DE3331052C2 - Waren-Abzugswalze an Flachstrickmaschinen - Google Patents
Waren-Abzugswalze an FlachstrickmaschinenInfo
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Description
Dadurch, daß nicht nur zwischen den einander benachbarten
Walzenelementen ein axialer Spalt sondern auch ein damit verbundener radialer Spalt zwischen
dem Waizenelement und der Abstandsbülse besteht, welcher radialer Spalt eine lichte Weite aufweist, die in
jedem Falle wesentlich größer als die ggf. einzuziehenden losen Fäden dick sind, und nach innen hin geschlossen
ist, ist mit Sicherheit verhindert, daß sich lose Fäden
oder Fadenteile vom abzuziehenden Gestrick zwischen Abstandshülse und Walzenelemente verwickeln oder
sogar verklemmen oder im Walzenelement sammeln können. Der Gestrickabzug ist damit verbessert und
konstruktiv vereinfacht Außerdem sind die bisher von Zeit zu Zeit erfolgenden Reinigungsvorgänge von den
betreffenden Fäden nicht mehr notwendig.
Beim größten Teil der für eine Abzugswalze verwendeten Walzenelemente ist die Abstandshülse am WaI-zenelement
einstückig angeformt, überlappt also nur mit ihrem einen Ende das benachbarte Wa !zenelement.
Lediglich in dem Bereich oder auch mehreren solcher Bereiche, in denen die Welle der Abzugswalze zur Verhinderung
einer Durchbiegung zusätzlich abgestützt werden muß, ist die Abstandshülse als ein separates
Bauteil vorgesehen, das außenumfangsseitig ortsfest am Maschinengestell gehalten ist und das innenumfangsseitig
über ein Rollenlager die Abzugswelle abstützt.
Bei den bisher verwendeten Abzugswalzen ist die bspw. mit einer Riffelung versehene Außenumfangsfläche
an einer Manschette gebildet, die über einem Walzenkern angeordnet ist Bisher wurde diese Manschette
nahtlos aus Gummi gefertigt und dann über den Walzenkern aus Druckguß oder dgl. anliegend geschoben,
da sich hierbei kein Spalt ergeben sollte. Das Aufziehen ist jedoch relativ schwierig, was zur Folge hatte, daß es
ungleichmäßig erfolgte und die Riffelung sich verzog. Außerdem werden die Gummimanschetten, für die betreffenden
Walzenelemente auf Länge geschnitten, und zwar beidendig im etwa 1 mm kürzer als der Walzenkern
lang ist, um dem schwierigen Aufziehen und Abmessungstoleranzen entgegen zu wirken. Dadurch ergibt
sich ein sehr schmaler Spalt zwischen den Manschetten mit sehr scharfen Kanten, die das Mitnehmen
und Einziehen von losen Fäden am Gestrick noch begünstigen. Ferner wurde dadurch das Problem des Verwickeins
und Klemmens lediglich auf den Walzenkern übertragen. Außerdem ergibt sich mit zunehmender Betriebsdauer
aufgrund der Beanspruchung ein gewisser radialer Spalt zumindest randseitig zwischen Manschette
und Walzenkern, so daß auch hierdurch das Verwikkeln und Verklemmen von losen Fäden des Gestricks
begünstigt wird. Um auch das dadurch bewirkte Verwickeln und Einziehen von losen Fäden vom abzuziehenden
Gestrick zu vermeiden, ist gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung die
Manschette beidendig mit einer Außenfase verschen und bildet mit der Manschette eines benachbarten Walzenelementes
einen axialen Spalt gleicher Breite wie derjenige zwischen den Walzenkernen. Außerdem ist
zweckmäßigerweise die Manschette aus einem Kunststoff, vorzugsweise Polyurethan hergestellt und der
Walzenkern aus einem Kunststoff, vorzugsweise Polyamid in die Manschette eingespritzt. Dadurch ist die Verbindung
zwischen Walzenkern und Manschette in einfacherer und insbesondere auch genauerer Weise herstellbar.
Gleichzeitig ist es ohne weiteres möglich, die Manschette auf dem Walzenkern in Umfangsrichtung und
axial fixiert zu halten.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung
sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen, in der die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher beschrieben und erläutert ist Es zeigt
F i g. 1 in teilweise geschnittener Seitenansicht den mittleren Bereich einer Waren-Abzugswalze gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II der F i g. 1 in
verkleinerter Darstellung, und
F i g. 3 in vergrößerter Darstellung eines der bei der Abzugswalze der F i g. 1 verwendeten Walzenelemente
im Längsschnitt
Die in der Zeichnung teilweise dargestellte Waren-Abzugswalze 11 gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
vorliegender Erfindung dient zum Abziehen des Gestrickes 19 an einer Flachstrickmaschine. Die
Abzugswalze 11 besitzt eine durchgehende Welle 12, die
in nicht dargestellter Weise an ihren beiden Enden im Maschinengestell drehbar gelagert ist und die über
bspw. ein Kettenrad in Richtung des Gestrickabzugs antreibbar ist Auf der Welle 12, die mit einer durchgehenden
axialen Nut 13 versehen ist, sind eine Vielzahl von nebeneinander angeordneten und ineinandergreifenden
Walzelementen 14 aufgereiht wobei jeweils einem Walzenelement 14 ein drehfest auf der Welle 12
befestigter Anschlagring 16 zugeordnet ist. Die einzelnen Walzenelemente 14 sind relativ zum Anschlagring
16 und damit jeweils relativ zueinander auf der Welle 12 um einen bestimmten maximalen Winkel drehbar.
F i g. 3 zeigt ein Walzenelement 14 im einzelnen. Danach
besitzt das Wafzenelement 14 einen Walzenkern 17, der aus Polyamid hergestellt ist and auf dem ein
Walzenbelag in Form einer Manschette 18 unverdrehbar gehalten und axial fixiert ist, deren Außenumfangsfläche
durch eine Kreuzriffelung 22 gebildet ist. Der Walzenkern 17 enthält eine Außenhülse 23 und eine
konzentrisch dazu angeordnete Innenhülse 24, die beidendig gegenüber den Stirnseiten der Außenhülse 23 zurückgesetzt
ist und die über einen Zwischenboden und/ oder über in winkligem Abstand zueinander angeordnete
Stege 26 und an einer Stelle des Umfanges über ein Auge 27 mit der Außenhülse 23 einstückig ist. Die Außenhülse
23 besitzt in einem mittleren Bereich ihres Außenumfanges eine Ringausnehmung 28, in die ein innerer
Ringvorsprung 29 der Manschette 18 zur axialen Fixierung eingreift. An demjenigen Endbereich 31 der
Außenhülse 23, der den Verbindungselementen 26 und 27 der beiden Hülsen 23 und 24 abgewandt ist und der
das betreffende Ende der Innenhülse 24 überragt, ist durch einen Rücksprung ein gegenüber dem übrigen
Innendurchmesser der Außenhülse 23 vergrößerter Innendurchmesser vorgesehen.
Am anderen Ende des Walzenkernes 17 ist die Außenhülse 23 mit einer angeformten Abstandshülse 32
versehen, deren Außenumfang gegenüber dem Außenumfang der Außenhülse 23 zurückgesetzt ist, derart, daß
der Außendurchmesser der Abstandshülse 32 kleiner ist als der Innendurchmesser des anderen Endbereichs 31
der Außenhülse 23. In den Raum 33 innerhalb der Abstandshülse 32 ragt ein Befestigungs- und Anschlagstift
36 der im Auge 27 bspw. durch formschlüssiges Einsetzen bzw. Einschnappen in einer Bohrung 27 des Auges
27 gehalten ist. Bei einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Stift 36 aus demselben Material wie der Walzenkern 17 und bei dessen Herstellung mit angeformt.
Die Manschette 18 erstreckt sich über die gesamte
Länge der Außenhülse 23 (ohne Abstandshülse 32) und ist an ihren Enden mit bspw. abgerundeten Fasen 38
versehen. Die Herstellung des Walzenelementes 14 erfolgt in der Weise, daß zunächst die Manschette 18 aus
einem Polyurethan geformt wird, wobei gleichzeitig sowohl die Riffelung 22 als auch die Fasen 38 als auch der
Ringvorsprung 29 mit angeformt werden. Danach wird der Walzenkern 17 unter Verwendung einer Form in die
Manschette 18 eingespritzt, wobei Polyamid verwendet wird.
Werden die Walzenelemente 14 auf der Welle 12 aufgereiht, so wird zwischen je zwei Walzenelementen 14
ein Anschlagring 16 aufgeschoben, der in dem Raum 33 innerhalb der Abstandshülse 32 Platz findet. Während
die Walzenelemente 14 auf der Welle 12 ohne wesentliches radiales Spiel drehbar angeordnet sind, greift ein
Nutenstein 41 der Anschlagringe 16 in die axiale Nut 13 der Welle 12 ein, so daß die Anschlagringe 16 unverdrehbar
auf der Welle 12 gehalten sind. Gemäß den F i g. 1 und 2 liegt der Anschlagring 16 mit seiner einen
Seitenfläche an der Stirnringfläche 39 der Innenhülse 24 an. Der Anschlagring 16 ist im wesentlichen eine Scheibe
43, an der der Innenhülse 24 abgewandt der Nutenstein 41 angeformt oder befestigt ist, welcher gleichzeitig
an seinem der Welle 12 abgewandten Ende mit einem Haken 42 versehen ist. Die Scheibe 43 des Anschlagringes
16 besitzt eine untere und eine obere Anschlagnase 46, 47, die in einem bestimmten Winkel von
bspw. 100° auseinander liegen und die mit dem Befestigungs-
und Anschlagstift 36 des betreffenden Walzenelementes 14 in Wirkverbindung kommen. Zwischen
dem Haken 42 des Anschlagringes 16 und dem Befestigungs- und Anschlagstift 36 des Walzenelementes 14 ist
eine sich über einen Teilaußenumfang der Welle 12 liegende Zugfeder 48 derart eingespannt, daß der Stift 36
des Walzenelementes 14 in Drehrichtung bzw. Richtung des Gestrickabzuges an die untere Anschlagnase 46 gezogen
wird. Dies bedeutet, daß sich beim Drehen der Welle 12 in eine Richtung zum Abziehen des Gestrickes
19 das Walzenelement 14 entgegen dieser Richtung und entgegen der Wirkung der Feder 48 um einen bestimmten
Winkel relativ zur Welle 12 verdrehen kann, und zwar so lange, bis der Befestigungs- und Anschlagstift
36 an der oberen Anschlagnase 47 zur Anlage kommt. Das Walzenelement 14 kann sich, wenn es in dem Drehbereich,
in dem es am Gestrick anliegt, entgegen der Wirkung der Feder 48 verdreht worden ist, anschließend
in demjenigen Bereich, der dem Anlagebereich des Gestrickes abgewandt wird, unter der Wirkung der Feder
48 wieder zurückbewegen.
Beim Aufreihen bzw. Aneinanderreihen der Walzenelemente 14 auf der Welle 12 gelangt die Stirnringfläche
51 der Abstandshülse 32 an die Stirnringfläche 52 der Außenhülse 23 zur Anlage, wobei die Abstandshülse 32
in den Endbereich 31 der Außenhülse 23 hineingreift Auf diese Weise überlappen sich zwei benachbarte Walzenelemente
14, wobei sich aufgrund der erwähnten Durchmesserunterschiede ein Ringspalt 53 bildet Dieser
Ringspalt 53 ist wesentlich größer als die Dicke der bei der Flachstrickmaschine verwendeten Fäden. Die
Abstandshülse 32 ist langer als der Endbersich 31 tief ist
und zwar derart länger, daß sich zwischen den Außenhülsen 23 bzw. den Manschetten 18 benachbarter Walzenelemente
14 ein axialer Spalt 54 bildet, der ebenfalls wesentlich größer ist als die bei der Maschine verwendeten
Fäden dick sind, und der hier breiter ist als der Ringspalt 53. Aufgrund dieser Anordnung sind der
axiale Spalt 54 und der Ringspalt 53 miteinander verbunden. Diese Anordnung der Spalte 53 und 54 verhindert
es, daß sich lose Fäden des Gestrickes 19 zwischen benachbarten Walzenelemen'.en 14 verwickeln oder gar
einklemmen können.
In F i g. 1 ist außerdem der Fall einer relativ langen Abzugswalze 11 dargestellt, bei der es notwendig ist, die
Welle 12 an mindestens einer Stelle, hier im Bereich der Längsmitte zusätzlich zu den Enden an einem maschinenfesten
Punkt abzustützen, um eine Durchbiegung der Welle 12 zu verhindern. Dazu ist dieser Längsmitte
benachbart ein Walzenelement 14' vorgesehen, das gleich den Walzenelementen 14 ausgebildet ist, mit der
Ausnahme, daß das Walzenelement 14' beidendig etwa identisch ausgebildet ist, also keine angeformte Abstandshülse
32 aufweist. Statt dessen ist zwischen dem Walzenelement 14' und dem benachbarten Walzenelement
14 eine separate Abstandshülse 32' vorgesehen, deren dem Walzenelement 14 zugewandter Bereich 58
über ein Rollenlager 56 die Welle 12 drehbar hält Die separate Abstandshülse 32' liegt mit ihrem das Rollenlager
56 aufnehmenden Ende 58 wie die angeformte Abstandshülse 32 an der Stirnringfläche 52 der Außenhülse
23 des beachbarten Walzenelenentes 14 an. Das andere Ende 57 der separaten Abstandshülse 32' stützt sich an
einer Stirnfläche 52' der Außenhülse 23' des Walzenelementes 14', welche Ringstirnfläche 52' auch an diesem
Ende der Außenhülse 23' durch eine Vergrößerung des Innendurchmessers gebildet ist. Wesentlich ist dabei,
daß auch zwischen dem Außenumfang beider Enden 57, 58 der separaten Abstandshülse 32' und dem Innenumfang
des Endbereichs 31 des benachbarten Walzenelementes 14 einerseits und dem Innenumfang des Endes
3Γ der Außenhülse 23' des Walzenelementes 14' andererseits ein Ringspalt 53 bzw. 53' gebildet ist Auch die
Länge der separaten Abstandshülse 32' ist derart gewählt daß zwischen den benachbarten Walzenelementen
14 und 14' ein axialer Spalt 54' besieht, der etwas breiter ist als der axiale Spalt 54. In diesen Spalt 54'
greift an einem Bereich, der dem Anlagebereich des Gestrickes 19 an der Abzugswalze 11 abgewandt ist, ein
Winkelhalter 59 an, der mit der separaten Abstandshülse 32' einenends unter Belassen eines beidseitigen Spaltes
zum Walzenelement 14 bzw. 14' fest verbunden ist und der andernends an einem ortsfesten Teil 16 festgehalten
ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Waren-Abzugswalze, insbesondere für Flachstrickmaschinen,
mit auf einer Welle aneinandergereiht gehaltenen einzelnen Walzenelementen, die relativ zueinander, vorzugsweise winklig begrenzt
drehbar gelagert sind, die unter Bildung eines Spaltes in einem axialen Abstand voneinander angeordnet
sind, welcher axiale Spalt mittels einer außendurchmesserkleineren Hülse nach innen abgedeckt
ist, die in eine axiale Ausnehmung des benachbarten Walzenelementes mit deren Außenumfangsfläche
überlappend eingreift, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (32,32') durch eine Abstandshülse für zwei benachbarte Walzenelemente
(14,14') gebildet ist, welche Abstandshülse mit mindestens
einem Ende derart in das benachbarte Walzenelement eingreift, daß zwischen ihrem Außenumfang
und dem Innenumfang der Walzenelementausnehmung ein vom axialen Spalt (54,54') her zugängiger,
jedoch anderenends geschlossener Ringspalt (53,53') gebildet ist, dessen Breite wesentlich größer
ist als die Dicke des bei der abzuziehenden Ware verwendeten Fadens.
2. Abzugswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshülse (32) mit ihrem
anderen Ende an dem einem Walzenelement (14) einstückig angeformt ist
3. Abzugswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshülse (32') ein separates
Bauteil ist, das beidendig in die beiden benachbarten Walzenelemente (14, 14') unter Bildung des
Ringspalts (53,53') eingreif L
4. Abzugswalze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Welle (12) der Abzugswalze
(11) und der separaten Abstandshülse (32') ein Rollenlager (56) angeordnet ist, und daß die
Abstandshülse (32') ortsfest gehalten ist.
5. Abzugswalze, bei der die bspw. mit einer Riffelung versehene Außenumfangsfläche von einer
Manschette gebildet ist, die über einem Walzenkern und relativ zu diesem ortsfest angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Manschette (18) beidendig mit einer Außenfase (38) versehen ist und mit
der Manschette eines benachbarten Walzenelementes einen axialen Spalt gleicher Breite wie derjenigen
zwischen den Walzenkernen bildet.
6. Abzugswalze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (18) aus einem
Kunststoff, vorzugsweise Polyurethan hergestellt ist, und daß der Walzenkern (17) aus einem Kunststoff,
vorzugsweise Polyamid in die Manschette (18) eingespritzt ist.
7. Abzugswalze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Walzenkern (17) ein innerhalb
der Abstandshülse (32, 32') liegender axialer Stift angeformt ist.
8. Abzugswalze nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (18)
auf den Walzenkern (17) axial fixiert gehalten ist.
9. Abzugswalze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshülse
(32,32') mit ihrem Ende oder Enden ohne wesentliches axiales Spiel an einer inneren Ringfläche
(52, 52') des oder der benachbarten Walzenelemente (14,14') anliegt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Waren-Abzugswalze,
insbesondere für Flachstrickmaschinen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei den bisher verwendeten und aus »Wirkerei- und Strickerei-Technik«, Coburg, Nr. 1, 1957, S. 22-23 bekannten
Abzugswalzen für das Gestrick an Flachstrickmaschinen sind die einzelnen Wabenelemente auf der
Welle derart aneinander gereiht angeordnet, daß sie mit ihren Stirnflächen unmittelbar aneinander liegen. Aufgrund
des unvermeidlichen Spiels der auf Stoß aneinander liegenden Walzenelemente können sich lose Fäden
des abzuziehenden Gestrickes verwickeln und die Fäden können zwischen benachbarten Walzenelementen
eingeklemmt werden. Dies wirkt sich nachteilig auf den Gestrickabzug aus und kann darüber hinaus auch zu
Beschädigungen des abzuziehenden Gestrickes führen. Man ist deshalb vielfach schon dazu übergegangen, im
Bereich der aneinanderstoßenden Abzugswalzenelemente Abreißer für solche Fäden vorzusehen. Dies bedeutet
jedoch einen erhöhten Konstruktions- und Montageaufwand.
Bei einer aus der DE-OS 21 56 142 bekannten Waren-Abzugswalze für Flachstrickmaschinen sind die einzelnen
Walzenelemente zwar unter Bildung eines axialen Spaltes in einem Abstand voneinander angeordnet, welcher
Spalt durch Reibkupplungselemente bestimmt ist, jedoch ist es auch hier möglich, daß sich die Fäden zwischen
benachbarten Walzenelementen und den betreffenden Kupplungselementen einklemmen können.
Eine Waren-Abzugswalze für Flachstrickmaschinen der eingangs genannten Art ist durch die ältere, nicht
vorveröffentlichte DE-OS 32 17 395 bekannt. Bei dieser Warenabzugswalze ist die den axialen Spalt zwischen
den Walzenelementen nach innen abdeckende Hülse ein Ringschild, das mit einem Schwenkhebel verbunden ist,
der den Außenumfang der Walzenelemente überragt und zum getrennten Antrieb des betreffenden Walzenelementes
von außerhalb ansteuerbar ist Wenn dieses Ringschild den axialen Spalt zwischen den Walzenelementen
abdeckt, indem es nahe an die die Ausnehmung des betreffenden Walzenelementes begrenzende Innenfläche
herangebracht ist, so ist ein Einziehen und damit Verwickeln von losen Fäden zwischen dem betreffenden
Walzenelement und dem Ringschild nicht mit Sicherheit vermieden. Gleiches gilt auch aufgrund der
Tatsache, daß das Ringschild in die Ausnehmung des betreffenden Walzenelementes nur teilweise hineinragt,
so daß zwischen dem inneren Ende des Ringschildes und dem Grund der Walzenausnehmung ein weiterer Raum
so entsteht, in dem sich lose Fäden sammeln können. Das vorgeschlagene Ringschild ist außerdem im wesentlichen
nur im Zusammenhang mit dem Einzelantrieb der Walzenelemente mittels den dort beschriebenen die Abzugswalze
überrragenden Schwenkhebeln sinnvoll, da dies sonst zu einem unverhältnismäßig großen Konstruktionsaufwand
führen würde.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Warenabzugswalze der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei der es in einfacher und insbesondere sicherer Weise vermieden ist, daß sich lose Fäden des abzuziehenden
Gestrickes nicht nur nicht zwischen benachbarten Walzenelementen, sondern auch nicht zwischen den
Walzenelementen und der den axialen Spalt deckenden Hülse verwickeln bzw. einklemmen und innerhalb des
Walzenelementes sammeln können.
Diese Aufgabe wird bei einer Warenabzugswalze der genannten Art durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst.
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