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DE3326292C1 - Vorrichtung zum Wechseln des Sägeblattes an einer Kreissägemaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Wechseln des Sägeblattes an einer Kreissägemaschine

Info

Publication number
DE3326292C1
DE3326292C1 DE3326292A DE3326292A DE3326292C1 DE 3326292 C1 DE3326292 C1 DE 3326292C1 DE 3326292 A DE3326292 A DE 3326292A DE 3326292 A DE3326292 A DE 3326292A DE 3326292 C1 DE3326292 C1 DE 3326292C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saw blade
gripper
saw
flange
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3326292A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dipl.-Ing. 7850 Lörrach Binninger
Wolfgang Dr.-Ing. 7858 Weil Effenberger
Friedrich Ing.(grad.) 7867 Maulburg Itzin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KALTENBACH MASCHFAB HANS
Original Assignee
KALTENBACH MASCHFAB HANS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KALTENBACH MASCHFAB HANS filed Critical KALTENBACH MASCHFAB HANS
Priority to DE3326292A priority Critical patent/DE3326292C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3326292C1 publication Critical patent/DE3326292C1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B5/00Sawing machines working with circular or cylindrical saw blades; Components or equipment therefor
    • B27B5/29Details; Component parts; Accessories
    • B27B5/30Details; Component parts; Accessories for mounting or securing saw blades or saw spindles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/08Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards
    • B23Q11/0875Wipers for clearing foreign matter from slideways or slidable coverings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/155Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling
    • B23Q3/1552Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling parts of devices for automatically inserting or removing tools
    • B23Q3/15553Tensioning devices or tool holders, e.g. grippers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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    • B23Q3/155Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling
    • B23Q3/157Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling of rotary tools
    • B23Q3/15713Arrangements for automatic insertion or removal of tools, e.g. combined with manual handling of rotary tools a transfer device taking a single tool from a storage device and inserting it in a spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Die Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß die Vorrichtung wenigstens einen Greifer zum Erfassen des Losflansches mit dem daran befindlichen Sägeblatt für eine geführte Bewegung des Sägeblattes vom oder zum Festflansch aufweist. Dadurch entfällt das Entnehmen oder Anbringen des Sägeblattes von Hand und die Gefahr, daß es beim Entnehmen oder Hinbringen zum Festflansch irgendwo anstößt. Es ergibt sich vielmehr die Möglichkeit, eine exakt geführte Bewegung mit Hilfe eines maschinellen Greifers durchzuführen. Vor allem auch schwere Sägeblätter können so bequem und ohne Unfallgefahr ausgewechselt werden. Dabei kann die geführte Bewegung an die maschinellen Gegebenheiten und Einrichtungen im Bereich des Sägeblattes angepaßt werden. Ein weiterer Vorteil dieser mechanischen Vorrichtung zum Sägeblattwechsel besteht darin, daß sie je nach Antrieb und Steuerung einen Ausbau bis zu einem vollautomatischen Wechsel
  • der Sägeblätter ermöglicht Eine Ausgestaltung der Erfindung von ganz erheblicher Bedeutung, die den Wechsel der Sägeblätter weiter erleichtert und fördert, kann darin bestehen, daß die Vorrichtung zum Wechseln des Sägeblattes eine angetriebene Schraubvorrichtung zum Lösen und/oder Festziehen #der Spannschraube zwischen Losflansch und Festflansch aufweist und daß diese Schraubvorrichtung vorzugsweise zentral innerhalb des Greifers angeordnet ist. Dadurch gelangt die Schubvorrichtung durch die Zustellung der Wechselvorrichtung zum Sägeblatt von selbst in den Bereich des Spann- bzw. Befestigungsschraube, so daß es nicht erforderlich ist, diese vor dem Wechsel des Sägeblattes von Hand zu lösen. Genau so gut kann das neue Sägeblatt, wenn es zusammen mit seinem Losflansch in Gebrauchsstellung geführt wurde, von der Schraubvorrichtung selbsttätig fixiert werden.
  • Ausgestaltungen der Erfindung hinsichtlich der Form und Funktion sowie vor allem auch der verschiedenen Führungen des Greifers sind Gegenstand der Ansprüche 3 bis 5.
  • Eine Ausgestaltung der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung, die ggfs. auch bei einer Kreissägemaschine ohne mechanische Vorrichtung zum Wechseln des Sägeblattes Anwendung finden könnte und dennoch das Wechseln der Sägeblätter erleichtern würde, kann darin bestehen, daß an dem Losflansch und/oder dem Greifer eine den Losflansch durchsetzende, das Sägeblatt an dessen Innenöffnung oder einer Lochung hintergreifende Rastvorrichtung, vorzugsweise eine hakenförmige Feder od. dgl. vorgesehen ist. Dadurch wird sichergestellt, daß beim Erfassen des Losflansches für den Sägeblattwechsel das Sägeblatt mit dem Losflansch vorläufig verbunden bleibt.
  • Vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang, wenn die hake#nförmige Feder mit ihrem Hakenvorsprung radial nach außen gerichtet ist und in entspanntem Zustand in den Umrißbereich der vorstehenden Spindelnase des Festflansc#hes ragt und von dieser Spindelnase in die Rastposition einrückbar ist. In Gebrauchsstellung befindet sich somit die Feder, sofern sie an dem Losflansch angebracht ist, in Befesügungsstellung Nach dem Abziehen des Losflansches mit dem Sägeblatt, welches während des Abziehvorganges von dem Hakenvorsprung der Feder mitgenommen wird, kann dann die Feder in ihre Ausgangslage zurückfedern, so daß das Sägeblatt gegenüber dem Losflansch freigegeben wird.
  • Diese Ausgestaltung oder Anordnung ist also mit äußerst geringem Aufwand durchführbar, erleichert und verbessert jedoch die Wechselbarkeit von Sägeblättern, die zusammen mit dem Losflansch gelöst werden sollen, erheblich.
  • Weitere Ausgestaltungen der Erfindung insbesondere hinsichtlich der Anpassung des Losflansches an den Greifer und umgekehrt sowie bezüglich der an dem Greifer befindlichen-Greifelemente sowie auch der Antriebsmittel für die gesamte Vorrichtung sind Gegenstand der Ansprüche 8 bis 16.
  • Der Greifer kann an einem Schlitten angeordnet sein, welcher seinerseits an einem Schwenkarm geführt sein kann. Eine Ausgestaltung der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung kann nun darin bestehen, daß der Schwenkarm als Doppelarm ausgebildet ist und an jedem Armteil jeweils einen axial verstellbaren Schlitten mit Greifer aufweist. Dabei können die beiden Armteile des Doppelarmes sich in ihrer Längsrichtung verlängern bzw. um 1800 gegeneinander versetzt sein.
  • Dadurch ist es in vorteilhafter und zweckmäßiger Weise möglich, daß der eine Greifarm während des Betriebes der Sägemaschine ein neues Sägeblatt für einen Wechsel bereithält, so daß der zweite Greifer beim Werkzeugwechsel zum Erfassen des auszuwechselnden Sägeblattes in der Maschine frei ist und der Doppelarm nach Aufnahme dieses Sägeblattes aus der Maschine und dadurch gleichzeitig der erste Greifer mit dem neuen Sägeblatt in den Bereich des Festflansches der Maschine schwenkbar ist, so daß der Austausch des alten Sägeblattes gegen ein neues Sägeblatt an dem dann ausgeschwenkten zweiten Greifarm während des Weiterbetriebes der Sägemaschine erfolgen kann. Somit wird die Wechselzeit erheblich verkürzt bzw. ein Teil der Auswechselzeit fällt in die Sägezeit.
  • In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die Kreissägemaschine einen Speicher für Ersatz-Kreissägeblätter aufweist, der im Bereich des schwenkbaren Doppelarmes eine Halterung insbesondere mit je einem Losflansch für das Ersatzsägeblatt hat, welcher Losflansch auf den Festflansch der Kreissägemaschine paßt.
  • Weitere Ausgestaltungen insbesondere eines Doppelarmes mit zwei Greifern sind Gegenstand der Ansprüche 20 und 21. Dabei ergibt sich in vorteilhafter Weise für die vorbeschriebenen Vorrichtungen zum Wechseln des Sägeblattes, sei es mit einem, sei es mit mehreren Greifarmen, daß für die Verschiebe- und Schwenkbewegungen sowie die Öffen- und Schließbewegungen des Greifers selbst und/oder seines Schwenkarmes im Bereich der Kreissägemaschine und im Bereich eines eventuellen Werkzeugspeichers eine mechanische und/oder elektronische Steuerung vorgesehen sein kann, die also dann einen vollautomatischen Sägeblattwechsel mit entsprechender Vorprogrammierung ermöglicht.
  • Vor allem für schwer zugängliche Festflansche innerhalb von Kreissägemaschinen ist eine weitere Ausgestaltung der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung möglich, die darin bestehen kann, daß eine in den Bereich des Festflansches der Sägemaschine bewegbare Reinigungsbürste vorgesehen ist. Dadurch kann auch die Reinigung des Festflansches und der Spindelnadel nach Abnahme des Sägeblattes beispielsweise während des Wechselvorganges mechanisiert und ggfs. automatisiert werden. Ausgestaltungen dieser Reinigungsbürste ergeben sich dabei aus den Ansprüchen 24 und 25.
  • Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen und der in den sonstigen Ansprüchen enthaltenen Merkmale und Maßnahmen ergibt sich eine Kreissägemaschine, bei der der Sägeblattwechsel erheblich erleichtert oder gar automatisiert ist, so daß eine Unfallgefahr für das Bedienungspersonal und erhebliche Kraftanstrengungen der Bedienungspersonen vermieden werden. Selbst schwer zugängliche Sägeblätter können einfach und komfortabel gewechselt werden. Dabei entfällt auch die Gefahr, daß mit dem Sägeblatt während der Bewegung von seiner Befestigungsstelle weg und zu seiner Befestigungsstelle hin irgendwo an Maschinenteilen oder Gehäuseteilen od. dgl. Störkanten angestoßen wird, was vor allem die empfindlichen Sägeblattschneiden und dort vorgesehene Hartmetallbestückungen, ggfs. aber auch die entsprechenden Maschinenteile gefährden würde. Darüber hinaus sind Kombinationen von Merkmalen möglich, die den Sägeblattwechsel erheblich beschleunigen und so gestalten, daß dieser Wechsel teilweise parallel zur Sägezeit stattfinden kann.
  • Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt in schematisierter Darstellung: F i g. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Wechseln eines Sägeblattes für eine Kreissägemaschine mit einem Schwenkarm und daran verschieblich geführtem Greifer gerade beim Erfassen eines Losflansches mit Sägeblatt, Fig. 2 in vergrößertem Maßstab den Greifer beim Erfassen des Losflansches des noch am Festflansch befestigten Sägeblattes bei gleichzeitigem Angriff einer Schraubvorrichtung an der Befestigungsschraube im Längsschnitt, F i g. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Längsschnitt durch das Sägeblatt und den Losflansch nach dem Lösen von dem Festflansch, F i g. 4 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäß F i g. 1 in zwei Endpositionen, F i g. 5 eine abgewandelte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Wechseln von Sägeblättern mit einem Doppelarm und zwei sich um 1800 gegenüberliegenden Greifern, deren einer ein Sägeblatt mit Losflansch hält, F i g. 6 in gegenüber F i g. 5 verkleinertem Maßstab eine Draufsicht einer Vorrichtung mit zwei Greifern an einem doppelten Schwenkarm, wobei dieser doppelte Schwenkarm zusätzlich seitlich entlang einem Speicher für Sägeblätter verschiebbar ist und in zwei Verschiebepositionen dargestellt ist, F i g. 7 in vergrößertem Maßstab im Längsschnitt die Befestigung eines Sägeblattes mit Hilfe des zugehörigen Losflansches an einem Werkzeugspeicher, F i g. 8 eine Seitenansicht und Fig.9 eine Draufsicht einer Reinigungsvorrichtung mit einer Bürste, die für die Reinigung gemäß F i g. 9 gegen den Festflansch der Sägeblattspindel schwenkbar ist, wenn das Sägeblatt entfernt ist.
  • Eine in den verschiedenen Ausführungsformen jeweils im ganzen mit 1 bezeichnete Vorrichtung dient zum Wechseln eines Sägeblattes 2 einer der Einfachheit halber nicht näher dargestellten Kreissägemaschine beliebiger Konstruktion, in der beispielsweise ein von oben nach unten oder umgekehrt geführter Schwenkarm das Sägeblatt trägt oder aber das Sägeblatt an einem Schlitten befestigt ist oder sogar feststeht, während die Spannvorrichtung für das Werkstück die Vorschubbewegung gegen das Sägeblatt durchführt.
  • Das Sägeblatt 2 ist dabei gemäß F i g. 2 in Gebrauchsstellung zwischen einem festen Flansch, im folgenden Festflansch 3 genannt, und einem daran mit Hilfe einer Schraube 4 anbringbaren Losflansch 5 eingeklemmt, wobei es gleichzeitig in bekannter Weise auf einer gegenüber dem Festflansch 3 vorstehenden Spindelnase 6 dieses Festflansches 3 zentriert ist. An dem Losflansch 5 erkennt man beispielsweise in Fig. 2 noch einen in den Festflansch 3 eingreifenden und dabei das Sägeblatt 2 durchsetzenden Mitnehmerstift 7.
  • Die in verschiedenen Ausführungsformen, z. B. gemäß den F i g. 1 bis 4 einerseits und gemäß den Fig. 5 bis 7 andererseits mögliche Vorrichtung 1 dient dazu, das Wechseln des Sägeblattes 2 zu erleichtern, bequemer und sicherer zu machen und zu beschleunigen. Sie ersetzt damit das bisher von Hand übliche Wechseln der Sägeblätter 2. Dabei hat die Vorrichtung 1 in den verschiedenen Ausführungsformen jeweils einen in F i g. 2 dargestellten Greifer 8 zum Erfassen des Losflansches 5 mit dem daran befindlichen Sägeblatt 2, um eine geführte Bewegung des Sägeblattes 2 vom oder zum Fest- flansch 3 durchführen zu können, wobei die Art der Führung dieser Bewegung im folgenden noch näher erläutert wird.
  • Die Vorrichtung 1 weist in den dargestellten Ausführungsbeispielen auch jeweils eine angetriebene Schraubvorrichtung 9 zum Lösen und/oder Festziehen der Spannschraube 4 zwischen Losflansch 5 und Festflansch 3 auf. Diese Schraubvorrichtung 9 erkennt man jeweils in den Fig. 1,4,5 und 6 und die in F i g. 2 ist angedeutet, daß diese Schraubvorrichtung 9 zentral innerhalb des Greifers 8 angeordnet ist, um die zentrale Spannschraube 4 erfassen zu können.
  • Für den Greifer 8 ist eine Führung für seine Zustellbewegungen vorgesehen, die zumindest im letzten Bereich vor dem Sägeblatt 2 linear und koaxial zur Achse bzw.
  • Spindel des Sägeblattes 2 orientiert ist. Im Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß der Greifer 8 neben seiner linearen, koaxial zur Sägeblattachse gerichteten Führung eine Schwenkführung aufweist. Dabei ist für die lineare Führung auf einem Schwenkarm 10 ein Schlitten 11 angeordnet, wobei der Schwenkarm 10 in nicht näher dargestellter Form die Führungsbahn für den Schlitten 11 hat und mit dieser Führungsbahn zusammen in eine Verlängerung der Sägeblattachse einschwenkbar sowie aus dieser und mit dem Greifer 8 aus dem Umriß des Maschinengehäuses 12 ausschwenkbar ist, was in F i g. 4 durch den Pfeil PF 1 angedeutet ist. Das Maschinengehäuse 12 ist dabei nur durch eine Umrißlinie angedeutet.
  • In Fig. 4 erkennt man die beiden Schwenkpositionen des Schwenkarmes 10.
  • In den F i g. 2 und 3 erkennt man, daß der Greifer 8 mehrere am Umfang des Losflansches 5 formschlüssig eingreifende Greiferstifte 13 zum Erfassen des Umfanges des Losflansches 5 aufweist. Ferner erkennt man in den Fig. 2 und 3 eine besonders vorteilhafte, das mechanische Wechseln des Sägeblattes 2 erleichternde Ausgestaltung, wonach nämlich an dem Losflansch 5 eine diesen durchsetzende, das Sägeblatt 2 an dessen Innenöffnung 2a oder einer Lochung hintergreifende Rastvorrichtung in Form einer hakenförmigen Feder 14 vorgesehen ist. Diese Feder 14 ist mit ihrem Hakenvorsprung 15 radial nach außen gerichtet und ragt in entspanntem Zustand gemäß F i g. 2 in den Umrißbereich der vorstehenden Spindelnase 6 des Festflansches 3, so daß sie von dieser Spindelnase 6 gemäß F i g. 2 in ihre Rastposition einrückbar ist. Wird also der Losflansch mit dieser Feder 14 auf den Festflansch geschoben, gelangt selbsttätig diese Feder 14 in die Position, in welcher sie das Sägeblatt 2 formschlüssig hintergreift. Beim Wechsel des Sägeblattes durch Abziehen des Losflansches wird also das Sägeblatt 2 in jedem Falle von dieser Feder 14 mitgenommen und bleibt so in Verbindung mit dem Losflansch 5. Die Feder 14 kann z. B. eine Blatt-oder Rundfeder sein.
  • Für den formschlüssigen Eingriff der Greiferstifte 13 hat der Losflansch 5 im Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2, 3 und insbesondere Fig. 7 eine Nut 16, in die die Spitzen 13a der Greiferstifte formschlüssig hineinpassen. Somit können diese Greiferstifte 13 in radialer Richtung hin- und herbewegbar sein und in diese Umfangsnut 16 eingeführt werden und dennoch auch axiale Kräfte auf den Losflansch 5 übertragen.
  • Gemäß den F i g. 2 und 3 weist der gesamte Greifer 8 eine Platte 17 und wenigstens drei am Umfang verteilte Spannzylinder 18 auf, deren Kolben mit den Greiferstiften 13 radial nach innen gerichtet und hin- und herverschiebbar sind und in ihrer inneren Endposition in schon erwähnter Weise in die Umgangsnut 16 des Losflansches 5 eingreifen. Gemäß F i g. 7 hat die Umfangsnut 16 einen etwa dreieckförmigen Querschnitt, der der Umrißform der Spitze 13a des jeweiligen Greiferstiftes 13 entspricht. Dabei können die Spannelemente und Stifte 13 des Greifers 8 unter Federdruck stehen und mittels hydraulischem oder pneumatischem Druck in den Zylindern 18 aus der in F i g. 2 dargestellten Schließstellung zurückziehbar sein, wenn der Greifer 8 den Losflansch 5 freigeben soll.
  • Als Antrieb für die lineare Bewegung des Greifers 8 und den diesen tragenden Schlitten 11 ist ebenfalls ein hydraulischer oder pneumatischer Arbeitszylinder 19 vorgesehen. Man erkennt diesen Arbeitszylinder 19 in Fig. 1. Die Drehachse 20 (Fi g. 1) für den Schwenkarm 10 des Greifers 8 ist dabei am Maschinensockel 21 gelagert. Für den Antrieb der Schwenkbewegung könnte an dem Schwenkarm 10 einfach ein Handgriff oder aber ein Antriebsmotor, insbesondere wiederum ein exzentrisch angreifender Arbeitszylinder 22 (siehe Fig4) vorgesehen sein. Somit kann die Vorrichtung 1 für den Werkzeugwechsel mehr oder weniger angetrieben und mechanisiert sein. Dabei kann die Schwenk- und/oder Verschiebebewegung des Greifers 8 durch Anschläge 23 (vgl. Fig.4) begrenzt sein, wobei diese Anschläge ggfs. für eine Justierung der verschiedenen Bewegungen verstellbar sein können.
  • In F i g. 4 ist noch erkennbar, daß der den Greifer 8 tragende Schlitten 11 gegenüber dem Schwenkarm 10 auch in ausgeschwenkter Position, in die er gemäß dem Pfeil PF 1 gelangt, in axialer Richtung aus dem Maschinengehäuse 12 ausschiebbar ist. Dies ist vor allem dann zweckmäßig, wenn die Schwenkbewegung alleine das Sägeblatt 2 nicht genügend weit von der Störkante der Maschine entfernt oder die Schwenkbewegung noch nicht ausreichen würde, um das Sägeblatt überhaupt aus dem Umriß der Maschine herauszubringen.
  • In den F i g. 5 und 6 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher der Schwenkarm 10 als Doppelarm ausgebildet ist und an jedem Armteil 10a und 10b jeweils einen axial verstellbaren Schlitten 11 mit Greifer 8 aufweist. Somit gelten auch bei dieser Ausführungsform die vorbeschriebenen Merkmale der gesamten Vorrichtung 1 zum Wechseln von Sägeblättern 2, weil es sich auch bei dieser Ausführungsform um eine derartige Vorrichtung handelt, die sich lediglich dadurch unterscheidet, daß der Arm doppelt ist und somit zwei Schlitten 11 mit Greifern 8 hat. Aus der folgenden Beschreibung werden die Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten einer derartigen ausgestalteten Vorrichtung 1 deutlich. Dabei sind die beiden Armteile 10a und 10b des Schwenkarmes 10 um z. B. 180° versetzt und verlängern sich in ihrer Längsrichtung, so daß eine Drehung um 1800 gemäß Pfeil PF2 in Fig. 6 dazu führt, daß der Greifer 8 des einen Armteiles 10a genau an die Stelle des Greifers 8 des Armteiles lOb gelangt und umgekehrt.
  • In den Fig. 6 und 7 erkennt man, daß in dieser Ausführungsform der Kreissägemaschine ein Speicher 24 für Ersatz-Kreissägeblätter 2 zugehört, der im Bereich de#s Schwenkarmes 10 wenigstens eine Halterung 25 mit einem Losflansch 5 für das Ersatzsägeblatt hat, welcher Losflansch 5 auf den Festflansch 3 der Kreissägemaschine paßt. Die Sägeblätter 2 werden also am Speicher 24 genauso wie in der Sägemaschine gehalten. Sie können mit dem Losflansch 5 also auch aus dem Speicher entnommen und in die Maschine überführt werden. Dies wäre einerseits auch mit einem einteiligen Schwenkarm 10 gemäß Fig. 1 und 4 möglich, wenn ein genügend großer Schwenkweg bis in den Bereich eines derartigen Werkzeugspeichers 24 möglich ist. Bevorzugt ist eine solche Anordnung jedoch in der dargestellten Ausführungsform mit einem doppelten Schwenkarm, weil die Schwenkbewegungen dann außerhalb des Maschinenbereiches durchgeführt werden können, wo dafür mehr Platz zur Verfügung steht.
  • Der um wenigstens 1800 verschwenkbare doppelte Schwenkarm 10 kann zusätzlich insbesondere quer zur Spindelachse der Sägemaschine verschiebbar sein und neben seiner Verschiebebahn 26 ist dann gemäß F i g. 6 im Bereich eines Greifers 8 insbesondere gegenüber dem dem Sägeblatt in der Maschine zugewandten Greifer 8 der Werkzeugspeicher 24 mit mehreren Halterungen 25 für Sägeblätter 2 angeordnet.
  • Eine mögliche Ausgestaltung der Vorrichtung 1 vorzugsweise mit einem doppelten Schwenkarm 10 ist in Fig. 5 dargestellt und besteht darin, daß der Schwenkarm 10 auf einem Schlitten 27 angeordnet ist, unter welchem ein Antriebsritzel 28 für die Schwenkung des Schwenkarmes 10 vorsteht. Zwischen den Längsführungen 29 für diesen Schlitten 27 sind mit dem Ritzel 28 in Eingriff stehende oder gelangende Zahnstangenabschnitte 30 vorgesehen, die durch die Vorschubbewegung des Schlittens 27 den Schwenkarm 10 über eine gewisse Fahrstrecke in Richtung des Pfeiles PF3 gleichzeitig um 1800 verschwenken, wobei die Schwenkbewegung abgeschlossen ist, wenn sich ein Greifer 8 einem Sägeblatt 2~sei es in der Sägemaschine, sei es am Werkzeugspeicher 24~gegenüber befindet. Dadurch ist es möglich, daß der eine Armteil z. B. 10b während des Betriebes der Sägemaschine schon ein neues Sägeblatt 2 entweder mit schärferen Zähnen oder mit anders geformten oder bestückten Zähnen hält, so daß der zweite Greifer beim Werkzeugwechseln zum Erfassen des auszuwechselnden Sägeblattes/2 in der Maschine frei ist und der doppelte Schwenkarm 10 nach Aufnahme dieses Sägeblattes 2 aus der Maschine und dadurch gleichzeitig der erste Greifer 8 mit dem neuen Sägeblatt 2 in den Bereich des Festflansches 3 der Sägemaschine schwenkbar ist, so daß der Austausch des alten Sägeblattes gegen ein anderes Sägeblatt an dem dann ausgeschwenkten weiteren Armteil 10a während des Weiterbetriebes der Sägemaschine erfolgen kann. Dadurch wird ein Teil der Wechselzeit für das Sägeblatt in die Sägezeit verlegt, so daß nicht nur eine Erleichterung, sondern auch eine Beschleunigung des Sägeblattwechsels erzielt wird.
  • Es sei noch erwähnt, daß anstelle eines Ritzels mit Zahnstange auch ein Kettentrieb od. dgl. für die Verschiebung und Verschwenkung des doppelten Schwenkarmes 10 vorgesehen sein kann. Ferner ist es möglich, daß an dem Schwenkarm 10 ein Antriebsmotor 31 angeordnet ist, der das Antriebsritzel 28 antreibt welches mit einer durchgehenden Zahnstange 30 kämmt und so lediglich die Verschiebebewegung gemäß dem Pfeil PF3 bewirkt, während für die Verschwenkung wiederum ein eigener Antrieb, z. B. ein Arbeitszylinder 19 vorgesehen sein kann. In diesem letzteren Fall entspricht dann der Schwenkantrieb des doppelten Schwenkarmes 10 dem des Armes 10 gemäß Fig. 1.
  • Für die verschiedenen Verschiebe- und Schwenkbewegungen sowie die Öffen- und Schließbewegungen der Greifer 8 und/oder der Schwenkarme 10 im Bereich der Kreissägemaschine und im Bereich eines evtl. Werkzeugspeichers 24 können mechanische und/oder elektronische Steuerungen vorgesehen sein, mit denen ein vollautomatischer Wechsel der Sägeblätter erfolgen kann.
  • liin wesentlicher Vorteil der erfindungsgem.Ißeii Silgeblatt-Vorrichtung 1 besteht darin, daß auch relativ unzugängliche Sägeblätter bequem und ohne Beschädigungsgefahr ausgewechselt werden können. Um nun die relativ unzugängliche Befestigungsstelle des Sägeblattes in der Sägemaschine auch von Spänen u. dgl. gut reinigen zu können, sieht die Erfindung gemäß den F i g. 8 und 9 eine Ausgestaltung vor, welche durch eine in den Bereich des Festflansches 3 und das Spindelende für das Kreissägeblatt 2 der Sägemaschine bewegbare Reinigungsbürste 32 gekennzeichnet ist. Die Reinigungsbürste 32 ist dabei als Topfbürste ausgebildet, welche den Festflansch 3 und das Spindelende nach Abheben des Sägeblattes 2 übergreifen und umfassen kann, wie es in F i g. 9 nach der Verschwenkung der Bürste 32 gemäß dem Pfeil PF4 angedeutet ist. Dabei ist die Reinigungsbürste 32 schwenkbar seitlich des Festflansches 3 angeordnet und kann ggfs. mit einer Steuerung für die Bewegung des Greifers 8 verbunden bzw. gegen die Bewegungen des Greifers 8 so gesperrt sein, daß die Bürste 32 erst und nur dann gegen den Festflansch 3 schwenkbar ist, wenn der Greifer 8 und das Sägeblatt 2 entfernt sind.
  • Insgesamt ergibt sich eine Sägemaschine, bei welcher der bisher unangenehme Sägeblattwechsel mehr oder weniger mechanisiert und automatisiert werden kann, so daß dem Benutzer zumindest das Gewicht des Sägeblattes und das Lösen bzw. Befestigen an der Spindel abgenommen wird. Darüber hinaus können durch weiteren Ausbau der Vorrichtung 1 sogar Reinigungsvorrichtungen für die Sägeblattbefestigung vorgesehen sein und vor allem ist es bei einer gesteuerten Ausführungsform mit einem Speicher für mehrere Sägeblätter möglich, durch diese Wechselvorrichtung 1 auch die Zeitdauer der Arbeitsunterbrechung an der Sägemaschine wegen des Sägeblattwechsels zu verkürzen.
  • Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen, der Zusammenfassung und der Zeichnung dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander wesentliche Bedeutung haben.
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Claims (26)

  1. Patentansprüc#he: 1..Vorrichtung zum Wechseln des Sägeblattes an einer Kreissägemaschine mit einem lösbar befestigten Sägeblatt, welches in Gebrauchsstellung zwischen einem festen Flansch (Festflansch), seiner Antriebsspindel und einem stirnseitig daran anbringbaren insbesondere anschraubbaren Losflansch eingeklemmt ist, wobei vorzugsweise an dem Losflansch wenigstens ein das Sägeblatt durchsetzender, in den Festflansch eingreifender Mitnehmer vorgesehen ist dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (t) wenigstens einen Greifer (8) zum Erfassen des Losflansches (5) mit dem daran befindlichen Sägeblatt (2) für eine geführte Bewegung des Sägeblattes (2) vom oder zum Festflansch (3) aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine angetriebene Schraubvorrichtung (9) zum Lösen und/oder Festziehen der Spannschraube (4) zwischen Losflansch (5) und Festflansch (3) aufweist und daß diese Schraubvorrichtung (9) vorzugsweise zentral innerhalb des Greifers (8) angeordnet ist
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (8) eine Führung für seine Zustellbewegung aufweist, die zumindest im letzten Bereich vor dem Sägeblatt (2) linear und koaxial zur Achse des Sägeblattes (2) orientiert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (8) mehrere am Umfang des Losflansches (5) vorzugsweise formschlüssig - einführbare Greifstifte (13) od. dgl.
    zum Erfassen insbesondere des Umfangs des Losflansches (5) aufweist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (8) neben seiner linearen koaxial zur Sägeblattachse gerichteten Führung eine Schwenkführung aufweist, wobei vorzugsweise für die lineare Führung ein Schlitten (11) auf einem Schwenkarm (10) angeordnet ist, der die Führungsbahn für den Schlitten (11) hat und mit dieser Führungsbahn in eine Verlängerung der Sägeblattachse einschwenkbar sowie aus dieser und mit dem Greifer (8) vorzugsweise aus dem Umriß des Maschinengehäuses (12) ausschwenkbar ist.
  6. 6. Vorrichtung insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Losflansch (5) und/oder dem Greifer eine den Losflansch durchsetzende, das Sägeblatt (2) an dessen Innenöffnung (2a) oder einer Lochung hintergreifende Rastvorrichtung, vorzugsweise eine hakenförmige Feder (14) od. dgl. vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hakenförmige Feder (14) mit ihrem Hakenvorsprung (15) radial nach außen gerichtet ist und in entspanntem Zustand in den Umrißbereich der vorstehenden Spindelnase (6) des Festflansches (3) ragt und von dieser Spindelnase (6) in die Rastposition einrückbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Losflansch (5) an seinem Umfang eine Nut (16) für den formschlüssigen Eingriff der Greiferstifte (13) od. dgl. des Greifers hat.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (8) eine Platte (17) und wenigstens zwei vorzugsweise drei an deren Umfang verteilte Spannzylinder (18) aufweist, deren Kolben mit den Greiferstiften (13) radial nach innen gerichtet und hin- und herverschiebbar sind und in ihrer inneren Endposition in die Umfangsnut (16) des Losflansches (5) eingreifen.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsnut (16) einen etwa dreieckförmigen Querschnitt hat, der der Umrißform der Spitze (13a) des Greiferstiftes (13) entspricht.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannelemente und Stifte (13) des Greifers (8) unter Federdruck stehen und mittels hydraulischem oder pneumatischen Druck in den Zylindern (18) aus der Schließstellung zurückziehbar sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Antrieb für die lineare Bewegung des den Greifer (8) tragenden Schlittens (11) ein hydraulischer und/oder pneumatischer Arbeitszylinder (19) vorgesehen ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (20) für den Schwenkarm (10) des Greifers (8) am Maschinensockel (21) gelagert ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß für den Antrieb der Schwenkbewegung an dem Schwenkarm (10) ein Handgriff und/oder ein Antriebsmotor, insbesondere ein Arbeitszylinder (22) vorgesehen ist.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenk- und/ oder Verschiebebewegung des Greifers (8) durch Anschläge (23) begrenzt und vorzugsweise durch verstellbare Anschläge justierbar ist.
  16. 16. Vorrichtung insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (8) tragende Schlitten (11) gegenüber dem Schwenkarm (10) auch in ausgeschwenkter Position in axialer Richtung aus dem Maschinengehäuse ausschiebbar ist.
  17. 17. Vorrichtung insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (10) als Doppelarm ausgebildet ist und an jedem Armteil (iOa und 10b) jeweils einen axial verstellbaren Schlitten (11) mit Greifer (8) aufweist.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Armteile (1Oa und lOb) des Doppelarmes sich in ihrer Längsrichtung verlängern bzw. um 900 oder 1800 gegeneinander versetzt sind.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Speicher (24) für Ersatz-Kreissägeblätter (2) aufweist, der im Bereich des Schwenkarmes (10) wenigstens eine Halterung (25) insbesondere mit je einem Losflansch (5) für das Ersatzsägeblatt hat, welcher Losflansch (5) auf den Festflansch (3) der Kreissägemaschine paßt.
  20. 20. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der um wenigstens 900 oder 1800 verschwenkbare doppelte Schwenkarm (10) zusätzlich insbesondere bei 900 parallel zur Sägeachse oder bei 1800 quer zur Spindelachse der Sägemaschine verschiebbar ist und neben seiner Verschiebebahn (26) im Bereich eines Greifers (8) insbesondere gegenüber dem dem Sägeblatt in der Maschine zugewandten Greifer (8) der Werkzeugspeicher (24) insbesondere mit mehreren Halterungen (25) für Sägeblätter angeordnet ist.
  21. 21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (10) auf einem Schlitten (27) angeordnet ist, unter welchem ein Antriebsritzel (28) od. dgl. für die Schwenkung des Schwenkarmes (10) vorsteht, und daß insbesondere zwischen den Längsführungen (29) für diesen Schlitten (27) mit dem Ritzel (28) in Eingriff stehende oder gelangende Zahnstangenabschnitte (30) vorgesehen sind, die durch die Vorschubbewegung des Schlittens (27) den Schwenkarm (10) über eine gewisse Fahrstrecke um 90° oder 180° verschwenken, wobei die Schwenkbewegung abgeschlossen ist, wenn sich ein Greifer (8) einem Sägeblatt (2) gegenüber befindet.
  22. 22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß für die Verschiebe-und Schwenkbewegung sowie die Öffen- und Schließbewegung des Greifers (8) und/oder seines Schwenkarmes (10) im Bereich der Kreissägemaschine und im Bereich eines eventuellen Werkzeugspeichers eine mechanische und/oder elektronische Steuerung vorgesehen ist.
  23. 23. Vorrichtung insbesondere nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine in den Bereich des Festflansches der Sägemaschine bewegbare Reinigungsbürste (32).
  24. 24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsbürste (32) als Topfbürste ausgebildet ist, welche den Festflansch (3) und das Spindelende für das Kreissägeblatt (2) nach dessen Abheben übergreift und umfaßt.
  25. 25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsbürste (32) schwenkbar seitlich des Festflansches (3) angeordnet ist und ggfs. mit der Steuerung für die Bewegung des Greifers (8) verbunden bzw. gegen dessen Bewegung gesperrt ist, so daß die Bürste (32) gegen den Festflansch (3) schwenkbar ist, wenn der Greifer (8) und das Sägeblatt (2) entfernt sind.
  26. 26. Vorrichtung mit doppeltem Schwenkarm nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Armteil (10b) während des Betriebes der Sägemaschine ein neues Sägeblatt (2) hält, so daß der zweite Greifer beim Werkzeugwechsel zum Erfassen des auszuwechselnden Sägeblattes (2) in der Maschine frei ist und der doppelte Schwenkarm (10) nach Aufnahme dieses Sägeblattes (2) aus der Maschine und dadurch gleichzeitig der erste Greifer (8) mit dem neuen Sägeblatt in den Bereich des Festflansches (3) der Sägemaschine schwenkbar ist, so daß der Austausch des alten Sägeblattes gegen ein neues Sägeblatt an dem dann ausgeschwenkten weiteren Armteil (10a) während des Weiterbetriebes der Sägemaschine erfolgen kann.
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wechseln des Sägeblattes an einer Kreissägemaschine mit einem lösbar befestigten Sägeblatt, welches in Gebrauchsstellung zwischen einem festen Flansch (Festflansch) seiner Antriebsspindel und einem stirnseitig daran anbringbaren, insbesondere anschraubbaren Los- flansch eingeklemmt ist, wobei vorzugsweise an dem Losflansch wenigstens ein das Sägeblatt durchsetzender, in den Festflansch eingreifender Mitnehmer vorgesehen ist.
    Kreissägemaschinen sind in unterschiedlichsten Konstruktionen insbesondere hinsichtlich des Sägeblattvorschubes bekannt. Dabei sei es erforderlich, die Sägeblätter von Zeit zu Zeit zu wechseln, sei es, um sie nachzuschleifen, sei es zur Anpassung an unterschiedliche Werkstoffe und/oder Querschnittsformen und -dimensionen der Werkstücke. Es genügt dann, den Losflansch von dem Festflansch zu entfernen, um das Sägeblatt zu entnehmen und durch ein anderes ersetzen zu können.
    Dies wird in der Regel von Hand durchgeführt, während bei großen Sägeblättern ein Hebezeug zu Hilfe genommen wird.
    Da jedoch bei Kreissägemaschinen der Zufluß der Werkstücke in der Regel parallel zur Antriebsspindel des Sägeblattes erfolgt, ist die Zugänglichkeit der Sägespindelnase bzw. des Festflansches und somit auch des Sägeblattes durch Materialnachschubaggregate, Rollgänge, Längenanschläge, Sortiereinrichtungen, Verkleidungen, Spannvorrichtungen u. dgl. erheblich eingeschränkt. Darüber hinaus sind vor allem große Sägeblätter von über 600 mm Durchmesser aufgrund ihrer großen Masse und des unhandlichen Durchmessers schwer zu handhaben. Vor allem das Zentrieren auf der Spindelnase bereitet infolge des sehr kleinen Spieles von wenigen Mikrometern Schwierigkeiten. Dabei entstehen auch Gefahren für die Schneiden der Sägezähne insbesondere dann, wenn diese aus Hartmetall bestehen.
    Es ist nicht immer auszuschließen, daß beim Wechseln der Sägeblätter und deren Handhabung mit den empfindlichen Schneiden an vorhandenen Störkanten, z. B.
    des Maschinengestelles angestoßen wird. Die Güte der Handhabung ist also von der Körpergröße, Kraft und dem Geschick des Bedienungspersonales abhängig.
    Darüber hinaus ist eine gewisse Unfallgefahr nicht auszuschließen, wenn das Sägeblatt erfaßt wird und eventuell gerade mit der das Sägeblatt haltenden Hand irgendwo angestoßen wird. Ein weiterer Nachteil der bisherigen Anordnung ist darin zu sehen, daß das Wechseln des Sägeblattes eine nicht unbeachtliche Zeit erfordert.
    Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Vorrichtung zum Wechseln des Sägeblattes an einer Kreissägemaschine der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit welcher das Wechseln der Sägeblätter für das Bedienungspersonal vereinfacht ist, wobei die Gefahr von Beschädigungen der Sägeblätter weitestgehend ausgeschlossen werden soll.
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