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DE3311858C2 - Meßgerät zur Teilungsprüfung von Zahnrädern - Google Patents

Meßgerät zur Teilungsprüfung von Zahnrädern

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Publication number
DE3311858C2
DE3311858C2 DE3311858A DE3311858A DE3311858C2 DE 3311858 C2 DE3311858 C2 DE 3311858C2 DE 3311858 A DE3311858 A DE 3311858A DE 3311858 A DE3311858 A DE 3311858A DE 3311858 C2 DE3311858 C2 DE 3311858C2
Authority
DE
Germany
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measuring
probe
computer
angle
measuring device
Prior art date
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Expired
Application number
DE3311858A
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English (en)
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DE3311858A1 (de
Inventor
Armin Uetikon Sterki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maag Zahnrader und Maschinen AG
Original Assignee
Maag Zahnrader und Maschinen AG
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Publication date
Application filed by Maag Zahnrader und Maschinen AG filed Critical Maag Zahnrader und Maschinen AG
Publication of DE3311858A1 publication Critical patent/DE3311858A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3311858C2 publication Critical patent/DE3311858C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/28Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring contours or curvatures
    • G01B7/283Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring contours or curvatures of gears

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Abstract

Das Meßgerät eignet sich zur Teilungsprüfung an Zahnrädern großer Durchmesser, da das Meßergebnis durch die endliche Auflösung des Strichgitters des Winkelmeßwertgebers (22) nicht nachteilig beeinflußt wird. Die vom Winkelmeßwertgeber (22) gelieferten Impulse .i werden zusammen mit dem von einem Radiusmeßsystem (56) gelieferten Wert ri des eingestellten Meßradius in einen Rechner (54) eingegeben, der daraus den entsprechenden Bogen b berechnet. Die der Tastfingerauslenkung entsprechende Wegstrecke Ts(x) wird ab dem Beginn des durch einen Bereichskomparator (76) erkannten linearen Bereiches des Meßtasters gemessen. Ein Gatter (72) bewirkt, daß aus der berechneten Bogenlänge b und der ermittelten Wegstrecke Ts beim nächsten Impuls aus dem Winkelmeßwertgeber (22) der wahre Bogen B auf dem Meßkreis und daraus die Teilung des Zahnrades durch den Rechner (54) berechnet wird.

Description

— ein dem ersten Schlitten (29) zugeordnetes Radiusmeßsystem (56) zum Messen des eingestellten Meßradius (rl);
eine mit dem Radiusmeßsystem und einer Winkelkorrekturschaltung (90) verbundene Multiplizierschaltung (70);
— einen zwischen den Winkelmeßwertgeber (22) und die Winkelkorrekturschaltung (90) geschalteten Speicherflipflop (78);
— einen zwischen den Meßtaster (40) und einen Rechner (54) geschalteten A/D-Wandler (74);
— ein Gatter (72), dessen Signaleingang (Sc) mit dem Winkelmeßwertgeber verbunden ist und dessen Signalausgang (Sa) mit Steuereingängen (Sf;*; Stn; Ä») des A/D-Wandlers, des Speicherflipflops bzw. der Winkelkorrekturschaltung verbunden ist, um bei dem nach dem Beginn des linearen Bereiches des Meßtasters aus dem Winkelmeßwertgeber kommenden Impuls die in dem A/D-Wandler und dem Speicherflipflop enthaltenen Meßwerte (tpr, Ts) festzuhalten und in der Winkelkorrekturschaltung die Winkelkorrektur auszulösen;
— einen für den Meßtaster mit mechanisch vorgespanntem Tastfinger (44) vorgesehenen und auf das Meßtasterausgangssignal (T^x)) bei dem Beginn des Linearitätsbereiches des Meßtasters ansprechenden Bereichskomparator (76), der zwischen dem A/D-Wandler und einem Steuereingang (Stc) des Gatters angeordnet ist, welch letzteres einen mit dem Rechner (54) verbundenen Freigabeeingang (CE) hat; und
— eine in dem Rechner vorgesehene und mit dem Ausgang des A/D-Wandlers und der Multiplizierschaltung verbundene Summierschaltung (80) zum vorzeichenrichtigen Summieren der von dem A/D-Wandler (74) und der Multiplizierschaltung (70) gelieferten Meßwerte (T; b), um den wahren Bogen (B) auf dem Meßkreis und daraus die Teilung zu ermitteln.
2. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturschaltung (90) eine Korrekturtabelle hat, die die Werte des systematischen Fehlers (E) in Abhängigkeit vom Drehwinkel (φ) und vom Meßradius (r) enthält, mit denen aus dem gemessenen Drehwinkel (φ) ein korrigierter Drehwinkel (φ) gebildet wird.
3. Meßgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schlitten (29) und ein zwischen dem Meßtaster (40) und dem ersten Schlitten (29) angeordneter zweiter Schlitten (38) zum Verfahren des Meßtastei's in einem Meßhub (h) auf einem dritten Schlitten (34) angeordnet sind zum Einstellen der Meßposition des Meßtasters (40) in zur Zahnradachse (2? paralleler Richtung.
Die Erfindung betrifft ein Meßgerät der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Ein solches Meßgerät, bei welchem sich das Zahnrad während der Messung ununterbrochen dreht, ist bekannt (DE-OS 31 25 929). Das bekannte Meßgerät eignet sich nur zur Messung der Außen- und Innenverzahnung kleiner und kleinster Zahnräder, weil infolge der begrenzten Auflösung des Winkelmeßwertgebers die Messung mit zunehmendem Meßkreisradius immer ungenauer wird. In dem Winkelmeßwertgeber wird zwar ein Gittermaßstab mit höchstmöglicher Auflösung verwendet, wobei die einzelnen Gitterstriche als Impulsgeber dienen, so wenn der Durchmesser des zu prüfenden Zahnrades jedoch wesentlich größer ist als der Durchmesser des Winkelmeßwertgebers, so können Auslenkungen des Tastfingers zwischen zwei Gitterstrichen liegen und sind j nicht erfaßbar, weil die Zähleinheit des Meßgerätes nur durch Gitterstriche ausgelöste Impulse als Winkelmeß-
werte zählen kann. Für die auf den Meßradius r bezogene Meßunsicherheit des bekannten Gerätes gilt folgende Gleichung:
t r / . \
Ur = -^- · — + (σα + J · r (mm) - Bogenlänge -
wobei gilt
ts Strichgitterteilung (mm) — Bogenlänge —
r Meßradius (mm)
rw Radius der das Strichgitter tragenden Kreisscheibe des Winkelmeßwertgebers in mm
aa Abtastunsicherheit der Strichgitterteilung und zufällige Fehler der mechanischen Anordnung (rad)
(unabhängig vom Winkelmeßwertgeber, der Methode der Abtastung derselben und der für die Winkelmessung relevanten mechanischen Anordnung)
(Pi Drehwinkel (rad)
K Konstanter Faktor (abhängig vom Meßwertgeber und vom Rundtisch, auf dem das Zahnrad aufgespannt ist). — dimensionslos —
Die Gesamtmeßunsicherheit Ur setz* sich zusammen aus den zufälligen Fehlern A und D und dem systematischen Fehler £ Alle diese Fehler wachsen linear mit dem Meßradius r.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Meßgerät der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß die Meßunsicherheit Ur durch Eliminierung der Fehler A und E verkleinert wird.
Diese Aufgabe ist durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Bei dem Meßgerät nach der Erfindung ergibt sich als n;cht weiter reduzierbare Meßunsichenheit U95 (d. h. als Meßunsicherheit für 95% der Meßwerte auf dem Meßradius r):
t/95 = cra · /"(mm) — Bogenlänge —
Bei dem Meßgerät nach der Erfindung erfolgt die Messung des Winkelwertes p?; auf der exakten Inkrementkante des Strichgitters, φ-, wird anschließend im Rechner um den systematischen Fehler E korrigiert Mit dem genauen Winkelwert und dem zusätzlich gemessenen Meßkreisradius η wird die Bogenlänge b bestimmt Zusätzlich wird innerhalb einer Strichgitterteilung der Auslenkung Ts des Tastfingers bestimmt, und aus den beiden Werten b und Ts wird der wahre Bogen B auf dem Meßkreis als Teilung ermittelt Durch die durch den Meßtaster erfolgende Feinauflösung wird also der Einfluß der Strichgitterteilung und des Verhältnisses des Meßkreisradius zum Winkelmeßwertgeberradius auf die Meßunsicherheit eliminiert und dadurch der zufällige
V.JFehler A beseitigt
'ν Durch die Korrektur von φι mit E wird der systematische Fehler also eliminiert Dies geschieht in Praxis
" dadurch, daß bei jedem Meßgerät dessen gesamte Rundtischeinheit mit einer geeichten Winkelmeßeinrichtung — z. B. einem optischen Polygon mit photoelektrischem Autocollimator — vermessen wird und die daraus
f iermittelbaren systematischen Fehler in einer Korrekturtabelle abgespeichert werden. Eine solche Korrekturtabelle hat dann etwa folgendes Aussehen:
φ; Ε
ψη
Zu jeder Position φ-, gehört also ein Korrekturwert E. Die Korrekturtabelle ist jeweils im Speicher des zugehörigen Rechners des Meßgerätes fest abgespeichert Die Messung, auch größter Zahnräder, ist dadurch von der Auflösung der Strichgitterteilung unabhängig.
In der Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 3 ist das Meßgerät insbesondere für einen selbsttätig ablaufenden Meßvorgang geeignet, denn der mit dem ersten Schlitten einmal eingestellte Meßkreisradius r bleibt erhalten, und der zweite Schlitten bewegt den Meßtaster in einem Meßhub aus einer Zahnlücke heraus und in die nächste hinein wieder bis zum Meßkreis. Durch den dritten Schlitten lassen sich zusätzlich MeSkreise in bestimmten Höhen einstellen. Die Steuerung der Bewegung des zweiten und des dritten Schlittens erfolgt dabei ebenfalls durch den Rechner, der ein dafür geeignetes Steuerprogramm enthalten kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Zahnradmeßmaschine, auf der eine Teilungsprüfung mit dem Meßgerät nach der Erfindung durchführbar ist,
F i g. 2 die Meßanordnung des Meßgerätes in einer schematischen Draufsicht und F i g. 3 den Aufbau des Meßgerätes.
F i g. 1 zeigt eine Zahnradmeßmaschine 10, in die ein Zahnrad 18 zwischen Spitzen 14 eines horizontal verfahrbaren Gegenhalters 16 eingespannt ist. Das zu messende Zahnrad 18 ist in F i g. 3 symbolisch mit nur einem Zahn dargestellt. Unter der unteren Spitze 14 befinden sich ein Drehantrieb 20 und ein Winkelmeßwertgeber 22, der eine Kreisscheibe mit einem Strichgitter aufweist, dessen Striche jeweils an der Strichkante durch einen Abtastkopf 24 abgetastet werden und dabei jeweils einen Impuls ergeben. Die untere Spitze 14 kann beim Einspannen eines zu prüfenden Zahnrades durch einen Rundtisch od. dgl. ersetzt werden (wie in F i g. 3 symbolisch dargestellt), mit dem das Zahnrad fest verbunden wird. Auf der Zahnradmeßmaschine 10 ist, in ^-Richtung durch einen ΛΓ-Antrieb 30 verfahrbar, ein X-Schlitten 28 angeordnet, der einen in y-Richtung durch einen !'-Antrieb 26 verfahrbaren y-Schlitten 29 trägt, welcher einen durch einen Z-Antrieb 32 in Z-Richtung veffahrbaren Z-Schlitten 34 trägt, der seinerseits einen bezüglich des zu prüfenden Zahnrads 18 in radialer Richtung mittels eines //-Antriebs 36 verfahrbaren //-Schlitten 38 trägt, an welchem ein Meßtaster 40 befestigt ist. Der Meßtaster 40 hat einen durch eine Flanke 42 des zu prüfenden Zahnrads 18 auslenkbaren Tastfinger 44, der in dem hier beschriebenen Beispiel am vorderen Ende eine Tastkugel trägt. Die genannten Antriebe sind jeweils Drehantriebe, die jeweils über eine Spindel den ihnen zugeordneten Schlitten verfahren und jeweils einen Motor MO und einen Tachogenerator TG zur genauen
Steuerung der Schlittenverstellung aufweisen. Der Z- und V-Antrieb weisen zusätzlich noch eine Bremse BR auf, mittels welcher sich eine einmal eingestellte Schlittenstellung festhalten läßt.
Den Antrieb 20, 26,30 (der ΛΓ-Antrieb ist in F i g. 3 nicht dargestellt), 32 und 36 ist gemäß F i g. 3 jeweils ein Wegprozessor zugeordnet, nämlich ein φ-Wegprozessor 46, ein F-Wegprozessor 48, ein Z-Wegprozessor 50 bzw. ein //-Wegprozessor 52. Der j?-Wegprozessor 46 ist in einem Kanal R für die Drehung des zu prüfenden Zahnrades 18 enthalten. Der y-Wegprozessor 48 ist in einem Kanal MR für den Meßradius enthalten. Der //-Wegprozessor 52 ist in einem Kanal H für die Meßhubposition (in radialer Richtung bezüglich des zu prüfenden Zahnrads) enthalten. Der Z-Wegprozessor 50 ist in einem Kanal MP für die Meßposition (auf der Z-Achse) enthalten. In den Kanal MR wird, von Hand oder durch einen Rechner 54, ein Sollwert rs des
ι ο Meßradius r eingegeben.
Ebenso wird in den Kanal R der Sollwert <p5 des Drehwinkels φ, in den Kanal H der Sollwert Hs der Meßhubposition und in den Kanal MPder Sollwert Z5 der Meßposition eingegeben.
Den Schlitten 29, 34 und 38 ist jeweils ein Wegmeßsystem 56, 58 bzw. 60 zugeordnet, das in dem hier beschriebenen Beispiel aus einem mit dem Schlitten fest verbundenen Strichgittermaßstab (z. B. einem Glasmaß-
!5 stab) besteht der durch einen Abtastkopf 56a, 58a bzw. 60a abgetastet wird, welcher den Istwert des betreffenden Parameters liefert (hier mit dem Index /bezeichnet). Die Istwerte werden von dem jeweiligen Wegprozessor zum genauen Einstellen des durch den Sollwert vorgegebenen Parameters verwendet Die Istwerte können weiter in dem Rechner 54 ausgewertet werden (die entsprechenden Verbindungen sind, soweit sie für die Erfindung nicht von Bedeutung sind, der Übersichtlichkeit halber in F i g. 3 nicht dargestellt). Der Ausgang des Radiusmeßsystems 56 ist mit einem Eingang einer in dem Rechner 54 enthaltenen, hard- oder softwaremäßig ausgeführten Multiplizierschaltung 70 verbunden. Ein weiterer Eingang der Multiplizierschaltung 70 ist mit dem Ausgang einer in dem Rechner 54 enthaltenen, hard- oder softwaremäßig ausgeführten Korrekturschaltung 90 verbunden. Der Ausgang des Winkelmeßwertgebers 22 ist mit dem Signaleingang eines die Funktion eines Impulszählers und -Speichers ausübenden Speicherflipflops 78 und außerdem mit einem Signaleingang Sc eines Gatters (Gate) 72 verbunden. Der Signalausgang des auf dem //-Schlitten 38 befestigten Meßtasters 40 ist jeweils mit dem Signaleingang eines Analog/Digital (A/D)-Wandlers 74 und eines Bereichskomparators 76 verbunden. Der Ausgang des Bereichskomparators 76 ist mit einem Steuereingang Sto des Gatters 72 verbunden. Das Gatter 72 hat außerdem einen Freigabeeingang GE (GATE ENABLE), der mit einem Ausgang des Rechners 54 verbunden ist Das Gatter 72 hat weiter einen Signalausgang SA, der mit einem Steuereingang 5f7< des A/D-Wandlers 74, mit einem Steuereingang Stn des Speicherflipflops 78 und mit einem Steuereingang Sfg0 der Korrekturschaltung 90 verbunden ist Der Signalausgang des Speicherflipflops 78 ist mit dem Eingang der Korrekturschaltung 90 verbunden.
Der Ausgang des A/D-Wandlers 74 ist mit einer in dem Rechner 54 enthaltenen, hard- oder softwaremäßig ausgeführten Summierschaltung 80 verbunden. Zwischen dem Rechner 54 und der in F i g. 3 außerhalb von ihm befindlichen Schaltung ist in der Praxis noch ein Interface angeordnet das aus Vereinfachungsgründen nicht dargestellt worden ist
Der bei dem Meßtaster 40 verwendete Tastfinger 44 ist mechanisch vorgespannt, je nach der abzutastenden Flanke nach links oder rechts. Die auf den Tastfinger auszuübende mechanische Vorspannung und deren Richtung, je nachdem, ob die abzutastende Flanke eine linke oder rechte Flanke ist wird in einem Kanal F eingestellt Der Tastfinger 44 erreicht ausgelenkt durch die Zahnflanke, nach einer bestimmten Auslenkung den linearen Meßbereich des Meßtasters, der durch den Bereichskomparator erkannt wird. F i g. 2 zeigt den Meßtaster 40, bei dem der Tastfinger 44 zum Messen der Teilung an einer rechten Zahnflanke 42 am Anfang nach links vorgespannt ist Bevor die Zahnflanke 42 die Tastkugel des Tastfingers 44 berührt befindet sich die Tastkugel in einer Stellung, die etwas weiter links von der in F i g. 2 gezeigten gestrichelten Stellung ist. Die sich in F i g. 2 im Uhrzeigersinn bewegende Zahnflanke 42 kommt mit der Tastkugel in Berührung und nimmt diese im Uhrzeigersinn mit Wenn die Tastkugel die gestrichelte Stellung erreicht befindet sie sich am Beginn des linearen Bereiches des Meßtasters, der durch den Bereichskomparator 76 erkannt wird, wie weiter unten noch näher dargelegt Die Strecke bis zum Erreichen des nächsten folgenden Striches des Strichgatters des Winkelmeßwertgebers 22 (in dem in F i g. 2 gezeigten Beispiel in einer Linie mit dem Punkt P\) entspricht der Tasterauslenkung Ts.
§ Die Arbeitsweise des Meßgerätes wird nun unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben.
Der Rechner 54 (F i g. 3) enthält ein Steuerprogramm, mittels welchem aufgrund der in den Rechner eingegebenen Daten der Meßablauf und die Meßwertverarbeitung gesteuert werden. Nach dem Aufspannen des zu prüfenden Zahnrades 18 wird, gesteuert durch den Rechner 54, der Tastfinger 44 mittels des -Y-Schlittens 28 (F i g. 1) in die Meßausgangsstellung gebracht in der der Tastfinger in die erste Zahnlücke zeigt Der y-Schlitten 29 fährt den Meßtaster 40 auf den Meßradius vor. Dabei befindet sich der Tastfinger 44 aber noch außerhalb des Umfangs des zu prüfenden Zahnrads, weil der //'-Schlitten 38 sich noch an der in F i g. 3 rechten Grenze des Meßhubs h befindet, & h. den Meßhub noch nicht ausgeführt hat Mittels des Z-Schlittens 34 wird der Meßtaster auf die gewünschte Höhe der Meßposition eingestellt Der //-Schlitten führt nun den Meßhub aus, wobei er den Meßtaster 40 und damit die Tastkugei des Tastfingers 44 in die Meßposition auf dem Meßkreis bewegt und gleichzeitig wird die Drehbewegung des zu prüfenden Zahnrades 18 eingeleitet was manuell oder durch das Steuerprogramm in dem Rechner 54 erfolgen kann. Die Zahnflanke 42 nimmt den Tastfinger mit und lenkt ihn aus. Dabei gibt der Meßtaster 40 laufend ein der Auslenkung des Tastfingers entsprechendes Signal T£x) an den Bereichskomparator 76 und den A/D-Wandler 74 ab.
Gleichzeitig mit der Drehung des Zahnrades 18 beginnt der Winkelmeßwertgeber 22 Impulse gn an das Speicherflipflop 78 abzugeben. Außerdem legt der Rechner 54 ein Freigabesignal an den Eingang GE des Gatters 72 an. Das Gatter ist zunächst noch geschlossen und kann nur durch ein Signal aus dem Bereichskomparator 76 geöffnet werden. Solange der Tastfinger 44 eine bestimmte Auslenkung noch nicht erreicht hat (in
F i g. 2 links von der gestrichelt dargestellten Tastkugel), befindet sich der Meßtaster im nichtlinearen Bereich. Wenn die bestimmte Auslenkung erreicht wird, stellt der Bereichskomparator 76 fest, daß sich der Meßtaster am Beginn des linearen Bereiches befindet, und öffnet das Gatter 72 über ein an den Steuereingang Stc abgegebenes Signal.
Nachdem das Gatter 72 durch den Bereichskomparator 76 geöffnet worden ist, wird beim nächstfolgenden Impuls aus dem Winkelmeßwertgeber 22 ein Abtastsignal STROBE erzeugt, das an den Steuereingang 5fa des A/D-Wandlers 74, an den Steuereingang Shs des Speicherflipflops 78 und an den Steuereingang Sf9o der Korrekturschaltung 90 angelegt wird, was bewirkt, daß die gerade vorliegenden Meßwerte φ-, und Ts festgehalten und dem Rechner 54 zur Weiterverarbeitung zur Verfügung gestellt werden und daß durch die Korrekturschaltung 90 der korrigierte Wirikelwert φ gebildet wird, indem die Winkelmeßwerte φ; um den zu dieser Winkelposition gehörenden systematischen Fehler E korrigiert werden. Ausgehend vor» dem korrigierten Winkelwert φ wird in der Multiplizierschaltung 70 der Bogen b (vgl. F i g. 2) berechnet
Die systematischen Fehler E zeigen sich in Form eines bestimmten Betrages, eines eindeutigen Vorzeichens und sind jederzeit reproduzierbar. Aus diesem Grunde lassen sich, wie schon vorerwähnt, maschinenbezogene Meßreihen in Form von zu Absolutwinkelwerten zugeordneten Korrekturwerten ermitteln und im jeweiligen Speicher des Rechners des zugehörigen Meßgerätes ablegen. Durch das Anbringen der Korrekturen bei der Ermittlung der erwünschten Teilung kann die Meßunsicherheit jedes Meßpunktes praktisch auf den zufälligen Fehleranteil reduziert werden.
Die Summierschaltung 80 in dem Rechner 54 summiert die Werte b und Ts vorzeichenrichtig, um den wahren Bogen B auf dem Meßkreis als Teilung zu ermitteln. In dem dargestellten Beispiel hat die der Auslenkung des Tastfingers 44 im linearen Bereich des Meßtasters 40 entsprechende Wegstrecke Ts ein negatives Vorzeichen und ist deshalb von dem Bogen b (in F i g. 2 ist das die Bogenlänge zwischen den Punkten P\ und P2) zu subtrahieren.
Anschließend wird das Gatter 72 durch den Rechner 54 durch Abschalten des Freigabesignals an dem Eingang GE blockiert, und der //-Schlitten 38 wird an die in F i g. 3 rechte Grenze des Meßhubs h zurückgezogen. Sobald das sich weiterdrehende Zahnrad 18 die nächste vorbestimmte Drehposition erreicht hat, wird der Tastfinger 44 in die nächste Zahnlücke eingefahren. Der Rechner 54 legt wieder das Freigabesignal an den Eingang GE des Gatters 72 an, und die nächste Messung kann auf zuvor beschriebene Weise erfolgen. Der in der ersten Zahnlücke ermittelte Meßwert kann als Bezugspunkt für alle weiteren Messungen benutzt werden, d. h. alle folgenden Messungen können mit dem in der ersten Lücke ermittelten Meßwert korrigiert werden. Mit dieser Meßmethode wird somit die durch die endliche Auflösung des Winkelmeßwertgebers verursachte Meßunsicherheit eliminiert.
Bei einem praktisch ausgeführten Beispiel wurden in dem erfindungsgemäßen Meßgerät für die Wegprozessoren 46,48,50 und 52 solche verwendet, wie sie ausführlich in der deutschen Patentanmeldung Nr. P 32 13 046.5 beschrieben sind. Im übrigen wurden folgende Schaltungskomponenten eingesetzt:
Bezugszahl Bezeichnung Typ/Fabrikat
40 Meßtaster LMT/MAAG
56,58,60 Wegmeßsystem MINILID/HEIDENHAIN
22 "Winkelmeßwertgeber ROD-800/HEIDENHAIN
70 Multipliziersch. ISBC337/INTEL
72 Gatter TTL-Logic/TEXAS INSTRUMENTS
74 A/D-Wandler ISBX311/INTEL
76 Bereichskomparator Oparational Amplifier-Voltage
Comparator/Fairchild
+ TTL-Logic/TEXAS INSTRUMENTS
78 Speicherflipflop 25 LS193 Up-Down Counter
+ AM 2920 Octal Flip-Flop/
ADVANCED MICRO DEVICES
54 Rechner i-"TH-> nr· ιλ λ /IVITTI
ODV^ OOf It/ ΙΓΝ 1 CJ-.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Meßgerät zur Teilungsprüfung von Zahnrädern, mit einem Meßtaster, der einen durch eine Zahnflanke auslenkbaren Tastfinger hat und auf wenigstens eiiigm bezüglich des Zahnrads radial verfahrbaren ersten
Schlitten befestigt ist, mit einem Drehantrieb für das Zahnrad und mit einem mit dem Zahnrad verbundenen WinkelmeBwertgeber, der mit einer Steuer- und Recheneinrichtung zur Meßsteuerung und Meßwertermittlung verbunden ist, gekennzeichnet durch:
DE3311858A 1983-03-07 1983-03-31 Meßgerät zur Teilungsprüfung von Zahnrädern Expired DE3311858C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publication Number Publication Date
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DE3311858C2 true DE3311858C2 (de) 1985-10-10

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3311858A Expired DE3311858C2 (de) 1983-03-07 1983-03-31 Meßgerät zur Teilungsprüfung von Zahnrädern

Country Status (6)

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JP (1) JPS59168316A (de)
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DD (1) DD222394A5 (de)
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