DE3313297C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
- B01D35/14—Safety devices specially adapted for filtration; Devices for indicating clogging
- B01D35/15—Bidirectional working filters
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Flüssigkeitsfilter für
umkehrbare Druck- und Strömungsrichtung nach dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1.
Mit Rücksicht auf die feinen Passungen in hydraulischen
Übertragungsanlagen werden gewöhnlich in den Druckkreis
lauf Filter eingebaut, um anfallende Verunreinigungen
durch Abrieb aus der Hydraulikflüssigkeit auszuscheiden.
Sofern die Strömungsrichtung ständig die gleiche ist,
genügt eines der üblichen, an entsprechender Stelle in
den Flüssigkeitskreislauf einzuhaltenden Flüssigkeitsfilter.
Bei Anlagen mit wechselnder Druck- bzw. Strömungsrichtung
ist die Wirkung eines solchen Filters unwirksam, denn die
vom Filterelement aufgefangenen Verunreinigungen werden
bei Umkehr der Strömungsrichtung zum großen Teil wieder
aus dem Filterelement herausgelöst und gelangen somit
wieder in den Kreislauf. Eine hydraulische Übertragungs
anlage mit wechselnder Druckrichtung liegt z. B. in Form
der bekannten, hydraulischen Ruderanlagen bei Schiffen vor.
Bekannt ist ein Flüssigkeitsfilter für umkehrbare Druck-
und Strömungsrichtung, bei dem Rückschlagventile mit feder
beaufschlagten Ventiltellern in einer sogenannten Graetz-
Schaltung zusammengefaßt sind. Diese Schaltung wird jedoch
bislang aus Einzelteilen zusammengesetzt. Nach diesem Stand
der Technik werden unwirtschaftlich hohe Druckabfälle in dem
Flüssigkeitsfilter beobachtet. Infolge der hohen Durchfluß
widerstände eines solchen bekannten Flüssigkeitsfilters sind
entsprechend hohe Leistungsverluste in der Hydraulik vorhanden.
Diese hohen Leistungsverluste haben es bislang sogar verhin
dert, daß solche Flüssigkeitsfilter weitere Verbreitung, z. B. im
Bergbau für Seilzugbahnen, gefunden haben. Denn der hohe
Durchflußwiderstand führt neben dem Leistungsverlust gleich
zeitig zu einer erheblichen Erwärmung der Hydraulikflüssig
keit, die, sofern sie nicht kostspielig wieder abgekühlt
wird, gefährlich sein kann.
Durch die DE-OS 19 30 082 ist ein gattungsgemäßes Flüssig
keitsfilter, das den Nachteil des hohen Durchflußwiderstan
des nicht aufweist, bekannt. Dafür ist aber für jede Strömungsrichtung
ein eigenes Filterelement erforderlich.
Ferner ist ein hoher Fertigungsaufwand nötig.
Aufgabe der Erfindung ist es nun, ein Flüssigkeitsfilter
der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welches einfach
gefertigt werden kann, kompakt ist und einen möglichst
geringen Durchflußwiderstand besitzt, so daß ein entsprechend
geringer Leistungsverlust entsteht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Rückschlagventile und die Verbindungen zwischen ihnen als
Bohrungen in einem Ventilblock ausgebildet sind. Die Rück
schlagventile sind also nicht mehr als gesonderte Einzelteile
ausgebildet, sondern in einem Ventilblock integriert, in dem
ihnen entsprechende Bohrungen für sie selbst und die Verbin
dungen zwischen ihnen vorgesehen werden. Solche Bohrungen
lassen sich fertigungstechnisch einfach verwirklichen.
Bevorzugt ist dabei, daß die Anschlußventilbohrungen der in die
Druckmittelanschlüsse geschalteten Rückschlagventile durch
eine mit ihnen fluchtende Verbindungsbohrung verbunden sind.
Somit wird die Verbindungsbohrung angesetzt bzw. die Anschluß
ventilbohrungen werden entsprechend durch die Verbindungsboh
rung verlängert. Dies bedeutet fertigungstechnisch, daß die
Verbindungsbohrungen im Arbeitsgang für die Herstellung der
Anschlußventilbohrungen gleichzeitig
ebenfalls erzeugt werden können.
Weiterhin bevorzugt ist, daß die vor das Filterelement
geschalteten Rückschlagventile als Seitenbohrungen
des Ventilblocks ausgebildet sind, die von Verschluß
schrauben nach außen abgeschlossen werden und über
Abzweigbohrungen an den Seitenwandungen der in die
Druckmittelanschlüsse geschalteten Rückschlagventile
bzw. der Anschlußventilbohrungen angesetzt sind.
Somit können diese Rückschlagventile, die vor das
Filterelement geschaltet sind, im Prinzip wie die
Rückschlagventile, die in die Druckmittelanschlüsse
geschaltet sind, also deren Anschlußventilbohrungen
ausgebildet sein, wobei die dem entsprechenden Seiten
bohrungen allerdings nach außen von Verschlußschrauben
abgeschlossen werden. Damit ist auch eine Wartung
dieser weiteren Ventile von außen her möglich.
Des weiteren bevorzugt ist, daß die vor das Filter
element geschalteten Rückschlagventile bzw. Seiten
bohrungen über an ihre Seitenwandungen angesetzte
Auslaufbohrungen mit dem Filterelement verbunden
sind. Damit ist, wie schon im Falle der Rückschlag
ventile, die in die Druckmittelanschlüsse geschaltet
sind, eine einfach Ausbildung dieser Rückschlag
ventile gewählt.
Eine besonders kompakte Anordnung mit entsprechend
kurzen Verbindungswegen und damit entsprechend ge
ringen Druckverlusten ist gegeben, wenn außerdem noch
das Filterelement auf einem Zentralstutzen angeordnet
ist, der zwischen den zueinander gerichteten Auslauf
bohrungen angeordnet ist und dessen Zentralbohrung
in die Verbindungsbohrung mündet, wobei die Auslauf
bohrungen in einen Auslaufringspalt, der den Zentral
stutzen umgibt, über einen Filtereinlaufspalt mit
dem Filterelement in Verbindung stehen. Ein Flüssig
keitsfilter nach dieser speziellen Ausführungsform
wird im folgenden noch anhand einer Figur erläutert
werden.
Eine sprunghafte Verbesserung des Druckverlust
diagrammes, also der Druck- und Leistungsverluste
in dem Flüssigkeitsfilter, wird erzielt, wenn die
relativen, auf die Längen der Anschlußventilbohrungen
bezogenen freien Längen der Abzweigbohrungen 0,266,
der Seitenbohrungen 0,9, der Auslaufbohrungen 0,4,
des Auslaufringspaltes 0,63, des Filtereinlauf
spaltes 0,133, des Zentralstutzens 1,7 und der
Verbindungsbohrung 1,8 betragen und die relativen,
auf die freie Querschnittsfläche der Druckmittel
anschlüsse bezogenen freien Querschnittsflächen der
Anschlußventilbohrungen 2,11, der Verbindungs
bohrung 0,8, der Abzweigbohrungen 0,8, der
Seitenbohrungen 2,11, der Auslaufbohrungen 0,8,
des Auslaufringspaltes 2,1, des Filtereinlauf
spaltes 0,72 und der Zentralbohrung 0,8 betragen.
Dabei versteht sich unter der freien Querschnitts
fläche der Druckmittelanschlüsse diejenige Quer
schnittfläche, die zu dem Innenraum der hier ge
gebenen Rückschlagsventile, also der Anschlußventil
bohrungen für den Durchtritt der Hydraulikflüssigkeit
frei ist.
In der Fig. 1 ist, wie schon erwähnt, ein spezielles
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Flüssig
keitsfilters dargestellt. Diese Figur zeigt einen
senkrechten Schnitt durch das Filtergehäuse 2 mit
dem Ventilblock 4, also einen Schnitt entlang der
Längsachse des Filtergehäuses 2 und der Zentralbohrung
26. Das Filterelement ist mit der Bezugsziffer 1 ge
kennzeichnet. Das Filtergehäuse 2 wird von dem
Flansch 3 an dem Ventilblock 4 gehalten. Der Ventil
block 4 weist die beiden Druckmittelanschlüsse 21
und 22 auf, die in die Anschlußventilbohrungen 23 und
30 münden. In diesen Anschlußventilbohrungen 23 und
30 sitzen Ventilzentrierstücke 5 und 13, welche durch
die Sicherungsringe 18 und 19 sowie 16 und 17 gehalten
und fixiert werden. Diese Sicherungsringe sind
Spreizringe, die zwischen sich als Ventilzentrier
stücke gelochte Scheiben halten. Diese gelochten
Scheiben weisen jeweils einen aufgebohrten Stutzen
auf, in dem die Stange des Ventiltellers geführt
wird. Die Ventilteller 7 und 8 werden durch die Federn
6 und 12 gegen ihren Ventilsitz zu der Verbindungs
bohrung 27 gedrückt. Die Verschlußschrauben 10 und
20 verschließen die Seitenbohrungen 24 und 29 und
dienen gleichzeitig zur Zentrierung der Ventilteller
8 und 14, welche durch die Federn 9 und 15 gegen
ihre Ventilsitze angedrückt werden. Deutlich ist zu
erkennen, daß die Seitenbohrungen 24 und 29 von außen
in den Ventilblock 4 angesetzt sind, also fertigungs
technisch ebenso günstig vorgesehen sind wie die
Anschlußventilbohrungen 23 und 30. Fortgesetzt werden
diese Seitenbohrungen 24 und 29 von den Abzweig
bohrungen, die in die Seitenwandungen der Anschluß
ventilbohrungen 23 und 30 münden. In diesen Abzweig
bohrungen sind die Sitze für die Ventilteller 8 und
14 vorgesehen, die demnach die Anschlußventilbohrung
30 gegenüber der Seitenbohrung 29 bzw. die Anschluß
ventilbohrung 23 gegenüber der Seitenbohrung 24
verschließen. Auch diese Ventilteller 8 und 14 werden
durch Federn 9 und 15 gegen ihre Ventilsitze ange
drückt. Von der Seitenbohrung 29 aus kann der Flüssig
keitsstrom dann durch die Bohrung 28 in den Auslaufring
spalt 35 eintreten, von wo er durch den Filterein
laufspalt 34 auf das Filterelement 1 stößt. Ent
sprechend kann der Flüssigkeitsstrom durch die
Bohrung 25 in den Auslaufringspalt 35 über den Filter
einlaufspalt 34 auf das Filterelement 1 fließen.
Der Flüssigkeitsstrom verläßt das Filterelement
1 dann durch die Zentralbohrung 26 und die Verbindungs
bohrung 27 in Richtung der Anschlußventilbohrung 23
oder 30. Hinsichtlich der oben gemachten Maßangaben
für die Längen und Querschnitte der einzelnen Bohrungen
seien deren Bezugszeichen noch einmal angegeben.
Die Anschlußventilbohrungen 30 und 23 besitzen die
freien Längen K1 bzw. K1′; zu beachten ist, daß die
freie Länge vom Ventilteller bis zu den Ventil
zentrierstücken 13 und 5 genommen ist, nicht jedoch
darüber hinaus; dies ist für die Länge K1 durch den
strichlinierten Doppelpfeil in der Anschlußventil
bohrung 30 angedeutet. Diese Anschlußventilbohrungen
23 und 30 besitzen den freien Querschnitt A8 bzw.
A8′. Diese Querschnitte sind größer als diejenigen
der Druckmittelanschlüsse; deren freien Querschnitte
werden durch die freie Querschnittsfläche der in sie
geschalteten Ventilzentrierstücke 5 und 13 begrenzt.
Diese Ventilzentrierstücke sind, wie schon erwähnt,
als gelochte Scheiben ausgebildet. Der freie Quer
schnitt eines solchen Ventilzentrierstückes ent
spricht somit der Fläche der Lochung in demselben.
Die Seitenbohrungen 24 und 29 besitzen die Längen
K3 bzw. K3′; diese Längen verstehen sich vom Ventil
teller bis zur Innenseite der entsprechenden Ver
schlußschraube; dies ist z. B. für die Länge K3 durch
einen strichlinierten Doppelpfeil dargestellt. Diese
Seitenbohrungen 24 und 29 besitzen die Querschnitte
A9 bzw. A9′. Die zwischen den Anschlußventilbohrungen
und den Seitenbohrungen vorgesehenen Abzweigbohrungen
besitzen die Längen K2 bzw. K2′; dies ist für die
Länge K2 durch den Doppelpfeil dargestellt. Die
Querschnitte dieser Abzweigbohrungen sind mit A2
und A2′ bezeichnet. Von den Seitenbohrungen 29
und 24 münden die Bohrungen 28 und 25 in den Auslauf
ringspalt 35. Diese Auslaufbohrungen 28 und 25
besitzen die Längen K4 bzw. K4′; für die Länge K4
ist dies durch den Doppelpfeil dargestellt. Die
Querschnitte dieser Bohrungen 28 und 25 sind
mit A3 bzw. A3′ gekennzeichnet. Die Länge des Aus
laufringspaltes 35 wäre besser als dessen Höhe be
zeichnet; sie ist mit K5 gekennzeichnet. Der Quer
schnitt dieses Auslaufringspaltes 35 ist mit
A4 bezeichnet. Auf ihn folgt zum Filterelement 1
hin gesehen der Filtereinlaufspalt 34, dessen Länge
mit K6 gekennzeichnet ist; in welchem Sinne diese
Länge bzw. Höhe des Filtereinlaufspaltes 34 zu ver
stehen ist, ist durch den Doppelpfeil gekennzeichnet.
Dieser Filtereinlaufspalt 34 besitzt den mit A5
bezeichneten Querschnitt. Die Länge des Zentralstutzens
ist mit K7 gekennzeichnet, die durch einen strich
linierten Doppelpfeil in der Figur abgegrenzt ist.
Der Querschnitt dieses Zentralstutzens 33, also der
Zentralbohrung 26 ist mit A6 bezeichnet. Die Länge
der Verbindungsbohrung 27 schließlich bemißt sich
vom Ventilteller 11 zum Ventilteller 7, wie das mit
einem strichlinierten Doppelpfeil in der Figur dar
gestellt ist. Diese Länge ist mit K8 bezeichnet.
Der Querschnitt dieser Verbindungsbohrung ist mit
A1 bezeichnet.
Nun sei noch kurz die Funktion dieses Flüssigkeits
filters geschildert:
Zunächst sei der Durchfluß der Hydraulikflüssigkeit
in Richtung der geschlossenen Pfeile erläutert.
Die Flüssigkeit tritt dazu in den Druckmittelanschluß
21 durch das Ventilzentrierstück 5 in die Verbindungs
bohrung 27 ein und preßt den Ventilteller 7 gegen seinen
Sitz. Folglich wird hier das Ventil geschlossen. Hin
gegen wird der Ventilteller 8 gegen die Feder 9 ge
drückt und somit das Ventil zu der Seitenbohrung
24 geöffnet. Die Flüssigkeit kann demnach durch die
Abzweigbohrung aus der Anschlußventilbohrung 23 in
die Seitenbohrung 24 einströmen und von dort durch
die Auslaufbohrung 25, den Auslaufringspalt 35 und
den Filtereinlaufspalt 34 auf das Filterelement 1
fließen. Der Ventilteller 14 wird durch den Flüssig
keitsdruck und die Feder 15 gegen seinen Sitz in
der von der Seitenbohrung 29 zu der Anschlußventil
bohrung 30 führenden Abzweigbohrung gedrückt und
dichtet somit hier das Ventil ab. Nach Durchströmen
der Zentralbohrung 26 und der Verbindungsbohrung 27
der Flüssigkeit wird der Ventilteller 11 von derselben
gegen die Feder 12 geöffnet. Der Ventilteller 7 hin
gegen bleibt im Sitz angedrückt, da der Flüssigkeits
druck hinter dem Filterelement 1 in der Verbindungs
bohrung 27 geringer ist als in der Anschlußventil
bohrung 23. Außerdem ist die zur Anschlußventilbohrung
23 gerichtete Fläche des Ventiltellers 7 größer als
diejenige, die zu der Verbindungsbohrung 27 gerichtet
ist, so daß die infolge der auf diese Flächen wirkenden
Drucke resultierenden Kräfte unterschiedlich sein
werden. Die Flüssigkeit verläßt somit nach Durch
strömen der Anschlußventilbohrung 30 und des Ventil
zentrierstückes 13 den Druckmittelanschluß 22 und
somit das Filter.
Nach Umschalten der Flüssigkeitspumpe kann die Druck
flüssigkeit das Filter in Richtung der offenen Pfeile
durchfließen: Die Druckflüssigkeit tritt dazu in den
Druckmittelanschluß 22 ein, durchströmt das Ventil
zentrierstück 23 und verschließt durch den Ventil
teller 11 die Verbindungsbohrung 27. Der Ventilteller
14 wird gegen die Feder 15 geöffnet. Die Druck
flüssigkeit kann aus der Anschlußventilbohrung 30
über die Abzweigbohrung in die Seitenbohrung 29
einströmen und von dort über die Auslaufbohrung 28
in den Auslaufringspalt 35 über den Filtereinlauf
spalt 34 auf das Filterelement 1 fließen. Der Ventil
teller 8 wird durch den Flüssigkeitsdruck und durch
die Feder 9 gegen seinen Sitz gepreßt. Somit wird
hier das Ventil gedichtet. Nach Durchströmen des
Filterelementes 1 fließt die Flüssigkeit durch die
Zentralbohrung 26 in die Verbindungsbohrung 27 und
von dort gegen den Ventilteller 7. Dieser wird gegen
die Feder 6 geöffnet, und die Flüssigkeit kann nach
Durchströmen der Anschlußventilbohrung 23 und des
Ventilzentrierstückes 5 den Druckmittelanschluß 21
verlassen.
Anhand von Fig. 2 kann die sprunghafte Verkleinerung
des Durchflußwiderstandes beim erfindungsgemäßen
Flüssigkeitsfilter im Vergleich zum Stand der Technik
erkannt werden. In der Waagrechten ist der Volumen
strom in Prozent angegeben. Es ist eine relative
Mengenangabe. In der Senkrechten ist der Druckabfall
Δ p in Prozent angegeben. Der Druckabfall setzt sich
zusammen aus der Differenz des Druckes vor dem Filter
zu demjenigen Druck nach dem Filter. Die bisherigen
Filter besitzen die Druckabfallquoten A und B. Das
erfindungsgemäße Filter hingegen einen Kurvenverlauf
gemäß C. Die Werte wurden auf einem Prüfstand ent
sprechend ISO 39 68 ermittelt. Somit weist das er
findungsgemäße Filter bei höheren Volumenströmen
einen vielfach geringeren Druckwiderstand auf als
die Filter des Standes der Technik. Auch macht sich
mit zunehmendem Volumenstrom der Anstieg des Druck
abfalls bei dem erfindungsgemäßen Filter nicht in dem
Maße bemerkbar, wie bei den Filtern nach dem Stand
der Technik.
Angemerkt sei noch, daß der Flansch 3 zur Halterung
des Filtergehäuses 2 an dem Ventilblock 4 geteilt
sein kann, wie auch der gesamte Ventilblock 4.
Zeichenerklärung
1 Filterelement
2 Filtergehäuse
3 Flansch
4 Ventilblock
5 Ventilzentrierstück
6 Feder
7 Ventilteller
8 Ventilteller
9 Feder
10 Verschlußschraube
11 Ventilteller
12 Feder
13 Ventilzentrierstück
14 Ventilteller
15 Feder
16 Sicherungsring
17 Sicherungsring
18 Sicherungsring
19 Sicherungsring
20 Verschlußschraube
21 Druckmittelanschluß
22 Druckmittelanschluß
23 Anschlußventilbohrung
24 Seitenbohrung
25 Auslaufbohrung
26 Zentralbohrung
27 Verbindungsbohrung
28 Auslaufbohrung
29 Seitenbohrung
30 Anschlußventilbohrung
31 Dichtring
32 Dichtring
33 Zentralstutzen
34 Filtereinlaufspalt
35 Auslaufringspalt
2 Filtergehäuse
3 Flansch
4 Ventilblock
5 Ventilzentrierstück
6 Feder
7 Ventilteller
8 Ventilteller
9 Feder
10 Verschlußschraube
11 Ventilteller
12 Feder
13 Ventilzentrierstück
14 Ventilteller
15 Feder
16 Sicherungsring
17 Sicherungsring
18 Sicherungsring
19 Sicherungsring
20 Verschlußschraube
21 Druckmittelanschluß
22 Druckmittelanschluß
23 Anschlußventilbohrung
24 Seitenbohrung
25 Auslaufbohrung
26 Zentralbohrung
27 Verbindungsbohrung
28 Auslaufbohrung
29 Seitenbohrung
30 Anschlußventilbohrung
31 Dichtring
32 Dichtring
33 Zentralstutzen
34 Filtereinlaufspalt
35 Auslaufringspalt
Claims (6)
1. Flüssigkeitsfilter für umkehrbare Druck- und Strömungsrichtung, mit Druck
mittelanschlüssen, mit einem Filterelement und mit
zu einer Graetz-Schaltung zusammengefaßten
Rückschlagventilen, wobei jedes Rückschlag
ventil einen durch eine Feder beaufschlagten Ventil
teller aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Bildung der Rückschlagventile die Ventilteller
(7, 11, 8, 14) samt der zugehörigen Federn (6, 12, 9, 15) in
untereinander und mit dem Filterelement (1) verbundenen
Bohrungen (23, 30, 24, 29) eines Ventilblocks (4) ange
ordnet sind, wobei zwei der Bohrungen Anschlußventil
bohrungen (23, 30) bilden, die mit den ebenfalls in dem
Ventilblock (4) ausgebildeten Druckmittelanschlüssen (21,
22) in Verbindung stehen.
2. Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußventilbohrungen (23, 30) der in die Druck
mittelanschlüsse (21, 22) geschalteten Ventilteller (7, 11)
miteinander durch eine mit ihnen fluchtende Verbindungs
bohrung (27) verbunden sind.
3. Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrungen der vor das Filterelement (1) geschalteten
Ventilteller (14, 8) als Seitenbohrungen (24, 29) des Ventil
blocks (4) ausgebildet sind, die von Verschlußschrauben
(10, 20) nach außen abgeschlossen werden und über Abzweig
bohrungen in die Seitenwandungen der Anschlußventil
bohrungen (30, 23) münden.
4. Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenbohrungen (24, 29) über an ihre Seiten
wandungen angesetzte Auslaufbohrungen (25, 28) mit dem
Filterelement (1) verbunden sind.
5. Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Filterelement (1) auf einem Zentralstutzen (33)
angeordnet ist, der zwischen den zueinander gerichteten
Auslaufbohrungen (28, 25) angeordnet ist und der eine
Zentralbohrung (26) aufweist, die in die Verbindungsboh
rung (27) mündet, wobei die Auslaufbohrungen (28, 25) in
einen Auslaufringspalt (35), der den Zentralstutzen (33)
umgibt, über einen Filtereinlaufspalt (34) mit dem Filter
element (1) in Verbindung stehen.
6. Flüssigkeitsfilter nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die relativen, auf die Längen (K1, K1′) der Anschlußventilbohrungen
(30, 23) bezogenen freien Längen
der Abzweigbohrungen (K2, K2′) 0,266,
der Seitenbohrungen (K3, K3′) 0,9,
der Auslaufbohrungen (K4, K4′) 0,4,
des Auslaufringspaltes (K5) 0,63,
des Filtereinlaufspaltes (K6) 0,133,
des Zentralstutzens (K7) 1,7
und der Verbindungsbohrungen (K8) 1,8
betragen und die relativen, auf die freie Querschnittsfläche der Druckmittelanschlüsse (21, 22) bezogenen freien Querschnittsflächen
der Anschlußventilbohrungen (A8, A8′) 2,11,
der Verbindungsbohrungen (A1) 0,8,
der Abzweigbohrungen (A2, A2′) 0,8,
der Seitenbohrungen (A9, A9′) 2,11,
der Auslaufbohrungen (A3, A3′) 0,8,
des Auslaufringspaltes (A4) 2,1,
des Filtereinlaufspaltes (A5) 0,72 und
der Zentralbohrung (A6) 0,8
betragen.
der Abzweigbohrungen (K2, K2′) 0,266,
der Seitenbohrungen (K3, K3′) 0,9,
der Auslaufbohrungen (K4, K4′) 0,4,
des Auslaufringspaltes (K5) 0,63,
des Filtereinlaufspaltes (K6) 0,133,
des Zentralstutzens (K7) 1,7
und der Verbindungsbohrungen (K8) 1,8
betragen und die relativen, auf die freie Querschnittsfläche der Druckmittelanschlüsse (21, 22) bezogenen freien Querschnittsflächen
der Anschlußventilbohrungen (A8, A8′) 2,11,
der Verbindungsbohrungen (A1) 0,8,
der Abzweigbohrungen (A2, A2′) 0,8,
der Seitenbohrungen (A9, A9′) 2,11,
der Auslaufbohrungen (A3, A3′) 0,8,
des Auslaufringspaltes (A4) 2,1,
des Filtereinlaufspaltes (A5) 0,72 und
der Zentralbohrung (A6) 0,8
betragen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19833313297 DE3313297A1 (de) | 1983-04-13 | 1983-04-13 | Fluessigkeitsfilter fuer umkehrbare druckrichtung oder stroemungsrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19833313297 DE3313297A1 (de) | 1983-04-13 | 1983-04-13 | Fluessigkeitsfilter fuer umkehrbare druckrichtung oder stroemungsrichtung |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3313297A1 DE3313297A1 (de) | 1984-10-18 |
DE3313297C2 true DE3313297C2 (de) | 1992-02-06 |
Family
ID=6196229
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19833313297 Granted DE3313297A1 (de) | 1983-04-13 | 1983-04-13 | Fluessigkeitsfilter fuer umkehrbare druckrichtung oder stroemungsrichtung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3313297A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
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CN104864123B (zh) * | 2015-06-08 | 2017-03-08 | 韩东国 | 多通路滤芯连接座 |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1930082A1 (de) * | 1969-06-13 | 1970-12-23 | Willy Minnich | Filter fuer ein Stroemungsmedium mit reversierbarer Stroemungsrichtung,insbesondere eine Fluessigkeit |
-
1983
- 1983-04-13 DE DE19833313297 patent/DE3313297A1/de active Granted
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19604335C1 (de) * | 1996-02-07 | 1997-04-24 | Roetelmann Gmbh & Co | Vorrichtung zum Filtern von Flüssigkeiten |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3313297A1 (de) | 1984-10-18 |
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