DE3229220C1 - Unterkalibriges Treibspiegelgeschoss - Google Patents
Unterkalibriges TreibspiegelgeschossInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein unterkalibriges Treibspiegelgeschoß
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-OS 26 05 455 A1 ist ein unterkalibriges,
flügelstabilisiertes Treibspiegelgeschoß zur Bekämpfung
einer Mehrlagenpanzerung oder einer reaktiven Panzerung
bekannt. Es weist als Wuchtkörper einen als Geschoßogive
ausgebildeten Durchschlagskörper mit Leitkanal
für eine nachgeordnete Hohlladung auf. Sowohl beim Aufschlag
auf eine Schottpanzerung als auch bei einer
reaktiven Panzerung besteht die Gefahr, daß der Hohlladungsstrahl
durch den verbogenen Durchschlagskörper
nicht mehr zur Wirkung gelangt. Ein weiteres Problem
wird darin gesehen, daß beim Aufschlag des Geschosses
auf die Panzerung die Hohlladung bereits vor ihrer
Zündung durch Schockbeanspruchung zerstört wird.
Weiterhin besteht beim Abschuß die Gefahr, daß der Geschoßkörper
zwischen dem Wuchtkörper und der Hohlladung
deformiert wird.
Aus der US-PS 28 04 823 ist es bekannt, bei einem
durch einen Raketenwerfer oder durch einen Mörser
abfeuerbaren Geschoß eine zweiteilige Anordnung in der
Form vorzusehen, daß ein kalibergleicher Geschoßabschnitt
eine Hohlladung enthält und mit diesem Geschoßabschnitt
eine nachgeordnete Sprenggranate kleineren
Durchmessers verbunden ist. Zwischen der Sprenggranate
und dem kalibergleichen Geschoßabschnitt ist ein Raketenmotor
vorgesehen. Die Sprenggranate ist ogivenseitig
mit einem entsprechenden Gehäuseabschnitt des kalibergleichen
Geschoßabschnittes verbunden und über einen
Federring gesichert. Diese Verbindung reicht bei den
Abschußbeschleunigungen eines Raketenwerfers aus.
Nicht ausreichend ist dagegen diese Verbindung für
hochbeschleunigte Geschosse.
Ausgehend von der DE-OS 26 05 455 A1 liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, ein abschußfestes Unterkalibergeschoß
zu schaffen, mit dem sowohl Mehrlagenpanzerungen
als auch reaktive Panzerungen bekämpft werden können.
Diese Aufgabe ist durch die im kennzeichnenden Teil des
Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildung der Erfindung sind den Unteransprüchen zu
entnehmen.
Das unterkalibrige Geschoß weist bezüglich sämtlicher Panzerungen
eine aufgrund ihrer unterschiedlichen Wirkungsmechanismen
addierende Wirkung auf.
Gegenüber der reaktiven Panzerung wird der Durchschlag ausschließlich
durch den Durchschlagskörper bewirkt, während
die vorgeschaltete Hohlladung nur zum Abräumen der aktiven
Schutzeinrichtung dient. Die Wirkung der panzerungsseitigen
Sprengladung wird daher durch die Hohlladung beseitigt,
bevor der Durchschlagskörper den vorgenannten Panzerungsabschnitt
erreicht. Die panzerungsseitige Sprengladung
kann
daher den Durchschlagskern nicht mehr beeinflussen, sei es
durch Deformation oder Richtungsablenkung.
Es genügt die Hohlladung so zu dimensionieren, daß ihre
Durchschlagsleitung ausreicht, um die Vorpanzerung zu
durchschlagen und den aktiven Teil der Panzerung zu aktivieren.
Nach Ablauf der aktiven Schutzwirkung kann der Wirkungsmechanismus
des Durchschlagskörpers ungehindert ablaufen.
Bei Mehrschicht- und Massivpanzerungen bewirkt die als flach-
bzw. P-Ladung ausgebildete Hohlladung über die hohe kinetische
Energie der projektilbildenden Ladung den Durchschlag
der Panzerung. Die hohe Energie des Projektils beruht auf
der Addition der Geschwindigkeiten von Projektil 1500 m/s
plus Geschoß 1200 m/s bei Zielentfernung von ca. 1000 m
= 2700 m/s. Der nacheilende Durchschlagskörper dringt durch
diesen Kanal nahezu ungehindert hindurch.
Durch das als pfeilstabilisierte Unterkalibergeschoß ausgeführte
panzerbrechende Geschoß ist die innenballistische Masse
und der Luftwiderstand klein, so daß die rasante Flugbahn
der üblichen unterkalibrigen Wucht-Munition erhalten bleibt
und auch die Bedingung einer für den Durchschlag erforderlichen
hohen Auftreffgeschwindigkeit des Durchschlagskörpers
erfüllt ist.
Die Abschußfestigkeit des Geschosses ist ein wesentliches
Merkmal. Während der Beschleunigung des Geschosses im Waffenrohr
werden die Vortriebskräfte über den Treibkäfig sowohl
in den vorderen Geschoßabschnitt mit der Hohlladung als
auch in den Durchschlagskörper unmittelbar eingeleitet. Vorteile
sind die relativ kurze, einfach und trotzdem bruchfeste
Verbindung von Durchschlagskörpern und dem sogenannten
Geschoßabschnitt und die für einen geringen Abgangsfehlerwinkel
vorauszusetzende stabile Lage des Geschosses im Waffenrohr.
Die nahezu ungestörte Entkupplung des Durchschlagskörpers
vom hohlladungsseitigen Geschoßabschnitt wird durch die
Sprengstoffolie erreicht. Diese zerlegt das den Durchschlagskörper
befestigende Bodenstück. Wichtig ist, daß die Entkupplung
bereits erfolgt ist, bevor der Durchschlagskörper
über das Bodenstück des am Ziel aufschlagenden Geschosses
überhaupt verzögerbar ist.
Bei Geschossen ohne Sprengstoffolie ist durch entsprechend
zu dimensionierende Konstruktionsteile sicherzustellen, daß
die Sprengladung der Hohlladung die Entkupplung in vorbeschriebener
Weise bewirkt.
Durch den, gegenüber dem Geschoßdurchmesser wesentlich kleineren
Durchmesser des Durchschlagskörpers ist die Einwirkung
der geschoßseitigen Sprengladung vernachlässigbar klein: Eine
Störung des Funktionsablaufes des Durchschlagskörpers
tritt nicht auf.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 ein flügelstabilisiertes Geschoß mit Durchschlagskern
und Hohlladung
Fig. 2 ein flügelstabilisiertes Geschoß mit Durchschlagskern
und einer Flachladung
Fig. 3 einen mit einer Sprengladung versehenen Durchschlagskörper
entsprechend Fig. 2
Fig. 4 ein flügelstabilisiertes Geschoß mit Durchschlagskörper
und einer projektilbildenden Ladung.
Ein Geschoß 1 besteht aus einem Mantel 2, einem Bodenstück 3,
einem als Wuchtkörper ausgebildeten Durchschlagskörper 4, einer
Zündeinrichtung 5, einer Hohlladung 6, einer Haube 7 mit
Zünder 8 und einem Leitwerk 9 mit Leuchtspureinrichtung 10.
An einem Abschnitt 14 des Geschoßmantels 2 und an einem Abschnitt
15 des Durchschlagskörpers 4 sind Sägezahn-Nuten 16
angeordnet. In diese greift in bekannter Weise ein dreiteiliger
Treibkäfig 17 ein.
Der in bekannter Weise als Aufschlags- oder Abstandszünder
ausgebildete Zünder 8 ist über ein Zündkabel 18 mit der
Zündeinrichtung 5 verbunden.
Die Hohlladung 10 ist mit einer spitzkegeligen Einlage 19
aus Kupfer versehen.
Der aus Wolfram bestehende Durchschlagskörper 4 ist mit dem
Geschoßmantel 2 über das Bodenstück 3 in bekannter Weise verbunden.
Das Bodenstück 3 erfaßt einen Abschnitt 20 des Durchschlagskörpers
4 während ein Abschnitt 21 unabhängig von den
Teilen des Geschosses 1 ist. Die Abschnitte 20 zu 21 verhalten
sich etwa 1 zu 5.
Am Durchschlagskörper 4 ist das Leitwerk 9 aus Aluminium
in bekannter Weise befestigt.
Nach dem Abschuß des Geschosses 1 mit einer Anfangsgeschwindigkeit
von 1700 m/s wird der Treibkäfig 17 in bekannter
Weise von dem Geschoß 1 abgelöst. Bei einer Kampfentfernung
von 1000 Meter beträgt die Geschwindigkeit des Geschosses 1
im Ziel noch etwa 1200 m/s. Der Zünder 8 löst über die Zündeinrichtung
5 die Hohlladung 6 aus, die eine nicht dargestellte
Aktivpanzerung initiiert. Durch die Zündung der Hohlladung
6 wird daneben noch der Geschoßmantel 2 und das Bodenstück
3 zerlegt, so daß der Durchschlagskörper 4 "frei"
wird. Der Durchschlagskörper 4 schlägt daher auf die von einem
Teil ihrer Panzerung freigelegte Panzerung des Zieles
auf und durchdringt dieses in bekannter Weise. Das Leitwerk 9
wird dabei ohne größeren Widerstand abgestreift.
Die Addition der Wirkungsmechanismen von Hohlladung 9 und
Durchschlagskörper 4 wird zum einen darin gesehen, daß die
Hohlladung 9 die Wirkung der sprengstoffbelegten Panzerung
beseitigt bevor der Durchschlagskörper 4 aufschlägt, zum anderen
der üblicherweise bis zu rund 9000 m/s schnelle Hohlladungsstrahl
aus Kupfer eine um die Auftreffgeschwindigkeit
des Geschosses 1 von ca. 1200 m/s gesteigerte Geschwindigkeit
besitzt. Der um ca. 10% bezüglich seiner Geschwindigkeit gesteigerte
Hohlladungsstrahl löst daher nicht nur den aktiven
Teil der Panzerung aus, sondern beschädigt auch noch die massive
Panzerung. Die dadurch geschwächte Panzerung erlaubt damit
eine noch weiter gesteigerte Wirkung des Durchschlagskörpers
4.
Bei Zielen, die aus Massivpanzerungen oder Mehrschichtpanzerungen
bestehen, schweißt der um die Geschoßgeschwindigkeit
gesteigerte Hohlladungsstrahl einen Kanal durch die Panzerung
hindurch. Der Durchmesser dieses Kanals beträgt ca. 20%
des Durchmessers des Durchschlagskörpers 4. Damit ist die
Panzerung bereits wesentlich geschwächt. Der in den Kanal
eindringende Durchschlagskörper 4 durchschlägt daher mit relativ
geringem Energieabfall die Panzerung.
Ein in Fig. 2 vereinfacht dargestelltes Geschoß 30 trägt
bezüglich der mit den in Fig. 1 dargestellten Geschoßteilen
übereinstimmenden Teilen dieselben Bezugszeichen.
Das Geschoß 30 besteht aus einem Mantel 31 und einem Bodenstück
32. Das Bodenstück 32 dient als Aufnehmer für einen
Durchschlagskörper 33 und ist mit einer Sprengstoffolie 34
ausgekleidet.
Im Geschoßmantel 31 ist eine projektilbildende Flachladung 35
mit einer kegelförmigen Kupfereinlage 36, einer Sprengladung 37,
einer Zündeinrichtung 38 mit Kontaktplatte 39 für das Zündkabel
18, einer Verschlußschraube 40 und mit Sprengstoff 41
gefüllte Bohrungen 42 vorgesehen. Die Bohrungen 42 verbinden
die Sprengladung 37 mit der Sprengstoffolie 34.
Nach der Zündung der projektilbildenden Ladung 35 durch den
Aufschlagzünder 8 und die Zündeinrichtung 38 wird ein stabil
fliegendes, bis zu 1500 m/s schnelles Projektil erzeugt, das
aufgrund der dazu zu addierenden Geschoßgeschwindigkeit von
ca. 1200 m/s mit ca. 2700 m/s die Panzerung des Zieles
durchschlägt. Die projektilbildende Ladung 35 ist so dimensioniert,
daß der in der Panzerung erzeugte Kanal etwa dem
Durchmesser 43 des Durchschlagskörpers 35 entspricht. - Die
Sprengstoffolie 34 wird über die mit Sprengstoff 41 gefüllten
Bohrungen 42 über die gezündete Sprengstoffladung 37
initiiert. Die Sprengstoffolie 34 zerlegt das Bodenstück 32
und löst damit den Durchschlagskörper 33 nahezu ungestört
vom Bodenstück 32 ab. - Durch die Detonation der Sprengladung
37 einerseits und der Sprengstoffolie 34 andererseits
werden die in Flugrichtung des Durchschlagkörpers liegenden
Geschoßteile, wie Zündeinrichtung 38, Schraube 40 und Zünder
8 durch Zerlegungen in kleinste Teile eliminiert. - Der
Durchschlagskörper 33 dringt daher mit einer Geschwindigkeit
von ca. 1200 m/s in den von der Flachkegelladung erzeugten
zielseitigen Kanal ein und führt hinter der Panzerung
zu Zerstörungen. Dabei wird das Leitwerk 9 bereits an
der Panzerungs-Außenseite abgestreift.
Nach Fig. 3 besteht ein Durchschlagskörper 45 neben dem Leitwerk
9 aus drei Teilen 46-48. Die Teile 46-48 sind ineinander
gesteckt und durch übliche Schrumpfpassungen miteinander
verbunden. In den Teilen 46-48 sind mit Sprengstoff 49
gefüllte Hohlräume 50 vorgesehen. Das Teil 47 weist Radialbohrungen
53 auf, die mit einem üblichen pyrotechnischen Verzögerungssatz
54 gefüllt sind. Der Verzögerungssatz 54 liegt
auch teilweise in den Hohlräumen 50.
Zusätzlich zu der zu Fig. 2 beschriebenen Wirkung des Geschosses
30 wird der Durchschlagskörper 45 hinter der Panzerung
in sprengstoffbeschleunigte Splitter zerlegt. Dies erfolgt
dadurch, daß die Sprengstoffolie 34 nicht nur den
Durchschlagskörper 45 von dem Bodenstück 32 loslöst, sondern
auch den Verzögerungssatz 54 zündet. Die zeitliche Verzögerung
des Satzes 54 ist größer als die üblicherweise für den
Durchgang des Durchschlagskörpers 45 durch die Panzerung
benötigte Zeit.
Nach Fig. 4 ist ein unterkalibriges Treibkäfiggeschoß 60
mit einer projektilbildenden Ladung 61, einem Bodenzünder 62
und einem Durchschlagskörper 63 versehen. Der mehrteilige
Treibkäfig 64 liegt stirnseitig an dem Geschoßmantel 31 an,
greift in die Nuten 16 eines Bodenstückes 65 und in die Nuten
16 des Durchschlagskörpers 63 ein. Bei Aufschlag des Geschosses
64 löst die in einer Haube 66 erzeugte Schockwelle
den Bodenzünder aus. Der Bodenzünder 62 initiiert eine
Sprengladung 67. Diese formt aus einer gewölbten Kupfereinlage
68 ein stabil liegendes Projektil mit einer relativen
Geschwindigkeit von ca. 1500 m/s. - Die effektive Geschwindigkeit
des Projektils beträgt bei einer Geschwindigkeit
des Geschosses im Ziel von 1000 m/s gleich 2500 m/s.
Die Detonation der Sprengladung 67 löst auch den Durchschlagskörper
63 aus dem Geschoßverband, wie vorstehend beschrieben.
Das durch die Einlage 68 gebildete Projektil erzeugt
in einer Massivpanzerung oder einer Mehrschichtpanzerung
ein Durchschlagsloch, dessen Durchmesser etwa dem
Durchmesser 43 des Durchschlagskörpers 63 entspricht.
Bei einer aktiven Panzerung löst das durch die projektilbildende
Ladung 61 erzeugte Projektil die Sprengstoffbelegung
der aktiven Panzerung aus und formt die darunter liegende
Panzerung teilweise so um, daß die Panzerung wenigstens
beschädigt ist. Der nachfolgende Durchschlagskörper 63
durchschlägt dann die Panzerung.
Claims (7)
1. Unterkalibriges Treibspiegelgeschoß mit einem
Durchschlagskörper, einer Hohlladung und einem
Leitwerk,
dadurch gekennzeichnet,
daß der die Hohlladung (6, 35, 61) enthaltende
Wirkkörper vor dem Durchschlagskörper (4, 33, 45, 63)
angeordnet ist,
der Durchschlagskörper einen geringeren Durchmesser
(43) als der Hohlladungswirkkörper (2) aufweist und
der Hohlladungswirkkörper mit einem Bodenstück (3,
32, 65) versehen ist, in dem der Durchschlagskörper
formschlüssig gehalten ist,
wobei das Leitwerk am Durchschlagskörper angeordnet
ist.
2. Geschoß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hohlladung als projektilbildende Ladung
(35, 61) ausgebildet ist und
die Ladung so bemessen ist, daß das vom Projektil
erzeugte Loch in der Panzerung etwa gleich oder
größer ist als der Durchmesser (43) des Durchschlagskörpers
(4, 33, 45, 63).
3. Geschoß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchschlagskörper (4, 33, 45, 63) mit einem
Verzögerungssatz (54) und einer Sprengladung (49)
versehen ist.
4. Geschoß nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Hohlladung (37) und dem Verzögerungssatz
(54) des Durchschlagskörpers (45) eine pyrotechnische
Verbindung, bestehend aus einer Sprengstoffolie
(34), angeordnet ist.
5. Geschoß nach den Ansprüchen 1 und 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bodenstück (32) einen Hohlraum aufweist,
der mit der Sprengstoff-Folie (34) ausgekleidet
ist.
6. Geschoß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchschlagskörper (4, 33, 45, 63) mit
einem kurzen Abschnitt (20) in das Bodenstück (3)
hineinragt und mit diesem formschlüssig verbunden
ist, wobei der kurze Abschnitt (20) zum freien
Abschnitt (21) im Verhältnis 1 : 5 ist.
7. Geschoß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser (43) des Durchschlagskörpers
(4, 33, 45, 63) etwa 30 bis 50% des Geschoßdurchmessers
(44) beträgt.
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19823229220 DE3229220C1 (de) | 1982-08-05 | 1982-08-05 | Unterkalibriges Treibspiegelgeschoss |
FR8312790A FR2673462A1 (fr) | 1982-08-05 | 1983-08-03 | Projectile anti-blindage. |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19823229220 DE3229220C1 (de) | 1982-08-05 | 1982-08-05 | Unterkalibriges Treibspiegelgeschoss |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3229220C1 true DE3229220C1 (de) | 1992-01-09 |
Family
ID=6170185
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19823229220 Expired - Lifetime DE3229220C1 (de) | 1982-08-05 | 1982-08-05 | Unterkalibriges Treibspiegelgeschoss |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3229220C1 (de) |
FR (1) | FR2673462A1 (de) |
Cited By (6)
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- 1982-08-05 DE DE19823229220 patent/DE3229220C1/de not_active Expired - Lifetime
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FR2673462A1 (fr) | 1992-09-04 |
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Legal Events
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8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
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