DE3348362C2 - Vakuumbetriebener Bremskraftverstärker - Google Patents
Vakuumbetriebener BremskraftverstärkerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen vakuumbetriebenen Bremskraftverstärker
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 oder 4.
Ein derartiger Bremskraftverstärker ist aus der US
3 688 647 bekannt. Zur Begrenzung der axialen Bewegbarkeit
des Ventilkolbens gegenüber dem Steuergehäuse
ist ein aus einem Blechzuschnitt gebildetes Querglied
vorgesehen. Das in einen im Steuergehäuse ausgebildeten
Schacht hineinragende Querglied greift mit Spiel
in eine Ringnut des Ventilkolbens ein und ist U-förmig
mit zwei Schenkeln gestaltet, die das Steuergehäuse
radial umgreifen. Außerdem weist das Querglied einen
Gabelabschnitt auf, dessen Gabelarme sich parallel zu
den Schenkeln erstrecken und den Ventilkolben umgreifen.
Zum Zwecke der Halterung des Querglieds im
Steuergehäuse sind seine Schenkel mit hakenförmig ausgeformten
Laschen versehen.
Aus der DE 31 01 795 A1 ist ein pneumatischer Bremskraftverstärker
bekannt, dessen die Rückkehrbewegung
des Ventilkolbens begrenzendes Querglied verschiebbar
auf einer Verstärkungsstange angeordnet ist, die sich
durch das Schalengehäuse des Bremskraftverstärkers
hindurch erstreckt. Das als eine im wesentlichen
rechtwinklige starre Platte ausgebildete Querglied
weist in seinem Mittelabschnitt eine Bohrung auf, die
lose eine von mehreren Feststellschrauben aufnimmt,
die den Verstärkerkolben und eine Scheibenhalterung
mit dem Steuergehäuse verbinden. Der bekannte Bremskraftverstärker
hat den Nachteil, daß das die Bewegung des
Ventilkolbens begrenzende Querglied mit der die Gehäuseschalen
abstützenden Verstärkungsstange zusammenwirkt,
weshalb die Montage des Querglieds vergleichsweise
schwierig und zeitraubend ist. Ein
weiterer Nachteil besteht darin, daß das Querglied so
ausgebildet ist, daß es bei einem Bremskraftverstärker
ohne besondere Verstärkungsstangen nicht
verwendbar ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
einen vakuumbetriebenen Bremskraftverstärker zu
schaffen, bei dem durch ein in Lösestellung am Verstärkergehäuse
anschlagendes Querglied, von dem
seinerseits der Ventilkolben gehalten ist, eine Leerwegverkürzung
zu erzielen ist. Dabei soll das Querglied
gegen seitliches Herausgleiten aus dem Steuergehäuse
bzw. aus dem Ventilkolben besonders gesichert sein.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den
kennzeichnenden Teilen der Patentansprüche 1 bzw. 4
angegebenen technischen Merkmale gelöst.
Das Biegen der hakenförmig ausgeformten Laschen gemäß Anspruch 1 geschieht
zweckmäßigerweise mit einem eigens hierfür
vorgesehenen zangenähnlichen Werkzeug und hat den
Vorteil, daß zum einen das Querglied nach dem Einführen
in den Schacht des Steuergehäuses und dem Abbiegen
der Laschen keine Möglichkeit mehr hat, aus dem
Schacht hinauszugleiten, und zum anderen kann das Abbiegen
der Laschen besonders rasch erfolgen, so daß
bei der Montage des Bremskraftverstärkers kein
nennenswerter Zeitaufwand erforderlich ist.
Die beiden Enden der Gabelarme weisen vorzugsweise
Einkerbungen auf, die das Abbiegen der hakenförmigen
Laschen gestatten, wobei die Einkerbungen jeweils auf
den einander abgekehrten Schmalseiten der Gabelarme
angebracht sind und wobei die die Haken bildenden
Nasen jeweils an den Enden der Laschen einander
zugekehrt ausgebildet sind.
Mit Vorteil ist der sich quer durch das Steuergehäuse
erstreckende, das Querglied aufnehmende Schacht in
einem ersten Abschnitt als eine einzige, der Breite
des Gabelabschnitts entsprechende Ausnehmung mit etwa
rechteckiger Querschnittsfläche ausgebildet und
besteht in einem zweiten Abschnitt aus zwei sich
einander parallel erstreckenden Ausnehmungen mit
kleineren Querschnittsflächen, die den Durchtritt der
beiden einander parallelen Gabelarme gestatten.
Bei einer Ausführungsform der zweiten Lösungsalternative erstreckt sich die
den Bolzen aufnehmende Bohrung vom Boden der
Stufenbohrung für die Reaktionsscheibe bis an die
gehäuseseitige Stirnfläche des Schachtes für das
Querglied.
Die Erfindung läßt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten
zu. Zwei davon sind in den Zeichnungen
näher dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 den Längsschnitt durch die Steuergehäusebaugruppe
eines Bremskraftverstärkers (in
vergrößerter Darstellung) gemäß der ersten Lösungsalternative in Bremslösestellung,
Fig. 2 die Seitenansicht des Querglieds in einer
Schnittdarstellung nach der Linie A-B des
Verstärkers gemäß Fig. 1,
Fig. 3 die Draufsicht auf ein Querglied gemäß der zweiten Lösungsalternative
nach der Linie C-D des
Bremskraftverstärkers gemäß Fig. 4,
Fig. 4 einen Teillängsschnitt durch einen
Bremskraftverstärker gemäß der zweiten Lösungsalternative, bei dem im Gegensatz
zu demjenigen nach Fig. 1 das Querglied
mit Hilfe eines Bolzens gegen ein
Verschieben quer zur Längsrichtung des
Verstärkers gesichert ist,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch die Steuergehäuse-
Baugruppe des Bremskraftverstärkers
gemäß Fig. 1, jedoch in
Vollbremsstellung und
Fig. 6 einen Längsschnitt durch die
Steuergehäuse-Baugruppe des Bremskraftverstärkers
gemäß Fig. 1, jedoch in
der Rücklaufstellung.
Das Gehäuse des Bremskraftverstärkers besteht aus zwei an
einer Verbindungsstelle miteinander lancierten Gehäuseteilen,
von denen (der besseren Übersichtlichkeit wegen)
nur das bremspedalseitige Gehäuseteil 7 dargestellt ist.
Der Innenraum des Gehäuses wird durch einen Steuerkolben
19 in eine Druckkammer 30, die über eine Anschlußbohrung
mit einer Vakuumquelle verbunden ist (nicht näher dargestellt)
und eine Arbeitskammer 20 unterteilt. Der Verstärkerkolben
19 weist eine in der Arbeitskammer 20 am
Verstärkerkolben 19 anliegende Rollmembran 21 und ein mit
dem Verstärkerkolben 19 und der Rollmembran 21 verbundenes,
zylindrisch ausgebildetes Steuergehäuse 2 auf. Die
Rollmembran 21 ist an der Verbindungsstelle 22 druckdicht
eingespannt und umgreift mit ihrem inneren Abschnitt den
Innenrand 43 des Verstärkerkolbens 19 und dichtet diesen
gegenüber dem Steuergehäuse 2 ab. Das Steuergehäuse 2
ragt mit seinem zylindrischen Hals 2′ aus dem Verstärkergehäuse
7 heraus und wird mittels eines Faltenbalgs 23
gegen Verschmutzung seiner Oberfläche geschützt. Das
Steuergehäuse 2 dichtet mit einem Gleitführungsring 24
die Arbeitskammer 20 nach außen hin ab.
Im Inneren des Steuergehäuses 2 ist die aus Kolbenstange
14 und Ventilkolben 16 zusammengesetzte Steuerstange
axial verschiebbar angeordnet, die über einen nicht mehr
dargestellten Gabelkopf mit einem Bremspedal eines Kraftfahrzeugs
verbindbar ist. Das Steuergehäuse 2, 2′, 2′′
enthält ferner eine Ventilanordnung 9, 11, 12, die von dem
Ventilkolben 16 betätigt wird und über Kanäle 28, 29 die
Druckdifferenz zwischen Unterdruckkammer 30 und Arbeitskammer
20 steuert.
Der in der Unterdruckkammer 30 angeordnete Teil des
Steuergehäuses 2, 2′ weist ferner eine Stufenbohrung 31
auf, in der eine Reaktionsscheibe 32 und eine Klemmscheibe
34 über eine Klemmhülse 35 axial gehalten werden.
Die Druckstange 33 betätigt einen an der Stirnseite des
Bodens des Verstärkergehäuses befestigten, nicht näher
dargestellten Hauptbremszylinder.
Zum Zurückstellen des Verstärkerkolbens 19 ist eine
Rückstellfeder vorgesehen (nicht näher dargestellt), die
zwischen der Klemmhülse 35 des Verstärkerkolbens 19 und
dem Boden des Verstärkergehäuses eingespannt ist.
In den quer angeordneten und radial nach außen zur
Arbeitskammer 20 zu offenen Schacht 40 ist ein Querglied
41 von der Seite her eingeschoben. Das Querglied 41 hat
die Aufgabe, die axiale Verschiebung des Ventilkolbens 16
gegenüber dem Steuergehäuse 2, 2′, 2′′ zu begrenzen. Außerdem
trägt das Querglied 41 dafür Sorge, daß das Steuergehäuse
in der Lösestellung gegenüber dem Verstärkergehäuse
bis in eine ganz bestimmte, in Fig. 1 näher
dargestellte Stellung zurückläuft, d. h. sich so weit in
Richtung auf das Bremspedal zu bewegt, bis das Steuergehäuse
2 über das Querglied 41 an dem als Wulst 8 ausgebildeten
ortsfesten Anschlag am Gehäuseteil 7 anliegt.
Wie die Fig. 2 zeigt, weist das Querglied 41 einen Gabelabschnitt
39 auf und zwei Schenkel 36, 38, mit denen das
Querglied 41 an dem Wulst 8 des Gleitführungsrings 2
anschlägt. Der Gabelabschnitt 39 des im wesentlichen
U-förmig gestalteten Querglieds 41 ist mit zwei sich in
radialer Richtung erstreckenden Gabelarmen 26, 27 ausgestattet,
deren Enden mit hakenförmig ausgeformten Laschen
17, 18 versehen sind, die zum Zwecke der Halterung des
Querglieds 41 am Steuergehäuse 2 um eine Rippe 15, die
Teil des Steuergehäuses 2 ist, biegbar sind. Bei dem in
Fig. 2 dargestellten Querglied 41 ist die Lasche 17 in
Pfeilrichtung E abgebogen, so daß die Nase 13 der Lasche
17 des Gabelarms 26 die Rippe 15 von außen her teilweise
umgreift. Es ist klar, daß für die optimale Befestigung
des Querglieds 41 beide Laschen 17, 18 abgebogen sein
müssen.
Während Fig. 1 die Steuerbaugruppe des Bremskraftverstärkers
in der Lösestellung zeigt, d. h. in einer
Stellung, in der die beiden Kammern 30 und 20 über Kanäle
28 und über einen schmalen Spalt 52 zwischen dem Tellerventil
1 und dem Ventilsitz 12 des Steuergehäuses 2 in
Verbindung stehen, gleichzeitig aber das Einströmen von
atmosphärischer Luft in die Arbeitskammer 20 verhindert
ist, zeigt Fig. 5 die gleiche Steuergehäuse-Baugruppe in
der Vollbremsstellung, d. h. die beiden Kammern 30, 20 sind
dadurch voneinander getrennt, daß das Tellerventil 1 fest
auf dem Ventilsitz 12 des Steuergehäuses 2 aufsitzt,
gleichzeitig aber der Ventilkolben 16 so weit nach links
verschoben ist, daß der Durchgang von atmosphärischer
Luft aus dem Raum 53 rechts vom Tellerventil 1 in die
Arbeitskammer 20 geöffnet ist.
Fig. 6 zeigt schließlich die Rücklaufstellung, d. h. nach
erfolgter Bremsung bewegt sich die Kolbenstange 14 in
Richtung auf das Bremspedal zu und nimmt dabei den
Ventilkolben 16 mit, so daß der Ventildurchgang zwischen
dem Ventilsitz 9 und dem Tellerventil 1 verschlossen ist.
In der dargestellten Rücklaufstellung bewegt sich das
Steuergehäuse so lange nach rechts, bis das Querglied 41
an der Backe 8 anschlägt und die Stirnfläche 4 des
Schachtes 40 an der Seitenfläche des Querglieds 41
anliegt.
Bei der Gestaltung des Querglieds 44 gemäß der zweiten Lösungsalternative (Fig. 3)
ist anstelle von zwei Laschen 17, 18 ein Langloch 45 im
Bereich des Gabelabschnitts 42 vorgesehen, wobei ein
Bolzen 50 im Steuergehäuse 2 in einer Bohrung 51 gelagert
ist, der sich vom Boden 10 der Stufenbohrung 31 bis an
die Stirnfläche 4 des Schachtes 40 erstreckt. Der in der
Bohrung 51 eingelegte Bolzen 50 ist in seiner Länge so
bemessen, daß er einerseits in seiner axialen Bewegbarkeit
durch die Reaktionsscheibe 32 gehalten wird und
andererseits durch den Boden einer Nut 54, die sich im
Schacht 40 befindet.
Gegenüber bekannten Ausführungen weist das Querglied 41
bzw. 44 gemäß der Erfindung den Vorteil auf, daß es
besonders schnell zu montieren ist und besonders zuverlässig
im Schacht 40 gegen radiales Verschieben gehalten
ist. Nachdem für die Montage der Steuerbaugruppe der
Ventilkolben 16 mit seiner Kolbenstange 14 und das
Tellerventil 1 zusammengefügt sind, wird das Querglied 41 bzw. 44
von der Seite her in den Schacht 40 eingeschoben, woraufhin
dieses anschließend in einem rasch durchführbaren
Arbeitsgang entweder (bei der ersten Lösungsalternative des Querglieds
41 gemäß Fig. 2) durch Umbiegen der beiden Laschen
17, 18 oder aber (bei der zweiten Lösungsalternative des Querglieds
44 gemäß Fig. 3) durch Einstecken des Bolzens 50 in die
Bohrung 51 gesichert wird.
Claims (5)
1. Vakuumbetriebener Bremskraftverstärker mit einem
gegenüber dem Verstärkergehäuse (7) abgedichteten
Verstärkerkolben (19) und einer mit einem Bremspedal
gekoppelten Kolbenstange (14) zum Betätigen eines zwei Ventile
(11, 9 und 11, 12) aufweisenden Doppelventils, durch welches eine
Arbeitskammer (20) des Bremskraftverstärkers wahlweise
mit Unterdruck oder höherem Differenzdruck verbindbar
ist, und dessen erstes Ventil (11, 12) durch
einen Ventilsitz (12) am mit dem Verstärkerkolben
(19) verbundenen Steuergehäuse (2) und ein in Richtung
des Ventilsitzes vorgespanntes Tellerventil (1, 11)
und dessen zweites Ventil (9, 11) durch dasselbe Tellerventil
(1, 11) und einen mit der Kolbenstange (14) verbundenen
Ventilkolben (16, Ventilsitz 9) gebildet ist, wobei das
Steuergehäuse (2) einen Schacht (40) aufweist, in
den ein U-förmig mit zwei Schenkeln (36, 38) gestaltetes und aus einem Blechzuschnitt gebildetes Querglied (41) mit einem Gabelabschnitt (39) hineinragt, das die
axiale Bewegbarkeit des Ventilkolbens (16) gegenüber
dem Steuergehäuse (2) begrenzt, wobei der Gabelabschnitt
(39) zwei
parallel zu den Schenkeln (36, 38) und zwischen diesen sich erstreckende
Gabelarme (26, 27) aufweist und
mit Spiel in eine Ringnut (37) des Ventilkolbens
(16) eingreift, und wobei das
Querglied (41) hakenförmig ausgeformte Laschen (17, 18) zum Zwecke
seiner Halterung im Steuergehäuse (2) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gabelabschnitt (39) den Schacht (40) des
Steuergehäuses (2) durchgreift und die hakenförmigen Laschen (17, 18) an den freien Enden der Gabelarme
(26, 27) ausgebildet sind, welche eine
Rippe (15) des Steuergehäuses (2) zwischen sich aufnehmen,
um die die hakenförmigen Laschen (17, 18) biegbar
sind.
2. Vakuumbetriebener Bremskraftverstärker nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Enden der Gabelarme (26, 27) Einkerbungen (5, 6)
aufweisen, die das Abbiegen der hakenförmigen Laschen
(17, 18) gestatten, wobei die Einkerbungen (5, 6) jeweils
auf den einander abgekehrten Schmalseiten der
Gabelarme (26, 27) angebracht sind und wobei die die
Haken bildenden Nasen (13, 25) jeweils an den Enden
der Laschen (17, 18) einander zugekehrt ausgebildet
sind.
3. Vakuumbetriebener Bremskraftverstärker nach den
Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der sich quer durch das Steuergehäuse (2)
erstreckende Schacht (40) in einem ersten Abschnitt
(a) als eine einzige der Breite des Gabelabschnitts
(39) entsprechende Ausnehmung mit etwa rechteckiger
Querschnittsfläche ausgebildet
ist und in einem zweiten Abschnitt (b) aus
zwei sich einander parallel erstreckenden Ausnehmungen
mit kleineren Querschnittsflächen besteht,
die den Durchtritt der beiden einander parallelen
Gabelarme (26, 27) gestatten.
4. Vakuumbetriebener Bremskraftverstärker mit einem
gegenüber dem Verstärkergehäuse (7) abgedichteten
Verstärkerkolben (19) und einer mit einem Bremspedal
gekoppelten Kolbenstange (14) zum Betätigen eines zwei Ventile
(11, 9 und 11, 12) aufweisenden Doppelventils, durch welches eine
Arbeitskammer (20) des Bremskraftverstärkers wahlweise
mit Unterdruck oder höherem Differenzdruck verbindbar
ist, und dessen erstes Ventil (11, 12) durch
einen Ventilsitz (12) am mit dem Verstärkerkolben
(19) verbundenen Steuergehäuse (2) und ein in Richtung
des Ventilsitzes vorgespanntes Tellerventil (1, 11)
und dessen zweites Ventil (9, 11) durch dasselbe Tellerventil
(1, 11) und einen mit der Kolbenstange (14) verbundenen,
mit einer Reaktionsscheibe (32) zusammenwirkenden
Ventilkolben (16, Ventilsitz 9) gebildet ist, wobei das
Steuergehäuse (2) einen Schacht (40) aufweist, durch
den ein U-förmig mit zwei Schenkeln (48, 49) gestaltetes und aus einem Blechzuschnitt gebildetes Querglied (44) mit einem Gabelabschnitt (42) hindurchragt, das die
axiale Bewegbarkeit des Ventilkolbens (16) gegenüber
dem Steuergehäuse (2) begrenzt, und wobei der Gabelabschnitt
(42) zwei
parallel zu den Schenkeln (48, 49) und zwischen diesen sich erstreckende
Gabelarme (46, 47) aufweist und
mit Spiel in eine Ringnut (37) des Ventilkolbens
(16) eingreift,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gabelabschnitt (42) des
Querglieds (44) eine Bohrung oder ein Langloch (45)
aufweist,
wobei im
Steuergehäuse (2) in einer sich parallel zur Steuergehäuse-
Längsachse erstreckenden Bohrung (51) ein
Bolzen (50) gelagert ist, der sich bis in den Schacht
(40) hinein erstreckt, das Langloch (45) im
Gabelabschnitt (42) des Querglieds (44) durchgreift
und in seiner axialen Bewegbarkeit durch die
Reaktionsscheibe (32) begrenzt ist.
5. Vakuumbetriebener Bremskraftverstärker nach Anspruch
4, dadurch gekennzeichnet, daß sich
die den Bolzen (50) aufnehmende Bohrung (51) vom
Boden (10) der Stufenbohrung (31) für die Reaktionsscheibe
(32) bis an die gehäuseseitige Stirnfläche
(4) des Schachts (40) für das Querglied (44)
erstreckt.
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