DE3323869C2 - - Google Patents
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-OS 31 35 817 ist eine Vorrichtung zum
Zuführen von Kraftstoff zu einer Brennkraftmaschine
bekannt, bei der unter Druck stehender Kraftstoff
und unter Druck stehende Luft in einer Düse ge
mischt werden. Durch den Strömungsquerschnitt der
in das Saugrohr mündenden Düse und die Einstellung
des Druckes der von einer Druckluftquelle ge
lieferten Luft wird erreicht, daß an der engsten
Stelle des Strömungsquerschnitts ständig Schall
geschwindigkeit herrscht. An dieser engsten Stelle
mündet die Kraftstoffzuführleitung, über die in
Abhängigkeit von Betriebskenngrößen der Brennkraft
maschine zugemessener Kraftstoff stromabwärts eines
Kraftstoffzumeßventils geleitet wird. Die die
Düse durchströmende Luftmenge soll ein Teilstrom
der angesaugten Luftmenge, zum Beispiel nicht
größer als die Leerlaufluftmenge sein, so daß
eine ständige Durchströmung der Düse mit Luft
bei Schallgeschwindigkeit möglich ist. Hier
durch soll eine optimale Aufbereitung des zuge
messenen Kraftstoffs erzielt werden.
Bei dieser bekannten Vorrichtung ist der Druck
in der von der Druckluftquelle zur Düse führenden
Leitung bei allen Betriebszuständen gleich.
Auch am Ausgang des Kraftstoffreglers wird ein
konstanter Kraftstoffdruck erzeugt. Dies führt
dazu, daß das Kraftstoff/Luft-Mengenverhältnis
nicht bei allen Betriebszuständen den günstigsten
Wert aufweist.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
die bekannte Vorrichtung zum Zuführen von Kraft
stoff zu einer Brennkraftmaschine mit einer Kraft
stoffpumpe, einem Luftansaugkanal, einer Düse,
die an dem Luftansaugkanal angeordnet ist und die
mit der Kraftstoffpumpe und der Luftpumpe in Ver
bindung steht, wobei die Düse eine Auslaßöffnung,
die sich zum Luftansaugkanal öffnet, eine Luft
drosselstelle und eine Kraftstoffdrosselstelle, die
zur Auslaßöffnung führen, aufweist, mit einer in
dem Luftansaugkanal angeordneten Luftklappe und
einer in Abwärtsrichtung von der Luftklappe ange
ordneten Drosselklappe, wobei die Luft- und Kraft
stoffdrosselstelle durchströmende Luft und Kraftstoff
in der Düse gemischt und durch die Auslaßöffnung
in den Luftansaugkanal eingespritzt werden,
mit einem Luftregler in dem Luftkanal zwischen
Düse und der Luftmenge zur Erzeugung eines
Luftdrucks (P a ), einem Kraftstoffregler in dem
Kraftstoffkanal zwischen Düse und Kraftstoff
pumpe zur Erzeugung eines Kraftstoffdruckes (P f )
und einem Luftsensor zum Ermitteln der in den
Ansaugkanal angesaugten Luftmenge, der ein erstes
Ausgangssignal entsprechend der Luftmenge abgibt,
in der Weise zu verbessern, daß abhängig vom
herrschenden Betriebszustand durch geeignete
Einstellung des Luftdrucks und des Kraftstoff
drucks ein Kraftstoff/Luft-Gemisch mit dem jeweils
günstigsten Mengenverhältnis zugeführt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im
kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der
Luftregler zur Einstellung eines Druckdifferentials
zwischen Druck im Ansaugkanal und erzeugtem
Luftdruck und der Kraftstoffregler zur Einstellung
eines Druckdifferentials zwischen Druck im Ansaug
kanal und erzeugtem Kraftstoffdruck jeweils auf
einen dem jeweiligen Betriebszustand entsprechenden
vorgegebenen Wert vorgesehen sind, daß ein Rechner
vorhanden ist, der das vom Luftsensor abgegebene
erste Ausgangssignal empfängt und dieses in ein
zweites Ausgangssignal umwandelt zur Bestimmung
eines Druckdifferentials zwischen Luftdruck
und Kraftstoffdruck, und daß am Luftkanal
und/oder Kraftstoffkanal Mittel angeordnet sind,
die das zweite Ausgangssignal vom Rechner erhalten
und das Druckdifferential zwischen Luftdruck
und Kraftstoffdruck auf dem verlangten Wert halten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in
den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 den prinzipiellen Aufbau der Düse,
Fig. 2 die Beziehung zwischen Kraftstoff
durchflußmenge und der Differenz
zwischen Luftdruck und Kraftstoff
druck bei der Düse nach Fig. 1,
Fig. 3 die Beziehung zwischen Luftdurchfluß
menge und der Differenz zwischen
Luftdruck und Kraftstoffdruck bei
der Düse nach Fig. 1,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die vor
liegende Vorrichtung entsprechend
einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die vorliegende
Vorrichtung entsprechend einem
zweiten Ausführungsbeispiel und
Fig. 6 einen Querschnitt durch die vorliegende
Vorrichtung entsprechend einem
dritten Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen den prinzipiellen Zusammen
hang zwischen der Kraftstoff- bzw. Luftmenge
und der Differenz von Luft- und Kraftstoffdruck,
wobei die Bezugsziffern 1 und 2 einen Luftansaug
kanal, in dem Luft und Kraftstoff gemischt sind,
und eine Düse zum Mischen des Kraftstoffstromes
und des Luftstromes in dem Luftansaugkanal 1
bezeichnen. Die Bezugsziffern 5 und 21 betreffen
eine Kraftstoffpumpe und eine Luftpumpe. Die
Symbole f, a, S f , S a und S l stellen den Kraftstoff,
die Luft, eine Kraftstoffdrosselstelle, eine Luft
drosselstelle und eine Ausströmöffnung dar, aus
der Luft und Kraftstoff ausströmen. Die aus der
Ausströmöffnung ausströmenden Kraftstoff- und
Luftmengen hängen von der Differenz zwischen
Luftdruck P a vor der Luftdrosselstelle S a und
Kraftstoffdruck P f vor der Kraftstoffdrossel
stelle S f ab.
Mit anderen Worten, wenn der Luftdruck P a über einen
vorgegebenen Wert steigt, dann wird der durch die
Kraftstoffdrosselstelle S f zugeführte Kraftstoff
durch den durch die Luftdrosselstelle S a zuge
führten Luftstrom gestoppt. Wenn dagegen der
Luftdruck P a von dem vorgegebenen Wert abfällt,
dann wird die zugeführte Kraftstoffmenge erhöht.
Entsprechend ändert sich die Menge des durch die
Ausströmöffnung S 1 ausströmenden Kraftstoffstroms G f
im wesentlichen linear abfallend mit der Druck
differenz Δ P=P a -P f , wie in Fig. 2 gezeigt,
und weist im Falle, daß P a =P f ist, ein Maximum auf.
Andererseits ändert sich die durch die Ausström
öffnung S 1 ausströmende Menge des Luftstroms G a
linear ansteigend, wie in Fig. 3 gezeigt.
Wie aus den Fig. 2 und 3 zu erkennen ist, ist es
nötig, die Menge des Luftstromes G und des
Kraftstoffstromes G f entsprechend der Druck
differenz Δ P=P a -P f zu steuern, um ein
optimales Mengenverhältnis des Kraftstoff-
Luftgemisches bei unterschiedlichen Betriebs
bedingungen des Motors zu erhalten.
Es wird somit die Menge des Kraftstoffflusses
G f durch einen Kraftstoffregler abhängig von
den Betriebszuständen des Motors entsprechend
einer vorgegebenen Druckdifferenz (P f -P 0)
zwischen Kraftstoffdruck P f und Luftdruck P 0
im Luftansaugkanal 1 bei einem bestimmten
Betriebszustand gesteuert, und die Menge des
Luftstromes G a wird durch einen Luftregler
in Abhängigkeit von der in den Luftansaugkanal
angesaugten Luftmenge bei unterschiedlichen
Betriebszuständen des Motors entsprechend einer
vorgegebenen Druckdifferenz (P a -P f ) gesteuert,
um ein Luft-Kraftstoff-Verhältnis des Kraftstoff-
Luft-Gemisches einschließlich der in den Luft
ansaugkanal 1 angesaugten Luft auf einem optimalen
Wert zu halten.
Fig. 4 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der
Vorrichtung, in der Bezugszeichen 3, 4 und 5
einen Kraftstofftank, ein Kraftstoffilter und
eine Kraftstoffpumpe bezeichnen. Mit Bezugszeichen 6
ist ein Kraftstoffregler benannt, der eine Kraft
stoffkammer 7 und eine Unterdruckkammer 10 aufweist,
die durch eine Membran 8 getrennt sind.
Die Unterdruckkammer 10 steht über einen
Unterdruckkanal 16 mit dem Luftansaugkanal 1
in Verbindung, und eine Druckfeder 11 ist in der
Unterdruckkammer 10 angeordnet. Die Kraftstoff
kammer 7 steht über einen Kraftstoffkanal 55
mit der Kraftstoffpumpe 5, dem Kraftstoffilter 4
und dem Kraftstofftank 3 in Verbindung. An der
Membran 8 ist ein Ventilglied 9 vorgesehen, das
in die Kraftstoffkammer 7 hineinragt. Der Kraft
stoffregler 6 weist einen Kraftstoffrückführungs
kanal 19 auf, die die Kraftstoffkammer 7 mit dem
Kraftstofftank 3 verbindet. Das Ventilglied 9
dient zum Öffnen und Schließen einer sich in die
Kraftstoffkammer 7 öffnenden Rückführöffnung 19 a
des Rückführungskanals 19. Der Kraftstoffregler 6
umfaßt außerdem Kraftstoffauslaßöffnungen 12, die
mit der Kraftstoffkammer 7 in Verbindung stehen.
Das Bezugszeichen 22 bezeichnet einen Luftregler,
der eine Luftkammer 23 und eine Unterdruckkammer
28 aufweist, die durch eine Membran 24 getrennt
sind. Die Luftkammer 23 steht über einen Luftkanal
56 mit einer Luftpumpe 21 in Verbindung, der zu
dem Luftansaugkanal 1 zwischen Luftklappe 38 und
Drosselklappe 17 führt. An der Membran 24 ist
ein Ventilglied 25 angeordnet, das in die Luft
kammer 23 hineinragt. Der Luftregler 22 ist mit
einem Luftrückführungskanal 20 versehen, der
zwischen Luftkammer 23 und Luftansaugkanal 1 ange
ordnet ist, wobei der Rückführungskanal 20 im
Luftansaugkanal 1 zwischen Luftklappe 38 und
Drosselklappe 17 vorgesehen ist.
Das Ventilglied 25 dient zum Öffnen und
Schließen einer sich in die Luftkammer 23
öffnenden Entlastungsöffnung 25 a des Rückführungs
kanals 20. Der Luftregler 22 umfaßt Luftaus
laßöffnungen 23 a, deren Anzahl der Anzahl der
Kraftstoffauslaßöffnungen 12 des Kraftstoff
reglers 6 entspricht und die mit der Luftkammer
23 in Verbindung stehen. Eine Aufnahmekammer 28 a
wird im oberen Bereich der Unterdruckkammer 28
abgegrenzt, wobei sie einen kleineren Durchmesser
als diese aufweist. Ein Haltestück 32 ist gleitend
in die Aufnahmekammer 28 a eingelassen. Das
Haltestück 32 weist einen axial herausragenden
Führungskanal 31 auf seinem äußeren Umfang auf,
und ein Führungsglied 30 ragt aus der inneren
Oberfläche der Aufnahmekammer 28 heraus und
greift in den Führungskanal 31 ein. Eine Druck
feder 29 ist in der Unterdruckkammer 28 angeordnet
und stützt sich an dem Haltestück 32 einerseits
und an der Membran 24 andererseits ab. Die Unter
druckkammer 28 steht über die Unterdruckkanäle
16 a und 16 stromabwärts zur Drosselklappe 17
mit dem Luftansaugkanal 1 in Verbindung. Ein
elektrisches Betätigungsglied 33, das einen Gewinde
stift 34 aufweist, ist an dem oberen Ende des
Luftreglers 22 befestigt, und der Gewindestift 34
ist in eine durch das Haltestück 32 führende
Gewindebohrung 32 a eingeschraubt.
Eine Luftklappe 38 ist mit einer exzentrischen
Welle 39 befestigt, die drehbar in dem Luftansaug
kanal 1 gelagert ist. Ein Hebel 41 ist mit seinem
einen Ende an der exzentrischen Welle 39 be
festigt und ist mit seinem anderen Ende mit
einer Spiralfeder 40 verbunden, die ihrerseits
an dem Luftansaugkanal 1 befestigt ist. Die
Drehung der exzentrischen Welle 39 wird über
einen nicht gezeichneten Übertragungsmechanismus
auf ein drehbares Schleiferglied 42 a eines
veränderlichen Widerstandes 42 übertragen.
Die Bezugszeichen 43 und 44 bezeichnen die
Anschlüsse des veränderlichen Widerstandes 42
und des Schleifergliedes 42 a, die über die
Leitungen 45 und 46 mit einem Rechner 35 ver
bunden sind.
Der Rechner 35 ist mit dem elektrischen Betätigungs
glied 33 verbunden, und wenn der Rechner 35
ein Ausgangssignal des Luftsensors, d. h. des
veränderlichlichen Widerstandes 42 erhält,
wobei dieses Signal der Menge der die Luftklappe
38 passierenden Luft entspricht, dann gibt er
ein Ausgangssignal an das elektrische Betätigungs
glied 33, das der Druckdifferenz Δ P zwischen dem
Luftdruck P a in der Luftkammer 23 des Luftreglers 22
und dem Kraftstoffdruck P f in der Kraftstoff
kammer 7 des Kraftstoffreglers 6 entspricht.
Die Druckdifferenz Δ P ist bezüglich der Größe
des Ausgangssignals des veränderlichen Wider
standes 42 vorgegeben. Das elektrische Betätigungs
glied 33 dreht entsprechend der Größe des der
Druckdifferenz. Δ P zugeordneten Signals den
Gewindestift 34, um das Haltestück 32 nach oben
oder nach unten zu bewegen. Zusammen mit dieser
Bewegung wird die Vorspannungskraft der Druckfeder 29
verändert, und das Ventilglied 25 wird über die
Membran nach oben oder nach unten bewegt, wobei
dadurch die Luftmenge vergrößert oder ver
kleinert wird, die von der Entlastungsöffnung 25 a
über den Rückführkanal 20 zu dem Luftansaug
kanal 1 zwischen der Luftklappe 38 und der
Drosselklappe 17 geführt wird.
Der Luftansaugkanal 1 steht über ein Luftsammel
saugrohr 49 mit jedem Luftsaugrohr 13 und der
Einlaßöffnung 36 des Motors E in Verbindung.
Das Saugrohr 13 ist mit einem Einspritzventil 14
versehen. Das Einspritzventil 14 besteht aus
einer Kraftstoffdüse 15 und einer Luftdüse 27,
die die Kraftstoffdüse 15 umfaßt. Die Kraftstoff
düse 15 weist eine Kraftstoffdüsenkammer 15 a und
eine Drosselstelle 47 an seinem vorderen Ende auf.
Die Luftdüse 27 ist mit einer Luftdüsenkammer 27 a,
die durch den Ringraum zwischen Kraftstoffdüse
15 und Luftdüse 27 vorgegeben ist, mit einer
Luftdrosselstelle 26 an seinem hinteren Ende
und einer Auslaßöffnung 48 an seinem vorderen
Ende versehen, wobei diese Öffnung 48 der
Kraftstoffdrosselstelle 47 gegenüberliegt und
sich in das Saugrohr 13 öffnet.
Das hintere Ende der Kraftstoffdüse 15 ist über
einen Kraftstoffkanal 53 mit der Auslaßöffnung 12
des Kraftstoffreglers 6 verbunden, und das hintere
Ende der Luftdüse 27 ist über die Luftdrosselstelle
26 und den Luftkanal 54 mit der Auslaßöffnung 23 a
des Luftreglers 22 verbunden.
Die Bezugsziffern 17 und 37 bezeichnen die
Drosselklappe und ein an dem Luftansaugkanal 1
vorgesehenes Luftfilter.
Bei dieser Anordnung wird die Luftklappe 38
über die exzentrische Welle 39 abhängig von
der angesaugten Luftmenge zu dem Motor E ge
dreht, wobei sie durch die Spiralfeder 40
ausgeglichen ist. Der drehbare Schleifer 42 a
wird abhängig von der Drehung der Luftklappe 38
bewegt, um den Wert des veränderlichen Wider
standes 42 zu verändern und um die Größe der
Widerstandsänderung dem Rechner 35 als elektrisches
Signal zuzuführen. Der Rechner 35 gibt an seinem
Ausgang das der Druckdifferenz Δ P zwischen dem
Luftdruck P a des Luftreglers 22 und dem Kraft
stoffdruck P f des Kraftstoffreglers 6 ent
sprechende Signal an das elektrische Betätigungs
glied 33, und zwar abhängig vom Signal des aus
der Luftklappe 38 und dem Widerstand 42 gebildeten
Luftsensors. Das elektrische Betätigungsglied 33
dreht den Gewindestift 34 entsprechend dem dem
elektrischen Betätigungsglied 33 zugeführten
Signal. Als Ergebnis bewegt sich das Haltestück
32, dessen Drehung durch den Eingriff des
Führungsgliedes 30 und der Führung 31 begrenzt
ist, nach oben oder nach unten, und die
Vorspannung der Druckfeder 29 gegen die Membran 24
wird verändert. Unter Druck stehende Luft von
der Luftmenge 21 beaufschlagt die Membran 24
von der Seite der Luftkammer 23 her.
Die Summe aus auf die Unterdruckkammer 28
wirkendem Unterdruck P 0 der angesaugten Luft
und der Vorspannung der Druckfeder 29 wird mit
dem Luftdruck P a in der Luftkammer 23 ins
Gleichgewicht gebracht, um das Ventilglied
25 zu öffnen und zu schließen und um den
Luftüberschuß in der Luftkammer über die Auslaß
öffnung 25 a in den Luftansaugkanal 1 zwischen
Luftklappe 38 und Drosselklappe 17 herauszulassen.
Auf diese Weise wird der Luftdruck P a in der Luft
kammer 23 gleich dem Wert P 0+k 1, wobei k 1
die Vorspannkraft der Druckfeder 29 ist.
Auf der anderen Seite beaufschlagt der unter
Druck stehende Kraftstoff von der Kraftstoffpumpe
5 die Membran 8 von der Seite der Kraftstoff
kammer 7 nach unten. Die Summe aus dem Unter
druck P 0 der angesaugten Luft in der Unterdruck
kammer 10 und der Vorspannung der Druckfeder 11
wird mit dem Kraftstoffdruck P f in der Kraftstoff
kammer 7 in Gleichgewicht gebracht, um das Ventil
glied 9 zu öffnen oder zu schließen und den Kraft
stoffüberfluß über den Rückführkanal 19 in den
Kraftstofftank 3 zu entlassen. Auf diese Weise
wird der Kraftstoffdruck P f in der Kraftstoff
kammer 7 gleich P 0+k 2, wobei k 2 die Vorspann
kraft der Druckfeder 11 ist. Entsprechend ist
(P a -P f ) gleich (k 1-k 2)=Δ P, wobei diese
Größe durch den Rechner abhängig von der Menge
der in den Luftansaugkanal angesaugten Luft, wie
oben beschrieben, vorbestimmt wird.
Als Ergebnis wird der Kraftstoff mit dem
Druck P f in der Krafstoffkammer 7 durch den
Kraftstoffkanal 53 der Kraftstoffdüsenkammer
15 a des Einspritzventils 14 zugeführt und
nacheinander durch die Kraftstoffdrosselstelle
47 abgelassen. Auf der anderen Seite wird die
Luft mit dem Druck P a in der Luftkammer 23 durch
den Luftkanal 54 der Luftdrosselstelle 26
zugeführt und in die Luftdüsenkammer 27 a geleitet.
Der Kraftstoff und die Luft werden in der Luft
düsenkammer 27 a gemischt und durch die Auslaß
öffnung 48 in das Luftsaugrohr 13 eingespritzt.
Bei einem Motorbetriebszustand, bei dem zum Beispiel
eine geringe Luftmenge angesaugt wird, ist die
Drehung der Luftklappe 38 gering, und der veränder
liche Widerstand 42 teilt dem Rechner 35 einen
geringen Widerstandswert mit. Daraufhin gibt
der Rechner 35 ein der Druckdifferenz Δ P ent
sprechendes Signal an das elektrische Betätigungs
glied 33 ab, wodurch dieses den Gewindestift 34
so dreht, daß die Vorspannung der Druckfeder 29
des Luftreglers 22 erhöht und das Haltestück 32
herabgelassen werden. Dementsprechend wird die
Entlastungsöffnung 25 a durch das Ventilglied 25
geschlossen, und dadurch wird der Luftdruck P a
in der Luftkammer 23 erhöht. Durch den großen
Luftdruck P a wird die Kraftstoffzuführung be
hindert, und nur eine geringe Kraftstoffmenge
wird von der Kraftstoffpumpe 5 zu der Kraftstoff
kammer 7 zugeführt, wie es aus Fig. 2 zu erkennen ist.
Die Luft mit einem derartigen großen Luftdruck
P a wird in der Luftdüsenkammer 27 a mit dem
Kraftstoff mit dem Kraftstoffdruck P f in der
Kraftstoffkammer 7 gemischt. Da die durch die
Auslaßöffnung 48 in das Saugrohr 13 abgeführte
Luftmenge gleich der Differenz zwischen der
dem Luftregler 22 von der Luftpumpe 21 zuge
führten Luft und der von dem Luftregler 22
durch den Rückführkanal 20 in den Luftansaug
kanal 1 abgeführten Luftmenge ist, wird das
Luft-Kraftstoffverhältnis, d.h. das Verhältnis
der in das Saugrohr 13 strömenden Luftmenge
zu der durch die Auslaßöffnung 48 eingespritzten
Kraftstoffmenge, bei diesem Betriebszustand
optimal eingestellt.
Fig. 5 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel,
wobei gleiche Bezugsziffern wie in Fig. 4
gleiche Teile bezeichnen, und für ihre Beschreibung
wird daher auf Fig. 4 Bezug genommen. Eine
Düse 2 ist in dem Luftansaugkanal 1 stromabwärts
von der Drosselklappe 17 anstelle der Einspritz
düse 14 im ersten Ausführungsbeispiel vorgesehen.
Diese Düse 2 ist mit einer Kraftstoffdrossel
stelle 51 und einer Luftdrosselstelle 52 versehen,
die einander gegenüberliegend angeordnet sind.
Außerdem weist die Düse 2 eine Auslaßöffnung 48
auf, die sich zwischen den beiden Drosselstellen
51 und 52 liegend stromabwärts in den Luftansaug
kanal 1 öffnet. Die Betriebsweise des zweiten
Ausführungsbeispiels entspricht derjenigen des
ersten Ausführungsbeispiels.
Fig. 6 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel,
wobei gleiche Bezugszeichen für gleiche Teile
wie in Fig. 4 verwendet werden, und für ihre
Beschreibung wird auf das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 4 Bezug genommen. Eine Düse 2 ist
an dem Luftansaugkanal 1 zwischen Drossel
klappe 17 und Luftklappe 38 vorgesehen. Die
Unterdruckkammer 10 des Kraftstoffreglers 22
sind mit dem Luftansaugkanal 1 zwischen der
Drosselklappe 17 und der Luftklappe 38 verbunden.
Die Betriebsweise des dritten Ausführungsbei
spiels entspricht derjenigen des ersten Aus
führungsbeispiels.
Bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
wird der vorgegebene Wert des Luftdrucks p a
in der Luftkammer 23 des Luftreglers 22 durch
das elektrische Betätigungsglied 33 geändert.
In einem modifizierten Ausführungsbeispiel kann
ein vorgegebener Wert des Kraftstoffdruckes P f
in der Kraftstoffkammer 7 des Kraftstoffreglers 6
durch ein elektrisches Betätigungsglied 33
geändert werden, oder beide vorgegebenen Werte
des Luftdruckes P a und des Kraftstoffdruckes P f
können geändert werden. In jedem Falle sollte
die Druckdifferenz Δ P zwischen Luftdruck P a
und Kraftstoffdruck P f zu einem vorgegebenen
Wert entsprechend der in dem Luftansaugkanal
1 angesaugten Luft festgesetzt werden. In einem
anderen Fall kann die Öffnungsfläche entweder
der Kraftstoffdrosselstelle 51 oder der Luftdrossel
stelle 52 oder beider geändert werden, um die Menge
des Luftstromes G a , wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt,
zu verändern.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Zuführen von Kraftstoff zu einer Brenn
kraftmaschine mit einer Kraftstoffpumpe, einem Luftansaug
kanal, einer Düse, die an dem Luftansaugkanal angeordnet
ist und die mit der Kraftstoffpumpe und der Luftpumpe
in Verbindung steht, wobei die Düse eine Auslaßöffnung,
die sich zum Luftansaugkanal öffnet, eine Luftdrossel
stelle und eine Kraftstoffdrosselstelle, die zur
Auslaßöffnung führen, aufweist, mit einer in dem Luft
ansaugkanal angeordneten Luftklappe und einer in Ab
wärtsrichtung von der Luftklappe angeordneten Drossel
klappe, wobei die Luft- und Kraftstoffdrosselstelle
durchströmende Luft und Kraftstoff in der Düse gemischt
und durch die Auslaßöffnung in den Luftansaugkanal
eingespritzt werden, mit einem Luftregler in dem
Luftkanal zwischen Düse und der Luftpumpe zur Erzeugung
eines Luftdrucks (p a ), einem Kraftstoffregler in dem
Kraftstoffkanal zwischen Düse und Kraftstoffpumpe zur
Erzeugung eines Kraftstoffdruckes (P f ) und einem Luftsensor
zum Ermitteln der in den Ansaugkanal angesaugten
Luftmenge, der ein erstes Ausgangssignal ent
sprechend der Luftmenge abgibt, dadurch
gekennzeichnet, daß der
Luftregler (22) zur Einstellung eines Druck
differentials zwischen Druck im Ansaugkanal
und erzeugtem Luftdruck (P a ) und der Kraftstoff
regler (6) zur Einstellung eines Druckdifferentials
zwischen Druck im Ansaugkanal und erzeugtem
Kraftstoffdruck (P f ) jeweils auf einen dem
jeweiligen Betriebszustand entsprechenden vorge
gebenen Wert vorgesehen sind, daß ein Rechner (35)
vorhanden ist, der das vom Luftsensor (38, 42)
abgegebene erste Ausgangssignal empfängt und
dieses in ein zweites Ausgangssignal umwandelt
zur Bestimmung eines Druckdifferentials zwischen
Luftdruck (P a ) und Kraftstoffdruck (P f ) und
daß am Luftkanal und/oder Kraftstoffkanal
Mittel (33, 34) angeordnet sind, die das zweite
Ausgangssignal vom Rechner (35) erhalten und
das Druckdifferential zwischen Luftdruck (P a )
und Kraftstoffdruck (P f ) auf dem verlangten
Wert halten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kraftstoffregler (6) eine
mit der Kraftstoffpumpe (5) in Verbindung
stehende mit einem Rückführungskanal (19)
versehene und einen Kraftstoffdruck (P f )
aufweisende Kraftstoffkammer (7), eine erste
zum Luftansaugkanal (1) führende Unterdruck
kammer (10) und eine erste die Kraftstoff
kammer (7) von der Unterdruckkammer (10)
trennende Membran (8) umfaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Luftregler (22) eine über
die Luftpumpe (21) mit dem Ansaugkanal (1)
zwischen Luftklappe (38) und Drosselklappe
(17) in Verbindung stehende, über eine Ent
lastungsöffnung (25 a) zu dem Ansaugkanal (1)
zwischen Luftklappe (36) und Drosselklappe (17)
führende und einen Luftdruck (p a ) aufweisende
Luftkammer (23), eine zweite zum Ansaugkanal
(1) führende Unterdruckkammer (28) und eine
zweite die Luftkammer (23) von der Unterdruck
kammer (28) trennende Membran (24) umfaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Mittel zum Aufrechterhalten
des Druckdifferentials zwischen Luftdruck
(P a ) und Kraftstoffdruck (P f ) auf einen
bestimmten Wert ein an dem Luftregler (22)
angeordnetes elektrisches Betätigungsglied
(33) aufweisen, daß einen abhängig von dem
vom Rechner (35) gelieferten Signal sich
drehenden Gewindestift (34) ein sich durch
Drehung des Gewindestifts (34) in die Unter
druckkammer (28) bewegendes Haltestück (32)
und eine zwischen Haltestück (32) und zweiter
Membran (24) angeordnete Druckfeder (29)
umfaßt.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP57186259A JPS5974365A (ja) | 1982-10-21 | 1982-10-21 | 内燃機関の燃料供給装置 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
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DE3323869A1 DE3323869A1 (de) | 1984-04-26 |
DE3323869C2 true DE3323869C2 (de) | 1990-04-12 |
Family
ID=16185140
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19833323869 Granted DE3323869A1 (de) | 1982-10-21 | 1983-06-30 | Vorrichtung zum zufuehren vn kraftstoff zu einer brenkraftmaschine |
Country Status (4)
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