wird, wird das Kreislaufmittel aus dem Sammelbehälter
mittels einer ungeregelten Pumpe der Entspannungseinrichtung
zugeleitet, wobei bei Überschreiten des erforderlichen
Soll-Druckniveaus überschüssiges Kreislaufmittel
im Kreislauf zum Sammelbehälter zurückgeführt wird.
In einer bevorzugten weiteren Ausgestaltung der Erfindung,
bei der ebenfalls verflüssigtes Kreislaufmittel in einem
Sammelbehälter gespeichert wird, erübrigt sich eine
Kreislaufführung des von der Pumpe geförderten Kreislaufmittels.
Dabei wird das Kreislaufmittel aus dem Sammelbehälter
der Entspannungseinrichtung mittels einer geregelten
Pumpe zugeführt, wobei der Förderstrom der Pumpe im Sinn
einer Angleichung des aktuellen Vordruckes an das erforderliche
Soll-Druckniveau geregelt wird.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens besteht im wesentlichen aus einem Verdichter,
einem Verflüssiger, einem Sammelbehälter, einer Expansionseinrichtung
und einem Verdampfer, die zu einem
Kreislaufsystem zusammengeschaltet sind. Erfindungsgemäß
ist eine derartige Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß
in die den Sammelbehälter mit der Expansionseinrichtung
verbindende Leitung eine weitere Leitung mit einer Pumpe
mündet, wobei die Saugseite der Pumpe an den Sammelbehälter
angeschlossen und in der den Sammelbehälter mit der
Expansionseinrichtung verbindende Leitung zwischen der
Einmündung der weiteren Leitung und dem Sammelbehälter ein
Rückschlagventil angeordnet ist.
Solange der Druck im Verflüssiger nicht unter das für die
Expansionseinrichtung erforderliche Soll-Druckniveau
absinkt, strömt Kreislaufmittel vom Kondensator über den
Sammelbehälter und die Leitung mit dem Rückschlagventil
direkt zur Expansionseinrichtung. Die Pumpe ist nicht in
Betrieb. Sinkt der Druck vor der Expansionseinrichtung
unter das erforderliche Soll-Druckniveau, wird die Pumpe in
Betrieb genommen und Kreislaufmittel in die Leitung, die
das Rückschlagventil mit der Expansionseinrichtung verbindet,
gefördert. Das Rückschlagventil verhindert, daß mit
der Pumpe gefördertes Kreislaufmittel über die Leitung mit
dem Rückschlagventil in den Sammelbehälter zurückströmt,
ohne daß vor der Expansionseinrichtung der erforderliche
Druck aufgebaut wird.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann
eine ungeregelte Pumpe verwendet werden. Ist der Förderstrom
bei einer gewünschten Differenz zwischen dem Vordruck
und dem Entspannungsdruck größer als der Durchfluß durch
die Expansionseinrichtung, so ist es erforderlich, das
überschüssige Kreislaufmittel aus dem zwischen der Pumpe
und der Expansionseinrichtung liegenden Teil des Kreislaufsystems
abzuführen.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist es zu diesem Zweck die Druckseite der
Pumpe an ein Überströmventil angeschlossen, dessen Ausgang
über eine Leitung in den Sammelbehälter mündet.
Sobald der Druck auf der Druckseite der Pumpe einen über
dem erforderlichen Soll-Druckniveau liegenden Grenzwert
überschreitet, öffnet die Überströmeinrichtung, beispielsweise
ein federbelastetes Ventil, bis der Druck wieder
unter dem Grenzwert liegt. Der Grenzwert kann in der
Überströmeinrichtung eingestellt werden. Das überschüssige
Kreislaufmittel kann nach dem Verlassen der Überströmeinrichtung
in den Sammelbehälter zurückgeführt werden.
Eine Überströmeinrichtung erspart man sich in einer weiteren
Variante der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Dabei ist
die Pumpe eine automatisch geregelte Pumpe.
Obwohl das erfindungsgemäße Verfahren bzw. die erfindungsgemäße
Vorrichtung auf Wärmepumpen anwendbar ist, wird es
bevorzugt auf luft- und/oder wassergekühlte Kälteanlagen
bzw. auf Kälteanlagen mit Wärmerückgewinnung angewendet.
Bei Anlagen zur Wärmerückgewinnung ist ein zusätzlicher
Verflüssiger zwischen Verdichter und Normalverflüssiger
geschaltet. Die Ventilatoren des Normalverflüssigers werden
betrieben, um eine Unterkühlung des Kreislaufmittels im
Normalverflüssiger zu erzielen. Dazu ist ein Anstau des
Kreislaufmittels im Normalverflüssiger erforderlich.
Im folgenden soll anhand schematischer Skizzen ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung erläutert werden.
Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung;
Fig. 2 ein Druck-Enthalpiediagramm.
In Fig. 1 ist eine luftgekühlte Kälteanlage schematisch
dargestellt. Das Kreislaufsystem besteht im wesentlichen
aus einem Verdichter 1, einem Verflüssiger 2 mit nachgeschaltetem
Sammelbehälter 3, einer Expansionseinrichtung 4
und einem Verdampfer 5. Erfindungsgemäß ist in der den
Sammelbehälter 3 mit der Expansionseinrichtung, im Ausführungsbeispiel
ein Ventil, verbindenden Leitung 9 ein Rückschlagventil
6 angeordnet. Parallel zur Leitung 9 verläuft
eine an den Sammelbehälter angeschlossene Leitung 10 mit
einer Pumpe 7. Leitung 10 mündet zwischen Rückschlagventil
6 und Ventil 4 in die Leitung 9. Die ungeregelte Pumpe 7
fördert annähernd konstanten Strom. Daher zweigt von Leitung
10 eine Leitung 11 mit einer Überströmeinrichtung 8,
im Ausführungsbeispiel ein federbelastetes Ventil, ab.
Leitung 11 mündet in den Sammelbehälter 3. Nicht dargestellt
sind z. B. Ventilatoren für den Kondensator.
Solange die zur Kühlung des Kondensators 2 dienende Luft
eine ausreichend hohe Temperatur besitzt, herrscht im
Kondensator 2 und damit im Sammelbehälter 3 und vor dem
Ventil 4 das erforderliche Soll-Druckniveau. Bei tieferen
Außentemperaturen stellt sich im Verflüssiger 2 bei unveränderter
Ventilatorleistung ein niedrigerer Druck ein. Ein
Absinken dieses Druckes unter das erforderliche Soll-Druckniveau
wird (z. B. automatisch) erfaßt und Pumpe 7 in
Gang gesetzt. Durch die Pumpe 7 wird das Kreislaufmittel aus
dem Sammelbehälter mit dem niedrigen Verflüssigungsdruck
gefördert und auf das erforderliche Soll-Druckniveau
gebracht. Das Rückschlagventil 6 schließt. Sobald in Leitung 9
bzw. in Leitung 10 ein über dem erforderlichen Soll-Druckniveau
liegender Grenzwert überschritten wird, öffnet das
Überströmventil 8, und überschüssiges Kreislaufmittel
strömt über die Leitung 11 in den Sammelbehälter 3 zurück.
In Fig. 2 ist ein Druck-Enthalpiediagramm für eine
Außenlufttemperatur dargestellt, die zu einem Verflüssigungsdruck
pc führt, der unterhalb des erforderlichen
Soll-Druckniveaus pm liegt. Der Druck ist auf der
vertikalen Achse, die Enthalpie auf der horizontalen Achse
aufgetragen.
Das Kreislaufmittel, das den Verdampfer 5 verlassen hat,
befindet sich in einem Zustand, der im p-h-Diagramm mit 12
bezeichnet ist. Im Verdichter 1 wird das Kreislaufmittel
auf das Druckniveau pc gehoben. Der Zustand des dampfförmigen
Kreislaufmittels nach Durchlaufen des Verdichters
1 ist im p-h-Diagramm durch den Punkt 13 angedeutet. Im
Verflüssiger wird das Kreislaufmittel bei der Verflüssigungstemperatur
tc, die etwa zwischen 5 und 15 K oberhalb
der Außentemperatur liegt, kondensiert (Punkt 14 im
p-h-Diagramm). Da der Druck pc unterhalb des erforderlichen
Mindestdruckes pm liegt, wird das Kreislaufmittel
durch die Pumpe 7 auf das Druckniveau pm gehoben (Punkt 15 im
p-h-Diagramm). Im Ventil 4 wird das Kreislaufmittel vom
Vordruck pm auf den Entspannungsdruck p₀ entspannt und
dem Verdampfer 5 zugeleitet. Der Zustand des Kreislaufmittels
ändert sich im Ventil 4 von Punkt 15 nach Punkt 16.
Nach Durchlaufen des Verdampfers hat das Kreislaufmittel
wieder den Zustand, der im p-h-Diagramm mit 12 bezeichnet
ist, eingenommen. Die Differenz pm-pc ist die Druckdifferenz,
die durch die Pumpe 7 ausgeglichen werden muß.
Wie das folgende Ausführungsbeispiel zeigt, wird beim
erfindungsgemäßen Verfahren eine deutliche Energieeinsparung
erzielt, wenn man als Vergleichsverfahren ein Verfahren
zugrundelegt, bei dem die Ventilatorleistung bei
niedrigen Außentemperaturen zurückgenommen wird, um den
Verflüssigungsdruck nicht unter das erforderliche Soll-Druckniveau
absinken zu lassen:
Claims (7)
1. Verfahren zum Betreiben eines Kreislaufsystems zur
Wärme- und/oder Kälteerzeugung, in dem ein Kreislaufmittel
entspannt, verdampft, komprimiert und im
Wärmetausch mit einem Medium von Umgebungstemperatur
verflüssigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck
des verflüssigten Kreislaufmittels bei Unterschreiten
des für die Entspannungseinrichtung erforderlichen
Soll-Druckniveaus mittels einer Pumpe auf wenigstens
dieses Soll-Druckniveau angehoben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem das verflüssigte
Kreislaufmittel in einem Sammelbehälter gespeichert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreislaufmittel
aus dem Sammelbehälter mittels einer ungeregelten Pumpe
der Entspannungseinrichtung zugeleitet wird, wobei bei
Überschreiten des erforderlichen Soll-Druckniveauss
überschüssiges Kreislaufmittel im Kreislauf zum Sammelbehälter
zurückgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das verflüssigte
Kreislaufmittel in einem Sammelbehälter gespeichert
wird, dadurch gekennzeichnet, das Kreislaufmittel aus
dem Sammelbehälter der Entspannungseinrichtung mittels
einer geregelten Pumpe zugeführt wird, wobei der
Förderstrom der Pumpe im Sinn einer Angleichung des
aktuellen Vordruckes an den erforderlichen Vordruck
geregelt wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 3 mit einem aus einem Verdichter,
einem Verflüssiger, einem Sammelbehälter, einer
Expansionseinrichtung und einem Verdampfer bestehenden
Kreislaufsystem, dadurch gekennzeichnet, daß in die den
Sammelbehälter (3) mit der Expansionseinrichtung (4)
verbindende Leitung (9) eine weitere Leitung (10) mit
einer Pumpe (7) mündet, wobei die Saugseite der Pumpe
(7) an den Sammelbehälter (3) angeschlossen und in der
verbindenden Leitung (9) zwischen der Einmündung der
weiteren Leitung (10) und dem Sammelbehälter (3) ein
Rückschlagventil (6) angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckseite der Pumpe (7) an ein Überstromventil
(8) angeschlossen ist, dessen Ausgang über eine Leitung
(11) in den Sammelbehälter mündet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pumpe (7) eine automatisch geregelte Pumpe ist.
7. Anwendung des Verfahrens und der Vorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 6 auf Kälteanlagen mit Wärmerückgewinnung.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19843415000 DE3415000A1 (de) | 1984-04-19 | 1984-04-19 | Verfahren und vorrichtung zum betreiben eines kreislaufsystems |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19843415000 DE3415000A1 (de) | 1984-04-19 | 1984-04-19 | Verfahren und vorrichtung zum betreiben eines kreislaufsystems |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3415000A1 DE3415000A1 (de) | 1985-10-31 |
DE3415000C2 true DE3415000C2 (de) | 1991-07-11 |
Family
ID=6234105
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19843415000 Granted DE3415000A1 (de) | 1984-04-19 | 1984-04-19 | Verfahren und vorrichtung zum betreiben eines kreislaufsystems |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3415000A1 (de) |
Families Citing this family (6)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3511421A1 (de) * | 1985-03-29 | 1986-10-02 | Brown Boveri - York Kälte- und Klimatechnik GmbH, 6800 Mannheim | Kaeltemittelkreislauf fuer eine kaelteanlage |
US5493871A (en) * | 1991-11-12 | 1996-02-27 | Eiermann; Kenneth L. | Method and apparatus for latent heat extraction |
US5181552A (en) * | 1991-11-12 | 1993-01-26 | Eiermann Kenneth L | Method and apparatus for latent heat extraction |
DE4203983A1 (de) * | 1992-02-11 | 1992-08-20 | Ulf Greufe | Vorrichtung und verfahren zur leistungszifferverbesserung im kaeltemittelkreislauf |
CA2172843A1 (en) * | 1993-09-28 | 1995-04-06 | Marc D. Sandofsky | Apparatus for maximizing air conditioning and/or refrigeration system efficiency |
US5749237A (en) * | 1993-09-28 | 1998-05-12 | Jdm, Ltd. | Refrigerant system flash gas suppressor with variable speed drive |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2807940A (en) * | 1954-03-17 | 1957-10-01 | Gen Electric | Refrigeration system |
-
1984
- 1984-04-19 DE DE19843415000 patent/DE3415000A1/de active Granted
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3415000A1 (de) | 1985-10-31 |
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Legal Events
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---|---|---|---|
8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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Ipc: F25B 41/06 |
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D2 | Grant after examination | ||
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