DE3311876C2 - - Google Patents
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- Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Treiberschaltung
für einen bürstenlosen Gleichstrommotor mit einer Stromversorgungsquelle,
mit einer Vielzahl von Wicklungen, mit einer
Vielzahl von Schaltern, vorzugsweise Transistoren, die die
Wicklungen, die zu erregen sind, selektiv mit der Stromversorgungsquelle
verbinden, mit einer Vielzahl von Spannungserfassungsschaltungen
und mit einer Vielzahl von Schaltersteueranordnungen,
wobei die Wicklungen jeweils an einem Ende mit einem
Pol der Stromversorgungsquelle verbunden sind und zwischen dem
anderen Ende der Wicklung und dem anderen Pol der Stromversorgungsquelle
der Schalter angeordnet ist, wobei die jeweilige
Spannungserfassungsschaltung eine Spannungsteilerschaltung aus
Widerständen mit vorgebbaren Widerstandswerten enthält, zumindest
zwei Widerstände zwischen die anderen Enden benachbarter
Wicklungen geschaltet sind und die Spannungserfassungsschaltung
die Rotationsspannungen jeweils in zwei der erregten Wicklungen
folgenden Wicklungen erfaßt und wobei jeweils die Schaltersteueranordnung
einen Spannungskomparator enthält, dessen einer
Eingang über einen weiteren Widerstand an den einen Pol der
Stromversorgungsquelle gelegt ist und dessen anderer Eingang
mit dem Spannungsteilerpunkt zwischen zumindest zwei Widerständen
verbunden ist.
Bei bürstenlosen Gleichstrommotoren der Art, die normalerweise
in Videomagnetbandrecordern verwendet werden, ist der Stator
typischerweise derart ausgebildet, daß er eine Dreiphasenwicklung
hat, wobei der Treiberstrom der Reihe nach jeder der Wicklungen
jeweils dann, wenn der Rotor einen Winkel von 120°
durchlaufen hat, zugeführt wird. Im allgemeinen wird ein Rotorpositionsdetektor
verwendet, um die Drehstellung des Rotors zu
erfassen, so daß der Treiberstrom der jeweils richtigen Statorwicklung
zugeführt werden kann. Wenn ein bürstenloser
Gleichstrommotor dieser Art verwendet wird, ist eine Zeitsteuerung
von großer Bedeutung, um den Stromfluß genau in Phase mit
der Rotorposition einzuschalten, um so ein optimales Drehmoment
zu erzeugen. Typischerweise werden drei individuelle Rotorpositionsdetektoren
in gleichen Abständen voneinander, die den
elektrischen Phasenwinkeln von 120° entsprechen, angeordnet. Es
ist bekannt, sog. magnetosensitive Elemente, beispielsweise
Halleffekteinrichtungen, für derartige Rotorpositionsdetektoren
zu benutzen.
Die Verwendung derartiger individueller Rotorpositionsdetektoren
ist allgemein, sowohl was deren Einbau als auch was deren
Kalibrierung betrifft, problematisch. Dementsprechend ist es
bekannt geworden, eine Rotorpositionserfassung ohne die Verwendung
körperlich getrennter individueller Rotorpositionserfassungselemente
zu bewerkstelligen.
Aus der DE 24 28 718 B2 ist eine Treiberschaltung
für einen bürstenlosen Gleichstrommotor der eingangs
genannten Art und gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt,
der keine individuellen Rotorpositionserfassungselemente
verwendet. Bei dieser bekannten Treiberschaltung wird die Anschaltung
der Statorwicklungen durch Spannungen bewirkt, die in den
Statorwicklungen induziert werden, und es sind Verstärker vorgesehen,
deren Kollektorkreise mit den betreffenden Wicklungen
verbunden sind. Außerdem ist eine Ringschaltung vorgesehen, die
Widerstände enthält, welche an invertierende Eingänge von Komparatoren
angeschlossen sind. Die nichtinvertierenden Eingänge
dieser Komparatoren sind an eine Referenzspannung durch ein Widerstandsnetzwerk
gelegt. Die Ringschaltung ist mit drei ausgewählten
Punkten, die jeweils durch ein Paar von Widerständen
voneinander getrennt sind, mit den Statorwicklungen verbunden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte
Treiberschaltung
derart weiterzubilden, daß eine einfache
Einschaltzeitpunkteinstellung von 360°/m Stromblöcken ermöglicht
wird.
Diese Aufgabe wird
dadurch gelöst,
daß die Spannungserfassungsschaltung jeweils einen Steuerschalter
aufweist, der zwischen dem einen Eingang des Spannungskomparators
und dem anderen Pol der Stromversorgungsquelle angeordnet
ist und dessen Schaltzustand dem Schaltzustand des
Schalters entspricht und der Schaltzustand am anderen Ende der
Wicklung festgestellt wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die in
den Unteransprüchen angegebenen Merkmale gekennzeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Figuren im einzelnen
beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein Wellenformdiagramm für Spannungen, die in den
Wicklungen des Stators eines bürstenlosen Gleichstrommotors
erzeugt werden, wobei die Treiberimpulse dargestellt
sind, die für die erfindungsgemäße Treiberschaltung
erzeugt werden.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer Treiberschaltung
für einen bürstenlosen Gleichstrommotor gemäß der
vorliegenden Erfindung.
Fig. 3 zeigt ein Wellenformdiagramm für Spannungen, die in dem
Stator eines bürstenlosen Gleichstrommotors induziert
werden, wobei die Treiberimpulse, die gemäß
der vorliegenden Erfindung zum Treiben des Motors in
einer Richtung entgegengesetzt zu der Richtung gemäß
Fig. 1 erzeugt werden, dargestellt sind.
Fig. 4 zeigt schematisch
eine Treiberschaltung gemäß der vorliegenden
Erfindung zum Treiben eines bürstenlosen Gleichstrommotors
entweder in Vorwärts- oder in Rückwärtsrichtung.
Fig. 5 zeigt schematisch
eine Treiberschaltung gemäß der vorliegenden
Erfindung zum Treiben eines bürstenlosen Gleichstrommotors
in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung und ebenfalls
zum Erzeugen eines Anlaufdrehmoments für den
bürstenlosen Gleichstrommotor.
Fig. 6 zeigt schematisch
eine Schaltungsanordnung, die geeignet ist, einen
bürstenlosen Gleichstrommotor unter Verwendung
der Treiberschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung
anlaufen zu lassen.
Fig. 1 zeigt die Beziehungen zwischen den induzierten Spannungen
in den drei Wicklungen, die bei dem Stator eines bürstenlosen
Dreiphasen-Gleichstrommotors vorhanden sind. Die
Wicklungen sind schematisch in Fig. 2 gezeigt, welche Figur
ein Ausführungsbeispiel für die Treiberschaltung gemäß der
vorliegenden Erfindung darstellt. Ins einzelne gehend sind
die Statorwicklungen in Fig. 2 mit lW, lV und lU bezeichnet.
Wie in Fig. 1 zu erkennen ist, haben die Spannungen
EU, EV und EW, die in den drei Wicklungen induziert werden,
im wesentlichen eine Sinusform. Diese induzierten Spannungen
EU, EV und EW werden durch eine U-Phasen-, eine V-Phasen-
bzw. eine W-Phasen-Wicklung erzeugt und haben untereinander
eine Phasenverschiebung von 2/3 π. Eine derartige Phasenbeziehung
ergibt sich aus der räumlichen Anordnung der
Wicklungen. Die Phasenbeziehungen zwischen den induzierten
Spannungen EU, EV und EW können durch die folgenden Gleichungen
ausgedrückt werden:
EU = sin R (1)
EV = sin (R - 2/3 π) (2)
EW = sin (R - 4/3 π) (3)
Die Einschaltdauern der Impulse, die benötigt werden, um
die jeweils richtige der Statorwicklungen zu treiben, um so
die oben dargestellten Spannungen zu erzeugen, welche in
Fig. 1 als TU, TV bzw. TW bezeichnet sind, definieren Zeitintervalle,
während derer die korrespondierenden induzierten
Spannungen, wie sie in Fig. 1 gezeigt sind, in einen
Bereich des ein- bis einhalbfachen des negativen Scheitelspannungswertes
einer Referenzspannung VS fallen. Diese
Zeitintervalle korrespondieren mit den elektrischen Phasenwinkeln
von 120°. Unter der Annahme, daß die U-Phasen-, die
V-Phasen- und die W-Phasen-Wicklung des Motors nacheinander
erregt werden, hat eine induzierte Spannung V₂ der ersten
Phasenwicklung und eine induzierte Spannung V₁ in der nächsten
Phasenwicklung die gegenseitige Phasenbeziehung
V₁ : V₂=2 : -1 zu Zeitpunkten t₁, t₂, t₃ bzw. t₄. Daher
können die Einschaltdauern TU, TV und TW und die induzierten
Spannungen EU, EV und EW die folgenden Beziehungen
haben:
TU (t₁ → t₂) = EV/2 + EU ≦ VS →
EW/2 + EV = VS (4)
TV (t₂ → t₃) = EW/2 + EV ≦ VS →
EU/2 + EW = VS (5)
TW (t₃ → t₄) = EU/2 + EW ≦ VS →
EV/2 + EU = VS (6)
Die Treiberschaltung für den bürstenlosen Gleichstrommotor
ist in der Lage, die induzierten Spannungen EU, EV und EW
zu erfassen und auf diese Weise die Zeitintervalle TU, TV
und TW einzustellen, um so die oben angegebenen Beziehungen
(4), (5) bzw. (6) zu erfüllen.
Die Treiberschaltung gemäß der Erfindung
ist in Fig. 2 gezeigt. Ihre Arbeitsweise
steht im Einklang mit den oben angegebenen Gleichungen. In
der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 werden die U-Phasen-,
die V-Phasen und die W-Phasen-Wicklung lU, lV bzw. lW nacheinander
durch einen Strom, der von einer Stromversorgungsklemme
2 bei einem Referenzspannungspegel VS zu Zeitpunkten,
wenn Transistoren Q₁, Q₂ bzw. Q₃ ihren Schaltzustand
EIN einnehmen, erregt, und die induzierten Spannungen EU,
EV bzw. EW treten über den Statorwicklungen lU, lV bzw. lW
auf. Die Transistoren Q₁, Q₂ und Q₃ werden leitend geschaltet,
wenn deren Basisstromkreise Ausgangssignale eines verhältnismäßig
hohen Pegels aus Komparatoren 3 U, 3 V bzw. 3 W
empfangen. Die invertierenden Eingänge der Komparatoren 3 U,
3 V bzw. 3 W sind mit Induktionsspannungs-Erfassungspunkten
U, V bzw. W verbunden. Die nichtinvertierenden Eingänge der
Komparatoren 3 U, 3 V bzw. 3 W sind mit den Kollektorstromkreisen
von Transistoren Q₄, Q₅ bzw. Q₆ verbunden. Die Arbeitsweise
des Transistors Q₄ wird durch den Transistor Q₂ über
einen Transistor Q₇ gesteuert, die des Transistors Q₅ von
dem Transistor Q₃ über einen Transistor Q₈ und die des Transistors
Q₆ von dem Transistor Q₁ über einen Transistor Q₉.
Die einen Enden jeder der Statorwicklungen lU, lV und lW
sind jeweils über Induktionsspannungsteilerwiderstände R₁
und R₂ miteinander verbunden. Im einzelnen sind zwischen
einem Ende der Wicklung lW und dem korrespondierenden Ende der
Wicklung lV zwei in Reihe geschaltete Widerstände R₁, R₂
angeordnet, und ähnlich sind zwischen den Enden der Wicklungen
lV und lW zwei in Reihe geschaltete Widerstände R₁, R₂
angeordnet, und wiederum auf ähnliche Weise sind zwischen
den Enden der Wicklungen lU und lW zwei in Reihe geschaltete
Widerstände R₁, R₂ angeordnet. Es sei darauf hingewiesen,
daß in der schematischen Darstellung gemäß Fig. 2 die
Schaltungspunkte A zusammengeschaltet sind, wie dies auch
auf die Schaltungspunkte B zutrifft, auf welche Weise ein
im wesentlichen in sich geschlossenes Netzwerk gegeben ist.
Die Knotenpunkte zwischen den jeweiligen Paaren von in Reihe
geschalteten Widerständen R₁, R₂ sind durch Bezugszeichen
V, U bzw. W bezeichnet, wie dies in Fig. 2 gezeigt
ist. Das Verhältnis des Widerstandswertes jedes der Widerstände
R₁ zu dem des jeweils damit korrespondierenden Widerstandes
R₂ ist zu 2 : 1 gewählt. Dementsprechend wird an
dem Erfassungspunkt U eine Spannung (EV/2+EU), in ähnlicher
Weise an dem Erfassungspunkt V eine Spannung
(EW/2+EV) und an dem Erfassungspunkt W eine Spannung
(EU/2+EW) erfaßt.
Im folgenden wird die Arbeitsweise der Treiberschaltung
gemäß Fig. 2 beschrieben. Es sei angenommen, daß das Ausgangssignal
des Komparators 3 U zum Zeitpunkt t₁ seinen hohen
Pegel annimmt, daß der Transistor Q₁ leitend geschaltet
ist und daß die Wicklung lU dann erregt wird, daß der Transistor
Q₂ gesperrt ist, daß der Transistor Q₇ leitend ist
und daß der Transistor Q₄ gesperrt ist, auf welche Weise
der nichtinvertierende Eingang des Komparators 3 U auf einem
Pegel gehalten wird, der im wesentlichen gleich der Stromversorgungsspannung
VS ist. Die Spannung an dem Erfassungspunkt
U wird ebenfalls im wesentlichen auf der Höhe der
Stromversorgungsspannung VS gehalten, und daher wird das
Ausgangssignal des Komparators 3 U auf einem hohen Wert gehalten.
Der Transistor Q₃ ist ebenfalls gesperrt, der Transistor
Q₈ ist leitend, und der Transistor Q₅ ist gesperrt.
Daher wird der nichtinvertierende Eingang des Komparators
3 V ebenfalls im wesentlichen auf dem Pegel der Stromversorgungsspannung
VS gehalten. Die Spannung an dem Erfassungspunkt
V wird höher als die Stromversorgungsspannung VS
sein, so daß das Ausgangssignal des Komparators 3 V bis auf
nahezu das Erdpotential absinkt, wodurch der Transistor Q₂
gesperrt wird. Da der Transistor Q₁ bereits leitend ist,
muß sein korrespondierender Transistor Q₉ gesperrt und der
Transistor Q₆ leitend sein. Der nichtinvertierende Eingang
des Komparators 3 W wird daher auf einem niedrigen Pegel
relativ zu dem invertierten Pegel gehalten. Derweilen wird
die Spannung an dem Erfassungspunkt W höher als die Stromversorgungsspannung
VS sein, so daß das Ausgangssignal des
Komparators 3 W absinken wird, wodurch der Transistor Q₃
gesperrt wird. Wenn der Rotor durch einen elektrischen Winkel
von 120° vor dem Zeitpunkt t₂ gedreht wird, wie dies in
Fig. 1 gezeigt ist, wird die Spannung an dem Erfassungspunkt
V gleich VS sein, wodurch das Ausgangssignal des Komparators
3 V hochgelegt wird. Der Transistor Q₂ wird dann
leitend geschaltet, wodurch die Wicklung lV erregt wird,
und zur gleichen Zeit wird der Transistor Q₇ gesperrt und
der Transistor Q₄ leitend geschaltet. Dies bedeutet, daß
der nichtinvertierende Eingang des Komparators 3 U in bezug
auf den invertierenden Eingang auf niedriges Potential gelegt
wird. In diesem Zustand geht dann, da die Spannung an
dem Erfassungspunkt U höher als Erdpotential ist, das Ausgangssignal
des Komparators 3 U auf einen niedrigen Wert.
Auf diese Weise wird der Transistor Q₁ gesperrt, wodurch
die Wicklung lU entregt wird. Zu diesem Zeitpunkt, wenn der
Transistor Q₁ gesperrt wird, wird der Transistor Q₉ leitend
geschaltet, und der Transistor Q₆ wird gesperrt. Auf diese
Weise wird der nichtinvertierende Eingang des Komparators
3 W auf eine Spannung eingestellt, die im wesentlichen
gleich der Versorgungsspannung VS ist, und in diesem Zustand
wird, da die Spannung an dem Erfassungspunkt W höher
als die Stromversorgungsspannung VS ist, das Ausgangssignal
des Komparators 3 W auf einem relativ niedrigen Pegel gehalten,
wodurch der Transistor Q₃ gesperrt gehalten wird und
die Wicklung lW ausgeschaltet oder entregt wird.
Zu dem Zeitpunkt t₃, der in Fig. 1 gezeigt ist, werden alle
Schaltungselemente in die nächste Arbeitsphase versetzt,
wobei die betreffende Arbeitsweise identisch mit der vorhergehenden
Arbeitsphase, die beschrieben wurde, ist. Als Ergebnis
daraus wird die W-Phasen-Wicklung lW erregt, während
die V-Phasen-Wicklung lV entregt wird, und die U-Phasen-Wicklung
lU verbleibt in dem ausgeschalteten Zustand. Dies
kann durch die induzierten Spannungen, die in Fig. 1 gezeigt
sind, leicht erkannt werden. Zu dem Zeitpunkt t₄ wird
der anfängliche Arbeitszustand, wie er zuvor beschrieben
wurde, wiederhergestellt, und der Dreiphasen-Arbeitszyklus
wird wiederholt. In einem derartigen Dreiphasen-Arbeitszyklus
werden die mathematischen oder physikalischen Beziehungen
in den Gleichungen (4), (5) und (6) nacheinander erfüllt,
so daß die Einschaltdauern TU, TV und TW der Reihe
nach eingestellt werden.
Die Treiberschaltung, wie sie oben anhand von Fig. 2 beschrieben
worden ist, ist dazu bestimmt, einen bürstenlosen
Gleichstrommotor in Vorwärtsrichtung zu treiben. Eine vergleichbare
Schaltungsanordnung kann dazu benutzt werden,
einen bürstenlosen Gleichstrommotor in Vorwärtsrichtung
oder in Rückwärtsrichtung zu treiben. Eine derartige Schaltung
wird anhand des Wellenformdiagramms gemäß Fig. 3 und
anhand der Schaltungsdarstellung gemäß Fig. 4 beschrieben.
Gemäß Fig. 1 wurden die U-Phasen-Wicklung, die V-Phasen-Wicklung
und die W-Phasen-Wicklung nacheinander in einer
Reihenfolge derart erregt, daß der Motor in Vorwärtsrichtung
getrieben wurde. Um den Motor in eine entgegengesetzte
Drehung zu versetzen, ist es notwendig, die Wicklungen in
der Reihenfolge U-Phasen-Wicklung - W-Phasen-Wicklung - V-Phasen-Wicklung
zu erregen. Falls diese umgekehrte Betriebsweise
durch die oben beschriebene, in Fig. 2 dargestellte
Schaltungsanordnung durchgeführt werden soll, muß eine Spannung
korrespondierend mit der Summe der induzierten Spannung
EU aus der Wicklung lU und der Hälfte der induzierten
Spannung aus der Wicklung lW dem nichtinvertierenden Eingang
des betreffenden Komparators für die Periode, während
welcher die U-Phasen-Wicklung eingeschaltet gehalten wird,
zugeführt werden. Wenn das Zeitintervall TU verstrichen
ist, muß die Wicklung lW erregt werden, und das Ausgangssignal
des Komparators 3 W muß unverändert gehalten werden, um
die V-Phasen-Wicklung ausgeschaltet zu belassen. Wenn die
W-Phasen-Wicklung und die V-Phasen-Wicklung eingeschaltet
sind und das Zeitintervall TW bzw. das Zeitintervall TV
verstrichen sind, muß der beschriebene Vorgang erneut durchgeführt
werden.
Fig. 3 zeigt sowohl die Beziehungen zwischen den induzierten
Spannungen EU, EV und EW als auch die Zeitintervalle TU,
TV und TW, die sich in der Schaltung gemäß Fig. 4 einstellen,
um eine umgekehrte Drehung des bürstenlosen Gleichstrommotors,
der zuvor beschrieben worden ist, zu bewirken.
Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines weiteren
Ausführungsbeispiels für die vorliegende Erfindung, wobei
die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 2 gleiche oder ähnliche
Teile in Fig. 4 bezeichnen.
Fig. 3 zeigt die Beziehungen zwischen den induzierten Spannungen
und die Erregungszeiten, und das System arbeitet in
Übereinstimmung damit wie folgt:
TU (t₁ → t₂) = EW/2 + EU ≦ VS →
EV/2 + EW = VS (7)
TW (t₂ → t₃) = EV/2 + EW ≦ Vs →
EU/2 + EV = VS (8)
TV (t₃ → t₄) = EU/2 + EV ≦ VS →
EW/2 + EU = VS (9)
In Fig. 4 korrespondieren Erfassungspunkte X, Y und Z mit
den Spannungserfassungspunkten U, V und W in der Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 2. Die induzierte Spannung der korrespondierenden
Phase und die Spannungen, die mit der Hälfte
der induzierten Spannungen in den benachbarten Phasen korrespondieren,
treten an den Erfassungspunkten X, Y und Z auf.
Im einzelnen wird die induzierte Spannung EU, die mit der
Hälfte der induzierten Spannung EW aus der Wicklung lW korrespondiert,
über eine Diode D₁ und ihren korrespondierenden
Widerstand R₁ zugeführt, und eine Spannung, die mit der
Hälfte der induzierten Spannung aus der Wicklung lV korrespondiert,
wird über eine Diode D₂ und ihren korrespondierenden
Widerstand R₁ zugeführt. Beide Spannungen treten an
dem Erfassungspunkt X auf. In ähnlicher Weise wird die induzierte
Spannung EV, die mit der Hälfte der Spannung EU aus
der Wicklung lU korrespondiert, über eine Diode D₃ und ihren
korrespondierenden Widerstand R₁ zugeführt, und eine
Spannung, die mit der Hälfte der Spannung EW korrespondiert,
welche aus der Wicklung lW über eine Diode D₄ und
ihren korrespondierenden Widerstand R₁ zugeführt wird, treten
an dem Erfassungspunkt Y auf. Fortführend treten die
induzierte Spannung EW, die mit der Hälfte der Spannung
EV, welche von der Wicklung lV über eine Diode D₅ und ihren
korrespondierenden Widerstand R₁ zugeführt wird, und
eine Spannung, die mit der Hälfte der Spannung EU, die aus
der Wicklung lU über eine Diode D₆ und ihren korrespondierenden
Widerstand R₁ zugeführt wird, korrespondiert, an dem
Erfassungspunkt Z auf.
Um die Schaltung entweder in der Vorwärtsbetriebsweise oder
der Rückwärtsbetriebsweise arbeiten zu lassen, ist ein Umschalter
4 vorgesehen, um die Stromversorgungsspannung VS
selektiv an die geeigneten Transistoren anschalten zu können.
Im einzelnen sind die Transistoren Q₇, Q₈ und Q₉ angeschaltet,
um eine Vorwärtsdrehung des Motors zu erreichen,
während Transistoren Q₁₀, Q₁₁ und Q₁₂ für die Rückwärtsdrehung
des Motors vorgesehen sind. Abhängig von der Betätigung
des Umschalters 4 wird die Stromversorgungsspannung VS
an die Kollektoren entweder der Transistoren Q₇, Q₈ und Q₉
oder der Transistoren Q₁₀, Q₁₁ und Q₁₂ gelegt. Es sind Transistoren
Q₁₃, Q₁₄ und Q₁₅, die für eine umgekehrte Drehung
des Motors angeordnet sind, parallel zu den Transistoren
Q₄, Q₅ und Q₆, die wirksam für die Vorwärtsdrehung des Motors
gemacht werden können, geschaltet. Die EIN-/AUS-Operation
der Transistoren Q₁₃, Q₁₄ und Q₁₅ wird durch die Transistoren
Q₁₀, Q₁₁ bzw. Q₁₂ gesteuert. In der Vorwärtslauf-Motorbetriebsweise
steuern die Transistoren Q₁, Q₂ und Q₃
die Transistoren Q₉, Q₇ bzw. Q₈, während in der Rückwärts
lauf-Motorbetriebsweise die Transistoren Q₁, Q₂ und Q₃ die
Transistoren Q₁₁, Q₁₂ bzw. Q₁₀ steuern.
In der Treiberschaltung für den bürstenlosen Gleichstrommotor
gemäß Fig. 4 wird eine Schaltungsanordnung dann, wenn
der Umschalter 4 zur umgekehrten Drehung des Motors betätigt
wird, erreicht, die im wesentlichen gleichwertig mit
der ist, die anhand von Fig. 2 beschrieben ist. Im einzelnen
werden die Wicklungen lU, lV und lW der Reihe nach während
Zeitintervallen TU, TV bzw. TW in Übereinstimmung mit
dem in Fig. 1 gezeigten Zeitdiagramm erregt. Als Ergebnis
einer derartigen Konfiguration dreht sich der Motor in Vorwärtsrichtung.
In dem Zustand, in dem der Umschalter 4 betätigt
ist, um eine umgekehrte Drehung des Motors zu erreichen,
wird eine Schaltungskonfiguration geschaffen, die eine
umgekehrte Reihenfolge der Phasenwicklungserregung erreicht,
nämlich entgegengesetzt zu derjenigen in Fig. 2. Im
einzelnen werden die Wicklungen lU, lV und lW nacheinander
in einer Reihenfolge während Zeitintervallen TU, TV bzw. TW
in Übereinstimmung mit dem Zeitdiagramm, das in Fig. 3 gezeigt
ist, erregt. Als Ergebnis eines derartigen Betriebes
dreht sich der Motor in umgekehrter Richtung relativ zu der
oben beschriebenen Vorwärtsrichtung.
Um das Anlaßdrehmoment zu erzeugen, ist
nur eine einzige Phasenwicklung in
der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 4 zu erregen. Die
Erregungsreihenfolge wird durch die Schaltstellung des
Umschalters 4 vorbestimmt. Wenn sich der Rotor in der Ruhestellung
befindet, wird eine Triggerspannung, die im Pegel
niedriger als die Stromversorgungsspannung VS ist, gleichzeitig
an Punkte O, P und Q gelegt. Wenn sich der Umschalter
4 in der Schaltstellung für die Vorwärtsdrehung befindet,
wird eine der Beziehungen der Gleichungen (4), (5) und
(6), wie sie oben angegeben sind, erfüllt. Andererseits
wird, wenn der Umschalter 4 so betätigt ist, daß er in der
Stellung für die umgekehrte Motordrehung liegt, eine der
Beziehungen in den Gleichungen (7), (8) und (9), wie sie
oben angegeben sind, erfüllt. Daher wird eine der Wicklungen
lU, lV und lW erregt. Wenn die Triggerspannung weiter
an die Punkte O, P und Q gelegt wird, wird die bestehende
Phase zu der nächsten Phase hin verschoben, wie dies durch
die Stellung des Umschalters 4 vorbestimmt ist, wodurch die
Drehung des Rotors in der gewünschten Richtung bewirkt wird.
In Fig. 5 weist die
Treiberschaltung
eine Motoranlaßschaltung auf, die integral mit der übrigen
Schaltung angeordnet ist. In der Schaltungsanordnung gemäß
Fig. 5 ist ein Multivibrator 5 vorgesehen, der in der Anlaßschaltung
Triggerspannungen erzeugt, die wie oben beschrieben
benutzt werden. Ein Ausgangssignal aus dem Multivibrator
5 wird der Basis des Transistors Q₁₆ zugeführt, dessen
Kollektorstromkreis ein Ausgangssignal über einen Widerstand
R₃ abgibt, das den Triggerpunkten O, P und Q über
Dioden D₇, D₈ bzw. D₉ zugeführt wird. Wenn der Transistor
Q₁₆ leitend geschaltet wird, werden die Potentiale in den
Triggerpunkten O, P und Q im wesentlichen zu Erdpotential,
während dann, wenn der Transistor Q₁₆ gesperrt wird, die
Triggerspannungen an den Punkten O, P und Q bei Spannungen
gehalten werden, die niedriger als die Stromversorgungsspannung
VS ist, und zwar um einen Betrag, der gleich der
Schwellspannung VF der Dioden D₂, D₄ und D₆ ist. Zu einem
derartigen Zeitpunkt wird eine der Beziehungen, die in den
oben angegebenen Gleichungen (4), (5), (6) oder (7), (8),
(9) beschrieben sind, erfüllt, so daß die richtige Wicklung
erregt wird. Wenn der Transistor Q₁₆ einmal gesperrt ist
und in der Folge leitend geschaltet wird, wird die vorliegende
Phase zu der nächsten Phase verschoben, wie dies
durch die Stellung des Umschalters 4 vorgegeben ist. Als
Ergebnis wird der Motor entweder in der Vorwärtsrichtung
oder in der Rückwärtsrichtung gestartet. Es werden Triggerimpulse
an die Triggerpunkte O, P und Q geliefert, bis eine
stabile Synchronisation des Rotors erreicht worden ist. Die
Triggerimpulse können den Punkten X, Y und Z anstelle der
Punkte O, P und Q zugeführt werden.
Eine weitere Anlaßschaltung
ist in Fig. 6 gezeigt. In der Schaltungsanordnung
gemäß Fig. 6 enthält die Startschaltung einen
Sägezahnoszillator, der anstelle des Multivibrators 5
in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 verwendet wird. Die
Enden der Wicklungen lU, lV und lW, die normalerweise zusammengeschaltet
sind, d. h. die Enden, die solchen gegenüberstehen,
an die die Dioden angeschlossen sind, sind jeweils
an die Eingangsendpunkte 6 U, 6 V und 6 W angeschlossen. Die
Erfassungspunkte X, Y und Z der Schaltungsanordnung gemäß
Fig. 5 sind mit den Ausgangsendpunkten X, Y und Z in dem
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 verbunden. Auf ähnliche
Weise könnten die Punkte X, Y, Z in Fig. 6 jeweils mit den
Punkten O, P, Q in der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 5
verbunden sein. Die Eingangsendpunkte lU, lV und lW werden
auf Spannungen gehalten, die geringfügig niedriger als die
Stromversorgungsspannung VS ist, und Transistoren Q₁₇, Q₁₈
und Q₁₉ werden leitend geschaltet gehalten, ein Transistor
Q₂₀ wird gesperrt gehalten, und ein Transistor Q₂₁ wird
leitend geschaltet gehalten. Auf diese Weise wird ein Kondensator
C₁ geladen, und während der Ladeperiode wird ein
Transistor Q₂₂ leitend geschaltet, und ein weiterer Transistor
Q₂₃ wird gesperrt. Die Ausgangsspannungen an den Punkten
X, Y und Z werden im wesentlichen auf der Stromversorgungsspannung
VS gehalten, weil der Transistor Q₂₃ gesperrt
ist. Wenn eine der Statorwicklungen erregt wird und der
Kondensator C₁ auf einen vorbestimmten Pegel geladen ist,
wird der Transistor Q₂₁ gesperrt, der Transistor Q₂₂ wird
gesperrt, und der Transistor Q₂₃ wird dann leitend geschaltet.
Die Eingangsendpunkte lU, lV und lW sowie die Ausgangsendpunkte
X, Y und Z werden im wesentlichen auf Erdpotential
gelegt. Dementsprechend werden die Transistoren Q₁₇,
Q₁₈ und Q₁₉ gesperrt, und der Transistor Q₂₀ wird leitend
geschaltet. Dies entlädt dann den Kondensator C₁ über den
Transistor Q₂₀, und in der Folge werden die Transistoren
Q₂₁ und Q₂₂ leitend geschaltet, und der Transistor Q₂₃ wird
gesperrt. Dieser Vorgang wird wiederholt, bis eine stabile
Synchronisation des Rotors erreicht worden ist. Des weiteren
wird dann, da die Transistoren Q₁₇, Q₁₈ und Q₁₉ durch die
induzierte Spannung aus der erregten Wicklung gesperrt werden,
die Sägezahnspannung nicht mehr erzeugt.
Bei den beschriebenen Schaltungen
kann das Verhältnis
des Wertes des Widerstandes R₁ zu dem Wert des Widerstandes
R₂ in Übereinstimmung mit der speziellen Impulsform
der induzierten Spannung geändert werden, wenn die induzierten
Spannungsimpulse nicht sinusförmig sind.
Wie zuvor beschrieben worden ist, wird ein Sperrsignal, beispielsweise
ein Signal, das aus der Kollektorspannung des
Transistors Q₁ in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 gewonnen wird,
in Übereinstimmung mit dem Schaltsignal erzeugt.
Eine von zwei benachbarten Wicklungen, beispielsweise
die V-Phasen- oder die W-Phasen-Wicklung in bezug auf
die U-Phasen-Wicklung, kann beispielsweise durch Steuern
der Transistoren Q₉ oder Q₁₁ mittels des Transistors Q₁
nicht erregt werden. Auf diese Weise kann das Umschalten
der Motordrehrichtung gleichmäßig und genau durchgeführt
werden.
Als ein anderer Vorteil ist anzuführen, daß die Triggerimpulse
den Punkten in der Schaltung zugeführt werden, beispielsweise
den Erfassungspunkten O, P, Q oder den Erfassungspunkten
X, Y, Z, an denen die induzierten Spannungen
der jeweiligen Phasenbelegungen auftreten, so daß der Motor
"weich" in der vorbestimmten Richtung gestartet werden kann.
Claims (5)
1. Treiberschaltung für einen bürstenlosen Gleichstrommotor mit
einer Stromversorgungsquelle, mit einer Vielzahl von Wicklungen,
mit einer Vielzahl von Schaltern, vorzugsweise Transistoren,
die die Wicklungen, die zu erregen sind, selektiv mit der
Stromversorgungsquelle verbinden, mit einer Vielzahl von Spannungserfassungsschaltungen
und mit einer Vielzahl von Schaltersteueranordnungen,
wobei die Wicklungen jeweils an einem Ende
mit einem Pol der Stromversorgungsquelle verbunden sind und zwischen
dem anderen Ende der Wicklung und dem anderen Pol der
Stromversorgungsquelle der Schalter angeordnet ist, wobei die
jeweilige Spannungserfassungsschaltung eine Spannungsteilerschaltung
aus Widerständen mit vorgebbaren Widerstandswerten
enthält, zumindest zwei Widerstände zwischen die anderen Enden
benachbarter Wicklungen geschaltet sind und die Spannungserfassungsschaltung
die Rotationsspannungen jeweils in zwei der erregten
Wicklungen folgenden Wicklungen erfaßt und wobei jeweils
die Schaltersteueranordnung einen Spannungskomparator enthält,
dessen einer Eingang über einen weiteren Widerstand an
den einen Pol der Stromversorgungsquelle gelegt ist und dessen
anderer Eingang mit dem Spannungsteilerpunkt zwischen zumindest
zwei Widerständen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungserfassungsschaltung jeweils
einen Steuerschalter (Q₄, Q₅, Q₆) aufweist, der zwischen dem
einen Eingang (+) des Spannungskomparators (3 U, 3 V, 3 W) und
dem anderen Pol der Stromversorgungsquelle (GND) angeordnet ist
und dessen Schaltzustand dem Schaltzustand des Schalters (Q₃,
Q₄, Q₅) entspricht und der Schaltzustand am anderen Ende der
Wicklung (lU, lV, lW) festgestellt wird.
2. Treiberschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Drehrichtungssteuerung, vorzugsweise
mit einem Umschalter (4), zum Auswählen einer Drehrichtung des
Motors vorgesehen ist, wobei die Drehrichtungssteuerung so angeordnet
ist, daß sie die Reihenfolge steuert, in welcher die
Schalter (Q₁, Q₂, Q₃) die Wicklungen (lU, lV, lW) an die Spannung
der Stromversorgungsquelle (VS) legen.
3. Treiberschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Motorstartgenerator vorgesehen ist,
der Startdrehmomentimpulse an ausgewählte aus der Vielzahl von
Wicklungen liefert.
4. Treiberschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Motorstartgenerator, der die Startdrehmomentimpulse
erzeugt, einen Multivibrator (5) enthält.
5. Treiberschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Motorstartgenerator, der die Startdrehmomentimpulse
erzeugt, einen Sägezahnoszillator enthält.
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