DE3335949A1 - Vorrichtung zum austrag von festen verunreinigungen bei einem extruder - Google Patents
Vorrichtung zum austrag von festen verunreinigungen bei einem extruderInfo
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Description
32 236/29-hü
"Vorrichtung zum Austrag von festen Verunreinigungen bei einem Extruder"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Austrag
von festen Verunreinigungen aus flüssigen, pastösen oder viskosen Massen bei einem Extruder, vor dessen Extruder-Schnecke
düsenseitig eine Lochscheibe vorgesehen ist und zwischen Extruder-Schnecke und Lochscheibe mit
einer Antriebsvorrichtung verbundene und auf der-Lochscheibe umlaufende Schaber angeordnet sind, die an der
der Extruder-Schnecke zugekehrten Seite eine axial gegenüber der Extruder-Schnecke beweglich gelagerte auswechseibare
Stauscheibe tragen und wobei an dem der Förderrichtung entsprechenden inneren Ende der Schaber ein aus
dem Düsengehäuse herausführender Bypass-Kanal angeordnet ist.
Bei einer aus der deutschen Offenlegungsschrift 23 24
bekannt gewordenen Vorrichtung der vorstehend■beschriebenen
Art ist die Stauscheibe antriebsmäßig mit der Schnecke verbunden. Der Austrag der Verunreinigungen, wobei natürlich
selbstverständlich immer ein Teil der viskosen Masse
mit herausgefördert wird, durch einen die Lochscheibe zentrisch
durchsetzenden Bypass-Kanal erfolgt ausschließlich
aufgrund der Förderwirkung der gekrümmt schaufelartig ausgebildeten Schaber. Durch die axiale Verschiebbarkeit der
mit der Stauscheibe verbundenen Schaber gegenüber der Extruder-Schnecke, die stets, d. h. auch unter Berücksichti-
gung der unvermeidlichen Abnutzung der Vorderkanten der
Schaber, für ein spielfreies Anliegen an der Lochscheibe
sorgt - die Anpreßkraft der Schaber gegenüber der Lochscheibe wird durch den Strömungswiderstand der Stauscheibe hervorgerufen - ist sichergestellt, daß· auch feinste
Verunreinigungen von der Oberfläche der Lochscheibe abgeschabt und über den Bypass aus dem Extruder herausgefördert werden.
Schaber, für ein spielfreies Anliegen an der Lochscheibe
sorgt - die Anpreßkraft der Schaber gegenüber der Lochscheibe wird durch den Strömungswiderstand der Stauscheibe hervorgerufen - ist sichergestellt, daß· auch feinste
Verunreinigungen von der Oberfläche der Lochscheibe abgeschabt und über den Bypass aus dem Extruder herausgefördert werden.
Die weitere Entwicklung hat jedoch gezeigt,, daß eine derartige
Austragsvorrichtung für feste Verunreinigungen aus
Extrudern nicht für alle Materialien geeignet ist. Insbesondere Aluminiumanteile, die zu einem Verklumpen neigen,
lassen sich bei einer solchen Art von Austragsvorrichtung nicht um die Ecke des hinter der Stauscheibe zur Seite
herausgeführten Bypass-Kanals fördern.
herausgeführten Bypass-Kanals fördern.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine
richtung der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß auch schwierigste Verunreinigungen sicher ausgetragen werden und darüber hinaus der Verschleiß der Schaber auch bei schnell laufenden Hochleistungsextrudern verringert
wird.
richtung der eingangs genannten Art so auszugestalten,
daß auch schwierigste Verunreinigungen sicher ausgetragen werden und darüber hinaus der Verschleiß der Schaber auch bei schnell laufenden Hochleistungsextrudern verringert
wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen,
daß in dem zur Achse der Extruder-Schnecke parallelen Abschnitt des Bypass-Kanals eine Austragsschnecke angeordnet
ist, die entweder einen Teil der Antriebswelle der mit
einem von der Extruder-Schnecke unabhängigen Antrieb versehenen Stauscheibe bildet, oder als Hohlwelle ausgebildet von der Antriebswelle der Stauscheibe koaxial durchsetzt
wird. Mit verschiedenen, auswechselbaren Austragsschnecken oder separatem Schneckenantrieb kann die Schmelzenmenge des Bypasses dem jeweiligen Schmelzenverarbeitungsdruck angepaßt werden.
einem von der Extruder-Schnecke unabhängigen Antrieb versehenen Stauscheibe bildet, oder als Hohlwelle ausgebildet von der Antriebswelle der Stauscheibe koaxial durchsetzt
wird. Mit verschiedenen, auswechselbaren Austragsschnecken oder separatem Schneckenantrieb kann die Schmelzenmenge des Bypasses dem jeweiligen Schmelzenverarbeitungsdruck angepaßt werden.
Durch die erfindungsgemäße Austragsschnecke in Verbindung
mit einem von der Extruder-Schnecke unabhängigen Antrieb
copy
der Stauscheibe und damit der Schaber lassen sich nicht nur schwierigste Materialien durch den Bypass-Kanal herausbefördern,
sondern es ist auch eine einfache Anpassung an
die jeweilige Menge der anfallenden Verunreinigungen möglieh.
Der von der Schnecke unabhängige Antrieb des Schabers und -auch der Austragsschnecke, der ja in jedem Fall
gegeben ist, unabhängig davon, ob Schaber und Austragschnecke jeweils eigene Antriebe besitzen oder starr miteinander
verbunden sind, können die Schaber sehr viel langsamer umlaufen als die bei modernen Extrudern üblichen
hohen Extruder-Schnecken-Drehzahlen. Für den Austrag der Verunreinigungen genügt aber eine derartige verringerte
Drehzahl in den weitaus meisten Fällen, so daß die bisher übliche getriebliche Verbindung zwischen Extruder-Schnecke
und Stauscheibe und damit den Schabern außerordentlich
ungünstig wäre.
Um die, selbstverständlich die meisten Freiheitsgrade bei
der Regelung und Anpassung an unterschiedliche Betriebsbedingungen
ermöglichende Anordnung mit gesonderten Antriebsvorrichtungen
für die Austragsschnecke und die Stauscheibe mit den Schabern vermeiden zu können und gleichwohl
eine weitgehende Anpassung an die jeweiligen Betriebsbedingungen zu ermöglichen, kann in Ausgestaltung der Erfindung
vorgesehen sein, daß die Austragsschnecke- als gesondert
auf die Antriebswelle der Stauscheibe aufsetzbares
Bauteil oder aber auch gemeinsam mit der Stauscheibe leicht auswechselbar - im Gehäuse angeordnet ist, um je nach den
speziellen Materialien und den dabei erfahrungsgemäß anfallenden Verunreinigungen Schnecken mit unterschiedlichen
Steigungen und damit geänderten Austragsverhältnissen einsetzen
zu können.
Darüber hinaus kann eine in Abhängigkeit vom Schmelzendruck
gesteuerte Regeleinrichtung für die Drehzahl der Aus-
GOPY
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tragsschnecke und/oder der Stauscheibe vorgesehen sein. Der Schmelzendruck, der in derartigen Extrudern aus Sicherheitsgründen
ja sowieso praktisch immer gemessen wird, ist ein empfindliches Kriterium dafür, ob die Lochscheibe zu stark
mit Verunreinigungen zugesetzt ist. Ein Ansteigen dieses' Drucks bedeutet also, daß mehr Verunreinigungen weggefördert
werden müssen und kann somit als Steuersignal zur Erhöhung der Drehzahl der Stauscheibe mit den Schabern und/
oder der Drehzahl der Austragsschnecke herangezogen werden.
Schließlich liegt es auch noch im Rahmen der Erfindung, die
Stauscheibe als eine von der flüssigen, pastösen oder viskosen Masse umströmte Verdrängerspitze auszubilden. Diese
Ausbildung als Verdrängerspitze ist in den meisten Fällen günstiger als die eigentliche mit Löchern versehene Stauscheibenausbildung,
wie sie in der bereits mehrfach genannten Öffenlegungsschrift 23 24 581 vorgesehen war, wobei
diese geänderte Ausführungsform als Verdrängerspitze durch
die erfindungsgemäß aufgehobene getriebliche Verbindung
zwischen der Stauscheibe und der Extruder-Schnecke besser möglich geworden ist.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels,
sowie an Hand der Zeichnung.
Von dem Schneckengehäuse 1 des Extruders mit der darin gelagerten Extruder-Schnecke 2 ist nur das düsenseitige Ende
wiedergegeben. An dieses ist ein zweiteiliges Düsengehäuse
3, 4 in an sich bekannter Weise durch Schultersitz 5 angeflanscht. Vor der Extruder-Schnecke 2 ist koaxial zu ihr
eine Stauscheibe 6 in Form einer vom pastösen Material umströmten Verdrängerspitze 6 angeordnet, an deren Rückseite
Schaber 7 mit evolventerertigerKrümmung befestigt sind. Mit
ihren Stirnkanten 8 laufen die Schaber 7 auf einer Loch-
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scheibe 9, die. auswechselbar in das Düsengehäuse 3, 4 eingesetzt
ist. Diese Lochscheibe 9 wei-st Bohrungen von vergleichsweise kleinem Durchmesser auf und stützt sich auf
einer wesentlich stärker dimensionierten weiteren Lochscheibe 10 ab, deren Bohrungen einen beträchtlich größeren Durchmesser
besitzen. Das Düsengehäuse 3, 4 ist hinter der Lochscheibe
10 mit einer'seitiichen Austragsöffnung 11 versehen.
Bei 12 könnte an diese .bei spiel sw.ei se eine Düsenplatte zum extrudieren von Kunststoffsträngen, gegebenenfalls
mit einem gleichzeitig nachgeschalteten Granulator, angeflanscht werden.
Auf der der Extruder-Schnecke 2 abgelegenen Seite ist die als Verdrängerspitze ausgebildete Stauscheibe 6 mit einer
Antriebswelle 13 versehen, deren in der zentrischen Bypassüffnung
der Lochscheibe 9 angeordneter Abschnitt als Austragsschnecke 15 ausgebildet ist. Die Antriebswelle 13 ist
dabei koaxial zur Extruderwelle 2 und axial gegenüber dieser
verschiebbar gelagert, so daß durch den Schmelzendruck auf die Stauscheibe 6 ein ständiges Andrücken der Schaber
an die Oberfläche der Lochscheibe 9 sichergestellt ist.
Mit 16 ist eine Antriebsvorrichtung für die das Düsenqehäuse
3, 4 axial durchsetzende Antriebswelle 13 angedeutet, deren getriebliche Verbindung mit der Antriebswelle im
einzelnen nicht dargestellt ist, da für eine solche Verbindung,die
gleichwohl eine axiale Verschiebung der Antriebs welle 13 zuläßt, eine Vielzahl von Lösungsmöglichkeiten im
Stand der Technik vorhanden sind.
Die Verunreinigungen 17 der flüssigen, pastösen oder viskosen Masse, die von der Extruder-Schnecke 2 unter Druck
gegen die Lochplatte 9 gefördert wird, setzen sich auf deren Oberfläche fest und werden durch die Schaber 7 von dieser
Oberfläche abgekratzt und - durch die evolventenartiqe
3b Krümmung bedingt - zur Mitte hin gefördert, wo sie dann von
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§335948
der Austragsschnecke 15 aufgenommen und schließlich am Ende des Bypass-Kanals 14 in Richtung des Pfeils 18 ausgeworfen
werden. Daß dabei stets ein gewisser Anteil an der flüssigen, pastösen oder viskosen Masse mit den Verunreinigungen
17 herausbefördert wird, versteht sich von selbst und läßt sich in der Praxis nie ganz vermeiden.
Durch den erfindungsgemäßen gesonderten Antrieb für die
Schaber 7 und das gleichzeitige Vorsehen einer Austragsschnecke
15 läßt sich aber diese zusätzlich geförderte Masse sehr viel besser regulieren. Insbesondere kann der
Umlauf der Schaber mit sehr viel geringerer Umdrehungsgeschwindigkeit
erfolgen als die hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten der Extruder-Schnecken moderner Extruder. Dadurch
wird nicht nur die Abnutzung der Schaber verkleinert ■ und damit die Wartungsintervalle zum Auswechseln dieser
Teile vergrößert, sondern man kann auch eine höhere Konzentrierung im Zentrum der Lochplatte vor der Austragsschnecke
15 herbeiführen.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So könnte beispielsweise auch vorgesehen
sein, daß die Austragsschnecke 15 nach Art einer Hohlwelle ausgebildet ist, die auf der Antriebswelle 13
für die Schaber 7 drehbar gelagert, jedoch mit einer eigenen Antriebsvorrichtung verbunden ist. Dadurch ergäbe
sich eine noch weitergehende Anpassungsmöglichkeit des
Austrags der Verunreinigungen an die jeweiligen Betriebsbedingungen. Auch in diesem Fall eines gesonderten Antriebs
der Austragsschnecke sollte aber wiederum eine Regelung vorgesehen sein, bei der der Schmelzendruck vor der Lochscheibe
9 als Kriterium für die Regelung der Drehgeschwindigkeit sowohl der Schaber, als auch - damit gekoppelt
oder unabhängig - der Austragsschnecke 15 herangezogen wi rd.
copy
Claims (6)
- PatentansprücheVorrichtung zum Austrag von festen Verunreinigungen aus flüssigen, pastösen oder viskosen Massen bei einem Extruder, vor dessen Extruder-Schnecke (2) düsenseitig eine Lochscheibe (9) vorgesehen ist und zwisehen Extruder-Schnecke (2) und Lochscheibe (9) mit einer Antriebsvorrichtung verbundene und auf der Lochscheibe umlaufende Schaber (7) angeordnet sind, die an der der Extruder-Schnecke (2) zugekehrten Seite eine axial gegenüber der Extruder-Schnecke (2) beweglieh gelagerte Stauscheibe- (6) tragen und wobei an dem der Förderrichtung...entsprechenden inneren Ende der Schaber (7) ein aus dem D.üsengehäuse (3, 4) herausführender Bypass-Kanal (14) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zur Achse der Extruder-Schnecke (2) parallelen Abschnitt der Bypass-Kanals (14) eine Austragsschnecke (15) angeordnet ist und daß die Austragsschnecke (15) einen Teil der Antriebswelle (13) der mit einem von der Extruder-Schnecke (2) unabhängigen Antrieb (16) versehenen Stauscheibe (6) bildet.
- 2. Vorrichtung zum Austrag von festen Verunreinigungen aus flüssigen, pastösen oder viskosen Massen bei einem Extruder, vor dessen Extruder-Schnecke (2) düsenseitig eine Lochscheibe (9) vorgesehen ist und zwischen Extruder-Schnecke (2) und Lochscheibe (9) mit einer Antriebsvorrichtung verbundene und auf der Lochscheibe umlaufende Schaber (7) angeordnet sind, die an der der Extruder-Schnecke (2) zugekehrten Seite eine axial gegenüber der Extruder-Schnecke (2) beweg-COPY3335S4Slieh gelagerteStauscheibe (6) tragen und wobei an dem der Förderrichtung entsprechenden inneren Ende der Schaber (7) ein aus dem Düsengehäuse (3, 4) heraus· führender Bypass-Kanal (14) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zur Achse der Extrude)— Schnecke (2) parallelen Abschnitt des Bypass-Kanals (14) eine Austragsschnecke (15) angeordnet ist, und daß die Antriebswelle (13) der Stauscheibe (6), die mit einem eigenen Antrieb versehene Austragsschnecke (15) koaxial durchsetzt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (13) das mit einer seitlichen Austragsöffnung (11) versehene Düsengehäuse (3, 4) koaxial zur Extruder-Schnecke (2) durchsetzt.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauscheibe (6) als, von der flüssigen, pastösen oder viskosen Masse umströmte, Verdrängerspitze ausgebildet ist.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauscheiben (6) und die Austragsschneckei 15) leicht auswechselbar im Gehäuse gelagert sind.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine in Abhängigkeit vom Schmelzendruck gesteuerte Regeleinrichtung für die Drehzahl der Austragsschnecke (15) und/oder der Stauscheibe (6).copy !
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE3335949A DE3335949A1 (de) | 1983-10-04 | 1983-10-04 | Vorrichtung zum austrag von festen verunreinigungen bei einem extruder |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE3335949A DE3335949A1 (de) | 1983-10-04 | 1983-10-04 | Vorrichtung zum austrag von festen verunreinigungen bei einem extruder |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3335949A1 true DE3335949A1 (de) | 1985-04-18 |
Family
ID=6210870
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE3335949A Withdrawn DE3335949A1 (de) | 1983-10-04 | 1983-10-04 | Vorrichtung zum austrag von festen verunreinigungen bei einem extruder |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3335949A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO1994017981A1 (de) * | 1993-02-04 | 1994-08-18 | Helmut Bacher | Filtervorrichtung für fluide, insbesondere für thermoplastisches kunststofffluid |
AT404562B (de) * | 1996-12-05 | 1998-12-28 | Bacher Helmut | Filtervorrichtung für verunreinigungen enthaltende flüssigkeiten |
-
1983
- 1983-10-04 DE DE3335949A patent/DE3335949A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO1994017981A1 (de) * | 1993-02-04 | 1994-08-18 | Helmut Bacher | Filtervorrichtung für fluide, insbesondere für thermoplastisches kunststofffluid |
US5643450A (en) * | 1993-02-04 | 1997-07-01 | Bacher; Helmut | Filter apparatus for fluids, in particular for thermoplastic synthetic plastics material fluid |
AT404562B (de) * | 1996-12-05 | 1998-12-28 | Bacher Helmut | Filtervorrichtung für verunreinigungen enthaltende flüssigkeiten |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: LEISTRITZ MASCHINENFABRIK GMBH, 8500 NUERNBERG, DE |
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8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: LEISTRITZ AG, 8500 NUERNBERG, DE |
|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |