DE3318694C2 - Verfahren zum Herstellen einer aus modulartig zu verlegenden Platten bestehenden Bodenauflage - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer aus modulartig zu verlegenden Platten bestehenden BodenauflageInfo
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Abstract
Platte, auf der eine Rohranordnung für eine Fußbodenheizung verlegbar ist. Die Platte besteht aus einer abriebfesten, tiefgezogenen Deckfolie (1) aus relativ zähem Kunststoff und einem unterhalb der Deckfolie angeordneten, aus Schaumkunststoff bestehenden Isolierblatt (2), wobei die Deckfolie (1) einstückig aus dem Folienmaterial tiefgezogene, als Ausstülpungen gebildete Halteorgane (6, 7) zur Festlegung der Rohranordnung besitzt. Das Isolierblatt (2) ist mit aufstehenden Steckteilen (6', 7') versehen, die in die ausgestülpten Klemmorgan-Hohlräume der Deckfolie (1) einsteckbar sind, wobei die Deckfolie (1) und Isolierblatt (2) durch Einstecken der Steckteile ineinander wenigstens provisorisch aufeinander gehaltert sind. Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur Herstellung einer aus derartigen Platten bestehenden Bodenauflage, auf der eine Rohranordnung für eine Fußbodenheizung verlegbar ist.
Description
Die Patentanmeldung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer aus modulartig zu verlegenden Platten "
bestehenden Bodenauflage, auf der Rohre einer Fußbodenheizung verlegbar sind und bei der die die Bodenauflage
ergebenden Platten aus einer Deckfolie aus Kunststoff und einem unterhalb der Deckfolie angeordneten,
aus Schaumkunststoff bestehenden plattenförmigen Isolierelement bestehen, wobei die Deckfolie mit als
Ausstülpungen ausgebildeten Halteorganen zum Festlegen der Rohre tiefgezogen wird.
Ein Verfahren der eingangs genannten Art ist in der DE-OS 30 37 339 beschrieben. Die bei dem Verfahren
verwendeten Platten werden hergestellt, indem hinter eine tiefgezogene Deckfolie eine Schaumstoffplatte als
Isolierelement, vorzugsweise aus einem trittschalldämmenden Polystyrol-Schaumstoff, geklebt wird. Die Herstellung
einer derartigen Zweischichtenplatte ist relativ einfach. Die Deckfolie muß jedoch aus einem relativ
zähen, die Klemmwirkung und Steife gewährleistenden Material hergestellt werden, was eine nicht unbeträchtliche
Foliendicke erfordert. Die Zweischichtenplatte ist dann aufgrund ihrer unterschiedlichen Materialzusammensetzung
nur noch mit schwer zu handhabenden Werkzeugen, wie Stichsägen oder Schleifschneidern, zu
zerschneiden. In den Ausstülpungen jedoch, in denen die
Klemmorgane gebildet sind, dünnt sich das Folienmaterial aufgrund des Tiefziehverfahrens aus, so daß bei Unterschreiten
einer bestimmten Foliendicke die Klemmwirkung
nachläßt
Weiterhin ist aus dem deutschen GM 79 02 301 eine »Wärmedämmende Platte für Boden- oder Wandheizanlagen«
bekannt Die Platte besitzt Vorsprünge zur Festlegung eines Heizrohres. Sie besteht aus einer tiefgezogenen Deckfolie, die mit einem Isolierelement hinterschäumt
ist, wobei die Hohlräume der Deckfolie mit Kunststoff-Hartschaum ausgefüllt sind. Deckfolie und
Isolierelement können nicht voneinander getrennt werden, ohne daß eines der beiden Teile zerstört wird. Eine
getrennte Verlegung ist demnach nicht möglich.
Es stellt sich demnach die Aufgabe, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem eine Bodenauflage
hergestellt werden kann, die eine steife und mit hoher Klemmwirkung ausgestattete Platte für das
Verlegen von Heizungsrohren ergibt, die in besonders einfacher Weise zu verarbeiten sind.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zum Herstellen
der Isolierelemente die Deckfolie oder eine entsprechende Matrize mit Schaumkunststoff bis in die vorhandenen
Hohlräume der Halteorgane hinterschäumt wird, daß nach dem Ausschäumen die Schaumstoffschicht und
die Deckfolie bzw. die Matrize voneinander getrennt werden, wobei die in den Hohlräumen ausgebildeten
Schaumteile als Halteorgane am Isolierelement verbleiben, und daß beim Verlegen zunächst die Schaumstoff-Isolierelemente
und anschließend die Deckfolie verlegt wird, wobei Deckfolien und Isolierelemente untereinander
wenigstens durch einen Teil der ineinandergestülpten Halteorgane gehaltert werden.
Bei dem Verfahren gemäß Erfindung werden demnach Platten verwendet, die aus zwei auseinandernehmbaren
Teilen bestehen, nämlich aus der Deckfolie und dem Isolierelement, die getrennt gefertigt werden. Die
zu einer Platte zusammensteckbaren Teile, Deckfolie und Isolierelement, werden üblicherweise auch zusammengesteckt
angeboten, verpackt und transportiert, da die Deckfolie das Isolierblatt schützt und gegen Bruch
sichert. Das dünne Material der Deckfolie kann mit einem einfachen Messer geschnitten werden, so daß das
Hantieren mit komplizierten Trennwerkzeugen entfällt. Eine derartige Platte ist daher auch durch nicht sehr
erfahrene Handwerker oder Heimwerker verlegbar.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, zunächst die aus
Isolierelementen bestehende Isolierschicht zu verlegen und — wo erforderlich — zurecht zu schneiden. Anschließend
kann die Deckfolie für sich geschnitten und aufgelegt werden. Die in die Hohlräume der tiefgezogenen
Halteorgane in der Deckfolie eingreifenden Steckteile auf dem Isolierelement versteifen die hohlen Halteoder
Klemmorgane zusätzlich und sorgen für eine verbesserte Klemmwirkung. Da das Material des Isolierelementes
etwas elastisch ist, gelangt es ohne Schwierigkeiten in die Hohlraumenden. Es ist dabei möglich, auch
aus der Projektion nach innen gedrückte Teile der Halteorgane mit Schaumstoff auszufüllen. In diesem Zusammenhang
wird vorgeschlagen, daß die in Klemmrichtung ragende Vorsprungsfläche der Halteorgane,
von oben gesehen, nur bis zu 20% der Gesamtprojektionsfläche der Halteorgane ausmacht.
Die Stabilität der Platte insgesamt ist sehr groß, trotzdem ist der Gesamt-Materialverbrauch geringer als bei
bekannten Platten. Die Verlegegeschwindigkeit kann vergrößert und der Verschnitt verkleinert werden. Es
sei hervorgehoben, daß nach dem Ausschäumen bzw. vor dem Verlegen zwei nur provisorisch miteinander
verbundene Teile bestehen, die ohne weiteres getrennt werden können, um das Verlegen erst des einen und
dann des anderen Teiles zu ermöglichen.
Ein weiterer Vorteil der zu verlegenden Platten gemäß Erfindung ist, daß mit sehr einfachen Verlegehilfen,
beispielsweise mit konturierten Greifeisen, die auf die Klemmorgane 4 gedrückt werden, ein sehr einfacher
Transport sowie eine einfache Auf- und Ablegung der Teile ermöglicht wird. Besondere Clipse oder Schellen
zur Festlegung der Rohre brauchen bei den Platten nicht angewendet zu werden.
Nach dem Verlegen der Isolierelemente und vor dem
Aufdrücken der Deckfolie kann selbstverständlich zwisehen den Teilen eine Klebstoffschicht eingebracht werden,
um die Teile aufeinander haften zu lassen. Es ist jedoch fast immer ausreichend, die beiden Plattenschichten
aufeinander zu drücken und damit auch aufeinander zu befestigen.
Ausführungsbeispiele für die gemäß Herstellungsverfahren der Erfindung hergestellten Platten sind in der
Zeichnung dargestellt Die Figuren zeigen
F i g. 1 in auseinanderzogener Darstellung eine Zweischichtenplatte,
die aus einer Deckfolie und einem Isolierelement besteht;
F i g. 2 eine Ausführungsform mit einem flexiblen Schaumstoffstreifen als Randbereich.
Die in der Fig. 1 in auseinandergezogener Darstellung
ersichtliche Platte wird mit anderen gleicher Art modulartig zu einer Bodenauflage verlegt, auf der eine
Rohranordnung (Rohr 5 gestrichelt angedeutet) für eine Fußbodenheizung verlegbar ist Die für die Bodenaufiage
vorgesehene Platte besteht aus einer abriebfesten, tiefgezogenen Deckfolie 1 (dicke im nicht-ausgezogenen
Bereiche zwischen etwa 0,2 und 0.5 mm) aus relativ zähem Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid, und einem unmittelbar
unterhalb der Deckfolie angeordneten, im wesentlichen die gleiche Fläche bedeckenden, aus Schaumkunststoff
bestehenden Isolierelement 2. Als Schaumkunststoff des Isolierelementes eignet sich insbesondere
geschäumtes Polystyrol. Auf der Deckfolie 1 sind Haltebzw. Klemmorgane 3 ausgebildet, die in einem quadratischen
Raster über die Oberfläche der Folie verteilt sind. Die Halteorgane 3 sind aus dem Folienmaterial tiefgezogen
als Ausstülpungen, die innen hohl sind. Weiterhin ist die Deckfolie mit e'ner Anordnung äquidistanter, sich
rechtwinklig kreuzender Nuten 11 versehen, die ebenfalls
eine quadratische Rasteranordnung ergeben. Die Halteorgane 3 besetzen dabei schachbrettartig immer
jeweils die Diagonalen der Rasteranordnung, wie dies auch andeutungsweise aus der Zeichnung hervorgeht.
Diese Besetzung hat den Vorteil, daß sie es erlaubt, daß die Deckfolie 1 auf das Isolierelement 2 sowohl in der
einen als auch um eine 90° verschobene Richtung aufgedrückt werden kann.
Entsprechend ist das Isolierelement 2 mit Steckteilen 4 auf seiner Oberseite versehen, die in die ausgestülpten
Hohlräume der Deckfolien-Halteorgane 3 einsteckbar sind. Die aus Schaummaterial bestehenden Steckteile 4
füllen dabei die Hohlräume in der Deckfolie vollkommen aus und sichern auch eine erhöhte Rückstellkraft
bei der Klemmwirkung.
Zur Erzielung der Klemmwirkung können die Halteorgane 3 verschiedene Ausführungsformen besitzen. In
der F i g. 1 ist eine Ausführungsform dargestellt, die sich als besonders geeignet erwiesen hat. Hier bestehen die
Halteorgane 3 jeweils aus einer Gruppe von vier Versteifungsrippen 12 aufweisende Klemmfingern 6, 7, die
um einen Mittelpunkt herum rotationssymmetrisch verteilt sind und zwischen sich und einem gegenüberliegen
den Klemmfinger (16 oder 7) eine Klemmung des Rohres 5 ermöglichen. Wie bereits erwähnt, ist jeweils der
Mittelpunkt einer derartigen Kaminanordnung auf ei nen:1 Raster angeordnet das den Abstand a hat und
quadratisch ist, wobei die Quadratseiten parallel zu den Plattenseiten liegen. Das ermöglicht, daß die Deckfolie
to sowohl in Längsrichtung als auch in um 90° gedrehter Querrichtung auf den Steckteilen 4 des Isolierelementes
2 verlegt werden kann.
Weiterhin ist anzumerken, daß die in Klemmrichtung ragende Vorsprungsfläche 10 der Hakeorgane 3, von
oben gesehen, nur bis zu 20% der Gesamtprojektionsfläche der Halteorgane ausmacht. Diese Beschränkung
der Vorsprungsfläche ist bedingt durch die Vorschrift, daß ein sicheres Einschäumen in die Hohlraum-Verästelungen
möglich sein muß, ohne daß das Herausziehen der sich bildenden Kunststoff-Höcker oder -Nocken zu
einem Abreißen im Klemmbereich führt.
Die vorstehend beschriebene Zweischichtenplatte wird hergestellt, indem eine mit den hohlen Halteorganen
versehene Deckfolie 1, die im Tiefziehverfahren hergestellt ist, oder eine entsprechende Matrize, in einer
geschlossenen Form mit einem Schaumstoff bis in die vorhandenen Hohlräume der Halteorgane hinterschäumt
wird. Die Schaumstoffschicht wird von der Deckfolie bzw. Matrize beispielsweise dadurch trennbar
gemacht, daß die entsprechenden Teile mit einem Silikon-Trennöl besprüht werden, wobei jedes Haften
während des Schäumens vermieden wird.
Nach Beendigung des Ausschäumens werden die Schaumstoffschicht, d. h. das fertige Isolierelement 2.
und die Deckfolie bzw. Matrize voneinander getrennt. wobei die in den Kiemmorgan-Hohlräumen ausgeformten
Nocken 6', T an dem Material des Schaumkunststoffblaues verbleiben.
Üblicherweise haben Deckfolie 1 und Isolierelement 2 dieselbe Anzahl von Kleinmorgan-Teilen (6, 7; 6', T):
es sei jedoch nicht ausgeschlossen, daß neben den genannten Klemmorganen weitere Ausstülpungen auf der
Deckfolie vorhanden sind, daß entsprechende Hocker oder Nocken auf dem Isolierblatt ausgebildet sind, und
daß diese Teile wiederum kompatibel ineinander steckbar sind.
Bei dem Hinterschäumen der Deckfolie 1 wird meist an deren Rand ein vom Schaum freibleibender Randstreifen
8 freigelassen, der demnach auch bei aufgesetzter Deckfolie seitlich über das Isolierelement 2 übersteht.
Zur Herstellung einer Verbindung der verlegten Platten untereinander ist der Randstreifen 8 jeweils an
zwei nicht-parallelen Randseiten mit einer Klebstoffmasse 9 belegt, auf die der leere, Überlappende Randstreifen
der benachbarten Deckfolie einfach aufgedrückt werden kann, wobei sich in einfacher Weise eine
Verbindung der Teile untereinander ergibt, die eine sehr widerstandsfähige. feuchtigkeitsdichte Dichtungsschicht bei der verlegten Plattenanordnung ergibt. Eine
bo derartige Schicht kann ohne weiteres mit einem dünnen,
aushärtenden Estrich übergössen werden. Als Klebmasse eignet sich ein dauerelastischer Kleber, beispielsweise
ein solcher auf Bitumenbasis, da dieser auch an einer PVC-Oberfläche sehr gut haftet.
b5 Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform einer
Zweischichtenplatte. Bei dieser Platte, die ebenfalls zur Zusammenstellung einer Bodenauflage gedacht ist. sind
die Randbereiche 21, 22 als Streifen der Breite a ausge-
bildet. Die Randstreifen 21, 22 tragen dabei in Fortsetzung des übrigen Deckfolienbereiches ebenfalls in den
Rastern verteilte Halteorgane 3', 4'. Bei einer rechteckförmigen Plattenanordnung sind die Randstreifen 21, 22
L-förmig auf zwei benachbarten, zueinander senkrecht stehenden Seiten angeordnet. Unterhalb der Randstreifen
21, 22 befindet sich kein Schaumstoff material. Bei Aneinanderlegen zweier Platten ist es möglich, die
Randstreifen jeweils aneinanderstoßender Platten überlappen zu lassen und einfach in den Klemmorganen aufeinander
zu stülpen. Hierdurch wird eine ausgezeichnete Verbindung und ausreichende Dichtigkeit gegenüber
dem Untergrund erreicht, ohne daß zu einer zusätzlichen Klebeschicht gegriffen werden müßte.
Weiterhin ist in der Fig.2 ein flexibler Dichtungsstreifen
23 im Bereich der Randzone zu erkennen, der im Abstand 2a aufweisende Perforationen 24 entsprechend
den aufragenden Halteorganen 3', 4' aufweist. Der Dichtungsstreifen 23, der aus einer etwa 5 bis
10 mm dicken, flexiblen Schaumkunststoff-Folie der Breite 2a besteht, kann dann einfach auf die Haltestreifen
aufgesteckt werden, ohne daß eine weitere Verklebung erfolgen muß. Wird dann noch in die von dem
Dichtungsstreifen unterlegten Klemmfinger ein Rohr 5' eingelegt, so ist eine äußerst sichere und zuverlässige
Verbindung des Randstreifens mit der Übrigen Platte gegeben.
Die Verwendung der am Rand einzusetzenden, überzustreifenden Dichtungsstreifen 23 hat den Vorteil, daß
nicht zwischen den Nuten geschnitten werden muß, sondem daß zum Rand hin auch bei Abständen der Größenordnung
a ein zuverlässiger und dichter Randstreifen einsetzbar ist.
Darüber hinaus kann bei entsprechender Perforierung der Dichtungsstreifen auch als eine Art durchgehender
Riegel zwischen zwei gegeneinanderstoßenden, sich nicht überlappenden Platten verwendet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
40
40
45
50
55
65 IS
Claims (3)
1. Verfahren zum Herstellen einer aus modulartig zu verlegenden Platten bestehenden Bodenauflage, -s
auf der Rohre einer Fußbodenheizung verlegbar sind und bei der die die Bodenauflage ergebenden
Platten aus einer Deckfolie aus Kunststoff und einem unterhalb der Deckfolie angeordneten, aus
Schaumkunststoff bestehenden plattenförmigen Isolierelement bestehen, wobei die Deckfolie mit als
Ausstülpungen ausgebildeten Halteorganen zum Festlegen der Rohre tiefgezogen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß
zum Herstellen der Isolierelemente die Deckfolie oder eine entsprechende Matrize mit Schaumkunststoff
bis in die vorhandenen Hohlräume der Halteorgane hinterschäumt wird,
daß nach dem Ausschäumen die Schaumstoffschicht und die Deckfolie bzw. die Matrize voneinander getrennt
werden, wobei die in den Hohlräumen ausgebildeten Schaumteile als Halteorgane am Isolierelement
verbleiben,
und daß beim Verlegen zunächst die Schaumstoff-Isolierelemente und anschließend die Deckfolie verlegt
wird, wobei Deckfolie und Isolierelemente unterheinander wenigstens durch einen Teil der ineinandergestülpten
Halteorgane gehaltert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane als Klemmorgane
ausgebildet werden, wobei die in Klemmrichtung ragende Vorsprungsfläche der Halteorgane, von oben
gesehen, nur bis zu 20% der Gesamtprojektionsfläche der Halteorgane ausmacht.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an wenigstens einer Seite der aus Isolierelement und Deckfolie bestehenden Plattenanordnung
ein flexibler Dichtungsstreifen (23) angebracht wird, der mit Perforationen (24) versehen ist
in die die Halteorgane eingreifen.
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