DE3244705A1 - Schliess- und verriegelungseinrichtung - Google Patents
Schliess- und verriegelungseinrichtungInfo
- Publication number
- DE3244705A1 DE3244705A1 DE19823244705 DE3244705A DE3244705A1 DE 3244705 A1 DE3244705 A1 DE 3244705A1 DE 19823244705 DE19823244705 DE 19823244705 DE 3244705 A DE3244705 A DE 3244705A DE 3244705 A1 DE3244705 A1 DE 3244705A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- locking
- closing
- locking device
- control unit
- lock
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B77/00—Vehicle locks characterised by special functions or purposes
- E05B77/46—Locking several wings simultaneously
- E05B77/48—Locking several wings simultaneously by electrical means
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
Description
β ρ
Dr. -!ng. Holzhäuser
Dipl.-Met. Golclbach
Dlpl.-lng. Schiefsrdecker
Dipl.-Met. Golclbach
Dlpl.-lng. Schiefsrdecker
Patentanwälte
Herrnstraae 37 · βΟδΟ OFFENBACH
YMQS - Metallwerke Wolf & Becker GmbH & Co·
Feldstraße 12 6o53 Obertshausen-Hausen
"Schließ- und Verriegelungseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine Schließ- und Verriegelungeeinrichtung
zum zentralen Ver- und Entriegeln von Schlössern in Kraftfahrzeugtüren.
Zentrale Schließ- und Verriegelungseinrichtungen sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt«, Sie
arbeiten pneumatisch oder elektrisch und werden vom Schließzylinder der Fahrer- oder Beifahrertür aus betätigt.
Beim Verlassen des Wagens braucht der Fahrer nur seine Tür abzuschließen, alle anderen Türen werden
automatisch verriegelt. Die Übertragung auf die Beifahrertür, die hinteren Türen und den Kofferraumdeckel
geschieht mittels pneumatischer/ elektromotorischer oder elektromagnetischer Antriebe. Allen Zentralverriegelungseinrichtungen
gemeinsam ist, daß der Antrieb für die einzelnen Schlösser über Verbindungsstangen direkt an
einem Hebel des eine Falle aufweisenden Türschlosses angreift, um diese zu VER- bzw. ENTRIEGELN. Da beim Verstellen
der Hebel von der einen in die andere stabile
/2
BAD ORIGINAL
32U705
■ι
Lage relativ große Federkräfte zu überwinden sind, müssen auch die Antriebsaggregate entsprechend stark
dimensioniert werden. Insbesondere die räumliche Unterbringung dieser in der Regel großvolumigen Antriebeaggregate
bereitet Schwierigkeiten.
Hinzu kommt, daß Zentralverriegelungseinrichtungen nicht den Sicherheitswert besitzen, den man ihnen im
allgemeinen beimißt. Kraftfahrzeuge sind nämlich relativ leicht zu öffnen, wenn ihre Schließ- und Verriegelungseinrichtungen
nicht nochmals zusätzlich VERRIEGELT (SICHERHEITSVERRIEGELT) werden können.
Auch kommt es immer wieder insbesondere bei teuren Wagen vor, daß Nachschlüssel während eines Werkstattaufenthaltes
angefertigt werden.
Es ist daher schon vorgeschlagen worden, daß die Schließ- und Verriegelungseinrichtung mit zwei Schlüsseln ausgestattet
wird, nämlich einem ersten oder Normalschlüssel zum VERRIEGELN des Fahrzeuges und einem zweiten oder
Sicherheitsschlüssel, den der Halter des Fahrzeuges niemals aus den Händen geben soll und der dazu geeignet
ist, um die Schließ- und Verriegelungseinrichtung in die Stellung "SICHERHEITSVERRIEGELT" schließen zu können.
In diesem Zustand lassen sich die Türen des Fahrzeuges weder über die Außen- oder Innenbetätigungselemente, noch
über den Innenverriegelungsknopf an einer hinteren Tür oder über den Schließzylinder für den Normalschlüssel
öffnen. Diese Einrichtungen sind daher so konzipiert, daß das Fahrzeug nach dem Schließen nur mit dem Sicherheitsscnlüssel wieder geöffnet werden kann. Es würde daher
β Λ ρ
• O
f 6.
nichts nützen j wenn ein bei einer Inspektion wider·*
rechtlich angefertigter Normalschlüssel zum öffnen benutzt werden sollte.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, ein© Schließ- und Verriegelungseinrichtung, für Kraftfahrzeugtüren
zu schaffen, deren einzeln® Elemente mit geringen Stellkräften bewegbar sind, damit auch klein-,
volumige Motore bzw. Antriebsaggregate verwendet - ..
werden können. Die Schließ- und Verriegelungseinrichtung soll ferner nach dem Baukastenprinzip für
verschiedenartige Türschlösser» also für di© Fahrer-,, Beifahrer- oder hinteren Türen und für verschiedene
Schließ- und Verriegelungssysteme wie Einrichtungen mit oder ohne Zentralverriegelung bzw. zusätzliche
Sicherheitsverriegelung verwendbar sein.. Schließlich
wird gefordert, daß alle Betätigungselemente in den Stellungen VERRIEGELT (nachfolgend VER.) xma
SICHSRHEITSVERRIEGELT (nachfolgend SV.) beweglich sind, als© nicht blockiert sind,d.h.daB der Hub ins Leere geht.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß die Schließ- und
Verriegelungseinrichtung in eine separate Steuereinheit und eine separate Verriegelangseinheit aufgeteilt ist,
wobei die Steuereinheit von Schließkräften unbelastete Bauteile aufweist und die Kräfte aufnehmenden Teile an
der Verriegelungseinheit angeordnet sind«
Di© Aufteilung in zwei getrennte Baukoniponenten erlaubt
es, die zur Steuereinheit gehörenden mechanischen Elemente leicht auszuführen, so daß auch, zu ihrer Ver-
/4
BAD ORIGINAL
- y-G
stellung keine großen und schweren Antriebsaggregate erforderlich sind. Ferner kann eine baukastenmäßige
Aufteilung durch die Trennung in zwei unabhängige Einheiten verhältnismäßig leicht durchgeführt werden,
denn die für die jeweiligen Türen bzw. die verschiedenen Schließ- und Verriegelungssysteme erforderlichen Bauteile
lassen sich leicht zu einer als Basiseinheit dienenden, einfachsten Steuereinheit hinzufügen, wobei
ferner die Verriegelungseinheit für sämtliche Türen bzw. Schlösser gleich ist.
Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der Beschreibung und den Ansprüchen in Zusammenhang mit
der Zeichnung hervor.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind,
näher beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1: eine Prinzipskizze der Schließ-und Verrie
gelungseinricntung in der Stellung VEE.
und SV.,die für eine Fahrertür geeignet is Fig. 2: eine Prinzipskizze wie in Figur 1, Jedoch
von der Beifahrertür; Fig. 3: eine Prinzipskizze der Schließ- und
Verriegelungseinrichtung einer hinteren Tür in der Stellung VER. und
Fig. 4: eine Prinzipskizze der Schließ- und Verriegelungseinrichtung
mit den Bauelementen aller Türen in der Stellung
AUF.
/5
BAD ORIGINAL
η η | * | 4 | O | O | * | • | a | β 0 |
A |
Eine Schließ- und Verriegelungseinrichtung 1 zum Einbau in eine beliebige Kraftfahrzeugtür besteht aus einer
Steuereinheit 2 und einer Verriegelungseinheit J9 die
allein die Schließkräfte aufnimmt. Diese Verriegelungseinheit
3 umfaßt eine an der Kraftfahrzeugtür schwenkbar
bzw. drehbar gelagerte Schließfalle 4 und eine zugeordnet©, grundsätzlich bekannte, federbelastet© Raste 5, die gemeinsam die Kraftfahrzeugtür an einem Schließkloben 6 ·
halten, der z.B. an der B-Säule des Kraftfahrzeugrahmens
in bekannter Weise angeordnet ist.
In einer Fahrertür sind grundsätzlich ein Türimaenibetätigungselement
7 und ein Türaußenbetätigungselement gemäß Figur 1 vorgesehen. Ferner weist die Fahrertür
einen Innenverriegelungsknopf 9 und einen Schließzylinder 1o für die Normalschließung auf. Der Innenverriegelungsknopf
9 und der Schließzylinder 1o sind miteinander gekoppelt,
so daß sie bei wahlweiser Betätigung gemeinsam in die Stellungen AUF und VER. schließen.
Eine erfindungsgemäße Schließ- und Verriegelungseinrichtung 1 ist schließlich vorzugsweise auch mit einer
Sicherheitsverriegelung ausgestattet und weist dazu entweder einen gesonderten Schließzylinder 11 (Sicherheits-
schließzylinder) auf, oder die Funktion des Sicherheitsschließzylinders
11 ist derart in dem Schließzylinder integriert, daß mit Hilfe dieses Schließzylinders die
Sicherheitsverriegelung lediglich bei Verwendung eines zweiten Schlüssels schließbar 1st. Dies bedeutet; daß
die Steuereinheit 2 mit Hilfe des ersten oder Mormalschlüssels zwar in die Stellungen AUF und VERRIEGELT
schließbar ist, jedoch nur mit Hilfe des zweiten oder Sicherheitsschlüssels auch die Stellung SV. erreicht
/6
BAD ORIGINAL
werden kann. Außerdem sind der Schließzylinder 11 und der Schließzylinder 1o derart miteinander gekoppelt,
daß sich der in der Stellung VER. befindliche Schließzylinder 1o beim Schließen des Schließ-Zylinders
11 in Richtung AUF ebenfalls in die Stellung
AUF bewegt.
Sowohl die Normalverriegelung mit dem Normalschließzylinder 1o als auch die Sicherheitsverriegelung mit
dem Sicherheitsschließzylinder 11 sind vorzugsweise als Zentralverriegelungen ausgestaltet und weisen
hierzu Kontaktgeber 12 bzw. 12a und Fühler 13 bzw.
13 a auf, die elektrische oder pneumatische Signale an die Steuereinheiten bzw. Stellglieder der jeweils
anderen Türen weitergeben.
Als zentrales Bauelement weist die Steuereinheit ein Steuerglied 14 auf, welches mit der Raste 5 gekoppelt
ist. Gemäß dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbelspiel handelt es sich bei dem Steuerglied
14 um einen federbelasteten, schwenkbar gelagerten und über ein angelenktes Zwischenstück 15 mit der
Raste 5 verbundenen Körper. Bezogen auf die Drehachsen 16 und 17 der Raste 5 bzw. des Steuergliedes 14 ziehen
die zugehörigen Federn 18 und 19 in entgegengesetzte Richtungen. Die Feder 18 beaufschlagt die Raste 5 entgegen
dem Uhrzeigersinn, während die Feder 19 das Steuerglied 14 im Uhrzeigersinn beaufschlagt. Ferner
ist eine Schwenkbewegung des Steuergliedes 14 im Uhrzeigersinn notwendig bzw. muß eine derartige Schwenkbewegung
möglich sein, damit die Raste 5 in ihre Freigabestellung verschwel ken kann. Gegen den Uhrzeigersinn
kann sich das Steuerglied 14 nicht bewegen, weil die an der Schließfalle 4 anstoßende Raste 5
- 35 -dies verhindert.
An dem Steuerglied 14 greifen freibeweglich sowie im Sinne einer Verriegelung bzw. Freigabe zwei Sperrglieder
2o bzw. 21 an. Das eine Sperrglied 2o wird von den Bauelementen der Normalverriegelung mit den
Teilen 7 bis 1o gesteuert, während das Sperrglied 21
von den zur Sicherheitsverriegelung gehörenden Bauelementen bzw. dem Sicherheitsschließzylinder 11 gesteuert wird.
Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel , sind die Sperrglieder 2o und 21 je um eine Drehachse
22 bzw. 23 schwenkbar gelagerte, zweiarmige Schwenkkörper, die in der Stellung YBR. bzw. SV. derart am
Steuerglied 14 anliegen, daß diese3nicht im Uhrzeigersinn
verschwenkbar ist. An dem Arm 24 des Sperrgliedes 2o ist ferner ein Zwischenstück 26 angelenkt„ das mit
Hilfe des Innenverriegelungsknopfes 9 bsw0 des Schließzylinders
1o verstellbar ist. Diese beiden Bauelemente greifen mit Hilfe eines Verbindungselementes 27 in die
Steuereinheit 2 hinein und sind dort an das Zwischen stück 26 angelenkt. Befindet sich der Innenverriegelungsknopf
9 und somit auch der Schließzylinder 1o in der Stellung VER. gem. Figur 1, so liegt der Arm 24 des
Sperrgliedes 2o am Steuerglied 14 an, wodurch sich dieses nicht in die Stellung AUF (in Figur 1 im Uhrzeigersinn)
bewegen kann.
Mit einem zweiten Arm 28 des Sperrgliedes Zo ist das Türinnenbetätigungselement 7 verbunden. Ein Zwischenstück
29 ist am zweiten Arm 28 angelenkt und über ein Bewegungsausgleichsstück 3o (Langloch) mit dem Türinnenbetätigungselement
7 verbunden, das mit einem
/8
W ■ · *
-y-
Verbindungselement 31 in die Steuereinheit 2
hineingreift. Zieht man am Türinnenbetätigungselement 7» so schwenkt das Sperrglied 2o in
Richtung AUF (entgegen dem Uhrzeigersinn)
und verschiebt dabei gegen die Kraft einer feder 32 über das Zwischenstück 26, dessen
Ende 3? an das Verbindungselement 27 angelenkt ist, den Innenverriegelungsknopf 9
und den Schließzylinder 10 in eine gegenüber Figur 1 nach außen versetzte Lage in die
Stellung AUF.
Ein Bewegungsausgleichsstück 34 (Langloch) befindet
sich am einen Arm 35 eines zweiarmigen, um eine Dreh
achse 36 verschwenkbaren Hebels 37 t deasen anderer Arm
36 ein längs verschiebbares sowie schwenkbares Zwischenstück 39 steuert. Das freie Ende 40 des Armes
38 greift in ein Bewegungsausgleichsstück bzw. Langloch 41 am einen Ende des Zwischenstückes 39, das
um die gleiche Drehachse 22 verschwenkbar ist, wie das Sperrglied 20. Damit sich das Zwischenstück 39 in
!Richtung seiner Lan gsachse verschieben läßt, ist es mit einem Bewegungsausgleichsstück bzw« Langloch 42 auf der Drehachse 22 gelagert. Das Zwischen-
stück 39 weist schließlich noch ein drittes,
ebenfalls in Längsrichtung wirkendes Bewegungsausgleichsstück bzw. Langloch 43 auf, an dem das eine
freie Ende eines Verbindungselementes 44 angelenkt ist, dessen zweites freies Ende mit einem federbe
lasteten, um eine Drehachse 45 verschwenkbaren Win
kelhebel 46 verbunden ist, an dem ferner gelenkig ein
/9
BAD ORIGINAL
- a
zum Türaußenbetätigungselement 8 führendes Verbindungselement
47 greift. Wenn der Winkelhebel 46 durch Ziehen oder Drücken des Türaußenbetätigungselementes
8 verschwenkt wird, führt dies über das Verbindungselement 44 in gleicher Weise zu einer
Schwenkbewegung des Zwischenstückes 39 um die Drehachse 22. Schwenkt der Hebel 37 aufgrund einer Betätigung
des Innenverriegelungsknopfes 9 bzw* des
Schließzylinders 1o um seine Drehachse 36, so führt
dies zu einer Längsbewegung des Zwischenstückes 39»
An dem Zwischenstück 39 ist schließlich noch ein Mitnehmer 48 angeordnet, der über ein ein Gelenk 49
aufweisendes Gestänge 5o mit einem Stellglied 51 verbunden ist. Das Stellglied 51 besitzt zwei stabile
Endlagen und wird von dem Schließzylinder 1o der Normalschließung gesteuert.
Der Mitnehmer 48 hat die Aufgabe, in der Stellung AUF
gem. Figur 4 das Sperrglied 2o um die Drehachse 22 in Richtung AUF gegen den Uhrzeiehersinn zu verschwenken
wenn am Türaußenbetätigungselement 8 gezogen wird. Der Mitnehmer 48 greift dazu etwa an der Anlenkstelle
52 des Zwischenstückes 29 am Sperrglied 2o an« Die Ansteuerung des Stellgliedes 51 erfolgt elektrisch
oder pneumatisch über nicht näher dargestellte Leitungen 53, die mit Fühlern und Kontaktgebern entsprechend
den Fühlern 13 und dem Kontaktgeber 12 verbunden sind.
3o
3o
In der Schließstellung VER. und SV. gern» Figur 1 ist das Türinnenbetätigungselement 7 für den Sicherheitsschließzylinder
11 funktionsunfähig (Leerhub).Es läßt
BAD ORIGINAL
-y-
sich nach außen ziehen, wobei es den Schließzylinder
10 für die Normalschließung und den Innenverriegelungsknopf
9 öffnet, aber das Steuerglied 14· kann weiterhin nicht schwenken, weil es durch das Sperrglied
21 blockiert ist. Das Türaußenbetätigungselement 8 ist beweglich, sein Hub
geht ins Leere, denn der Winkelhebel 46 ist verschwenkbar, wobei er den Mitnehmer 48 am Sperrglied 2o vorbei
um die Drehachse 22 ausschenkt. Die Sicherheitsverriegelung mit dem zugehörigen Sicherheitsschließzylinder
11 ist ebenfalls eingelegt mit der Folge, daß das Sperrglied 21 mit seinem Arm 25 blockierend vor dem Steuerglied
14 steht.
In der Stellung AUF gem. Figur 4 ist durch entsprechende Schließung des Sicherheitsschließzylinders 11 das Sperrglied
21 von dem Steuerglied 14 weggeschwenkt und blockiert dieses somit nicht mehr. Über den Schließzylinder
1o der Normalschließung und das von diesem gesteuerte Stellglied 51 ist der Mitnehmer 48 in Anlage
an das Sperrglied 2o gebracht worden, so daß durch Ziehen am Türaußenbetätigungselement 8 der Winkelhebel
46, das Zwischenstück 39 mit dem Mitnehmer 48 und somit auch das Sperrglied 2o verschwenkt werden können, wodurch
der Arm 24 des Sperrgliedes 2o das Steuerglied 14 freigibt. Dieses blockiert daher nicht mehr die
Raste 5 mit der Folge, daß die Tür geöffnet werden kann. Im wesentlichen das Gleiche geschieht beim Ziehen an
dem Türinnenbetätigungselement 7 gem. Figur 4, denn jetzt verschwenkt das Zwischenstück 29 das Sperrglied
2o in Richtung AUF, wobei sein Arm 24 das Steuerglied 14 freigibt. Auch das Zwischenstück 26 steht einer
/11
BAD ORIGINAL
Bewegung in Richtung AUF nicht entgegen, denn es ist
durch das Bewegungsausgleichsstück 34 in Längsrichtung
verschiebbar, weil das Verbindungselement 27 mit dem
Innenverriegelungsknopf 9 und dem Schließzylinder 1o ·
sich in der nach außen verschobenen Stellung AUF befinden. Gegenüber der Schrägstellung in der Sperrlage
nimmt ferner der Hebel 37 in der Stellung AU F eine in Figur 4 horizontal dargestellte Lage ein.
Die Steuereinheit 2 gem. Figur 1 ist ohne große Abwandlungen leicht an die Besonderheiten der verschiedenen
Türen eines Kraftfahrzeuges anzupassen , wozu gem. Figur 2 für eine Beifahrertür ohne Sicherheitsschließzylinder 11 lediglich zusätzlich ein weiteres Stellglied
54 erforderlich ist. Dieses Stellglied erhält beispielsweise elektrische Impulse über die Leitungen 55 von den
Fühlern 13 a der Steuereinheit 2 in Figur 1. Alle übrigen Bauelemente sind gleich.
Die Steuereinheit 56 der Schließ- und Verriegelungseinrichtung
57 einer hinteren Kraftfahrzeugtür unterscheidet sich von der einer Beifahrertür gem. Figur 2 schließlich
nur durch die zusätzliche Anordnung einer Kindersicherung 58, die in Figur 3 rein schematisch durch ein Kopplungselement
59 für das aus zwei Stücken 6o und 61 ausgeführte Zwischenstück 62 wiedergegeben ist. Ferner fehlt
der am Verbindungselement 27 angreifende Schließzylinder für die Normalschließung. Alle übrigen Bauelemente sind
gleich wie bei der Steuereinheit gem. Figur 2 für die Beifahrertür, d.h. auch hier ist ein Stellglied 54 zum
Verschwenken des Sperrgliedes 21 vorgesehen, was vorzugsweise unter Zwischenschaltung eines angelenkten
/12
BAD ORIGINAL
- /II.
Zwischenstückes 63 geschieht.
Alle Teile der Steuereinheit 2 bzw. 56 lassen sich zweckmäßigerweise in einem Gehäuse 64- unterbringen,
aus dem das Zwischenstück 15 und die Verbindungselemente 27, 31 und 47 sowie die Anschlußstücke für
die Mitnehmer der Schließzylinder 10, 11 und die Verbindungsleitungen für die Stellglieder 51» 55 herausgeführt
sind.
10
10
Das Stellglied 51 ist schließlich in der Steuereinheit 2 gem. Figur 1 für die Fahrertür nicht zwingend notwendig,
wenn die Zentralverriegelung nur von der Fahrerseite betätigt wird.
Im Rahmen der konstruktiven Möglichkeiten sind grundsätzlich verschiedene Abwandlungen und Änderungen möglich,
ohne von dem Erfindungsgedanken abzuweichen.
Leerseite
Claims (7)
- Ansprüche;Schließ- und Verriegelungseinrichtung zum zentralen Ver- und Entriegeln von Schlössern an Kraftfahrzeugtüren, gekennzeichnet durch eine separate Steuereinheit (2) und eine separate Verriegelungseinheit (3)» wobei die Steuereinheit (2) von Schließkräften unbelastete Bauteile aufweist und wobei die Kräfte aufnehmenden Teile ausschließlich an der Verriegelungseinheit (3) angeordnet sind.
- 2) Schließ- und Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1„ dadurch gekennzeichnet, daß alle von den Betätigungselementen (7, 8, 9, 1o, 11) ausgehenden Stellvorgänge zum öffnen, Verriegeln und Gesperrthalten der Kraftfiirzeugtür in der Steuereinheit (2) zusammengefaßt sind und daß sie h die Fahrzeugtür nur öffnen läßt, wenn zuvor ein Freigabeimpuls von der Steuereinheit (2) an die Verriegelungseinheit (3) gegeben worden ist.
- 3) Schließ- und Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (3) bzw. das Schloß ausschließlich aus der Schließfalle (4) mit Schließkloben (6) und Raste (7) bzw. äquivalenten Elementen besteht.
- 4) Schließ- und Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung (3) bzw. das Schloß (3) direkt mit der Steuereinheit (2) verbunden ist»
- 5) Schließ- und Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebselemente für/2BAD ORIGINAL2 -die Stellglieder (51, 54) in der Steuereinheit (2) untergebracht sind.
- 6) Schließ- und Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Steuerglied (14) zum Blockieren bzw. Freigeben der Raste (5), das von zwei unabhängig angesteuerten Sperrgliedern (2o, 21) blockierbar ist.
- 7) Schließ- und Verriegelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Sperrglied (2o) von den Schließmitteln der Normalschließung und daß das andere Sperrglied (21) von den Schließmitteln der Sicherheitsschließung steuerbar ist.
Priority Applications (4)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19823244705 DE3244705A1 (de) | 1981-12-28 | 1982-12-03 | Schliess- und verriegelungseinrichtung |
SE8207298A SE8207298L (sv) | 1981-12-28 | 1982-12-21 | Stengningsanordning- och lasningsanordning |
FR8221669A FR2519059A1 (fr) | 1981-12-28 | 1982-12-23 | Dispositif de fermeture et de verrouillage |
GB08236873A GB2114209A (en) | 1981-12-28 | 1982-12-30 | Closing and locking system for vehicle doors |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE3151671 | 1981-12-28 | ||
DE19823244705 DE3244705A1 (de) | 1981-12-28 | 1982-12-03 | Schliess- und verriegelungseinrichtung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3244705A1 true DE3244705A1 (de) | 1983-07-07 |
Family
ID=25798342
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19823244705 Withdrawn DE3244705A1 (de) | 1981-12-28 | 1982-12-03 | Schliess- und verriegelungseinrichtung |
Country Status (4)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3244705A1 (de) |
FR (1) | FR2519059A1 (de) |
GB (1) | GB2114209A (de) |
SE (1) | SE8207298L (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3516732C1 (de) * | 1985-05-09 | 1986-07-10 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Kombinierte Zentralverriegelungs- und Sicherungsanlage für Verschlüsse an einem Kraftfahrzeug |
DE4108561A1 (de) * | 1991-03-15 | 1992-09-17 | Bayerische Motoren Werke Ag | Schloss mit zentralverriegelungseinrichtung fuer tueren und/oder klappen an kraftfahrzeugen |
Family Cites Families (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2811990C2 (de) * | 1978-03-18 | 1984-01-12 | Hülsbeck & Fürst GmbH & Co KG, 5620 Velbert | Elektrische Zentralverriegelungsvorrichtung für mehrere, an verschiedenen Stellen eines Fahrzeugs angeordnete Verschlüsse |
IT1131405B (it) * | 1979-03-24 | 1986-06-25 | Kiekert Soehne Arn | Dispositivo di chiusura a comando centralizzato per porte di veicoli a motore |
-
1982
- 1982-12-03 DE DE19823244705 patent/DE3244705A1/de not_active Withdrawn
- 1982-12-21 SE SE8207298A patent/SE8207298L/ not_active Application Discontinuation
- 1982-12-23 FR FR8221669A patent/FR2519059A1/fr not_active Withdrawn
- 1982-12-30 GB GB08236873A patent/GB2114209A/en not_active Withdrawn
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3516732C1 (de) * | 1985-05-09 | 1986-07-10 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Kombinierte Zentralverriegelungs- und Sicherungsanlage für Verschlüsse an einem Kraftfahrzeug |
DE4108561A1 (de) * | 1991-03-15 | 1992-09-17 | Bayerische Motoren Werke Ag | Schloss mit zentralverriegelungseinrichtung fuer tueren und/oder klappen an kraftfahrzeugen |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
SE8207298D0 (sv) | 1982-12-21 |
FR2519059A1 (fr) | 1983-07-01 |
GB2114209A (en) | 1983-08-17 |
SE8207298L (sv) | 1983-06-29 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE19642698C2 (de) | Türgriff für ein Kraftfahrzeug | |
DE2911681C2 (de) | Elektrische Zentralverriegelungsvorrichtung für Kraftfahrzeugtüren | |
DE3836511C2 (de) | ||
DE10105541B4 (de) | Betätigungsvorrichtung für eine Haube eines Kraftfahrzeugs | |
DE60109697T2 (de) | Kraftfahrzeug mit voneinander unabhängigen Schwenk- und Schiebetüren | |
DE102017109113A1 (de) | Fahrzeugtürgriff | |
DE102018132666A1 (de) | Aufstellvorrichtung für ein kraftfahrzeugtürelement | |
DE202006005103U1 (de) | Verstellsystem für einen Fahrzeugsitz | |
DE102011116709A1 (de) | Verriegelungs- und Neigungsverstellanordnung, insbesondere Lehnenschloss | |
DE69700556T2 (de) | Nach vorn bewegbarer Fahrzeugsitz, um zu einem hinteren Raum zu gelangen | |
DE10000639A1 (de) | Betätigungsvorrichtung für Schiebetür | |
DE4023822A1 (de) | Schloss mit kindersicherung fuer kraftfahrzeugtueren | |
DE10320439A1 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluss | |
EP3513021B1 (de) | Kraftfahrzeugtürschloss | |
DE19808374B4 (de) | Vorrichtung zum Verriegeln einer Abdeckung nach Art einer Karosseriehaube eines Kraftfahrzeugs | |
DE102004059840B4 (de) | Vorrichtung zur Ver- und Entriegelung einer Tür oder Klappe | |
DE4105544C1 (de) | ||
DE10339542B4 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluss | |
DE3244705A1 (de) | Schliess- und verriegelungseinrichtung | |
AT395630B (de) | Doppelfluegelige brandschutztuer | |
DE4339654C3 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluß | |
WO2012126445A2 (de) | Kraftfahrzeugtürverschluss | |
DE3120222C2 (de) | Schließvorrichtung für Kraftfahrzeugtürverschlüsse | |
EP1812671A1 (de) | Kombinierte schliesseinrichtung | |
DE102007021839A1 (de) | Vorrichtung zur lösbaren Verriegelung eines verschwenkbaren Fahrzeugteils an einer karosserieseitigen Befestigungsstelle |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |